CampingWagner
anhaengerkupplung

Mit dem Wohnmobil nach Koblenz, Cochem, Trier ...


seewolfpk am 07 Okt 2012 19:33:19

5 Tage Urlaub – 10 Tage verreisen. Das ermöglichte uns der Feiertag am 3. Oktober. Start war am 27. September 2012, um vor dem Wochenendansturm Koblenz zu erreichen. Ausgesucht hatten wir uns den --> Link Wir hatten Glück und konnten einen wunderschönen Platz direkt am Rheinufer gegenüber der Festung Ehrenbreitstein belegen.
Von unserem Platz aus konnten wir auch die Gondelbahn zur Festung aus beobachten.
Diese nutzten wir später auch, um zur Festung zu gelangen. Wir wurden mit herrlichen Ausblicken verwöhnt.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten alle Erkundungen bei Trockenheit erledigen. Nicht besonders erwähnenswert erscheint uns die Altstadt. Den Gang durch die Altstadt hätten wir uns ersparen können.

Der Campingplatz ist zwar in einer preislich höheren Kategorie einzustufen, der herrliche Blick auf Festung und Rhein vom Womo aus, war uns die Investition wert. Ver- und Entsorgung ist problemlos möglich. Wer einen leichten Schlaf hat, sollte diesen Platz meiden, denn die stetige Schiffahrt und der Bahnverkehr vom gegenüberliegenden Rheinufer ist gut zu hören.

Bilder hierzu: --> Link

Von Koblenz aus (Bericht:) ging es weiter nach Cochem.

Ziel war Mosel Camping Cochem

Die Fahrt dahin verlief für uns sehr abenteuerlich. Leider war die Umtauschaktion meines nicht mehr funktionierenden LKW/Womo-Navis bei Reiseantritt noch nicht abgeschlossen und wir mußten uns mit einem PKW-Navi begnügen. Im “Flachland” alles unproblematisch. Von Koblenz nach Cochem führte uns das Navi aber über eine Bergstrecke, auf der ich “Blut und Wasser geschwitzt” habe. Selbst im 2. Gang war die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h (auf der Strecke ist höhere Geschwindigkeit auch wohl Selbstmord) nicht zu halten. Immer wieder mußte ich die Bremse benutzen. Um diese nicht zu überhitzen, bremste ich immer fast bis zum Stillstand ab und ließ dann den Wagen bergab langsam wieder beschleunigen.

Diese Fahrt war uns eine Lehre. Den Rest der Tour fuhren wir nur entlang der Mosel.

Wieder zu Hause angekommen, wurde sofort das Austauschgerät mit derselben Strecke gefüttert und dieses empfahl eine wesentlich einfachere Route.

Nach dieser Abenteuerfahrt entschädigte Cochem uns mit herrlichem Dorfkern und die Fahrt zur Burg war ebenfalls eine herrliche Angelegenheit.

Bilder hierzu: --> Link

Weiter ging unsere Reise von Cochem nach Trier.

Dort standen wir auf dem --> Link

Bei unserer Ankunft am Nachmittag war der Platz schon gut besetzt.

Wir fanden noch einen schönen, sonnigen Platz in der Nähe der Autobrücke. Nach Koblenz sind wir ja an Verkehrslärm gewöhnt . Die Stromanschlüsse sind nicht für alle Stellplätze vorgesehen. Für uns kein Problem. Selbst am nächsten Morgen, als Stellplätze und Stromanschlüsse frei wurden, blieben wir auf dem gleichen Stellplatz.

Der Platz wird -wie im o.a. Link beschrieben- mittels Camp-Card-System betrieben. Bei der Einfahrt bekommt man an einer Schranke die Camp-Card.

Entsorgung ist kostenfrei. Versorgung mit Wasser und Strom wird über die aufladbare Karte abgerechnet. Bei der Ausfahrt wird etwaiges Restguthaben vom Automaten ausgezahlt oder man zahlt den fehlenden Betrag für die Stellplatzgebühr nach. Eine bequeme und zeitsparende Methode.

