MuM am 01 Apr 2012 12:26:10

Bei meinem roTEC fressen sich die Aluscharniere der Außentüren und Klappen fest. Kann mir jemand einen Tip geben wie ich die lösen und womit ich ein weiteres Festfressen, verhindern kann?

Gast am 01 Apr 2012 12:38:26

Hallo MuM,

ich hab bei meinem RoTec die gleichen Probleme gehabt. Da hilft nur, die Scharniere abzuschrauben und mit viel Kraft...... in die Tonne schmeißen. Vom Womohändler die entsprechenden Scharniere kaufen, mit einem 6,5 mm Bohrer aufbohren. Seit ich das gemacht habe, hab ich keine Probleme mehr damit. Einzige Einschränkung, ich hab noch so klappbare Abdeckungen über den Hinterrädern, die bleiben, wenn man die Scharniere aufgebohrt hat, nicht mehr selbstätig oben stehen. Aber meist sind wir zu zweit unterwegs, da kann meine Ulla die Abdeckung auch mal festhalten.

Ich hab in die aufgebohrten Scharniere noch ein säurefreies Fett gegeben. Das hat bisher ( seit ungefähr 2 Jahren ) alles fit gehalten. Die Aluscharniere sind halt ein wenig schmutzanfällig und fressen dann, wenn feiner Schmutz langsam zwischen Stalpin und Alubohrung gelangt. Meine Garagentür, noch ohne ALU-Rahmen, wurde wg. klemmender Scharniere und daraus resultierendem Reißen der äußeren Laminatschicht getauscht. Seitdem habe ich mit diesen Scharnieren Erfahrung gesammelt.

reisemobil.online.cx am 01 Apr 2012 13:03:07

Hallo MuM,
das Problem kenne ich gut. Ich baue immer die Scharniere aus. Dann spanne ich eine Seite in den Schraubstock und versuche das andere Teil durch hin und her drehen zu lösen. Die verrostete Stange im Scharnier reinige und schmirgele ich dann. Beim Zusammensetzen kommt etwas Fett mit in das Scharnier. Allerdings habe ich schon 1 Scharnier ersetzen müssen, weil ich es nur so schwer auseinander bekommen habe, dass es beschädigt wurde.

Habe mir mal 3 Ersatzscharniere für je 12,95€ gekauft. Wenn Du dringend eines benötigst und keine mehr bekommst, würde ich Dir eines abgeben. Schreibe dann eine KN.

Michael

angler-treff am 01 Apr 2012 13:05:54

Hallo

WD40 ist ein probates Mittel.
--> Link
Dadurch löst sich die Oxidierung.
Scharnier auseinanderbauen und mit feinem Schleifpapier die beweglichen Scharnierteile abschleifen.
Anschließend ordentlich Fett an die beweglichen Teile und alles wieder einbauen.

woslomo am 01 Apr 2012 17:19:26

Bei den Scharnieren meines alten Hymers war ein Kunstoffeinsatz in den Scharnieren. Die waren solange ohne Probleme leichgängig, bis ich die tolle Idee hatte sie zu schmieren. Danach war es nach kurzer Zeit vorbei mit der Leichgängigkeit. Da habe ich am Schraubstock kräftig arbeiten müssen bis das wieder gängig war. Offensichtlich war der Kunststoff durch die Schmiermittel, W40 hatte ich auch probiert, aufgequollen.
Nachdem ich die Metallstifte des Scharniers, an denen sich irgendwelche Ablagerungen befanden, mit feinem Schmirgelpapier gereingt hatte und ohne irgendein Schmiermittel wieder eingebaut hatte, funktionierten die Scharnere wieder wie im Neuzustand.

Gast am 01 Apr 2012 18:57:32

Die TEC-Scharniere sehen schon so aus, wie auf dem Foto zu sehen. Der Kunststoffring zwischen den Flügeln ist nur eine Distanzscheibe. Alles andere ist halt nur ein Alu-Teil. Wenn die Flügel nicht auseinander zu bringen sind, hilft auch WD40 nicht die Bohne. Ich hab schon alles versucht bei einem ausgesonderten Scharnier, zum Schluss sogar mit Cola. Nach der Behandlung ging der nicht eingespannte Flügel zwar zu bewegen, aber nicht einen mm auseinander zu ziehen. Also, eigentlich hilft tatsächlich nur Entsorgen, wenn die Flügel im eingespannten Zustand nicht auseinander zu ziehen sind. Der Preis für drei Stück sagt doch eigentlich alles, man könnte meinen, dass es so gewollt ist. Wie schon geschrieben, ich hab die Bohrung auf 6,5 mm aufgebohrt, damit klappt es seit nun mehr als zwei Jahren.

Paule2 am 01 Apr 2012 20:04:04

Hallo Werner,

nur so'n Tipp, ein Heißluftfön wirkt, bei solchen Sachen, oft Wunder.

Eine dritte Hand allerdings auch! :D

MfG Paule2

flairmichel am 01 Apr 2012 20:09:59

ich hab kupferpaste genommen-mal schauen

lg
Michel

Paule2 am 01 Apr 2012 20:18:40

Hallo Michel,

Kupfer und Alu ist nicht die erste Wahl.

Frag mal nach 'ner Keramikpaste, die ist neutraler.

