Caravan
anhaengerkupplung

Das Gogolobil unterwegs: in Sibirien, China und Seidenstraße 1 ... 10, 11, 12, 13, 14


Waldi am 27 Dez 2011 12:56:38

Hallo Gogolo

Danke für deine Zusammenfassung. Wenn man bedenkt das eine solche Gruppe doch recht klein ist überrascht es mich doch, dass es soviele unterschiedliche Gruppierungen gab.
Man sollte sich doch auf so einer langen Reise mehr in der Gesamtgruppe integrieren um so eine tolle Reise geniesen zu können.

Grüßle Waldi

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Gogolo am 27 Dez 2011 13:03:24

pipo hat geschrieben:Danke für die Zusammenfassung :zustimm:

Gogolo hat geschrieben:Sind noch Fragen offen?

Ja :D

Wie hat euer Post-Scan-per-EMail-Zustellservice funktioniert?
Wie waren die Telekommunikationsmöglichkeiten generell?
Gemeint ist nicht unbedingt Internet, aber Handyempfang?
Wie war das Verhältnis Erholungstag/Reisetag?
Wie war das Zusammenleben auf engen Raum in unbekannten Gefilden?
Gab es Probleme in monitärer Hinsicht? Also bezahlen mit Kreditkarte, Bargeldversorgung, Umtausch ect.?
Und zum Schluss noch die Frage zum Essen/Trinken. Da man nicht für die
komplette Reise Vorat mit nehmen kann, wie sehr musste man sich
umgewöhnen?
Vorallen in Islamischen Ländern was das Feierabendbier angeht? :wink:

Herzlichen Dank :D


peter



Weil ich gerade online bin, kann ich gleich darauf antworten:

Den Post-Scan-per-EMail-Zustellservice haben wir nicht in Anspruch genommen. Wir haben vorher alle Werbung abbestellt und unsere Nachbarin hat den Briefkasten geleert.

Internet war oftmals möglich aufgrund freier WLANs bei den Hotels. Handyempfang war fast flächendeckend - selbst in der Wüste Gobi, in der Taklamakan und in den Wüstengebierten des Irans.

Im Schnitt schätze ich das Verhältnis Fahrtag:Erholungstag auf 2,5:1. Allerdings habe ich mir dann in der Türkei nach Abschluss der offiziellen Reise ein paar Wochen zusätzliche Erholung geleistet.

Meinst du das Zusammenleben zwischen mir und Gogoline - das war auch auf engstem Raum in unbekannten Gefielden problemlos möglich. Und ein paar Reibereien gibt es naturgemäß immer wieder - sie hielten sich aber in Grenzen. Mit den anderen Reiseteilnehmern: siehe obige Ausführungen über die unterschiedlichen Charaktere.

Geld: an den jeweiligen Grenzen erhielten wir sofort vom Veranstalter einen kleinen Anfangsbestand an örtlichem Geld in Höhe von umgerechnet rd. 100€, konnten also gleich mal tanken, einkaufen. Geld ziehen vom Automaten war in allen Ländern - außer dem Iran - möglich. Im Iran musste man genügend Bargeld dabei haben. Ich hatte eigentlich nur Bargeld dabei: 12.000€ und 2.500$ - im Fahrzeugtresor. Und dieses Geld hat locker für die gesamte Reise (einschließlich An- und Abreise) gereicht.

Essen und Trinken war überhaupt kein Problem. Nur in China war Umgewöhnung angesagt - aber das wussten wir schon von unseren früheren Chinareisen her. Der Chinese (Gaststätte) bei uns in Deutschland ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem echten Chinesen - und schon gar nicht wenn man nicht in den Touristenhochburgen (Beijing, Xian) ist. Die Speisen dort sind ganz anders. Fleisch wird zwar kleingehackt, aber grundsätzlich mit Knochen serviert. Soße ist fast keine dabei und der Reis sowie die Suppe werden am Ende des Essens serviert. Reis als Sättigung wenn man nicht schon ohnehin satt ist (Portionen groß) und die Suppe zur Neutralisierung des Geschmacks. Wir sind in allen Ländern sehr oft zum essen gegangen, da vom Preis her äußerst günstig (Essen und trinken für zwei Personen: 6-10€!!!) da kochen wir nicht im Wohnmobil. Uns soviel kann man auch gar nicht mitnehmen. Nur die gewohnten Gewürze und ein paar Spezialitäten - der Rest wurde vor Ort eingekauft.

Für manche Reiseteilnehmer war es schon richtig ein Problem, das mit dem Alkoholverbot im Iran. Während der drei Wochen wurde so mancher in seiner Stimmung sehr gereizt und bekam das Zittern in den Händen... Mich hat das Alkoholverbot nicht sonderlich gestört, Cola zero gab es überall für kleines Geld.


Habe die Ehre

Gogolo

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Gast am 27 Dez 2011 13:34:23

Hallo Gogolo,
herzlichen Dank für deine Zusammenfassung, sie kommt gerade recht, weil wir ernsthaft vorhaben, 2012 mal als Test eine geführte Tour mit über 30 Tagen auszuprobieren.

