Zusatzluftfeder
motorradtraeger

Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42


KaeptnBlaubaer am 22 Jan 2015 10:27:49

Sieht gut aus - Glückwunsch!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

lisunenergy am 22 Jan 2015 16:52:48

Hallo Tonipeter,

Die Variante von Herwig ist die Variante Superlast EBL. Bei verschiedenen EBL (Elektroblock) ist Ladung und Last über ein Kabel verbunden. Damit man das EBL nicht aufschrauben muß ist OVP und LVP in Reihe. Wenn jetzt LVP = Tiefentladeschutz schaltet würde eine Ladung über das Hauptrelais nicht mehr funktionieren. Damit man aber eine Automatik reinbekommt ist das 2. OVP notwendig ,welches ein kleines Ladegerät oder eine Solaranlage sein kann.

Die Variante mit den kleinen Schaltern ist sehr schön (- Kabel vom Balancer) somit geht der Eigenverbrauch der Anlage gegen 0 und eine Überwinterung ohne Landstrom ist möglich. Super umgesetzt !!!

ToniPETER am 22 Jan 2015 19:43:38

Servus Sonnentau3!

Vielen Dank für Deine Antwort.
Bin gerade bei meinem Sprinterausbau, zum Wohnmobil, etwas intensiver dabei. Neben den Dämmen usw. ist auch die Elektrische Energieversorgung jetzt auch geplant.
Ein sehr netter Wohnmobilfreund, in meiner Nähe,, hat sich bereiterklärt mir dabei intensiv zu helfen - die Akkus zusammen bauen usw.
Er hat mir schon sehr viel erklärt, damit ich die zusammenhänge etwas verstehe.

Verbauen möchte ich eine 300 AH Winston, BMS Lipro 1-3, SSR-Converter, eine Superlast mit 2 Relais (LVP und OVP).
Die Akkus werden, vor erst, geladen mit der Lima und Landstrom, und später einmal noch zusätzlich mit Solar.
Als Ladegerät habe ich ein 50A starkes bestellt. Warum so groß, weil ich zum nachladen noch keine Solar habe.

Ein Elektrobock (EBL) wird nicht verbaut, sondern es wird alles selber verlegt und verkabelt.

Jetzt meine Frage: Nachdem Verbraucher und Ladung selber gebaut werden, brauche ich die 2. OVP nicht. Habe ich das so richtig verstanden?!

lisunenergy am 22 Jan 2015 22:59:56

Ganz genau! Und bei Fragen helfen die Leute die es schon umgesetzt haben . Das ist ja das gute an einem Forum.

herwig2 am 24 Jan 2015 22:12:38

En Servus in die Technikrunde

Ich habe hier schon von so viel Hilfe von Erfahrungen der einzelnen, und im speziellen von sonnentau3 Profitiert, ohne diesen Erfahrungen und Hilfen hier hätte ich mich nicht gewagt so einen Umbau selbst zu bewerkstelligen.

Da man ja nicht immer nur nehmen kann so zumindest meine Lebenseinstellung, bin ich an der Reihe etwas zurückzugeben in Form von einen Härtetest der LifeYPO4 durchgeführt gestern und heute, bevor ich das ganze dann im WoMo verbaue.

1. Testvorgang:

LiFeYPo4-Akku mit 200 Ah, Heißluftgebläse mit 2000 Watt und Wechselrichter mit 2000 Watt Dauerleistung und 3500 max. Ausgangsleistung.

Ich habe die Stufenlose Heizleistung beim Heißluftgebläse auf 100 A / lt. Batteriecomputer BMV 700 eingestellt was 1140 Watt entspricht.

Beim Start hatte der Akku Volladung 200 Ah und 13,4 Volt. Den Versuchhabe ich ohne Unterbrechung nach 2 Stunden abgebrochen. Dem Akku wurden lt. Anzeige 192,9 Ah entnommen was 96,45% der Gesamtkapazität entspricht. Die Spannung war bis auf 11,91 V gesunken, auch konnte ich feststellen dass sie verhältnismäßig schnell wieder deutlich über 12 V angestiegen ist.

Kurz vor ende des Tests war zwischen den Zellen ein Unterschied von 56mV unter Vollast lt. Cellog.

Was ich auch gemessen habe war die Temperatur von der Zuleitung der Sammelschiene zur Superlast diese betrug an der Befestigungsschraube der Zuleitung am Ende des Tests 49°. Diese Zuleitung mit 35mm² ist ja nur max. 20 cm lang und dürfte keine Probleme bereiten, wann hat man schon solche Voraussetzungen in der Praxis, bei 50mm² wäre die Wärmeentwicklung wahrscheinlich nur leicht spürbar.

Was mir aufgefallen ist das der Balken welcher den Ladezustand angezeigt in % schon viel früher auf null gewesen war.

Vielleicht kann mir jemand genau erklären wie ich den BMV 700 richtig einstelle, ich glaube nämlich das er das nicht ist, da gibt es so viele Parameter wo ich mir überhaupt nicht sicher bin ob man da, und was man wirklich auch genau einstellt. Den Peukert Wert mit 1.1 den Ladewirkungsgrad auf 99%, Muss man den Wert für Vollladungsspannung eingeben? und wie hoch sollte er sein, beim Synchronisieren wenn man besagte Tasten gedrückt hat, wie lange dauert diese Synchronisation bevor man den nächsten Schritt tätigt.
Ich wäre über Informationen sehr Dankbar.

