Dometic
luftfederung

Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42


OscRa am 14 Feb 2015 22:48:16

cornel hat geschrieben:Ich muss sonnentau recht geben, dank seinem Plan und den gelieferten Komponenten war der Einbau wirklich einfach
Cornel


Ist keine Frage, die Lösung von Sonnentau ist einfach, sicher und umsetzbar, was für die meisten hier das wichtigste ist. Diese Kriterien sind auch mir wichtig. Möchte keinesfalls die Leistung von Sonnentau in irgend einer Weise schmälern oder anzweifeln. Suche nur nach einer kostengünstigerer Möglichkeit die 3-4 Lasten zu schalten.

,
Oskar

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cornel am 15 Feb 2015 10:05:57

Genau so hatte ich das auch verstanden. Bin mir auch sicher das mit entsprechenden Wissen und Können es sicher günstiger geht und Du da eine Lösung findest. Uwe scheint ja sehr viel Ahnung von der Materie zu haben. Wie hat er den 100 AH LifeYPO4 Akku in seinem Hymer integriert? Vielleicht kann er ja dazu nochmal was schreiben.

Cornel

Acki am 15 Feb 2015 11:02:51

cornel hat geschrieben:Genau so hatte ich das auch verstanden. Bin mir auch sicher das mit entsprechenden Wissen und Können es sicher günstiger geht und Du da eine Lösung findest. Uwe scheint ja sehr viel Ahnung von der Materie zu haben. Wie hat er den 100 AH LifeYPO4 Akku in seinem Hymer integriert? Vielleicht kann er ja dazu nochmal was schreiben.

Cornel

Wenn man auf Ende Seite 113 zurückgeht, hat dort der user Damedos sein System vorgestellt; Dieses scheint mit deutlich günstigeren Elementen ebenfalls zu funktionieren!

P.S.: Auch mein "sonnentau"System läuft seit November tadellos. Strom ohne Ende. Die anfänglich deutlichen Spannungsabweichungen beim Laden mit bis zu 200mV zwischen den Zellen haben sich zwischenzeitlich auf 30mV reduziert. Offenbar "reift" das System mit dem Gebrauch (Laden/Entladen).

jippiee am 15 Feb 2015 23:45:19

Acki hat geschrieben:... Die anfänglich deutlichen Spannungsabweichungen beim Laden mit bis zu 200mV zwischen den Zellen haben sich zwischenzeitlich auf 30mV reduziert. Offenbar "reift" das System mit dem Gebrauch (Laden/Entladen).


bei mir war es dasselbe: anfangs relativ hohes driften der Zellen - um die 80mV, auch bei mehrmaligem vollständigen Laden inkl. balancieren. Mit der Zeit hat die Zelldrift abgenommen und liegt derzeit bei ca. 5mV. Eine Erklärung dafür habe ich bislang noch nicht gefunden :nixweiss:

meisterjoda1979 am 17 Feb 2015 16:54:29

Anders als die "sonnentau3-Lösung" verwende ich aber nicht eine Kaskade teuerer Schaltelemente, sondern steuere ab den zwei LiPro1-1-Sicherheitschleifen direkt je einen MOSFET-Leistungstransistor an (International Rectifier IRFB3004PbF). Ein solches Teil kostet ca. 5 Euro (plus ein Kühlblech) und kann Ströme bis über 340 A schalten.


Vorsicht mit den 340A, im Datenblatt die Angabe "Wire Bond Limit" beachten. Das Teil kann "nur" maximal 195A und das auch nur bei einer sehr sehr seeeeehr guten Kühlung. Die Datenblatt Angaben sind da etwas irreführend. In der Praxis müssen für solche Ströme mehrere Mosfets parallel geschaltet werden. Aber für kleine Ströme sicherlich eine gute Möglichkeit.
LG

OscRa am 18 Feb 2015 14:32:24

Zudem habe ich einen MOSFET-Ladestromverteiler von LEAB verwendet (und in den Überspannungsschutz integriert), über den mein LiFePO4-Akku mit dem Bordstromnetz des Fahrzeugs verbunden ist (300 Euro). Über dieses Teil lässt sich ein 100-Ah-Winston-Akku vom Fahrzeuggenerator in gut zwei Stunden aufladen. Ein 230-V-Ladegerät und ein Solarregler sind ebenfalls in die OVP integriert.

Hallo Damedos,
dein Beispiel gefällt mir sehr gut, hast ganze Arbeit geleistet. Habe ein paar Fragen dazu. Ladestromverteiler von LEAB: kann diese Funktion auch das vorhandene Trennrelais übernehmen (abgesehen von der manuellen Umschaltung, habe nicht vor von der Aufbaubatterie zu starten weil die Querschnitte zu klein sind)?
Die Konstellation: Das Trennrelais ist im 230V-Ladegerät (Truma BC616 IU, max 16A) integriert und schaltet beide Batterien zusammen wenn die Spannung 14,2 V erreicht hat und trennt diese wieder wenn keine Ladung statt findet.
Und noch ein anderer Gedanke: Kann eventuell ein Hochleistungstransistor (Bild T1) die Aufgabe des Ladestromverteilers übernehmen, ist um einiges billiger?
Zu guter Letzt eine Frage zu Transistoren: Sind die Widerstandswerte der Beschaltung bei zwei parallel geschalteten Transistoren im Vergleich zu einem gleich, oder muß angepaßt werden?
,
Oskar