Gerade vor der Gruppendynamik habe ich hohen Respekt, ist ja unkalkulierbar.
Kann mich mit vielen arrangieren und zurückhalten, aber gerade diese Typen, die IHRE Wünsche zu Lasten der Gruppe durchsetzen wollen (Ressourcenverwendung der Reiseleitung hast du gut benamst :D ), da weiß ich nicht, ob ich das endlos ertragen kann.

Mal sehen.


Übrigens habe ich bei deinen Berichten auch gelernt: sollte ich mal ähnliches machen, dann nur mit Antwortsperre für meine Berichte und Extrathread für die Antwortenden, sonst wird es sehr unübersichtlich (DEINE Berichte waren ja das wichtige)

Nochmals Danke!

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johnny333 am 27 Dez 2011 13:53:49

Hallo Gogolo!

Auch von mir ein großes Dankeschön für deinen tollen Reisebericht, ich habe ihn immer mit einem schmunzeln gelesen!

Johnny

Gator am 27 Dez 2011 14:54:40

Gogolo hat geschrieben:Sind noch Fragen offen?


Hallo Gogolo,
auch von mir ein herzliches Dankeschön verbunden mit der Frage, wie war es denn der Gogoline ergangen? Nur ständig als Beifahrerin muss doch nicht so erstrebenswert gewesen sein. Oder hat sie auch mal gefahren? Wie hat sie die Tour erlebt? Was hat sie auf dem Beifahrersitz gemacht - "nur" aus dem Fenstern gesehen?



Uwe

pipo am 27 Dez 2011 15:13:56

Gogolo hat geschrieben:Meinst du das Zusammenleben zwischen mir und Gogoline

..ja das war gemeint. Schliesslich kann man sich ja zu Hause immer mal aus
dem Weg gehen, aber auf so einer Reise könnte das zu einem Problem
werden

Ansonsten herzlichen Dank für Deine Antworten :klatschen:

Falls ihr mal in Eschwege seit revangiere ich mich gerne mit einem örtlichen
Gebräu für die Möglichkeit das wir mitreisen durften :!:

Wir wünschen euch noch alles Gute!
peter

Gast am 27 Dez 2011 15:15:08

Bin schon sooooooo gespannt auf den Abschlussbericht!!

Gogolo am 27 Dez 2011 15:51:25

Gator hat geschrieben:
Gogolo hat geschrieben:Sind noch Fragen offen?


Hallo Gogolo,
auch von mir ein herzliches Dankeschön verbunden mit der Frage, wie war es denn der Gogoline ergangen? Nur ständig als Beifahrerin muss doch nicht so erstrebenswert gewesen sein. Oder hat sie auch mal gefahren? Wie hat sie die Tour erlebt? Was hat sie auf dem Beifahrersitz gemacht - "nur" aus dem Fenstern gesehen?



Uwe



Ja, Gogoline ist auch ein paar mal - ungern - gefahren in der Mongolei und in China. Und da auch nur auf guten Straßen. Im übrigen hat sie sich geweigert, auch weil die Technik im Sand und auf üblen Straßen doch ein wenig anspruchsvoller ist.


@inpraxi
Eine "Antwortsperre" habe ich bewusst nicht gesetzt, denn ich habe mich über euere Kommentar immer sehr gefreut. Ich kann deshalb das "Danke" nur zurückgeben für die netten Bemerkungen zu meinen Berichten.

Stefan1 hat geschrieben:Bin schon sooooooo gespannt auf den Abschlussbericht!!


Aber Stefan, der Abschlussbericht/Zusammenfassung ist doch schon eine Seite vorher...


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 27 Dez 2011 16:05:35

:oops: Ach du Schande :oops:

Jetzt habe ich endlich was zum lesen :D

ahd250 am 27 Dez 2011 19:35:07

:daumen2:

Danke :!: Sehr spannend und gut geschrieben und super Fotos.

lockenhaupt am 27 Dez 2011 22:08:27

Lieber Gogolo und Gogoline

Ich bin seit Jahren mehr ein Lesender geworden, als ein Schreiber, doch möchte ich nicht versäumen dir/euch meinen Dank kund zu tun, ich verneige mich in Ehrfurcht und Bewunderung vor euch beiden. Und möchte mich bei euch beiden für diesen wunderschönen und einmaligen Bericht bedanken. Ihr beide habt mir so manche Stunde versüsst, wenn draussen das Wetter getobt hat, und meine Wartezeit auf mein neues Wohnmobil verkürzt.

Ich bin immer noch begeistert, und sitze hier mit glänzenden Augen, den ihr beide habt die Traumreise von meiner Frau und mir in Real getätigt.

Ich hoffe das wenn es den dann endlich bei uns so weit ist (leider noch 19 Jahre) ich genauso geistig wie auch körperlich fit bin wir ihr beide, und euren Fussstapfen und Spuren zu folgen (wobei ich denke, das eure Fusspuren um einiges zu gross für mich sein werden.

Solange dieses noch nicht ist, werden wir Europa unsicher machen
:D

Auf jeden Fall hat eurer Bericht meinen geliebten Engel dazu bewegt, solch einer reise zu zusagen.

Leider gibt es auf dieser Welt viel zu wenig Menschen die wie ihr beide, mit offenen Augen, offenen Verstand und grossem Augen und Herz durch die Welt reisen und den Menschen ohne Vorurteil gegenüber stehen.

