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Das Gogolobil unterwegs: Frühlingsreise 2013 1, 2, 3


Gogolo am 22 Apr 2013 17:04:01

Diese Frühjahrstour führt uns zunächst in den Schwarzwald, dann zu Rhein, Mosel und Mail und nochmals zurück in die nähere Heimat um die neuen Pedelecs aufzunehmen und weiter geht es dann voraussichtlich zu den norditalienischen Seen (Lago di Idro), wobei sich die Tour durchaus noch aufgrund Wetter oder sonstigen Umständen ändern kann. Für was hat man denn ein Wohnmobil? Zum flexiblen reisen! Der Schluß bildet zu Pfingsten ein Wohnmobiltreffen in der Mitte Deutschlands.


Liebe Globetrotter,

drei Wochen Reisepause können lang und doch wieder kurz sein – je nach Betrachtungsweise. Für mich waren diese drei Wochen relativ lang und es kribbelte bei mir schon wieder, das Reisefieber hatte mich/uns fest im Griff. Das „schöne“ Osterwetter trug einen ganz gehörigen Teil zu unserer Frühlingsreiselust bei.

Bevor wir jedoch zu dieser neuerlichen Reise in den Frühling aufbrechen war es notwendig, das Gogolobil wieder zu seinem Erbauer, der Fa. Bimobil, zu bringen. Zwei Dinge mussten gemacht werden: zum einen war der Gas-TÜV fällig, zum anderen musste ich an der Elektrik rumschrauben lassen. Hier hatte ich ursprünglich meinen Wandler so schalten lassen, dass nur eine Streckdose ausschließlich Wandlerstrom führt. Jetzt habe ich das Ganze umbauen lassen, so dass alle Steckdosen nunmehr auf den Wandler laufen und bei zuschalten von Fremdstrom der Wandlerstrom blitzartig abgeschaltet wird damit kein Malheur passiert. Ebenfalls habe ich festgestellt, dass das Ladegerät nur noch die Aufbaubatterie, aber nicht mehr die Starterbatterie lädt. Die Ursache war mein Ladebooster, der nur in eine Richtung lädt. Auch dieses wurde geändert.

Auch bei Iveco habe ich das Gogolobil vorbei gebracht, denn unser letztjähriger Urlaub in Island hat doch bei den Geländefahrten etwas mehr die vordere Spur verschoben. Diese wurde zwar im Herbst schon eingestellt, aber es war immer noch nicht optimal so wie es sein sollte. Nun hoffe ich, dass das auch endgültig erledigt wurde – das Reifenbild auf der Reise wird es zeigen. Allerdings hat sich bei der Untersuchung auch herausgestellt, dass der Flansch der Antriebswelle bei der Vorderachse leicht undicht ist. Dies muss bei nächster Gelegenheit – noch vor der Sommerreise – erledigt werden. Dann sind auch die Bremsscheiben vorne und der TÜV fällig und neue Reifen werde ich vielleicht auch brauchen (wird wohl etwas teuer dann werden…). Aber diese Arbeiten sind notwendig und wichtig.


Noch bevor ich über die eigentliche Frühlingsreise berichte, starteten wir am 08.04.2013 nach Offenburg – Zunsweier, denn hier trifft sich ein Teil der Reisegruppe der Asienreisenden aus dem Jahre 2011. Auf meine damaligen Berichte möchte ich gerne nochmals hinweisen und ggf. in Erinnerung bringen. Ein Großteil der Reisegruppe hat untereinander immer noch Kontakt und wir wollen die alten Reisegeschichten gerne nochmals in Gesprächen aufwärmen. Außerdem ist es interessant, was die Anderen so in der Zwischenzeit alles erlebt haben. Leider konnten nicht alle Angeschriebenen kommen, Bruni und Norbert sind noch (seit rund einem Jahr!) in Amerika und Edi ist zu einem sozialen Projekt in Äthiopien unterwegs. Besonders gefreut hat es mich persönlich, dass Arthur, unser damaliger Reiseleiter, ebenfalls zu diesem Treffen in Offenburg erschienen ist.

