Zusatzluftfeder
anhaengerkupplung

Geht es fast Mautfrei bis zum Atlantik? 1, 2


pwglobe am 19 Jan 2020 17:02:55

Hallo,
es gibt viele mautfreie Strecken an den Atlantik, eine Auswahl habe ich dir mal unten aufgezeigt.
Ich nehme aber immer mal ein Stück Autobahn, um z. B. Ballungsräume zu umfahren. Mautkosten ca. 50€.
Google Maps hilft bei der Planung, dann die Streck ins Navi übertragen und schon kann es losgehen.
Unser Womo hat jetzt 7,5t, die Beschränkung auf 3,5t bei Ortsdurchfahrten für den Durchgangsverkehr sehe ich in F lediglich als Hinweis, wenn wir den Ort besuchen wollen ignorieren wir das Schild, es hat noch nie Ärger gegeben.
Auf manche Stellplätze kommt man gar nicht ohne die Schilder zu ignorieren.



Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

DonCarlos1962 am 19 Jan 2020 17:47:18

Hallo Peter!

Vielen Dank für die guten Hinweise!

Der erste Deiner Routenvorschläge, könnte mir schon sehr gut für die Rückreise gefallen! Dann würden wir aber in Mülhausen ins Breisgau wechseln.
Noch besser gefällt mir dann der zweite Vorschlag! Weil wir da einen Teil des Loire-Tales befahren und oben, ab Nancy über Metz nach Luxembourg wechseln können.
Rückreise dann entlang der Mosel. Prima!

Ich werde Deinen Beitrag meinen Mitreisenden zeigen. Mal sehen was sie davon halten.
Aber Nummer zwei ist für mich der Favorit.

Danke!

LG Carsten

pwglobe am 19 Jan 2020 21:25:22

Hallo Carsten,
wenn ihr durch das Loire Tal fahrt empfehle ich euch den Camping Municipal oder den Stellplatz in Amboise, auf einer Insel direkt an der Altstadt.
--> Link

--> Link

DonCarlos1962 am 19 Jan 2020 23:40:09

Hey Peter,

danke für die Links! Sehr interessant. Wir werden es in die Planung einfließen lassen!

Super!

LG Carsten

Professor am 20 Jan 2020 13:27:54

Durch die herrlichen guten Nationalstrassen und das Landschaftdesign ist Frankreich in alle Richtungen sehr gut ohne Autobahnen bereisbar.
Allerdings sollte man dringend viel Zeit dabei einplanen können und auch wollen. Für z.B. Rentner mit einer endlosen Zeitschiene kein Problem.
Quer durch Frankreich auf Nationalstrassen bedeutet man muss gefühlte 1.000 Kreisverkehre durchfahren. Es können ein Dutzend in ein paar hundert
Abstand sein. Wenn das Navi mal zweistellig in KM im voraus den nächsten Kreisel anzeigt ist man erstaunt.
Um ökonomisch mit dem Womo und selber ohne Stress die Tagesetappen zu bewältigen bekommt das Gaspedal am besten nur Streicheleinheiten.
Liegen die Kreisel in kurzen Abständen hintereinander ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80km/h nicht anzustreben. Man nimmt 500m vor dem Kreisel den Fuß vom Gas um mit 35 -40km/h den Kreisel zu durchfahren ohne gebremst zu haben. Je nach Drehmoment erledigt das der dritte oder vierte Gang beim Schaltgetriebe. Danach sanft wieder auf die Reisegeschwindigkeit beschleunigen. Sollte sich hinter einem eine PKW Schlange bilden, fahre ich mal eine ganze Runde im Kreisel. Mein Schnitt liegt bei 60km in der Stunde. Längere Tagesetappen von 300km meide ich.
Mit meinem Ducato Kasten H2L2 2,3Liter 150PS kam ich mit meinem 120 Liter Tank bei solcher gemütlichen Fahrweise öfters 1900km weit. Ein Verbrauch von 6,3Liter auf 100km. Bei etwas forscher Fahrweise wäre es das doppelte und von dem Bremsen- und Reifenverschleiß mal ganz abgesehen.
Wer aus Zeitgründen schnell sein Reiseziel erreichen möchte sollte die Autobahn wählen. Die Mautgebühren sind dann am Ende günstiger als der Verschleiß
und Kraftstoffkosten bei zügiger Fahrweise auf den Nationalstraßen. In Brot und Arbeit als Urlauber habe ich oft meine Reiseziele zu weit gewählt und auch
möglichst in kurzer Zeit erreichen wollen. Das flotte fahren hat auch als Abwechslung vom Arbeitsleben Spaß gemacht. Hätte auch nicht gedacht das es langsamer noch mehr Freude machen kann. Bei 365 Tage Rentnerurlaub ist es egal ob man eine Woche früher oder später am Atlantik ankommt. :D
Es geht nicht fast sondern sehr gut völlig Mautfrei durch Europa.

