Caravan
anhaengerkupplung

Leben im (alten) Wohnmobil. Ab 2013. (und ich bin Neuling) 1, 2, 3, 4, 5 ... 8


jujohemi am 15 Nov 2012 13:36:02

Hallo,
wer sich zu diesem Forumsbeitrag verirrt hat, der fand bestimmt die Überschrift interessant.

Mein Name ist Justus, bin fast 22 Jahre alt und studiere Jura.
Ich bin zurzeit im Fernen Osten und reise schon seit ca. 7 Monaten mit Rucksack, Hut und Stock durch verschiedene asiatische Länder.
Jetzt kam mir die Idee, dass wenn ich wieder nach DE komme, ich mir ein Wohnmobil kaufen werde um dort zu leben. :D :lol: :D

An alle die diese Idee für krank, bescheuert, unrealistisch oder unüberlegt halten sei gesagt: Ich tue es!
Und wer wissen möchte warum: weil ich jung bin, die idee witzig und abgedreht finde, und der Gedanke der "flexiblen Eigentumswohnung" irgendwie verlockend ist, für spontane Kurzreisen am WE mit Freunden (die ja meistens wöchentlich auch ohne WoMo anfallen)

(Ich brauche keine Hinweise zu juristischem kram, das regel ich dann schon alles selbst ;D , also spart euch bitte antworten wie "man darf nicht im WoMo in der Stadt leben".)

Aber jetzt kommt folgendes Problem.
Mit Ausnahme eines einzigen 5-Tagetrip mit Freunden habe ich Null Erfahrung mit WoMo's.

Jetzt habe ich natürlich stundenlang im Internet recherchiert und das ist mein vorläufiges Fazit.

Ich möchte einen "Dethleffs A532" mit Benzinmotor oder LPG (wenn kein LPG - dann lasse ich auf LPG umbauen)
(hier war eben ein link, aber ich bin neues mitglied und darf keine links posten ( :?: )

Ich dachte mir, es sei langfristig schlauer wenn man einen Benziner nimmt und den Umbau auf LPG so gestaltet, dass zukünftig auch kochen/heizen über LPG betrieben wird... (ist das möglich?)

Weiterhin wollte ich eine 500Wattpeak Solaranlage auf dem Dach installieren mit 3x 225Ah Akkus. Das ist zwar relativ teuer - aber wenn ich im WoMo lebe brauche ich ja Strom (Beamer, Leinwand, Küche, Alarmanlage, Macbook, Sat, etc...)

Natürlich die ganze Kiste noch vernünftig isolieren.

Mein Budget ist sollte 15.000€ defintiv nicht übersteigen. :!: Also als Gesamtpreis inkl. sämtlicher Umbauarbeiten, Werkstattbesuche, Ersatz- und Neuteile, Solar, LPG Umbau, neue Küche, neues Bad, etc....

Mein Plan ist für 1 Jahr im WoMo zu leben (aus Spaß an der Freude), und anschließend das WoMo nur noch als "Ferienobjekt" zu benutzen.
Daher lohnt es sich nicht mehr als 15k € in die ganze Sache zu pumpen...

Ich freue mich hier über jegliches Feedback, Ideen, Tipps und Anregungen.
(Vor allem von Menschen die das Modell A532 von Dethleffs kennen/haben/hatten...)

Gerade weil ich in der Mühle leben will brauche ich Tipps von euch "profis"...


:lol: ich freue mich schon riesig bald in meiner rollenden Eigentumswohnung zu leben :lol:

aus Asia,
Justus

PS. Rechtschreibfehler und Groß- Kleinschreibungsfehler sind absichtlich und wurden mühsam eingefügt!
PPS. ich habe mir große Mühe gegeben vorher ein ähnliches Thema hier zu finden, aber ich bin nicht fündig geworden. Sollte mein Beitrag "Fehl am Platze" sein - entschuldige ich mich im Voraus!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Kochgenie am 15 Nov 2012 13:39:24

na dann viel spass dabei,

aber bedenke, du brauchst einen festen wohnsitz für die Post, und das einwohnermeldeamt.

Tipsel am 15 Nov 2012 13:44:22

Als erstes fällt mir das zulässige Gesamtgewicht ein.
Ich glaube das Auto gerät mit drei 225er Batterien schon hart an die Grenze. Das müssten 200 kg sein, die dir dann an Zuladung deiner persönlichen Dinge fehlen.
Weißt du das Leergewicht und das zGG? Es gibt wohl verschiedene Ausführungen.

Gast am 15 Nov 2012 13:45:26

Kochgenie hat geschrieben:na dann viel spass dabei,

aber bedenke, du brauchst einen festen wohnsitz für die Post, und das einwohnermeldeamt.


brauchste nicht, bei zig 10000 Obdachlosen.

jujohemi am 15 Nov 2012 13:45:28

Kochgenie hat geschrieben:na dann viel spass dabei,

aber bedenke, du brauchst einen festen wohnsitz für die Post, und das einwohnermeldeamt.


danke danke, aber das ist ja ein juristischer tipp (...)

hast du zufällig noch einen WoMo Tipp?

jujohemi am 15 Nov 2012 13:48:56

Tipsel hat geschrieben:Als erstes fällt mir das zulässige Gesamtgewicht ein.
Ich glaube das Auto gerät mit drei 225er Batterien schon hart an die Grenze. Das müssten 200 kg sein, die dir dann an Zuladung deiner persönlichen Dinge fehlen.
Weißt du das Leergewicht und das zGG? Es gibt wohl verschiedene Ausführungen.