Das Treffen mit der Asien-Reisegruppe war ein voller Erfolg und es wurden „tage- und nächtelang“ Erlebnisse aufgefrischt und Neuigkeiten ausgetauscht. Albrecht und Charissima hatten sich als örtliche Gastgeber jede erdenkliche Mühe gegeben und keinen Aufwand gescheut, damit sich die Gruppe wohlfühlt. So machten wir u.a. eine Wanderung nach Gengenbach, eine Fahrt und Stadtführung in Offenburg und für unsere „Gruppensitzungen“ wurde das Vereinsheim des örtlichen Tennisclubs reserviert. Dort gab es auch Strom und Wasser sowie Duschen. Für die „Fußkranken“ unter uns hat Charissima einen Fahrdienst organisiert und uns auch sonst sehr stark mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Etwas ganz besonderes haben sich die Beiden mit einer professionellen Schnaps- und Likörprobe einfallen lassen – es waren „nur“ 43 verschiedene Sorten auszuprobieren… Bei Mani und Lotti musste auch noch das neue Fahrzeug auf den namen Simba getauft werden – natürlich mit Schampus auf alle Reifen!

Das Wetter war ziemlich durchwachsen und regnerisch und wir nutzten die Zeit um Reisebilder aus Südamerika von Kurt, Australien/Neuseeland/Fidschi von Mani und Island von mir anzusehen. Dabei gab es auch viele gute Tipps für unsere geplante Südamerikareise.








Von Offenburg-Zunsweier aus besuchen wir noch Katja und Johannes Huenerfeld, bekannt als die (ehemaligen) Autoren der Wohnmobil-Reiseführer Island sowie Baltikum des Womo-Verlages. Wir hatten die Beiden vor ein paar Jahren im Baltikum getroffen und seitdem immer noch regen Kontakt. Sinn und Zweck des Treffens war ein eingehender Erfahrungsaustausch über Island, denn Johannes fährt dieses Jahr ebenfalls für längere Zeit nach Island um den Island-Wohnmobil-Reiseführer neu zu schreiben. Dieser wird dann in seinem eigenen, neu gegründeten Verlag (--> Link) erscheinen. Es sind in seinem Verlag auch schon einige Wohnmobil-Reiseführer erschienen, so z.B. Südschwarzwald, Breisgau/Kaiserstuhl-Zuniberg, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, über die Ortenau und über die Westschweiz. Der neue Island-Reiseführer ist für den Herbst/Winter d.J. geplant.


Wer jetzt meint, jetzt geht es endlich los in den Süden zu den norditalienischen Seen, der hat sich getäuscht. Unsere neuen Pedelecs müssen noch mit! Wir möchten mit diesen Rädern schöne Radtouren im Süden machen. Wir hatten die Räder zwar gleich nach der Rückkehr von unserer Überwinterung beim Händler in Glonn bestellt, aber da wir unbedingt die Modelle 2013 haben wollten, wird eine Lieferung erst in der 16. KW möglich sein, und auch dieser Termin steht noch nicht endgültig fest. Also fahren wir den Rhein entlang wieder nordwärts nach Neustadt/Weinstraße und Gimmeldingen, wo vor ein paar Tagen das Mandelblütenfest (das erste Weinfest im Jahr in Rheinland-Pfalz) war. Zum eigentlichen Mandelblütenfest ist diese Gegen proppenvoll, ein paar Tage später (wie jetzt) sind die Menschen- und Wohnmobilmassen weg aber die Mandelbäumchen blühen noch genau so schön und viele der Weinausschankstände haben noch geöffnet. Wir bleiben beim Stellplatz Weinland in Königsbach zwei Nächte stehen und genießen die herrliche Frühlingspracht der blühenden Bäume.








Ürzig an der Mosel ist unser nächster Platz für ein paar Nächte. Wir stehen direkt am Moselufer und haben eine wunderbare Sicht auf die vorbeifahrenden Schiffe. In den steilen Weingärten des Ortes kann man auch gut wandern und wir besuchten den Gewürz- und Geogarten sowie eine große Sonnenuhr am Moselufer. Mit dem Weiterfahren eilt es nicht, denn die Pedelecs sind leider immer noch nicht da (das kommt davon, wenn man immer das ausgefallenste und neueste Modell haben möchte…).