Bilder BMV 700 Bild 1 Anzeige von A / Bild 2 Anzeige von A / Bild 3 Anzeige von Ah

14171 14172 14173

Bild 4 Anzeige mV / Bild 5 Anzeige Spannung

14174 14175


Da ich bei dem BMV 700 so meine Bedenken habe, ob er wirklich alle Werte Korrekt anzeigt, habe ich nach Volladung der Batterie heute einen zweiten Versuch mit meinem alten Batteriecomputer durchgeführt, bei diesen ist nur die Eingabe von der Gesamtkapazität notwendig.

2. Testvorgang:

LiFeYPo4-Akku mit 200 Ah, Heißluftgebläse mit 2000 Watt und Wechselrichter mit 2000 Watt Dauerleistung und 3500 max. Ausgangsleistung.

Ich habe diesmal volle Heizleistung beim Heißluftgebläse gewählt was 150 - 153 A / lt. Batteriecomputer angezeigt wurde und 1800 Watt bei 150 A entspricht.

Beim Start hatte der Akku Volladung 200 Ah und 13,42 Volt. Den Versuchhabe ich mit einer kurzen Unterbrechung, habe ungewollt einen Balancer weggeschaltet, genau nach 1 Stunde und 40 Minuten abgebrochen, da das Heißluftgebläse merklich an Leistung abnahm. Wie viel Ah dem Akku genau entnommen wurden kann ich nicht sagen da nach 1 Stunde und 6 Minuten am Batteriecomputer nur mehr 0 geblinkt hat. Die Spannung war bis auf 11,7 V gesunken, der niedrigste Wert einer Zelle betrug 2,8 V auch bei diesem Test konnte ich feststellen das Spannung verhältnismäßig schnell wieder deutlich über 12 V angestiegen ist.

Die Wärmeentwicklung war bei diesem Test an der Befestigungsschraube von der Zuleitung der Superlast schon höher sie betrug 57° was mich jetzt aber sicher nicht zum Grübeln bringen wird. Im täglichen Bedarf sind max. 10 Minuten so eine Belastung durch den Backofen gegeben.

Herwig

biauwe am 24 Jan 2015 22:34:51

Hallo Herwig,

wie lange und mit welcher Stromstärke mußt Du laden, um die Akkus wieder voll zu bekommen?

herwig2 am 24 Jan 2015 22:47:31

Servus Uwe

Jetzt zu hause beim Test habe ich nur ein Ladegerät mit 10 A das dauert natürlich dementsprechend lang, im WoMo habe ich einen Ladestromverteiler verbaut welcher schon 45 A in die Batterie nach einer Fahrzeit von einer Stunde spielend schafft.

Ich hoffe die Antwort war hilfreich wenn nicht, bitte Nachfragen.


Herwig

biauwe am 24 Jan 2015 23:11:04

Hallo Herwig,

10A ? wie lange....

herwig2 am 24 Jan 2015 23:21:26

Servus Uwe


Rein Rechnerisch wären es ja ca. 19 Stunden gewesen, weis aber nicht genau da ich nicht zu hause war, werde Dir morgen berichten, habe jetzt mal nachgeschaut es werden 9,9 A angezeigt da der Akku ja lt. Batteriecomputer leer gewesen ist und jetzt nach 5 Stunden Laden sind 47 Ah lt. Anzeige geladen worden. Klingt ja auch irgendwie logisch bei einem Ladegerät was nur 10 A schafft, die Differenz zwischen den Zellen beträgt zur zeit 24 mV.

Herwig

lisunenergy am 25 Jan 2015 14:12:41

Das erste was man wissen muß,ist,das ein Batteriecomputer nur so genau arbeiten kann wie dieser eingestellt worden ist. Durch die kleinen Verbraucher der Lipros und des Eigenverbrauchs der Geräte wird Strom entnommen,die der Computer nicht messen kann ! Ich vergleiche es immer mit der Tankanzeige im Auto. Man sieht das der Tank leer ist,aber man weis nicht wie viele Liter wirklich noch drin sind. Was sehr wichtig ist,das man den Akku so lange volläd bis bei der Einstellung Stromstärke in I 0 A anzeigt.Jetzt kann man davon ausgehen,das der Akku voll ist und syncronisiert den Battcomputer laut Anleitung. Ich selbst sehe immer zu,das der Akku nicht bis zum Ende leergefahren wird . Falls doch schaltet der Lipro ja sehr sicher. Wird der Anschluß der Kabeschuhe die Temperatur zu hoch muß man den Querschnitt erhöhen oder den Anzugsmoment erhöhen.

herwig2 am 25 Jan 2015 18:57:21

Ein Servus in die Technikrunde

# Uwe
Die Dauer bis zur vollständigen Ladung der 200 Ah des Akkus war ca. 21 Stunden was bei 9,9 A in der Stunde mit eventuellen Verlusten als normal anzusehen ist war doch der Akku lt. Batteriecomputer leer. Die Zellen hatten in der Endphase eine Differenz von 5-7 mV, bei den Kühlkörpern an den Balancern waren weder beim Entladen noch beim Laden eine Erwärmung spürbar.

# sonnentau3
ZITAT: (Das erste was man wissen muß, ist das ein Batteriecomputer nur so genau arbeiten kann wie dieser eingestellt worden ist.)

