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Das Gogolobil unterwegs: i. d. hohen Norden 2013 1, 2, 3, 4, 5, 6


felix52 am 25 Aug 2013 22:40:28

Ich sach lieber nix mehr.... 8)
Nur mal unterstellt, wir würden uns nochmal treffen und die Damen wären umzu, also noch schlimmer, direkt anbei.... :D

Das war schon richtig von Gogoline.

Felix52 :)

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Gast am 25 Aug 2013 22:44:37

War bis jetzt nur stiller Mitleser und Genießer, aber jetzt muß es doch mal raus:
Danke für Deine tollen "Live"-Berichte!!!!!!!!

Wenn es mir manchmal auch die Tränen in die Augen treibt, wie jetzt aktuell, wo Du von meinem Lieblingsland Norwegen berichtest :wink:

Alleine die Bilder sind herrlich (und die dazugehörigen Berichte natürlich auch!)

berny2 am 25 Aug 2013 23:06:37

Gogolo hat geschrieben:Gogoline hat beim Friseur auch kein Foto benötigt und das Ergebnis war recht ordentlich. Kein Wunder bei dem stolzen Preis von 59€ - nur für dich das schneiden. Kein waschen und tönen dabei.

Ok ok, lassen wir das Thema Mindestlöhne mal aussen vor. :P Wo seid Ihr denn jetzt?

trevor2 am 26 Aug 2013 12:58:48

Kann mich den anderen nur anschliessen - toller Bericht UND tolle Fotos!

Ich lese die Fortsetzungen auch immer sehr gerne und reise in Gedanken mit... natürlich bebildern die Fotos den Bericht auch noch zusätzlich auf eindrucksvolle Weise, vielen Dank dafür, dass Du uns an Eurem Abenteuer teilhaben lässt!!!

Norwegen, ja, da möchte ich auch unbedingt wieder hin - wir waren schon viele Jahre nicht mehr dort! Es ist eben ein fantastisches Land - herrliche Landschaften und interessante Menschen!

Viel Spaß Euch weiterhin und gute Fahrt!

Freu' mich schon jetzt auf die nächste Fortsetzung, Anne

wsthiele am 26 Aug 2013 13:48:07

Toller Reisebericht!

wsthiele am 26 Aug 2013 14:04:02

wsthiele hat geschrieben:Toller Reisebericht!

die Fotos sind atemberaubend!

berny2 am 26 Aug 2013 14:11:56

wsthiele hat geschrieben:die Fotos sind atemberaubend!

Atemberaubend finde ich nicht, jedoch sehr schön, interessant und sehenswert. (ichwarteaufdienächsten) :wink:

wsthiele am 26 Aug 2013 14:17:49

bin auch schon gespannt.

Gast am 26 Aug 2013 15:43:43

Also wirklich....ist der Mensch erstaunt, dass wir nicht nur Bilder guggen, sondern auch noch den Text lesen. Klar lese ich auch den Text, den verschlinge ich schon fast :gut:
Ich gehe sogar noch weiter und gleiche die von Dir gemachten Ortsangaben auf Google Earth ab. So kann ich mir ein noch besseres Bild Deiner/ Eurer Tour machen.

Deine Reiseberichte sind so ziemlich das Beste was es hier zu lesen gibt und machen einem selber Lust zu solchen Touren.
Du bist übrigens (Mit)schuld, dass ich an meinem Plan mir ein vernünftiges WoMo, also eines mit Platz unter den Achsen und 4x4 Antrieb, zuzulegen festhalte (auf Grund Deiner Berichte jetzt sogar mit Zustimmung meiner Besseren Hälfte). "Weißware" kommt für mich nicht in Frage (die könnte ich mir in der Intergrierten / Teilintegrierten 7 Meter+klasse jetzt schon, so 6 bis 8 Jahre alt, zulegen).
Zur Umsetzung meines eigenen Projektes fehlen mir dazu aber noch einige Euronen.


Ich wünsche Euch beiden eine allzeit stress- und pannenfreie Fahrt, sowie immer 5mm Platz unterm Differenzial.

krischan am 30 Aug 2013 23:33:55

Gogolo hat geschrieben: Am Abend bringen noch zwei Fischer einen Korb voll Fischabfälle vorbei und werfen diese den kleinen Abhang zum Meer hinunter... Uns so war es auch: zuerst kamen nur wenige – aber dann mitten in der Nacht ging das Mövengeschrei an und es waren plötzlich hunderte dieser Viecher da, fraßen sich die Bäuche voll und raubten uns den Schlaf.


Ich bin mir fast sicher, Gogolo, die Fischabfälle galten eurer Anwesenheit. Als Angler und Fischer weis man, wo Fischabfälle sicher zu entsorgen sind.

Die Einwohner hätten es mit euch auch nicht besser treffen können. Denn euch die Fischabfälle "vor die Füße zu kippen" erspart den Leuten vor Ort das noch so große Schild bitte nicht die Straßen mit Tonnen schweren Allradfahrzeugen zu durchpflügen und diesen Platz zum Übernachten zu nutzen. Du informierst das weltweite Web umgehend, dass dort "gelegentlich" nicht gut zu schlafen ist.

Gut gemacht
krischan

Gogolo am 30 Aug 2013 23:58:52

Wir haben vorher und nachher bestens geschlafen! Das Spektakel dauerte ja nicht lange und war wirklich sehenswert.


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 02 Sep 2013 16:14:28

Seitdem wir mit der Fähre von den Vesteralen auf die Lofoten gewechselt sind hat sich das Wetter ziemlich verschlechtert, d.h. es regnet. Mal stärker, mal weniger stark. Zwischendurch hellt es immer wiederauf und man könnte meinen, es wird besser, dann kommt gleich die nächste dunkle Wolke mit Regen.

