Zusatzluftfeder
motorradtraeger

Schlafen im Alkoven während der Fahrt 1, 2


rspicken am 01 Jun 2005 16:21:40

Hallo,

wir hatten jetzt im Urlaub eine Diskussion darüber mit verschiedenen Meinungen:

1. Schlafen im Alkoven während der Fahrt ist verboten - basta!
2. Schlafen im Alkoven während der Fahrt ist erlaubt
3. Schlafen im Alkoven während der Fahrt ist erlaubt, solange der Schläfer gesichert ist (Netz bzw. Gitter ist vorhanden)

Was ist denn nun wirklich rechtsverbindlich?

:?: :?:

mauimeyer am 01 Jun 2005 16:29:10

Schlafen im Alkoven ist verboten. Personen dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen sitzen. diese sind in Fahrtrichtung mit Gurten ausgestattet, entgegen der Fahrtrichtung ggf. auch ohne.
Da gibt es kein vertun.

jeebee1 am 01 Jun 2005 16:37:40

Servus,

während der Fahrt muss man einen Sitzplatz mit Sicherheitsgurt
belegen und natürlich auch angeschnallt sein, alles andere ist
meiner Meinung nicht rechtens.

aus`m Süden 8)

Gerhard

dokabastler am 01 Jun 2005 17:22:38

Ja, das glaub ich auch...und außerdem kann man sich im Alkoven eigentlich nicht sichern.....
das windige Netz schützt höchstens gegen das runterfallen ins Mobil hinein durch Bewegung im Schlaf...beim Aufprallunfall haut es Dich aus dem Alkovenfenster nach vorne auf die Straße oder es quetscht Dich an die Wand........

Auch bei anderweitigem Crash ist man auf gesicherten Sitzen sicher besser aufgehoben als oben in der Kammer

Auch wenns erlaubt wäre und es sicher praktiziert wird....diejenigen die schon einen Unfall hatten mit personen im Alkoven, die bereuen sicher, daß sich jemand drin aufhielt.


günter

FrankM am 01 Jun 2005 17:30:40

dokabastler hat geschrieben:....diejenigen die schon einen Unfall hatten mit personen im Alkoven, die bereuen sicher, daß sich jemand drin aufhielt.


Gibt es die wirklich? Nein, meine ich jetzt ernsthaft. Über Unfälle mit Womos hört und sieht man ohnehin nichts und dann noch Personen im Alkoven....

Wieviele Womo-Besitzer haben überhaupt schon echte Vollbremsungen machen müssen? Und was ist euch dann ins Genick geflogen? Der Fernseher? Geschirr?

Interessiert mich wirklich, weil ich überlege immer noch ob ein ABS nötig ist und den Mehrpreis wert ist.



Frank

suelzlaber am 01 Jun 2005 17:48:23

Hallo Frankie,
ich finde auch dass man gar nicht in Gefahrensituationen kommt weil man so langsam fährt. Ich klemme mich meistens hinter einen Laster und schwimme mit und komme völlig entspannt am Ziel an. Und dauert auch nicht viel länger als wenn ich alles gebe.
Gut dass das keine Sicherheit ist ist mir auch klar. 30 Jahre geht es gut und dann....
Ich habe jedenfalls für mich beschlossen dass ich diesen Wahn mit der ganzen Sicherheitstechnik nicht mehr mitmache. Mit einem Tempolimit für alle gewinnt man viel mehr Sicherheit.
Die meisten die so viel Sicherheitstechnik an Bord haben fahren auch viel risikofreudiger.
Wenn ich den Vorschlag des Tempolimits beim ADAC oder so bringe werde ich bestimmt geteert und gefedert :roll:

Tipsel am 01 Jun 2005 17:57:04

Wir haben einmal mit unsrem VW-Bus eine Vollbremsung gemacht, da gabs nix zum zumfliegen. Ich denke, dass man mit einem Womo umsichtiger und vorausschauender fährt, weil man weiß, wie schwer das Teil ist.

Bei den Bildern von Unfällen, die ich bisher im Internet gesehen habe, ists relativ egal, wo im Aufbau sich jemand angeschnallt oder unangeschnallt evtl. befunden haben könnte. Da war vom Aufbau nicht mehr viel zu sehen. Waren aber wohl extra spektakuläre Unfälle, da die Bilder ja sonst langweilig wären.

Aber bei einem normalen Zusammenstoß mit ca. 40 kmh möchte ich nicht im Alkoven liegen, die Gurte hinten gibts wohl nicht aus Jux, sonderm machen bestimmt Sinn.

Gast am 01 Jun 2005 18:51:30

Home > ReiseService > Camping > ADAC Camping-Nachrichten > Meldungen

Deutschland: Schlafender Passagier bei Wohnmobil-Unfall schwer verletzt (08/1998)

Schlafender Passagier schwer verletzt

Bereits in den 70-er Jahren hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass "ein einsichtiger, verantwortungsbewusster Fahrer angeschnallt fahren muss, um sich nicht einem Mitverschuldensvorwurf auszusetzen". Diese bewährte Verhaltensregel gilt in gleicher Weise auch für Passagiere im Wohnmobil.

In einem erst kürzlich veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az. 9 U 174/95) war einem Beifahrer, der sich während der Fahrt zum Schlafen auf die Liegefläche eines Wohnmobils gelegt hatte, eine Mithaftung für seine schweren Unfallverletzungen angelastet worden.

Auf einer Urlaubsreise nach Norwegen war das Fahrzeug in der Nähe des Polarkreises - wohl wegen Übermüdung des Fahrers - von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Motorcaravan erlitt Totalschaden, der im Wohnteil schlafende Passagier ist seitdem querschnittsgelähmt.

Das OLG Hamm hielt dem Verletzten vor, durch das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts habe er "die Sorgfalt außer acht gelassen, die ein verständiger Mensch anwenden würde, um sich vor Schaden zu bewahren".