Das ist mir durchaus klar und ist auch Logisch, nur ist die Beschreibung nicht so leicht zu Durchblicken, stehen in der beigegebenen Beschreibung nicht 100% die gleichen Sachen wie in der Online Beschreibung. Und welche Parameter sind wirklich Wichtig für ein Fehlerfreies Funktionieren.

Wie schon erwähnt über Genaue angeben wäre ich Dankbar.

ZITAT: (Stromstärke in I 0 A anzeigt.)

Was meinst Du da genau damit I 0 ?

ZITAT: (Ich selbst sehe immer zu, das der Akku nicht bis zum Ende leergefahren wird .)

Ist ja im Normalfall auch mein Vorgehensweise.
Das war ja nur ein Test, weil es mich Interessierte wie weit man wirklich gehen kann, und es in der Praxis sicher nie zu so einem Extremfall kommen wird.

ZITAT: (Wird der Anschluß der Kabeschuhe die Temperatur zu hoch muß man den Querschnitt erhöhen oder den Anzugsmoment erhöhen.)

Ich glaube nicht das bei normaler Nutzung sich die Temperatur erhöhen wird, aber bei einer Dauerbelastung wie ich die Tests durchgeführt habe ist es mit Sicherheit nicht verwunderlich.

Herwig

lisunenergy am 26 Jan 2015 18:48:41

Hallo Herwig,

wenn Du erst mal die Akkugröße eingestellt hast und den Peukertwert auf 1,0-1,1 gesetzt hast ,gehst Du in das Menü Stromstärke I in A . Dort siehst Du wie hoch gerade der Ladestrom ist,der in den Akku eingeladen wird . Erst wenn dort 0 A steht ist der Akku wirklich voll. Jetzt gehst Du in das Menü Akkuspeicher in % und drückst + und- gleichzeitig. Jetzt ist der Wert kalibriert. Wie gesagt durch die Entnahme von Lipros und SSR +kleine Verbraucher ist es nicht so genau,wenn der Akku lange nicht vollgeladen wurde.

Mit den Kabelquerschnitten hast Du natürlich recht . Nur wenn man sehr lange diese Last fährt sollte man darauf achten größere Kabel zu nehmen.

Wichtig ist noch zu wissen,das die Winstonzellen mehr AH im Akku haben wie darauf steht. Das kann natürlich das Ergebniss vom Battcomputer auch verfälschen. Bei den 400 Ah habe ich schon 40 Ah mehr drin gesehen.

herwig2 am 26 Jan 2015 20:26:09

Servus sonnentau3

Danke für Deine Erklärung, :) jetzt habe ich es Kapiert besser zweimal Fragen bevor man einen Fehler macht, so meine Devise.

Eine Frage habe ich da noch Bezüglich Superlast, ist es Normal wenn man die Lipros wie bei mir mit Schalter versehen Stromlos schaltet danach och immer bei der Superlast die blaue LED blinkt. Kann man das vernachlässigen oder die Zuleitung zur Superlast abklemmen?

Wenn die Zellen mehr Ah aufweisen als angegeben ist, dann kann ja überhaupt nichts mehr schiefgehen, soll aber jetzt nicht heißen das ich oder man sie Ausreizen sollte, werde mich hüten schließlich will ich recht lange von ihnen versorgt werden.

Es hat mich schon erstaunt wie lange eine Heißluftpistole auf höchster Stufe man damit betreiben kann.

Jetzt warte ich noch auf ein wenig besseres Wetter dann wird alles verbaut, momentan macht es nicht so richtig Spaß bei der Kälte im WoMo zu werken.

Herwig

jippiee am 27 Jan 2015 00:37:15

sonnentau3 hat geschrieben: ...
Wichtig ist noch zu wissen,das die Winstonzellen mehr AH im Akku haben wie darauf steht. ... Bei den 400 Ah habe ich schon 40 Ah mehr drin gesehen.


wie hast du die Gesamtkapazität gemessen? Entladung von Voll (Null Ampere Ladung bei 14,4V) bis die erste Zelle 2,6V hatte?

Danke

Moritz

KaeptnBlaubaer am 27 Jan 2015 11:30:19

herwig2 hat geschrieben:Jetzt warte ich noch auf ein wenig besseres Wetter dann wird alles verbaut, momentan macht es nicht so richtig Spaß bei der Kälte im WoMo zu werken.

Herwig


Am und unterm könnte ich nachvollziehen. Für 'im' hab ich ne truma um die Arbeitsbedingungen auf Spaßebene zu heben ;-)

Andi342 am 27 Jan 2015 11:48:05

Meine Alde versorgt mich auch derzeit mit bester Laune wenn ich im Wohnmobil schraube, also vielleicht einfach mal die Heizung an machen! :wink:

Damedos am 27 Jan 2015 14:02:02

Hallo zusammen
rossifumi hat geschrieben:… mit der alten 20Ah Winston LiFePo zog der Anlasser bei herbstlichen Temperaturen zwar durch, zum Starten hat es aber nicht gereicht. Mit der 40Ah ging es ganz problemlos, die ist jetzt aber wieder im PKW. Mit der 100Ah ist starten natürlich problemlos.