Leergewicht: 2.2T
Max. 2.8T
(ein bischen drüber sein wird wohl nicht schlimm sein, außer für die polizei aber darüber wollen wir ja hier NICHT reden...)

Reicht das für mein Vorhaben und kann ich evtl. durch bautechnische Veränderungen das Max.Gewicht erhöhen?

Eine Batterie wiegt doch nur ca. 12,5kg (glaube nicht das die Module auf 150kg kommen, oder?...)

Gast am 15 Nov 2012 13:58:50

jujohemi hat geschrieben:....An alle die diese Idee für krank, bescheuert, unrealistisch oder unüberlegt halten sei gesagt: Ich tue es!
Und wer wissen möchte warum: weil ich jung bin, die idee witzig und abgedreht finde, und der Gedanke der "flexiblen Eigentumswohnung" irgendwie verlockend ist ....

Moin Justus,

beknackt genug scheinst Du ja zu sein :D
gehe mal davon aus, dass Du Deinen Lebenswandel schon finanziert bekommst
ein Jahr mobil bringt bestimmt viel Spaß und jede Menge Erfahrungswerte
zum Detleffs kann ich Dir leider keine Auskünfte geben, aber ein paar Denkastöße fallen mir ein:
- denk bei der Anschaffung an unvorhergesehne Überraschungen durch Behörden, Reparaturen oder Neider
- sicherlich wirst Du auch Dauerfrostperioden haben, Frost im Ver- und Entsorgungssysrem muss vermieden werden
- bei dauerndem Heizungsbetrieb verbrauchst Du schon so 10 - 12 11kgGasflaschen im Monat
- denk an Ver- und Entsorgung
- Deine angepeilte PV - Batterieanlage erscheint mir sehr großzügig bemessen

....ich begrüße Deine jugendlichen Optimismus und wünsche Dir gutes Gelingen und viel Spaß

tobi02 am 15 Nov 2012 14:03:45

na ja. wenn man dir den Unsinn nicht ausreden kann... ***schmunzel***

Ich kenne jetzt den Dethleffs nicht und bin auch zu faul mir Bilder zu suchen... Aber 500WP aufs Dach zu pflanzen kann schon recht eng werden. Schau dir mal an wie gross die Panels sind. Die Batterien haben in jedem Fall zu viel Gewicht. Das sind echte Brummer.

Mir ist schon klar was das soll. Du willst komplett autark sein. Ich denke mehr als 300wp oder 350 bekommst du nicht aufs Dach. Ich würde kleinere Akkus nehmen und statt dessen mit kleinem Moppel oder Booster arbeiten. Ganz offensichtlich willst du ja nicht auf Campingplätzen stehen... das ist dann nicht so tragisch. Die Lösung ist günsziger, wiegt weniger und benötigt wesentlich weniger Platz.

Die meisten WOMOs(auch die älteren) sind Diesel. Und da ist der Umbau niocht möglich. Ausserdem würde ich mir genau anschauen wohnin ich mit meinem LPG fahren will. Nicht überall bekommt man das in Europa so wie hier oder in Italien.

Die Ziele sind sehr hoch gesteckt und der Preis wohl nur zu halten wen du sehr viel Eigenarbeit investierst. Aber ob das so klappt? Im Normalfall studieren Leute die Rechte wenn sie zwei Linke haben...
:D

franz_99 am 15 Nov 2012 14:17:35

bei den Akkus geht mal von Stück 50kg aus

Gast am 15 Nov 2012 14:20:20

Hallo Justus,

so ein Thema gibt es schon: --> Link
Kochgenie hat recht, was Melde- und Postadresse angeht. Ohne Meldeadresse bekommst du ein Auto noch nicht mal auf dich zugelassen.
Entschuldige den juristischen Tipp. :oops:

Lies auch mal dort:
--> Link (Der kann dir mit Solar und Batterien helfen)
--> Link
--> Link
Suche mal nach "Stefan Hack". Der Link zu dem ist hier nicht erlaubt.
--> Link
Die Leben alle schon so.

15k€ ist ambitioniert, will sagen wird nicht reichen.
LPG, also Autogas verbrennt als Treibstoff fürs Auto in der Flüssigphase, Campingkocher, Heizung usw. wollen das Gas in der Gasphase haben.
Lieber einen Diesel als Basisfahrzeug und dann Gasflaschen/Gastank.

Mit einem Auto bis 3,5t bist du eigentlich immer überladen, wenn das den ganzen Hausstand mitnehmen soll. Ich habe mir gerade dafür einen 4,6-Tonner gekauft und weiß auch noch nicht, ob alles reinpasst. Batterien, Solar, Gas, Wasser, das wiegt alles ganz ordentlich. Wenn dich die Rennleitung erwischt, musst du u.U. ausladen, bis es passt. Strafe kostet das sowieso. Welchen Führerschein hast du?
2,8t - 2,2t sind 600kg. Das ist nicht viel. Versuch mal, ob nicht wenigstens ein 3,5-Tonner reicht. eine tonne Zuladung sollte er haben, sonst reicht es sicherlich nicht.
Was tust du mit Beamer und Alarmanlage? Die Alarmanlage macht nur Fehlalarme und lässt irgendwo Ströme kriechen.
Dethleffs baut mit Holz und Styropor, vor allem die alten Kisten, wie den A532. Das kann undicht sein, dann fault von innen die ganze Wand weg. Such mal hier im Forum zum Stichwort Torf.