Gruß

Rollator am 20 Jan 2020 15:15:32

Professor hat geschrieben:Durch die herrlichen guten Nationalstrassen und das Landschaftdesign ist Frankreich in alle Richtungen sehr gut ohne Autobahnen bereisbar.
Allerdings sollte man dringend viel Zeit dabei einplanen können und auch wollen. Für z.B. Rentner mit einer endlosen Zeitschiene kein Problem.


Ein Punkt noch dazu: Wenn man das Pech hat, auf einen LKW auf einer Überlandtour zu treffen, dann besteht schon die Möglichkeit, hinter dem dutzende km erst mal kleben zu bleiben. Zumindest ist uns das damals so ergangen. Dummerweise hatte dort im Vorjahr ein schwerer Sturm getobt, der alleine auf dem Campingplatz laut Aussage des Platzwartes mehrere hundert Pinien umgehauen hat. Als wir da gefahren sind, waren da dutzende LKW mit den Holzladungen unterwegs und die fuhren wohl allesamt Überland. Da ist die Möglichkeit zu überholen mit Gespann = 0. Wir sind nun auch im ersten WoMo Jahr und müssen dazu erst mal neue Erfahrungen sammeln, also bezogen sich meine Erfahrungen auf knapp 20 Jahre Gespannfahrt und in dem Zeitraum ist wohl auch kräftig ausgebaut worden. Viele der damals häufig zu treffenden "Angsthase Strecken" (wer bremst, verliert), bei denen die mittlere Spur für beide Fahrtrichtungen zum Überholen freigegeben waren sind wohl inzwischen auf 4 Spuren ausgebaut worden, lese ich immer wieder. Gott sei dank, denn da wurde es oft haarig.

Wir planen die diesjährige Urlaubsfahrt auch an den Atlantik und eben dieses Mal das erste mal seit Anfang 2000 wieder über Land. Wir sind selber gespannt.

Die Frage ist eben auch, wie bereits erwähnt, ob man eine junge Familie an Bord hat, die irgendwie versucht, möglichst schnell ans Ziel zu kommen, um dort die drei Wochen jahresurlaub zu machen, oder die Ruheständler, denen egal ist, ob die Hinfahrt zwei Tage oder 5 Tage dauert.

Professor am 20 Jan 2020 16:07:25

Hallo Kalle,

in den letzten 6 Jahren auf jeweils anderern Routen durch Frankreich nach Spanien, Portugal, Marokko gefahren.
Von Mitte September bis Anfang April. Meist über 4 Wochen durch Frankreich um Anfang Dezember in verschiedenen Zielregionen im Süden zuein.
Liegt natürlich alles außer den Ferienzeiten weshalb ich bisher nirgends ein Problem mit dem Verkehr hatte.
Ich liebe Landstraßen.

Gruß

DonCarlos1962 am 20 Jan 2020 17:01:56

Wir haben uns vorgestellt, dass wir insgesamt drei Wochen unterwegs sind. Am ersten Tag können wir bis Amiens (440km) kommen, weil wir durch Belgien und Anfang F Autobahnen nutzen können und wollen.
Von Amiens bis Saint Malo sind es 420Km und nach Google 5:30h über mautfreie Straßen.
Das ist uns viel zu weit für einen Tag! Diese Etappe gehört auf zwei oder besser drei Tage gestreckt. Vielleicht über Caen?

Von Saint Malo bis nach Soulac-sur-Mer (Unserem weitesten Ort) sind es etwa 660Km. Dafür hätten wir dann 10 Tage gedacht.