Dieser Sorgfaltsverstoß habe seine schweren Verletzungen mitverursacht. Sein Verschuldensanteil wurde mit 1/5 bewertet. Demzufolge musste er sich einen Abzug von 20 % des ihm zugesprochenen Schmerzensgeld in Höhe von 350.000 DM gefallen lassen.

berni01 am 01 Jun 2005 19:00:15

Tipsel hat geschrieben:Aber bei einem normalen Zusammenstoß mit ca. 40 kmh möchte ich nicht im Alkoven liegen, die Gurte hinten gibts wohl nicht aus Jux, sonderm machen bestimmt Sinn.


Das ist meiner Meinung nach der springende Punkt: nicht die Vollbremsung ist das Problem, da, denke ich, passiert nicht viel, da bleibt alles an seinem Platz. Ein Aufprall ist das Problem, eine Verzögerung von vielleicht 80km/h auf Null im Millisekundenbereich.

Gast am 01 Jun 2005 19:13:30

Damit man mal eine Vorstellung hat, welche Kräfte bei einem Unfall wirken:

Zum Nachdenken

Da die Feuerwehren zumeist sehr unmittelbar mit dem Schrecken und Leiden eines Vekehrsunfalles konfrontiert werden, möchte ich an dieser Stelle über die gesamte Dramatik und auch die Grausamkeit eines Unfalles berichten. Leider entfallen 48 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Personen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Die häufigste Unfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit; bei einem Drittel aller Fälle ist Alkohol im Spiel. An einem Freitag ereignen sich statistisch gesehen die meisten Unfälle mit Sachschäden, "todsicher" - im traurigsten Sinne des Wortes - ist man an einem Samstag zwischen 15 und 21 Uhr unterwegs. Der "Hauptdarsteller" heißt Friedrich, doch genauso gut könnte er anders heißen - vielleicht genauso wie ...?

Sekunde Null...

Friedrich fährt 90 km/h. Sein Auto wiegt 1.200 kg. Bei diesem Tempo stecken im Auto 38.226 kg Translationsenergie (nach vorne in Fahrtrichtung strebende Wucht). Das entspricht der Wucht einer aus 2.000 Meter Höhe abgeworfenen 250 kg Bombe, die mit einer Kraft (Gewicht) von 100 bis 300 Megapond (1 Megapond=1.000 kg) auf hartes Pflaster knallen würde. Friedrich tut von sich aus noch 2.230 kg Energie hinzu, weil er 70 kg wiegt und auch 90 km/h fährt. Soeben fährt er gegen einen Baum.

Sekunde 0,1...

Das Zehntel einer Sekunde ist vorbei. Stoßstange und Kühlergrill sind eingedrückt, die Motorhaube beginnt sich zu kräuseln. Der Wagen hat etwa 5 km/h an Fahrt verloren. Friedrich fühlt sich deutlich nach vorne gedrängt. Neben seinem Gewicht, das mit 70 kg im Polster sitzt, hat er nun auch ein Gewicht nach vorne von 170 kg. Friedrich macht die Beine steif, um dieser Neuigkeit im wörtlichen Sinn entgegenzutreten. Und er drückt gegen das Lenkrad, damit es ihn nicht aus dem Sitz hebt. Mit den Beinen stemmt er rund 156 kg ab, mit den Armen stemmt er auch so 30 bis 35 kg. Er hätte nie geglaubt, dass er so stark ist, aber es gelang ihm, noch sitzen zu bleiben.Da kommt der zweite harte Stoß. Noch ehe er sich besinnen kann, ist sie vorbei, die

Sekunde 0,2...

Die etwas härteren Teile des Fahrzeuges, Radaufhängung und Kühler, sind soeben am Baum angekommen; die Verbindungen mit dem Wagen reißen ab, denn der übrige Wagen fährt noch sehr schnell, insbesondere hinten mit dem Kofferraum.Friedrich fühlt jetzt einen mächtigen Schlag auf den Beinen, denn der Teil des Wagens, gegen den er sich mit den Füßen stemmt, wurde soeben auf etwa 60 km/h abgebremst. Mit den Beinen stemmt er 350 bis 420 kg ab. Wollte er jetzt noch sitzen bleiben, müsste er mit den Armen 220 kg am Lenkrad abstemmen, aber das schafft er doch nicht.Seine Kniegelenke geben nach, sie brechen einfach knirschend oder springen aus dem Gelenk. Und deutlich spürbare Gewalt zieht ihn mit seinem Gewicht von rund 140 kg auf einer Kreisbahn nach oben in die Ecke der Sonnenblende. Alles in allem verteilt Friedrich zurzeit insgesamt 413 kg Eigengewicht auf seine Gliedmaßen

Sekunde 0,3...

Friedrich hat jetzt ein etwas leichteres Schicksal: Er ist mit Fliegen beschäftigt, er ist noch unterwegs zu den Hindernissen. Seine gebrochenen Knie kleben am Armaturenbrett, mit den Händen hält er fest das Lenkrad, das sich unter seinem Griff elastisch biegt, und ihn um weitere 5 km/h abbbremst.

Sekunde 0,4...

Friedrich ist noch immer unterwegs, sein Becken stößt gegen den Lenkradkranz. Friedrich ist in diesem Moment nur etwa 100 kg schwer. Die Lenksäule biegt sich unmerklich nach oben. Da kommt der furchtbare Moment, indem der schwerste und stabilste Teil des Wagens, der Motor, an den Baum kracht.

