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Das Gogolobil unterwegs: i. d. hohen Norden 2013 1, 2, 3, 4, 5, 6


travelrebell am 21 Jun 2013 19:02:19

gespannt auf viele erlebnisreiche Fotos, wünschen wir einen tollen Reisestart, möge Euch der Hagel verschonen, der uns gestern erwischt hat 8)

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

aurelia49 am 24 Jun 2013 22:06:08

Auch wir werden in den hohen Norden gehen. Aber wir gehen erst am 31. Juli auf die Fähre von Rostock nach Trelleborg.
Letztes Jahr waren wir früher dran. Das Wetter wird sicher gut, da es kein schlechtes gibt, sondern nur falsche Kleidung.
Wir werden weiter gespannt auf eure Berichte warten
Viele schöne Tage wünschen euch
familie aurelina49

Gogolo am 28 Jun 2013 14:12:35

Mit Prag geht es auf unserer Reise weiter:

Auf der Insel inmitten der Moldau ist ein Campingplatz. Dieser war allerdings durch das Hochwasser überschwemmt, so dass einige Funktionen des Platzes nicht gehen, so z.B. WLAN und die Fähre über die Moldau. Dafür hat aber der Platz eine grandiose Sicht auf die Burg und den Fluss mit den vielen Ausflugsschiffen und es gibt wegen der Widrigkeiten einen erheblichen Nachlass auf den Übernachtungstarif. Schlimm, was auch hier das Hochwasser angerichtet hat. Der gesamte Campingplatz war rund einen Meter hoch unter Wasser, die Rezeption zerstört, der elektrische Strom war aber zumindest an den Stellplätzen wieder hergerichtet. Jetzt herrscht eine brütende Hitze von rund 38° C und der Boden trocknet beinhart aus. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen unter hohen Bäumen aus, damit die Hitze im Gogolobil etwas erträglich ist. Der Kompressorkühlschrank läuft fast die ganze Zeit um die Innentemperatur von 4°C zu halten. Auch den Dachventilator schalten wir nicht ab damit die Stauhitze abgesaugt wird – das funktioniert recht gut und in der Nacht ist es zum schlafen erträglich.





Wir bleiben hier zwei Nächte, schon um an einem Tag die Stadt Prag zu besichtigen und dazu nicht hetzen zu müssen. Wir haben ja Zeit genug!

Schon beim Frühstück am nächsten Morgen müssen wir draußen einen Schattenplatz suchen, denn es wird wieder sehr heiß. Mit einem Taxi fahren wir im morgendlichen Berufsverkehrschaos in die Innenstadt von Prag und machen eine große Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Burg, der Karlsbrücke und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Es wimmelt von Touristen trotz der Hitze. In einer der romantischen Gässchen der Altstadt essen wir eine Kleinigkeit und füllen unseren Flüssigkeitsbedarf auf bevor es mit dem Taxi wieder zurück geht. Mit dem Fahrrad hätte es keinen Spaß gemacht…
















In der zweiten Nacht ist ein heftiges Gewitter mit Platzregen und es kühlt gottseidank etwas ab. Wir verlassen Prag und im laufe des Tages auch Tschechien, fahren nach Südpolen weiter um über einen Nächtigungsstopp bei Sokorochow/Nyskie nach Krakau zu fahren. Stechmücken gibt es dort genügend.

Vorher brauchen wir auch so eine ViaToll-Box für Polen. Es ist im Prinzip und von der Handhabung das gleiche System wie in Österreich und Tschechien. Auch das Auffinden der Distributionsstelle zum Erwerb der Box ist ebenso umständlich wie in Tschechien. Da lobe ich mir doch die ASFINAG in Österreich – vorbildlich. Wie dem auch sei, jetzt haben wir gleich drei solcher Boxen an Bord… Die gebührenpflichtigen Straßen in Polen sind ganz unterschiedlich. Da gibt es zunächst die Autobahnen, aber auch Schnellstraßen und sonstige kurze Abschnitte normaler einspuriger Straßen sind mautpflichtig. Da ist so eine Box zwingend notwendig, um nicht als Mautpreller eine Strafe zu bezahlen (es braucht diesbezüglich niemand mehr über Österreich zu schimpfen!), man fährt auf einer normalen Landstraße, auf einmal piepst es in der Box und es wird eine Gebühr abgebucht. So eine Straße kann man einfach nicht vermeiden und es ist meines Erachtens unmöglich ohne die Box in Polen (aber auch in Tschechien) zu fahren. Und manche Straßen muss man trotz BiaToll-Box gleich an Ort und Stelle an einer Mautstation bar bezahlen.