CarbonUnit

BadHunter am 15 Nov 2012 14:24:19

Also eine 100 AH-Batterie wiegt ja schon zwischen 20 und 30 Kilo, 3 x 225 AH dürfte doch etwas arg viel Gewicht sein, zumal das mit Solar auf dem Dach auch garnicht nötig ist!
Bei Deinem Budget wird es nicht einfach, ein Mobil in wirklich gutem Zustand fürs Dauerwohnen zu finden, ich würde mal noch 5000 € drauflegen und gleich was besser isoliertes mit Doppelboden zu suchen, sowohl wegen der besseren Klima- bzw Winterfestigkeit (was auch den Gasverbrauch senkt) als auch wegen der besseren Stauraumkapazität im Doppelboden.
Wie sieht es mit dem Führerschein aus, begrenzt bis 3,5 t oder geht auch mehr?
Separate Dusche wäre sicher auch wünschenswert, genau wie ausreichende Wassertankkapazitäten! Allein mit Dusche kann man wohl einen Verbrauch von ca. 100 l pro Woche rechnen.
Als Hersteller würde ich persönlich, gerade für "Dauerwohnen", immer Concorde, PhoeniX (preislich wohl nicht realisierbar) oder Niesmann und Bischoff empfehlen: solide Aufbauten, Wände dicker und besser isoliert als bei anderen Herstellern,schon sehr gute Grundausstattung und meist größere Tankkapazitäten (unser Concorde hat 220 l Frisch- und Abwasser, 2 x 100 AH-Batterien im Doppelboden, da passen auch noch größere rein.

Gasumbau mag ja nett sein, aber Gebrauchte mit Otto-Motoren sind rar gesät, Diesel ist bis auf die höhere Steuer eigentlich langlebiger und kraftvoller beim Fahren und die Auswahl ist unendlich (naja, fast...).

Ich kann Dein Vorhaben gut nachvollziehen und wünsche auf jeden Fall viel Spaß bei der Planung und natürlich auch bei der Umsetzung!

Lancelot am 15 Nov 2012 14:28:27

carbonunit hat geschrieben:LPG, also Autogas verbrennt als Treibstoff fürs Auto in der Flüssigphase, Campingkocher, Heizung usw. wollen das Gas in der Gasphase haben.


Nixdestotrotz : der Energieträger (LPG) ist gleich :)

Weiß aber nicht, ob es zulässig ist, aus EINEM LPG-Tank gleichzeitig "flüssig" (für den Motor) und "gasförmig" (für heizen, kochen) zu entnehmen. Notfalls wäre Tank für flüssig und zusätzlich Tankflaschen für gasförmig auch eine Lösung :)

macagi am 15 Nov 2012 14:32:29

Moin moin,

interessante Idee......

Wie bist du denn auf den A532 gekommen?

Ich habe einen i642, der ist baulich nicht unähnlich, jetzt mal abgesehen vom Führerhaus vorne welches der A hat und der i als Vollintegrierter eben nicht, oder nicht so.

1. Warum willst du ein Alkovenmodell? Du verschenkst Platz, nämlich die Fahrerkabine.
2. Das Modell gibt es mW auch mit höherem zGG, also unserer hat zB 3,1t, es gibt auch 3,5t, die 532 Variante sicher auch.
3. Was machst du im Winter wenn dir der Abwassertank eingefriert? Und auch die aussenliegenden Ventile. Ich habe bei uns ein T-Stück installiert welches es erlaubt zuindest das Abwasser der Küche direkt in einen Eimer der draussen steht abzulassen, am Tank vorbei.
4. Ich würde ein Modell mit Doppelboden nehmen, also zB Eura. Und etwas größer als der 532.
5. Anstatt Benziner/LPG kann man auch einen Gastank einbauen, oder Gastankflaschen (am einfachsten).

Meine 80Ah Exide Gelbatterie wiegt 26kg.

Und lass dir einen Toilettentank einbauen - die Kassette ist bei uns üblicherweise das Limit beim freistehen, nicht Energie oder Wasser. Wenn die Kassette voll ist muss man was machen......

wolfherm am 15 Nov 2012 14:39:00

Lancelot hat geschrieben:
carbonunit hat geschrieben:LPG, also Autogas verbrennt als Treibstoff fürs Auto in der Flüssigphase, Campingkocher, Heizung usw. wollen das Gas in der Gasphase haben.


Nixdestotrotz : der Energieträger (LPG) ist gleich :)

Weiß aber nicht, ob es zulässig ist, aus EINEM LPG-Tank gleichzeitig "flüssig" (für den Motor) und "gasförmig" (für heizen, kochen) zu entnehmen. Notfalls wäre Tank für flüssig und zusätzlich Tankflaschen für gasförmig auch eine Lösung :)



Wolfgang,

keine juristischen Hinweise bitte. :D


Die Batteriekapazität wird wahrscheinlich auch von der Größe bei dem Modell nirgendwo richtig hinpassen.

Willst du damit das eine Jahr Urlaub machen oder gehts du arbeiten/studieren?

Wenn der die Woche über zum Wohnen und nur am WE zum Reisen benutzt wird, musst du dir auch schon die Ver- und Entsorgungsfrage stellen. Die Tankkapazitäten reichen nicht die Woche über. 100 Liter Wasser sind schnell verbraucht.

