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Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 42


biauwe am 25 Jan 2013 18:54:50

Kann man diese --> Link Akkus einfach so anschließen?
Und sind sie vergleichbar mit LiFeYPO4?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

marmarq am 25 Jan 2013 19:48:44

Ja Uwe, das int. mich jetzt auch.

DANKE für den Link . . .


. . . gr mani

lisunenergy am 25 Jan 2013 20:58:15

biauwe hat geschrieben:Kann man diese --> Link Akkus einfach so anschließen?
Und sind sie vergleichbar mit LiFeYPO4?
Es sind Lifepo4 Akkus ,die aber nicht unter 0 Grad geladen werden dürfen.Auch die Zyklenzahl ist nicht so hoch.Ansonsten wie eine normale Bleibatterie.Besser wäre die --> Link Unter levo Lithium 60 Ah wie 100 AH incl IBMS

biauwe am 25 Jan 2013 23:27:26

sonnentau3 hat geschrieben:..Besser wäre die --> Link Unter levo Lithium 60 Ah wie 100 AH incl IBMS


Da steht auch nichts von Betriebstemperatur und man brauch eine Mindestspannung von 14,7 bis 15,5 Volt zu aufladen.

lisunenergy am 26 Jan 2013 06:59:00

Die 14,7 volt sind angegeben um ein Balancing in den Zellen zu erreichen.Jeder Solarladeregler auf Säurebasis macht eine Ausgleichsladung +Temperaturanpassung wo dieser Wert erreicht wird.Wenn man ganz sicher gehen möchte kauft man sich noch ein Ladegerät welches die 14,7 Volt Ladeentspannung hat.Viele Laderegler lassen sich auch auf diesen Wert einstellen. Bei der Ladetemperatur unter 0 Grad weis ich das der Winston der einzige Akku auf dem Markt ist.Zur Sicherheit reicht eine Mail.

marmarq am 26 Jan 2013 13:27:36

sonnentau3 hat geschrieben: Es sind Lifepo4 Akkus ,die aber nicht unter 0 Grad geladen werden dürfen.Auch die Zyklenzahl ist nicht so hoch.Ansonsten wie eine normale Bleibatterie.Besser wäre die --> Link Unter levo Lithium 60 Ah wie 100 AH incl IBMS


Danke für die schnelle Antwort, mal anders rum gefragt!

Kann ich diese (Dein o.g.Link) Bild mit dem vorhandenen Ladegerät EBL (AGM Stellung) batterieschonend Laden?
Oder ist es besser das vom o.g. Verkäufer angebotene Ladegrät zu nutzen?

Ich Frage halt deshalb. Schadet die AGM Lade-Kennlinie vom EBL, die ja im Grunde für AGM-Bleiakkus gedacht ist!

mani

lisunenergy am 26 Jan 2013 14:19:22

Mit der AGM Kennline wird der Akku normal geladen.Viele AGM Akku brauchen 14,7 Volt.

franz_99 am 26 Jan 2013 15:07:53

welches EBL kann denn überhaupt nee AGM Kennlinie laden, sprich die schon genannten 14,7 oder ,8 Volt?

lisunenergy am 26 Jan 2013 15:20:23

Ein kleiner Erfahrungsbericht in der Praxis bei Minus 7 °c .Habe heute mal ein Test gefahren um zu sehen wo die Grenzen liegen. Der Akku hat eine Temperatur von Minus 7Grad. Entladestrom 146 A @12Volt.Unter so hoher Last bricht die Spannung bis auf 2,6 Volt pro Zelle zusammen und der Lipro schaltet die SSR weg.Bei unter 100A dauert der Vorgang länger.Sehr wichtig ist noch zu wissen,das die Lipros lackiert sein müssen,wenn der Akku im Wohnraum steht und dieser bei kalten Temperaturen warme Luft bekommt.Ich habe das Problem mit Kontakt 70 gelöst.Bei mir war der Fall aufgetreten,das enormes Kondenswasser auf den Prints lag.Laut ECS sollen jetzt alle versiegelt werden.