Ehrlich gesagt: von Krakau als UNESCO-Weltkurlturerbe hatte ich mir mehr erhofft! Da kenne ich einige Städte, die Krakau leicht den Rang ablaufen. Aber vielleicht sind wir schon zu verwöhnt von den vielen Städten und Gegenden, die wir schon gesehen haben. Klar, die Stadt ist ganz nett, wie ihr aus den nachstehenden Bildern sehen könnt, aber vom Hocker hat uns dies alles nicht geworfen. In allen Kirchen waren Gottesdienste, so dass man sie nicht eingehend besichtigen konnte.



















Auschwitz haben wir uns geschenkt…



Wir fahren weiter nach Norden, nach Nordpolen (nicht Nordpol sondern in den Norden von Polen) um über Marienburg/Malbork und Elblag zur masurischen Seenplatte zu kommen. Der Weg führt uns dabei über Torun, wobei das Wetter zunehmend unbeständiger wird und nachts heftige Gewitter toben. Torun wäre nach den Beschreibungen eine sehr schöne, im Stadtkern fast mittelalterliche alte Hansestadt, aber das Wetter hält uns innerhalb des Gogolobils fest. Die Zufahrt zu unserem in der Stadt geplanten Übernachtungsplatz gestaltete sich sehr schwierig, da das Gogolobil mit seiner Höhe durch zwei Unterführungen mit jeweils 3,30m und 3,20m nicht durchpasste. Letztlich standen wir dann auf einem Parkplatz am Rande eines Parks zwischen Lidl und einem Kapuzinerkloster recht ruhig (vom trommelnden Regen auf das Fahrzeugdach abgesehen). Die relativ lange Tagesetappe von 450km tat ein übriges um einen ruhigen Schlaf zu haben.

Wir kommen in Marienburg/Malbork an und suchen dort den Campingplatz. Die Straße, die uns das Navi empfiehlt ist totale Baustelle und auch die Unterführung unter der Eisenbahn für uns zu niedrig. Mit einigen Umwegen erreichen wir unser Ziel. Am Campingplatz macht sich ein schweizerisches Ehepaar bemerkbar, das unser Gogolobil aus dem Forum erkennt und es entwickeln sich nette Gespräche, die immer wieder von Regen unterbrochen werden. Das Gogolobil ist offensichtlich bekannt wie ein bunter Hund… Leider trennen sich am nächsten Tag schon wieder unsere Wege.

Übrigens: wer mit dem Womo nach Polen fährt, der braucht sich um die Versorgung mit Gas keine Gedanken zu machen – insbesondere, wenn man einen Gastank oder Gastankflaschen hat. Denn fast jede Tankstelle in Polen führt LPG zum nachtanken. Auch das Tankstellennetz ist sehr dicht und der Diesel kostet so zwischen 1,25 und 1,30€. Die EuropaSIM-Karte funktioniert überall, auch in den hintersten Winkeln hat man einen guten Empfang und ein relativ schnelles Netz (obwohl: heute ist es langsam..., besonders der Bilderupload).

Als nächstes werden wir die Festung Marienburg besichtigen, nach Elblag weiterfahren (dort unsere polnische VieToll-Box zurückzugeben versuchen) und dann am Oberländer Kanal bei Jeblonki übernachten. Weiter geht es dann zu den masurischen Seen. Dazu dann näheres im nächsten Bericht.