Solar hilft dir im Winter wenig. Isoliert ist die Karre auch nicht so, dass du es ohne großen Aufwand warm bekommst.

Die Idee ist aber insgesamt charmant.

kalimera am 15 Nov 2012 14:43:50

macagi hat geschrieben:Moin moin,

1. Warum willst du ein Alkovenmodell? Du verschenkst Platz, nämlich die Fahrerkabine.
Und lass dir einen Toilettentank einbauen - die Kassette ist bei uns üblicherweise das Limit beim freistehen, nicht Energie oder Wasser. Wenn die Kassette voll ist muss man was machen......


Sehe ich nicht so. Ein Alkovenfahrzeug bringt mehr Stauraum. Und den brauchst du, wenn du längere Zeit darin wohnen möchtest.
Und auch im Winter ist der Wohnbereich besser gegen Kälte zu schützen. Und das spart Gas.

Bei einem Toilettentank musst du auch berüchsichtigen, dass du größerer Wassertanks brauchst. Denn ein festes WC mit Tank braucht in der Regel mehr Wasser zum spülen.

Tipsel am 15 Nov 2012 14:47:50

Vom Raumgefühl und der Länge des Fahrzeugs ist Alkoven aber die beste Möglichkeit, keinen Platz fürs Bett zu opfern. Und ein drehbarer Beifahrersitz vergrößert den Wohnraum auch.
Carbonunit verkauft sein Fahrzeug, in dem er lebt. Vielleicht wäre das ja was :wink: Ist allerdings ein Kastenwagen und kein Alkoven.

sujokain am 15 Nov 2012 14:49:48

Ein Jurastudent, der rechtlich schon alles weiß, studiert, aber gleichzeitig 7 Monate unterwegs ist und Probleme mit Grammatik, Rechtschreibfehlern und Satzzeichen hat ?
Kommt für mich etwas seltsam rüber. :D
Ansonsten eine witzige Idee.

elektrotechnikzrenner am 15 Nov 2012 14:51:32

Hallo,
soso-bin ich also nicht der einzige, der ab nächstem Jahr im Wohnmobil leben will :-)
Ich finde die Idee gar nicht bescheuert! Und warum sollte es unrealistisch sein?
Es gibt genug Leute (gerade in den USA) die leben auch dauerhaft in mobile homes oder auch in so mini-häuschen (s. youtube).
Und wenn ich mir meine Wohnung anschau: Hab ne kleine Wohnung mit 40 qm und was nutze ich wirklich davon? Im Wohnzimmer sitz ich auf meiner Couch vorm Lappi oder schau fern. Ab und zu führt mich der Weg in die Küche zum Kaffeeautomat, ins Bad zur Toilette und zur Dusche und ins Schlafzimmer ins Bett. Turnübungen mache ich hier nicht-also langt mir auch der Platz im WoMo...
Ich sehe da auch viele Vorteile, wenn man im WoMo lebt:
Mietkosten fallen weg (Hab ich zwar nicht, da Eigentumswohnung. Vermiete ich die, bekomme ich sogar noch Geld dafür!). Bei autarker Versorgung ebenso Stromkosten und Wasserkosten. Keine Fahrtkosten zum Arbeitsort. Am Wochenende kann ich auch mal was trinken in der Disse. Brauch ja nur raus am Parkplatz gehen, wo "meine Wohnung" steht. Am Wochenende einfach dahin fahren, wo es mir gefällt. Im Winter in Süden fahren... etc...

Ich hab nen alten Fiat 280 als Diesel-tanke aber Rapsöl damit. Gas halte ich nicht so viel. Hab mich damit schon seeehr eingehend damit beschäftigt :-)
Werde ihn nächstes Frühjahr weiter um- und ausbauen.
Möchte bis auf Diesel komplett autark werden.
Also Gas raus. Heizen und Warmwasser über Standheizung mit Diesel. Gekocht wird elektrisch.
Als Elektrotechniker (hab auch studiert, jedoch auch eine rechte Hand-nicht nur 2 Linke :-) ) tu ich mich da natürlich nicht schwer damit.

Finde gut, daß ich wohl nicht der einzige bin, der sich damit beschäftigt...

Gast am 15 Nov 2012 14:57:54

Kalimera hat geschrieben:Sehe ich nicht so. Ein Alkovenfahrzeug bringt mehr Stauraum. Und den brauchst du, wenn du längere Zeit darin wohnen möchtest.
Und auch im Winter ist der Wohnbereich besser gegen Kälte zu schützen. Und das spart Gas.

Genau, einen Integrierten würde ich auch nicht als Dauerwohnung haben wollen, ständig muss man gegen die riesige Scheibe anheizen. Eine Wintertrennwand zum Fahrerhaus einbauen hilft da sehr, geht beim Integrierten nicht. Mit Anfang 20 ist es ja auch kein Akt für dich, in den Alkoven reinzuklettern.
Casettenklo wird alleine nicht das ganz große Problem sein. Wenn Platz da ist, passt auch eine zweite Casette rein.
Als bisher Rucksackreisender bist du ja auch gewöhnt, dich einzuschränken mit fast allem. Da wird jedes Mobil zur Luxuswohnung. Aber eben an die Isolierung denken. Wassertanks sollten innen liegen, darum doppelter Boden, den wird der Dethleffs nicht haben.
Und lies die Blogs von den verlinkten Rumtreibern, besonders Amumot, er kennt sich aus.