Pepto am 26 Jan 2013 16:44:52

Ich liebe solche Praxisberichte. Leider muss ich mich noch bis in den Herbst gedulden, bevor ich von meiner Anlage berichten kann. :cry:
Ich hatte vor die LiPro-Platinen in Silikon zu betten. Das sollte neben der Kondensproblematik auch gleich noch die Lötstellen beim Offorad-Einsatz schützen.

lisunenergy am 26 Jan 2013 18:14:37

Noch ein kleiner Nachtrag bei ungefähr 80 A über 10 min wird der Akku leicht warm laut Infarothermometer 1c° wenn man jetzt auf den hohen Entladestrom geht bleibt die Spannung bei 2,8 Volt pro Zelle.Bei minus 30 Ah habe ich aufgehört zu testen.

@pepto

Wichtig ist,das man nicht vergisst ,das die Schutzhülle auch Wärme vertragen muß.An welche Vergußmasse hast Du da gedacht? Der Effekt des Kondenswassers ist folgender Der Akku ist genau so kalt wie die Umgebungstemperatur.Durch die Pole wird diese Kälte auf die Prints übertragen und es kommt zu Kondenswasser, wenn man den Raum aufheizt. Durch die Versiegelung passiert nichts mehr.Durch das Kontakt 70 Spray kann man sogar bei Bedarf durchlöten.Sehr reparaturfreundlich.

Man sieht aber schon sehr schön,das ein 160 Ah Bleiakku bei dieser Belastung sofort in die Knie gehen würde.

Pepto am 26 Jan 2013 19:08:25

@sonnentau

Ich dachte an so etwas --> Link.
Hätte den Vorteil, dass die Schaltung pistentauglicher wird, weil die Bauteile so nicht mehr nur über die Lötstelle fixiert werden.

rossifumi am 26 Jan 2013 20:47:38

sonnentau3 hat geschrieben:Noch ein kleiner Nachtrag bei ungefähr 80 A über 10 min wird der Akku leicht warm laut Infarothermometer 1c° wenn man jetzt auf den hohen Entladestrom geht bleibt die Spannung bei 2,8 Volt pro Zelle.Bei minus 30 Ah habe ich aufgehört zu testen.

Die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Bei Belastung erwärmen sich bei kalten Aussentemperaturen die LiFePo etwas und liefern dann höhere Spannung.
Also nicht wie bei Bleiakkus bei müdem Anlassergeräusch Pause machen, sondern weiter orgeln und die Drehzahl steigt dann an!
Beim 100Ah in der Fahrtpause mit Spannungswandler Kaffeemaschine laufen lassen (ca 1200W). Die Spannung stieg im Verlauf des Kaffeemachens um ca 0,3V an.

Rossi

biauwe am 27 Jan 2013 22:23:14

Antwort von --> Link
Stabil bis -20°C und 1000 Zyklen bei 0,5C.

Antwort von --> Link

Hallo,

nur unter Vorbehalt, da ich nicht sagen kann, was Ihr Wohnmobil für ein
Ladegerät verbaut hat. Generell sind Ladegeräte mit 14,7V verbaut, diese
laden den Akku nur zu rund 80% voll. Das ist für die Akku Lebensdauer
kein Problem, aber Sie haben natürlich auch nur rund 80% der Kapazität
zur Verfügung. Weiterhin mögen diese Akkus keine lange
Erhaltungsladephase sondern der Lader sollte nach Vollladung abschalten.
Wenn diese Eigenschaften erfüllt sind, können Sie den Akku 1 zu 1 tauschen.

:?: :?: :?:

lisunenergy am 28 Jan 2013 06:43:07

Der Lifepo4 Akku braucht keine Pflegeladung.In diversen Fachbüchern wird immer wieder davon berichtet ,das die Akku bei einer Ladung von 80 % die längste Lebensdauer aufweisen.Bei einem Bleilader sehe ich also absolut kein Problem.Eine Überladung kann ja durch das eingebaute IBMS nicht stattfinden.

Bei dem ersten Akku wäre ich mir nicht sicher ,das dieser unter 0 Grad geladen werden darf.So was würde ich mir schriftlich geben lassen.Entladung ist sicher kein Problem.

biauwe am 28 Jan 2013 08:18:15

sonnentau3 hat geschrieben:Bei dem ersten Akku wäre ich mir nicht sicher ,das dieser unter 0 Grad geladen werden darf.So was würde ich mir schriftlich geben lassen.Entladung ist sicher kein Problem.