Bis dahin viele in die Heimat



Habe die Ehre

Gogolo

fetzi am 28 Jun 2013 14:24:00

Vielen Dank für Mitfahrgelegenheit....wenn auch nur am Bildschirm :)

pipo am 29 Jun 2013 10:18:46

Vielen Dank für's Update :ja:

Das Wetter schein ja in Polen ganz ordentlich zu sein. Mit welchem Navi (-Software) seit ihr eigentlich unterwegs?

Jetzt erst mal ein PIWO :mrgreen:

Viel Spass noch euch Zwei :lach:

Gogolo am 29 Jun 2013 11:04:54

Zum Navi - wir haben zwei dabei - nehme ich in Kürze Stellung. Nur soviel jetzt schon: Das Smartphone mit der Software OsmAnd+ ist für mich am besten! Ich bin begeistert!


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 29 Jun 2013 11:19:30

Gogolo hat geschrieben:Zum Navi - wir haben zwei dabei - nehme ich in Kürze Stellung.


Bin gespannt - hätte auch Interesse an dem Bericht :)

Gogolo am 29 Jun 2013 15:01:32

Jetzt will ich mal zum Thema Navi Stellung nehmen, nachdem ich jetzt meinen Laptop eingeschaltet habe und ich nicht mühsam auf dem Smartphone tippen muss:


Ich besitze ein Falk-Navi und ein Garmin nüvi465 sowie ein Smartphone Samsung Galaxi note. Das Falk nutze ich schon seit einiger Zeit nicht mehr, da ich zum einen mit der Navigation nicht zufrieden war und zum anderen eine Einstellung „Norden ist immer oben“ nicht möglich ist. Ich bin es so gewohnt, dass Norden auf der karte (auch im Navi) immer oben ist und war froh, dass das Garmin diese Einstellung hat. Auch war es bei dem Falk unmöglich, alle drei GPS-Format einzugeben und eine Umrechnung wollte ich nicht machen.

Mit dem Garmin kam ich eigentlich recht gut zurecht und es hatte mir auf unserer großen Asientour auch in Russland, China und auf der Seidenstraße gute Dienste geleistet, da entsprechendes routingfähiges Kartenmaterial vorhanden war. Nur die Navigation als solches war schon gewöhnungsbedürftig, insbesondere wenn ich „Autobahnen und Schnellstraßen vermeiden“ eingegeben habe. Das Kartenmaterial selbst ist relativ teuer und schnell veraltet.

Ende letzten Jahres hatte ich mir dann ein Smartphone Samsung Galaxy note mit Android-Betriebssystem zugelegt. In der Vorbereitung dieser Reise wurde mir empfohlen, mal das kostenlose App OsmAnd aufzuspielen (mittlerweile habe ich mir die Vollversion OsmAnd+ für rund 5€ zugelegt). Ich nutze jetzt OsmAnd+ parallel zum Garmin und bin über die Qualität der Karten mehr als angenehm überrascht. Und das Gute ist: die Karten sind kostenlos und sogar superaktuell. Ich habe festgestellt, dass selbst größere Baustellen vermerkt ist und dass das Navi mich dann selbständig um die Baustellen herumführt. Meine Karten haben z.B. das Datum 21.06.2013. Auch die bereits in den Karten vorhandenen POIs sind sehr brauchbar, wenn es darum geht, einen Geldautomaten, eine Bank, einen Parkplatz, einen Supermarkt oder eine Tankstelle zu finden. Auch CPs sind in den Karten eingezeichnet. Karten gibt es von der ganzen Welt und ich habe mir probeweise auch mal Karten von Island (das Land kenne ich sehr gut) heruntergezogen und habe festgestellt, dass selbst da die kleinsten Straßen vermerkt sind. Eine Umstellung zwischen Pkw, Radfahrer und Fußgänger ist möglich. Wie gesagt, ich bin begeistert!

Fragen? Ich beantworte sie gerne – kann aber immer wieder etwas dauern bis ich wieder online bin.


Habe die Ehre

Gogolo


PS: übrigens, wir haben heute und aktuell hier in Masuren Sonnenschein und ca. 25°. In den Nachrichten sehe ich gerade, dass in Deutschland das Wetter wohl nicht so gut ist....