@ elektrotechnikzrenner: Bist nicht der einzige, ich hab das auch vor.


CarbonUnit

pilote600 am 15 Nov 2012 15:01:38

Hi,

1 Antwort:
Aus einem Tank fahern, Kochen, heizen geht nicht. Motoren entnehmen den Treibstoff flüssig, Koch- und Heizgeräte gasförmig. Nach meinen Infos dürfen nicht beide System an einem Tank verbaut sein.

2. Antwort:
Einen Benziner zu finden wird schwer

3. Antwort:
Beamer in einem so kleinem Womo???? ok jeder wie er mag. Anstelle der riesigen Akkus (kosten nicht nur Geld sondern sind auch schwer und im Winter mit Solar quasi nicht zu laden, würde weniger Akkus ( 3 x 100) und lieber einen kleinen Generator laufen lassen um diese immer voll zu halten

OttoWalke am 15 Nov 2012 15:03:49

Meinst du so einen --> Link Justus ?

felix52 am 15 Nov 2012 15:07:25

Justus,
erstmal freundliches "Tach" hier. Dein Name ist ja Programm. Wußten Deine Eltern schon vorher, daß Du Jurist werden möchtest?
;D

Deine Überlegungen sind substantiiert und meines Erachtens realisierbar.
Bei drei 225 Ah Batterien solltest Du echt mit 200 kg Gewicht rechnen. Meine 250 Ah Batterien wiegen pro Stück ca. 64 kg und
da sind die dicken Leitungen noch nicht berücksichtigt. Die Solaranlage in der Größenordnung von 500 Wp halte ich für realistisch beim Dauerwohnen, da Du ja auch (falls Du die Batterien im beheizten Innenraum verbaust) mal so vier bis 6 Tage
ohne nennenswerte Solar-Erträge auskommst.
Überlegenswert wäre aus Gewichts- und Kostengründen vielleicht eine benzinbetriebene, gebrauchte Standheizung.
Lies Dich ruhig mal schlau hier....

Felix52 :)

jujohemi am 15 Nov 2012 15:13:39

OttoWalke hat geschrieben:Meinst du so einen --> Link Justus ?



ja genau so einen link :D ... weil ich neu bin darf ich keine links posten ....

rjlehrbach am 15 Nov 2012 15:16:21

also ich denke ja das es recht schwierig wird "frei" über das ganze Jahr zu stehen in unserem kalten Deutschland.

Nicht wegen juristischer Kniffe....


Aber die Ver- und Entsorgung bereitet doch Schwierigkeiten

Ein Mensch hat einen gewisssen Wasserbedarf und es fallen dementsprechend auch Abwässer an (inkl. Toi)

Dazu kommt Stromverbrauch (auch bei Heizung) fürs Leben und das Problem der Dauerheizung im Winter

Das wäre am Ende kein "freies Stehen" mehr sondern eine Hetze nach Wasser, Strom und Gas.

Solch ein Projekt lässt sich grundsätzlich natürlich realisieren, schlieslich kann man ja auch auf den Mond fliegen.
Der Knackpunkt ist aber das liebe G E L D

Ohne auf die Kosten und Gewichte zu achten kann man mit vielem autark sein, trotzdem bleibt die Lücke des Wassers/ Abwassers und der Aufwand der mit der "täglichen" Energiesuche verbunden ist.

Heizen kann man mit Diesel, Strom bekommt man von Solar bis Generator, im Weltall gibt es auch Systeme die aus Urin wieder Trinkwasser herstellen. ...aber die Kosten.... 15 000 udn das wohnmobil soll auch shcon inkl. sein.... sehr ambioniert


Ich könnte mir vorstellen das so ein Ding als Anhängsel an einen Platz klappt an dem Landstrom liegt und an dem es wenigstens Wasser - und Abwasser gibt.
Mit einer kleinen elektrischen Heizung kann man wenigstens das Fahrzeug frostfrei halten, zum Aufenthalt kann dann hoch geheitzt werden.


Ralf

jujohemi am 15 Nov 2012 15:24:43

felix52 hat geschrieben:Justus,
erstmal freundliches "Tach" hier. Dein Name ist ja Programm. Wußten Deine Eltern schon vorher, daß Du Jurist werden möchtest?
;D

Deine Überlegungen sind substantiiert und meines Erachtens realisierbar.
Bei drei 225 Ah Batterien solltest Du echt mit 200 kg Gewicht rechnen. Meine 250 Ah Batterien wiegen pro Stück ca. 64 kg und
da sind die dicken Leitungen noch nicht berücksichtigt. Die Solaranlage in der Größenordnung von 500 Wp halte ich für realistisch beim Dauerwohnen, da Du ja auch (falls Du die Batterien im beheizten Innenraum verbaust) mal so vier bis 6 Tage
ohne nennenswerte Solar-Erträge auskommst.
Überlegenswert wäre aus Gewichts- und Kostengründen vielleicht eine benzinbetriebene, gebrauchte Standheizung.
Lies Dich ruhig mal schlau hier....

Felix52 :)


Servus,
die frage verstehe ich zwar nicht genau, aber ja meine eltern wussten auch schon vorher dass ich jura machen will (anwalt liegt bei uns in der familie, papa, opa,....)