Das Gute an der jetzigen Jahreszeit ist, dass fast keine (ausländische) Touristen mehr hier im Norden sind. Die Zeit der „Mitternachtssonnenanbeter“ ist vorbei, um 21:30 Uhr wird es allmählich dunkel, der Sommer ist allmählich vorbei. Dies merkt man an an den Ebereschenbäumen, dort sind die Früchte schon tiefrot und so mancher Laubbaum, insbesondere die Birken bekommen vereinzelt schon gelbe Blätter. Es wird ruhig und besinnlich hier oben – ganz nach unserem Geschmack. Wir freuen uns schon, wenn wir dann im September in Schweden sind und die ersten Vorboten des beginnenden Herbstes mit der herrlichen Laubfärbung erleben können.

Nach dem Verlassen der Fähre sind wir auch nicht den Hauptweg zur Lofotenhauptstadt Svolvaer gefahren, sondern wir haben die Insel zunächst auf der Nordseite und dann quer durch befahren. Da wir bei Svolvaer etwas länger bleiben wollen haben wir den Campingplatz 10km außerhalb von Svolvaer bei Kabelvag angefahren. Der erste Tag war durch „Nichtstun“ gekennzeichnet, am zweiten Tag hat dann schon morgens die Sonne vom Himmel gelacht und wir sind sofort mit den Pedelecs nach Svolvaer gefahren. Ganz ungewohnt: es führt ein total breiter Fahrradweg bergauf und bergab dorthin. Svolvaer ist ein kleines modernes Städtchen mit dem unverkennbaren Charme der Lofoten. Und auch die Lofotenkathedrale ist sehenswert, wenngleich wir sie nur von außen besichtigen konnten – die Kirche selbst war geschlossen.










Gut ausgeruht und wieder bei Sonnenschein geht es weiter, aber keine lange Strecke, denn wir kennen einen wunderbaren freien Stellplatz auf der Nachbarinsel beim malerischen Ort Hovsund, den wir unbedingt besuchen wollen. Doch vorher besichtigen wir noch den Ort Henningsvaer, ein typischer Ort für die Lofoten. Völlig ungewohnt war, dass im Ort sehr viele Touristen waren – offensichtlich hat in der Nähe irgendwo ein Kreuzfahrtschiff angelegt weil die Omnibusse nur so in den Ort strömten. Trotzdem gelangen mir ein paar recht schöne Bilder, typisch für die Lofoten:








Beeindruckt haben mich unterwegs immer wieder die kühn geschwungenen Brücken zwischen der Lofotinseln und die atemberaubend herrliche Landschaft mit den Bergen, die steil aus dem Meer herausragen sowie den Rorbuerhäusern auf Stelzen im Meer:










Wie gesagt, Hovsund auf der Nordwestseite der Lofoten, ist ein recht netter Ort mit einem kleinen, aber sehr feinen und freien Stellplatz an einem „hauseigenen“ See zwischen Trockenfischgestellen mit Berg- und Meerblick. Wir haben diesen Stellplatz vor vier Jahren entdeckt und so war es eine Pflicht, ihn wieder aufzusuchen. Auf dem See schwammen „Prachttaucher“, die nur im hohen Norden heimisch sind. Ansonsten war es absolut ruhig.


Unser See, unser Berg – Blick aus dem Gogolobil vom Standplatz:







Das Wetter schlägt um. War es am Vortag noch wunderschön, so stürmt und regnet es am nächsten Tag. Entsorgung des Grau- und Schwarzwassers war kurz vor dem Ort Leknes möglich und so konnten wir auch aufgetankt mit Frischwasser unser nächstes Highlight anfahren, das wir ebenso schon von unserer ersten Reise her kannten: Nusfjord. Der steht (gottseidank) auch nicht im Womo-Führer von Schulz, sonst wäre er ebenso überlaufen. Das geniale an diesem freien Stellplatz ist, dass er sich oberhalb des Ortes befindet und man von der Kante – also direkt aus den Fenstern des Gogolobil heraus – auf diesen so für die Lofoten typischen Ort blicken kann. Nusfjord gilt als hübschester Lofotenort und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.







Blick vom Ort auf den Stellplatz (rechts oben):




Moderne Kunst in Nusfjord:





Noch aktiver, nostalgischer Kramerladen im Ort:






Die Fahrstrecken hier auf den Lofoten sind gering – maximal 100km bzw. 1 ½ Stunden am Tag. Das ist Erholung pur, aber es gibt auch soooo viel zu sehen und zu entdecken. Gleich nach dem Verlassen von Nusfjord sind wir ein kurzes Stück zurück gefahren zu einem lotoischen Glaskünstler. Das Hinweisschild hatten wir schon am Vortag gesehen und uns neugierig gemacht. Die Glashütte wird von Vater und Sohn Tangrand betrieben und hat schöne künstlerische Glaserzeugnisse in der Ausstellung. Dabei wird die Glasmasse mit heimischen Quarzbrocken versetzt, so dass wirklich etwas von den Lofoten „drin“ ist. Wir kaufen ein Windlicht.





Sakrisoy, das wir auf der Weiterfahrt ansteuern, ist auch wieder so ein typisches kleines Lofotendorf. Schon bei der Einfahrt sehen wir bei Trockenfischgestellen ein Fischgeschäft. Das Gogolobil hält fast von selbst an, denn es gab frischen Fisch, Stockfisch und andere Fischerzeugnisse sowie einen kleinen Imbiss. Wir aßen eine gute Fischsuppe, kauften frischen Dorsch für das Abendessen, ein Stück geräucherten Wal und in Dosen Dorschleber sowie eine Pastete aus Dorschrogen und Dorschleber.