Lieben aus der Schweiz und in der Hoffnung noch viel von euch und euren Abenteuern zu lesen.

Lockenhaupt

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franz4711 am 27 Dez 2011 22:31:49

Liebe Gogoline, Lieber Gogolo

Auch ich möchte mich hiermit als stiller Leser Eures Reiseberichtes outen und einen großen Dank aussprechen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie oft es mich übers Jahr gefreut hat, wieder was von Euch zu hören. Dann habe ich begeistert den Bericht mit sämtlicher Frage-Anwort-Konversation verschlungen. Was für ein geduldiger und höflicher Mensch Du doch bist!

Ich wünsche Euch noch seeeehr viele unfall- und pannenfreie Reisekilometer und alles was geht an Gesundheit dazu!

Dankbare

Franz

Gast am 28 Dez 2011 01:59:28

Hallo, Gogolo

Vielen Dank für Deine Berichte und die Zusammenfassung, war
spannend das zu lesen.Es gibt nur sehr wenige Menschen vor denen
ich Respekt habe, aber Du gehörst jetzt dazu.

Arno

schulgarten1 am 31 Dez 2011 14:11:39

Lieber Gogolo,
danke für die Typenauflistung, sehr treffend und amüsant!
alles Gute für 2012 und schöne reisen und gute heimkehr!

wothahellizat am 07 Jan 2012 14:43:30

Hallo Gogolo,
da wir gerade auch für Reisen in fernere Gefilde planen
ein Frage von meiner Frau an die Gogoline:
Wie habt Ihr das Thema Wäsche waschen gelöst, bzw plant das für z.B. auch für die Südamerika Tour? :D
Ihr hattet im Gogolobil ja sicher keine Waschmaschine dabei und
Waschsalons waren wahrscheinlich auch nicht überall verfügbar.
grüsse
robert+Janet

Gogolo am 07 Jan 2012 15:18:34

Viele von Gogoline zurück.

Zum Waschen der "kleinen Wäsche" haben wir eine Womo-Waschmaschine dabei. Diese ist eigentlich ein großer viereckiger Weithalskanister - hier kommt warmes Wasser, Waschpulver und die Wäsche hinein, dan fahren wir die Tagesetappe und dabei wird alles kräftig durcherüttelt. Am Abend dann ausspülen der Wäsche und aufhängen zum trocknen. Geht halt nur, wenn in Stellplatznähe Frischwasser ist und es nicht regnet.

Ansonsten haben wir bei Hotels (wenn wir zum Übernachten am Hotelparkplatz standen) die Wäsche abgegeben und am nächsten Tag haben wir sie dann frisch gewaschen und gebügelt erhalten. Die Preise dafür haben sich im Rahmen gehalten. Manchmal ist es nach Stückzahl, manchmal nach Gewicht gegangen.

Genauso werden wir es auch in Südamerika (aber auch schon in diesem Sommer in Island) machen.


Habe die Ehre

Gogolo

wothahellizat am 07 Jan 2012 22:13:30

Danke für die, wie immer, prompte Info

Das Gogolobil als grosse Waschmaschine :D

Da wir vorhaben länger von so zivilisierten Orten wie Hotels fern zu bleiben
werd ich wohl doch eine Waschmaschine mit einplanen :)

einfachsten falls ein Waschbrett :D

grüsse
robert + janet

womowitsch am 08 Jan 2012 12:13:43

--> Link
Hallo, ich habe mit dieser Waschmaschine gute Erfahrungen gemacht. Geht auch über Wechselrichter.

womowitsch am 08 Jan 2012 12:49:25

Hallo Gogolo, vielen Dank für den schönen Bericht von Deiner Reise. Dein Resumee fällt überwiegend positiv aus. Leider kann man sich die Leute nicht aussuchen die an einer solchen Reise teilnehmen. Gibt es da ein Vorabtreffen? Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich erst bei Stresssituationen, und nicht bei einem fröhlichen Umtrunk. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das Alleinreisen besser ist. Man kann dann Leute kennenlernen, und man ist nicht gebunden. Fährt jemand hinterher, gibt nur Diskussionen um Routen, Stellplätze, Kosten usw.. ...und wenn ich mich verfahre, und sonstiges nicht so läuft, brauche ich mir keinen Kopf machen ob es dem andern gefällt. Auch wenn man alleine reist, man ist nie allein.
...schönen Tag noch.

Gogolo am 08 Jan 2012 13:37:40

Hallo Christian,

klar, es gab ein zweitägiges Vortreffen. Aber da ist die Zeit zu kurz um jemanden gut kennen zu lernen. Und natürlich haben wir uns auch Gednken gemacht, wer uns nun von den Leuten besonders sympathisch ist und wer nicht. Die Reise und der Reiseverlauf (gerade bei den von dir erwähnten Streßsituation) hat gezeigt, dass wir uns so in mancher Wohnmobilbesatzung (positiv aber auch negativ) gegenüber der Erstmeinung beim Vortreffen getäuscht hatten.