- Wie kommt ihr alle auf so viel Gewicht bei den Akkus?
Ich finde im Internet 12V VersorgungsBatterien mit 225Ah die 12,5kg wiegen und ca 250€ das stück kosten (zB von Varta). 3x=ca. 40kg & 775Ah ?? ! ! ! Oder bin ich da auf dem Holzweg?

- 10-12 KG Gas pro Monat zum heizen
...finde ich jetzt persönlich OK. Evtl. wollte ich aus der Überproduktion Strom auch elektrisch heizen, aber das wird warscheinlich gerade im Winter bei wenig Sonne schwierig.... Aber egal, 12 KG Gas find ich absolut akzeptabel (auch 15 oder 20kg)

- alte Kiste - sch**ß Isolierung:
Ich dachte mir das so, dass ich das gesamte Fahrzeug quasi einmal zerlege, alte und kaputte Teile austausche, dann ALLES neu isoliere und alles wieder zusammenbauen... Ist zwar viel Arbeit - aber ich dachte da so an 4 Wochen Nonstop Arbeit!



-

Gast am 15 Nov 2012 15:29:13

sorry justus ... ich brauche beim Wintercamping ca. alle 3 Tage eine 11 KG-Gasflasche
(meine 10-12 war eine Hochrechnung auf den Monat / 10 Gasflaschenfüllungen)

Tipsel am 15 Nov 2012 15:31:33

So sieht eine 130er aus, und die wieg 40 kg. Die 12 Kilo sind bestimmt nicht realistisch.


Tipsel am 15 Nov 2012 15:34:34

Was den Gasverbrauch betrifft: Wir brauchen im Winter alle 3-4 Tage eine 11-Kg-Flasche, (20€) wenn draußen Frost ist.
Allerdings bist du ja nicht den ganzen Tag drin, aber heizen musst du trotzdem. Dann kommst du vielleicht 5 Tage damit aus.

jujohemi am 15 Nov 2012 15:36:57

Mein Führerschein: Normal also bis 3,5 Tonnen.
Evtl. würde ich für das Vorhaben auch einen LKW Schein machen, aber ich dachte mir "erstmal klein anfangen" und wenns UNFASSBAR spaß macht dann kann man ja immer noch upgraden....

Wasser / Grauwasser: Ja genau das ist auch mein derzeit größtes Problem.
Wollte evtl. aufs Dach einen großen Wassertank installieren (auch wenn das physikalisch für das Fahren nicht geeignet ist)
Würde dann fürs "Reisen" den Extra Tank leer lassen.... (würde das gehen??)

Meine Freunde finden die Idee ebenso lustig, daher wäre "Wasser tanken" bei Freunden kein Problem... (auch wenn es wahrscheinlich nervig ist auf die Dauer....)

haballes am 15 Nov 2012 15:37:51

Vorausgeschickt, so gern ich mein Wohnmobil hab, so brauch ich einen festen Wohnsitz.

Aber dein Begehren kann ich ebenfalls nachvollziehen. Vor ein paar Jahren, da hab ich für einen Bekannten eines anderen Forums mal einen Motorradmotor in Mettmann am Feldhof abgeholt, ganz in der Nähe des Neandertals, wo auch Hr. Fröhlich, der Oldtimersammler lebt.

Ich kam dort hin, es war Winter, bitterkalt und fand kein Haus zu der Adresse. Als ich endlich jemanden fand, da zeigte er auf eine Wagenburg, bestehend aus ausgebauten Möbelwagen, alten Linienbussen und Kofferfahrzeugen. Zu der Zeit hatte ich schon viele Jahre kein Wohnmobil, war aber sofort neugierig und ließ mir alles zeigen.
Die Fahrzeug waren mit Kanonenöfen befeuert, die man abklemmen konnte, oder mit großen 33kg Gasbehältern. Strom bekamen sie zum Festpreis von dem Besitzer des Betriebshof und da es meist Studenten waren, hatten sie gar schnelles Internet zugänglich. Die Fahrzeuge waren eher wie Zirkuswagen mit normalen Wohnmöbeln bestückt. Fuhren sie, so waren die Eigner im vorderen Führerhaus und die Busse hatten im vorderen Bereich noch ein paar der üblichen Sitzplätze.

Ich musste damals immer an diese Werbung mit Naujoks und dem kleinen Mädchen denken (...diese Spießer), war aber überrascht, das dort keine ewig zugedröhnten Prolls wohnten, sondern ganz normale Menschen, die einfach nun mal nicht im klassischen Mietshaus hockten.

Wenn ich mir da jetzt ein "normales" Wohnmobil reindenke, so wie du es planst, ich glaub das wird nix. Die Dinger sind für Urlaube gebaut, in gemäßigtem Klima auch mal für mehrmonatigen Aufenthalt, aber der Winter darin, der wird in diesen Breiten einfach zu teuer. Selbst wenn du dich geißelst, wirst du ab nächsten Monat nicht mehr ums Heizen rumkommen. Die Monate Januar und Februar hauen richtig rein und du mußt handeln, da du ja Flüssigkeiten an Bord hast. Strom ist auch ein Problem. Wenn du autark stehen möchtest, dann geht das nur mit gutem Material und nicht wenig Kohle.

Ich denke, die "Schnatterenten" könnten wertvolle Überzeugungsarbeit leisten, sind sie doch jung, leben viele Monate in einem qualitativ hochwertigen Mobil, lassen aber bewußt wohl den Winter aus, könnten sie doch bestimmt auch während ihrer Saisontätigkeit weiter stationär in dem Mobil leben.