lisunenergy am 19 Feb 2015 07:37:22

Hallo Damedos,

wie löst Du eigendlich das Problem, mit den hohen Einschaltströmen eines Wechselrichters ? Wie würdest Du ein Kabel mit 50mm² an diese Bauteile anschliesen ? Das größte Problem sehe ich immer in den Anschlüssen ! Mal ein Beispiel : Es gibt ja SSR Relais welche 100 oder sogar 200 A schalten können. Diese Teile haben aber Schraubanschlüsse mit M4 oder M5. Kein Kabel mit diesem Querschnitt passt da jemals ran. Ich entwickle gerade mit einem Freund eine Ansteuerung wo es möglich sein wird alle Bi-stabilen Relais die es gibt ansteuern zu können. Ich hoffe damit auch viel billigere Schaltlösungen zu finden. Bis dahin ist aber noch ein langer Weg bis zu einem fertigen Produkt.Die jetzigen Lösung hat aber auch einen ganz entscheidenden Vorteil: es sind alles sehr hochwertige Markenkomponenten die nicht gelötet werden müssen. Also ideal zum Selberbau.

uwet am 19 Feb 2015 09:06:01

sonnentau3 hat geschrieben:Hallo Damedos,
wie löst Du eigendlich das Problem, mit den hohen Einschaltströmen eines Wechselrichters ?

Hi sonnentau3,
warum muss eigentlich der WR unbedingt über ein SSR/Relais geschaltet werden ? Nicht mal eine Sicherung ist nötig, meiner Meinung nach gehört der WR direkt und mit den kürzest möglichen Kabeln direkt an die Aufbaubatterie. Ich habe noch nie einen WR gesehen in dem keine Sicherungen waren, warum also noch mal welche einbauen ? Zum Anlasser des Motors ist auch keine drin. Wenn man unbedingt was schalten will reicht ein 15 EUR Nato-Knochen.
Wichtig ist doch nur das der WR ausgeht wenn LVP oder ein anderes Signal es befiehlt, und das kann man lösen in dem man mit einem kleinen Relais den originalen Ausschalter simuliert. Die Stromaufnahme aller mir bekannten WR wird 0,000A wenn man die Steuerung wegschaltet, was ich i.a. über eine Zeitschleife von 15min mache falls ich's mal vergesse.
Das spart ne Menge teure Bauelemente, sonst gib es im Wohnmobil nichts wofür das nötig ist.

Zur Schaltung von Damedos, er schaltet Minus/Masse, das ist unüblich in Autos. Würde ich nicht empfehlen.

Uwe

herwig2 am 19 Feb 2015 10:08:31

Ein Servus in die Technikrunde

Das nächste WoMo in dieser Runde ist auf LifeYPO4 umgerüstet, auch die Starterbatterie habe ich mit einer 90Ah ausgestattet, somit ohne Bleizeug in der Zukunft unterwegs.

Vorab einen Dank an superduty der damals den Schritt gewagt hat, auf LifeYPO4 umzustellen, und so ein neues Zeitalter zur WoMo Stromversorgung eröffnet hat.

Ein noch größerer Dank gilt natürlich sonnentau3, was wäre das ganze ohne seine unermüdliche Entwicklungsarbeit, die er dann allen zuteil kommen lässt.

Wenn ich so zurück denke wie ich den Umbau von superduty mit Neugierde und Begeisterung für das neue verfolgt habe, dann aber wieder Zweifel aufgekommen sind bei mir, dann nämlich als ich die Aufstellung der einzelnen Komponenten durchgelesen habe. Ich dachte mir Damals nein das schaffst Du nicht ohne eine Kompetente Fremde Hilfe, die dir da mit Rat und Tat zur Seite steht.

Aber Dank sonnentau3 hat sich ja in den letzten fast 3 Jahren einiges zum Positiven entwickelt, das es auch für jemanden wie mich, als Schreiner mit leichten Technischen Verständnis, aber mit noch mehr Begeisterung nach neuen Herausforderungen so etwas alleine Durchführbar wurde.

Wenn ich bedenke wie viel Zeit man zur Vorplanung für so ein Projekt benötigt um alles Abzuklären, bis in das kleinste Detail, was wo man hinplaziert um eine Übersichtliches Gesamtbild zu schaffen, und bringt man das alles so in den zur Verfügung stehenden Raum auch wirklich unter. Das bedarf schon etwas Tüftelarbeit, ist mir wenn man jetzt das fertige Ergebnis betrachtet ganz gut gelungen. Bis es dann endlich so weit ist, und man wirklich alle Komponenten zusammen hat, da vergeht schon einige Zeit, und die Spannung bleibt bis zum Schluss, Funktioniert es auch dann wirklich wie es soll.

Der Arbeitsaufwand ist schon immens hoch, egal ob man jetzt 200/Ah oder 400/Ah Akkus verbaut, das anderer Drumherum bleibt ja fast immer bis auf Kleinigkeiten das gleiche bei so einem aufwendigen Umbau. Wenn man alle Arbeiten Gewissenhaft durchführt, und da sollte man in diesem Fall besonders darauf achten. So ein Umbau so wie ich ihn jetzt gemacht habe, bei einer Firma durchführen zu lassen, wäre für mich nicht Denkbar gewesen, wenn ich bedenke wie viel Zeit man dafür Investiert dafür. Der Vorteil wiederum ist wenn einmal Probleme auftauchen sollten, kann man das eher beheben als wenn man das von einer Firma durchführen lassen würde, dann würde man nur Staunen was do so alles leuchtet und blinkt, verstünde aber nur Bahnhof wie man bei uns zu sagen Pflegt wenn man sich bei einer Sache überhaupt nicht auskennt. Was ich mir durch diese Fachliche Unterstützung hier an Kosten erspart habe, sind das schon mehrerer schöne Reisetage, welche wir mit der neuen Stromversorgung in Zukunft noch mehr genießen werden.