MfG Paule2

viking92 am 02 Apr 2012 12:34:37

Kann Werner nur zustimmen. :top:
Bei unserem LMC konnte ich die Scharniere nach gut 2 Jahren auch in die Tonne treten.
Vor allem die von der Hinterradverkleidung.....da sie so gut wie nie bewegt wurden.


freetecmicha am 02 Apr 2012 12:43:04

Hallo MuM und Aluscharnier Geschädigte,
Das ist ein Problem das wohl bei mehreren Womos auftritt. Ich bin wie folgt vorgegangen: Scharnier vorsichtig von Klappe und Fahrzeug abbauen, im Schraubstock PVC-Endkappen entfernt und mit Durchtreiber vorsichtig die Achse heraus getrieben. Nun 6mm Niro-Rundmaterial abgelängt und eine Schranierhälfte mit 6,5 mm vorsichtig aufgebohrt. in die 2. Scharnierhälfte das Niro-Teil hinein gedrückt (geht nicht schwer, aber hält) alles wieder zusammen gesetzt und funzt seit 3 Jahren ganz prima. Mechaniker werden nun sagen: Alu und Niro gehören nicht zusammen, aber der Bösewicht an der Schwergängigkeit ist die Eisenachse. die rostet nämlich und blüht auf. Daher wird das ganze schwer gängig. Die Radverkleidungen fixiere ich beim Luft tanken mit Tüddeldraht.

Gast am 02 Apr 2012 13:31:59

Paule2 hat geschrieben:Hallo Werner,

nur so'n Tipp, ein Heißluftfön wirkt, bei solchen Sachen, oft Wunder.

Eine dritte Hand allerdings auch! :D

MfG Paule2


Hallo Paule2,

offen gestanden, wegen ´nem Zehner für drei neuen Scharniere, fang ich nicht an, mit Beschaffung eines Heißluftföns usw. ( Ich wüsste auch nicht, wofür ich den sonst nutzen sollte).

Die meisten elektrischen Arbeiten lasse ich vom Profi machen und so kleine mechanishe Fummeleien, wie das Scharnierauswechseln, schaffe ich auch mit meinen eigenen zwei Händen. :D

Ich hab sowohl für meine Garagentüren ( rechts wie links) als auch für alle anderen, beim Garantietausch der rechten Garagentür die passenden Ersatzscharniere gekauft, aufgebohrt und die montiert. Die noch beweglichen Alt-Scharniere führe ich im aufgebohrten Zustand im Auto in meiner Grabbelkiste für alle Eventualitäten mit. Bisher hab ich sie noch nicht in Anspruch nehmen müssen, könnte aber zu gegebener Zeit darauf zurückgreifen.

@freetecmicha,

meine Fettung mit dem säurefreien Fett erfüllt bisher problemlos die Anforderungen. Zudem hab ich nun, als Rentner, nicht mehr die Möglichkeiten, an Edelstahl material zu kommen. Dann müsste es erst einmal zu der Situation kommen, dass ich meine Ersatzscharniere überhaupt einbauen müsste. Da kauf ich mir lieber für kleines Geld bei meinem Womohändler die neuen Scharniere, bohre sie auf, fülle mit Fett und lagere ein. Aber was in zig Jahren ist, lässt mir heute noch nicht die Haare ausfallen.

Paule2 am 02 Apr 2012 16:35:56

Hallo Werner,

ein echter Mann hat doch so'n Heißluftfön in der Krabbelkiste. :D

So ein Dingens ist uA brauchbar für:

- Das abbrennen von Farben.
- Das anzünden des Holzkohlegrills.
- Das Entlöten & Löten von SMD-Bausteinen. (Temperaturgesteuerte Variante 8) )
- Die Schrumpfschlauchverarbeitung.
- USW.

MfG Paule2

Gast am 02 Apr 2012 17:04:47

Hallo Paule2,

wird jetzt aber eher OT :D

Dann bin ich vermutlich kein "echter Mann", denn:

1. Isch abe keine Olzkohlegrill
( der Gasgrill, der uns die ersten Jahre im Womo begleitete, ist quasi noch fast jungfräulich, da in der Zeit von 1997 bis jetzt vielleicht fünf Einsätze auf ihn warteten. Der letzte Einsatz war Ostern 2010 beim damaligen Forumstreffen in Herzogenaurach, als darauf Suppen warmgehalten wurden )

2. Für alles mit Farbe und Lackarbeiten fühlt sich meine Frau zuständig, was mir natürlich gar nicht Recht ist :) :) :)

3. An meiner Modellbahn werkelt noch gute alte Relaistechnik,keine digitale Steuerung oder so und wo ich mal was hingelötet hab, da bleibt das auch :)

4. Die Sache mit dem Schrumpfschlauch lass ich vom Profi machen, denn außer an die elektrische Kleinstspannung meiner Eisenbahn hab ich nichts mit Spannung und Strom am Hut. Also werkel ich auch nicht mit irgendwelchen Drahtquerschnitten im Womo rum.

Sind das genügend Ausreden, keinen Heißluftfön zu haben?

andwein am 03 Apr 2012 10:34:18

rundefan hat geschrieben:Hallo Paule2,
2. Für alles mit Farbe und Lackarbeiten fühlt sich meine Frau zuständig, was mir natürlich gar nicht Recht ist :) :) :)
3. An meiner Modellbahn werkelt noch gute alte Relaistechnik,keine digitale Steuerung oder so und wo ich mal was hingelötet hab, da bleibt das auch :)
4. Die Sache mit dem Schrumpfschlauch lass ich vom Profi machen, denn außer an die elektrische Kleinstspannung meiner Eisenbahn hab ich nichts mit Spannung und Strom am Hut. Also werkel ich auch nicht mit irgendwelchen Drahtquerschnitten im Womo rum.
Sind das genügend Ausreden, keinen Heißluftfön zu haben?

Ja, ganz definitiv. Vor allem Punkt 2, der ist gut geregelt
Andreas

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