Sekunde 0,5...

ist soeben vorbei. Motor und Friedrich stehen still. Nur der Kofferraum fährt noch mit 50 oder 60 km/h. Die Seitenwände des Wagens überholen sich selbst. Die Hinterräder bäumen sich hoch auf, zwei drei Meter hoch. Aber der Wagen interessiert uns jetzt nicht: Was ist mit Friedrich in dieser Zeit passiert? Friedrich kam im Verlauf einer Zehntelsekunde zum Stillstand. Sein Gewicht wuchs auf 973 kg an. Mit dieser erbarmungslosen Gewalt wurde er auf die Lenksäule geschleudert. Das Lenkrad, an dem er sich noch immer fest hielt, brach unter dieser Stoßkraft zusammen wie ein morsches Brezel. Mit der Kraft von rund 870 bis 920 kg (je nach Stärke des Volants) dringt die Lenksäule als stumpfe Lanze in seine Brust. Gleichzeitig rammt der Kopf mit einem betäubenden Schlag die Windschutzscheibe. Hätte sich Friedrich nicht mit so übermenschlicher Kraft am Lenkrad fest gehalten, dann würde er vielleicht auch 1.300 kg schwer geworden sein, in diesem Moment. Und dabei wären ihm die festgeschnürten Schuhe von den Füßen geflogen.Noch eine oder zwei Zehntelsekunden, dann ist Friedrich tot.Nach sieben Zehntelsekunden steht der Wagen still. Das Unglück ist vorbei. Sagen sie einmal "einundzwanzig" das ist eine Sekunde. Und nun sagen sie "zwanzig":

Das ist die Zeit in die Ewigkeit für Friedrich gewesen...

Eddy am 01 Jun 2005 19:17:59

Cruiser hat das hier vollkommen richtig beschrieben, ein Unfall ist schon heikel ,wenn man ordnungsgemäß angeschnallt ist.

Allerdings ungesichert im Alkoven liegen und dann in einen Chrash verwickelt zu werden, das grenzt an Selbstmord. Obwohl wir natürlich auch einmal schnell nach hinten huschen um etwas zu trinken zu holen. :oops: :oops:

Wir werden uns bessern.

Eddy

Janka am 01 Jun 2005 19:51:04

Hallo Zusammen,

@Cruiser
super geschrieben.
Zum Schlafen im Alkoven setzte ich den Tread den ich vor einiger Zeit schon mal reingesetzt hatte.
Autobahn A 4 Düren Köln , ein WOMO fährt fasst ungebremst auf einen LKW. Folge 1 totes Kind im Alter von 6 Jahren, beide Eltern schwer verletzt, das Kind lag im Alkoven und wurde aus diesem herausgeschleudert gegen den LKW. Der Vater des Kindes wurde zu 9 Monten auf Bewährung verurteilt wegen fahrlässiger Tötung.
Meiner Meinung nach zu wenig, wer so etwas riskiert begeht dies vorsätzlich.
Ich war mit der Feuerwehr vor Ort.
Unfälle mit Wohnmobilen sind an und für sich nicht so selten besonders hier im Dürener Raum wo die meist befahrene BAB 4 Köln -Aachen Richtung Niederlande/Belgien liegt.
Schwere Verletztung ziehen sich auch Insassen zu die ungesichert am Tisch sitzen. Im Falle eines Unfalls wird immer der Fahrer angeklagt.

Bernd

Beduin am 01 Jun 2005 20:07:03

Vollbremsung musste ich mal vor Unzeiten mit meinem Bedford machen, da hat mir einer die Vorfahrt genommen :evil:
Das war so heftig das es (glaube ich) die Bremsscheiben zerbrochen hat.

Ich habe mir auch eine seeeeehr defensive Fahrweise angeeignet.
Auch hinter nen Laster und gut isss :)
Zumal ich ja nicht nur mit meiner "Dummheit" rechnen muss, sondern auch mit der "Dummheit" der anderen Leuten :?

laichy am 01 Jun 2005 20:36:35

3 Fragen an die (zurecht) Sicherheitsbewußten:

1) Wer von Euch hat Kinder, bei denen nach etwa 2 Stunden Fahrt die Quengeltoleranzschwelle erreicht ist?
2) Wer von Euch ist selbst im Kindersitz auf der Rückbank und/oder angeschnallt groß geworden?
3) Wer von Euch fährt ein motorisiertes Zweirad?

Nur so...
:gruebel:

berni01 am 01 Jun 2005 20:43:29

laichy hat geschrieben:3 Fragen an die (zurecht) Sicherheitsbewußten:

1) Wer von Euch hat Kinder, bei denen nach etwa 2 Stunden Fahrt die Quengeltoleranzschwelle erreicht ist?
2) Wer von Euch ist selbst im Kindersitz auf der Rückbank und/oder angeschnallt groß geworden?
3) Wer von Euch fährt ein motorisiertes Zweirad?

Nur so...


Ich glaube nicht, daß hier irgendjemand irgendwem irgendwelche Gesetze vorbeten will oder schulmeisterlich den Zeigefinger heben. Man sollte sich nur über die Konsequenzen im Klaren sein.

Wieviele haben als Beifahrer ihr Kleinkind auf dem Schoß sitzen???

Nur so...
:gruebel:

Gast am 01 Jun 2005 21:05:54

Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an alle anderen Freunde. Fahr vorsichtig und mit Verstand

Stefan-Claudia am 01 Jun 2005 21:15:17

alter Manta - Witz

ein Manta fährt vor eine Mauer...
was ist das letzte, was dem Fahrer durch den Kopf geht ???


Der Heckspeuler !!!


ein Womo fährt auf einen LKW auf
was ist das letzte, was dem Fahrer durch den Kopf geht ???


seine Bratpfannen ???
sein Fernseher ???
sein Hund ???
seine Kinder ???


Quengelfaktor gibt es nicht
Kinder gehören angeschnallt
macht mit quengelnden Kindern mal eine VOLL-Bremsung bei 3 -5 KM/H
versorgt die Beulen und Ihr könnt sicher sein...
sie schnallen sich immer an

Beduin am 01 Jun 2005 21:34:13

Tja Laichy

da gab es mal ne schöne Seite die im Net kreiste.
Von wegen damals und heute.............