Ich habe als ich die Plexi - Abdeckung zum Schutz der Balancer befestigen wollte ein Erlebnis, plötzlich hörte ich ein Klack Geräusch welches von der Superlast kam, das kannte ich Mittlerweile schon recht gut, und alles war Dunkel im WoMo. Ich dachte das kann doch nicht sein habe ich einen Balancer Beleidigt, da ich ja in unmittelbarer nähe mit dem Akku – Schrauber gearbeitet habe. Das Bordeigene Ladegerät war eingeschaltet. Nach genauerer Betrachtung der Balancer war bei Balancer 1 und 4 die grüne LED bei OVP aus, ebenfalls war die LED bei der Superlast LVP sowie beim Externen Ladegerät OVP beim SSR-Converter so glaube ich mich zu erinnern die linke LED 1 aus, bei der Superlast blinkte die blaue LED. Nach relativ kurzer Zeit leuchteten bei Balancer 4 wieder beide LED grün, da bei Balancer 1 die zweite LED nicht aktiv wurde habe ich am CellogS8 nachgesehen dieser zeigte so glaube ich mich zu erinnern 3,52 V an. Ich habe andere Arbeiten im WoMo noch erledigt, plötzlich ein Klacken es wurde wieder alles hell erleuchtet, jetzt hatten alle Balancer 3,45 V angezeigt.

Sehe ich das richtig das was ich erlebt habe, dies eine Bestätigung dafür war das die Anlage Funktioniert. Anfangs war ich verwundert warum sich beim Kontrollpaneel ich die Stromversorgung für den Aufbau nicht einschalten konnte, ist aber Logisch da die Superlast ja abgeschaltet hat, und somit auch die Ansteuerung weil Last und Laden zusammen an einer Verbindungsschiene sind.

Jetzt können wir es kaum erwarten unsere erste Reise zu unternehmen, Ich werde natürlich über meine Erfahrungen hier berichten.

Eine Frage habe ich noch.

• Die Einstellung vom Bordeigenen Ladegerät sollte auf GEL oder BLEI-NASS erfolgen.

Anbei noch ein par Bilder von meinem Werk.

143401434114342143431434414345

Herwig

Damedos am 19 Feb 2015 13:23:44

Hallo Oskar
OscRa hat geschrieben:Habe ein paar Fragen dazu. Ladestromverteiler von LEAB: kann diese Funktion auch das vorhandene Trennrelais übernehmen (abgesehen von der manuellen Umschaltung, habe nicht vor von der Aufbaubatterie zu starten weil die Querschnitte zu klein sind)?

OscRa hat geschrieben:Die Konstellation: Das Trennrelais ist im 230V-Ladegerät (Truma BC616 IU, max 16A) integriert und schaltet beide Batterien zusammen wenn die Spannung 14,2 V erreicht hat und trennt diese wieder wenn keine Ladung statt findet.

Das Problem bei der Verwendung des Trennrelais sehe ich in der Einbindung in die OVP, d.h. das Trennrelais muss trennen, wenn das BMS feststellt, dass es Zellen gibt, die ausserhalb des sicheren Bereichs operieren. Denn es ist theoretisch möglich, mit 14.2 V eine Zelle zu überladen: 3 * 3.3 V + 1 * 4.3 V = 14.2 V. Falls Du einen Weg findest, Dein Trennrelais dazu zu bringen, dann zu trennen, wenn der OVP-Transistor unterbricht, dann dürfte das auch funktionieren.
OscRa hat geschrieben:Und noch ein anderer Gedanke: Kann eventuell ein Hochleistungstransistor (Bild T1) die Aufgabe des Ladestromverteilers übernehmen, ist um einiges billiger?

Das hatte ich mir auch überlegt, aber ich schätze die Automatik-Funktionalität des LEAB Ladestromverteilers und die Tatsache, dass dieser sich symmetrisch bzgl. der beiden Akkus verhält und als Strombegrenzer funktioniert. Abgesehen davon, dass es meine Fähigkeiten übersteigt, dieselbe Funktionalität selbst zu bauen, vertraue ich hier gerne auf eine fertige Komponente. Wenn man dies nachbauen möchte, dann muss Strom in beide Richtungen fliessen können, d.h. man müsste zwei Sätze von parallel geschalteten MOSFET-Transistoren verwenden, je einen Satz für jede Richtung.
Du schreibst aber oben, dass Du die zweite Batterie nicht als Backup zum Starten verwenden willst, somit würde es reichen, einen Satz von parallel geschalteten Transistoren einzusetzen. Hier entzieht es sich meiner Kenntnis — respektive ich müsste die minimalen Zellwiderstände der LiFePO4-Zellen ausfindig machen —, auf welchen maximalen Ladestrom von der Starterbatterie zum LiFePO4-Akku man die Transistoren auslegen müsste, wenn auf der Fahrzeugseite volle 14.4 V anliegen. Aber das findest Du raus.
Es ist zu bedenken, dass die LiPro1-1 nur max. 50 mA schalten können. Wenn wir davon ausgehen, dass z.B. 5 MOSFET-Transistoren parallel geschaltet würden, dann stehen für das Gate pro Transistor ca. 10 mA zur Verfügung, was bei 14 V je einen Gate-Vorwiderstand von 1400 Ohm bedeutet, resp. total ca. die 300 Ohm, die ich verwendet habe. Wie schnell dann ein Transistor noch schaltet, resp. wie viel Wärme er dabei entwickelt, kann ich nicht sagen. Ich würde in diesem Fall eher den bereits verwendeten OVP-Transistor verwenden und über ihn die Gates der z.B. 5 parallel geschalteten Transistoren schalten (mit je einem Gate-Vorwiderstand von z.B. 300 Ohm, resp. einem von 60 Ohm. Dort fliesst ja nicht lange ein Strom, nur bis der Transistor geschaltet hat.
OscRa hat geschrieben:Zu guter Letzt eine Frage zu Transistoren: Sind die Widerstandswerte der Beschaltung bei zwei parallel geschalteten Transistoren im Vergleich zu einem gleich, oder muß angepaßt werden?
Ich habe bei mir zur UVP zwei der gezeigten Schaltungen (1 Transistor + 2 Widerstände) parallel angeschlossen, sodass sich der UVP-Strom je halbiert. Mit dem Gate-Vorwiderstand von 300 Ohm pro Transistor ziehen diese beim Schalten nun mehr als die 50 mA. Da, wie gesagt, nur eine kurzer Moment (höchstens ein paar Millisenkunden) ein Strom über die Gates fliesst, schadet das den Optokopplern (letztlich sind es dort ebenfalls Transistoren, die schalten) in den LiPro1-1 nicht.

Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

Beste .

Damedos am 19 Feb 2015 13:36:28

Hallo Sonnentau
sonnentau3 hat geschrieben:wie löst Du eigendlich das Problem, mit den hohen Einschaltströmen eines Wechselrichters ? Wie würdest Du ein Kabel mit 50mm² an diese Bauteile anschliesen ? Das größte Problem sehe ich immer in den Anschlüssen !

Ich gebe unumwunden zu, dass Du da einen schwachen Punkt gefunden hast: Da ich meine Schaltungen auf 40 A ausgelegt habe, musste ich das Problem mit sehr dicken Kabeln nicht lösen und habe es auch nicht gelöst. Die Holzhammermethode ist, die Transistorbeinchen direkt an das 50mm²-Kabel zu löten, aber das ist nicht nötig. Über kurze Distanzen (wir reden hier von ein paar Zentimetern) können auch viel dünnere Kabel grosse Ströme leiten, ohne nennenswerten Spannungsabfall — und damit Wärme — zu verursachen. Dann schliesst man das 50mm²-Kabel an dieses dünnere Kabel an. Falls hier jemand mitliest, der eine Lösung dazu hat, wie man meine "Laborplatinenlösung" (mit dünnen Leiterbahnen und leistungsschwachen Löt-Schraubverbindungen) zu einer Lösung für Ströme von 100 oder 200 A ausbaut, dann werde ich diese gerne in meine Dokumentation aufnehmen.

Liebe .

JackSchmidt am 19 Feb 2015 13:47:30

[/quote]
Ich gebe unumwunden zu, dass Du da einen schwachen Punkt gefunden hast: Da ich meine Schaltungen auf 40 A ausgelegt habe, musste ich das Problem mit sehr dicken Kabeln nicht lösen und habe es auch nicht gelöst. Die Holzhammermethode ist, die Transistorbeinchen direkt an das 50mm²-Kabel zu löten, aber das ist nicht nötig. Über kurze Distanzen (wir reden hier von ein paar Zentimetern) können auch viel dünnere Kabel grosse Ströme leiten, ohne nennenswerten Spannungsabfall — und damit Wärme — zu verursachen. Dann schliesst man das 50mm²-Kabel an dieses dünnere Kabel an. Falls hier jemand mitliest, der eine Lösung dazu hat, wie man meine "Laborplatinenlösung" (mit dünnen Leiterbahnen und leistungsschwachen Löt-Schraubverbindungen) zu einer Lösung für Ströme von 100 oder 200 A ausbaut, dann werde ich diese gerne in meine Dokumentation aufnehmen.

Liebe .[/quote]

Hallo Damedos,

hier ist eine Lösung für die Anschlüsse: --> Link

Damedos am 19 Feb 2015 13:52:05

JackSchmidt hat geschrieben:hier ist eine Lösung für die Anschlüsse: --> Link

Danke! Es ist gut zu sehen, dass die Anzahl fertig verfügbarer Komponenten laufend zunimmt! (oder es hat schon lange existiert und ist mir einfach nicht begegnet :x)
Ich werde das Teil bei Gelegenheit im Detail studieren und entsprechend verlinken.

xbmcg am 19 Feb 2015 15:16:27

Ich lese hier schon eine Weile gespannt mit.

Allerdings, wenn ich den letzen Beitrag richtig sehe, 160€ für ein Trennrelais? :roll:

Ist schon eine recht kostspielige Kiste, dafür gibts ja schon mal eine nagelneue AGM Batterie, die wieder
5-6 Jahre hält.

Insgesamt ist da so viel dedizierte Elektronik verbaut, die ganzen Lastrelais, die Balancer, das BMS...
Wenn da mal eine einzige Cent-Komponente unterwegs abraucht, sitzt man Dank der Schutzeinrichtungen
im Dunkeln. Bis man das Teil identifiziert und ersetzt hat, kann schon mal eine Woche ins Land gehen -
wenn man überhaupt eine Lieferadresse unterwegs hat und so lange warten kann.

Die Baugruppen hat man ja nicht als Ersatzteil dabei - angesichts der Preise kann man sich die auch nicht
auf Halde legen.

Ich denke, die Technik ist einfach toll, aber eine simple AGM Batterie kann man mit einem Stück Kabel
recht leicht anschließen, eine defekte Sicherung / Schalter / Relais auch mal als Heimbringer überbrücken,
wenn man nichts passendes dabei hat.