Die "Heimreise" soll dann von Soulac-sur-Mer, vielleicht einen Teil durch das Loiretal gehen. Das sind dann aber fast 1300Km! Davon sind aber 340Km reine Autobahn (ab Nancy) darum rechnen wir für diese letzte Etappe nur einen Tag.
Bleiben wir bei dem von Peter vorgeschlagenen zweiten Tourvorschlag, der uns wirklich gut gefällt, ist dann in den verbleibenden 7 Tagen die Etappe von Soulac-sur-Mer über Tours nach Nancy zu schaffen.
7 Tage für 950 Km! Ein bischen viel, oder passt das?

LG Carsten

P.S.: Tausend Kreisverkehre und vor allem langsame LKW oder gar Trecker voraus, wären für uns mit dem 170PS 3,5Tonner vielleicht noch machbar, aber da ist ja noch der Schwager/Schwägerin mit dem 6,5 Tonner und 177PS im Schlepp. Zudem wollen wir ja die Fahrt genießen und nicht rasen.
Ist unser Ziel Soulac-sur-Mer vielleicht zu weit?

hampshire am 20 Jan 2020 17:15:30

Rollator hat geschrieben:Ein Punkt noch dazu: Wenn man das Pech hat, auf einen LKW auf einer Überlandtour zu treffen, dann besteht schon die Möglichkeit, hinter dem dutzende km erst mal kleben zu bleiben. Zumindest ist uns das damals so ergangen.

Der Zeitverlust durch über einige Kilometer vorausfahrende KLW ist gar nicht so groß wie man meint. Bei 10 km sind es gerade mal 2,5 Minuten Unterscheid ob man 60 oder 80 fährt. Ist eher Kopfsache.
Der Zeitunterschied ob Autobahn oder Landstraße dagegen macht sich sehr bemerkbar wenn man "Strecke" machen will, denn auf den französischen Landstraßen wird man im Schnitt kaum über 70, auf der Autobahn dagegen leicht 110. Bei 400 km sind das bereits über 2 Stunden.

Rollator am 20 Jan 2020 17:16:39

DonCarlos1962 hat geschrieben:7 Tage für 950 Km! Ein bischen viel, oder passt das?
...
Ist unser Ziel Soulac-sur-Mer vielleicht zu weit?


Also nicht wirklich. Wir fahren seit zig Jahren ganz in die Nähe nach Montalivet. Mit Auto sind wir in jüngeren Jahren Abends nach der Arbeit von Krefeld noch bis Royan gefahren, haben da im Auto geschlafen und sind den nächsten Morgen mit der Fähre rüber. Fahrtzeit meist 12 - 15 Stunden über Land.

Später mit Gespann ging es langsamer, da sind wir morgens los und bis Royan (für uns 1000 km) über die Autobahn - am nächsten Morgen Fähre und Aufbau. Ankunft meist so gegen 0:00 Uhr bis 1:00 Uhr in Royan.

Dieses Jahr haben wir die erste Etappe bis Troyes angedacht. Ca 400km. Dann eine oder zwei Nächte ausruhen, dann bewusst mit 3-5 Tagesetappen von 100 km oder weniger entlang der Loire. Irgendwann dann nach süden abzweigen Richtung Poiters und Bordeaux, auf der Piste dann abzweigen nach Royan. Oder halt durch bis Bordeaux und dann die Gironde wieder hoch. Allerdings ist uns diese Piste suspekt. Früher standen da immer schwarze Pappkameraden am Straßenrand, bis wir dann begriffen haben, das sind alles tödlich Verunfallte und die waren dort als Warnung aufgestellt auf der Piste. gerade an den Wochenenden heizen da Freitags in der Hauptsaison enorm viele Menschen aus Bordeaux hoch und Sonntags wieder zurück. Da würde ich diese Strecke meiden.

Ob das nun zuviel ist? Kann ich nicht sagen, kommt drauf an, was ihr auf der Strecke vor habt und wie ausdauerns Ihr seid. Normalerweise würde ich da eine Schnittgeschwindigkeit von 50 ansetzen, wenn ihr da ganz gemütlich durch wollt. Wenn Ihr natürlich zwischendurch noch in die Schlösser oder die Kathedralen wollt, die dort zu finden sind, natürlich länger.

hampshire hat geschrieben:Der Zeitverlust durch über einige Kilometer vorausfahrende KLW ist gar nicht so groß wie man meint.


