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Wohnmobil zum drin leben - Erfahrungen und Tipps gesucht 1, 2


pommesmann am 24 Mai 2011 13:37:48

Hallo,

ich bin Frank, 36 Jahre alt und seit Kurzem arbeitslos, da meine Firma geschlossen wurde. Naechsten Monat werde ich mich im Buero-Dienstleistungsbereich selbststaendig machen. Letzte Woche hat mir mein Vermieter gesagt, dass er mir wegen Eigenbedarfs die Wohnung kuendigen muss. Das ist sehr schade, da die Wohnung ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhaeltnis hat.

Jetzt spiele ich mich mit dem Gedanken, mir ein Wohnmobil zuzulegen und mindestens mal zur Probe dauerhaft darin zu wohnen. Meine Frage an das Forum hier ist nun, ob Ihr mir ein paar Tipps geben koennt, worauf ich als absoluter Neuling beim mobilen Wohnen achten sollte:

- Zum Einen geht es um Fragen der Ausstattung des Mobils. Es soll auch fuer kalte Aussentemperaturen taugen (!), zwei Leuten ausreichend Platz zum Schlafen und zum netten Sitzen bieten und eine Moeglichkeit zum Kochen und Duschen haben. Aufgrund meiner beginnenden Selbststaendigkeit kann ich aber nicht viel Zeit in Umbauten und Reparaturen investieren.
An die Fahrtechnik stelle ich keine so hohen Ansprueche, aber das Mobil sollte seinem Namen schon noch Ehre machen, also aus eigener Kraft mobil sein.
-> Mit welchem Preis muss ich da ganz grob so rechnen?

- Und dann geht's um organisatorische Fragen: Wo kann ich mich mit einem Wohnmobil eigentlich hinstellen? Wie teuer ist etwa der monatliche Unterhalt des Fahrzeugs? Sind die monatlichen Kosten tatsaechlich guenstiger als bei einer normalen Mietwohnung? Und wahrscheinlich gibt es auch noch andere Punkte, an die ich bisher noch gar nicht denke.

-> Ich bin also fuer alle Tipps sehr dankbar!!!

Vielen Dank und viele Gruesse,
Frank

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

fuzzy am 24 Mai 2011 13:41:17

22 Seiten findest Du in diesem Thread :

--> Link

wolfherm am 24 Mai 2011 13:42:36

Hallo,

herzlich willkommen.

Eine normale Mietwohnung ist deutlich preiswerter.

Wenn du mit zwei Leuten gut und mit etwas Platz wohnen willst und das auch noch wintertauglich, musst du schon einen größeren fünfstelligen Betrag auf den Tisch legen.

Außerdem kostet ein Stellplatz dann auch noch Geld, Gas und Strom gibt es auch nicht umsonst.

Vergiß das Märchen von der preiswerten Wohnvariante mit einem Womo.

LG Wolfgang

fuzzy am 24 Mai 2011 13:47:07

wolfherm hat geschrieben:Vergiß das Märchen von der preiswerten Wohnvariante mit einem Womo.


Die Kurzform :D

felix52 am 24 Mai 2011 15:07:53

Moin Pommesmann,
herzlich willkommen :) !
gut finde ich, dass Du gleich in Einzelheiten Deine Vorstellungen und
Möglichkeiten geschildert hast. So kann man besser Tipps geben. Übrigens,
in den Ballungsgebieten gibt es einschlägige Plätze, in Norddeutschland kannste eh viele SP`s dauernd umsonst belegen. Als Hausnummer würde
ich 15.000 € für Deine Bedürfnisse festlegen und viel Zeit im Sommer, um
die "Wintertauglichkeit", also frostsichere Tanks, große Bordbatterie und
Solar- oder Benzingeneratoren ein zu bauen. Du wirst hier viel dazu lesen können, aber auch viel basteln müssen. "Der" hier wäre ne Möglichkeit:
--> Link :) .
Viel Erfolg
felix52

fetzi am 24 Mai 2011 15:08:54

Wegen der Wohnungskündigung würde ich Dir dringend raten, zur Mieterberatung zu gehen!!!! So ohne weiteres, läßt sich eine solche Kündigung nämlich nicht umsetzen. Und ansonsten, würde ich auch vom WOMO als günstige Alternative zur Wohnung Abstand nehmen.

Viel Erfolg mit Deiner Selbstständigkeit.

tigercat am 24 Mai 2011 15:19:52

Und wo willst du dich melden? Wo soll deine Post hin?
Wo willst du waschen und die Wäsche dann trocknen?

Dazu kann ich nicht glauben, dass das Leben auf so engen Raum auf Dauer erstrebenswert ist,
bei Sonnenschein: o.k., aber lass dass mal eine Woche lang regnen ....

Also für einen auch lääängeren Urlaub o.k. aber für "immer"?

felix52 am 24 Mai 2011 15:50:25

Menno tigercat,
:( ,
"Post?". Es gibt Internet und e-mails. Und die Amtszustellung geht an Muttern oder postlagernd.
"Dauernd auf so engem Raum?"
:)
"Wäsche waschen?" Es gibt Waschsalons...
Da ist einer mutig, hat sich vorher nen Kopf gemacht und braucht jetzt einfach positive Ratschläge. :)
Vielleicht kann er ja berichten.... :wink:

rinto am 24 Mai 2011 15:58:04

Hallo felix 52,

also ich finde die Fragen und Bedenken von tigercat realitätsnäher als Deine Einschätzung "mach mal, wird schon irgendwie gehen und berichte dann von Deiner Erfahrungen".

Sorry, aber positive Ratschläge nützen nix, wenn er dann an diesen "positiven Ratschlägen" in und an der Praxis scheitert.

Viele aus Nürnberg, Edgar

fantom am 24 Mai 2011 15:58:38

Willkommen im Forum, Pommesmann.
Hier bekommst Du Tipps von Wagenburg bis Wohngemeinschaft. :D
Im Ernst: Mit ner WG kommst Du deutlich günstiger, zumal Du wohl die Einrichtung noch hast. Als Alternative brauchst Du schon einen LKW, um eine halbwegs nutzbare Fläche zu bekommen, einen Kühlcontainer zwecks der Dämmung und einen Haufen Technik(Heizung, Strom, Wasser, etc.).
Das mit der Meldung bei den Behörden kann man sicher regeln, schließlich gibt's auch Leute, die auf Hausbooten wohnen.
Es gibt einige Seiten zu "Vollaussteigern", die sich einen LKW umgebaut haben, die verbringen ihre Zeit aber eher im Süden, des Klimas wegen.
Frank

wolfherm am 24 Mai 2011 16:02:40

felix52 hat geschrieben:Menno tigercat,
:( ,
"Post?". Es gibt Internet und e-mails. Und die Amtszustellung geht an Muttern oder postlagernd.
"Dauernd auf so engem Raum?"
:)
"Wäsche waschen?" Es gibt Waschsalons...
Da ist einer mutig, hat sich vorher nen Kopf gemacht und braucht jetzt einfach positive Ratschläge. :)
Vielleicht kann er ja berichten.... :wink:


Da ist einer, der absolut keine Ahnung hat und du schickst ihn los, Erfahrungen zu machen. Du bist mutig. Der arme Kerl wird nach wenigen Wochen über dich und deinen Optimismus fluchen.
Hast du schon selbst mal länger als einige Wochen in einer Stadt in einem Womo gelebt? Im Winter? Bei Regen? Zu zweit?

LG Wolfgang

Gast am 24 Mai 2011 16:06:07

Hallo Frank ( pommesmann ),

Vergiss als erstes die unnützen Tips von Felix, so leicht ist es nicht mit dem Nachsenden von Post und dazu dann nur noch e-mails.
Es gibt genug paperware, die an Deine Adresse geht. Wie willst Du als Selbstständiger eine Firma ohne Firmensitz gründen. Sollte das möglich sein, wäre mir das neu.

Auch sonst brauchst Du in Deutschland eine Meldeadresse, egal ob bei Muttern, Freunden oder evtl. unter gleicher Adresse bei Deinem Vermieter. An dieser Adresse sollten Leute Deines Vertreauens wohnen, denn ich kann mir nicht vorstellen, das Post von der Arbeitsagentur, dem Finanzamt usw. jeder Lesen können soll.

Für unsere Freunde, die seit Januar 2005 in ihrem Wohnmobil leben und durch Europa reisen, sind wir die entsprechende Adresse. Sie sind auch unter unserer Adresse bei der Gemeinde gemeldet. Es kommt Post von der Krankenkasse, vom Finanzamt, von den vereschiedensten Versicherungen, der Konto führenden Bank usw.. Einmal im Jahr treffen wir uns mit unseren Freunden, um wichtige Dokumente und Bestellungen der beiden, die zeitnah vor dem Treffen bei uns eingehen, dann auszutauschen.

Das Problem mit dem Wäschewaschen usw. ist schon angesprochen, der Kostenrahmen für ein auch wintertaugliches Womo genannt.

Bei aller Euphorie, ich würde Dir, wie viele Vorposter eher zu einem festen Wohnsitz raten, als Begründung aber eben auch darauf hinweisen wollen: unsere Freunde sind Rentner, d.h., sie müssen nicht, wie Du bei Deiner geplanten Selbstständigkeit, ständig erreichbar sein und ggf., auf ein Gebiet beschränkt, einer Arbeit nachgehen.

Das kann nur eine Empfehlung sein, die Mobilität, die Du Dir davon versprichst, ist durch nichts zu ersetzen, aber bedenke auch die evtl. Nachteile.

allerleirauh am 24 Mai 2011 16:19:03

moin.

das ist eine interessante fragestellung!

ich lebe seit 5 jahren in einem selbstausbau womo.
du siehst es auf meiner homepage.

ich mache das nicht "aus der not" heraus, sondern weil es
1. beruflich für mich besser passt, bin selbständig und hatte keinen bock mehr auf das hotelleben..
2. einfach total schön ist, die ganze welt zum vorgarten zu haben.

anschaffung und ausbau haben vor 6 jahren tatsächlich c. 15t euro gekostet, man glaubt es kaum..

eine ordentliche meldeadresse habe ich selbstverständlich.
meine post kommt online, bzw. briefpost an ein postfach in einem ort, an dem ich öfter mal bin.

mein Womo ist komplett winterfest (solange die truma nicht muckt..)
hat eine seperate nasszelle mit toilette dusche waschbecken..
eine küchenzeile von 180cm länge, denn ich koche sehr gern..
der grundriß eignet sich aber nicht für 2 personen auf dauer, da solltest du nach was größerem schauen..

das ein womo im unterhalt teurer ist als eine mietwohnung, kann ich so nicht bestätigen.
ich bin durch solar komplett autark, auch im winter und muss glücklicherweise nie stellplätze anfahren.
gleichzeitig ist es so klein, das es mir einen zusätzlichen pkw erspart..
(den ich trotzdem habe, aber den fährt das kind..:)

das wohnen im mobil wird immer eine sehr individuelle lösung bleiben...
aber spass macht es schon..

viel glück bei deinen überlegungen und lg
magda

achso vergessen.. wäsche wasche ich in waschsalons..
durch handy und inet bin ich für kunden und familie immer erreichbar..

felix52 am 24 Mai 2011 17:16:33

Moin Magda: "Richtiiig!" :)

Pommesmann ist erst 36, plant ein Leben nicht im Hinblick auf Vollversorgung
am SP, sondern mit begrenzten finanz. Mitteln.
Dazu hat er sich vorab entschieden, Tipps für die Gestaltung dieser Lebensform zu erbitten. Nicht jedoch, sich mit seiner Entscheidung darüber
zu beschäftigen.
Gebt ihm Tipps, so wie es in der Überschrift erbeten ist. Und Erfahrungen wären auch nützlich. Aber Erfahrungen, nicht Meinungen von wesentl. älteren Kollegen, die diese Situation nie erlebt haben und saturiert sind! .


:wink:

allerleirauh am 24 Mai 2011 17:48:09

moin.

also tipps gebe ich gerne, wenn gewünscht.
ich denke aber nicht, das dies thema so "polarisieren" sollte?
und warum ist es altersabhängig :)
in den staaten leben z.b. viele rentner komplett im womo, und das auch nicht aus der not heraus, sondern wegen der liebe zur unabhängigkeit...

bei uns sind es wohl eher jüngere "spinner"?
es ist halt ungewöhnlich.

aber schön.
smile magda

felix52 am 24 Mai 2011 18:01:24

Jou Magda,
hier geht es aber nicht um usa rentner, die ihre pension verbraten, sondern um einen jungen mann, der im womo lebt und kosten spart. und das hat durchaus was mit dem alter zu tun.... :)
Gebt tipps und gut iss... :D

womo-2 am 24 Mai 2011 18:52:13

Wie immer im Leben melden sich zuerst und lautstark die Bedenkenträger. Und bevor man sich selbst intensiv mit dem Thema beschäftigt und die sich daraus ergebenden positiven Seiten sieht, werden zuerst zig Gründe für das Scheitern gesucht. Schade.

felix52 am 24 Mai 2011 19:03:15

Hätte ich nicht besser sagen können.... :wink:

Lancelot am 24 Mai 2011 20:20:34

womo-2 hat geschrieben:Und bevor man sich selbst intensiv mit dem Thema beschäftigt und die sich daraus ergebenden positiven Seiten sieht, werden zuerst zig Gründe für das Scheitern gesucht. Schade.


Hmm .. es könnte doch aber auch sein, daß man sich sehr wohl schon mal (gedanklich) mit diesem Thema beschäftigt hat ... und zum Schluß diese (doch verlockende Idee) aus verschiedenen Gründen verworfen hat, oder :?:

Der TE fragt nach "allen Tipps" : also wird man auch die Bedenken, die man sich selber schon überlegt hat, dazu anführen dürfen. Es ist keinesfalls nur nach Pluspunkten "dafür" gefragt ...

Ich halt´s übrigens auch für eine wenig gute Idee, weil die geschilderte Ausgangssituation keine langfristige Perspektive im Womo erkennen läßt. Die Grundfrage war doch: "isses billiger" ... und das ist es (mit großer Wahrscheinlichkeit) NICHT.

wolfherm am 24 Mai 2011 20:21:39

womo-2 hat geschrieben:Wie immer im Leben melden sich zuerst und lautstark die Bedenkenträger. Und bevor man sich selbst intensiv mit dem Thema beschäftigt und die sich daraus ergebenden positiven Seiten sieht, werden zuerst zig Gründe für das Scheitern gesucht. Schade.


Na ja, vielleicht melden die sich ja, weil sie wissen, wovon sie reden. Wo bleiben denn die "Nicht-Bedenkenträger"? Vielleicht gibt es mehr Bedenken?

Natürlich kann ich auch in einem Womo mein Leben verbringen. Es muss nicht groß sein und winterfest auch nicht. Aber ist das toll? Ist das auch noch preiswerter als eine normale Wohnung? Hier haben wir das glaube ich schon unzählige Male durchgerechnet, was es kostet.

Aber kommt doch mal mit den positiven Effekten und lasst mal alle Bedenken fallen. Ihr sagt nur: toll, der traut sich was. Spielt doch mal das monatelange Leben im verregneten deutschen Winter durch.

Bin doch jetzt mal echt gespannt, wie ihr das so machen würdet. Also los dann....
LG Wolfgang

Lancelot am 24 Mai 2011 20:24:56

Hätte ich nicht besser sagen können ... :D

Hier geht´s nicht um "urlauben", sondern um "leben und arbeiten" im Womo :!:

Klar ist das möglich: ob´s aber in der geschilderten Situation sinnvoll ist ... :nixweiss:

allerleirauh am 24 Mai 2011 20:29:47

@wolfherm..

Spielt doch mal das monatelange Leben im verregneten deutschen Winter durch.


moin.
hast du was überlesen?
ich spiel das nicht durch.
ich tue es. seit jahren.

allerdings regnet es weder in der ukraine noch in meckpomm monatelang..

warum bist du so negativ unterwegs?
:) magda

felix52 am 24 Mai 2011 20:30:09

Moin Wolfgang,
zum dritten Mal: Es geht bei der Fragestellung nicht darum, ob Frank das macht, sondern um Tipps, wie er das macht :wink:

Lancelot am 24 Mai 2011 20:37:02

felix52 hat geschrieben:Moin Wolfgang,
zum dritten Mal: Es geht bei der Fragestellung nicht darum, ob Frank das macht, sondern um Tipps, wie er das macht :wink:


Meine Frage an das Forum hier ist nun, ob Ihr mir ein paar Tipps geben koennt, worauf ich als absoluter Neuling beim mobilen Wohnen achten sollte:


Versteh ich was falsch :?:

OttoWalke am 24 Mai 2011 20:37:20

Es gab mal ne Sendung über Leute die das so praktizieren, allerdings mit Wohnwagen auf Ganzjahresplätze mit entsprechender Infrastruktur.
Der Beitrag war sehr anschaulich gehalten, und zeigte sehr deutlich auf was man sich da vorbereiten muß, und welche Einschränkungen so auf einen zukommen.
Sollte man unbedingt gesehen haben wenn man so was vor hat.
Das einzig wirkliche Problem ist eigentlich nur die kalte Jahreszeit, was man im Sommer über an Kosten weniger hat muß man im strengen Winter drauflegen, wenn der Standart hoch gehalten werden soll.

Vielleicht hat ja hier auch wer die Sendung gesehen und kann sich an den Titel erinnern.
Dann könnte man danach mal im Netz suchen.

Lancelot am 24 Mai 2011 20:39:50

allerleirauh hat geschrieben:ich spiel das nicht durch.
ich tue es. seit jahren.


Darf ich auch ... :)

Du bist

- allein/ eine Person
- nicht arbeitslos
- bereits genügend erfahren
- kannst Dir handwerklich helfen
- kannst Dir (offensichtlich) Deine Kunden behalten
- uvm wenn ich noch ein bissi nachdenke :)

Schon ein Unterschied, oder ?

wolfherm am 24 Mai 2011 20:44:03

allerleirauh hat geschrieben:@wolfherm..

Spielt doch mal das monatelange Leben im verregneten deutschen Winter durch.


moin.
hast du was überlesen?
ich spiel das nicht durch.
ich tue es. seit jahren.

allerdings regnet es weder in der ukraine noch in meckpomm monatelang..

warum bist du so negativ unterwegs?
:) magda


Magda,

von dir habe ich auch gar nicht gesprochen. Du bist aber eine einizge Person hier, die diese Erfahrung gesammelt hat. Alle anderen haben diese nicht. Und ich glaube, die meisten haben sich gedanklich damit auch noch nicht befasst.

Ich bin auch nicht negativ, ich bin Realist.

LG Wolfgang

artischocce am 24 Mai 2011 20:44:43

Hallo Frank,

ich sehe dein Vorhaben nicht negativ.

Es gibt viele, die beruflich mehr im Womo unterwegs sind als zu Hause.
Anmelden bei wem als Mieter geht ja auch. Dann hättest du praktisch einen Briefkasten.
Auf Campingplätzen leben auch einige günstig im Wohnwagen/Womo.

Schau dir in nächster Zeit Womos an und stell dir vom Platzangebot vor, ob du längere Zeit darin leben könntest.

Bestimmt kommen noch mehr Antworten und Tips von Leuten, die so leben :kleeblatt:

wolfherm am 24 Mai 2011 20:46:14

felix52 hat geschrieben:Moin Wolfgang,
zum dritten Mal: Es geht bei der Fragestellung nicht darum, ob Frank das macht, sondern um Tipps, wie er das macht :wink:


Ja toll, dann gib ihm doch mal die erforderlichen Tipps. Ich lese da ja gar nichts: Standplatz, Strom, Gas, Entsorgung, "Büro" im Mobil für die Selbständigkeit usw.

Also, lass mal deine Ideen sprühen. Ich habe da auch schon das eine oder andere erlebt.

LG Wolfgang

felix52 am 24 Mai 2011 20:49:02

Siehste Wolfgang,
genau das meinte ich:
Pommesmann Frank fragt net, ob er das tun soll, sondern "worauf er achten soll" :wink: .

Peace

wolfherm am 24 Mai 2011 20:50:12

felix52 hat geschrieben:Siehste Wolfgang,
genau das meinte ich:
Pommesmann Frank fragt net, ob er das tun soll, sondern "worauf er achten soll" :wink: .

Peace


Wenn ich zu blöd bin, zu verstehen, was der Kollege möchte, dann sage du es ihm doch.

LG Wolfgang

allerleirauh am 24 Mai 2011 21:43:35

Lancelot hat geschrieben:
allerleirauh hat geschrieben:ich spiel das nicht durch.
ich tue es. seit jahren.


Darf ich auch ... :)

Du bist

- allein/ eine Person
- nicht arbeitslos
- bereits genügend erfahren
- kannst Dir handwerklich helfen
- kannst Dir (offensichtlich) Deine Kunden behalten
- uvm wenn ich noch ein bissi nachdenke :)

Schon ein Unterschied, oder ?


moin lancelot, ritter der tafelrunde..

klar darfst du! :)

warum nur komm ich mir manchmal nur in diesem forum als frau=poster 2.klasse vor..?

aber egal.
wenn der pommesmann tipps braucht wird er sich schon melden, oder?

lg magda

wolfsch6 am 24 Mai 2011 22:35:42

Hallo pommesmann,

dann will ich Dir hier als Unerfahrener auch mal ein paar Tipps geben.

Suche vor allem nach Leuten die das selbst schon mal gemacht haben. Tausch Dich mit Ihnen aus und provitiere von Ihren Erfahrungen wenn sie Dir das ermöglichen, überleg Dir dann gut wie das Deine persönliche Situation verändern würde und dann mach Deine eigenen Erfahrungen.
Wenns für Dich nichts ist, dann kannst Du immer noch damit aufhören - nichts ist für immer, jedenfalls sind selbst gemachte Erfahrungen wichtig auch wenn Sie Dir vielleicht zeigen, dass Du auf dem falschen Weg bist. Hier im Thread gibt es ja 1 oder 2 Leute die wirklich wissen wovon sie sprechen - halte Dich an die!

Es gibt natürlich auch sehr viele die sowas nie gemacht haben weil sie so nicht leben wollen oder weil die Postzustellung nicht möglich ist oder weil sich das mit den monatlichen Raten für die Lebensversicherung oder mit dem Image vereinbaren läßt oder weil sie irgendwo was Wichtiges im Internet aufgeschnappt haben das so ein Leben unmöglich macht oder weil sie sowas theoretisch schon mal komplett durchgespielt haben und deshalb ganz genau wissen wovon sie sprechen oder oder....
Von denjenigen wirst Du aber nur in den seltensten Fällen was Nützliches zu dem Kernthema Deiner Frage erhalten.

Ist nur meine Meinung...

und viele Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen!
Wolfgang

Gast am 24 Mai 2011 22:55:06

Nur einmal kurz zur Anmerkung -> Arbeitsmäßig bin ich in letzter Zeit immer wieder dazu gekommen im Wohnmobil einige Zeit zu vebringen ,bzw. zu Leben :!:
Urlaub machen und Abends von der Arbeit ins Wohnmobil sind zwei verschiedene Schuhe .
Duschen ,waschen ,Unterhaltung,sprich Fernseher ,Internet etc.....Klamotten waschen wird oft teuer und unter Umständen schwierig-> Einkaufen /tanken/V/E tragen nicht grade zum wohlfühlen bei
-> es kann auch zur Belastung werden -->> Ich fand zu Umständlich (mein Arbeitgeber bezahlte sogar alles :!: :!: )-->> Ich fahre nur noch in den Urlaub und das gern, ansonsten ab sofort ,nur noch ins Hotel :!:

goorooj am 24 Mai 2011 23:38:17

mein vater hat das tatsächlich mal ein paar jahre gemacht gemacht, allerdings nur unter der woche, wo er strom vom betrieb bekommen hat wo er arbeitete. über´s wochenende war er dann 200 kilometer weiter daheim.

das war ein 10 meter langer bus den er sich vorher selbst zum reisen umgebaut hat. hat jahrelang ziemlich viel geld in den ziemlich luxuriösen umbau gesteckt, bevor er dann seine zweitwohnung aufgegeben hat und dort unter der woche eingezogen ist...

bei allem was kleiner ist wirst du kirre wenn du da länger drin leben willst.

wenn man allerdings in städten wohnt wo 20 quadratmeter abbruchbude 500 euro im monat kosten kann man da schon drüber nachdenken. auch wenn man selbständig ist und ansonsten hotel zahlen müsste hat man in einem womo ausreichender grösse sicher mehr spass.

aber irgendwo braucht man einen festen platz zum heimkommen, mit keller, waschmaschine, postkasten... kann dann ja weit draussen auf dem land sein, wo´s billig ist.

unter den genannten vorraussetzungen ( grosses womo, fester wohnsitz im outback, womo kann in einer teuren stadt umsonst am arbeitsplatz sethen mit stromanschluss ) macht ein womo als wohnung sinn.

Lancelot am 25 Mai 2011 08:08:12

felix52 hat geschrieben:Pommesmann Frank fragt net, ob er das tun soll, sondern "worauf er achten soll" :wink: .


O.k., dann halt so rum :

1. Die Resourcen sind begrenzt: Strom, Wasser, Gas sind nur im Rahmen der mitgeführten Mengen verfügbar. Sparsamer Verbrauch und rechtzeitige Nachdispo werden tägliche Pflicht und sind (witterungsbedingt, bei Frost) u.U. problematisch.

2. Dito gilt für Abwasser und Fäkalien, auf deren richtige Entsorgung ist zu achten.

3. Der verfügbare "Wohnraum" ist stark begrenzt. Gerade bei Schlechtwetter hätte ich zumindest auf Dauer ein Problem.

4. Er macht sich gerade selbstständig: also ich mußte damals ordentlich "rödeln", um mir einen entsprechenden Kundenkreis aufzubauen und das gilt bis heute. Es blieb wenig bis keine Zeit für andere Aufgaben (siehe oben), die Prioritäten waren klar gesetzt: erstmal das Geschäft, "selbstständig" heißt halt wirklich "selbst" und "ständig", anders wird das nix werden.

5. Kosten: gerade bei Anlauf einer selbstständigen Tätigkeit wird man auch Reserven einplanen müssen, die eben NICHT in die Beschaffung von Wohnung/Fahrzeug fließen dürfen, sondern vielmehr dem Aufbau der Geschäftstätigkeit dienen sollten.

Lancelot am 25 Mai 2011 08:10:45

allerleirauh hat geschrieben:warum nur komm ich mir manchmal nur in diesem forum als frau=poster 2.klasse vor..?


Versteh ich nicht ... :nixweiss:

Wo gibt´s denn hier (hab´s gerade nochmal nachgelesen) einen Geschlechterkonflikt :?:

Gast am 25 Mai 2011 10:15:35

Ich weiß nicht was ihr immer habt.

Früher sind wir auch monatelang in so einem Spitzenwohmobil auf die kanarische Inseln, haben dort drin gelebt.

Spitzenwohmobil: Altdeutsche Einrichtung, sprich ne Kommode reingeschaubt und ein Bett installiert im 608er, wir haben keine Toilette drin gehabt, keine Wasserversorgung, keine Entsorgung. Und das war auch Leben im Mobil über ein halbes Jahr. Und es hat funkioniert. Klar war dort immer nur Sommer und es ist sicher etwas anderes wie in D zu leben.

Und wenn ich mir heute das Leben im Wohmobil vorstellen müsste, hätte ich trotzdem auch wenig Probleme damit.
Ich würd ich mir von vorneherein stromfressende Teile abschminken und es ist auf alle Fälle einschränklender als inner Wohnung.
Entsorgen muß natürlich auch möglich sein, ist ja dann auch noch eine Frage wo man wohnt bzw. mit seinem Mobil steht. (Städtisch oder eher ländlich)

Dann ist ja noch die Frage: Ist man dort wo man lebt, vollkommen fremd, oder ist es das gewohnte Umfeld, nur ohne Wohnung.
Gehe ich abends in die gleiche Kneipe wie sonst auch immer, hab ich die gleichen Freunde, kann ich dort eventuell ab und zu mal duschen, waschen etc. oder nichts dergleichen.

Wenns denn ganz fremd inner Großstadt ist, naja dann sind natürlich die Voraussetzungen anders als oben beschrieben , aber sicher auch machbar.

Und wenn man sieht wie die Penner auf der Strasse leben, ist man mit einem Mobil der König ;-)
Ist immer nur eine Frage der Sichtweise.
Also Pommesmann, nur zu, klappt schon.

Ciao
Didier

jubel am 25 Mai 2011 11:04:49

ich habe über 2 Jahre so gelebt und immer gearbeitet. Aufgehört habe ich damit nur weil sich die Familienverhältnisse geändert haben und da dann nicht mehr genug Platz gewesen ist. Im Sommer war es relativ günstig im Winter wohl ein bisschen teurer bezüglich Gas. Aber allweil günstiger als Wohnung oder Haus wie jetzt. Und das Wohnmobil habe ich ja so oder so, also auch die Unterhaltskosten. Gestanden bin ich frei, auf schönen Campings, bei Freunden auf dem Bauernhof und und und .. Post ging an fixe Adresse und gemeldet war ich da natürlich auch. Ich würde es jederzeit wieder tun. Ich vermisse die Winter wo ich oft ganz alleine auf dem Camping war und die Ruhe und die unberührte Natur genossen habe. Ich finde es eine wirklich machbare Alternative und habe nichts vermisst. Jetzt vermisse ich den Minimalaufwand für den Haushalt (vorher wenige Quadratmeter) jetzt ein Haus, die regelmässigen spannenden Gesprächen mit Leuten von überall her und dies ohne grossen Aufwand (einfach Raus zum Wohnmobil), die nach Lust und Laune wechselnde Wohnugebung (mach das mal mit Haus ;) ).
Also so gross ist das Wagnis nun wirklich nicht und das mit den höheren Kosten würde ich persönlich keines Falls bestätigen, bei mir war es ganz klar nicht so.

pommesmann am 25 Mai 2011 14:07:41

Hallo zusammen,
vielen Dank fuer die nette Aufnahme in Eurem Forum - und vor Allem besten Dank fuer die vielen sehr interessanten Beitraege!!
Hat mich ja echt ueberrascht, dass da so schnell solch eine Menge Reaktionen gekommen ist. Obwohl - oder gerade weil - die Antworten untereinander oft ziemlich gegensaetzlich sind, finde ich jede Antwort sehr hilfreich, weil sie neue Denkanstoesse gibt.
Ich werd mir das jetzt mal alles in Ruhe durchlesen - freu mich natuerlich aber auch ueber noch weitere Meinungen.
Schoene Gruesse,
und nochmal wirklich ganz herzlichen Dank,
Frank

wewi24 am 12 Jun 2015 21:47:10

tigercat hat geschrieben:Und wo willst du dich melden? Wo soll deine Post hin?
Wo willst du waschen und die Wäsche dann trocknen?

Dazu kann ich nicht glauben, dass das Leben auf so engen Raum auf Dauer erstrebenswert ist,
bei Sonnenschein: o.k., aber lass dass mal eine Woche lang regnen ....

Also für einen auch lääängeren Urlaub o.k. aber für "immer"?


Hallo Tigercat,
es gibt Postfächer und so kann man die Wäsche im Wohnmobil waschen. --> Link
Werner

Freeliving am 13 Jun 2015 08:03:54

Als erprobter 95% im Jahr WoMo-Lebender mal kurz an all jene die hier so klare Ansagen bringen ohne selbst die Erfahrung gemacht zu haben:

Das WoMo ist definitiv günstiger als eine Wohnung, erst recht wenn man nicht im Osten der Nation wohnt (wo wirklich günstige Mietkosten angesetzt sind).
Rechenbeispiel:

Einzimmerwohnung im Bundesschnitt ca. 300€
Nebenkosten ohne Strom ca. 90€
Strom / Singlehaushalt ca. 40€

ca. 5160€ im Jahr

WoMo:
Anschaffungskosten rechne ich nicht, da ja auch ein bestehender Wert gegeben ist.
Steuer als Beispiel 2,5TD ohne Kat ca. 350€ im Jahr
Versicherung (stark variierend je nach Schadensfreiheitsklasse / da wohl aber jeder ein paar Jahre schon gefahren ist sollte die nicht so hoch sein)
Mittelwert 800€ im Jahr für min. Teilkasko (zahle selbst 650€ Vollkasko)
Fröstelnde Menschen werden im Winter alle 3,5 Tage eine 11kg Gasflasche verbraten:
Im Monat ca. 8,5 Fl zu je ca. 15,50€ = 131,75 / das ganze mal drei Monate = 395,25€
Rest vom Jahr nehmen wir mal 3x 11kg (ja auch im Sommer um einen Mischwert zu bekommen!) = 418,50€
Wasser / Abwasser bei 200l Verbrauch in der Woche (halten mir 1,5 Wochen) 96€
Strom (bei guter Solaranlage und Batteriebank max im tiefen Winter ein paarmal an Landstrom 25x 2€ auf nem Stellplatz um alle Bänke voll zu ballern) pauschal 50€
Wäsche waschen lass ich mal aussen Vor, da ich da keine Erfahrungswerte habe, weil meine Wäsche gewaschen wird ;) ... nettes Personal und 2 Waschmaschinen im Betrieb.

Zwischenstand: 2109,75€ !!
Wer nun nach den Stellplatzkosten frägt. Habe letztes Jahr keine 50€ an Stellplatzgebühren ausgegeben, und jene hätte ich mir ebenso sparen können da die Plätze bis auf einen furchtbar waren (Sardinenbüchsenparken). Die schönsten legalen, und halblegalen (1 Nacht zur Fahrtüchtigkeitswiederherstellung), waren alle kostenfrei.

Jetzt werden die Unkenrufe laut werden in Bezug auf die Anschaffung und auf den Unterhalt / Reparaturen!
Hierzu bitte genau lesen und nachdenken:

Man hat ein Fahrzeug! - Würde ich jetzt da oben nochmal einen PKW zur Wohnung hinzuziehen, wären die Kosten ebenso höher. Bedeutet, gerne kann man nun ein WoMo auf z.B. Ducato Basis im ADAC Pannenbereicht gegen einen VW Polo stellen .... klar. Aber ansonsten entfällt das Argument. Wenn ich ein WoMo habe, brauche ich theoretisch und praktisch kein Auto. Die Kosten heben sich auf. Habe selbst noch ca 6 Monate einen PKW gehabt, den ich veräusserte weil er einfach nur noch stand und Kosten gefressen hat. Fahre ich viel, habe ich kosten, egal ob mit PKW oder mit WoMo. Logo verbraucht das WoMo seine 11l Diesel und der kleine Polo vll. nur 6L ... ohne Frage, aber welche Freiheit habe ich? Könnte aber genau auch andersrum sein, ich hatte einen ML 55 AMG mit 16l Super auf 100km .... ich freue mich stetig den Duc zu tanken :D .... Das Argument der Unterhaltungskosten in Bezug auf Mobilität hinkt also bzw. ist kein Argument.