Alleinreisen ist sicher besser - und das werden wir auch künftig wieder machen wenn wir im Sommer in Island unterwegs sind oder für ein Jahr nach Südamerika (2013) fahren werden. Aber diese Asienreise war für uns anders nicht zu bewältigen, von den Visaformalitäten angefangen, über Sprachschwierigkeiten (russisch/kyirillisch, chinesisch, farsi) bis hin zu den Grenzproblemen und das organisieren von Wasser, Diesel und Einkaufsmöglichkeiten. Das ging für uns nur durch professionelle Unterstützung.

So eine Reise im Alleingang zu planen kostet auch sehr viel Zeit - und diese haben wir nicht, denn wir wollen reisen, reisen, reisen.

Wir hätten diese Reise sicher nicht gemacht, wenn wir alles alleine hätten planen und durchführen müssen. Und ein absolutes Ausschlusskriterium wäre für uns gewesen, wenn wir diese Tour im Konvoi hätten fahren müssen. Da dies bei unserem Reiseveranstalter nicht der Fall war, haben wir den Reisevertrag unterschrieben. Und es war auch tatsächlich so: wir erhielten meistens am Vorabend das Roadbuch für den nächsten Tag und da waren auch die Koordinaten für den Stellplatz/Treffpunkt am nächsten Tag genannt. Und am eigentlichen Fahrtag konne dann jeder nach seinem eigenen Gusto und Zeitplan losfahren, individuelle Routen wählen (es wurde meistens zwar eine Route vorgeschlagen), Umwege machen (und sich verfahren) und viele Stopps machen wann und wo er wollte. Erst am Abend traf man dann sich wieder mit der Gruppe oder übernachtete (nach Absprache mit der Reiseleitung) irgendwo ganz woanders und traf sich erst nach ein paar Tagen wieder. Lediglich in Turkmenistan waren gewisse Regeln einzuhalten.

Durch diese Reiseart war es möglich, dort stehen zu bleiben, mit Einheimischen zu sprechen, zu fotografieren und auch zu übernachten wo und wann man wollte. Fast wo wie bei einer Individualreise. Aber man hatte für Notfälle trotzdem den Schutz der Gruppe immer hinter sich.

Uns hat es gefallen und wir würden DIESE Reise auch ein zweites mal machen. Tun wir aber nicht, weil wir noch soooo viele andere Ziele haben.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 08 Jan 2012 15:09:38

Gogolo hat geschrieben: Und ein absolutes Ausschlusskriterium wäre für uns gewesen, wenn wir diese Tour im Konvoi hätten fahren müssen. Da dies bei unserem Reiseveranstalter nicht der Fall war, haben wir den Reisevertrag unterschrieben.


hallo Gogolo,
wenn ich die Kataloge der Veranstalter anschaue, ist das NICHT im Konvoifahren doch wohl der Normalfall, bis auf Ausnahmen zB Kurdengebiet oder ähnlich politische Gründe.

Oder bin ich da falsch orientiert? Habe mich wahnsinnig intensiv damit nicht befasst, daher die Frage.

Gogolo am 08 Jan 2012 15:46:45

Es gibt auch Veranstalter für eine solche - oder ähnliche - Tour in den Osten, bei denen im Konvoi gefahren wird. Ich mag hier jetzt keine Namen nennen, aber mit ein wenig herumgooglen (gerade auf den Webseiten der Mitreisenden) bringt es an den Tag, dass dort in der Praxis im Konvoi gefahren werden sollte.


Habe die Ehre

Gogolo

johnny333 am 08 Jan 2012 15:52:28

Hallo Gogolo!

Was hattet ihr eigentlich für Reifen aufgezogen? Grobstollige? Wie viel Ersatz hattet ihr dabei?

Ich hoffe, dass die Frage nicht schon beantwortet wurde.

Johnny

crps am 15 Jan 2012 18:33:46

Guten Abend!
WEnn ich die Route richtig gelesen habe, wart Ihr auch in Kirgistan. Meinen Informationen nach war gerade zu dieser Zeit die Lage dort nicht gerade sicher.
Habt Ihr etwas davon bemerkt.
Seid Ihr im Norden oder im Süden gewesen.
Danke,
Christoph

Gogolo am 15 Jan 2012 20:14:22

johnny333 hat geschrieben:Hallo Gogolo!

Was hattet ihr eigentlich für Reifen aufgezogen? Grobstollige? Wie viel Ersatz hattet ihr dabei?

Ich hoffe, dass die Frage nicht schon beantwortet wurde.

Johnny



Ich hatte Michelin XZY auf meinen Felgen und zwei Reservereifen auf Felgen dabei. Habe aber keine Reifenprobleme gehabt. Einige der Gruppe hatten aber schon einen Platten. Zwei Reserverreifen mitzunehmen wurde vom Veranstalter dringend angeraten - und auch jeder hatte zwei Stück dabei. Darüberhinaus hatte ich noch ein Profi-Flickset vom Reifenhändler meines Vertrauens leihweise mitbekommen - auch nicht gebraucht (gottseidank).


crps hat geschrieben:WEnn ich die Route richtig gelesen habe, wart Ihr auch in Kirgistan. Meinen Informationen nach war gerade zu dieser Zeit die Lage dort nicht gerade sicher.
Habt Ihr etwas davon bemerkt.
Seid Ihr im Norden oder im Süden gewesen.