Die Pedelecs sind (leider) immer noch nicht da – darum fahren wir von der Mosel zum Main nach Klingenberg. Am dortigen Stellplatz treffen wir zufällig Gerd und Angela, die schon im Winter bei uns auf dem Platz in Malaga waren. Die Welt ist doch soooo klein. In Klingenberg müssen wir unbedingt zum „Alten Gewürzamt“ von Ingo Holland um meine Kochgewürze aufzufüllen. Eine kleine Wanderung zur Burg Klingenburg oberhalb des Ortes gibt einen schönen Blick über die Gegend.






So, das war es für heute. Der nächste Bericht dieser Reise folgt bestimmt.

Schöne in die Heimat.


Habe die Ehre

Gogolo

fetzi am 22 Apr 2013 21:46:10

Na, dann hatte ich doch richtig geguckt. Am 21.04. fuhr ich gemütlich von Kues Richtung Collmar (Mosel) als ich zufällig Euch und Euer Fahrzeug gerade beim abfahren von einem Stellplatz sah. Hat mich sehr gefreut, wenn auch ohne persönlichen Kontakt. Viel Spaß, bei bester Gesundheit!! Liebe aus Oberursel/Hessen.

klink_bks am 22 Apr 2013 22:05:25

:D Hallo Gogolo :D

Da hast du von Uerzig aus genau meinen Heimatort Erden auf der gegenueberliegenden Moselseite fotografiert, in dem ich aber jetzt nicht mehr wohne.
Und ich finde, der sieht schon schön aus, oder ?

von der schoenen Mittelmosel
Achim

haballes am 22 Apr 2013 22:21:57

:daumen2: Immer wieder!

Schon die blühenden Blüten und die fröhlichen Gesichter machen mir Mut auf den Frühling.

alzu am 23 Apr 2013 05:11:41

Gogolo hat geschrieben: "Der nächste Bericht dieser Reise folgt bestimmt."

Und darüber freuen sich sicher Viele, ganz bestimmt aber freue ich mich darauf.

frankjasper8 am 23 Apr 2013 21:27:49

Hallo Gogoline und Gogolo!

Boah, da ward Ihr drei Wochen nach Eurer Überwinterung in der Heimat!
Und jetzt seid Ihr bereits wieder auf Achse! Und die Fotos sprechen für sich. Das macht wirklich Lust auf mehr.

Ich freue mich auf Eure Berichte und wünsche Euch weiter eine "Gute Fahrt!"

:sky:

Gogolo am 24 Apr 2013 09:16:26

fetzi hat geschrieben:Na, dann hatte ich doch richtig geguckt. Am 21.04. fuhr ich gemütlich von Kues Richtung Collmar (Mosel) als ich zufällig Euch und Euer Fahrzeug gerade beim abfahren von einem Stellplatz sah. Hat mich sehr gefreut, wenn auch ohne persönlichen Kontakt. Viel Spaß, bei bester Gesundheit!! Liebe aus Oberursel/Hessen.


Du hättest hupen, blinken, schreien und winken sollen wenn du das Gogolobil siehst! :D :D :D

an Achim: ja, dein Heimatort Erden ist sehr schön an der Mosel gelegen! Aber gibt es da nicht viele Überschwemmungen?


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 24 Apr 2013 09:31:55

Es macht uns immer große Freude vom Gogolobil und seinem Besitzer zu lesen, schöne Beiträge, wunderschöne Touren :klatschen:

klink_bks am 24 Apr 2013 10:12:48

:D Hallo Gogolo :D

Hochwasser gibts eigentlich jedes Jahr, wie immer im Leben, manchmal mehr und manchmal weniger. Aber die Menschen haben halt gelernt, damit zu leben. Und heuzutage kann man bautechnisch schon einiges machen, damit die Schaeden klein bleiben. Das schlimmste sind eigentlich immer die Oelschaeden durch Heizoeltanks.

und schreib weiter deine Berichte
Achim

Gogolo am 28 Apr 2013 15:27:36

Es geht weiter - fast in Echtzeit...