Kommt drauf an. Wenn dieser LKW dann auf einen Traktor oder einen langsamen LKW trifft, ist schnell Essig. Der kommt dann da nicht vorbei und Du an ihm nicht. So ist es uns wie gesagt damals ergangen. Nach 8 Stunden oder so gerade mal 250-300 km und für den rest bis ca. 400 dann auf die Autobahn. Wie gesagt war das damals nach dem schweren Sturm (ich glaube Lothar?), da waren überall Holzlaster unterwegs. Ist natürlich auch irgendwie ein Sonderfall und wie gesagt einige Jahre her. Wenn nun mehrspurig ausgebaut, ist das ja alles nur eine Erinnerung, aber nicht mehr der Ist-Zustand. Den lernen wir ja dieses Jahr erst mal selber neu kennen.

mercurius46 am 20 Jan 2020 18:49:52

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wir wollen dann kleine Etappen fahren. An- und Abreise müssen wir aus Zeitmangel aber etwas beschleunigen.


Hallo Carsten,

wenn Ihr im Norden von Frankreich bleiben wollt (z.B. Strecke Rheinland-Bretagne), dann sind die meisten Autobahnen sowieso mautfrei! Im Landesinneren müsst Ihr euch halt mit vielen Hindernissen herumschlagen. Bei genügend Zeit spielt das aber keine Rolle...

road-king am 20 Jan 2020 19:09:34

hey .. in Frankreich ist seit letztem Jahr 80 Auf Landstrassen.. das verlangsamt die Reise nochmal ..

war letztes Jahr mit der Harley in Südfrankreich .. mach ich nimmer .. das ist sogar mit dem Schwermetall nervend langsam .. die LKW geven da das Tempo vor .. und überholen ist dann fast nicht mehr drin .. überall Blitzer .. wobei die Franzosen offensichtlich genervt sind .. viele waren zerstört oder verhüllt ..

frauke am 20 Jan 2020 19:43:26

Leute...wenn Ihr mal die RCEA --> Link zwischen Chalon-sur-Saone und Angouleme fahrt, hängen Euch die Lkws im Heckfenster - nicht andersrum. Da seid Ihr froh, wenn Ihr zwischen den Lkws mitschwimmen dürft; da fährt keiner unter 85-90 km/h!
Wir fahren sie trotzdem mehrmals im Jahr sehr gerne, weil man (fast) wie auf einer Autobahn Strecke machen kann und viel ausgebaut ist.

Und zu anderen mautfreien Strecken, welche auch durch Ortschaften gehen: es sind ja nicht nur ausserorts Höchstgeschwindigkeit 80 km/h und Kreisverkehre. Innerorts bremsen oft auch 30 km/h und die damit häufig verbundenen "Hubbel". Da gibt es richtig üble, erkennbar an den vielen Schleifspuren im Asphalt. Da fährt keiner mit dem Wohnmobil freiwillig schnell drüber.

frankreichfans am 21 Jan 2020 14:51:40

hampshire hat geschrieben:Der Zeitunterschied ob Autobahn oder Landstraße dagegen macht sich sehr bemerkbar wenn man "Strecke" machen will, denn auf den französischen Landstraßen wird man im Schnitt kaum über 70, auf der Autobahn dagegen leicht 110. Bei 400 km sind das bereits über 2 Stunden.

Der Schnitt auf Landstraßen ist nicht 70km/h, sondern ca. 50km/h - Kreisverkehre, Ortsdurchfahrten, Bremsschwellen etc.
Der Schnitt auf 2-spurigen Bundesstr. kann schon mal 70km/h sein, je nach Anzahl der Kreisel
Für einen Schnitt von 110km/h auf Autobahnen muss man etwa 10-20km/h schneller fahren

Also brauche ich für 1000km mautfrei auf reinen Landstraßen 20h, auf Bundestraßen 14h, im Mittel demnach 16-18h.
Auf reinen Autobahnstrecken kann ich die 1000km mit Glück und Sprit und ohne Pausen 8-10h schaffen

Wenn ich also reisen will, ist mautfrei eine Option - wenn ich schnell an ein entferntes Ziel will eben nicht. Wir fahren 1000km meistens fast mautfrei und brauchen dafür 3 Tage und das nur wenn wir es eilig haben. Weil hätten wir die Zeit nicht, würden wir eine Flugreise buchen ...