Ja, wir waren auch in Kirgistan. Unsere Meinung: das landschaftlich schönste Land auf dieser Reise!!! Auch die Bevölkerung war zu uns Touristen ausgesprochen freundlich. Von irgendwelchen Unruhen oder unsicheren Lage haben wir nichts bemerkt. Auch keine Straßenkontrollen udgl. Unsere Route war: von Kashgar (CHN) über den Tourugat-Pass (3700m - Grenzstation nach Kirgistan) nach Taschrabat (einer Karawanserei) und von dort über den Dolon-Pass (3800m) ging es dann Richtung Norden bis zum Issikul-See. Nach mehrtägigem Aufenthalt war die nächste Station die Hauptstadt Bishkek und von dort aus fuhren wir nach Osh um über einen Grenzübergang nach Usbekistan in Faganatal zu gelangen.

Wir fuhren also vom Süden nach Nordosten, von dort nach Norden und schließlich nach Südwesten des Landes.


Habe die Ehre

Gogolo

spick am 17 Apr 2012 23:43:35

Hallo und danke für den Bericht.
Wir haben bei Seabridge diese Reise für 2013 gebucht und sind sehr gespannt.
spick

blade01 am 18 Apr 2012 06:06:18

spick hat geschrieben:Hallo und danke für den Bericht.
Wir haben bei Seabridge diese Reise für 2013 gebucht und sind sehr gespannt.
spick


:eek: :eek: Willst Du die Reise mit Deinem Hymer machen?

Gogolo am 18 Apr 2012 15:41:10

Warum soll er nicht mit einem Hymer diese Reise machen? Sollte die Wüste Gobi in der Mongolei nocht nicht geteert sein (die Mongolen arbeiten fest daran), dann ist es halt notwendig sich durch die Tiefsandpassagen ziehen zu lassen. Ein paar Allradler werden sicher bei der Reise dabei sein.

Allerdings solltest du dir von vorneherein klar sein, dass dein Mobil nach der Reise dringend in die Werkstatt zur Generalüberholung muss. Plane also mal einen vierstelligen Betrag zurätzlich zu den Reisekosten ein.

Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß auf dieser wunderbaren Reise und schon mächtig viel Vorfreude dazu. Wenn ich die Reise nicht schon gemacht hätte, dann würde ich sie sicher nochmals machen.


Habe die Ehre

Gogolo

peterundgisela am 23 Apr 2012 19:27:39

Boooaaahhh, Gogolo
hab´s erst Heute entdeckt, aber bin ich froh, dass ich diesen Bericht entdeckt hab´.
Unsereins freut sich, wenn er in Amberg stehen und winken kann :hallo: :D
Aber ich freu mich noch mehr, dass es Menschen gibt, die solche Reisen machen können und uns dann noch dran teilhaben lassen.
DANKE, mir fehlen die Worte
:womobus:
Irgendwie passt´s zu Dir: "Habe die Ehre" :freude:
L.G.
Gisela... und hab Peter - ich weiß nicht wie oft - bei seinen Dingen gestört und es ging immer nur: guck mal...lies mal...und er hat sich gerne stören lassen und war genau so begeistert :twisted:

epmp am 29 Jan 2013 19:27:47

den 29.1.2013

habe auch ain bisschen fernweh verfolge gogolos beitrräge schon lange nehme an dass er du
auch ratschläge zum technischen equipment für efficiente internetkomunikation
geben kannst? wär dafür dankbar
mfg ep

Gogolo am 30 Jan 2013 00:00:57

Es ist für mich nicht notwendig, jeden Tag und zu jeder Zeit ins Internet zu gehen. Dafür ist auch die Zeit auf Reisen viel zu schade. Trotzdem muss man ab und zu verschiedene Dinge mit den Internet erledigen.

Im (fernen) Ausland habe ich dazu folgende Vorgehensweise: erst einmal schaue ich ob es irgendwo ein offenes, unverschlüsseltes WLAN gibt - und das ist im fernen Ausland viel häufiger der Fall als bei uns in Europa. Gerade im Osten sind viele freie WLANs zu finden. Ich nutze dazu eine WLAN-Richtantenne mit Verstärker von der Fa. Batlink (--> Link), mit der habe ich einen Empfang bis zu rund 4km von der WLAN-Station entfernt. Freie WLANs findet man auch regelmäßig bei Hotels, McD oder in Cafehäuser - hier gehe ich ungeniert mit dem Laptop rein und verbinde mich mit dem Internet.

Dann gibt es selbstverständlich noch die Möglichkeit in ein Internetcafe zu gehen - auch diese sind sehr häufig zu finden.

Eine SIM-Karte kaufe ich mir im FERNEN Ausland nicht - ist oftmals sehr teuer und eine Verständigung mit einem mongolischen oder chinesischen Handyanbieter ist doch sehr schwierig. Im Europäischen Ausland kaufe ich mir sehr wohl eine Prepaid-Internetkarte und komme damit sehr gut zurecht. Momentan bin ich jetzt mit einer Yoigo-Karte in Spanien im Internet.