Bis auf die eine Woche, wo wir unser Asientreffen hatten, war der Wettergott mit uns gnädig. Aber dort in Zunsweier regnete es schon ziemlich. Dafür hatten wir anschließend richtig Glück, wenn ich so abends immer die Wetterkarte auf --> Link ansehe. Im Süden immer Niederschläge, auch in Südtirol und Norditalien nur Regen was die Auswirkungen des Föhns im Alpenvorland sind. Darum zieht es uns auch gar nicht in den Süden. Zum einen wegen des Wetters, zum anderen weil unsere Pedelecs immer noch auf sich warten lassen und ich die Dinger fabrikfrisch – sozusagen handwarm – in Empfang nehmen möchte.

Wie schon im letzten Bericht erwähnt, haben wir in Klingenberg/Main Gerd und Angela und Hund „Wolke“ getroffen. Da Angela gleich in der Nähe wohnt, hat sie uns eingeladen, nahezu gedrängt, sie zuhause zu besuchen. Einen Stellplatz fürs Gogolobil mit Strom und Wasser hätte sie auch anzubieten. Das lassen wir uns doch nicht zweimal sagen und fahren dort hin. Diese Tagesetappe ist enorm weit: 19km! Wir wurden dort sehr gastfreundlich aufgenommen und es waren ein wunderschöne Abende u.a. mit Spaziergang am Main entlang und einem herrlichen Grillabend. Von dem liebevoll gemachten Frühstückstisch möchte ich gar nicht reden – wie in einem 5-Sterne-Hotel. Danke nochmals an Angela und Gerd an dieser Stelle!!!







Die nächste Etappe führte uns ins fränkische Seenland zum Kleinen Brombachsee und dem dortigen Campingplatz, denn allmählich war eine Waschmaschine vonnöten um die angefallene Schmutzwäsche zu bewältigen. Dafür bietet es sich an, an einem guten CP zu fahren. Und wenn das Wetter zum wäschetrockenen mitspielt, d.h. die Sonne scheint, dann passt alles sehr gut zusammen. Gogoline hat gleich die Waschmaschinen belegt und zwei Maschinen voll gewaschen. Der CP sist noch nicht voll, dadurch ist es sehr ruhig und wir haben einen schönen Platz mit Blick auf den See. Auch Angela, Gerd und Wolke sind einen Tag später als wir fürs Wochenende hierher gefahren, wahrscheinlich ist es zu Hause zu langweilig oder sie hatten zeitlang nach uns… Auf alle Fälle machen wir ein sogenanntes Nachtreffen! Es gibt ja gegenseitig noch soooo vieles zu erzählen. Leider haben die Beiden schlechtes Wetter mitgebracht und es ist kühl und manchmal regnet es auch. Aber ich habe ja noch den Likör von der Schnaps-/Likörprobe aus dem Schwarzwald mit dabei – der soll angeblich die Regenwolken wieder vertreiben. Der Regen wurde zwar vertrieben, aber die Wolken und die Kühle bleiben.

Am CP selbst ist derzeit noch Vorsaison und es herrscht himmlische Ruhe. Nur die Vögel fangen früh zu zwitschern an und auch der Kuckuck ruft ganz in der Nähe im Wald. Die Enten aus dem in sichtweite nahegelegenen See watscheln durch den CP und um das Gogolobil herum in der Hoffnung, dass ein paar Brocken Futter von unserem Frühstück zu finden sind.

Wir bleiben hier bis Montag, denn – wie könnte es anders sein – unsere Pedelecs sind immer noch nicht ganz fertig. Der Abschied von Angela, Gerd und Wolke ist herzlich und wir versprechen, sie bald wieder zu besuchen. Vielleicht klappt es im Herbst, wenn wir von unserer Nordlandtour zurück kommen.

Um die Zeit bis zu den Pedelecs auszunutzen fahren wir morgen nach München, haben also fast ein Heimspiel. Nach Hause wären es noch weitere ca. 75 km, aber wir haben keine Lust darauf. Allmählich schlägt unser Zigeunerblut wohl durch. Und in München gibt es auch noch viel anzusehen, was wir schon lange nicht mehr gemacht haben und schon ewig auf unserer To-Do-Liste steht: Besuch des Zoos, des Deutschen Museums, Spaziergang und Einkauf auf dem Viktualienmarkt, Englischer Garten. Mal sehen, was wir so schaffen, bis die Pedelecs da sind.