Die ganze Steuerung und Schutzelektronik kann einem schon mal den Urlaub versauen. Je komplizierter
eine Steuerung wird, um so schlechter läßt sich das in der "Wüste" / "Pampas" reparieren.

Ich mein ja blos - nichts für ungut - aber der ganze Aufwand für 200Ah? :roll:

lisunenergy am 19 Feb 2015 17:44:08

Hallo Uwe,

man muß nicht unbedingt den Wechselrichter über die Relais laufen lassen. Ich selbst habe auch den An und Aus Schalter unterbrochen. Viele Wechselrichter haben aber keinen separaten Fernbedienungseingang und müssten über den Schalter laufen,der dafür ausgebaut werden muß. Die Garantie ist da natürlich hin. Jetzt kommt noch die Lima und das EBL. Daher war mein Gedanke dies als Sicherheit über die Superlast laufen zu lassen.

Hallo Herwig,

wenn das System bei OVP geschaltet hat,ist dies ein Anzeichen dafür, das ein Balancer es nicht geschafft hat die Energie zu vernichten. Dafür ist ja OVP gedacht. Bei dieser Variante ist natürlich der Strom im Womo für kurze Zeit aus,da ja OVP und LVP nicht selektiert sind. Denke aber das mit der Zeit die Zellen so gleich werden,das dieses Phänomen sehr selten auftritt.
Das Ladegerät kannst Du auf Nass stellen. Solltest Du feststellen,das das Ladegerät die Akkuspannung zu nah an 14,6 Volt legt,gehst Du einfach auf Gel.

An Alle User,

ich möchte noch mal darauf hinweisen,das jede Lösung die hier vorgestellt wird sehr willkommen ist,da es ja das Ziel ist Lösungen zu finden,die uns alle in dieser neuen Technologie weiterbringen.Meine Idee war nur der Anfang und sollte zeigen,das es möglich ist diesen Akku ins Womo zu integrieren ohne dafür die alte Technologie zu verbannen.

Für die letzte Nachricht zum Bleiakku: Wer jeden Abend auf einen Platz mit Strom steht, benötigt diesen Akku nicht ! Wer aber viele Tage an einer Stelle steht und noch Kaffe kochen möchte, der weis diesen enormen Vorteil zu schätzen. Erfahrung hierzu sehr erwünscht !!!

Und noch was zur Zuverlässigkeit: Auf der Superlast gibt es einen roten und gelben Taster. Würde jetzt ein Balancer oder irgendeine Sicherheitseinrichtung kaputtgehen,so kann man dies darüber deaktivieren. Es ist eine Notsituation aber man steht nicht im Dunklen. Ist ein Bauteil im EBL defekt passiert aber auch das gleiche.

e_boettcher am 19 Feb 2015 18:17:09

[quote="Damedos"]

.....

Falls Du einen Weg findest, Dein Trennrelais dazu zu bringen, dann zu trennen, wenn der OVP-Transistor unterbricht, dann dürfte das auch ..........

Beste .[/

Hi Damedos,

der "geniale" Ansatz Deiner Schaltung liegt doch darin, dass Du die "Minus-Potentiale" aller Ladequllen (bzw. Verbraucher) auf einen Punkt sammelst und diesen dann über einen MOSFET auf Masse schaltest, was zu Recht einfachen Schaltungen führt. Wenn man nun den "Minus" der Ansteuerung des Trennrelais auch auf diesen Sammelpunkt verdrahtet, dann sollte doch das Trennrelais bei OVP abfallen und die "Ladequelle LM" vom Aufbauakku trennen - oder habe ich da etwas übersehen?


Edgar

OscRa am 19 Feb 2015 23:53:25

"[quote="xbmcg"]Ich lese hier schon eine Weile gespannt mit.
Allerdings, wenn ich den letzen Beitrag richtig sehe, 160€ für ein Trennrelais? :roll:
Ist schon eine recht kostspielige Kiste, dafür gibts ja schon mal eine nagelneue AGM Batterie, die wieder
5-6 Jahre hält."

Hallo xbmcg,
wo gibt es eine 200 Ah AGM-Batterie für 160 Eus? Und wenn die tatsächlich 5-6 Jahre halten würde, wäre dieser Aufwand absolut sinnlos. Dem ist aber nicht so. Nach genau 2 Jahren reicht meine 80 Ah Batterie gerade so für 4 Std. Fernsehen und Heizen aus, Licht ist auf LED umgestellt und somit nicht nennenswert. Bitte Quelle nennen und ich vergesse das Alles hier.
, Oskar.

PS: Frage an Alle: Warum funktioniert bei mir das Einfügen von Zitaten nicht?

lisunenergy am 20 Feb 2015 07:25:00

Ich möchte Euch gerne wieder eine neue Teilidee vorstellen. Bei Montage von sehr starken Kabeln ist mir aufgefallen das sehr wenig Platz unter den Balancern ist. Auch ist es nicht ungefährlich wenn man eine Kiste baut und bis zur Montage die beiden Anschlußkabel frei rumbaumeln. Hier eine Idee: Das besondere daran ist noch,das die Sicherung bis 300 A gleich mit dabei ist .Das Bild ist vom Prototyp. Material ist reines Elekrokupfer verzinnt.

lisunenergy am 20 Feb 2015 07:26:23

Ich möchte Euch gerne wieder eine neue Teilidee vorstellen. Bei Montage von sehr starken Kabeln ist mir aufgefallen das sehr wenig Platz unter den Balancern ist. Auch ist es nicht ungefährlich wenn man eine Kiste baut und bis zur Montage die beiden Anschlußkabel frei rumbaumeln. Hier eine Idee: Das besondere daran ist noch,das die Sicherung bis 300 A gleich mit dabei ist .Das Bild ist vom Prototyp. Material ist reines Elekrokupfer verzinnt.