Ist zwar schon eine Weile her seit dem zitierten Post (Seite 104), aber ich kann nicht bestätigen, dass 40 Ah Winston problemlos reichen. Ich habe einen IVECO Daily 3.0 Turbodieselmotor von 2009. Der zieht beim Starten zwischen 250 und 480 A, je nach Temperatur. Vom Datenblatt her sollte der 40 Ah Winston dies schaffen. Bei Aussentemperaturen über 15°C hat der 40-Ah-Akku zum Starten gereicht, doch bei 4°C drehte der Anlasser, aber der Motor startete nicht. Erst der 100-Ah-Winston-Akku schaffte es, doch habe ich den z.B. bei –10°C noch nicht getestet.

Da ich aktuell auf Weltreise bin und keine Experimente betr. Startfähigkeit eingehen wollte, bin ich letztendlich bei der 110-Ah-Bleibatterie zum Starten geblieben und habe den 100-Ah-Winston als Versorgerakku eingebaut wie geplant — dafür ist er der Hammer!

Beste

herwig2 am 28 Jan 2015 09:28:14

Ein Servus in die Runde

KaeptnBlaubaer hat geschrieben:Am und unterm könnte ich nachvollziehen. Für 'im' hab ich ne truma um die Arbeitsbedingungen auf Spaßebene zu heben ;-)


Andi342 hat geschrieben:Meine Alde versorgt mich auch derzeit mit bester Laune wenn ich im Wohnmobil schraube, also vielleicht einfach mal die Heizung an machen! :wink:)


Na Ihr zwei kleine Scherzbeserln :) ich wusste bis Dato nicht das die Truma oder Alde ohne 12 V Versorgung Funktioniert, man lernt eben nie aus 8) werde es am Wochenende Probieren und euch berichten wie Kuschelig es im WoMo gewesen ist. :?:

Herwig

jippiee am 28 Jan 2015 23:22:30

OT

herwig2 hat geschrieben:...ich wusste bis Dato nicht das die Truma oder Alde ohne 12 V Versorgung Funktioniert, man lernt eben nie aus ...


Truma 5002 funktioniert sogar mit "nur" 1,5V - aus einer AA Batterie :D

/OT

uwet am 29 Jan 2015 09:04:47

Damedos hat geschrieben:Ist zwar schon eine Weile her seit dem zitierten Post (Seite 104), aber ich kann nicht bestätigen, dass 40 Ah Winston problemlos reichen. Ich habe einen IVECO Daily 3.0 Turbodieselmotor von 2009.
Beste

Dann wissen wir jetzt das es beim 2,2l-4Zyl. und beim 5-Zyl. Mercedesmotor mit einer 40Ah-Winston als Starterbatterie geht und beim 3l-4Zyl.-Fiatmotor nicht. Meine Motor startet bei Minusgraden sofort, der Anlasser dreht auch nicht langsamer. Die Batterie wird nun bald 2 Jahre, allerdings laden alle eingebauten Quellen die Starterbatterie mit. Sie ist also immer voll. Stille Verbraucher gibt es beim Sprinter nicht, bei Zündung AUS fließen noch ca. 15mA.

Weiterhin eine gute Reise

lisunenergy am 29 Jan 2015 16:18:17

Ich bin ja immer der Meinung,das ein Li-Akku zu schade für eine Starterbatterie ist. Ich würde da auf odyssey/ Hawker gehen. Absolute Starterbatterien mit enormer Kältestartleistung. Sind in den Notfallkoffern von Pannendiensten verbaut.

ToniPETER am 08 Feb 2015 15:45:52

Servus!

Ich habe jetzt meine Anlage, mit Hilfe eines Wohnmobilfreundes aus dem Forum, zusammengeschraubt.
Es ist eine 300 Ah große Anlage.
Nachdem ich schon ein kleines "Wissen" über die Funktion der Anlage habe, hätte ich doch eine Frage an die Speziallisten unter Euch.

OVP Überspannung:
Die Akku werden zur Zeit mit der Lichtmaschine während der Fahrt, und am Stand mit Landstrom (Ladegerät --> Link) geladen. Irgendwann kommt eine Solar dazu.
Jetzt meine Frage: Wenn ich z. B. die Solar schon hätte, und ich noch dazu mit dem Auto fahre und es wird eine Überspannung ausgelöst. Schaltet die "Superlast" ab.
Somit kann nicht mehr geladen werden. An sich bräuchte ich nur einige Verbraucher aktivieren, was aber nicht meines Wissens, nicht funktioniert, da ja abgeschaltet worden ist. Brauche ich jetzt noch eine 2. OVP, wie es in einem hier gezeigten Plan gezeigt worden ist, oder nicht.
Muss noch zur Erklärung sagen, dass ich keine EBL habe, da ich einen Selbstausbau habe (oder noch dabei bin) und die Leitungen bzw. Verbraucher mit Sicherungen usw. selbst baue.

Die Akku habe ich deshalb Stirn an Stirn, weil ich sie links hinter dem Radkasten verbaue.


Die Lampen leuchten


Superlast, links Ladegerät, rechts Wechselrichter reiner Sinus 2500 Watt 'Dauerleistung.


Vielen Dank im vor aus für Eure Antworten.

andwein am 08 Feb 2015 16:44:10

ToniPETER hat geschrieben:Jetzt meine Frage: Wenn ich z. B. die Solar schon hätte, und ich noch dazu mit dem Auto fahre und es wird eine Überspannung ausgelöst. Vielen Dank im vor aus für Eure Antworten.

