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Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14


alfred52 am 06 Dez 2011 10:07:00

Hallo Gogolo,

ein herzhaftes Danke für die tollen Reiseberichte. Auch ich führe dich ab sofort mit einem Adelstitel "Gogolo der Große, der mit dem Iveco ritt". :D Angelehnt an den Alexander dem Großen.
Freue mich, dass ihr ohne Blessuren wieder im Heimathafen seit und freue mich natürlich auch wieder auf weitere Berichte von Dir/Euch.
aus Wien Alfred

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Gast am 06 Dez 2011 10:22:15

alfred52 hat geschrieben:Hallo Gogolo,

ein herzhaftes Danke für die tollen Reiseberichte. Auch ich führe dich ab sofort mit einem Adelstitel "Gogolo der Große, der mit dem Iveco ritt". :D Angelehnt an den Alexander dem Großen.
Freue mich, dass ihr ohne Blessuren wieder im Heimathafen seit und freue mich natürlich auch wieder auf weitere Berichte von Dir/Euch.
aus Wien Alfred


:daumen2:

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wothahellizat am 07 Dez 2011 01:25:53

Hallo Gogolo,
ich bin nicht so oft in diesem Forum und habe den Bericht grad erst, daß heist vor ca 2 Stunden :D gefunden und kann mich garnichtmehr losreisen. Muss aber da morgen die Arbeit ruft. :roll:
Möchte aber trotzdem noch ein kurzes

absolut super geil

loswerden.
Mit dieser Reise beschäftige ich mich auch schon seiteiniger Zeit.
Kann aber die 170 Tage noch nicht loseisen.
Würde mich freuen wenn man sich - zwischen euren Touren - mal kennlernt. Regensburg ist ja nich soweit von Rosenheim.
Mein Panzer vor der Tür scharrt auch schon mit Hufen.

Merker an mich :
Morgen unbedingt weiterlesen
grüsse
robert

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schulgarten1 am 07 Dez 2011 02:11:21

Liebe Gogolos,
ich bewundere Eure Reise, jetzt habts mi am zeitigen schlofengehn ghindert! es iss jetzt scho noch ans, weil i mit dem lesen ned aufhörrn hob könna.
Herrlich! Auch Eure einschätzung über die Pyzamaträger (Habt ihr schon mal beobachatet, dass die notorischen Nörgler und Aufwiegler meistens Hemden tragen, die man mit Pyzamaoberteilen alter Bauart verwechslen kann?)
Liebe aus Prellenkirchen und vielen Dank für die Reiseberichte und schönen Bilder!
Gute Nacht!

Bergbewohner1 am 07 Dez 2011 20:32:01

Hallo Gogolo freue mich mit meiner Familie, daß ihr wieder gesund und munter zurück seit, schöne Berichte.
Als du voriges um diese Zeit bei uns warst, da hatten wir richtig viel Schnee, nun haben wir zum schonen der "Körpersubstanz" eine richtig große Schneefräse gekauft, nun haben wir nur Sturm und keinen Schnee.
Glück Auf
Werner

travelrebell am 07 Dez 2011 21:10:38

Hallo Gogolo,
auch ich möchte mich anschließen und zu dem gelungenen Trip, nebst herrlich geschilderen Reisebericht gratulieren. Viele träumen von solchen Touren, Ihr habt es gelebt und erlebt...klasse !

Darf ich mir eine Nachfrage erlauben : gab es auf den Reiseetappen Probleme mit der Aufbauheizung, wie zuverlässig arbeitete Eure Truma ? Sind Dir bei deinen Reisekollegen Heizungsausfälle bekannt geworden oder arbeiteten die Geräte zuverlässig im Dauerbetrieb? Ist es sinnvoll eine "Zweite" ersatzhalber auf solch langer Reise mitzuführen ?

Euch ein erholsames "Reiseplanen" über die kommenden kalten Tage...

Gogolo am 07 Dez 2011 21:31:29

travelrebell hat geschrieben:Darf ich mir eine Nachfrage erlauben : gab es auf den Reiseetappen Probleme mit der Aufbauheizung, wie zuverlässig arbeitete Eure Truma ? Sind Dir bei deinen Reisekollegen Heizungsausfälle bekannt geworden oder arbeiteten die Geräte zuverlässig im Dauerbetrieb? Ist es sinnvoll eine "Zweite" ersatzhalber auf solch langer Reise mitzuführen ?



Nein, es hatte niemand Probleme mit der Heizung, denn von Mitte Mai bis Mitte Oktober brauchten wir keine Heizung!!! Da waren wir froh, wenn es in der Nacht etwas kühler als 25° wurde. Die Spitzentemperatur betrug nachts in Turfan (Taklamakanwüste, 130m unter dem Meeresspiegel) rd. 38° (tagsüber knapp 50°) da brauchen wir keine Heizung, da sind wir in ein Hotelzimmer mit Klimaanlage gegangen...

Wir waren zwischendurch auch nachts in Höhen von über 3.500m! Wir haben auch hier keine Heizung gebraucht, bin mir aber sicher, dass sie funktioniert hätte weil ich morgens das Warmwasser mit der Heizung erwärmt habe. Und das hat geklappt. Ob eine Dieselheizung in diesen Höhen überhaupt gearbeitet hätte, das wage ich zu bezweifeln - aber hier fehlen mir die Erfahrungswerte denn niemand hatte eine solche Heizung.