Das ist das datenblatt vom 1.Akku:


biauwe am 28 Jan 2013 19:13:13

biauwe hat geschrieben:Antwort von --> Link
... Weiterhin mögen diese Akkus keine lange Erhaltungsladephase sondern der Lader sollte nach Vollladung abschalten....


Gilt das auch für Solar und den Fahrbetrieb?
Wie soll man das praktisch realisieren?
Welche Spannung ist da gemeint?

lisunenergy am 28 Jan 2013 22:44:14

Wenn man mit dem Akku im Bereich der angegebenen Spannung bleibt sehe ich kein Problem.Normalerweise funktioniert so ein Akku ja vollautomatisch sonst würde das BMS System keine Wirkung haben.Es gibt Akkus wo bei Überladung wie ein Sicherungsautomat herausspringt.Dieser muß dann wieder eingedrückt werden.Bei dem ersten Link kann ich es nicht richtig erkennen,ob eine Ladung unter 0 erlaubt ist.In den nächsten Jahren kommen wie auch bei Blei billige Anbieter auf den Markt.Es wird dann genau so schwer sein herauszufinden wer Quallität liefert oder wer nur schnell reich werden möchte.Ich sage nur das böse Wort AGM :mrgreen:

lisunenergy am 30 Jan 2013 22:20:06

Ein kleiner Nachtrag den manchen vielleicht interessiert. Bei --> Link gibt es Spezialpreise die sich sehen lassen können. Adapterschrauben M12 und M14 gibt es in 3 Wochen.Da diese nicht auf dem Markt zu haben sind lasse ich welche produzieren.Verkauf über Faktor.

Nille am 30 Jan 2013 22:59:41

Das ist wirklich ein günstiger Preis (aber + 19% Einfuhrumsatzsteuer oder +23% in Polen)......aber in Polen online bestellen und noch 2 Monate auf die Lieferung warten?? Ich bin auch gerade am überlegen ob ich die 2 Mastervolt 160AH AGM auf 4 x 400AH LI umrüsten soll.....mir fehlt noch der Mut. Obwohl bei mir im Cruiser eigentlich alles verbaut inkl. Mastervolt bus mit Latchingrelais zur Trennung bei Unter/Überspannung.

joekel am 31 Jan 2013 00:08:45

Guten Abend, nur Mut ...fange im C2 mit Mastervolt mit 8x100 ah Zellen an.
Heute kam der Bat-Monitor und morgen wird der Li-Block eingepflanzt.
200amp sollten reichen.

jo

Nille am 31 Jan 2013 00:33:45

Moin Jo,

hast Du schon das Bussystem von Mastervolt? Warum nimmst Du denn nicht 4 x 200 AH? Das hatte ich auch überlegt, dann könnte man evtl. später noch mal 4 x 200 AH paralel dazustellen wenn die 200 AH nicht reichen.

joekel am 31 Jan 2013 08:27:27

Guten Morgen, habe die Kombimass mit den beiden Controlpanel . Keinen weiteren Schnickschnack, denn die Mastervolt hat für den Notfall ohnehin eine Abschaltung.
Nun meine wilden Thesen.....
Überspannung kann keine der Lademöglichkeiten ( lima,solar und lader) erreichen und
Tiefenentladung hatte ich in 6 Jahren nie erreicht. Also Abrennen kann nix, allenfalls mit Unterspannung sterben die Zellen. Richtigen Ärger kann es geben wenn die Zellen auseinander driften. Daher sitzen Balancer auf jeder Zelle und werden von einem Batmonitor überwacht und dieser jault wenn eine Zelle aus der Reihe tanzt. Bei meiner Suche fand ich nur Balancer mit Ausgleichsströmen um 1-2 ampere und die halte ich für große Zellen mit 200 oder 400 ah zu gering, daher die Wahl für die 100ah Zellen. Da der Monitor 16 Zellen verwalten kann, habe ich die Option ingesamt von nun 200 auf 400 Amp aufzurüsten.
Insgesamt kostet mich der Spass bei Litrade, Herrn Salbach um die 1350 € und die Mastervolt Bleiakkus sind da nicht günstiger und innerhalb von zwei Jahren tot.
Werde weiter Berichten oder groß in der Presse mit abgefackelten C2 erwähnt....lach