Früher, sind auch wir unangeschnallt gefahren worden, selbst meine Tochter, die heute 22 ist "musste" noch nicht.

Aber eben weil damals so viel passierte wurden die Gesetzte geändert.
Und eben weil es Gesetzt ist und unserer Sicherheit diente, schnallen wir uns an und haben Helme auf dem Kopf, wenn wir Moped fahren. 8)

"Wisst Ihr noch, damals ?
Wir haben es tatsächlich geschafft. Kaum zu glauben, aber es ist so.. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, speziell was der Gesetzgeber und die Bürokraten, die Medien und die Informationsgesellschaft uns täglich vorbeten und verbieten, müssten wir alle, die in den Sechzigern bis Anfang der Achtziger aufgewachsen sind, längst tot sein.

Unsere Kinderbetten waren mit bleihaltigen Farben bemalt und Formaldehyd sickerte aus jeder Pore. Ganz zu schweigen vom Tapetenleim, dem Kleber des Linoleums oder den PVC-Dämpfen des Stragula. Wasserfeste Filzstifte hatten Ausdünstungen die benebelten und wer erinnert sich noch an den leicht salzigen Geschmack des abzuleckenden Tintenkillers?

Steckdosen, Medizinflaschen, Schranktüren und Schubladen waren noch nicht kindersicher. Messer, Schere, Gabel und Licht wurden uns zwar verboten, aber meistens mussten wir uns erst einmal daran verletzten um es zu glauben.

Unsere Fahrräder, Roller und Rollschuhe fuhren wir ohne Schützer und Helme.
Die Risiken per Anhalter in den nächsten Ort zu fahren waren uns unbekannt!
Zum Thema Auto erinnere ich mich weder an einen Sicherheitsgurt, noch an Airbags, Kopfstützen, ABS oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen im Wagen meines Vaters.

Man saß zwar hinten, aber an einem heißen Sommertag gab es doch nichts schöneres als seinen Kopf aus dem Fenster des fahrenden Autos zu stecken und sich den Fahrtwind ins Gesicht blasen zu lassen, daß man kaum noch Luft bekam.

Wasser haben wir direkt aus dem Gartenschlauch getrunken und nicht aus einer Flasche .
Wir aßen fettige Speisen und frischgebackenes Brot mit ordentlich
Butter
drauf,
dazu gab es überzuckerte Limonaden oder künstlich gefärbtes Sunkist.
Zu fett geworden sind wir deswegen nie, weil wir immer draußen waren.

Wir haben zu fünft aus einer Limoflasche getrunken und es ist
tatsächlich
keiner
daran gestorben.

Wir haben stunden- und tagelang an Seifenkisten oder ähnlichen Gefährten geschraubt, die wir aus rostigem Schrott und splitterigem Holz konstruiert hatten. Dann sind wir den Hügel damit runtergebrettert nur um festzustellen, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Nachdem wir ein paar Mal in der Böschung gelandet waren, haben wir gelernt auch dieses Problem zu lösen.

Wir gingen in der Früh raus und haben den ganzen Tag gespielt, höchstens unterbrochen von Essenspausen und kamen erst wieder rein, als es dunkel wurde und man den Fußball nicht mehr richtig sehen konnte. Wir waren nicht zu erreichen. Keine Handys!

Wenn es regnete spielten wir bei Freunden DKT oder Mensch ärgere dich nicht, Mühle oder Dame und bauten mit Matchbox Autos und Holzbauklötzen ganze Städte auf. Wir hatten weder Playstations oder Nintendo, X-Boxen oder Videospiele, keine PCs, keine 50 Fernsehkanäle oder Surround Anlagen.

Ins Kino zu gehen war ein Ereignis, für das man sich herausputzte und das einem vor Vorfreude den Magen kribbeln ließ. Es gab noch Vorfilme, die immer eine Überraschung waren, weil keiner wußte was zu erwarten war und wenn zufällig ein Donald Duck oder Micky Maus Film dabei war, hatte man das ganz große Los gezogen.

Wir hatten Freunde! Wir gingen raus und haben uns diese Freunde gesucht. Wir haben Fußball gespielt mit allem was sich kicken ließ und wenn einer einen echten Lederball hatte war er der King und durfte immer mitspielen, egal wie schlecht er war.

Wir spielten Völkerball bis zum Umfallen und manchmal tat es weh,
wenn man abgeschossen wurde. Wir sind von Bäumen und Mauern gestürzt,
haben uns geschnitten, aufgeschürft und haben uns Knochen gebrochen und
Zähne ausgeschlagen. Wir hatten Unfälle! Es waren einfach Unfälle an
denen
wir
Schuld waren. Es gab niemanden, den man dafür verantwortlich gemacht hat und vielleicht sogar noch verklagt hat. Wer erinnert sich noch an Unfälle?

Unsere Knie und Knöchel waren von Frühjahr bis Herbst lädiert und ein Schienbein ohne blaue Flecke gab es nicht.
Wenn wir uns an Brennesseln gebrannt haben, oder uns eine Mücke gestochen hatte, haben wir entweder drauf gespuckt oder drauf gepinkelt.

Geholfen hat alles.
Wir haben gestritten und gerauft, uns gegenseitig grün und blau geprügelt und gelernt damit zu leben und darüber weg zu kommen. Wir haben Spiele erfunden mit Stöcken und Bällen, haben mit Ästen gefochten. Und obwohl es uns immer wieder prophezeit wurde, haben wir uns kaum ein Auge ausgestochen.

Wir sind zu einem Freund geradelt, haben an der Tür geläutet und sind dort geblieben, einfach nur so, zum Spielen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere, also haben sie eine Klasse wiederholt. Sie sind nicht durchgefallen, sondern wurden von den Lehrern einfach zurückgestuft.