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 07 Dez 2011 21:42:09

travelrebell hat geschrieben:Viele träumen von solchen Touren, Ihr habt es gelebt und erlebt...klasse !



Ein Traum war es anfangs auch bei mir. Aber ich habe es dann ganz clever gemacht: ich habe ganz vielen Leuten von diesem Traum erzählt und dass wir ihn auch verwirklichen wollen sobeld wir in Pension sind. Als es dann soweit war, dann konnte ich nicht mehr zurück ohne mein Gesicht zu verlieren, denn auch wir hatten zwischendurch mehr als einmal ein wenig Bammel vor unserer eigenen Courage. So ehrlich möchte ich durchaus sein.

Und jetzt ist es genau wieder so: Wir(besser gesagt: ich) möchten 2013 für über ein Jahr nach Südamerika, aber diesesmal nicht mit einer geführten Tour, sondern auf eigene Faust. Gogoline zögert noch ein wenig (hier muss ich noch Überzeugungsarbeit leisten, einen Reiseführer Südamerika habe ich ihr schon geschenkt). Gleichzeitig erzähle ich überall herum, was wir in Zukunft so vorhaben und da kommt auch der geplante Jahresaufenthalt in Südamerika zur Sprache. Das mache ich so lange und intensiv, dass wir auch hier nicht mehr zurück können - vorausgesetzt die Gesundheit spielt mit und der Euro fällt nicht in den Keller.


Habe die Ehre

Gogolo

schulgarten1 am 07 Dez 2011 22:50:28

wenn der Euro in den Keller fällt, fällt alles in den keller.

thilo am 09 Dez 2011 13:05:31

Eine ganz große Verneigung vor Eurer Reise, Deinem unbremsbaren Tatendrang und nicht zuletzt wegen der Mühe die Du Dir gemacht hast mit diesem einzigartigen Reisebericht. Du hast Niveau. Schöne Weihnachten.

haballes am 09 Dez 2011 13:20:12

Gogolo, ich habe mir etwa zur gleichen Zeit als der Fred startete mein Wohnmobil gekauft.
Vor deinen Berichten habe ich gefühlt länger gesessen, als die viereinhalbtausend Kilometer in meiner Kiste.
Hätte ich einen Hut, so würde ich ihn vor Dir ziehen.

Ich danke Dir ganz herzlich für die Mühe, die du dir gemacht hast, alles hier reinzumeißeln. Es war prima zu lesen, ich hoffe, dass es vielen Senioren die Angst nimmt, so etwas zu unternehmen.

Ich wünsche Dir und deiner Gattin, dass ihr gesund und vermögend bleibt, Südamerika zu bereisen. Auf den Bericht freue bestimmt nicht nur ich mich.


Bild

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tiffy581 am 09 Dez 2011 14:56:31

Gogolo,

mal ne Frage, können wir diese Tour auch mit unserer Tiffy bewerkstelligen.

Wir wollen auch mal die schönen Länder des Ostens bereisen...

Das ist Tiffy..



Viele von
Andrea und Joachim

Gogolo am 09 Dez 2011 16:51:08

tiffy581 hat geschrieben:Gogolo,

mal ne Frage, können wir diese Tour auch mit unserer Tiffy bewerkstelligen.

Wir wollen auch mal die schönen Länder des Ostens bereisen...

Das ist Tiffy..

...

Viele von
Andrea und Joachim



Wenn der Tiffy Hinterradantrieb (und ggf. vorne eine Schleppöse) hat , dann dürfte es wohl machbar sein. Du musst dir aber darüber im klaren sein, dass der Tiffy nachher nicht mehr so aussieht wie vorher und dass nach der Tour größere Instandsetzungsarbeiten und -kosten anfallen. Wenn du dann noch genügend Werkzeug und Ersatzteile dabei hast, dann dürfte einer solchen Tour nichts im Wege stehen.

Und stelle dich mit den mitreisenden "Allradlern" gut, denn im Sand wirst du wohl den einen oder anderen "Pull" benötigen. Wenngleich - die schlimmste Sandstrecke ist in der Wüste Gobi - die Straßen werden immer besser und auch die Gobipiste wird schon asphaltiert. Ich denke, in ca. 2 Jahren kannst du die Gobi auf Asphaltpiste durchqueren - soweit sind die schon mit den Arbeiten. Und die schlimmen Straßen im westlichen Russland vor Moskau und in Turkmenistan muss man halt langsam durchfahren...

Trau dich einfach!

Habe die Ehre

Gogolo

tiffy581 am 09 Dez 2011 17:04:46

Hallo Gogolo,

Tiffy hat Hinterrad-Antrieb mit einer zuschaltbaren 100% Sperre.

Wir haben unter dem Fahrzeug im Rahmen eine Seilwinde hängen und 4 Sandbleche in den Zwischenrahmen geschoben.

Werkzeug ist genug dabei (man kann viel selbst machen da einfache Technik ohne Elektronik) und Ersatzteile...hmm wir haben extra dieses Modell gewählt, da es der meistverkaufte LKW-Typ ist und es überall auf der Welt Ersatzteile gibt.

Nochmals vielen lieben Dank für Deine Einschätzung und allzeit gute Fahrt.


Andrea

Gogolo am 09 Dez 2011 17:08:20

Dann seid ihr gut ausgerüstet für eine solche Reise!