Lancelot am 29 Jun 2013 16:03:56

Gogolo hat geschrieben:Ich nutze jetzt OsmAnd+ parallel zum Garmin ....


Du hast also BEIDE in Betrieb ? Und vergleichst ?
Hast Du das Smartphone dazu in einer Halterung ? Wie ist die Sprachausgabe ?
GPS-Empfang unter dem Alkoven ?

Danke Dir im voraus :)

Gogolo am 29 Jun 2013 16:27:31

Ja, ich habe beide Geräte gleichzeitig in Betrieb - Smartphone ist in einer Halterung vorne links unten an der Frontscheibe. Der Alkoven stört überhaupt nicht, ständig sind so 12-14 Sateliten im Empfang. Die Sprachausgabe ist bei der kostenlosen Version (die habe ich als erstes heruntergeladen) noch nicht so toll und etwas "blechern". Soll aber bei der jetzigen gekauften Version besser sein, wenn ich mir noch das kostenlose Sprachtool herunterlade, was ich demnächst auch machen werde.


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 29 Jun 2013 16:30:44

:dankeschoen:

Werd mir das auch mal "näher anschauen", ist ja quasi ein Zusatznutzen des Smarty .. :)

Bist Du da on- oder offline im Navibetrieb ? Muß wohl online sein, oder ..

Gogolo am 29 Jun 2013 16:41:33

Nein nicht online, sondern offline!!! Das istd ja das schöne daran, dass man diese kostenlosen Karten herunterziehen kann und sie stehen einem immer "frisch" zur Verfügung. Ich mache das immer unmittelbar vor einer Fahr in ein fremdes Land, dann sind die Karten hochaktuell. Auch in Deutschland (Bayern) habe ich die Karten schon getestet mit dem Fahrrad und bin von der Genauigkeit sehr angetan. Jede Bank zum rasten am Rande der Radlstrecke ist eingezeichnet...

Probiert es aus - kostet nix, solange die kostenlose Version genutzt wird!


Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 30 Jun 2013 09:48:35

Danke Dir.. :mrgreen:

Ich werde mir das APP mal anschauen und vergleichen. Schöne Fahrt und vor allem schönes Wetter!!

georg1025 am 30 Jun 2013 10:49:36

Hallo Gogolo,

eine tolle Reise haben wir vor zwei Jahren gemacht , durchs Baltikum Ostkarelien Kirkenes Gamvik Havesund Skiroy Kiruna Oulu Vaasa Helsinki und durchs Baltikum wieder zurück nach Bayern.
Insgesamt 11000 Km aber es hatt sich gelohnt.

Gute Reise in den hohen Norden

Georg 1025

catsus am 30 Jun 2013 12:12:14

Hallo Gogolo's
Wir haben uns sehr gefreut, Euch beiden in Marienburg kennen zu lernen. Schade, dass der Regen unsere Gespräche immer wieder zum erliegen brachte :( Und unser weiteres Treffen am Oberländerkanal ging auch in die Binsen. Der geplante Stellplatz war eine Baustelle und der Schiffsbetrieb auf dem Kanal war für 2 Monate eingestellt, wie mir ein Bauarbeiter erklärte. Schade, wir dachten uns, dort könnten wir noch ein Bier zusammen trinken...
Wir sind weitergefahren in die Masuren, Mikolajki (Stellplatz am bewachten Parkplatz) und stehen nun auf dem CP Seeblick bei Ruska Wies.
Wir wünschen Euch eine tolle Weiterreise und wir werden Eure Berichte mit Interesse verfolgen.

Gogolo am 02 Jul 2013 16:11:43

Die Marienburg in Malbork ist wirklich gigantisch und sehr sehenswert. Bei einem Polenbesuch ist die Marienburg eigentlich ein Muss. Sie ist das größte von Menschenhand geschaffene Backsteinbauwerk und wurde in historischer Zeit nie gestürmt. Wir waren vor 4 Jahren schon einmal hier und hatten auf eine Besichtigung verzichtet, weil damals so viele Leute an der Kasse anstanden. Dieses mal gingen wir schon am Vormittag vor den Touristenströmen hin, ergatterten einen Audio-Guide und machten damit die Burg und die Burgräume unsicher. Die nachstehenden Bilder zeigen die beeindruckende Burg:







In Elblag war die letzte Station, wo wir unsere ViaToll-Box wieder zurück geben konnten. War schon die Beschaffung nicht ganz einfach, war die Rückgabe echt ein Erlebnis. Der Angestellte in der Tankstelle war überhaupt nicht begeistert, dass er jetzt so viel Papierkram ausfüllten musste und weigerte sich zunächst mit dem Hinweis, dass ich möglicherweise nochmals in eine mautpflichtige Straße komme. Ich versuchte es ihm klar zu machen, dass wir jetzt über die masurischen Seen nach Litauen fahren werden und auf dieser Strecke gibt es keine Mautpflicht. Erst ein Anruf bei der Zentralstelle von ViaToll (dort spricht man auch deutsch) klärte die Angelegenheit und der gute Mann nahm seine Tätigkeit auf. Dauer des Schauspiels: über eine halbe Stunde! Ach wie einfach ist es doch mit der österreichischen GoBox…

Dann fuhren wir 50km zum Oberländer Kanal um dort an der gleichen Stelle zu stehen wie vor 4 Jahren, denn dort kannte man so schön die Boote besichtigen, wie sie mit Wasserkraft die schiefe Ebene hinauf gezogen werden. Auch im Kraftwerk war es möglich, die seit über 120 Jahren einwandfrei funktionierende Technik eingehend zu studieren. Als wir hinkamen – welche Enttäuschung: der gesamte Kanal wird derzeit restauriert und gewartet. Kein Wasser im Kanal und demzufolge auch keine Schiffe, nur viele Bagger und Arbeiter. Da wollen wir nicht stehen bleiben und fahren deshalb nach kurzer Überlegung weiter.

An den Einfahrtsstraßen zu größeren Orten werden Pilze und Beeren von Männern und Frauen verkauft – letztere verkaufen manchmal auch sich selbst... Die Pilze für unser Abendessen kaufen wir aber sehr günstig in einem Laden und ich mache daraus ein leckeres Pilz-Nudel-Gericht.





Die geplante nächste Station sind die masurischen Seen. Der Weg dorthin wurde in zwei Etappen aufgeteilt. Die erste Übernachtung machten wir auf einem einsamen Campingplatz bei Allenstein/Olstzyn oberhalb eines netten Sees. Das Wetter ist allerdings ziemlich durchwachsen und es tröpfelt immer wieder. Am Campingplatz lässt sich kein Personal blicken, weder am Abend noch am nächsten Morgen. Warmes Wasser und Strom war allerdings vorhanden. Da wir niemand trafen, bei dem wir zahlen konnten, fahren wir nach einer angemessenen Wartezeit weiter.

Bei den masurischen Seen stehen wir auf dem Campingplatz Galindia an der Mündung des Krutynia-Flusses in den Beldany-See. Der Platz liegt sehr ruhig und malerisch in einem Naturpark und ist im Stil einer slawisch-galindischen Wehranlage angelegt. Es gibt viele außergewöhnliche Holzskulpturen, die hier angefertigt werden und auch das Personal läuft in historischen Kostümen herum. Vom Gogolobil aus kann man schön auf den See schauen. Es ist herrlich ruhig und der Kuckuck ruft im Wald. Es ist genau so, wie ich mir die Masuren so im Geiste vorgestellt habe – herrlich! Unterwegs haben wir schon viele besetzte Storchennester gesehen. Wir bleiben hier ein paar Tage und relaxen, auch wenn es bewölkt und regnerisch ist. Ein paar Ruhetage tun mir als Fahrer gut – man ist schließlich nicht mehr der Jüngste…










Einen Besuch der in der Nähe befindlichen Wolfsschanze (Führerhauptquartier) verkneifen wir uns…


Vollkommen ausgeruht fahren wir von Polen nach Litauen. Vorher tanken wir noch und geben dazu die letzten Zloty aus. Mit dem Euro ist doch alles viel einfacher! Jetzt geht in Litauen die Sucherei nach einem Geldautomaten an um litauische Lats zu erhalten. Gleich nach der Grenze finden wir einen Geldautomaten um die notwendige Fremdwährung für Litauen zu ziehen.