Noten bei Prüfungen wurden nie manipuliert, egal aus was für Gründen.
Wir waren für unsere Aktionen selbst verantwortlich. Konsequenzen waren immer zu erwarten, wenn wir Scheiße gebaut hatten. Der Gedanke, daß sich ein Elternteil für uns opfert, wenn wir mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, war undenkbar. Im Gegenteil, die Eltern stellten sich meistens auf die Seite des Gesetzes.

Stellen Sie sich das einmal vor! Unsere Generation hat einige der größten Erfinder hervorgebracht. Die letzten 50 Jahre waren eine wahre Explosion an Innovationen und Ideen. Wir hatten Freiheit und Zwang, Erfolg und Misserfolg. Verantwortung und Konsequenz. Und wir habengelernt, damit umzugehen. Erinnere Dich daran, wie Du aufgewachsen bist und Du wirst sehen, was unseren Kindern heute fehlt. Als die Eltern einmal ein Auge zudrückten, anstatt die Kinder mit übergroßer Vorsicht zu erdrücken.

Unsere Eltern trauten uns zu, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Meistens hat es geklappt. Die paar Mal, die daneben, gingen zählen wir zu unseren Lebenserfahrungen.

HaraldF am 02 Jun 2005 00:43:22

jeebee1 hat geschrieben:Servus,

während der Fahrt muss man einen Sitzplatz mit Sicherheitsgurt
belegen und natürlich auch angeschnallt sein, alles andere ist
meiner Meinung nicht rechtens.

aus`m Süden 8)

Gerhard


Das stimmt nicht. Passagiere, die quer zur Fahrtrichtung sitzen, müssen lediglich durch eine "Prallwand" gesichert sein. Gurte sind für solche Plätze nicht erforderlich ( siehe Mannschaftstransport ).
Auch in unserem Womo gibt es zwei Plätze , für die keine Gurte erforderlich sind.
Allerdings ist der Alkoven während der Fahrt absolut tabu, da werden während der Fahrt nur Bettwäsche und Kissen gelagert.
Eine Vollbremsung haben wir in den ganzen Jahren noch nie machen müssen, allerdings musste ich schon mal hart anbremsen , um eine gefährliche Situation zu vermeiden. Da wir aber sehr viele Schränke haben und wirklich jeden Kleinkram ordentlich verstauen , bevor wir losfahren, gibt es auch in solchen Situationen keine grossen Probleme.
Eine gewisse vorausschauende degressive Fahrweise tut ihr Übriges...
Harald

[Admin] am 02 Jun 2005 00:59:42

Beduin;

die Geschichte hatten wir schonmal hier - und sie taugt leider nix,
sie vergleicht Äpfel mit Birnen.
Zweifelsohne stimmt ein Großteil der Punkte tatsächlich - die gemachten Aussagen über Gurte und Airbacks disqualifiziert sie allerdings vollkommen.
Der Verfasser hätte gut daran getan, auf eben diese Punkte zu verzichten.

Aretousa am 02 Jun 2005 09:28:40

Mit unserem ersten Wohnmobil hatten wir einen sehr schlimmen Unfall bei Innsbruck- an unserem Wohnmobil entstand Totalschaden- wir blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Der Unfall geschah in der Einfahrt zu einer Baustelle- wir fuhren die vorgeschriebenen 60 und wurden hinten links von einem Jaguar angeschnippelt der mindestens 160 (eher mehr) drauf hatte. Unser Wohnmobil kam ins Schwanken - und irgendwann auf den Betonböcken zum Stehen die die einzige Fahrbahn die es auf unserer Seite noch gab zur Gegenfahrbahn abgrenzten. In unserem Wohnmobil sah es aus wie nach einem Erdbeben. Schranktüren und Kühlschranktüren waren ausgerissen- Geschirr und Vorräte lagen im ganze Wohnmobil- ein mitgeführter und verkeilter Holzkinderstuhl war zersplittert- im Alkoven war das Vorderfenster aus dem Rahmen gerissen- obwohl niemand im Alkoven lag...........Und das alles obwohl wir die vorgeschriebenen 60 kmh fuhren- es gibt aber auch noch andere Verkehrsteinehmer.
Aretousa

Reinhold Bundschuh am 02 Jun 2005 11:10:21

Hallochen,
wenn ich hier lese das jemand im Alkoven liegt und schläft wärend der Fahrt, da stellen sich bei mir die Haare zu Berge.
Wir haben doch ein Womo um ohne Stress in den Urlaub und heile wieder zurück zu kommen.
Wir haben doch alles dabei, das Bett, essen und Getränke. Was hindert uns daran jederzeit eine Pause einzulegen wenn die Kinder Quengeln. Auch für uns Erwachsenen ist es erholsam wenn wir ab und zu mal halten und uns die Beine vertreten.
Meine Kinder wären nie ohne angeschnallt oder im Kindersitz mitgefahren. Die Gefahren und der Stress sind doch schon genug ohne dass ein Unfall passiert. Also ich würde mir nie verzeihen, wenn mein Kind durch meine Nachlässigkeit und Bequemlichkeit behindert wäre.
Nur so...


Ich möchte nicht, daß hier irgendjemand irgendwem irgendwelche Gesetze vorbeten will oder schulmeisterlich den Zeigefinger heben. Man sollte sich nur über die Konsequenzen im Klaren sein.

Sonnige
Anita

Gast am 02 Jun 2005 11:30:22

Wie von Aretousa schon geschrieben, es gibt auch andere Verkehrsteilnehmer, die vielleicht nicht so defensiv wie man selbst fährt und für die man - zur eigenen Sicherheit - "mitdenken" muss. Dies denken bedeutet für mich auch, angebotene und m.E. sinnvolle Sciherheitseinrichtungen wie Airbag (inkl. Beifahrerairbag) oder ABS anzuschaffen. Da kann eher mal ne Sat-Antenne warten.