Habe die Ehre

Gogolo

TorstenS am 23 Dez 2011 12:26:47

Danke Gogolo,

für die ausdauernde tolle Berichterstattung! Mit Begeisterung habe ich von Anfang an mitgelesen.

Ohne aufdringlich zu werden, darf ich meine Frage von früher nochmals wiederholen?

Mich interessiert brennend, wie die mitfahrenden modernen Euro 4 - und Euro 5 - Fahrzeuge (z.B. Dein Iveco, die modernen Sprinter) und ihre Partikelfilter mit den Kraftstoffqualitäten unterwegs zurecht kommen.

Gab es überall "guten", schwefelarmen Diesel?
Gab es Probleme bei den modernen Motoren?
Oder gibt es vorsorgliche Maßnahmen, die Du ergriffen hast?

Deine Erfahrungen wären mir viel mehr Wert als jede Aussage eines Fahrzeugverkläufers oder Theoretikers zum Thema.

Danke dafür und die besten Wünsche für Eure weiteren Reisen!

Torsten

Gogolo am 23 Dez 2011 14:19:44

Nein, du bist nicht aufdringlich - ich habe nur zu antworten vergessen. Entschuldigung, ist eigentlich nicht so meine Art, aber zwischen den Reiseberichten war es doch ein wenig hektisch.

Jetzt zu deinen Fragen:

Mein Iveco hat den getankten Diesel klaglos "geschluckt". Bei einigen Mercedes ist schon mal der Motor auf Störung gelaufen und Dieseltank und -filter mussten geleert bzw. getauscht werden. Manchmal war halt gerade an der jeweiligen Tankstelle vielleicht noch ein Bodensatz vorhanden, der dann zur Störung führte.

In Usbekistan tankten wir sogar aus Fässern weil Diesel wegen der Baumwollernte sehr knapp war. Aber selbst dieser Diesel hat bei mir zu keinen Porblemen geführt. Mit der Dieselqualität war es halt ein wenig Lotteriespiel, es wurde empfohlen nur an den Markentankstellen zu tanken. Aber diese waren halt nicht flächendeckend vorhanden.

Wie gesagt: ICH hatte diesbezüglich keinerlei Probleme. Auch der Billigdiesel von 9ct/Liter im Iran war gut - selbst wenn die Tankstelle noch so versifft war...

Bei der Generalinspektion bei Iveco vor einer Woche habe ich auch den Dieselfilter wechseln lassen (während der Reise war es BEI MIR nicht notwendig!) - er hat noch "relativ" gut ausgesehen.

Notwendig war aber bei mir zwischendurch ein Wechsel des Luftfilters, da der Wüstenstaub der Gobi und der Taklamakan die Lamellen doch verstopft hat - da hat dann auch das Gogolobil "Störung" angezeigt.


Ich hoffe, ausreichend geantwortet zu haben. Wenn noch Fragen bestehen - raus damit!


Habe die Ehre

Gogolo

TorstenS am 23 Dez 2011 16:48:59

Danke Dir! Du musst Dich wirklich nicht entschuldigen. Ein jeder, der unterwegs schon mal eine Berichterstattung versucht hat, weiss, dass wirklich viel Arbeit darin steckt.

Wir sind gerade in der Anschaffungsphase eines neuen Fahrzeugs. Deshalb noch eine Frage: War bei Eurer Gruppe ein Fahrzeug dabei, das AdBlue brauchte? Hast Du AdBlue unterwegs überhaupt gesehen?

Danke nochmals

Torsten

Gogolo am 23 Dez 2011 16:55:51

Nein, AdBlue brauchte bei uns keiner. Das wäre auch ein riesengroßes Problem gewesen, denn in Russland habe ich AdBlue nur zweimal gesehen. In der Mongolei und China überhaupt nicht. Gleiches gilt für Kirgistan. In Usbekistan waren wir froh überhaupt sauberen Diesel zu bekommen - von AdBlue haben die Leute dort wahrscheinlich noch nie gehört. Tadschikistan und Iran für AdBlue: Fehlanzeige. Erst wieder in der Türkei gab es an den Tankstellen Adblue.

Ich habe deshalb so darauf aufgepasst, weil ein Fahrzeug mit AdBlue auch bei mir einmal in den Planungsgedanken war - aber schnell wieder verworfen wurde.


Habe die Ehre

Gogolo

seewomo am 23 Dez 2011 16:58:08

Danke Gogolo,

für deine tollen Reiseberichte und den traumhaften Bildern Deiner Reise.
Bin beindruckt,begeistert! Leider werde ich sowas wohl nicht realisieren können.

Wünsche Dir und Deinen lieben ein ruhiges Fest und vor alledem aber Gesundheit für die kommenden Reisen.

Franz-Joseph

TorstenS am 23 Dez 2011 17:06:23

Alles klar. Deine Berichterstattung bestätigt, was ich nur vermuten konnte.

Quintessenz: Ein modernes Fahrzeug mit Euro V kommt mit dem gebotenen Diesel in der Praxis weitestgehend zurecht. Ordentliche (zusätzliche?) Dieselfilter vorsehen. AdBlue hingegen ist außerhalb des europäischen "Dunstkreises" eine Unmöglichkeit.

Für uns "urlaubsabhängige" Menschen ist damit das erreichbare Russland oder die Türkei problemlos.