Wieso wird da eine Überspannung ausgelöst? Egal was noch an Spannungsquellen hinzukommt, sie sind eigentlich alle parallel auf die Batterie geschaltet. Wenn der Solarregler die Ladeschlussspannung von 14,4V einhält (und nicht mit Temperaturkompensation auf 15V ansteigt) besteht in meinen Augen keine Gefahr. Natürlich muß das Zellbalancing auch diese Quelle OVP-Mässig steuern. Aber das gilt halt aus Sicherheitsgründen für alle Spannungsquellen.
Meine Meinung, Andreas

lisunenergy am 08 Feb 2015 20:17:21

Hallo Tonipeter,

die Verkabelung auf den Lipros ist falsch und sehr gefährlich !!!!!! Die Zellverbinder müssen unter die Adapterschrauben und ein Kühlkörper fehlt. Auch die Superlast ist nicht richtig angeschlossen so weit ich das auf dem Bild erkennen kann. Ladegerät und Wechselrichter müssen auf B und an A darf nur der Akku und das OVP Ladegerät . Bitte kontaktiere Acki oder der Wasserburger,damit sie Dir helfen können ,da ich in der Ferne bin.

bfwilli am 09 Feb 2015 00:37:17

Hallo Sonnentau
Danke für die Meldung, Wechselrichter hat über 200A. Verträgt die Superlast soviel? Ladegerät hat 50A Ladestrom, Superlast wird dabei schon über Handwarm. Ist das OK?
Willi

cornel am 09 Feb 2015 16:53:15

Davon mal abgesehen, das nur der Akku und OVP Ladegerät an A kommen sollten, könnte es sein das die Erwärmung der Superlast von deinen kurzen blauen Kabel kommt? Warum hast Du da einen anderen Durchmesser genommen? Ist das Ladekabel auch richtig an B befestigt? Die Superlast sollte laut Beschreibung 260 A vertragen, allerdings brauchst du dann einen 95mm2 Kabel, bei 210 A brauchst du 70 mm2. Dein blaues Kabel sieht deutlich kleiner im Durchmesser aus, Meine Superlast wird beim Laden (allerdings max. 40A) überhaupt nicht warm.


Cornel

lisunenergy am 09 Feb 2015 17:07:29

Wie Cornel schon schreibt, ist es wichtig,dass der Querschnitt eingehalten wird,damit das Kabel die Wärme abführen kann. Kurzzeitig sehe ich kein Problem grosse Lasten zu fahren. Auf lange Sicht würde ich aber 150 A nicht überschreiten,auch wenn mehr zugelassen ist. Die Superlastvariante EBL ist nur eine Notlösung, wenn nichts anderes funktioniert. Die Variante mit Last und Ladungsselektierung ist immer vorzuziehen!

ToniPETER am 09 Feb 2015 17:09:21

Servus!

Danke für die Antworten.
Wir sind mit dem blauen Kabel vom Wechselrichter auf A gegangen, weil wir nicht gewusst haben, ob die Superlast den großen Wechselrichter verträgt (genauer Erklären kann das aber Willi - der mir beim Zusammenbau geholfen hat).

Der fehlende Kühlkörper ist jetzt natürlich schon drauf - beim Fotografieren leider noch nicht.

Ändern werde ich jetzt laut Plan, den ich mitgeschickt bekommen habe.

Warm geworden ist es bei der Superlast auf B geworden. Ich hab dann gestern noch einmal das Ladegerät eingeschaltet, es ist ca. 1,5 Std. gelaufen und hat sich dann bei 14,4 V selbst abgeschaltet und interessanterweise - ich wollte mit einem Thermometer die Temperatur messen - nichts mehr Warm geworden.

Was für einen Kabelquerschnitt habt eigentlich Ihr für die Lipros genommen?
Übrigens von Masse bzw. Plus haben wir 50 mm² und der "blaue" vom Wechselrichter (der kommt dann auf B) 25 mm². Original sind kleinere mitgeschickt worden. Für den Wechselrichter.

ToniPETER am 09 Feb 2015 19:26:53

Servus Sonnentau!

[quote="sonnentau3"]Hallo Tonipeter,

Ladegerät und Wechselrichter müssen auf B und an A darf nur der Akku und das OVP Ladegerät . quote]

Brauche ich jetzt ein 2. Ladegerät? Oder genügt eh das eine auf der linken Seite von meinem Foto?

Damedos am 10 Feb 2015 08:42:29

Hallo zusammen

Ich ziehe schon wieder einen alten Post (März 2014) aus diesem Thread hervor und möchte mich als Autor der unten zitierten Seite "outen".
sonnentau3 hat geschrieben:Gerade gefunden. --> Link

cornel hat geschrieben:Toller link, aber am Ende geht es bei mir nicht weiter.--> Link Mache ich was falsch oder ist der Artikel nicht fertig. Kann keine Beispiel finden für LiPos oder BMS. Auch bei der Seite uüber den realisierten Umbau, erscheint bei mir nichts.

Da ich meine LiFePO4-Anlage erst vorstellen wollte, nachdem sie sich im Dauereinsatz bewährt hat, dauerte es halt einige Zeit gedauert.