Außerdem denke ich, gilt es bei der Anschaffung von Sicherheitsausstattung auch folgendes zu bedenken:
- wie wirkt sich dies bei einem möglichen späteren Verkauf aus (vielleicht bringt es nicht umbedingt mehr Geld, aber das Fahrzeug lässt sich leichter verkaufen)
- gibt es noch andere Gründe, die eine Anschaffung sinnvoll machen (Bsp.: soweit ABS vorhanden ist eine Bedingung erfüllt, die eine Auflastung auf > 3500 kg ermöglicht - gilt m.W. seit irgendwann um 2002)

Aber an erster Stelle steht die damit möglicherweise einhergehende verbesserte Sicherheit meiner Mitfahrer und meiner eigenen Person

Rudi Roehrich am 02 Jun 2005 12:01:42

Bau einen Sitzplatz mit Sicherheitsgurt in den Alkoven und
schon kannste dort während der Fahrt schlafen .... :D :D :D
Die Frage ist dann nur : Wer fährt ...... :?: :D :D :D



:tanz::tanz::tanz:

dokabastler am 02 Jun 2005 14:34:09

letztlich muß es das Gewissen entscheiden.....irgendwie wägt man ja immer Wahrscheinlichkeiten ab.....

obwohl ich keine Kinder habe, würde ich wahrscheinlich - und meine Frau sicher nicht - keinen im Alkoven schlafen lassen oder auf einer Bank liegend ohne Sicherung...dafür hab ich extra meine Doka mit 4 3-Punkt-Gurten gebaut..........und mit Stahl außenrum und nicht nur mit Styro-Sperrholz.....fehlen nur noch die Kinder.........


Anmerkung: Einige schrieben, daß sie eh langsam führen, sich hinter einen LKW klemmen und dahinzockeln......mach ich auch, wenn ich einen finde, dem ich folgen kann, meist fahren die grad über meiner Schmerzgrenze...und daß die die hinterherzockeln zumeist einen zu geringen Abstand halten (muß man ja fast, sonst quetschen sich ständig andere vorne rein...)
aaaaber: Was machst, wenn der LKW eine Vollbremsung hinlegt???? da man ja nicht vor den sieht, kann man nicht vorausschauend fahren....also verliert man Zeit mit der Reaktion...und ich fürchte, daß viele von uns dann gegen den LKW knallen, weil der sicher trotz seines Gewichtes einen wesentlich kürzeren Bremsweg hat als ein Womo......nur mal so.....

Beduin am 02 Jun 2005 15:04:19

Das ist eh mein Absolutes Reizthema.
Hinter nem Laster her fahren und dann den nötigen Sicherheitsabstand :ooo:
Ein Ding der unmöglichkeit.
Laufend wird man überholt und dann geh ich vom Gas um den absatnd wieder einigermassen auf dir Rheihe zu bekommen und Zack, kommt der nächste :evil:

Gast am 02 Jun 2005 15:31:57

Tja. Da habt ihr ja ein grosses Thema angefangen....
Also.. geschlafen wird während der Fahrt nur angeschnallt auf den Kindersitzen. Die kleine vorne auf dem beifahrersitz. die Grosse hinten im Kindersitz mit 3-punktgurt gesichert.
Und wenn die Kinder quengelig werden.. Anhalten. mal ne Auszeit nehmen.. Und im grünen Spielen gehen und für Bewegung sorgen.
dann die 2. Lösung.. ;-) Nicht anhalten. DVD mit Pipi Langstrumpf einlegen.. Und weiter fahren bis die Kinder wieder quengeln.. Papa.. PIPI ist aus.. Legst du Laura Stern ein......
Oben im Alkoven hat keiner was zu suchen.. Und während der Fahrt zum Pinkeln gehen ist auch tabu.... Da wird der nächste Rastplatz oder die Ausfahrt angefahren und gehalten.. Ich denke, das auch da sehr viel im Argen liegt.
Ok.. mal schnell aufstehen und aus dem Kühli was zu trinken holen.. Auch schon gemacht.. aber ehrlich gesagt immer mit nem unguten Gefühl und auf jedenfall reduziertem Tempo dann hinter den LKWs her.

Beduin am 02 Jun 2005 17:06:17

Ich denke mal das das Getränke holen ect. fast jeder machen wird, dann und wann schon mal gemacht hat.
Wir auch :oops:
Auch wird bei unseren 4 Kindern nicht jedes mal zum pinkeln abgehalten
Wobei wir das vorne auch nicht immer mit bekommen, die gehen halt.
Meist ist der Vorhang zu, weil die unseren Qualn nicht haben können :oops:

Tja, Perfekt sind wir und ist es bei uns auch nicht.
Nicht das da der Eindruck entstanden wäre

IngolfSW am 02 Jun 2005 17:31:57

Rudi Roehrich hat geschrieben:Bau einen Sitzplatz mit Sicherheitsgurt in den Alkoven und
schon kannste dort während der Fahrt schlafen .... :D :D :D
Die Frage ist dann nur : Wer fährt ...... :?: :D :D :D



:tanz::tanz::tanz:


Der Autopilot :D

tekzenchelou am 03 Jun 2005 04:46:47

Und wie sieht es mit LKW-Fahrern aus, die sich beim Fahren abwechseln?

Ich hab letztes Jahr irgendwo was in französisch (glaub ich) gelesen, dass bei denen meist einer bei der Fahrt schläft, hinten auf dem Bett und dass das ausdrücklich sogar so vorgesehen wäre...

achimHH am 03 Jun 2005 08:28:54

tekzenchelou hat geschrieben:Und wie sieht es mit LKW-Fahrern aus, die sich beim Fahren abwechseln?