Mfg Jo

joekel am 31 Jan 2013 13:25:28

So nun sind die Zellen drin und erste Belastungstest verlaufen einwandfrei..... Kaffeeautomat 1600 Watt drückt die Spannung
kurzzeitig von 13,4 auf 12,8 Volt. Nach der Belastung stehen sofort wieder 13,2 Volt an.
Die Mastervolt haut mit dem Lader bei 13,4-13,6 Volt mit 75 % ca 75 Ampere rein .... Temperatur blieb bei
allen Aktionen unverändert. So nun mal die Lima anwerfen.......

Jo

Nille am 31 Jan 2013 13:55:05

Na dann viel Glück! ;)

Ich hätte doch ein bisschen Sorge wg. der Unterspannung. Wenn das Mobil mal mehrere Wochen unbeobachtet in der Halle steht kann da immer mal was passieren.

Wäre bei mit kein Problem da ja das Latching Relais auslösen würde.

Deine Bedenken mit den geringen Ausgleichsströmen habe ich auch. Aber 8 Balancer erhöhen imho auch die Ausfallwahrscheinlichkeit.

lisunenergy am 31 Jan 2013 16:29:40

joekel hat geschrieben:Guten Morgen, habe die Kombimass mit den beiden Controlpanel . Keinen weiteren Schnickschnack, denn die Mastervolt hat für den Notfall ohnehin eine Abschaltung.
Nun meine wilden Thesen.....
Überspannung kann keine der Lademöglichkeiten ( lima,solar und lader) erreichen

Mfg Jo



Da wäre ich mir aber nicht sicher!!! Allein Gerd hat sehr schön dokumentiert wie einzelne Zellen eher voll waren wie die anderen.Auch bei der Tiefentladung erreicht jede Zelle einzeln diesen Punkt.Einmal der Wert unter oder über der Referenzspannung und die Zelle ist defekt.Du mußt also bei jeder Ladung dabei bleiben wenn du nicht Gefahr gehen willst,das eine Zelle höher liegt.Welche Komponenten hast Du gewählt?

Pepto am 31 Jan 2013 19:24:52

Zum Thema Ausgleichsströme und Balancer habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht, aber das sollte kein Thema sein, wenn man vor der Konfektionierung des Akkupacks die Einzelzellen sorgfältig einzeln auflädt und den Akku-Pack dann erst bei 12 V in Betrieb nimmt. Ein Ladegerät für die Einzelzellen kann man schon für unter 50,-€ bekommen und wenn man alle paar Monate mal die Einzelzellen-Spannungen durch misst und im Zweifelsfall -was eigentlich nicht notwendig sein sollte- mit dem Zellenlader korrigiert, hätte ich keine Bedenken dass 1A als Ausgleichsstrom nicht reichen sollte. Die Praxiserfahrungen zeigen ja ebenfalls, dass die LiPro-Schaltung, selbst bei dem mit 400Ah nicht gerade kleinen Akku-Pack von Gerd, das Balancing im Griff hat.

Die Unterspannungsabschaltung allerdings nur über die 12V sichern zu wollen, führt zwangsläufig irgend wann zu einer toten Zelle.