Å ist der südlichste Ort der Lofoten und markiert den Beginn (oder das Ende) der Europastraße 10. Und ganz am Schluss ist nach einem Tunnel auch ein großer Parkplatz, auf dem wir zwei Nächte verbringenund den Ort besichtigen. Leider hat das Trockenfischmuseum geschlossen. Das Wetter ist äußerst abwechslungsreich, von allem etwas (Schnee aber noch nicht). Wir erkundigen uns nach der Fähre, die von Moskenes nach Bodö aufs Festland fährt. Abfahrt schon um 7 Uhr morgens. Das bedeutet früh aufstehen – völlig ungewohnt für uns. Am Fischereimuseum noch Frischwasser gebunkert und dann ging es auf die moderne Fähre „Landegode“. Auch hier zahlte ich trotz Fahrradträger nur die ermäßigte Gebühr und sparte so über 100€ (577NOK statt 1375NOK). Ich hatte aber den Kassierer wahrheitsgemäß darauf aufmerksam gemacht, dass ich mit Fahrradträger in die Kategorie „bis 7m“ falle. Sehr freundlich von dem Mann!








Die Überfahrt nach Bodö war trotz Wind recht ruhig. In Bodö angekommen haben wir für die letzten NOKs noch eingekauft, dann ging es weiter zum Saltstraumen, dem größten Mahlstrom der Erde. Es ist beeindruckend zu sehen, welche riesigen Strudel sich bilden, wenn das Meer bei Flut oder Ebbe an der engsten Stelle in den Fjord läuft. 400 Mio Kubikmeter Wasser werden pro Gezeitenstrom, d.h. viermal täglich, „durchgestrudelt“.





Norwegen ist vorbei, wir fahren nach Schweden auf der Str. Nr. 95, dem Silvervägen, über das kaum besiedelte, unwirtliche Fjäll bis auf 730m Höhe. Die Grenze nach Schweden ist unmerklich, nur ein Hinweisschild weist darauf hin, dass wir eine Landesgrenze überschreiten. Das Wetter scheint sich zu bessern! Vorbei geht es an schön gelegenen, tiefblauen Seen, die Herbstfärbung der Birkenbäume beginnt und auch die Farne wechseln schon ihre Farbe. Wir übernachten am schwedischen Polarkreis „Polcirklen Sivervägen“ wieder frei an einem Parkplatz mit Toilette, Frisch- und Abwasserversorgung.





Das teuere norwegische Diesel habe ich fast auf den letzten Tropfen leergefahren – gottseidank war gleich am Parkplatz eine Tanke an der nahegelegenen Raststätte. Nur 100km weiter kam der Ort Arjeplog auf einer Landzunge im See Hornavan. Nachdem wir uns schwedische Kronen am Bankautomat besorgt haben steuerten wir dort den Campingplatz an um zwei Nächte dort zu verbringen. Mit den Pedelcs ging es am nächsten Tag nach Arjeplog in den Ort, besichtigten dort die sehenswerte rosarote Kirche und das Sibermuseum. Letzteres ist wirklich sehr schön und modern gemacht – neben der samischen Silberkunst wird auch sehr viel vom Brauchtum und Leben der Samen/Lappen gezeigt. Von außen sieht man das dem Gebäude gar nicht an, aber viele Ausstellungsräume liegen im Untergeschoß. Beim anschließenden Einkauf im Coop fand ich bayerisches Bier von der Brauerei Kaltenberg! Am Abend erfreut wieder ein prachtvoller Sonnenuntergang unser Herz. So soll es weitergehen!










Die nächste Etappe durch das fast menschenleere schwedische Lappland geht an Wäldern und Seen vorbei auf schnurgeraden Straßen, die nur von ganz wenig Fahrzeugen befahren werden. Gogoline nimmt sich ein Herz und fährt auch eine Strecke von ca. 30 km mit dem Gogolobil. Sie soll ja nicht aus der Übung kommen, wenn es einmal notwendig sein sollte… Auch diese Strecke ist nicht sehr weit und wir fahren auf der E45 nur bis zum Campingplatz Sandsjögarden (--> Link), der liegt an der E45 zwischen Storuman und Sorsele schön gelegen am Strand des Sandsjön Sees. Die Besitzer sind Schweizer und seit zwei Jahren mit ihren Huskies dorthin ausgewandert. Darüber gab es auch einen Bericht im deutschen Fernsehen. Die Küche ist vorzüglich, wir haben am Abend Rentier mit Pfifferlingsoße und Kartoffelschnee gegessen.
Hier bleiben wir ein paar Tage zur Erholung.

Bis zum nächsten Bericht viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

sabmatt am 02 Sep 2013 16:35:18

Danke für den wieder sehr schön geschriebenen und mit Bildern versehenen Bericht eurer Reise. Das macht Lust auf mehr, vor allem aber auf selbst erleben. Skandinavien ist so schon immer ein Ziel für uns gewesen (auch ohne WoMo). Jetzt wird es zum - müssen wir selbst erleben.
Schaun wir mal. . .

jokathi am 02 Sep 2013 18:32:51

Hi,
ich fasse mich kurz: einfach Klasse!
Ich freue mich auf weitere Berichte und Fotos.
Herzliche nach Schweden!

abba am 02 Sep 2013 20:20:08

Hallo Gogolo und Gogoline,
schön wieder von Euch zu lesen und zu sehen. Freut mich, dass es Euch gut geht! Weiterhin schöne Tage!

aldebaran am 05 Sep 2013 16:22:51

Wie schmeckt denn geräucherter Wal?

macagi am 05 Sep 2013 17:48:49

Sehr schöne Bilder! Ich sehe schon, ich muss wieder mal da hoch!