Wir fahren nach Trakai, es regnet während der Fahrt. Die Hauptstadt Vilnius werden wir nicht besuchen, denn das haben wir schon vor vier Jahren eingehend gemacht. Trakai war vor langer Zeit die litauische Hauptstadt und hat als Hauptattraktion ein sehr schönes Wasserschloss aus dem 14. Jahrhundert auf das wir vom Campingplatz einen herrlichen Blick haben. Mit den eBikes fahren wir vom Campingplatz um den See zum Wasserschloss und besichtigen dieses eingehend da sich das Wetter wieder grundlegend besserte und nun Sonnenschein und Wärme herrschen.










In der Nähe von Trakai ist auch der geografische Mittelpunkt von Europa, das haben Messungen französischer Geographen ergeben. Ein Stellplatz ist auch dort. Wir fahren auf der Weiterreise dort hin, bleiben aber nicht über Nacht. Überall im Lande sind Störche unterwegs, deren Nester sind gut belegt und viele Elternstörche spazieren auf den frisch gemähten Wiesen um Futter für ihre Jungen zu suchen.






Unsere nächste Station ist Siauliai, denn dort ist auch der Berg der Kreuze. Ein beeindruckender Hügel, auf dem hunderttausende von Kreuzen – riesige, große, kleine und kleinste – angebracht sind. Der Berg der Kreuze hat sich zu einem Wallfahrtsort entwickelt. Und hier nächtigen wir auf dem Parkplatz eines in der Nähe befindlichen Klosters.










Die sog. Europa-SIM (--> Link), die ich in meinem ersten Bericht erwähnt habe und die ich für Internet, SMS und Telefonie nutze, hat ihren Tarif geändert, und zwar zu Gunsten der Benutzer! War früher für 3€/Tag 50min. Telefonie und 50 SMS sowie 50MB im Preis inbegriffen, so ist jetzt seit Ende Juni die Internetznutzung unlimitiert – ich habe es ausprobiert und es funktioniert tadellos. Auch Skype und Tethering sind möglich, wobei Skype wegen der freien 50 Min. Telefonie fast überflüssig ist. Die 3€ kostet es nur dann, wenn man am jeweiligen Tag die Karte auch tatsächlich nutzt. Toll. Und die Karte funktioniert in 47 europäischen Ländern. Damit hat sich die Sucherei nach einem freien WLAN fast erledigt.


Wir fahren weiter in Richtung Norden nach Lettland. Es ist weiterhin spannend – bleibt dran!


Viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

mischa1 am 02 Jul 2013 20:12:28

Es ist wie früher bei Luis Trenker: Ich freu mich schon auf die Fortsetzung! :top:

Mischa

Anne42 am 02 Jul 2013 20:27:55

du kannst sicher sein, ich bleibe dran. Wieder sehr schön!!!!

nuvamic am 02 Jul 2013 20:38:31

Habt ihr erklärt bekommen, wofür diese martialischen Herren im Hof der Marienburg stehen? (kennst ja meine Neugier *g*)

eijden am 02 Jul 2013 21:22:29

Was für ein wirklich klasse Reisebericht inklusive Informationen rund um den Alltag! Respekt! Euch wünsche ich noch weiterhin eine gute Fahrt mit ganz vielen schönen Erlebnissen, vielleicht weitere Begegnungen wie mit den Schweizern und das alles Heil bleibt :)

JoergausBonn am 02 Jul 2013 21:35:34

Die sog. Europa-SIM (--> Link), die ich in meinem ersten Bericht erwähnt habe und die ich für Internet, SMS und Telefonie nutze, hat ihren Tarif geändert, und zwar zu Gunsten der Benutzer! War früher für 3€/Tag 50min. Telefonie und 50 SMS sowie 50MB im Preis inbegriffen, so ist jetzt seit Ende Juni die Internetznutzung unlimitiert – ich habe es ausprobiert und es funktioniert tadellos. Auch Skype und Tethering sind möglich, wobei Skype wegen der freien 50 Min. Telefonie fast überflüssig ist. Die 3€ kostet es nur dann, wenn man am jeweiligen Tag die Karte auch tatsächlich nutzt. Toll. Und die Karte funktioniert in 47 europäischen Ländern. Damit hat sich die Sucherei nach einem freien WLAN fast erledigt.