Tipsel am 15 Nov 2012 15:38:06

Alles ausbauen und zusätzlich isolieren? Ist das notwendig?
Womit willst du isolieren, damit die Möbel hinterher noch reinpassen?

Extrem-Isolator ist dünn und gut, aber schweineteuer.

rjlehrbach am 15 Nov 2012 15:38:24

also eine 225 AH Batterie unter 50 kg zu finden ist eher schwer.

Rechne mal mit 60 kg pro Batterie

Starterbatterie?? eigentlich verwenden wir im Wohnteil eine extra Batterie der es nicht so viel ausmacht wenn sie bis auf 50% abgeladen wird.. Eine Starterbatterie mag das nicht so, die geht dann schneller in die Knie.

Wo stellst du die Batterie hin? einfache Säurebatterien müssen eine Entgasung durch den Boden haben, ansonsten könnte es eine explosive Angelegenheit geben.

Bei Fahrzeugen mit Doppelboden lässt sich so etwas meist einfacher realisieren besonders da du für solch große Batterien möglichst kurze Wege zu deiner Elektroversorgung /Ladegerät haben solltest.

Übringens kostet eine Gasflasche so zwischen 15 und 22 Euro, rechne mal aus was es kostet den ganzen Winter damit durchzuheizen, begrenze dein Projekt lieber auf die Zeiten ausserhalb des Winters (Frühjahr bis Herbst)

:-) Ralf

jujohemi am 15 Nov 2012 15:39:56

europäer hat geschrieben:sorry justus ... ich brauche beim Wintercamping ca. alle 3 Tage eine 11 KG-Gasflasche
(meine 10-12 war eine Hochrechnung auf den Monat / 10 Gasflaschenfüllungen)


ah so, ah so, ah so...

- ist dein WoMo komplett isoliert?
- wären also pie mal daumen ca. 100kg Gas im Monat.... (bin mir nicht sicher was gerade das kg gas kostet, aber nicht mehr als 1€/kg oder? ..... wären also um die 100€/mtl zum heizen... Naja ist schon viel, aber würde gehen....)

felix52 am 15 Nov 2012 15:41:14

Meine Frage war eher rhetorisch gemeint, aber Du hast sie ja selbst beantwortet mit einerseits Deiner
Familientradition, andererseits Deinem Namen. Gemeinsame Quelle ist hja der Begriff Jus (lat) = Recht. So heißt Du
(der Gerechte) und das studierst Du.

Ansonsten bist Du halt ein "Neuling", wie Du selbst sagst.
Deine Verbrauchsangaben fürs Gas und Deine Gewichtsangaben für Batterien sind irreal.
Wie gesagt, lies Dich mal hier schlau.

Felix52 :)

Gast am 15 Nov 2012 15:43:56

Hallo jujohemi,

ein Frage habe ich!

Warst Du schon einmal in einem Wohnmobil??

Hast Du schon einmal eine Tour unternommen??

Willst Du dir nicht zuerst mal ein Mobil leihen und sehen wie alles funktioniert??

Deine Ausführungen, bitte nicht böse sein, erinnern mich stark an meinen Versuch die erste Seifenkiste zu bauen!!

Seifenkiste= Selbstgebautes Kart ohne Motor

Tipsel am 15 Nov 2012 15:44:04

Wassertank auf dem Dach?
Geht bestimmt, wenn das Gewicht ordentlich verteilt ist. Dan wirds mit Solar aber wieder eng. Und im Winter geht das vermutlich garnicht.

Problem wird die Toilettenentsorgung sein, denn nach 3-4 Tagen ist das Ding voll. Und auch wenn du mein Freund wärst, dürftest du dies nicht in unsrer Tolette entsorgen, denn es stinkt ordentlich. Von daher ists geschickt, wenn du vorher abklärst, ob du einen Wohnmobilstellplatz mit Entsorgungsstation in der Nähe hast, denn das Grauwasser muss ja auch irgendwo abgelassen werden.

Gast am 15 Nov 2012 15:45:33

für den letzten (Gas)Flaschentausch habe ich 17,90 € gezahlt
x 10 entspricht ca. 180 - 220 Öcken im Monat

Gast am 15 Nov 2012 15:45:40

Tipsel????

Darfst Du neben Peter noch einen Freund haben????? :eek: :eek:

elektrotechnikzrenner am 15 Nov 2012 15:46:14

Ähh-225 Ah / 250 € / 12,5 kg? Nöö!!! Schau mal nochmal nach-das sind wahrscheinlich 2 V Einzelzellen. die du da gefunden hast! Da bräuchtest Du 6 Stück davon! Und selbst wenn du die nimmst, dann schau wegen dem Gewicht nochmal. Die Gewichtsangabe wird meistens "trocken vorgeladen" angegeben. Also kommt erst die Säre noch rein-und die wiegt auch nochmal richtig was!
Was bei mir einkommt sind LiFeYPo. Die sind wesentlich leichter, tiefentladefester, temperaturstabiler und haben "ein paar 1000 Zyclen mehr"

Wie ich schon sagte-ich werde nicht mit Gas heizen! Viel zu teuer, zu schwer und dauernde Widerbeschaffungsprobleme! Ich brauche eh nen extra Tank für die Standheizung, da ich ja mit Pöl fahre-und das mag keine Standheizung. Somit könnte ich meine Standheizung mit Heizöl fahren...
Hab von Webasto eine. Lt Datenblatt 0,8 l/Std. mit 8 kW und 0,2 l/Std. mit 1,5 kW . Und die läuft ja auch nicht dauernd durch.
Also wenn die 30/70 läuft, braucht das Teil um die 3,5 l. Heizöl am Tag. Macht selbst bei Diesel gerade mal 5 Euro. Macht im Monat 150 Euro. Das zahl ich daheim auch für die Bude!!!
Mit Strom heizen? Vergiss das! Funktioniert nur in der Übergangszeit evtl. noch gut mit Wärmepumpe!