DonCarlos1962 am 21 Jan 2020 23:54:37

Da bin ich ganz bei euch!
Wir wollen uns da auch nicht zu viel zumuten. Darum haben wir uns in der eigentlichen Zeit, zwischen An- und Abreise auch für die 660Km 10 Tage Zeit eingeräumt. Da können wir auch einmal einen Tag herumlungern, ohne dass wir ab nächsten Tag gezwungen sind Stunden lang auf dem Sulky zu hocken.

Die 7 Tage für 950 Km auf der Rückreise machen mir da schon mehr Gedanken! Deshalb denke ich, dass ich mir eine Alternative ausdenken sollte. Vielleicht dass ich eine Teilstrecke doch noch auf die Autobahn verlege.
Vielleicht ab Orléans?
Da kommt man die 420Km bis Sens Via A19, Troyes Via A5 bis in die Gegend von Marolles, ab da gibt es die N4 bis Nancy und die ist, nach GoogleMaps Streetvew, vierspurig.
Dadurch würde ich uns vielleicht etwas den Druck nehmen und wir hätten mehr Zeit für die schönen Gegenden um Bordeaux?

LG Carsten

P.S.: Hat jemand von euch schon einmal Erfahrungen mit Passion France gemacht? Vielleicht sogar auf unserer Route einen Tip?

Rollator am 22 Jan 2020 08:40:52

Bei der Version wirst Du Dir allerdings das Vergnügen nehmen, an dem fast schönsten Streckenabschnitt über die Autobahn vorbei zu rauschen.

Unten vom Atlantik kommend ist die Strecke von Bordeaux über Poiters bis nach Tours (für uns) eher langweilig und geeignet, km zu fressen. Von Tours bis Troyes hingegen ist es teilweise wunderschön, vor allen Dingen dann, wenn man wie wir oft sogar über die Piste direkt an der Loire entlang fährt und nicht die größere Überlandpiste, die parallel dazu legt. Auch nicht scheuen, mal das Ufer der Loire zu wechseln und auf der anderen Seite ein Stück zu fahren. Wir finden diesen Abschnitt der Route wunderschön.

Hinter Troyes dann ruhig wieder auf die Autobahn.

Auf diese Weise habt Ihr Etappen, auf denen man km frisst und Mautfrei ausgenutzt und trotzdem etwas vom Land gesehen. Das wäre mein Rat.

DonCarlos1962 am 22 Jan 2020 14:03:53

Danke!
Das sind die Informationen die ich von Kennern brauche!

Auf der Karte sieht es eben alles gleich aus. Nur wer schon einmal da war, kann die guten Tips geben!

LG Carsten

frankreichfans am 22 Jan 2020 23:09:03

road-king hat geschrieben:hey .. in Frankreich ist seit letztem Jahr 80 Auf Landstrassen.. das verlangsamt die Reise nochmal ..

So ein Unsinn ... und vor letztem Jahr war 90 ... 10km/h weniger bringen mich also nochmal wie weit in einer Stunde? Auf dem Weg zur Arbeit bin ich froh, wenn ich den in einer Stunde schaffe - und das sind nur 10km ...

Raucht weniger von dem Zeug und entspannt Euch ...

bstocker am 23 Jan 2020 00:11:13

Hi Carsten,

DonCarlos1962 hat geschrieben:P.S.: Hat jemand von euch schon einmal Erfahrungen mit Passion France gemacht? Vielleicht sogar auf unserer Route einen Tip?


Er-Fahrung hab ich, und finde es vor allem fuer "Ersttaeter" interessant. Meine Motive, "warum und wieso" France Passion? decken sich mit der Werbung auf deren Website ;)
Jetzt hab ich "meine" Weinbauern als Fixpunkt, Fleischer und Reisbauern, wenn es gerade passt. Und/Aber da gibts noch mehr...

LG Bernd

DonCarlos1962 am 23 Jan 2020 11:14:04

Hey Bernd,

wenn Du schon Er-Fahrung hast, habe ich gerade mal eine für uns so wichtige Frage:
Wir sind ja mit zwei Wohnmobilen unterwegs. Meist Du, dass es bei den Gastgebern von Passion France möglich sein wird zu zweit aufzuschlagen?
Oder hatten die eher nur Platz für ein Fahrzeug auf dem Hof? (Platz insgesamt wird wohl mehr da sein, denke ich mir, aber der Platz für Gäste im WoMo?)