Danke nochmal

Torsten

Lancelot am 23 Dez 2011 17:12:30

TorstenS hat geschrieben:AdBlue hingegen ist außerhalb des europäischen "Dunstkreises" eine Unmöglichkeit.


Problematisch, nicht unmöglich :)

--> Link

Gogolo am 23 Dez 2011 17:46:15

Wolfgang, die Reise hat gezeigt, dass AdBlue im fernen Osten zu bekommen tatsächlich eine UNMÖGLICHKEIT ist, nicht "nur problematisch". Man darf hier nichts "schönreden", sondern die tatsächlichen Gegebenheiten aufzeigen. Es war sogar z.B. nicht einmal möglich, die Reifen meines Gogolobils auswuchten zu lassen. Die LKWs fahren dort alle mit nichtausgewuchteten Reifen. Die Bremsen der zigtausenden total überladenen 38tonner Uralt-KohleLKWs (wahrscheinlich sogar >50to) wurden mit Tropfwasser aus Kanister während der Fahrt gekühlt - soviel zu den technischen Gegebenheiten dort.

Ich stelle mal das Bild einer typischen Tankstelle aus Usbekistan rein:



Da waren wir froh, überhaupt Diesel zu bekommen, da mussten wir stellenweise aus Fässern betankt werden! Wenn ich da nach AdBlue gefragt hätte, dann wäre ich wohl für verrückt erklärt worden.


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 23 Dez 2011 18:06:15

:( :( :(

Glaub´s Dir ja ...

Dachte nur, wenn einer unserer Spediteure - der aber LINIE dort fährt, das mag ja nochmal was anderes sein - das organisieren kann ...


P.S. Du siehst "jünger" aus ... auf dem Foto :wink:

achimHH am 23 Dez 2011 18:49:52

Lancelot hat geschrieben:
Du siehst "jünger" aus ... auf dem Foto :wink:


wenn das Ergebnis dieser Reise so aussieht,

dann fahre ich noch heute Abend, also sofort, los ! :D

@ Gogolo

Ich möchte mich bei Dir für die tolle Reiseberichterstattung bedanken !
Denn auch ich habe diese gern gelesen.

frohe Festtage..

Gast am 23 Dez 2011 21:06:03

Ich möchte mich auch für den tollen Reisebericht bedanken; habe es jetzt endlich geschafft, alles zu lesen. Gäbs das als Buch, ich hätte es schon gekauft. So eine Reise würde ich auch mal machen, vll. wenn noch ein bissel Zeit ins Land gegangen ist und unsere Kleine größer ist.
Gogolo, meine Bewunderung und Respekt für Planung, Durchführung und nicht zuletzt für diesen tollen Bericht ist dir sicher!!! DANKE!!!

lutz1950 am 25 Dez 2011 11:58:39

Hat das Gogolobil gehalten

Lutz1950

abba am 25 Dez 2011 14:18:48

:santa: Hallo Gogolo,

da ich, während Ihr nach Deutschland zurück gekommen seid, gerade auf dem Weg von Sharm-el-Sheik nach Dubai (allerdings mit dem Schif) war, habe ich erst heute die mir noch fehlenden Seiten Eurers Reiseberichts zu Gemüte geführt. Nochmal ganz, ganz herzlichen Dank, dass Du mich und natürlich alle anderen geneigten Foristis, auf Eure Reise mitgenommen hast.

Ich wünsche Dir und Gogoline noch ein wunderschönes Restweihnachtsfest und freue mich schon auf weitere Abenteuer in Wort und Bild.

Gogolo am 25 Dez 2011 14:24:59

lutz1950 hat geschrieben:Hat das Gogolobil gehalten

Lutz1950


Lies alle Berichte durch, dann weist du es.


Habe die Ehre

Gogolo

lutz1950 am 25 Dez 2011 16:51:32

Fahrzeug 16 daß der Boden des Heckstauraums aufgerissen ist
steht nichts im Bericht ?? oder ist es nicht dein Fahrzeug !!!
Lutz1950

matthiast4 am 25 Dez 2011 19:20:08

Na das interessiert mich jetzt auch, was mit Fahrzeug 16 ist?!

Gast am 25 Dez 2011 19:50:26

matthiast4 hat geschrieben:Na das interessiert mich jetzt auch, was mit Fahrzeug 16 ist?!


Das hast du aus dem Bericht von vulpes vulpes Chinatour - dem roten Fuchs. Das kann ja wohl unmöglich das Superfahrzeug vom go golo betreffen. Oder etwa doch?
vg gerald

Gogolo am 25 Dez 2011 20:18:09

Gegen Ende der Reise habe ich am Boden des Heckstauraums einen relativ kleinen Riss bemerkt - nichts spektakuläres. Im "fulpes-Bericht" wurde da stark überzeichnet. Der Riss wurde von mir stabilisiert und wird im Januar im Rahmen der Gewährleistung von bimobil behoben. Dort steht das Gogolobil ohnehin um den Unfallschaden an der rechten unteren Schürze reparieren zu lassen.


Habe die Ehre

Gogolo

lutz1950 am 25 Dez 2011 21:50:56

Nur ein kleiner Riss ?? bei so eimem Superfahrzeug???

Lutz1950

schlabuster-1 am 26 Dez 2011 21:05:15

lutz1950 hat geschrieben:Nur ein kleiner Riss ?? bei so eimem Superfahrzeug???