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 02 Mai 2013 14:36:13

So, nun sind wir in München angekommen und stehen auf dem CP in Thalkirchen, gleich beim Zoo. Es ist halt so ein richtiger großstädtischer Durchgangscampingplatz ohne Charme. Allerdings ist unser Stellplatz auf dem großen Areal sehr schön und ruhig gelegen und wir stehen nur 2m vom Isararm entfernt. Wir haben freie Sicht auf die draußen schwimmenden Enten und Schwäne und deren tollen Wasserstarts. Auch die ersten Isarflösse landen hier nach ihrem Tagesausflug an. Aber deswegen sind wir ja nicht hier – wir warten immer noch auf unsere Pedelecs… Und so nutzen wir die Zeit bis dahin halt mit sinnvollen und vor allem schönen Besichtigungen.





Ein Anruf beim Radlhändler wegen der für diese Woche in Aussicht gestellte Lieferung unserer Räder ist leider sehr negativ: in der Produktion gibt es Schwierigkeiten, denn eine wichtige Komponente für weiter. Also was tun? Der zweiköpfige Gogolobil-Rat tagt und wir beschließen einstimmig, das Besichtigungsprogramm in München durchzuziehen und anschließend nicht nach Norditalien zu fahren, sondern statt dessen in Österreich das für uns unbekannte Wald- und/oder Mühlviertel zu besuchen oder auch nur eine schöne Zeit im Bayerischen Wald zu verbringen. Wir lassen uns jetzt treiben – dazu haben wir ja ein WohnMOBIL. Wir hoffen, dass dann bis Mitte Juni die Räder ausgeliefert werden. Das Gute daran ist, dass mir der Händler wegen der Unbill einen kräftigen Preisnachlass in Aussicht gestellt hat. Nur eines wissen wir ganz genau: nach Hause wollen wir jetzt noch nicht!

Es ist schon komisch, da wohnen wir sozusagen „um die Ecke“ und fahren in der ganzen Weltgeschichte herum, aber in die nähere Umgebung kommen wir nicht – und schon gar nicht mit dem Wohnmobil. Das ändert sich jetzt und wir besichtigen in den nächsten drei Tagen als erstes das Deutsche Museum, dann den Tierpark Hellabrunn und anschließend gehen wir ganz gemütlich auf den Viktualienmarkt und bummeln durch die Fußgängerzone. Die Alte und die Neue Pinakothek sowie die vielen, vielen weiteren Museen verkneifen wir uns, denn wir machen ja schließlich keinen München-Urlaub. Und für den Englischen Garten ist es uns nicht warm und sonnig genug.

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal im Deutschen Museum war. In der Rezeption des Campingplatzes liegt viel Info-Material über das Deutsche Museum und ich lese mich mal ein, was ich (wir) unbedingt besichtigen wollen. Alles ist nicht zu schaffen und so müssen halt Schwerpunkte bei den umfangreichen und tollen Exponaten gesetzt werden. Während für mich die Technik absolut sehenswert ist, begeistert sich Gogoline für die Glasherstellung. Es gab also genug zu sehen. Ein Tag alleine reicht hier nicht, das muss zu gegebener Zeit mal wiederholt werden.








Die Rückfahrt zum Campingplatz mit den öffentlichen Verkehrsmittel gestaltete sich schwierig, denn an der U-Bahnstation Implerstraße hat sich jemand vor die U-Bahn geworfen und die Strecke wurde gesperrt. Nach gefühlten 5-7 mal umsteigen auf andere U-Bahnen, Tram und Busse kamen wir doch wieder mit fast zweistündiger Verspätung (wir haben uns zwischendurch noch was zu trinken gekauft) zurück.


Unser letzter Tierparkbesuch ist noch nicht gar so lange her, aber so 10 Jahre dürften es doch sein. Es hat sich einiges geändert und zwar zum positiven. Wir bleiben fast den ganzen Tag im Park und können uns an den Tieren nicht satt sehen. Einige exotische Tiere sind uns schon von unseren Fernreisen bekannt.