Mein Ansatz baut auf der hier im Forum vielfach bewährten Basis mit Winston-Zellen und LiPro1-1-BMS mit Über- und Unterspannungsschutz auf. Anders als die "sonnentau3-Lösung" verwende ich aber nicht eine Kaskade teuerer Schaltelemente, sondern steuere ab den zwei LiPro1-1-Sicherheitschleifen direkt je einen MOSFET-Leistungstransistor an (International Rectifier IRFB3004PbF). Ein solches Teil kostet ca. 5 Euro (plus ein Kühlblech) und kann Ströme bis über 340 A schalten. Der Eigenstromverbrauch von MOSFET-Transistoren ist extrem klein. Die Leistungstransistoren sind durch Freilaufdioden vor Spannungspulsen geschützt, die beim Abschalten induktiver Lasten (Pumpen, Spannungswandler, Heizungen, Transformatoren, etc.) auftreten können. Hier ist die Ansteuerung eines Transistors für LVP:

Bild

Zudem habe ich einen MOSFET-Ladestromverteiler von LEAB verwendet (und in den Überspannungsschutz integriert), über den mein LiFePO4-Akku mit dem Bordstromnetz des Fahrzeugs verbunden ist (300 Euro). Über dieses Teil lässt sich ein 100-Ah-Winston-Akku vom Fahrzeuggenerator in gut zwei Stunden aufladen. Ein 230-V-Ladegerät und ein Solarregler sind ebenfalls in die OVP integriert.

Hier das nach Funktionen strukturierte Schaltschema meiner Anlage (die Lasten sind als Beispiele zu verstehen):

Bild

Für eine komplette Dokumentation der Anlage siehe das Beispiel 2 hier: --> Link

Ich will mit meiner Lösung keinesfalls die Lösung von sonnentau3 kritisieren, denn im Unterschied zu meiner Lösung kommt seine gänzlich ohne Löten aus und ist mittlerweile vielfach erprobt. Im Gegenteil! Ich danke allen hier in diesem Thread, die mir mit Ihren Informationen geholfen haben, die Anlage zu konzipieren.

Beste

lisunenergy am 10 Feb 2015 16:11:57

Hallo Tonipeter,

das wichtigste ist erst mal richtige und grosse Kabel. Gerade bei einem 90 A Ladegerät entsteht sehr viel Wärme und diese muss abgeführt werden. Ich rate Dir dringend auf 50mm oder mehr zu gehen. Auch ist es sehr wichtig,das die Rohrkabelschuhe mit einer Spezialzange vergrimt werden,weil sonst dieser sehr heis wird. Das Ladegerät würde ich über OVP leiten, weil ich nicht weis ob dieser billige Wechselrichter bei Schaltung des Relais spannungsfest ist. Man kann es lösen mit einem SSR Ac-Dc in der Zuleitung des Ladegerätes oder eine Superlast OVP oder ein SSR mit mind 180 A Stromfestigkeit. OVP heist dann Ladegerät auf die A Seite. Wie gesagt da es sich um eine Variante handelt um Kombigeräte zu schalten,muss überprüft werden ob jedes Gerät bei Spannungsunterbruch nicht kaputt geht. Daher sollte man immer erst den Hersteller des jeweiligen Gerätes befragen. Ferige Kabel findest Du bei Fraron, Faktor oder SVB.


Das Verbindungskabel von einer Zelle zur anderen würde ich mit einem Starken Kupferblech 30 mal 4 lösen. Die Balancer kommen auf die Adapterschrauben und die Kühlkörper halten die Platine fest.

lisunenergy am 10 Feb 2015 16:42:09

Hallo Dameos,

ich sehe das nicht als Kritik und weis auch sehr gut, das dies immer besser und preiswerter geht,wenn man Ahnung davon hat. Meine Idee ist es bis jetzt gewesen vorhandene Produkte so zu bauen,das es jedem möglich ist sich so ein System einzubauen. Gerade bei den ganzen fertigen Systemen ist es ja so,das diese meist von einer Fachfirma eingebaut werden müssen um die Garantie nicht zu verlieren. Diese Kosten des Einbaus sind in der Regel sehr kostspielig und verschlingen ganze Urlaubskassen. Gerade die Superlasten sind von Hand vorgefertigt und haben die Steuerkabel schon daran. Jeder mit einem kleinem Werkzeugkasten könnte dies sich jetzt selber einbauen. Natürlich ist es aber immer noch mal besser die Anlage von einem Fachman überprüfen zu lassen,damit keine Fehler in der Verkabelung passiert sind. Auf alle Fälle Respekt für deine Arbeit !!!

lisunenergy am 13 Feb 2015 14:39:55

Wir hatten ja das Thema Akkukiste. Ich habe eine Seite gefunden,wo die Kiste ähnlich ist. Man müsste mal rausbekommen,was es für Material sein soll. --> Link

herwig2 am 13 Feb 2015 22:08:01

Servus sonnentau3

Das Material aus dem die Akkukiste besteht, welche Du verlinkt hast sind Lt. Übersetzung (Kompaktschichtdruckplatte) was nichts anders als eine Siebdruckplatte sein dürfte.