Lutz1950


Wenn nach der Tour nicht mehr fehlt als dieser Riss is doch gut oder?
Wenn ich in einem Land mit schlechten Straßen bin rechne ich immer damit das irgendwas reißt oder bricht. Das nach dem Trip ein paar Kratzer und Schrammen am Auto sind ist doch klar.

wolfherm am 26 Dez 2011 21:17:08

lutz1950 hat geschrieben:Nur ein kleiner Riss ?? bei so eimem Superfahrzeug???

Lutz1950


Hast du einen Clown gefrühstückt?

Gast am 26 Dez 2011 22:35:48

Also der Fahrer des Fahrzeuges 16 wird im Bericht von vulpes durchwegs sympathisch und als sehr hilfsbereit beschrieben. Ich finde es super, wie Gogolo alles gemeistert hat. Danke für den interessanten Reisebericht.
vg gerald

topolino666 am 26 Dez 2011 22:47:19

gerald hat geschrieben:Also der Fahrer des Fahrzeuges 16 wird im Bericht von vulpes durchwegs sympathisch und als sehr hilfsbereit beschrieben. Ich finde es super, wie Gogolo alles gemeistert hat. Danke für den interessanten Reisebericht.
vg gerald


:top:

... auch ich hab jetzt bei den vulpes quergelesen und da sind die Fahrer "14" und "16" ja nur am rausziehen! :eek:

@gogolo: Hattet Ihr ein eigenes Seil dabei? Wie lange (Meter)?

Hast Du das Seil bei Dir hinten befestigt (und hast nur über die Rückspiegel sehend) vorwärts gezogen oder bei Dir vorne und hast gut sehend rückwärts gezogen?

Hattest Du das Seil immer montiert und welchen Haken hattest Du da für den zu Helfenden dran?



Danke und

topolino
Matthias

P.S.: Gibts schon die Möglichkeit für Voranmeldungen für den "Dia-Abend"? :D

spanienfahrer am 26 Dez 2011 22:51:58

Ho ho ho


DiaAbend


Da simmer sabei, das wird priiima.

Gogolo am 27 Dez 2011 00:02:53

Da ich - zusammen mit Fahrzeug 14 - immer der Ziehende war, habe ich das eigene Seil niemals hergenommen. Zwar habe ich für mich ein Hashi-ken-Seil, Bruchlast 20to, dabei, da aber das Teil rd. 260€ kostet, war es für mich zu schade um jemand fremden damit herauszuziehen. Wer von mir einen Pull haben wollte, der musste sein eigenes Seil dazu zur Verfügung stellen. Auch für die Befestigung am gezogenen Fahrzeug musste sich der abzuschleppende Kandidat selbst kümmern. Und letztlich übernahm ich keinerlei Haftung für irgendwelche Schleppschäden, das habe ich laut und deutlich verkündet.

Am Fahrzeug selbst habe ich einen Anhängerbock, an dem an zwei Seiten (unmittelbar bei den beiden Rahmenenden) je ein 20to-Schäkel befestigt wurde, so dass ich eine Dreiecks-Ableitung für das Abschleppseil hatte. Ebenfalls wieder mit 20to-Schäkel befestigt.

Ich habe nur nach vorne rausgezogen, da ich den rückwärtigen Bereich mit der hinten Kamera überblicken konnte.

Einen Diaabend wird es garantiert nicht geben, denn das wäre ja mit Arbeit verbunden und die dafür notwendige Zeit verbringe ich lieber mit weiteren Reisen...


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 27 Dez 2011 12:25:15

Ich habe euch versprochen, am Ende der Reise eine Zusammenfassung zu machen. Dieses Versprechen löse ich hiermit gerne ein.


Zusammenfassung der offiziellen Reise:

Incl. Anreise rd. 36.500km
Verbrauch 13,6 Liter Diesel pro 100km
Dieselpreis im Durchschnitt aller Länder: 0,70 €ct/Liter
Ölverbrauch: 3 Liter während der gesamten Reise
Gasverbrauch in 7 Monaten: nur 18kg (allerdings Kompressorkühlschrank!)
Durchschnittliche rechnerische Tagesetappe: rd. 180km, real jedoch rd. 280km da Standtage herausgefahren werden mussten
Längste Tagesetappe: rd. 450km im Iran auf Autobahnen
Heißester Tag: 43° bei über 90% Luftfeuchtigkeit am Gelben Meer

Die Organisation der Reise unter Seabridge bzw. Kostyas Firma war in meinen Augen wirklich sehr gut und gelungen. Dass einmal etwas aus dem Ruder laufen kann oder unvorhergesehene Dinge passieren, liegt in der Natur der Sache und insbesondere auch an der Reiseroute. Wenn Teilnehmer sich aber vorher nicht über die Besonderheiten dieser Reise informieren und dann enttäuscht sind, dann kann man denen auch nicht helfen. Für uns war es wichtig, dass die Grenzübertritte in diese exotischen Länder gut organisiert sind, dass Übernachtungsplätze für die Gruppe vorgeplant sind, dass Wasser (ggf. auch Strom und Internet) und Diesel organisiert wird, dass Hilfe in Notsituationen gewährt wird und dass in den Ländern Dolmetscher und Reiseführer mit einem Programm zur Verfügung stehen (wer spricht schon neben englisch auch russisch, chinesisch und farsi?). Nicht zu vergessen der Zeitfaktor für die Reisevorbereitung – die uns vom Veranstalter abgenommen wurde (ich habe schlichtweg nicht die Zeit dafür – wir wollen reisen, reisen, reisen). Dies alles war gewährleistet – wir haben keinen Grund unzufrieden zu sein, im Gegenteil.