Habe die Ehre

Gogolo

epmp am 30 Jan 2013 16:05:22

danke f.die prompte antwort ich war auf eigene faust bis ulan ude leider gibt es für das gebiet westlich des urals kaum reiseführer daheim am pc aber trotzdem eine fülle von informationen welche ich mit der reichwiete meines internetfähigen pc nicht immer erreichen konnte. und oft sehr langsam war z.b. bei nikita auf olchon. die spur mit der antenne werde ich verfolgen für portugal habe ich den tip für einen englischen ? netzkartenanbieter bekommen was preiswert u mit grosser geographische abdeckung verbunden sein soll
ps MCD ist wohl nicht nur der gößte WC betreiber auf der welt sondern auch weitverbreiter
internet anbieter
mit smartphone habe ich gar keine erfahrung??? Hasr du informationen
st.petersburg > ladogasee > murmansk

den 30.1.2013
mfg e.

hermes123 am 30 Jan 2013 18:21:29

Hallo Gogolo!
Wenn ich richtig gelesen habe, dann habt ihr die Reise 2011 unternommen? Ist soweit alles gut gegangen? Wir haben uns diese Route für heuer (2013) vorgenommen. Start ist für uns der 3. Mai in Wien. Rückkehr nach Wien voraussichtlich Ende November. Das wird unsere Lebensreise.
Die Türken wünschen da: "iyi yolculuklar" Wir werden sehen.
Liebe von Eva und Walter aus Wien

maxefaxe am 04 Jan 2014 03:02:02

Hallo,
was wurde aus der Südamerica Reise?

mfg
Max

PS; habe 12 Jahre in Columbien gewohnt und bin oft beruflich in Venezuela und Brasilien.

pipo am 04 Jan 2014 10:21:02

maxefaxe hat geschrieben:was wurde aus der Südamerica Reise?

Schaust du: --> Link :wink:

oilygolf am 02 Mär 2014 19:40:22

Ich habe Gogolinos Berichte vor und nach unserer eigenen Reise gern gelesen und ihn vor unserer Reise auch zufällig in Hamburg getroffen.
Wir haben den gleichen Törn ein Jahr später gemacht und werden im kommenden Herbst mit dem gleichen Veranstalter Richtung Singapur (und hoffentlich zurück) aufbrechen. Mit Weißware auf IVECO Eurocargo.

Nicht anschließen kann ich mich deshalb der Polemik gegen „Weißware“. Bei uns waren dabei: ein 16 Tonnen Weltreisemobil auf MAN, zwei Landcruiser mit Dachzelt bzw Ausbau für Spartaner und der Rest war Weißware. Kleinere Kastenwagen von DB, Fiat und Citroen, diverse Hymers, ein Knauf und drei größere Phoenix. Sogar Ein kleiner Freelander mit Faltzeltanhänger (nicht zu empfehlen). Nach Hause gekommen sind alle. Alle sind auch durch die Gobi, ohne Straße oder Piste durch Sand und Schlamm.
Natürlich hatten einige Probleme und mussten mal freigeschleppt werden. Wir auch, mehrfach, trotz Differentialsperre. Klar, dass das sie 4x4 machten, vor allem der große. Aber auch den mussten in Kirgistan mal alle Mann freischaufeln weil er sich bis zu den Achsen in Sand gegraben hatte. Schlamm war gelegentlich ein noch größeres Problem als Sand. Das hätte bei geschickterer Wahl der Übernachtungsplätze weitgehend vermieden werden können. Am Ende hat es aber für alle funktioniert – auch ohne, dass einzelne sich „ausgebeutet“ fühlten (obwohl es gelegentlich an der Grenze war).

Wirkliche – nicht unfallverursachte – Schäden gab es nur bei wenigen: Ein schickes recht neues Knaus-Auto ist den Eigentümern buchstäblich auseinandergefallen, Ein Hymer hat sich an großen Steinen die Hinterachse verbogen, ein Phoenix auf Daily musste wegen nicht beherrschbarer Turboladerprobleme gedrosselt von Peking nach Holland humpeln. Und eine kaputte Frontscheibe eines Teilintegrierten (teuer). Das größte Problem hatte ein Phoenix bei dem nach Reifenwechsel in der Gobi die Radmuttern nicht ordentlich angezogen waren und den eines seiner Hinterräder buchstäblich überholte. Ein Dutzend Leute haben vier Stunden lang die Muttern gesucht – und gefunden!! Klar, dass der Aufsetzer einiges GFK kaputt gemacht hat. Ein Problem hatte auch einer, dem es die extra eingebauten Goldschmitt-Federn zerbröselt hat. Überraschend viele Probleme aber hatte der Große. Tanks, die sich lösten, ein Dachträger, der das Reserverad nicht aushielt und brach, Wasserleitungen, die sich im Aufbau lösten etc. etc. Keine Probleme hatten die Landcruiser, von einem defekten Kühler abgesehen.

Also: Weißware kann das durchaus. Jedenfalls in einer Gruppe (allein würde ich auch was robusteres wollen). Es kommt sicher auf die Fahrweise an. Und an muss Schäden auf so einer Reise in Kauf nehmen. Von denen war ja auch Gogolino nicht verschont. Und natürlich verstärkte Abnutzung.