Gast am 20 Feb 2015 07:29:21

Die Idee ist 3fach gut.

Liebe , Alf

xbmcg am 20 Feb 2015 10:22:19

OscRa hat geschrieben:wo gibt es eine 200 Ah AGM-Batterie für 160 Eus? Und wenn die tatsächlich 5-6 Jahre halten würde, wäre dieser Aufwand absolut sinnlos. Dem ist aber nicht so. Nach genau 2 Jahren reicht meine 80 Ah Batterie gerade so für 4 Std. Fernsehen und Heizen aus, Licht ist auf LED umgestellt und somit nicht nennenswert.


Hallo, klar, für 160€ gibts nur 100Ah --> Link

Meine Banner AGM (95AH) hat noch 80% und ist 5 Jahre alt, sie ist die einzige Versorgungsbatterie im WoMo und dient für die Speisung von LED-Licht, TV, Heizung, Notebook und Handy Laden...
Ich hab zusätzlich 200Wp Solar auf dem Dach. Ich werde aber eine zweite Batterie und weitere 200Wp Solar dazubauen, um auf der sicheren Seite zu sein. Insgesamt bin ich mit der Leistung der AGM
zufrieden. Wenn die Batterien 6-7 Jahre halten ist das absolut OK.

Gast am 20 Feb 2015 10:35:17

SUPER, dann mach doch einen "Hurra-Banner-AGM"-Fred auf
Hier gehts um LiFeYPO4 :ja:

gordan am 20 Feb 2015 11:09:27

ich-bins hat geschrieben:SUPER, dann mach doch einen "Hurra-Banner-AGM"-Fred auf
Hier gehts um LiFeYPO4 :ja:


Genau so! Danke! :ja:

xbmcg am 20 Feb 2015 11:51:58

Sorry, hab nur auf die Frage von OscRa geantwortet. Die LiFeYPO4 Technik reift langsam und wird bestimmt,
wenn sie nicht mehr so exotisch ist, bezahlbar werden. Momentan ist das Thema Abschaltung wegen Zelldrift
eher eins, das die Versorgungssicherheit in Frage stellt. Aber ich bin optimistisch, dass auch hier eine Lösung gefunden
wird.

Was nützt mir eine Batterie auf Steroide, wenn sie sich einfach mal so ausklinkt, nur weil eine der Zellen kurz abdriftet
bei Last oder beim Laden und die Elektronik durch Ausgleichsströme erst mal für Ordnung sorgen muss. Ich hake das mal
unter Kinderkrankheiten ab. ;D

kintzi am 20 Feb 2015 12:24:14

Was ist bitte schön eine "Batterie auf Steroide" ?? Steroide kenne ich nur im Zusammenhang mit Hormonen, die ein Sterangerüst (Steroide) besitzen (z.B. Glukokortikoide, Mineralokortikoide, ?ualhormone). Gr. Richi

kintzi am 20 Feb 2015 12:24:42

Was ist bitte schön eine "Batterie auf Steroide" ?? Steroide kenne ich nur im Zusammenhang mit Hormonen, die ein Sterangerüst (Steroide) besitzen (z.B. Glukokortikoide, Mineralokortikoide, ?ualhormone). Gr. Richi

Acki am 20 Feb 2015 12:32:51

kintzi hat geschrieben:Was ist bitte schön eine "Batterie auf Steroide" ?? Steroide kenne ich nur im Zusammenhang mit Hormonen, die ein Sterangerüst (Steroide) besitzen (z.B. Glukokortikoide, Mineralokortikoide, ?ualhormone). Gr. Richi

Whs vergleicht er die LiFeYPo4 Akkus mit Jan Ulrich ...

gordan am 20 Feb 2015 12:40:34

xbmcg hat geschrieben:Sorry, hab nur auf die Frage von OscRa geantwortet. Die LiFeYPO4 Technik reift langsam und wird bestimmt,
wenn sie......hake das mal unter Kinderkrankheiten ab. ;D



Hallo!

Nein, es geht nicht um die Antwort auf die Frage! Es geht darum dass manche Postings
erinnern an Sprüch. „was der Bauer nicht kennt, frißt der nicht“! :lach:
Über LiFeYPO4 wird schlecht geredet immer nur von der Menschen die so was nicht haben!
Es ist zu teuer, es ist anfällig, es lohnt sich nicht, es kann kaputt gehen, usw., usw!?

Ich bin mit meine Anlage seit fast 1,5 Jahr wunschlos glücklich wie viele andere die LiFeYPO4
auch schon haben. Wir haben Erfahrungen gemacht mit: Nass- und AGM- und Solarbatterien
und keiner denkt nach, wieder „zurück“ zu kehren! Sagt das nicht genug?

Keiner wird gezwungen mit zu machen! Trotzdem, werden wir immer wieder aufgeklärt von den
„Experten“ die sich für schlauer halten und glauben besser zu wissen, trotz fehlender Erfahrung.
Deswegen habe ich meinen Vorschreiber unterstützt. Bitte, um Verständnis!
Es ist nicht böse gemeint, aber das immer wieder, von Unwissenden alles nieder gemacht wird
ist irgendwie ungerecht! Oder sind sie anderer Meinung? :?