Das Einige, was ich an der Reiseorganisation zu bemängeln habe ist die Tatsache, dass sie auch unqualifizierte Fahrzeuge auf die Tour mitgenommen hat. Fahrzeuge, die zu alt (anfällig) und/oder technisch überfordert sind. Hier hätte für die Fahrzeuge ein Alterslimit eingeführt werden müssen und auch Allradfahrzeuge bevorzugt ausgewählt werden sollen. Ferner fehlte der überdeutliche Hinweis bereits vor der Reise, dass alle Fahrzeuge nach der Reise diverse Schäden haben werden. Viele Teilnehmer jammerten bereits während der Reise über die hohen Folgekosten von Reparaturen.

Was uns (Gogolo und Gogoline) besonders gut gefallen hat war die Freiheit des Reisens in den besuchten Ländern. Kein Konvoi!!! – das war meine Bedingung, überhaupt an dieser Reise teilzunehmen. Und diese Bedingung wurde erfüllt. Lediglich bei der Einfahrt in großen Städten (Moskau und Peking) habe ich das Angebot der Reiseleitung angenommen, den innerstädtischen Stellplatz im Konvoi anzufahren. Wir konnten (ausgenommen Turkmenistan – war aber nur eine Woche) auch stehen bleiben wo wir wollten und ggf. auch einen eigenen Übernachtungsplatz selbst suchen.


Was hat mir die Reise gebracht:
  • die Erfüllung meines Wunschtraums, zu meinen persönlichen Highlights (Baikalsee, Mongolei mit Wüste Gobi, Taklamakanwüste, Usbekistan, Iran) selbst mit dem eigenen Wohnmobil reisen zu können
  • sicherlich eine veränderte Sicht/Denkweise über das, was mir bisher wichtig war
  • ungeheuer viele neue Eindrücke, die man als Pauschaltourist nie bekommt
  • ich glaube keinem Journalisten mehr etwas, wenn er über fremde Länder berichtet (insbesondere über den Iran).
  • die Erkenntnis, dass wir niemals eine Gruppenreise mehr machen, wenn wir die Organisation selbst übernehmen können.
  • zigtausende von Fotos, die noch zu sichten sind.
  • ich habe neue Freunde gewonnen



Das für mich sicherlich landschaftlich schönste Land auf der Reise war Kirgisien. Kulturell waren Usbekistan und Armenien die Highlights. Aber die – mit Abstand - freundlichsten Menschen haben wir im Iran getroffen bzw. kennen gelernt.



Das wichtigste für Wohnmobilisten:

Dieselversorgung:
Das Tankstellennetz war – bis auf Usbekistan, Turkmenistan und Iran – sehr dicht. Spätestens nach 200km war eine Tankstelle am Wegesrand. In den genannten drei Ländern musste man schon etwas suchen um eine Tankstelle zu finden. In Usbekistan war der Diesel sehr rar, da im Lande gerade Baumwollernte war und der Diesel für die Erntefahrzeuge reserviert wurde – so mussten wir zweimal aus Fässern betankt werden. Die Dieselqualität war grundsätzlich OK, nur wenn der Tank bei der Tankstelle leer wurde und der Bodensatz getankt wurde, dann hatten so manche Fahrzeuge der Marke Mercedes ihre Probleme (Fehlermeldungen, Motor ging auf Störung). Dann musste der Tank abgepumpt und der Dieselfilter ausgetauscht werden.

Strom, Wasser-/Abwassersituation:
Wenn wir auf Parkplätzen bei Hotels standen, dann gab es in der Regel eine!!! Steckdose für alle Fahrzeuge. Es war klar, dass Klimageräte dann nicht betrieben werden durften um die Leitung nicht zu überlasten. Ansonsten hatte fast jedes Fahrzeug auch Solarstrom und genügend Batteriekapazitäten, so dass auch Übernachtungen in der freien Natur problemlos möglich waren.

Wasser war von unterschiedlicher Qualität. Manchmal war es sehr gut, manchmal hatte es eine geringe Färbung. Das Wasser aus dem Baikalsee konnte problemlos getrunken werden. Wir gaben immer Micropur zum Wasser in unseren Wassertank und nahmen das Wasser auch zum kochen her. Für Tee- oder Kaffekochen sowie zum trinken kauften wir so 5-Liter-Kanister, die eigentlich überall erhältlich waren. Wir (Gogolo und Gogoline)hatten wegen des Wassers nie Probleme – kein Durchfall o.ä.

Abwasser- und Fäkalentsorgung war schon etwas problematisch, da eine Camping-Infrastruktur in den bereisten Ländern praktisch nicht vorhanden war. Aber es gab ja auch viele Wüsten und wenn man da ein paar hundert Meter abseits in den Sand gefahren ist, dann …..


Anforderungen an das Fahrzeug:
Sicherlich ist es möglich, diese Fahrt auch mit einem herkömmlichen Wohnmobil zu meistern. Viel leichter tun sich aber Allrad-Wohnmobile mit großem Federweg, insbesondere wenn Sandpassagen oder Schlechtwege zu bewältigen sind. Wie schon geschrieben fehlte in den Reisebeschreibungen der überdeutliche Hinweis dass alle Fahrzeuge durch die Reise diverse Schäden davontragen können. Viele Teilnehmer jammerten bereits während der Reise über die hohen Folgekosten von Reparaturen.