joekel am 01 Feb 2013 01:44:52

Hallo, totsichere Produkte wird es nie geben........no Risk no Fun ? Für mich ist die Aktion, wenn die Akkus mehr als 18 Monate halten, kein Verlust.
Die Benutzeranforderung für mich an Blei endete in einer Katastrophe. Von Billig bis Teuer keiner der drei Sätze schaffte eine zweite Saison, da ich unsere Wohndose jederzeit fahrbereit vor Tür stehen habe und somit die Alde immer Strom zieht. Trotz 500 Watt Solar und 480 AH Kapazität, allein die tägliche Abnahme von 10-20 Ampere in der Nacht ist da wohl tödlich. Ich hatte nie eine Tiefenentladung und spätestens bei 12,5 Volt wurde die Steckdose aufgesucht und hier irritierte mich immer das stundenlange Genudel des Mastervoltladers. Trotz 90 % igen Akkusstands brauchte es, bis alle Phasen durch waren oft 6-10 Stunden.....
Wenn die einzelnen Zellen driften, alamiert der Batmonitor diese Zelle akustisch oder wer Angst hat kann per Relais alles abwürgen. Aber Hand aufs Herz, diese Drift bedeutet ohnehin ein Problem und hängt in erster Linie von der Güte der Zellen ab. Vermutlich wird ein Austausch dieser Zelle mit vorschreitenden Alter des Gesamtpacks nix bringen. Der Verlust läßt sich höchstens mit vielen Einzelzellen bzw. mehreren 12 Volt Blöcken abmildern , für mich mit ein Grund nur 100 AH Zellen anstatt riesen Klötze mit 200-400 AH zu benutzen. Eigentlich wundere ich mich warum bei Bleiakkus keiner auf die Drift achtet...... die gibt es dort auch und konnte ich bei meinem 48 V Elektroauto leidvoll erfahren. Dagegen gibt es zum Bootsmotor mit drei Li-Akkus von Torqueedo seit 3,5 Jahren keinerlei Probleme.....und hochwertige Elektronik war es, wenn man sich das Ladegerät anschaute, nur bedingt, aber es funzt genial.
Bisher arbeiten alle Ladequellen im Womi einwandfrei und regeln bei 13,7 -13,8 Volt den Strom runter. Da ich nun nur bei Anwesenheit die Mastervolt anwerfen brauche, denn der Ladevorgang ist richtig brachial und daher schnell ....sollte eine Überladung sowie Zelldrift weniger ein Thema werden. Einzig den Lader in dieser Mastervolt Kombimass nicht separat abschalten zu können, nervt .

So die wilden Thesen und Erfahrung eines Bleihassers.... :-))))) Wer besseres Wissen beisteuern kann, dem Danke ich schon jetzt.

Mfg Jo

lisunenergy am 01 Feb 2013 07:46:19

Das Du dich mit Blei ärgerst verstehe ich zu gut. Im Wochenendgrundstück habe ich eine sehr große PV -Inselanlage .Die Akkus werden mit einem Morningstar geladen.Ich verwende nur Moll Akkus,weil ich immer wieder die Erfahrungen gemacht habe,das diese Akkus länger wie 8 Jahre halten.Natürlich achte ich steng auf die Entladung.Im Womo wo der Platz und das Gewicht eine große Rolle spielt ist nun mal der Lifepo4 Akku um Welten überlegen.Auf eine Schutzschaltung würde ich nicht verzichten!! Als ich die ersten Tests gefahren habe, war ein Zellverbinder nicht fest genug aufgeschraubt.Bei kleinen Lasten ist dies nicht aufgefallen.Erst bei großen Strömen wurde die Stelle heis und die Schutzschaltung beendete dieses Treiben.Schraube ein wenig fester gezogen und alles in Butter.Vielleicht sind meine Sorgen etwas übertrieben?Ich weis aber, das ich nie mehr schauen muß, ob ich den Akku doch nicht ein wenig überlaste oder tiefentlade.Am Anfang mag der eine oder andere noch genauer hinschauen.Spätestens im Urlaub wird alles vergessen.Wo ich aber allerdings recht gebe ist die Erfahrung mit Li-Ladegeräten.Da bei einer Spannung von 14,6 Volt das Ladegerät abschaltet konnte ich vorher feststellen, das der Ladestrom immer kleiner wurde und am Ende nur der Balancerstrom geflossen ist.Als alle Prints gleich waren schaltete das Ladegerät ab.Ob das aber nach einer Zeit der unterschiedlichen Zellalderung immer noch zutrifft weis ich nicht.Es ist noch Pionierarbeit und desshalb freue ich mich über den Gedankenaustausch.

bernierapido am 01 Feb 2013 08:57:44

Bisher arbeiten alle Ladequellen im Womi einwandfrei und regeln bei 13,7 -13,8 Volt den Strom runter