Die dünneren Seitenwände dürften soweit ich das beurteilen kann, da ich Beruflich auch so ein Material des Öfteren verwende FunderMax Exterrior Platten sein, die gibt es in verschiedenen Stärken und bestehen aus Hochdrucklaminate Technische Details Nachzulesen --> Link

Herwig

OscRa am 14 Feb 2015 00:26:06

Hallo an alle Forumsteilnehmer,

habe nun alle 144 Seiten dieses Forums durch, hat volle 4 Tage gedauert.
Zunächst alle Achtung an Sonnentau, Dein Einsatz und Leistung hier sind beispiellos. Auf diesem Weg großen Dank, aber auch an viele andere, die ihr Wissen und Kreativität hier veröffentlicht haben. Hut ab. Bin neu hier und hoffe mit Hilfe diese Forums eine Lösung zu finden.
Mein Bleiakku im WoMo fängt nun an nach nur 2 Jahren zu schwächeln und daher bin ich auf der Suche nach Alternativen.
Meine Vorstellung ist: 4x 200 Ah LiFeYPo4-Zellen für den Aufbau. Der Statrter-Akku mit 95 Ah Blei soll bleiben da noch IO.
Die Lösung mit den Superlasten von Faktor ist mir ehrlich gesagt, zu teuer. Es sind auf Anhieb schon mal ca. 700 € fällig nur um die Lasten/das Laden zu Schalten. Die Lösung mit nur einer Superlast für Laden/Entladen kann ich nicht richtig nachvollziehen. Was passiert bei OVL, denn Alles ist ja abgeschaltet? Und auch die Problematik mit dem vorhandenem Trennrelais (bei mir ist es in dem 230V-Ladegerät integriert), oder der Standheizung ist auch nicht ganz ausgeräumt. Muß alles gut durchdenken und sacken lassen. Zumindest aber steht fest das kein Blei-Akku mehr in Frage kommt.

In diesem Zusammenhang einer Frage an Sonnentau: Ist das LVP ein absoluter Not-Aus-Fall oder kann die Abschaltung explizit, nur für das Runterfahren der Heizung überbrückt werden? Oder gibt es Jemanden der das Problem gelöst hat und dieses hier postet? Am Besten wäre wenn die vorhandene Funktion ausgenutzt wird wie

Zu der Problematik mit der Entflammbarkeit der Siebdruck-Platten: Es gibt im Baumarkt eine HPL-Kompaktplatte. auch als Zuschnitt. Ist eine Hartfasser-Platte unter sehr hohem Druck gepreßt, fast wie Kunststoff und nicht brennbar.

Viele ,
Oskar

herwig2 am 14 Feb 2015 10:26:28

OscRa hat geschrieben:Hallo an alle Forumsteilnehmer,
Zu der Problematik mit der Entflammbarkeit der Siebdruck-Platten: Es gibt im Baumarkt eine HPL-Kompaktplatte. auch als Zuschnitt. Ist eine Hartfasser-Platte unter sehr hohem Druck gepreßt, fast wie Kunststoff und nicht brennbar.
Viele ,
Oskar


Servus Oskar

Deine Technischen Fragen kann ich Dir nicht beantworten, da gibt es weitaus Kompetentere Personen hier im Forum.

Du verwechselst da etwas HPL – Bedeutet auf Deutsch ausgedrückt so viel wie Hochdruck – Press – Laminate, die Informationen über diese Platte habe ich in meinen vorigen Beitrag Verlinkt. Diese ist nicht zu vergleichen und verwechseln mit HDF das ist die von Dir angeführte Hartfaser- Platte, die wird auch mit sehr hohen Druck verpresst, eignet sich aber für nicht unbedingt für die Akkukiste, das hineindrehen von Schrauben Stirnseitig bei dieser HDF Platte erfordert eine gewisse Stärke der Platte, unter 19/mm ist es nicht zu empfehlen. Da die Platte nur aus Längsfasern gepreßt ist, besteht die Gefahr das sie da durch die Schraube wenn nicht vorgebohrt, und die passende Schraube verwendet wird auseinander gedrückt wird.

Bezüglich Brandschutz von Sperrholzplatten:

Brandverhalten:

Obwohl Sperrholz brennt, kann es über eine bessere Feuerbeständigkeit verfügen als viele
andere Werkstoffe, die nicht brennen. Die Maßänderungen von Sperrholz infolge Temperaturänderungen sind äußerst gering und seine Verbrennungsgeschwindigkeit ist kleiner als z.B. bei Vollholz. Der Zündpunkt von Sperrholz bei Berührung mit offener Flamme liegt bei 270°C, während für die Selbstentzündung eine Temperatur von über 400°C erforderlich ist. Bei einem voll entwickelten Feuer verkohlt Sperrholz mit einer niedrigen voraussagbaren linearen Geschwindigkeit (ca. 0.6 mm pro Minute), die es ermöglicht, Sperrholz für bestimmte
Feuerschutzkonstruktionen einzusetzen. Dieses Brandverhalten kann durch Imprägnierung
und/oder Anstrich mit einem handelsüblichen Feuerschutzmittel oder durch Beschichtung des Sperrholzes mit nicht brennbaren Folien noch verbessert werden.
Datenquelle --> Link

Herwig

xbmcg am 14 Feb 2015 11:28:10

So was könnte auch gehen:

--> Link

Gibts bis 15mm und ist sehr stabil, schwer entflammbar und gut isolierend

Wird gerne auch für Schalttafeln verwendet.

bert am 14 Feb 2015 11:31:35

Die waren früher in jedem Verteilerkasten nach der Holzära :D .
Lassen sich gut bearbeiten und sind nicht schwer.
Da kann man sogar Gewinde reinschneiden.

Ich verfolgen den ganzen Thread auch schon ein Weilchen mit.
Wirklich Respekt für die Gedankengänge und Umsetzung.

bert

uwet am 14 Feb 2015 11:32:41

OscRa hat geschrieben:In diesem Zusammenhang einer Frage an Sonnentau: Ist das LVP ein absoluter Not-Aus-Fall oder kann die Abschaltung explizit, nur für das Runterfahren der Heizung überbrückt werden? Oder gibt es Jemanden der das Problem gelöst hat und dieses hier postet? Am Besten wäre wenn die vorhandene Funktion ausgenutzt wird wie
Viele ,
Oskar


Das fährt die Truma ordentlich runter auch bei LVP ohne Knall unter Ausnutzung vorhandener Trumaanschlüsse.