Der Stockfisch erinnert mich daran, dass ich vor ca 1 Monat mal Bolos de Bacaleao gekocht habe, also Stockfischkloss (mit Kartoffel, in Portugal üblich).

Wie verständigst du dich mit den Norwegern? English?

pipo am 06 Sep 2013 08:06:29

Danke für das Update :ja:
Aber langsam habe ich das Gefühl ihr macht eine "Kirchen-entdecker-tour" :wink:

bonjourelfie am 08 Sep 2013 19:19:38

Hallo,

ich möchte mich auch wieder bedanken für den wunderschönen Reisebericht, ich will da auch sofort wieder hin!
Ich hab eine Frage. Du stehst ja ziemlich viel frei, wie lädst du dann eure ebikes? Wir sind gerad auf Öland und fahren ziemlich viel Rad, deshalb müssen wir leider immer mal wieder an den Strom.

Weiterhin eine schöne Rückreise und bitte noch viele Berichte.

LgElfie

Gogolo am 09 Sep 2013 19:34:21

So, jetzt bin ich mal wieder mit der Europa-SIM (läuft hervorragend) in einem schnellen Netz online und kann auf alle Fragen kurz antworten:

Wie schmeckt denn geräucherter Wal?


Tja, was soll ich antworten, die Geschmäcker sind verschieden. Uns schmeckt er hervorragend. Im Geschmack so nach Rindfleisch mit Leberanteil... Wir haben in Island auch frischen Wal gegessen - selbst zubereitet. Sehr Gut. Wenn jemand einmal Rezepte benötigt, dann bitte melden.


Wie verständigst du dich mit den Norwegern? English?


Ja, Englisch geht überall sehr gut. In Finnland (wer kann schon finnisch?) genau so wie in Norwegen, Schweden, Balitkum usw.


Aber langsam habe ich das Gefühl ihr macht eine "Kirchen-entdecker-tour" :wink:


Lieber Kirchen als zuviele Museen. Manche Kirchen sind auch zuuuu schön um daran vorbei zu fahren oder sie zu ignorieren. Aber noch schöner ist die Natur. Jetzt in Nordschweden ist gerade Herbstanfang und die Laubbäume sind total bunt - aber dazu mehr im nächsten Bericht. Da gibt es dann wieder (zu)viele Naturbilder...


Du stehst ja ziemlich viel frei, wie lädst du dann eure ebikes? Wir sind gerad auf Öland und fahren ziemlich viel Rad, deshalb müssen wir leider immer mal wieder an den Strom.


Wir müssen gar nicht an Strom, denn in der Garage/im Keller des Gogolobils habe ich eine Steckdose, die auch vom 12-SinusWandler mit 230V gespeist wird. Während der Fahrt (aber auch sonst wenn wir frei stehen) lasse ich dann den Wandler laufen und lade damit die Akkus der Elektrofahrräder wieder auf. Geht problemlos.



Habe die Ehre

Gogolo

chukran am 09 Sep 2013 21:04:38

Danke,
wirklich toll der Bereicht, bitte weiter so.

kedi3001 am 10 Sep 2013 08:03:55

Lieber Gogolo,

vielen, vielen Dank für Deine tollen Reiseberichte (die ich schon seit längerer Zeit begeistert lese).
Da kommt man ja wirklich ins Schwärmen.
Hoffentlich schaffen wir es später auch mal, so schöne Reisen zu unternehmen.
Prima finden wir auch Deine detaillierten Schilderungen des jeweiligen Essens, da wir im Ausland auch fast alles probieren und auch begeistert kochen.

Ich freue mich schon auf die nächsten Berichte!

Liebe aus dem bayerischen Oberland und eine schöne Weiterreise :)
Conny

Gogolo am 14 Sep 2013 19:36:21

Auf dem preiswerten CP Sandsjögarden haben wir es uns vier Tage lang gut gehen lassen. War am ersten Tag das Wetter noch wechselhaft, hellte es sich auf und die Sonne kam zum Vorschein. Wir nutzten das aus und fuhren mit den Elektrofahrrädern rund um den See. Es war zwar meistens Gravelroad, aber recht gut befahrbar. Am letzten Abend sind wir noch mal in das vorzügliche Restaurant gegangen. Caroline Schneider, die Besitzerin, kocht hervorragend und bäckt auch ein schönes saftiges Schwarzbrot, von dem wir uns einen Laib mit auf die Weiterreise nehmen.








So langsam geht es immer südlicher in Richtung Heimat, aber wir haben ja noch mehr als einen Monat Zeit dazu und es sind gerade 2/3 unserer Reisezeit vorbei. Deshalb werden wir uns bemühen, die täglichen Fahretappen weit unter 300km zu halten, d.h. wir bummeln um in Schweden noch den farbigen Herbst zu erleben. Die ersten Bäume fangen ja schon an sich zu verfärben, die Pilze schießen aus dem Boden und der Himmel ist malerisch tiefblau (wenn die Sonne scheint). Aber nachts wird es auch schon merklich kühler, manchmal läuft die Heizung. Ich habe noch 22kg Gas dabei, die erste Flasche ist erst nach zweieinhalb Monaten leer geworden.


Bei der Weiterreise trafen wir in Strömsund nette Leute aus Flensburg mit ihrem Wohnmobil. Sie schwärmten uns vom schwedischen Wildnisweg vor und wie schön es dort sei. Ein Prospekt, das sie uns schenkten tat ein übriges um unseren geplanten Weiterweg „über den Haufen“ zu werfen: wir fahren wieder ein Stück in Richtung Norden, genauer gesagt, in den Nordwesten (von Strömsund aus gesehen), denn der Wildnisweg hat hier seinen Beginn. Der Wildnisweg soll Schwedens schönste Touristenstraße sein. Das Wetter soll für die nächsten Tage gut sein und so beschließen wir – etwas unkonventionell – zum Teil über Nebenstraßen den Wildnisweg zu befahren. Dafür lassen wir Uppsala und Stockholm auf unserer diesjährigen Reiseroute aus, denn diese beiden Orte haben wir schon früher mal besucht.