Die Innenstadt von Trier ist vom Stellplatz mit dem Fahrrad gut entlang des Moselradweges zu erreichen. Nachfolgende Bilder vermitteln einen Eindruck von der Stadt.

Bilder: --> Link

Von Trier aus ist es nicht mehr weit bis Luxemburg.

Wir besuchten den Campingplatz Alzingen.

Versorgung ist direkt auf dem jeweiligen Platz. Entsorgung in kurzer Entfernung jeweils vom Platz.

In unmittelbarer Entfernung vom Campingplatz gibt es eine sehr gute Busanbindung in die Stadt Luxemburg. Pro Person und Fahrt 1,50 € betrachteten wir als äußerst günstig. Auch der Dieseltank freute sich, das er für nur 1,30 €/Ltr. befüllt wurde.

In der Stadt Luxemburg angekommen, waren wir erstaunt, das die Stadt sozusagen zwischen den Bergen gebaut ist.

Interessant ist auch die Burgruine. Abraten können wir von einer Rundfahrt mit einer Straßen-Eisenbahn. Die Tonübertragung mittels Kopfhörer knackte ununterbrochen. Außerdem wurde nur geschichtliche Information angeboten und so gut wie gar nichts zu den Sehenswürdigkeiten rechts und links der Fahrtstrecke erwähnt. Wir erreichten die meisten Sehenswürdigkeiten anschließend auch zu Fuß.

Von Luxemburg ging es mit Zwischenstation in Arnheim (NL) wieder nach Hause.

Dem ACSI Führer folgend steuerten wir den Oostappen Vakantiepark an.

Warum dieser “Park” in einem Wohnmobil-Stellplatzführer eingetragen ist können wir nicht verstehen. Man bot uns einen “Stellplatz” an, den wir bei bestem Willen mit unserem Gefährt nicht belegen konnten. Mal ganz davon abgesehen, das eine fußläufige Erkundung des Platzes schon zum Einsacken führte. Wäre es möglich gewesen mit dem Womo zwischen die engstehenden Bäume zu kommen, hätte nur ein Abschleppwagen uns aus dem Gelände wieder befreien können.

Wir reklamierten und durften uns einen Platz an anderer Stelle auf dem großen Areal aussuchen. Auch dort waren die Plätze zwischen den Bäumen kaum für Wohnmobile über 7 m Länge geeignet. Wenigstens waren sie trocken. Wir stellten uns einfach in eine Lichtung, die vermutlich als Einfahrt zu einer dahinter liegenden Wiese gedacht war. Da die Wiese ebenfalls unter Wasser stand, nahmen wir an, das für eine Nacht wohl kein Problem entstehen würde, wenn wir die Zufahrt zu dieser Sumpflandschaft versperrten. Wir wurden auch von niemanden angesprochen, das wir eventuell verkehrt stehen.

Leider hatte der Regen auch am nächsten Tag kein Erbarmen, so daß wir ohne Besichtigung von Arnheim die Heimreise antraten. Arnheim selber wird sicherlich noch ein Ziel werden, nicht jedoch der Vakantiepark.

Bilder hierzu: --> Link

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frankjasper8 am 07 Okt 2012 20:43:51

Hallo Paul,

eine schöne Reise habt Ihr da gemacht. Ich war vor wenigen Wochen auch u.a. in Trier und an der Mosel (siehe --> Link )

Die Bilder von Koblenz, von Cochem und von Trier erinnern mich an eigene Besuche. In Cochem war ich vor einigen Jahren auch auf dem Städtischen Campingplatz, auch auf der Reichsburg und dem Hausberg Penner. Koblenz und die Feste "Ehrenbreitstein" kenne ich auch, allerdings noch ohne die Seilbahn.

Warum seid Ihr aber von Koblenz durchs "Gebirge" nach Cochem gefahren? Ihr brauchtet doch nur an der Mosel entlang zu fahren. Das ist so eine schöne Strecke.