LG Carsten

bstocker am 23 Jan 2020 15:42:45

Hi Carsten,

wieviele Plaetze der jeweilige Gastgeber zur Verfuegung stellt und noch viel mehr Details stehen dann im klugen Buch von FP oder Online mit Aktivierungspasswort aus dem Buch. Manchmal gibts nur einen Platz, manchmal 20. Mein Lieblingsweinbauer hat z.B. 5. Der hat auch Telefon... wie die meisten Gastgeber ;), und auch meist eine Emailadresse. Kurzfristige Verfuegbarkeit? Hilft eh nur auf gut Glueck, da geht keiner ran, wenn er grad im Stall ist oder so :).

LG Bernd

frankreichfans am 02 Feb 2020 20:49:10

Kommt auch immer ein bisschen auf die WoMo-Größe an - ich habe mal gehört, bei France Passion gäbe es für Morelo 88 Palace Deluxe Edition Premium Class immer nur einen Platz, selbst wenn das Begleitfahrzeug nur ein Schiebetürenmann ist ... aber ich kann mich natürlich irren 8)

DonCarlos1962 am 02 Feb 2020 23:26:23

frankreichfans hat geschrieben:Kommt auch immer ein bisschen auf die WoMo-Größe an - ich habe mal gehört, bei France Passion gäbe es für Morelo 88 Palace Deluxe Edition Premium Class immer nur einen Platz, selbst wenn das Begleitfahrzeug nur ein Schiebetürenmann ist ... aber ich kann mich natürlich irren 8)

:lol:

Wir haben jetzt schon jede Menge YouTube-Reisevideos aus der Region angesehen und bekommen eine Vorstellung, von den Regionen und Orten, die wir sehen möchten.
Unter den Stellplatzbewertungen haben wir für Stellplätze, die in der Nähe von Fährverbindungen nach England lagen, Hinweise gelesen, die uns nachdenklich machen.

Hier wird von Flüchtlingen berichtet, die selten allein unterwegs sind und eigentlich auf eine Chance nach England zu gelangen warten.

Da sie nicht unterstützt werden, gibt es eine gewisse Beschaffungskriminalität. Da wird von Belästigungen und mehr berichtet, was sehr schade ist.

Z.B.: In Ouistreham Da steht bei Campercont...

"Guter Zwischenstopp für die Fähre, sauber und ordentlich nur Kartenzahlungen £ 10 Euro pro Nacht. Ziemlich viele Migranten in der Innenstadt, seien Sie also vorsichtig mit Ihrer Sicherheit"
oder:
"Auf dem Weg zum Parkplatz wird von einigen Einwanderern belästigt, ein Spiegel gezogen und das Wohnmobil angeklopft. Der Parkplatz ist gerade vorbei und in Villers-sur-Mer passiert, sorry, aber ich riskiere mein Leben nicht".
(Das sind automatische Übersetzungen)

Sollte man an diesen Orten besser einen Campingplatz aufsuchen? Hat da jemand Erfahrungen gemacht? Oder ist das alles übertrieben?

LG Carsten

dmdwt am 06 Feb 2020 19:34:56

Tagesetappen von über 400 km auf Landstraßen waren vor 10 - 15 Jahren mit dem Wohnmobil leichter zu fahren, weil Kreisverkehre in Frankreich noch nicht so häufig waren. Seit ein paar Jahren werden die Kreisverkehre häufig "mit der Gießkanne" verteilt und tauchen auf den sonst gut zufahrenden Landstraßen deutlich vermehrt auf. Dazu kommen noch die "Schweller" die zum Teil mit dem Reisemobil wirklich ganz vorsichtig überfahren werde müssen. So läßt sich auf bestimmten Teilstücken in Richtung Südfrankreich (Mittelmeer) zum Teil kein Schnitt von 60 km/h mehr fahren und dann sind Tagesetappen von über 400 km ziemlich zeitaufwendig und die am gleichen Tag eventuell geplante Stadtbesichtigung fällt entsprechend kurz aus. Dennoch fahren wir zum großen Teil Landstraßen, weil man die Landschaft viel besser geniesen kann, der Weg ist das Ziel. Leider reicht dann machmal auch die Zeit nicht und die Tour wird halt etwas kürzer. Wir wünschen Euch für Eure Tour -welche Route Ihr auch immer nehmt- viel Spaß Günter

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Reisebericht September in der Normandie
Durch Lothringen entlang der Mosel bis nach Luxemburg
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2020 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt