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Am Freitag den 8.07 sind wir nach dem Frühstück zur I’le d’Oleron weitergefahren. Unsere Wahl traf am Inselende in Saint Denis den Municipalplatz, direkt am Plage de Soubregeon.
Schöne Geschichte zu der Anfahrt im Ort Saint Denis: „Ich hatte das empfohlene Abbiegen des Navis nicht befolgt. Die nächste Strasse zum Abbiegen, mit einer mobilfähigen Breite, wurde genommen, unser Bekannter hinter mir. Aber dann, oh wie, die Strassen wurden immer enger, bis wir schließlich vor einem Einbahnschild standen. Ein Abbiegen war wegen der Enge nicht möglich, Also Augen zu, und die ca.150m bis zur Hauptstraße als Falschfahrer, durch. Am Ausgang der Einbahnstrasse, hatte uns die Polizei beim Einbiegen zur Hauptstrasse geholfen.
In Saint Denis am Campingplatz Municipal, wurden nach der Anmeldung die Wohnmobile freizeitgerecht aufgestellt.
Der Platz ist direkt am Plage de Soubregeon, Die Campingplatz - Einfriedung hat Öffnungen zum Strand und war mit 14,50€/Tag incl. 4,00€ Strom nicht teuer.
Von dort haben wir mit dem Rad den Leuchtturm Chassiron besucht und
Ort Saint Denis, mit historischer Kirche.
Hier die Aufnahmen der Kirche von Außen und Innen.
Zusätzlich ein Bildausschnitt von dem wunderschönen alten Portal.
Sonntag 10 07:
Eigentlich wollten wir vor Brücke zum Festland uns einen weiteren Platz auf der I’le d’Oleron in Strandnähe suchen, um den Süden zu erkunden. Dies ist uns nicht gelungen, so fuhren wir weiter nach Fouras. Dort haben wir im Camping le Cadoret am Plagè Nord einen Platz bezogen. An den Stellplätzen in Fouras les Bains weisen Schilder darauf hin, keine Markise, Stühle draußen und den Grill nicht zu nutzen. Dies ist nicht so unser Ding.
Vom Platz aus wurde die Umgebung angesehen, unter anderem der Hafen Süd,
die Festung Vauban. Hier endet oder beginnt der Grande Plage.
Am Abend wurde das Showprogramm des Platzes wurde ebenso genossen, wie der rote Pineau und der Sonnenuntergang (Bild vom Strand in Richtung Port Nord aufgenommen).
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach La Rochelle. Die Endstation ist der Platz de Verdun, wenige Gehminuten zum Hafen mit vielen Sehenswürdigkeiten. Am Bahnhof in La Rochelle hielt der Busfahrer ein Schwätzchen mit einem Kollegen, so hatte ich Zeit um ein Bahnhofsbild zu machen.
Vom Pl de Verdun kommt über die Einkaufsstrasse durch das Stadttor zum Hafen.
Hier zwei der Sehenswürdigkeiten von diesem Bereich, der Turm Saint Nicolas mit seiner Höhe von 42m
und die eglise Saint Sauveur, einfach grandios.
Es gibt so viele interessante historische Gebäude, ich möchte hier nichts überladen, aber ein Blick zurück zu den Zwillingstürmen muss sein
Es war ein sehr heißer und schwüler Tag, wir haben uns in einem klimatisierten Cafe eine längere Pause gegönnt, bevor uns der Bus wieder zurück brachte. Trotz aller Anstrengungen, es war ein gelungener Tag mit bleibenden Eindrücken.
Dienstag 12.07
Wir verlassen die Küste und fahren ca. 270km in Richtung Heimat nach Chinon an der Vienne. Wir beschlossen über den Nationalfeiertag auf dem Camping I’lle Auger, welcher gegenüber der Stadt an der Vienne liegt, zu bleiben. Die Altstadt ist über die Brücke fußläufig in 15Minuten zu erreichen.
Unser Bekannter hat uns die Altstadt, verknüpft mit seinen Erinnerungen aus Kindertagen (Besuche bei seinem Opa / Oma), gezeigt. Die eglise Saint Maurice Kirche, war keinen Steinwurf von dem Haus der Großeltern entfernt.
Sehenswert, viele alte Fachwerkgebäude, hier das bekannte rote Haus.
Neben den historischen Eindrücken, eine gelungene Dekoration eines Hunde - wasch und Trimmsalons.
Die Berühmtheiten, mit Verbindung zu Chinon, sind mit einem Denkmal geehrt: „Die Reiterstatue Johanna von Orleans am Platz Jeanne d’Arc,
und der Dichter Francois Rabelais an der Uferpromenade der Vienne“
Die Kirche eglise Saint Etienne hat mit vielen Skulpturen ausgestattetes Portal. Das zweite Bild zeigt den Seitenaltar, durch ein Fenster beleuchteten.
Der Nationalfeiertag der Franzosen rückte näher, der Campingplatz wurde spürbar voller. Am Feiertag gab es ein 20 Minuten dauerndes grandioses Feuerwerk, mit einer Choreografie zur Musik von Richard Clayderman. Es wurden die Ufer der Vienne und die Burg miteinbezogen.
Zum Schluss die Burg als Panorama, und vom Campingplatz aus gesehen.
Von Chinon aus sind wir der Loire gefolgt nach Beaugency, mit einem Abstecher nach Chambord.
Was für ein Schloss in Chambord, Übernachten konnte man auf dem Schlossparkplatz, ist zu teuer und ohne Service. Hier ein par Bilder vom Schloss und der Kapelle. Zuerst die Rückseite,
dann die Vorderseite mit einem Ausschnitt, zum Schluss die Kapelle.
20km von Chambord, in Beaugency hatte sich der Camping du Val de Flux, direkt an der Loire Brücke zur Stadt angeboten. Auf der Stadtseite hatte ich später einen recht ordentlichen Stellplatz gesehen, zu spät. Der Campingplatz war inklusive Strom mit 12,80€/ Tag in Ordnung. Wir sind in die Stadt spaziert, die dunklen Wolken waren sichere Vorboten von Regen. Vom Campingplatz aus, ist die historische Brücke über die Loire zu sehen.
Direkt nach der Brücke das Grande Hotel mit der Rückseite der Abteikirche Notre-Dame.
Der Turm Cèsar mit 36m Höhe, war im 11 Jahrhundert die Residenz der Herren von Beaugency.
Hier die Markthalle mit dem Glockenturm der ehemaligen Kirche Saint Firmin.
Die Restaurants hatten noch nicht offen, so sind wir zurück mit Regenschauern zum Campingplatz und haben uns im Imbiss mit Hähnchenschenkel, Pommes, Bier begnügt.
Sonntag der 17.07
Nach dem Frühstück, der Entsorgung ging es weiter Richtung Heimat nach Peronne an der Somme. Es war windig, teilweise mit Regen, wir kamen ohne Stau gut durch Paris und sind nach dem Mittag auf den Camping Municipal gefahren. Der Platz ist Stadtnah, mit 12,00€ / Tag inklusive Strom günstig, er wird von vielen Durchreisenden genutzt. Die Sanitäranlagen sind in die Jahre gekommen. Hier zwei Bilder vom Platz.
Am späten Nachmittag sind wir zu Fuß in die Stadt gegangen, hier fanden wir das Hotel de Ville mit dem Eingangsportal sehr impossant.
Es gab im Bistro am Marktplatz für uns die erste englische Speisekarte, diese haben wir genutzt. Ein ordentliches Steak mit Pfeffersauce, hmmm lecker. Am nächsten Morgen, nach der dem Frühstück haben wir noch entsorgt und dann die letzte Etappe mit viel Wind und Regen bewältigt.
Resümee: Bei dieser 14 Tage - Reise haben 2150km gefahren und ca. 500,00€ an Kraftstoff und Autobahngebühren aufgewendet. Ohne Sprachkenntnisse in französisch, kann man vieles tun, wie: Besuch von Sehenswürdigkeiten, Einkaufen im Supermarkt, einen Campingplatz buchen, aber ein Restaurantbesuch ist schon schwierig oder Insiderinfo’s erfragen …….. Wir haben sehr viel gesehen, abraten möchten wir keinesfalls von solch einer Reise.
Zu Schluss des Berichtes, ein Bild von den Helden der Reise.
Rene, Karin, Petra und Rudi verabschieden sich bis zur nächsten Tour?