Liebe Weißwarefahrer: Lasst Euch nicht schrecken. Schlimmer als Wüste (Gobi wird ja geteert) sind sowieso die Strecken in der ehemaligen UdSSR….

Gast am 03 Mär 2014 06:53:53

oilygolf hat geschrieben:Nicht anschließen kann ich mich deshalb der Polemik gegen „Weißware“.
Hinsichtlich der Tour kann ich zwar nicht mitreden, will ich auch nicht. Aber nicht nur mir ist Gogolo Äußerungen gegen "die Weißware" aufgefallen, ist seine Meinung und damit auch ok, wenn aber nicht meine Meinung. Aber Gogolo ist trotzdem ein sehr netter, auch wenn ich nicht zu 100 % seine Meinung teile, sie aber grundsätzlich sehr schätze.

Selbstverständlich hat ein Allrad Vorteile, aber auch Nachteile. So musste Gogolo bereits eine Getriebereparatur machen lassen, die ich persönlich auf "Allrad" zurückführe.

Ich gönne Gogolo seine Freude über sein Wohnmobil ohne wenn und aber, allerdings sehe ich persönlich für uns nicht die Notwendigkeit eine Allradfahrzeug zu fahren. Unser Hymer --> Link ist mit seinen 156 PS ( 3 l Maschine ) ausreichend motorisiert und weiß durch das automatische elektronische abbremsen eines durchdrehenden Vorderrades auch die Kraft optimal auf die Räder zu bekommen.

Bis jetzt sind wir auch auf sehr schwierigem Untergrund nicht stecken geblieben, auch versehentliche Strandfahrten :D hat er gut bewältigt.

Ich hätte keine Bedenken mit unserer Weißware diese Tour zu machen.

Letztlich soll jeder das WOMO haben, dass er will und ihm gefällt.

ät oilygolf - Reisebericht im Netz vorhanden ?

oilygolf am 03 Mär 2014 07:56:45

Nein, ein Blog etc gibt es von uns nicht. Wenn Du mir eine pm schickst, sende ich gerne die zusammengefassten 14-täglichen Reisenotizen...Aber bitte nur für Privatgebrauch...

Allradmobilist am 17 Jun 2014 21:01:12

UlrichS hat geschrieben:...Selbstverständlich hat ein Allrad Vorteile, aber auch Nachteile. So musste Gogolo bereits eine Getriebereparatur machen lassen, die ich persönlich auf "Allrad" zurückführe. ...

Du meinst wirklich, dass Allradler öfter Getriebeschäden haben als andere Fzg.? Davon habe ich bislang noch nichts gehört. Wenn allerdings Sperren hat - egal ob Allrad oder nicht - sollte man bei deren Betätigen schon wissen, was man da gerade tut. Da kann ich mir die eine oder andere Schadensquelle durchaus vorstellen.

...allerdings sehe ich persönlich für uns nicht die Notwendigkeit eine Allradfahrzeug zu fahren. ...

Das hängt ganz stark davon ab, welchen Untergründen man unterwegs begegnet. Bin froh, Allrad zu haben. Habe auch schon dem einen oder anderen aus der Bedrouille helfen können. :)

wollina am 17 Jun 2014 22:22:13

Erstmal euch allen eine schönen Abend,

ich bin eine von denen die im Internet viel liest und wenig, sehr wenig schreibt. Von den Mitgliedern in den Foren kenne ich niemanden.

Den obigen Reisebericht habe ich auch gelesen, und Gogolos Bemerkungen über die Weißware habe ich nicht als Polemik aufgefaßt. Er schreibt nur das man dort oder nach der Reise mit Reparaturen bei der Weißware rechnen muss. So ist die Sichtweise unterschiedlich.

Und das alle zurückkommen verspricht der Reiseveranstalter. Da hätte ich keine Bedenken. Der Reiseveranstalter ist meiner Meinung inzwischen sehr versiert, hat von allen Autos, die mitfahren Ersatzteill-listen. Geht etwas kompliziertes kaputt, das in den Ländern nicht vorrätig ist, geht es mit Flugzeug auf schnellstem Weg in die nächste, größere auf dem Weg liegende Stadt, usw. usw..... Man sollte eben die entsprechenden Kosten mit einkalkulieren.
Und wenn unser Ford-Motor schon in Deutschland "hochgeht", ist es für uns ein no go und berücksichtige dabei ebenfalls meine Gesundheit, die Hitze, die Schnaken und "der Weg ist das Ziel" ist für mich zu viel im Auto sitzen.

Nix für ungut, seht es gelassener
wollina

PS: warum die Schrift so groß ist, keine Ahnung bin Computere-dummi

oilygolf am 20 Jun 2014 17:37:24

wollina hat geschrieben:.... und Gogolos Bemerkungen über die Weißware habe ich nicht als Polemik aufgefaßt. Er schreibt nur das man dort oder nach der Reise mit Reparaturen bei der Weißware rechnen muss.


Schon recht. Reparaturen sind aber nicht (nur) an Joghurtbechern zu erwarten. Gogolo hat es u.a. den Boden seines markenmässig wohl grau-blaues Auto zerlegt. Einem mit uns Reisenden ist sein "16 Tonnen MAN Weltreisemobil" ziemlich auseinandergefallen mit Schäden, die man bei einem "Expeditionsfahrzeug" wirklich nicht erwartet hätte.