Gordan :roll:

Damedos am 20 Feb 2015 12:47:44

Hallo Edgar
e_boettcher hat geschrieben:der "geniale" Ansatz Deiner Schaltung liegt doch darin, dass Du die "Minus-Potentiale" aller Ladequllen (bzw. Verbraucher) auf einen Punkt sammelst und diesen dann über einen MOSFET auf Masse schaltest, was zu Recht einfachen Schaltungen führt.
Richtig erkannt :sport:
e_boettcher hat geschrieben:Wenn man nun den "Minus" der Ansteuerung des Trennrelais auch auf diesen Sammelpunkt verdrahtet, dann sollte doch das Trennrelais bei OVP abfallen und die "Ladequelle LM" vom Aufbauakku trennen - oder habe ich da etwas übersehen?

Nein, Du liegst m.E. genau richtig. Das Problem bei der Sache ist der Stromverbrauch: konventionelle (d.h. nicht bi-stabile) Trennrelais, die starke Ströme schalten können, fressen auch ziemlich Strom. Und auch wenn das nur 200 mA sind, dann verbrauchst Du pro Tag 4.8 Ah allein für das Trennrelais (vorausgesetzt natürlich, es ist 24 h eingeschaltet, was es normalerweise nicht ist). Es kommt jetzt also sehr auf die Spezifikation, die Funktionalität und den Einsatz des Trennrelais an, ob diese Lösung funktioniert, aber rein technisch sollte sie das.

Beste

LastradaNova am 20 Feb 2015 12:49:41

Wenn Ihr Zweifler es einfach so macht wie ich....GEL 210Ah (70Kg) raus... LiFeYPO4 rein "einfache Verkabelung mit Low und High Abschaltung" und es dann Störungsfrei seit einem Jahr benutzt, dann stellt sich das Erfolgsgefühl schnell ein.
:razz: ;D ;D ;D

xbmcg am 20 Feb 2015 12:58:41

Wenn mich das Thema nicht interessieren würde, würde ich nicht mitlesen.
Ich finde Eure Pionierarbeit wirklich toll, weiter so!

Und nun halte ich mich wieder raus und freue mich auf den weiteren Fortschritt Eueres
Projekts und neuer Ideen, wie man das Ganze noch weiter vereinfachen, kostengünstiger
und robuster gestalten kann.

:top:

gordan am 20 Feb 2015 13:05:29

LastradaNova hat geschrieben:Wenn Ihr Zweifler es einfach so macht wie ich....GEL 210Ah (70Kg) raus... LiFeYPO4 rein "einfache Verkabelung mit Low und High Abschaltung" und es dann Störungsfrei seit einem Jahr benutzt, dann stellt sich das Erfolgsgefühl schnell ein.
:razz: ;D ;D ;D



Das kann ich nur bestätigen!
Bei mir: 6 x Hawker Panzer (300Kg) raus,... LiFeYPO4 400AHA rein, einfache Verkabelung,
natürlich mit UVP und OVP, funktioniert tadellos und absolut wartungsfrei, schon fast 1,5 Jahr.


Gordan :roll:

lisunenergy am 20 Feb 2015 16:53:59

Als ich mich damals damit beschäftigt hatte,war mir nicht bewußt,welche Leistung in so einem Akku steckt ! Die Idee war eigendlich nur,weil ich für ein Outdoor Projekt einen leichten Akku gesucht hatte und ich da rein zufällig auf Lifepo4 gestoßen bin. Erst bei den ersten Tests merkte ich das ja der Akku wirklich über einen längeren Zeitpunkt die volle Energie zur Verfügung stellte. Im Vergleich mit meinen Solarakkus war der Unterschied extrem. Jetzt nach über 4 Jahren und noch volle Energieverfügbarkeit realisiere ich eigendlich,das ich damals meine Inselanlage hätte sofort mit umbauen sollen,wo die Akkus noch billig waren. Naja hätte der Hund nicht..... !

Gast am 20 Feb 2015 17:14:15

Warum eigentlich sind die LiFeYPO4 Akkus so teuer geworden? Ist der Markt duch die Elektroautos leergefegt?

Dann kann ich Euch trösten: Demnächst sollen Panasonic und Tesla die Fertigung von 500.000 Batteriesätzen je Jahr in den USA aufnehmen. --> Link

Wiki sagt: --> Link

Liebe , Alf

lisunenergy am 20 Feb 2015 19:44:28

Den genauen Grund weis ich nicht genau. Was ich aber weis ist,das der Preis sehr vom Dollar abhängt. Dann kommt noch Angebot und Nachfrage dazu. Wer es ein wenig beobachtet hat wird festgestellt haben,das die Akkus sehr oft ausverkauft waren. So eine Bedingung wird nicht dazu führen,das die Preise fallen. Auch wenn Tesla und Pannasonic Zellen fertigen,so sind enorme Packs um auf Größe zu kommen notwendig. Die nächste Stufe ist ja LTO Lithiumakkus. Es bleibt auf alle Fälle spannend. Die versprochenen Preisenkungen sind für meine Begriffe ebend nicht eingetroffen.

herwig2 am 20 Feb 2015 22:27:44

Servus sonnentau3

sonnentau3 hat geschrieben:Hallo Herwig,
das ein Balancer es nicht geschafft hat die Energie zu vernichten

Was meinst Du da genau, warum hat er es nicht geschafft, rein aus technischen Gründen oder weil er einen Defekt hat.