Pro Wohnung:
Immer warm durch eine Handbewegung am Thermostat
Waschen ist einfacher
Wasser kommt aus dem Hahn
Mehr räumlicher Platz
Post und Pakete sind immer direkt Verfügbar
Duschen und Baden so lange man will
Toiletten können tausendemale besucht werden ohne je was entsorgen zu müssen ;) ...

Pro WoMo:
FREIHEIT!
FREIHEIT!
Resourcenschonend! Ökologisch! (So lange man nicht zwanghaft jeden Tag 500km fährt (Sprit) )
Hatte ich FREIHEIT erwähnt? ;)
Natur
Frische Luft
Jederzeit Mobil
Schlafen und essen wann immer man will und egal wo.
Berufliche Flexibilität!
Abenteuer und Spannung
Neue Menschen kennenlernen
Ortsungebundenheit

Fazit:
Es ist schlicht falsch wenn jemand behauptet es wäre im WoMo nicht günstiger als in einer Wohnung. Man muss mit Abstrichen leben, sicherlich. Wer stetig nur Luxusstellplätze anfährt wird garantiert mehr Kosten verursachen als eine Wohnung zu unterhalten, ohne Frage. Jedoch ist hier jeder seines eigenen Glückes Schmied. Persönlich für mich ist der Kostenfaktor ein positiver Nebeneffekt und all die Unannehmlichkeiten sind für mich Peanuts gegenüber der Lebensqualität die ich gewonnen habe. Ich pendle berufl. und nur so kam ich auf dieses Leben und weiss wie selten ich früher Natur gesehen, genossen und erlebt habe, wie selten ich in der absoluten stille im freien in der Sonne sass und gefrühstückt habe oder meine Seele baumeln liess. Weiss wie verschwenderisch ich mit Resourcen umgegangen bin und so vieles nicht mehr zu schätzen wusste. Es ist ein bewusstes "Downgraden" und Entschleunigen, was in der heutigen Zeit immer mehr Menschen begeistert.

So das wars dann mal ... wurde wieder ein Roman ... sorry dafür.

Sollte ich in der Berechnung was vergessen haben, gerne nachtragen. Wenn noch jemand eine Contra Liste zu beiden Varianten will, gerne .... hatte ich mir erspart ... Think Positive!

LG Freeliving

Rimini am 13 Jun 2015 08:36:20

Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen! Wir leben seit mehr als drei Jahren mitten in der Natur direkt am Seeufer in einem Mobilheim (gut, mit ca. 30 qm etwas grösser als ein Wohnmobil) und haben monatliche Kosten inkl. ALLER Nebenkosten (also Pacht, Gas, Strom, Wasser, Müllentsorgung, Versicherung, Telefon/Internet, Versicherung, Steuer etc. etc.) von 320 €. Wir haben es keine Minute bereut, aus unserem 3-Etagen-Haus hierher zu ziehen, und auch eine weitere (Platz-)Reduzierung auf Wohnmobilgrösse könnte ich mir sehr gut vorstellen... Allerdings ist mir schon klar, dass jeder den Begriff "Lebensqualität" anders definiert, für manche muss es eben eine 200-qm-Loft sein...

Liebe

Klaus

schnatterente am 14 Jun 2015 21:19:51

Rimini hat geschrieben:Wir leben seit mehr als drei Jahren mitten in der Natur direkt am Seeufer in einem Mobilheim

Hat aber eigentlich auch nichts mehr mit mobil zu tun ;-) Halt Campingplatzfeeling gepaart mit Wohnqualität. Für eine ortsungebundenene Freiheit braucht man dann jedes Mal einen Sattelschlepper.

Rimini am 15 Jun 2015 07:29:49

Hallo Schnatterente,

da ich seit mehr als 45 Jahren Wohnmobile fahre, ist mir der Unterschied zwischen einem Mobilheim und einem Wohnmobil durchaus bewusst :D , allerdings ist die Kostenstruktur in etwa vergleichbar; ich wollte lediglich darstellen, dass es problemlos möglich ist, trotz -oder vielleicht gerade durch- erheblichen Verzichts auf "Besitztümer" ein Mehr an Lebensquaität zu gewinnen UND dabei auch noch Geld zu sparen.

Eben genau das, was die "Bedenkenträger" in Abrede stellen. Natürlich ist mir klar, dass diese Art zu leben nicht für jeden erstrebenswert und aus vielen Gründen auch nicht zu verwirklichen ist, aber sie ist ja anscheinend das, was dem TE vorschwebt.

Mein Posting und das von Freeliving ist lediglich eine Ermutigung, es einfach zu versuchen, weil es machbar ist UND sich auch noch rechnet... Zumal es ja nicht für immer sein muss; die Rückkehr in vermeintlich geordnete Verhältnisse ist ja jederzeit möglich, wenn man das möchte.

Liebe

Klaus

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Es gibt Leute die alles verkaufen und nur im Womo leben...
Welches Wohnmobil zum alltäglichen Leben Arbeiten?
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