Einkauf in den Märkten und Supermärkten:

Das war immer spannend und lustig. Besonders wenn man in China und im Iran schon aufgrund der Schrift nicht erkennen konnte, um was es sich bei dem gewünschten Objekt handelt. Auch wie oft habe ich Margarine anstatt Butter eingekauft… Die Supermärkte waren sehr unterschiedlich groß und unterschiedlich sortiert. Den größten Supermarkt haben wir in Russland gesehen: sage und schreibe 72 (zweiundsiebzig!!!) besetzte Kassen und riesige, lange Regale voll Wodka, Gemüse, Konserven… In China waren die Supermärkte regelmäßig im Untergeschoß zu finden (war dann recht gut, wenn man mit vollen Taschen die Treppe hinauf musste). Und die chinesischen Supermärkte haben richtig „gestunken“ (ich weis nicht, was das war, aber es war ekelhaft). Außerdem war es sehr heiß und sehr, sehr lauf in den Supermärkten. An jeder Ecke ein Lautsprecher der plärrte und dazwischen kleine, aber hübsche Chinesinnen mit kurzem Rock und umgehängten Megafon in das sie ihre Werbesprüche reingeschrieen haben.


Zur Gruppendynamik:

Ich habe in meinen Berichten schon von der Gruppendynamik und Gruppentypen berichtet. Dazu möchte ich – aus meiner Sicht und Erkenntnis dieser Reise - folgendes ausführen:

Es ist logisch, dass sich bei jeder Gruppenreise verschiedene unterschiedliche Untergruppen bilden. Im Groben waren es bei uns zwei Gruppen: die Nörgler und die Nichtnörgler. Für mich „Nichtnörgler“ war es klar, dass ich mich von der anderen Gruppe distanziere um nicht in den Sog des nörgelns zu geraten und mir dadurch die Reise vermiese. Andererseits haben es die Nörgler wohl darauf angelegt, einen Teil des Reisepreises erstattet zu bekommen. Gleichzeitig wollten aber die Nörgler immer wieder „Extrawürste“ in Form von Abweichungen von der Route gebraten bekommen und haben so einen erheblichen Teil der administrativen Leistung der Reiseleitung für sich in Anspruch genommen. Mehr möchte ich jetzt nicht dazu schreiben.


Zu den Gruppentypen (Hinweis: es kann sich hier auch um weibliche Mitglieder handeln und eine Person durchaus mehreren Gruppentypen zugehörig sein):

Der Drängler:
Möchte immer der erste sein und überholt auch mit seinem Fahrzeug noch kurz vor dem jeweiligen Ziel andere Gruppenmitglieder nur um als erster am Platz zu sein und um sich auch den (vermeintlich) besten Platz zu sichern.

Der Wasser- und Strombüffel:
Schaut gleich nach der Ankunft sofort nach Steckdosen (obwohl Solaranlage vorhanden) und steckt sich an um die Klimaanlage zu versorgen. Dabei wird nicht darauf geachtet, dass das Stromnetz überlastet werden könnte. Der Wasserbüffel tankt seinen 400 Liter-Tank gleich voll – was natürlich eine Zeitlang dauert – und lässt in dieser Zeit keine anderen an den Wasserhahn, die mit einer Gießkanne ein paar Liter holen möchten.

Der Volksredner:
Er weiß alles besser und hört sich unendlich gerne selbst reden. Drängt sich mit seinen Kommentaren geradezu auf.

Der Hilfsbereite:
Hilft kompetent in/bei allen technischen Lebenslagen und ist unentbehrlich für die gesamte Gruppe. Danke dafür an dieser Stelle.

Das A….loch:
Zeigt schon in der ersten Woche der Reise jeden der es sehen oder auch nicht sehen will auf seinem nigelnagelneuen IPod: „seinen Ferrari“, „sein Haus“, „sein Oldtimer“, „sein Grundstück“, „seine Firma“. Gibt fürchterlich an mit seinem Allradwohnmobil - traut sich aber nicht damit durch einen Fluss zu fahren. Beteiligt sich auch nicht mit seinem Fahrzeug an den Sandbergungsaktionen in der Wüste.

Der Gruppenkaspar:
Macht zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit verbale Späße und hofft, dass dies beim gesamten Publikum gut ankommt. Zeichnet sich auch durch lautstarkes kicherndes Lachen aus. Wird vom Großteil der Gruppe gemieden.

Der Nörgler:
Hat an allem und jedem etwas auszusetzen – und sei es nur bei einem Gruppenessen am gekochten Hammelfleisch. Sei es weil das Roadbook erst am Vormittag kurz vor der Abfahrt ausgegeben wird oder weil eine Einfahrt in einen Feldweg nicht gekennzeichnet ist. Dem Nörgler passt weder die Route noch das Besichtigungsprogramm (z.B. weil man beim Besuch einer Moschee die Schuhe ausziehen muss). Ein Lob oder einen Begeisterungsausruf hört man vom Nörgler nie – offensichtlich hat er sich die falsche Reise ausgesucht oder mit den Reiseländern nicht vorher vertraut gemacht.