Uwe

lisunenergy am 14 Feb 2015 13:05:11

Für die Heizung würde ich einen ganz normalen Tiefendlateschutz nehmen und diesen direkt an den Akku klemmen. Uwes Version ist gut muss aber gelötet werden.
Zur Superlast: bei den fertigen Systemen ist das Relais auch notwendig und wird gerne immer unterschlagen. Natürlich kostet so ein Bauteil Geld,weil es von Hand gefertigt und in kleinen Stückzahlen hergestellt wird. Die User die dies eingebaut haben können mir beipflichten,das die Montage viel leichter ist,weil es einen Plan von mir gibt,wo die Montage auch ein Laie schaffen kann.

OscRa am 14 Feb 2015 20:09:14

Hallo Herwig,
ist tatsächlich so wie Du beschrieben hast. Ich habe die Bezeichnung für diese Platten von einem großem Baumarkt mit dem Namen Hornb... und habe mir keine Gedanken über die Bezeichnung gemacht.
Habe die Platten schon öfter eingesetzt und finde das die optimal für diese Aufgabe einzusetzen wären.
Wenn man die bricht, sieht man ganz feine Fasern im Längsbruch. Gewinde läßt sich auch sehr gut schneiden.
Ist nur nicht ganz so schlagfest wie z.B. Makrolon, dafür aber Entflammbarkeit bei über 400°C.
http: //www.ghz-cham.de/cmsghz/downloads/downloads-platten/000019 .pdf (Leerzeichen weil keine Berechtigung für L..ks)
,
Oskar

OscRa am 14 Feb 2015 20:33:01

Das fährt die Truma ordentlich runter auch bei LVP ohne Knall unter Ausnutzung vorhandener Trumaanschlüsse.
Uwe[/quote]

Hallo Uwe,
danke für Deine Antwort.
Habe diesen Schaltplan schon mal gesehen, wie es aber aussieht, diesen falsch interpretiert. Aus der Steuerungstechnik kenne ich das aktive Komponenten immer mindestens 2 "Signale" benötigen. Ein mal Versorgung und ein mal EIN/AUS oder START/STOPP. Ist bei der Truma nur eine Versorgung notwendig und darüber fährt diese auch runter, oder verstehe ich immer noch etwas nicht ganz richtig. Ist es das EIN_Signal, dann muß ja die VCC so lange aufrecht erhalten bleiben bis die Truma runter gefahren ist.
Bitte nicht böse sein wenn die Frage doof oder nervt, möchte alles bis ins letzte Detail verstehen bevor ich so teure Sachen in die Hand nehme und durch Lappalien "verheize".
,
Oskar.

OscRa am 14 Feb 2015 20:58:21

[quote="sonnentau3"]Für die Heizung würde ich einen ganz normalen Tiefendlateschutz nehmen und diesen direkt an den Akku klemmen. Uwes Version ist gut muss aber gelötet werden.
Zur Superlast: bei den fertigen Systemen ist das Relais auch notwendig und wird gerne immer unterschlagen.

Hallo Sonnentau,
sorry, das mit dem Tiefentladeschutz am Akku verstehe ich nicht. Was bewirkt der Entladeschutz bei der Heizung?
Vom Löten habe ich keine Angst, habe schon einiges zusammen gelötet. Allerdings mit Schaltungen konzipieren da happerts arg, ist zu lange her, habe die letzten 30 Jahre SPS-Software geschrieben und Industrie-Steuerungen konzipiert, ist ganz was Anderes, simpler.
An fertigen Systemen habe ich kein Interesse weil a) zu teuer, b) gar nicht ausgereift. Deswegen bin ich in diesem Forum gelandet weil Eure Entwicklung wesentlich weiter ist als fertige Systeme. Ich kann mich nur nicht mit damit abfinden das daß einfache Schalten von Lasten so teuer ist, es muß auch eine Lösung für Leute mit Löterfahrungen geben.
Viele ,
Oskar

OscRa am 14 Feb 2015 21:08:12

Das fährt die Truma ordentlich runter auch bei LVP ohne Knall unter Ausnutzung vorhandener Trumaanschlüsse.

Hallo Uwe,
war glaube ich war zu voreilig, definitiv, sorry. Ich kenne die Ansteuerung der Truma nicht, wie es aussieht sind die Leitungen rot und schwarz das EIN-Signal und wird unterbrochen bei LVP.

cornel am 14 Feb 2015 21:41:19

Ich muss sonnentau recht geben, dank seinem Plan und den gelieferten Komponenten war der Einbau wirklich einfach auch wenn man so wie ich nur minimale Kenntnisse im Bereich der Elektrik hat. Es gibt sicher billigere Möglichkeiten wenn man über die entsprechenden Kenntnisse verfügt, aber wenn man so wie ich den EBL vom Hymer belassen möchte, steht man vor dem Problem das Last und Ladung nicht getrennt sind und da finde ich sonnentau's Variante genial. Ich betreibe das System jetzt seit November und bin immer noch restlos begeistert. Alles läuft einwandfrei und die 200Ah sind mehr als ausreichend.

Cornel

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