Herwig

lisunenergy am 20 Feb 2015 22:45:47

Hallo Herwig,

Wenn ovp abgeschaltet hat, bedeutet es, das der Balancer mehr vernichten müsste wie es sein max Strom von 3 A schafft. Daher schaltet ovp um die Ladung kurz zu unterbrechen. Mit der Zeit wird der Drift der Zellen immer kleiner. Irgendwann reichen die 3 A aus und es schaltet immer seltener.Beobachte das ganze mal eine Weile.

herwig2 am 20 Feb 2015 23:25:13

Servus sonnentau3

Danke für Deine Antwort, habe ich mir gedacht das es so ist, ich werde das Beobachten und weiter Berichten.

Herwig

germansurgeon am 25 Feb 2015 22:16:36

Danke an alle, dieh hier so fleißig.mitarbeiten.Vielen Dank aber an Sonnentau und Superduty für die wissenschaftliche und fachliche Betreuung derer, die in der Lage waren, diesen Entwicklungen fachlich und sachlich zu folgen!!! Leider gehöre ich zu der Gruppe von Menschen, die zwar in der Schule mal etwas von Elektrotechnik gehört und auch manche Sachen gelernt haben, aber dreißig Jahre später, nach.einem Studium und dem darauffolgenden Berufsleben überhaupt nichts mit Elektrotechnik zu tun hatten. Und nun kommt das Dilemma:Ich habe alle Seiten gelesen , vieles verstanden (das Meiste) , möchte eine solche Anlage mit dieser Qualität in mein Wohnmobil, bin aber sicher auch in 10 Jahren von meinen Kenntnissen und Fertigkeiten her nicht in der Lage , eine solche Anlage zu bauen. Wer also könnte so lieb sein und mir erklären, ob man so etwas herstellen lassen und dann auch einbauen lassen kann. Ich wäre für Antworten sehr dankbar und wünsche allen Beteiligten weitere Erfolge in der Weiterentwicklung!
P.S. Ichwohne in Südwestdeutschland. Danke! Olaf

cornel am 27 Feb 2015 09:44:46

Hallo Olaf,
ich denke es ist machbar. Wende dich an sonnentau. Mit seiner Hilfe und seinen perfekten Zeichnungen habe ich es auch geschafft. Hatte mehrere Fachwerkstätten gefragt, doch von denen war keiner bereit dies zu machen. Die wollten nur Produkte einbauen die sie selber verkaufen, Fremdprodukte, keine Chance. Seit November läuft meine Anlage störungsfrei und ich würde es sofort wieder machen.


Cornel

germansurgeon am 27 Feb 2015 11:40:30

Hallo,
ich würde gern zwei Fragen an die Spezialisten stellen: ad 1. Hat jemand von Euch Erfahrung mit den am Markt bereits befindlichen größeren Zellen 700 Ah oder 1000 Ah? ad 2. Kann man problemlos die Lithium Ionen- Batterien auch mit einer Efoy Brennstoffzelle laden?
Vielen Dank für die Antworten! Olaf

xbmcg am 27 Feb 2015 11:40:57

Die gibts auch schon fertig mit Balancern und Trennrelais:

--> Link

Der Eigenbau ist aber vermutlich günstiger und mit mehr / besseren Komponenten.

derwasserburger am 27 Feb 2015 22:40:04

Hallo zusammen,

danke für den interessanten Link. Klar, alles nicht so aufwendig aber sicher auch funktionsfähig. Für diejenigen, die sich das selbst nicht zutrauen, sicher eine bedenkenswerte Alternative. Zumal mir auch der Preis zu stimmen scheint, denn etwas Arbeit steckt ja auch noch drin.

Ich bin dennoch froh, meinen "Selbstbau" nach dem Rezept von "Sonnentau" gemacht zu haben. Die Komponenten sind sicher hochwertiger und es ist mehr Sicherheit eingebaut. Und schwierig ist es nur *vor* dem Versuch! In den ersten Wochen habe ich noch genau hingesehen, mittlerweile denke ich eigentlich schon fast nicht mehr dran und lass den Akku einfach machen... so soll Akku-Technik sein! 8) :razz: :D

Frank

lisunenergy am 28 Feb 2015 13:16:59

Zur Frage mit der Efoy Brennstoffzelle. Es gibt eine neue Version die auf Lifepo4 abgeglichen wurde. Es gibt leider noch keine richtigen Ausagen was passiert,wenn die Brennstoffzelle vom Akku getrennt wird. Ich hatte schon mal die Idee die Brennstoffzelle an einen kleinen Lithiumakku mittels spannungsgefühten Trennrelais zu verbinden. Die Brennstoffzelle läd den kleinen Akku bis der Wert so hoch wird,das das Trennrelais schaltet. Jetzt wird der große Akku geladen. Sollte OVP oder LVP schalten stört es die Brennstoffzelle nicht.

lisunenergy am 28 Feb 2015 13:55:42

Zu dem Link . Ich hatte auch schon vor mal eine Kiste zu bauen wo die Balancer fertig aufgeschraubt sind. Das Problem besteht aber hauptsächlich bei den Platzverhältnissen im Womo. Daher war meine Idee einen Plan zu erstellen,den jeder lesen kann und wo die Komponenten vorverkabelt sind.Jetzt passt der Akku fast überall hin und die Abschaltung kann dort hin gebaut werden wo noch Platz ist. Wie man erkennen kann, müssen die EV-power Prints gelötet werden. Beim Lipro 1-3 wird der Akku mit 3 A balanciert der Kühlkörper schafft die Wärme fort, so das eine Abschalten sehr spät erfolgt. Ein weiterer Vorteil sind die Stecker auf dem Lipro. Geht mal einer kaputt : Stecker ziehen -neuen Lipro aufschrauben und Stecker aufsetzen -Ferig...

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