Noch auf dem klassischen Teil des Weges besuchen wir Alanäs mit der kleinen Kirche (leider war sie abgeschlossen). Der Parkplatz davor würde sich mit einer herrlichen Aussicht und ausgestattet mit Toiletten hervorragend auch für einen Übernachtungsplatz eignen, aber es ist für uns noch zu früh am Tage um schon den Fahrtag zu beenden.






Dann verließen wir den klassischen Wildnisweg um quer durchs Land nach Borgafjell zu fahren. Schnell wurde aus der Asphaltstraße eine Gravelroad, die aber festgefahren und glattgewalzt mit guter Reisegeschwindigkeit bewältigt werden konnte. Immer wieder standen Jäger auf oder neben der Straße: die Elchjagd in Schweden hat begonnen. Mitten in der Wildnis war ein Hinweis auf ein abseits gelegenes Kunstwerk. Kunst kam auf dieser Reise bisher zu kurz: es musste besichtigt werden. Das Kunstwerk sah aus wie eine große Kugel mit einem kleinen Eingang, oben offen, außen weiß, innen himmelblau und am Boden ein Rost, der die Himmelsrichtungen anzeigte. Durch den kugeligen Bau herrschte innen eine tolle Akustik und ich versuchte auch ein paar Stimmübungen.






Langsam kamen wir immer in höher gelegene Gegenden und die Landschaft änderte sich. Der Herbst strahlte in den unterschiedlichsten Farbtönen und da immer wieder die Sonne zwischen den Wolken hervorschaute war das ein ganz tolles Erlebnis; Herbst im hohen Norden. Das wollte ich immer schon sehen. Und das zeige ich euch in den nachfolgenden Bildern:












Wir fuhren eine Stichstraße bis Borgafjäll, ein Ferienzentrum, speziell im Winter, denn viele Skilifte sind auf den umliegenden Bergen. Eigentlich wollten wir dort irgendwo übernachten, aber der Trubel im Ort und die Umgebung haben uns nicht gefallen. Also wieder auf der Stichstraße zurück. Dann geschah es plötzlich und ohne Vorankündigung: unser erster Elch in Skandinavien trottete von rechts nach links über die Straße. Es war ein weibliches Tier, aber leider so schnell wieder im Wald verschwunden, dass ich weder anhalten noch es fotografieren konnte.

Schon auf dem Hinweg nach Borgafjäll hatten wir einen Platz abseits der Straße (gleich in der Nähe des Kunstwerkes) gesehen, der sich für eine Übernachtung eignen würde. Und eine nähere Inspektion dieses Platztes zeigte es dann – eine Superstelle! Herrlich ruhig an einem Fluss gelegen und ausgestattet mit Toilette und Feuerstelle incl. Feuerholz. Das animierte mich natürlich, am Abend gleich ein Lagerfeuer anzuzünden.





Der nächste Tag brachte dann den Höhepunkt des Wildnisweges – das Fjäll auf knapp 850m Höhe. Vorbei an traumhaft schöner Herbstlandschaft, vielen Seen und Wasserfällen. Insbesondere der Trappstegsforsen war gerade im Sonnenlicht zu sehen. Hier läuft das Wasser des Kultsjöan auf breiter Front über viele „Treppenstufen“ den Hang hinunter. Unterwegs kauften wir an einer Fischerhütte geräucherten und eingelegten („graved“) Saibling sowie Fldenbrot und hausgemachtes Dressing zum Abendessen.








Dann besuchten wir den kleinen Ort Fatomakke. Hier liegt an Ufer des Kultsees ein alter Kirchplatz der Samen mit über 100 Katen und Hozhäuschen. Außerhalb der Saison war schon alles geschlossen, aber auch dort wäre ein netter und ruhiger Stellplatz für das Wohnmobil gewesen. Aber wir wollen noch höher hinauf, dort wo die Baumgrenze aufhört und das eigentliche Fjäll beginnt. Dieser Abschnitt des Wildnisweges von Leipikvattnet bis Klimpfjäll ist nur vom 07.06.-14.10. jährlich geöffnet. Wir bleiben ganz oben auf dem Fjäll übernacht mit schöner Aussicht auf die kahlen Berge, zum Teil mit Schneeresten aus dem letzten Winter. Nach einer sehr ruhigen Nacht erlebten wir einen herrlichen Morgen . Es war leicht dunstig und die Umgebung erschien in pastellfarbenen Licht.







Bei der Abfahrt vom Fjäll herunter war wieder der skandinavische Herbst in seiner vollen Schönheit zu bewundern. Himmel, Berge und Wälder spiegelten sich in glasklaren Seen, der Zeigefinger wurde direkt wund vom drücken auf den Auslöser des Fotoapparats:












Je tiefer wir wieder kamen, desto mehr änderte sich das Bild. Der Herbst war dort noch nicht so weit, die Laubbäume begannen erst gelb zu werden. Bei einem Stopp in Ankarede (dort gibt es wieder eine Samenkirche und viele traditionellen Samenkoten – fast schöner gelegen als in Fatomakke) fanden wir im Wald wieder Rotkappen und Birkenpilze, genug für ein Abendessen. Wir übernachten in einem Naturcamp am Flasjö. Auch rechts schön gelegen mit Feuerstellen und Feuerholz. Natürlich gibt es wieder ein Lagerfeuer…








Der Wildnisweg kann als Rundweg befahren werden und so endete unser dreitägiger Ausflug wieder in Strömsund. Tanken, einkaufen und ent-/versorgen – dann ging es wieder weiter nach Östersund, das ist die Hauptstadt von Jämtland. Hier sehen wir seit langer Zeit das erste mal wieder Häuser aus Stein, waren es doch in letzter Zeit nur Holzhäuser. Östersund hat ein Museumsdorf (Jamtli Historieland), aber uns war nicht so nach Museumsbesuch, dafür war das Wetter einfach zuuuu schön (Sonne, über 20°C). Ein Spaziergang in die Stadt von unserem Stellplatz war uns lieber. Der kostenfreie und schön gelegene Stellplatz liegt unterhalb des Jamtli Historieland auf einem großen Platz am Storsjörn und von dort konnte man zu Fuß gut und bequem das Stadtzentrum mit dem imposanten Rathaus erreichen.








Am nächsten Tag sind wir wieder Richtung Süden bis nach Älvros gefahren. Dort fanden wir - versteckt in einer Waldlichtung – einen herrlichen Rast- bzw. Badeplatz, hervorragend geeignet für eine Übernachtung. Kein Mensch weit und breit, lediglich ein Spaziergängerehepaar kam vorbei und es stellte sich heraus, dass der Mann aus Bayern stammte und seit 40 Jahren nach Schweden ausgewandert ist. Er wunderte sich, dass wir diesen schönen Platz gefunden haben.






Ganz gemütlich nach 8 Uhr aufstehen, duschen und frühstücken – das machen wir schon die ganze Zeit. Es eilt ja nicht, wir sind nicht auf der Flucht! Trotzdem haben wir uns für heute wieder eine Besichtigungstour vorgenommen. Zuerst bestaunten wir in Sveg den größten Holzbären der Welt: 13m hoch, 80 Tonnen schwer. Und weil heute Bärentag ist, fuhren wir gleich noch zu den echten Bären in den Orsa-Bärenpark (Björnpark). Es gibt dort Braunbären, Kodiakbären, Katschatkabären, Eisbären, Wölfe, Uhus, Luchse, Tiger und Leoparden in riesigen, weitläufigen Gehegen, artgerecht gehalten. Um 13 Uhr war Fütterung bei den Braunbären. Zwei Bärenbabys, ca. ½ Jahr alt, warteten schon seeehr ungeduldig und schrien laut und zornig, als der Wagen mit dem Futter nicht ganz pünktlich war. Es gab Obst für die Tiere, Äpfel, Birnen, Trauben, Orangen und Karotten.










Nachdem das Wetter so schön ist beschließen wir spontan, am Siljansee ein paar Tage auf einem Campingplatz in der Nähe von Leksand zu verbringen und Radausflüge in die nähere und weitere Umgebung zu machen. Der Siljansee ist der Lieblingssee der Schweden, von wunderbarer blauer Farbe in einer gepflegten Umgebung. Viele reiche Schweden haben hier prächtige Sommerhäuser am Seeufer. Einer unserer Radausflüge führte uns auch nach Leksand. Hier besichtigten wir wieder einmal eine Kirche aus dem 15. Jh. Sie war offen und im Innenraum spielte ein junger Mann gerade sehr gut auf der Orgel. Aber auch die Wäsche musste mal wieder gewaschen werden und das Gogolobil bekam von Gogoline eine gründliche Innenreinigung.








Trotz Ankündigung auf meinem Smartphone mit einer besonderen App war es uns bisher noch nicht vergönnt das Nordlicht zu sehen. Entweder war der Himmel in der Nacht bedeckt oder die Nordlichtvorhersage ergab nur geringe Nordlichtaktivität. Wir werden wohl in irgendeinem Spätwinter wohl nochmals herfahren müssen…


Ich darf gar nicht daran denken: in knapp einem Monat ist unsere Reise wieder zu Ende. Ich mag noch nicht nach Hause! Aber wir haben noch einige Kilometer vor uns und auch Südschweden ist sicher nicht zu verachten. Und von Südschweden kommt dann der nächste Bericht.


Bis dahin viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 14 Sep 2013 20:08:39

Beeindruckende Bilder, die sich leicht an seelische Grausamkeit für Zurückgelassene anlehnen. :ja:
Kannst du ein paar Worte mehr zu den Gravelroads (ich denke du meinst Schotterpisten) sagen? Sind sie sehr grobschottrig oder eher feinsplittig? Wie waren überhaupt deine Erfahrungen bezüglich Fahrradfahren, Fahrradwege und Verkehrsteilnehmer. Macht es Spaß oder ist es eher gefährlich?
Wie sieht es mit der PV-Anlage aus, bringt die jetzt und da oben überhaupt noch was?

Ich wünsche dir, dass die letzten 4 Wochen sehr langsam vergehen, du sie noch lange genießen und uns mit deinen Berichten und Bildern noch oft "quälen" kannst. :lach:

Gogolo am 14 Sep 2013 20:56:57

Hallo Georg,

dann will ich dir gleich antworten:

Die "Gravelroads" sind geschotterte Straßen. Hier in Schweden allerdings handelt es sich um einen sehr festgefahrenen Schotter und gut zu befahren - wenn es trocken ist. Ist die Fahrbahn allerdings nass, dann dürfte sie ziemlich schmierig sein weil ein hoher Antel von Lehm im Schotter ist. Und das Fahrzeug wird dann fürchterlich schmutzig werden...