Also, noch einmal Danke, daß Ihr uns diesen Reisebericht mitgebracht habt.

aus dem herbstlichen Leinetal in Niedersachsen

Frank

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

klink_bks am 07 Okt 2012 21:18:26

:D Ich nehme an :D

dass Paul von der Mosel aus ueber Ediger-Eller die Bergstrecke benutzt hat.
Das ist schon eine erhebliche Abkuerzung und eigentlich nur fuer PKW's oder Traktoren gedacht.

Aber an der Mosel ist's schon schoen, gelle ?

von der schoenen Mittelmosel
Achim

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seewolfpk am 07 Okt 2012 22:19:36

Wie bereits berichtet, waren wir noch Mosel und andere schöne Gegenden, unerfahren. Das Navi war nicht speziell genug und wir haben uns zu sehr darauf verlassen. Nachher sind wir auch immer brav an der Mosel geblieben
und haben jegliche Anweisung des Navis mißachtet, sobald es auch nur in Richtung "Berge" ging.
Ist halt eine wichtige Erfahrung, die vlt. auch anderen hilft, die mit PKW-Navis unterwegs sind.

Die Gegend ist ein Traum. Insbesondere von oben von den Burgen/Festungen betrachtet. Während der "Bergfahrt" habe ich allerdings nichts von den Ausblicken genossen sondern mich nur auf die Fahrbahn konzentriert und die Geschwindigkeit im Auge behalten.

sposoz am 07 Okt 2012 22:28:38

Hallo,

wir haben eine ähnliche Kurzreise gemacht - allerdings an der Mosel lang - wie schon viele Male!
Was ich nicht verstehe ist, dass dir die Altstadt von Koblenz nicht gefallen hat.
Mehlgasse, Gemüsegasse etc. sind doch eingentlich mit den angrenzenden Gebieten sehr schön!
Weinlokale, Cafés etc. zum Teil doch schon etwas Besonderes - finde ich - aber ich weiss, dass die Geschmäcker verschieden sind.
Ach so; wir stehen immer auf dem Busparkplatz - siehe Stellplatzdatenbank - ist nachts sehr ruhig und mit dem Fahrrad ist man in 12-15 Minuten in der Altstadt (nur an der Mosel entlang fahren). Sicht ist allerdings gar nicht gut!

Die Mosel ist natürlich ein tolles WoMo-Land. Zumal jetzt!

Viele
Achim

Stiene am 08 Okt 2012 23:58:10

Hallo Paul,

Du bist nicht der Einzige, dem das passiert ist.....wir haben es gerade heute auch hinter uns.....warum ????....weil mein Mann seinem Navi mehr vertraut hat, als seiner Frau...lach.
Zum Glück war es nicht allzuweit und wir waren vor dem Dunkelwerden wieder unten.
Jetzt stehen wir in Enkirch..da ist es stockedunkel auf dem Platz.
Ich würde lieber 1 Euro mehr bezahlen und es gäbe ein paar Laternen hier.
Naja, morgen werden wir die Umgebung erforschen und entscheiden ob es weitergeht.

, Stiene

seewolfpk am 10 Okt 2012 09:30:04

Danke, Stiene, für die Aufmunterung.

Habe die Streckenführung jetzt mal mit einem womofähigem Navi verglichen und es ist doch schon ein Unterschied, ob man ein PKW-Navi oder ein anderes benutzt.
Hoffe jetzt, das mein Umtauschgerät nicht wieder ausfällt.
Euch weiterhin gute Fahrt und bleibe hartnäckige Copilotin :-)

hinni-hanni am 10 Okt 2012 10:13:08

Hallo zusammen,
als Koblenzer hört man es natürlich nicht so gerne, wenn die Altstadt nicht gefällt. Gerade im Zuge der Buga ist hier in den letzten Jahren immens investiert worden. Übrigens auch in die Seilbahn, die aber leider spätestens 2014 wieder abgebaut wird. Aber einen Tip wollte ich noch denen geben, die gerne auf Schusters Rappen unterwegs sind: schaut Euch mal die "Traumpfade" an. --> Link Das sind Premium-Wanderwege vom allerfeinsten. Wir sind schon fast alle abgewandert. Hinterher gibt´s dann, wenn es passt, einen schönen Schoppen Wein bei einem der vielen Winzer, bzw. Straußwirtschaften. Weiterer Tip: der Rheinsteig, ein Wanderweg rechtsrheinisch von Bonn bis ins Rheingau, natürlich auch an/durch Koblenz: --> Link
Viel Spaß beim Ausprobieren !