Isolieren ist immer gut! Bringt nur nicht sooo viel durch die Zwangsentlüftungen, die vorhanden sind! Also entweder "kontrollierte Wohnungsraumlüftung" und isolieren und alles oder gleich so lassen wie es ist und "heizen bis warm is"

elektrotechnikzrenner am 15 Nov 2012 15:49:21

Achja-was das Wasser betrifft:
Dusch und Spülwasser bekomme ich tatsächlich vom Dach.
Und Trinkwasser bekomme ich von meiner Wärmepumpe :-)
Die produziert je nach Luftfeuchtigkeit bis zu 3 Liter am Tag...

jujohemi am 15 Nov 2012 15:52:07

stephan hat geschrieben:Hallo jujohemi,

ein Frage habe ich!

Warst Du schon einmal in einem Wohnmobil??

Hast Du schon einmal eine Tour unternommen??

Willst Du dir nicht zuerst mal ein Mobil leihen und sehen wie alles funktioniert??

Deine Ausführungen, bitte nicht böse sein, erinnern mich stark an meinen Versuch die erste Seifenkiste zu bauen!!

Seifenkiste= Selbstgebautes Kart ohne Motor


:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

der vergleich mit einer seifenkiste ist hier sehr treffend :) und ich sehe das mal als kompliment :)

Ja ich habe einmal mit freunden eine 5 tagestour gemacht und einmal mit meinen eltern in england 2 wochen.
Fazit: Meine Mutter fand es furchtbar und sagte "nie wieder" und ich war begeistert und frisch verliebt!

Ich kann da aber schwierig vergleichen, weil beide male waren in einem "Luxus Liner in der 200k Klasse" und ich beabsichtige ja mehr "ne alte kiste" zu kaufen...


Zur Isolierung (jetzt darf jeder mal lachen)

Ich dachte mir, dass ich evtl. von Außen ZUSÄTZLICH zur sonstigen Isolierung Styroporplatten anklebe. Einmal rundherum. Sieht zwar bescheiden aus, aber müsste ja eigentlich funktionieren (solange der kleber hält) :D

jujohemi am 15 Nov 2012 15:53:07

europäer hat geschrieben:für den letzten (Gas)Flaschentausch habe ich 17,90 € gezahlt
x 10 entspricht ca. 180 - 220 Öcken im Monat


das ist jetzt blöd für meine schöngemalte kalkulation .... :(

elektrotechnikzrenner am 15 Nov 2012 15:55:50

Ja-das sorgt sicher für Erheiterung :-)
Also erst mal stimmen dann deine Fahrzeugpapiere nicht mehr. Und dann wird dir das Zeug beim fahren sauber davonfliegen! Geschweige denn, wie das bei den ganz normalen Steinschlag so aussieht nach nem Monat...

Vergiss das mit dem zusätzlichen Isolieren...

Bei mir kommt ne kontrollierte Belüftung rein mit Wärmetauscher

haballes am 15 Nov 2012 15:59:09

Eine Idee,
das machen viele Monteure, die ihre Kohle sparen möchten und daher Hotels und Pensionen meiden.

Du kannst von Mai bis Oktober problemlos autark stehen. Die Legalität und den Sinn lassen wir wie gewünscht mal weg.
Es geht. Entsorgen geht immer irgendwo kostenfrei, meist gar korrekt auf Stellplätzen. Wasser gibt es auch an bekannten Stellen, bevor mich jetzt die Foris steinigen, verrat ich nix über Friedhöfe oder ähnliche öffentliche Plätze. :stumm:

Aber der Winter!
Da gehst du auf einen Campingplatz und handelst einen Festpreis aus. Erwischt du einen Betreiber mit nicht so guten Mathematiknoten, dann kannst du bequem mit Heizlüfter die Zeit überbrücken.
Ansonsten kannst du dir einen Aussenanschluß fürs Gas legen lassen und eine große Buddel dort lagern.

Eins muß ich dem Herrn jetzt mal zu Gute halten. Wenn er keine feste Bleibe unterhält, dann hat er keine Miete und keine Nebenkosten.
Da kann er getrost auch mal im Januar, Februar ein paar Gasbuddeln verglühen. Wenn ich bedenke, das wir meine 30qm Geldanlage für 400 Euro kalt vermieten im Monat, was durchaus gängig ist, da hat er dann noch richtig Spiel.

Tipsel am 15 Nov 2012 16:01:30

Styropor oder auch Styrodur außen aufs Blech wird wohl nix werden. Das geht bestimmt nicht gut und damit wirste bei der Ordnungsbehörde anecken, wenn du in Deutschland damit rumfährst. Aber wie du schon sagst, du kennst dich mit Gesetzen aus und wirst das schon hinbekommen :D

Sorry, aber gerade baust du ein Womo zur Gartenhütte um, und das kann ich nicht mehr ernst nehmen.

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