Du meinst 3,7 - 3,8 nicht war, du sprichst doch von LiFePo. Damit die balancieren können und mindestens zu 90% voll werden braucht es mindesten 14,6V. Oder meinst du, dass ab 13,8 das Ladegerät mit kleinerem Strom bis 14,6 nachlädt.
So ist mein Ladegerät nämlich eingestellt. In der Phase, in der die Zellen balanciert werden, fließt nur noch ein Strom von etwa 3-5A.
Ich habe auch lieber 8 Zellen à 90AH genommen als 4x160. Am Anfang hatte ich die. Da war die Einzelüberwachung noch nicht i.O. und der Block schaltete bei 11,5V ab. Das führte dazu, dass eine Zelle aus dem Ruder lief und irgendwann tiefentladen war (3x3,1V und 1x1,7V).
Ich habe noch Probleme mit den Solarzellen, da mein Solarladeregler nur bis 13,8V lädt und dann abschaltet. Da werden die Batterien gerade halbvoll.

joekel am 01 Feb 2013 12:54:09

Richtig, sie regeln nur runter zudem die Lima mit warmen Motor auf höchstens 13,8 Volt kommt. Randvoll müssen die Akkus nicht sein und ist im Gegensatz zu Blei nicht schädlich.
Wenn es auf das letzte Elektron ankommt oder ich die Balancer warm werden lassen möchte wird der Lader mit seinen 14,6 Volt lossgelassen. Die Frage ist wann oder was ist randvoll bei den Thundersky...... Meine Zellen hatten aufgeladen im Ruhezustand bei Lieferung ca 3,4 Volt , da sind Sie nach dem gestrigen Auf und Ab auch wieder. Die Balancer haber zu keiner Zeit angesprochen und alle Zellen sind auf gleichem Level. Laut Datenblatt ist bei 3,65 Volt eigentlich der Lader abzuschalten und wenn bei dir 3-5 Ampere und 14,6 Volt anstehen verbrennen die Balancer diesen Strom völlständig über die Lastwiderstände.....oder.

jo

bernierapido am 01 Feb 2013 13:20:09

joekel hat geschrieben:Laut Datenblatt ist bei 3,65 Volt eigentlich der Lader abzuschalten und wenn bei dir 3-5 Ampere und 14,6 Volt anstehen verbrennen die Balancer diesen Strom völlständig über die Lastwiderstände.....oder.
jo


Stimmt, aber nur bei denen, die diesen Wert bereits erreicht haben, sind alle Batterien auf dem Level, schaltet der Lader ab. Bei mir wird durch Leuchtdioden auf den Kontrollplatinen angezeigt, welche noch nicht voll ist (Diode blinkt).
Je mehr dann voll sind (von den 8 Zellen), desto geringer ist der Strom.

joekel am 01 Feb 2013 13:38:51

Was mir schon jetzt positiv auffällt, dass die Li-Akkus jeden angebotenen Strom gierig aufnehmen.
Gerade wenn man mal frei stehen muss und ein Nachladen mit Bleialuus durch ihre Trägkeit richtig Zeit braucht.
Meist war der Anfangsstrom recht hoch, welcher aber rasch absank.
Jedenfalls werde ich die Zellen ordentlich quälen und dann sehen was geht......die Zeit wird es zeigen.

Jo

joekel am 03 Feb 2013 13:46:21

Hallo, nun bin ich am Entladen der Lifepo und die Spannung hält sich beim 3,2 Volt bei jeder Thunderskyzelle. Inzwischen sind gut 150 Ah von 200 ah rausgezogen und der Akkumonitor zeigt immer noch 92 % bei 12,8 Volt an. Welche Alternativen habe ich zu diesem Schätzeisenwert ? Und gibts sowas wie ein Handymodul um bei Unterspannung eine Benachrichtigung auszulösen ?