Fahrradfahren in Skandinavien geht recht gut. In Finnland, aber auch in Norwegen sind in der Nähe von größeren Stadten sehr gut ausgebaute Fahrradwege. Im ländlichen Bereich dagegen nicht - aber da ist auch wenig Verkehr. Die Autofahrer in Schweden sind äußerst diszipliniert und halten großen seitlichen Abstand zu Fahrradfahrern. Bei den hügeligen Straaßen macht das mit den Elektrofahrrädern sehr viel Spaß.

Was ist eine PV-Anlage??? Solarzellen??? Wenn ja, die bringen schon was, auch wenn die Sonne tiefer steht als im Süden. Ich hatte wegen des Stroms bisher noch keine Mangelerscheinungen und am Abend regelmäßig volle Batterien. Habe aber auch 240 Watt auf dem Dach und 440 Ah Batteriekapazität nebst einer A2B-Anlage, letztere füllt innerhalb von einer halben Stunde Fahrt die nächtlichen Batterieverluste schnell wieder auf.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 14 Sep 2013 21:01:12

Danke Gogolo
PV=Photovoltaik, die eigentlich genauere Bezeichnung für "elektrische" Solarzellen. Denn Solarzellen ist der Überbegriff für Sonnenzellen und die können auch für Warmwassergewinnung sein. Wobei hier im Forum mit Solar eigentlich immer Strom gemeint ist ich mir aber PV für elektrische Nutzung angeeignet habe. Sorry für die Unklarheit.
Georg

pipo am 15 Sep 2013 11:06:12

Ein Traumstellplatz neben dem Anderen. Ich bin überwältigt :!:

Wie ist das wenn man jeden Tag denkt wie schön ist das hier, besser kann es doch nicht mehr werden um am nächsten Tag wird es doch noch viel schöner??

Beneidenswerte von daheim :ja:

Gogolo am 15 Sep 2013 11:46:26

pipo hat geschrieben:Ein Traumstellplatz neben dem Anderen. Ich bin überwältigt :!:

Wie ist das wenn man jeden Tag denkt wie schön ist das hier, besser kann es doch nicht mehr werden um am nächsten Tag wird es doch noch viel schöner??

Beneidenswerte von daheim :ja:



Hallo Peter, ja, das denken wir uns auch oft. Aber jeder Platz ist anders, hat seine eigenen Reize und Vorteile (manchmal auch ein paar Nachteile). Wir suchen uns beim Freistehen normalerweise immer schöngelegene Plätze aus, die sehr einsam und abgeschieden sind. Klar, manchmal stellt sich ein anderes Mobil - meistens in sehr höflicher Entfernung - mit dazu, aber meistens sind wir alleine. Das hat auch damit zu tun, weil die Reisesaison hier schon zu Ende ist. Wenn uns ein Platz nicht zusagt, dann fahren wir halt zum nächsten - es sind sooooo viele schöne Plätze hier in Skandinavien. Wer hier keinen herrlichen Freisteherplatz findet, dem ist nicht zu helfen. Ich bin neugierig, ob dies mit den Freistehplätzen in Südschweden auch so ist.


Und mir graut schon von der Vorstellung, welche Enge und welcher Trubel/Lärm auf den Plätzen in Deutschland herrscht. Wir sind aufgrund unserer Erfahrungen auf der Asientour, auf Island und hier in Skandinavien diesbezüglich sehr anspruchsvoll geworden...

Unser Problem ist aber ein ganz anderes: bei einer so langen Reise kommen so viele Eindrücke, die verarbeitet werden müssen. Man meint, der Kopf reicht nicht aus um all die Erinnerungen zu behalten. So viel Neues stürmt jeden Tag auf einen ein, da muss man unbedingt aufschreiben und fotografieren. Gogoline führt ein manuelles, handschriftliches Reisetagebuch, wo auch Eintrittskarten oder gepresste Blumen eingeklebt und persönliche Dinge festgehalten werden. Ich schreibe hingegen an meinem Bericht. So bleiben die Erinnerungen wach. Und es macht Spaß, später (aber auch während der Reise) wieder zurückzublättern und alles nachzulesen.


Habe die Ehre

Gogolo

abba am 15 Sep 2013 13:01:52

Hallo lieber Gogolo und liebe Gogoline,
schön wieder von Euch zu lesen. So viele schöne Eindrücke die Ihr da tagtäglich habt. Ein Platz schöner als der andere. Ja, da müsste sogar ich ein Reisetagebuch führen. Vielen Dank, dass Ihr uns an Euren Reisen teilhaben lasst und vielen Dank für diese tollen Bilder. Soll Euch von Peter grüßen!

berny2 am 15 Sep 2013 13:47:33

Gogolo hat geschrieben:
pipo hat geschrieben:es sind sooooo viele schöne Plätze hier in Skandinavien. Wer hier keinen herrlichen Freisteherplatz findet, dem ist nicht zu helfen. Ich bin neugierig, ob dies mit den Freistehplätzen in Südschweden auch so ist.

Hallo, dass die Kriminalität Richtung Südschweden zunimmt, dürfte Euch wohl bekannt sein? Hatte uns mal ein Polizist in Malmö bestätigt. Es sind zunehmend arabische Banden.

Gogolo am 15 Sep 2013 13:56:00

Ja, das wissen wir.

Gegenmaßnahmen: 1. das Gogolobil ist so konstruiert, dass es nahezu einbruchsicher ist. 2. wir stehen an gaaaanz einsamen Plätzen - nicht einsehbar von einer Hauptstraße (da sucht niemand nach potentiellen "Opfern"). Niemals an Plätzen mit Ansammlungen von Wohnmobilen - und wenn dann suchen sich die Kriminellen sicher Mobile aus, die einfacher zu knacken sind.