Ich hab letztes Jahr irgendwo was in französisch (glaub ich) gelesen, dass bei denen meist einer bei der Fahrt schläft, hinten auf dem Bett und dass das ausdrücklich sogar so vorgesehen wäre...



hallo tekzenchelou.
also da hast Du Dich bestimmt verlesen :D
die würden doch nie schlafen, während der andere fährt!
( und dann noch französich....tz,tz,tz,! 8) )

Stell Dir doch einmal vor, wie schlimm das wäre....
"der eine Fahrer schläft, und bekommt dann vom Unfall garnichts mit!"
oder noch schlimmer:
"er schläft ,und wird mit mal durch den Unfall wach und ist tot."

die werden während der Fahrt, ganz sicher, angeschnallt auf dem Beifahrersitz sitzen , damit sie dann das Unfallgeschehen so richtig mitbekommen, und etwas davon haben...angeschnallt natürlich! :D

netanyahoo am 03 Jun 2005 09:25:01

Also ich oute mich dann mal zwar nicht als "Alkoven - Schlaf - Gestatter" aber meine Kinder sind während der Fahrt nicht angeschnallt. Bei meinem Hymer S700 geht das gar nicht (Bj. 91). Ich versuche das auch so einzurichten, dass ich zur reinen Entfernungsüberbrückung meistens nachts fahre, die Kinder schlafen dann. Dass das letztendlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, darüber bin ich mir schon im klaren. Jeder mit Kindern (wir haben 4) wird mir wohl recht geben dass gerade bei grösseren Entfernungen der "Quengelfaktor" recht hoch ist. Pause alle 400km die ich sowieso mache hilft da auch nicht. Unsere kleinste (6 Jahre) fragt schon wenn wir in Hockenheim auf die Autobahn fahren wann wir denn endlich da wären.

Nochmal: Ein 100%ig gutes Gefühl habe ich da nicht aber die Sachzwänge haben bis jetzt überwogen

[Admin] am 03 Jun 2005 11:20:43

Sachzwänge dem Leben und der Gesundheit von Kindern voranzustellen................na herzlichen Glückwunsch!

Aretousa am 03 Jun 2005 11:22:58

Da bin und war ich von meinen Kindern verwöhnt. Sie lieben es, im Wohnmobil unterwegs zu sein. Unser Großer hat mit uns im Alter von etwa 8 einen Tripp auf dem Landweg in die Türkei und zurück gemacht. Schlafend oder Kassettenhörend - aber immer angeschnallt. Nur ich hatte schwere nervliche Störunge durch das ständige Gequäke von Benjamin Blümchen- törö.......
Aretousa

Gast am 03 Jun 2005 11:32:06

Aretousa hat geschrieben: Nur ich hatte schwere nervliche Störunge durch das ständige Gequäke von Benjamin Blümchen- törö.......
Aretousa


So ungefähr gehts uns mit Laura Stern, Bibi Blocksberg, PipiLangstrumpf, Tweenies und weiss Gott was noch alles.. Aber da kann man wenigstens die lautstärke an nem Knopf senken.. Versuch das mal mit quengelnden Kindern...

Allzeit Gute Fahrt

Beduin am 03 Jun 2005 13:26:20

@netanyahoo
Wir haben auch 4 Kinder, manchmal, sie lieben es auch mit dem Womo unterwegs zu sein. Mit unserem alten Deth haben wir es am Anfang auch "Schleifen" lassen, weil er keine Gurte hatte.
Aber nur kurz, dann mussten sie wenigstens auf ihrem Plätzen bleiben.
Dann kamen ja die neuen und auch da müssen sie, abgesehen wenn Sie sich auf Toilette schleichen o an dem Kühli gehen

@all, bin froh das unsere Kinder aus dem alter mit Bejamin und Pippi raus sind, bei Uwe durften sie immer im grossen Kassettenrecorder vom Auto, bei mir bekamen sie alle Kopfhörer auf
:D

mauimeyer am 03 Jun 2005 14:09:11

@Beduin
Gott habt Ihr schon alte Kinder, aus dem Pippialter bin ja noch nicht einmal ich raus, und ich stehe dazu! :D :D

netanyahoo am 03 Jun 2005 14:48:29

@ Dirk:

Dieser überaus konstruktive Beitrag sucht sicherlich seinesgleichen :ooo:

Darf ich GODFATHER zu Dir sagen?? :D

tekzenchelou am 03 Jun 2005 15:02:05

Ich hab sogar die Quelle wiedergefunden von wegen LKW und beim Fahren schlafen, ihr könnt es ja von Google übersetzen lassen:

Voyager couché ?
A ma connaissance, rien ne l'autorise, mais rien ne l'interdit formellement !
Concernant les chauffeurs de camions, le cas où un des 2 chauffeurs est allongé pendant que l'autre conduit est "prévu" !

--> Link (toter link)
RÈGLEMENT (CEE) N° 3821/85 DU CONSEIL du 20 décembre 1985 modifié concernant l'appareil de contrôle dans le domaine des transports par route
<< le temps de disponibilité, à savoir : ...//...
- le temps passé sur une couchette pendant la marche du véhicule >>

idem : --> Link
(umgezogen, ich suche noch)
<< Le conducteur, en position attente, peut-il se mettre dans la couchette pendant que le véhicule roule ?
3821/85 article 15 paragraphe 3 le temps de disponibilité, à savoir : ...//...
- le temps passé sur une couchette pendant la marche du véhicule ;
Donc , comme le réglement le prévoit, on peut le faire (à cheval). >>

achimHH am 03 Jun 2005 16:41:21

tekzenchelou hat geschrieben:Ich hab sogar die Quelle wiedergefunden von wegen LKW und beim Fahren schlafen, ihr könnt es ja von Google übersetzen lassen:

>>


Halloo tekzenchelou....