Lg Jo

lisunenergy am 03 Feb 2013 14:07:27

Wie ich schon geschrieben habe ist es wichtig eine einzelne Überwachung pro Zelle zu haben sonst kann es sein deine Versuche enden in einem Fiasko!! Der Battmonitor muß auf Peukert 1 gestellt werden.Eine Abschaltung über die Gesammtspannung ist nicht möglich,da der Akku ein 2 Phasenplateau besitzt, ist die Spannungsangabe kein Richtwert.Am Ende bricht diese dann sehr schnell ein.Denke daran :eine Zelle kann den Wert sehr schnell erreichen.Die Gesammte Spannung zeigt aber noch ok an.Für die Einstellung des Battmonitor:einstellen der Akkugröße z.b.200 Ah,Peukert auf 1,Nach Volladung mit Abgleichtaste Wert auf 100% setzen.Dann funktioniert die Angabe über die Restkapazität sehr genau.

joekel am 03 Feb 2013 18:26:07

Richtig, so die graue Theorie...... Dein beschriebenen Spannungsverlauf konnte ich genauso beobachten und in der Tat besteht bei der Entladung zum Ende das Risiko, dass eine Zelle aufgibt. Hier würde die Überwachung aber alamieren und daher die Frage nach einem Handymodul. Wäre die gescheiteste Massnahme für Hallenparker....oder extrem Freisteher.
Aber ich denke auch hier steht alles mit der Güte des Materials, und hier möchte ich Herrn Salbach von Litrade danken. Fairer Deal, alle Fragen erhalten Antworten und die Zellen hatten zum Ende eine maximale Abweichung von 0,05 Volt und jetzt beim Laden von 0,01 Volt. Ich bin allerdings überrascht , dass die Spannungskurven mit den Gafiken auf der Homepage von Thundersky kaum zu vergleichen sind. 13,35 Volt mit gefüllten Akkus stehen am Panel an und wenn es Richtung 12,8 Volt geht (noch ca 25 % Kapazität ) sollte man langsam ans Nachladen denken. Der Endpunkt wurde so bei 12,4-12,6 Volt erreicht ......
Das alles mit dem für unseren Bedarf üblichen Belastung von 10-12 Ampere je Stunde im Womo. Zumindest ist das Händling von Li-Akkus im Womo doch einfacher als gedacht....

Jo

lisunenergy am 03 Feb 2013 20:04:03

Es ist schön ,das Du es so testen konntest.Als ich das erste Modul des Prototypen mit EV-Power Prints getestet hatte war mir aufgefallen das es bei diesen Prints nur einen optischen Ausgang gibt.Ein Freund von mir hatte eine Platine entworfen wo mittels Controller eine Bewertung des Signals erfolgte.Hatte eine Zelle den kritischen Bereich von 2,5 Volt erreicht kontrollierte der controler ob eine Tiefentladung oder Überladung erfolgte.Dies ging nur über einen Mittelwert der gesammten Blockspannung.So weit so gut.Wenn aber eine Zelle defekt wäre würde es der controler nicht mitbekommen und es würde das falsche Relais angesteuert.Aus diesen Erkenntnissen kam dann die Idee mit den 2 optokopplern wo eine eindeutige Zuordnung möglich ist.Selbst wenn eine Platine mal kapput geht würde das System sofort abgeschaltet.Die Firma ECS hat dann das Projekt in die Tat umgesetzt. Würde man an den Minusleitungen der Balancer kleine Schalter montieren könnte man den Akku über Winter im Fahrzeug lassen und müßte nicht mal aufladen.Die Selbstentladung liegt unter 2%.

joekel am 04 Feb 2013 15:18:01

Hallo, noch einen Nachtrag..... Der Mastervoltlader füllt die Zellen bei ca 14,2-14,4 Volt auf 99 % ..... Die Zellen nehmen
mit dem Einzellader nur noch 200-600 mA auf ....um die Grenze von 3,75 Volt zu überschreiten.

Jo

lisunenergy am 05 Feb 2013 22:23:09

Hallo jo,

kannst Du mal Bilder von deiner Anlage reinstellen? Wenn jemand noch Bilder hat her damit! Heute am Battmonitor 14,5 Volt.Alles besstens.

joekel am 08 Feb 2013 23:52:54

So nun aber , der Batmonitor bekommtauch noch ein Plätzchen.....