Das Wetter ist gut und trocken, nachmittags kommt sogar die Sonne heraus – ideal für den Tierparkbesuch. Wir treffen auch einen Bekannten von uns, der als Falkner im Tierpark arbeitet und sehen bei der Flugschau der Vögel zu.






Was macht denn da der Flamingo auf der Flamingofrau??? Es ist Frühling!!!













Gestern Nacht hat es gewittert und bis zum Frühstück auch geregnet. Es hat jetzt eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit, in Bayern sagt man dazu: „es ist dampfig“. Der letzte Teil unseres Münchenbesuchs ist dem Viktualienmarkt und der Fußgängerzone („der guten Stube Münchens“) gewidmet. Schon auf dem Viktualienmarkt kann ich den vielfältigen Angeboten nicht widerstehen und der Einkaufsrucksack wird voll. Zu guter Letzt müssen natürlich auch noch die original Münchner Stockwürste (Abendessen für heute) hinein. Wer nicht weiß, was Stockwürste sind – sie werden in Wikipedia wie folgt beschrieben: „Stockwürste sind, ebenso wie Wollwürste, eine der Münchner Weißwurst verwandte bayerische Spezialität aus Kalb- und Schweinefleisch. Stockwürste sind recht kurz und dicker als Weißwürste. Im bairischen Dialekt benutzt man für diese gedrungene Form das Adjektiv g’stockert, von dem wohl auch der Begriff Stockwurst herrührt.
Stockwürste werden nur noch selten von bayerischen Metzgern hergestellt, man findet sie gelegentlich in den Metzgereien am Viktualienmarkt in München.“ Siehe auch: --> Link

Und so haben wir im Gogolobil unsere Stockwürste verzehrt:




Zurück zum Viktualienmarkt. Die Auswahl an frischen Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Käse und sonstigen Leckereien ist riesig und wer München besucht, sollte unbedingt am Vormittag den Viktualienmarkt besuchen. Ein paar Bilder sollen diese verdeutlichen:












Und beim Denkmal des berühmten Münchner Querdenkers und Wortkünstler Karl Valentin (1882-1948) fällt mir sofort der Spruch ein:
"Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist."





Die gute Stube von München ist ebenfalls sehenswert und viele Cafes und Restaurants laden bei schönem Wetter zum verweilen und zum beobachten der Passanten ein. Bei den Geschäften in der Innenstadt sollte mann/frau aber die Kreditkarte festhalten, denn die Versuchungen sind sehr groß (mir würde es reichen, wenn ich endlich unsere Pedelecs damit bezahlen könnte…).




So, das war unser schönes München. Morgen geht es ostwärts über Passau nach Österreich ins Wald- und Mühlviertel oder in den Bayerischen Wald – mal sehen wohin uns das Gogolobil führt. Es bleibt spannend.


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 02 Mai 2013 15:11:27

Gogolo hat geschrieben:– mal sehen wohin uns das Gogolobil führt.


Weil wir´s gestern - als Konserve - gesehen haben : die Isar, von der Quelle bis zur Mündung :)

Schon komisch - da lebt man nur ein paar Kilometer entfernt .. und hat´s doch noch nie (zur Gänze) gesehen und bereist. Eine traumhaft schöne und interessante Tour durch uralte Kulturlandschaft :!:

Steht bei uns auch noch auf dem Zettel .. :)

(ich hoffe, Du bist am "Fisch-Witte" auf dem Viktualienmarkt nicht nur vorbei gegangen .. "if it swimms, we cook it" 8) )

Gogolo am 02 Mai 2013 15:19:33

Lancelot hat geschrieben:Steht bei uns auch noch auf dem Zettel .. :)




Wenn ich meinen Zettel abfahren müsste, dann bräuchte ich noch 3 Leben (ohne berufstätig zu sein) und 8 Wohnmobile...


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 02 Mai 2013 15:33:32

Dann haben wir ähnliche Zettel .. :D

War ja nur ein gut gemeinter Tipp - FALLS Euch die Ideen - für hier in der Nähe - ausgehen sollten ..

Gast am 02 Mai 2013 15:43:43

Lancelot hat geschrieben:Dann haben wir ähnliche Zettel .. :D ..
Da scheint es dann ganz viele von zu geben, ist bei mir auch so :?

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