Achim

appi68 am 10 Okt 2012 12:13:52

hinni-hanni hat geschrieben: Übrigens auch in die Seilbahn, die aber leider spätestens 2014 wieder abgebaut wird.
Achim


Sorry für OFFT, aber @Achim.......ist das sicher, dass die Seilbahn wieder wegkommt?
Will man nicht prüfen, inwiefern sich der Tourismus wegen der Möglichkeit des Seilbahnfahrens zu Festung hat etablieren können?
Kastriert man da nicht seine touristische Attraktion?

soletti1 am 10 Okt 2012 13:02:36

Hallo Leute :) ,

also wir haben diese Reise nach dem Caravansalon in Düsseldorf gemacht und ich muss sagen das ist eine super Ecke die Ihr da in Deutschland habt und der Wein, man so was von lecker :wein: .
Die Bilder kommen mir auch sehr bekannt vor haben zum Teil die gleichen gemacht :D .
Wir haben auch nur ein PKW Navi aber unseres hat uns nicht in die Berge gelockt.
Hier noch ein paar Bilder von der Mosel, also uns hat es wahnsinnig gut gefallen und wir waren sicher nicht das letzte mal dort.
Mit den Stellpätzen hatten wir auch Glück fast überall erste Reihe und freien Blick auf's Wasser und die Schiffe.

Mit dem Rad Richtung Düsseldorf Stadt









Koblenz







Huch :eek: die Mittagspause ist ja schon wieder rum, vielleicht komm ich am abend nochmals dazu um ein paar Bilder einzustellen.

seewolfpk am 11 Okt 2012 08:44:11

@Achim:

1. Waren wir trotzdem nicht zum letzten Mal in der Gegend. Koblenz könnte auch Zwischenstation für eine Rhein-Tour werden. Loreley u.a. haben wir ja noch nicht besucht. Emden-Koblenz ist eine gut zu schaffende Distanz.
Vlt. trifft man sich dann zu einer Koblenz-Führung :-)

2. Hörte ich während des Koblenzaufenthaltes beim Regionalsender, das die Bahn erhalten bleibt und beantragt wird sie als Kulturerbe bei der Unesco anzumelden. Wäre wirklich schade, wenn die Bahn nicht mehr betrieben wird. Die Fahrt war wirklich schön.

hinni-hanni am 11 Okt 2012 13:47:09

Hallo Harald, hallo Paul,

die Seilbahn wird definitiv abgebaut. Der Standort gehört zum Weltkulturerbe, es gelten dort strenge Auflagen. Die Genehmigung der Unesco wurde nur erteilt, weil von vorneherein feststand, dass die Seilbahn nach der BUGA abgebaut wird. Zwar hat die Unesco Zustimmung signalisiert, dass die Bahn auch hinterher stehen bleiben kann, aber der Betreiber, eine österreichische Seilbahnfirma, hat den Verbleib für unwirtschaftlich erklärt. Die Koblenzer hätten die Bahn auch gerne erhalten. Als Tourist kann man aber wie früher mit einer Personenfähre übersetzen und mit einem neuen Aufzug zur Festung hochfahren. Das ist eigentlich auch sehr schön.
Noch eine kurze Info: der Campingplatz verfügt auch über einige Stellplätze direkt vor dem Gelände, kosten 15,00 Eur plus Strom. Direkt neben dem Gelände liegt an der Mosel die "Liesel", eine kleine Fähre, die einen für einen Euro direkt an die Altstadt/deutsches Eck fährt. Und dort geht man z.B. ins Stammhaus der Königsbacher Brauerei --> Link oder eine der vielen anderen Kneipen, Restaurants.....
Achim




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