Wir sind schon durch ganz andere Gegenden gefahren, wo sich Ottonormalverbraucher niemals hintrauen würde - und es ist bisher nichts passiert. Ggf. stellen wir uns bei einer Polizeidienststelle auf den Parkplatz zum übernachten (natürlich vorher fragen).

Habe die Ehre

Gogolo

M&AE am 17 Sep 2013 10:54:21

Hallo Gogolo und Gololine,
jetzt kann ich mich endlich auch hier im Forum einklinken und Euch meine neidischen in den Norden schicken, während ich am PC sitze und Buch schreibe :-)
Wünsche Euch weiter viele schöne Erlebenisse, herrlich bunten Wald und das gute Wetter dazu.
Viele
Johannes

bonjourelfie am 17 Sep 2013 12:15:23

Hallo,

wir haben unsere Kurzreise Südschweden beendet und sind wieder daheim in Bayern. Um so mehr beneiden wir euch, dass ihr den Herbst noch dort oben erleben dürft. Ich hab noch einen Tipp für euch für eine wunderbare Radtour: nach Gränna am Vättern, von dort mit den Rädern auf die Fähre und auf die Insel Visingsö übersetzen. Die Insel ist 15km lang, wir sind einmal rundherum gefahren.

Weiterhin gute Fahrt und viiiielen Dank.

LGElfie

schneutzl am 17 Sep 2013 13:58:35

Gogolo hat geschrieben:
Trotz Ankündigung auf meinem Smartphone mit einer besonderen App war es uns bisher noch nicht vergönnt das Nordlicht zu sehen. Entweder war der Himmel in der Nacht bedeckt oder die Nordlichtvorhersage ergab nur geringe Nordlichtaktivität. Wir werden wohl in irgendeinem Spätwinter wohl nochmals herfahren müssen.

Habe die Ehre

Gogolo


Lieber Gogolo, liebe Gogoline,
wir haben Euch beide auf Eurer Tour in Ventspils/Lettland sowie in Tallinn/Estland getroffen. Immer wenn wir Netz hatten, haben wir nach Eueren Berichten hier im Forum geguckt. Wir sind seit einer Woche wieder im Lande, da unser Sohn das Womo bei Stockholm übernommen hat.
Diese Nordlichtseite haben wir auch als Favorit auf unserem Rechner, gesehen haben wir es in minimalster Form in Ekkeroy, Varangerhalvoya, Nordnorwegen und dann am 30.August in Schweden südlich vom Polarkreis. Wir sahen es um 1 Uhr nachts aus der Dachluke heraus und sprangen sofort in die Kleider. Leider ist mein Stativ irgendwo verschütt gegangen, daher musste ich mich anlehnen und versuchen, den Photoknips 15sec still zu halten.



Letztes Jahr haben wir das Polarlicht Anfang September auch südlich vom Polarkreis gesehen, man muss also nicht zwangsläufig im Winter vor Ort sein, Hauptsache, es ist dunkel genug.
Schöne Tage noch da oben...

Saine und Walter

Gogolo am 19 Sep 2013 12:52:58

bonjourelfie hat geschrieben:Ich hab noch einen Tipp für euch für eine wunderbare Radtour: nach Gränna am Vättern, von dort mit den Rädern auf die Fähre und auf die Insel Visingsö übersetzen. Die Insel ist 15km lang, wir sind einmal rundherum gefahren.




Hallo Elfie wir sind gerade vor einer Stunde in Gränna angekommen. Vielen Dank für. den Tipp!!!


Habe die Ehre

Gogolo

bonjourelfie am 19 Sep 2013 13:01:25

Oh, das freut mich.

Schau mal hier
--> Link

Ich war in letzter Zeit etwas zu faul zum bloggen, bzw. Hatte kein Internet, wird aber bald nachgeholt.

aus dem kalten Bayern
Elfie

nuvamic am 19 Sep 2013 14:20:05

Gränna -> Bonbonmacher zugucken.... ;)

Gogolo am 19 Sep 2013 15:20:41

nuvamic hat geschrieben:Gränna -> Bonbonmacher zugucken.... ;)



Schon vermerkt! Danke.


Habe die Ehre

Gogolo

nuvamic am 19 Sep 2013 15:33:19

hihi - vielleicht hätte ich ergänzen sollen.... danach wollte ich NIX von dem Zeug mehr essen :lol: viiiiiel zu viel Zucker und "Gebabse" (das versteht man vielleicht auch als Bayer *g*)

pipo am 19 Sep 2013 16:18:14

nuvamic hat geschrieben:Gränna -> Bonbonmacher zugucken.... ;)

Und Bonbons für die Daheim gebliebenen mit bringen :mrgreen:

Gogolo am 19 Sep 2013 16:55:38

pipo hat geschrieben:
nuvamic hat geschrieben:Gränna -> Bonbonmacher zugucken.... ;)

Und Bonbons für die Daheim gebliebenen mit bringen :mrgreen:



Nix da - selber hinfahren!!! Gegend geniessen und Bonbons lutschen...


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 19 Sep 2013 17:47:48

ein Besuch im Meeresmuseum in Gränna ist Pflicht.

Gogolo am 19 Sep 2013 20:04:00

fricki hat geschrieben:ein Besuch im Meeresmuseum in Gränna ist Pflicht.



Nein, nein, in ein Museum gehe ich auf dieser Reise nicht mehr!


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 20 Sep 2013 08:10:29

:mrgreen:

Gast am 20 Sep 2013 09:09:00

Gogolo hat geschrieben:
fricki hat geschrieben:ein Besuch im Meeresmuseum in Gränna ist Pflicht.



Nein, nein, in ein Museum gehe ich auf dieser Reise nicht mehr!


Habe die Ehre

Gogolo


Nun gut, ist aber wirklich sehenswert, mit den Haien auf Du und Du.


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