Der Abwassersaubär:
Lässt seinen Abwasserhahn auch am Stellplatz auf um unterwegs nicht zu entsorgen müssen. Der verschärfte Abwassersaubär lässt auch seine Feststofffäkalien unter der Fahrt auf die Straße herauströpfeln.

Der Fotograf:
Stresst sich selbst mit dem Anspruch alles und jedes fotografieren zu müssen. Fährt deshalb früh ab und kommt spät zum Treffpunkt zurück.

Der Besserwisser:
Wie der Name schon sagt: weiß alles besser als alle anderen – aber nur solange bis man ihm beweist, dass er Unrecht hat. Diese Erkenntnis hält aber nie lange an.

Der Pfennigfuchser:
Geht nicht mit zum gemeinsamen Essen – es sei denn es ist kostenlos. Jammert selbst bei Spritpreisen von 30ct/Liter über das Preisniveau. Stört sich selbst an den günstigen Mautgebühren auf den Schnellstraßen. Übernachtet im Wohnmobil selbst bei 40° obwohl ein äußerst preisgünstiges Hotel mit Klimaanlage daneben steht.

Der Frühstarter:
Weckt schon in aller Herrgottsfrühe mit seinem Motor die ganze Gruppe auf weil er schon Stunden vor dem empfohlenen Startzeitpunkt als erster losfahren möchte.

Die „Extrawurst“:
Möchte meistens eine andere Route fahren als im Reiseprogramm vorgesehen und bindet dadurch die knappen Ressourcen der Reiseleitung, die dann der Gruppe verloren gehen.

Der Bastler:
Fährt mit einem Fahrzeug, das den Anforderungen der Reise technisch nicht gewachsen ist und hemmt mit seinen häufigen Defekten und Werkstattaufenthalten die ganze Gruppe und bindet ebenfalls unnötig die Ressourcen der Reiseleitung und der Dolmetscher.

Der Gogolo und andere Gleichgesinnte:
Bemüht sich trotz dass er notorischer Einzelreisender ist, mit der Gruppe zurecht zu kommen und sich in die Gemeinschaft zu integrieren auch wenn es manchmal nicht leicht fällt.



Sind noch Fragen offen?


Unsere künftigen Pläne werden sich wieder um das individuelle Reisen mit dem Gogolobil drehen. Wir haben daher vor, ab Februar 2012 wieder in den Süden (abseits der Touristenpfade) zu fahren und dann in einer großen Schleife nach Norddeutschland um dort den Frühling zu erleben. Im Juni geht es dann bis Mitte September 2012 auf große Reise nach Island – die Fähre ist schon gebucht und von der Reederei bestätigt. Den Winter 2012/13 verbringen wir in Südspanien um dort mehrere (z.t. kombinierte) Sprach- und Koch-Kurse zu belegen weil wir ab Sommer 2013 dann für längere Zeit (rd. 12 Monate) nach Südamerika fahren werden.

Ihr seht, wir sind für die Zukunft ausgelastet und wir können es uns nicht mehr vorstellen, arbeiten zu müssen.


Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 27 Dez 2011 12:40:24

Danke für die Zusammenfassung :zustimm:

Gogolo hat geschrieben:Sind noch Fragen offen?

Ja :D

Wie hat euer Post-Scan-per-EMail-Zustellservice funktioniert?
Wie waren die Telekommunikationsmöglichkeiten generell?
Gemeint ist nicht unbedingt Internet, aber Handyempfang?
Wie war das Verhältnis Erholungstag/Reisetag?
Wie war das Zusammenleben auf engen Raum in unbekannten Gefilden?
Gab es Probleme in monitärer Hinsicht? Also bezahlen mit Kreditkarte, Bargeldversorgung, Umtausch ect.?
Und zum Schluss noch die Frage zum Essen/Trinken. Da man nicht für die
komplette Reise Vorat mit nehmen kann, wie sehr musste man sich
umgewöhnen?
Vorallen in Islamischen Ländern was das Feierabendbier angeht? :wink:

Herzlichen Dank :D


peter

Anne42 am 27 Dez 2011 12:46:08

hallo Gogolo, herzlichen Dank noch einmal für alle Berichte, Informationen und natürlich auch diesen letzten Bericht.

Wir wünschen euch von Herzen, dass ihr weiter euren Reisetraum leben könnt und freuen uns schon auf hoffentlich noch viele weitere Reiseberichte.

ein gutes Neues Jahr wünsch ich euch

dramme73 am 27 Dez 2011 12:50:38

Danke, Danke, Respekt

Es gibt nur wenige Berichte, denen man soviel brauchbare u. nützliche Informationen,Stimmungen und Wertungen entnehmen kann.
Ich habe mit etwas Neid und Anteilnahme alles genossen; Danke,
Zur Gruppeneinteilung ist wohl nur zu sagen, dass es einen Querschnitt der Bevölkerung / Wohnmobilisten darstellt; aber hübsch beschrieben.

Viele gute Wünsche für alles kommende

von Olli aus GÖ

Gast am 27 Dez 2011 12:51:38

Hallo Gogolo,

so einen guten und alle wichtigen Fragen beantwortenden Reisebericht habe ich noch nie irgendwo gelesen!:respekt:
Danke dafür !
Wünsche Euch ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr sowie noch viele
solch schöne Reisen und kommt immer heil und gesund zurück,
von wo auch immer !


:daumen2: :daumen2: :sky: :freude: :klatschen: :klatschen: :klatschen:


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