Ich glaube nicht mehr, dass "Expeditonsfahrzeuge" und "Weltreisemobile" von sich aus irgendeinen Haltbarkeitsvorteil haben. Die meisten (auch wohlbeworbener Marken) spielen "Expeditionsfahrzeug" so, einst Manta und Capri Porsche spielten. Und die wirklich oberrobusten Fahrzeuge kann sich kaum einer leisten.

Es kommt wohl mehr auf den einzelnen Hersteller an (bei uns hielten die Phoenixe am besten, gefolgt von den Hymern und einigen Exoten (z.B. Fendt) sowie Kastenwagen auf Sprinter. Nur einen (recht neuen) Knaus auf Fiat hat es komplett zerlegt. Im übrigen konzediere ich, dass es in bestimmten Situationen sich nützlich ist, mehr Bodenfreiheit zu haben (wenn die Kiste dann nicht umkippt) und in bestimmten Situationen eine Vierradantrieb, jedenfalls aber ein Heckantrieb mit Differentialsperre hilfreich ist.

Ist aber eine eitle Diskussion. Es wäre nur schade wenn der Eindruck geschaffen würde, Weißware sei für solche Reisen eher nicht brauchbar. Das stimmt nämlich nicht.

Gast am 20 Jun 2014 18:26:13

oilygolf hat geschrieben: Es wäre nur schade wenn der Eindruck geschaffen würde, Weißware sei für solche Reisen eher nicht brauchbar. Das stimmt nämlich nicht.
:zustimm:

Gogolo am 20 Jun 2014 23:32:52

oilygolf hat geschrieben: Gogolo hat es u.a. den Boden seines markenmässig wohl grau-blaues Auto zerlegt.



Jetzt muss ich wohl auch etwas dazu schreiben: Den Boden hat es nicht "zerlegt", sondern ich hatte nur einen Riß in der Bodenplatte (der übrigens von Bimobil ganz kulant und kostenlos behoben wurde). Und was heißt u.a.??? Warum schreibst du so einen Unsinn?

Sicher, es war auch Weissware mit bei uns, aber JEDES Fahrzeug hatte so seinen Schaden. Der eine mehr, der andere weniger.

Die Weisswarenfahrer waren aber in der Wüste Gobi und auch in der Taklamakan ganz froh, dass unsere Fraktion auch mit dabei war, als es darum ging, die Weissware wieder aus dem Tiefsand mit unserem Allrad und den Differentialsperren herauszuziehen... Und das nicht nur einmal!


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 20 Jun 2014 23:56:51

Noch ein Wort zu den Weissware-Schäden: das ging vom gebrochenen Rahmen, zerbröselten Domlager, defekten Federbeinen, gebrochenen Goldschmitt-Federn, Getriebeprobleme, kaputten Elektroblocks, bis zu herabgefallenen Oberschränken und Fehlermeldungen in der Elektronik (mit Leistungsreduzierung) aufgrund von schlechtem Diesel. Von den Schäden und Defekten an dem mitgefahrenen Oldtimer-Wohnmobil möchte ich gar nicht sprechen, da lag der Eigner fast jeden Tag unter dem Fahrzeug.

Natürlich kann man auch mit Weisswarefahrzeugen eine solche Reise machen. Das habe ich nie bestritten oder in Zweifel gezogen. Aber die Schäden dort waren doch erheblicher als bei der Allradfraktion. Was ich bemängelt hatte ist, dass seitens des Veranstalters im Vorfeld der Reise den Weisswarefahrern nicht eindringlich genug gesagt hat, dass Schäden am Material sehr wahrscheinlich sind. Dann steigerte sich nämlich während der Reise der Unmut dieser Leute bis hin zu persönlichen Beleidigungen des Reiseleiters... Außerdem hätte ich als Reiseveranstalter niemals Fahrzeuge älter als 20 Jahre mitgenommen. Die Reiseleitung vor Ort war ziemlich beschäftigt um das weiterkommen dieser Fahrzeuge zu organisieren - diese Zeit fehlte dann für den Rest der Gruppe.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 21 Jun 2014 01:04:41

Gogolo hat geschrieben:Was ich bemängelt hatte ist, dass seitens des Veranstalters im Vorfeld der Reise den Weisswarefahrern nicht eindringlich genug gesagt hat, dass Schäden am Material sehr wahrscheinlich sind. Dann steigerte sich nämlich während der Reise der Unmut dieser Leute bis hin zu persönlichen Beleidigungen des Reiseleiters...
Das habe ich auch von anderer Seite so gehört / wurde mir berichtet habe sogar gehört das es ( angeblich ) ein juristisches Nachspiel gegeben habe / geben soll.

Aber wie gesagt, habe ich nur gehört. Ist mir auch egal.

Grundsätzlich jedoch muss jeder Reiseveranstalter vor Gefahren warnen, ob der Veranstalter seinen Hinweispflichten ausreichend nachgekommen ist vermag ich nicht zu entscheiden.

Übrigens Danke oilygolf für die tollen Unterlagen, wir waren begeistert ! ! !


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