Sorry, da hast Du aber meinen Beitrag nicht richtig verstanden....Sorry!
sollte ein joke sein...... :unknown:

ich war selbst jahrelang im internationalen Fernverkehr tätig,
und habe Spezialtransporte in ganz Europa durchgeführt.... :wink:
und fahre wenn ich Bock habe, noch heute ab und zu einige Touren....
also glaub mir, ich weiß wie das mit dem schlafen gehandhabt wird.

es ist schon richtig, das während der Fahrt
der zweite Fahrer, falls vorhanden, in der Koje liegt
und schläft während der andere fährt......

auf die Art schaffen es die Brummi´s,
fast rund um die Uhr zu fahren .

Wolfgang-Hinder am 06 Jun 2005 16:12:45

Hallo zusammen,
mit dem Anschnallen haben wir insofern kein Problem, als wir nur zu zweit unterwegs sind und meine Frau während dem Fahren ohnedies nicht schlafen kann. Seit einiger Zeit halte ich aber mit dem Womo viel, viel mehr Sicherheitsabstand als mit dem PKW. Kürzlich war ich nämlich mal kurz unaufmerksam, merkte nicht, dass ich auf einen Stau auffuhr und war doch sehr überrascht, wie unendlich langsam das Womo verzögerte.Glücklicherweise konnte ich noch am letzten Fahrzeug des Staus vorbeilenken und kam dann zum Stehen. Es war mir sehr peinlich, dass ich dann zurücksetzen musste um mich ans Stauende einzureihen. Inzwischen war ich hellwach und froh, dass nichts passiert ist. Also lasse ich jetzt immer einen grösseren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Viele
Wolfgang

Gast am 06 Jun 2005 17:26:41

Wolgang, genau so sehe ich das auch.
Man gewöhnt sich als PKW-fahrer manmal
kleine Unarten an die für WoMo`s schlimm
enden können. Wenn ich im WoMo sitze
fahre ich ganz nach dem Motto:
Es ist Urlaub hetze nicht, deine Freizeit
und Erholung fängt schon mit der Fahrt an.

Hannelore am 06 Jun 2005 18:50:07

@netanyahoo,

als ich deinen Betrag gelesen habe, war ich einfach sprachlos. Solch eine Verantwortungslosigkeit ist schon bemerkenwert. Ich schreibe dir Zeilen als Mutter von drei Kindern.

Liebe Hannelore

Gast am 06 Jun 2005 19:25:18

Es ist alles schön und gut aber was macht man mit den Kids die sich klammheimlich ins Bett verziehen?

Ich selber habe immer strikt die Regeln Kindersitz und anschnallen oder nicht fahren eingehalten.Hat auch super geklappt solange die Kids so klein waren das sie in den dafür vorgesehen Sitze passten.
Dann gings los im Pkw wie im Womo.Im Pkw bekomme ich es ja mit wenn sie den Gurt so locker machen und sich hinlegen.Aber im Womo leider nicht.
Uns ist folgendes passiert, wir waren auf einem Parkplatz und machten Pause.Alle beschlossen, auch die Jungs, noch ein bißchen weiter zufahren.
Ich selber freute mich wie artig die Beiden sind und dachte sie hören Ihre Musik.Nach zwei Stunden mußte ich zur Toilette und hielt an.Was sah ich unser Marcus war weg.Blick durchs Womo kein Marcus.Ich bekam einen Schreck und dachte wir haben ihn auf dem Parkplatz vergessen.Nein er war ganz leise in den Allkoven geklettert und hat sich hinter seiner Bettdecke versteckt und schlief.Wach zu bekommen war er auch nicht mehr.Alles schimpfen und erklären am nächsten Morgen nützte nichts sie sind uneinsichtig.Dabei können sie es sich auf dem zum Bett umgebauten Tisch angeschnallt gemüdlich machen.Da muß man zwar sitzen hat aber die Beine bequem oben und kann auch nicht auf den Tisch fallen.
Ihr könnt jetzt sagen dann fahrt halt nicht solange....gut aber das ist es nicht, denn meistens schläft Marcus schon bevor wir Berlin verlassen haben. Das wir ihn nicht mitnehmen zur Strafe stört ihn auch nicht,er kommt so wie so wenig mit. Also was machen?

P.S. In machen Sachen bin ich verdammt hart z.B. Kein Helm kein Fahrrad
Keine Schoner keine Inliner usw. die Große fuhr deshalb beides lange nicht mehr ..............heute pfieifen sie drauf mit dem Kommentar andere machen es auch

anpejuje am 09 Jun 2005 21:34:30

Selbst auf das Risiko, dass einige Sicherheitsfanatiker mich lynchen.
Ich glaube man muss da abwägen.Fahre ich auf Autobahnen oder Schnellstrassen bleibt jeder angeschnallt auf seinem Platz.Fahre ich auf übersichtlichen Landstrassen gemütlich durch die Gegend, kann jeder schon mal aufstehen oder unangeschnallt liegen, auch im Alkoven, und auch auf`s Klo.Wenn man nicht übermüdet fährt, vorausschauend und defensiv fährt ist das Risiko auf leeren Landstrassen fast null.
Entgegen oder seitlich der Fahrtrichtung sind auch keine Gurte vorgeschrieben, warum sollte man also nicht quer zur Fahrtrichtung hinter der "Fahrerwand" liegen oder im Alkoven ganz vorn, wenn man sitzen darf?
Also, immer vorsichtig aber nicht übertreiben.LKW Fahrer in ihren Schlafkojen, Bundeswehr-, Polizei- und BGS-Mannschaftstransporter und viele andere fahren hinten ohne Gurte und es passiert wirklich sehr, sehr selten was.Die Ausnahmen sind dann aber natürlich immer so spektakulär, dass sie gross veröffenlicht werden.
Letztendlich muss das jeder selber entscheiden.

Andy

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Pickerl und Brennerautobahn
Schluss mit Lustig:Österreichs Exekutive.....
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