mfg Jo

singlefreiheit am 09 Feb 2013 00:05:24

Nun hat mich auch der LiFeYPo4-Virus erwischt und ich möchte diese Technologie erst mal kennenlernen und testen.
Dafür habe ich mir 4 Stück Winston-Einzelzellen mit 40 Ah gegönnt.
Die sind natürlich nicht als Hauptakku für mein WoMo gedacht, sondern als portable 6-kg-Energiequelle und zum Kennenlernen.
Mein Selbstbau-Stromerzeuger wird mit einer Tankfüllung (0.55 l) genau eine Voll-Ladung in 2.5 Stunden schaffen.
Meine Anforderungen an die autarke Stromversorgung weicht allerdings von der der meisten Mobilisten ab:
Ich habe und möchte keinen Wechselrichter, da ich ihn nicht brauche weil alles mit 12 V funktioniert.
Kaffeemaschine, Föhn, Keramikkochfeld oder Heizlüfter aus der Batterie möchte ich im WoMo nicht betreiben.
Zunächst habe ich die Zellen erst mal balanciert und mit einem PC-gesteuerten Akkutester entladen.
Hier das Ergebnis der Entladung der vier in Reihe geschalteten Einzelzellen:



Es macht keinen Sinn, die Akkus unter 3.12 V zu entladen, da danach kaum noch Energie zu holen ist.
Wenn ich genug Messergebnisse und Erfahrung mit dem Akku habe, werde ich eine mikroprozessorgesteuerte Lade- Entladeschutzschaltung mit Balancer entwickeln.
Zur Trennung von der Ladequelle und den Verbrauchern werde ich jeweils ein bistabiles Relais verwenden, da die die geringsten Verluste haben.

lisunenergy am 09 Feb 2013 08:08:45

@Singelfreiheit Das ist doch mal eine schöne Entladekurve zu Papier gebracht.Daraus kann man sehr gut erkennen,das der Akku wirklich 40 Ah abgibt.Ein kleiner Tipp noch von mir: Die Entladespannung habe ich auf 2,8 Volt mit 10 min Verzögerung.Bei großen Lasten würde sonst die 3,1 Volt so schnell erreicht das der Balancer schaltet.Bei kleinen Strömen stört es nicht.
@ joekel Das ist wirklich die preiswerteste Variante.Ich hätte aber Bauchschmerzen bei der Tiefentladungsabschaltung.Ist aber droztem schön,da alle Varianten langsam vertreten sind.
Jetzt fehlt nur noch eine Anlage mit iBMS.

joekel am 09 Feb 2013 09:05:39

Guten Morgen, so langsam kommen Daten aus der Praxis zusammen .....
Tiefenentladung ist nur in den Wintermonaten ( kein Sonnenstrom) oder mutwillig möglich, da unser Fahrzeug immer in Betrieb ist.... Allerdings wäre es kein Hexenwerk noch ein dickes Relais an den Alarmkontakt zu setzen. Heute geht es auf Reise und mal sehen wie die Akkus unter Belastung arbeiten....

jo

lisunenergy am 10 Feb 2013 07:43:08

Auch ich kann wieder mit einem Praxistest aufwarten.Gestern hatten wir 0 Grad.Mein Akku hatte eine Spannung von 14,5 Volt.Als Testverbraucher kam wieder der Föhn meiner Frau zum Einatz.Am Battmonitor erscheinen -120A.Nach wenigen Sekunden brach die Spannung auf 11,5 Volt zusammen.Durch die Verzögerung des BMS Prints erfolgte keine Abschaltung. Nach ungefähr 5 Minuten stieg die Spannung auf 11,89 Volt an .Den Versuch habe ich dann bei minus 100Ah abgebrochen.Ein Akku der bei Kälte unter Belastung die Spannung anhebt ist doch genial.

lisunenergy am 12 Feb 2013 18:23:33

Es gibt wieder eine kleine Neuigkeit: Da die neuen Akkus M12 oder M14 haben, passen die Prints nicht mehr darunter.Die Adapterschrauben wie sie Gerd hat gibt es jetzt als Profiversion bei Faktor.de. Einen SSR Converter für preiswerte SSR Relais folgt in Kürze.Dieses Modul wird auch eine WEEE Kennzeichnung besitzen.Entwickelt und gefertigt mit den bessten Komponenten made in Germany.Durch diese Box ist es dann möglich eine ordendliche Verkabelung vorzunehmen.Danke an die Firma Faktor,das sie meine Ideen so unterstützen.Der Auslöser war, das viele so eine Box wie Gerd haben wollten.

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