Gogolo[/quote]

Komisch.. auf der Internetseite steht immer noch 50 MB

derkleinste02 am 02 Jul 2013 21:41:26

Wie geil ist das denn

bin noch nicht lange hier im Forum, aber das nenne ich mal Womo-Abenteuer
wünsche Euch viel Spass, tolle Eindrücke und immer eine gute Fahrt !

derkleinste

Gogolo am 02 Jul 2013 21:54:06

at nuvamic

das ist mir leider nicht bekannt. Sie waren nur sehr fotogen...


at Joerg

schau mal auf der Webseite ist von Vodafone in Italien, die geben die Europasim heraus. Da steht es -allerdings in italienisch bzw. schau in den Thread Europasim hier im Forum.


Habe die Ehre

Gogolo

bonjourelfie am 02 Jul 2013 22:05:09

Hallo,

eine tolle Reise, die wir im letzten Jahr ähnlich machten, allerdings kürzer. Schön, jetzt durch Euch an vieles erinnert zu werden. Ich wünsche Euch weiterhin viele Erlebnisse und uns schöne Bilder.

LGElfie

--> Link

Gogolo am 03 Jul 2013 15:50:21

Wir sind jetzt aktuell in Ventspils/Lettland bei bestem Wetter. Ich berichte über diese recht nette und sehenswerte Stadt in Kürze.


Habe die Ehre

Gogolo

stranieri am 03 Jul 2013 21:13:38

Hallo Gogolo,

falls Du vor 4 Jahren nicht dort warst...
von Ventspils ist es nicht weit ans Kap Kolka...ein traumhafter Fleck, auf dem Parkplatz durfte man letztes Jahr übernachten (ich glaube 5 Lats)...Die Stimmung am Kap ist unvorstellbar schön, vor allem abends

Habt Ihr Kuldiga schon besucht? herrliches Ambiente und ein abenteuerlicher Glockenturm...

Viel Spass auf Deiner weiteren Reise, vielleicht sehen wir uns in Finnland!

aus dem südlichen Landkreis RO

Gogolo am 03 Jul 2013 22:33:45

Nach Kap Kolka fahren wir übermorgen - zunächst machen wir noch die hübsche Stadt Ventspils unsicher. Hier gibt es soviel zu sehen und das Wetter ist traumhaftl


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 03 Jul 2013 22:41:00

Stiller Leser liest immer begeistert mit. :ja: Ich denke, ich muss langsam auch mal Richtung Nordost denken.

nuvamic am 03 Jul 2013 22:46:10

Familie Gogolosinen (oder so) - lasst euch ruhig Zeit. Beim Mitlesen kommt ihr mir grad ziemlich schnell vor.... ;)

Gogolo am 04 Jul 2013 08:27:07

nuvamic hat geschrieben:Beim Mitlesen kommt ihr mir grad ziemlich schnell vor.... ;)



Bei der Weiterfahrt werden wir auch auf die Insel Saremaa in Estland fahren und dort eine Woche "Urlaub" machen...


Habe die Ehre

Gogolo

nuvamic am 04 Jul 2013 09:43:42

Ah - die Entspannung naht :)

abba am 04 Jul 2013 11:26:32

Will auch mal schnell Hallo rufen! Schön, dass es Euch gut geht und danke lieber Gogolo und Gogoline fürs Mitnehmen! auch von Peter!

eva b. am 05 Jul 2013 09:52:37

Wieder eine fantastische Reise des Gogolobils. Und meinen Dank an den Autor, dass wir wieder teihaben dürfen :top:
Euch noch eine spannende und auch erholsame Zeit!

Responderh am 06 Jul 2013 09:36:14

Super Bericht Gogolo,ich war vor 2 Jahren bis Estland allerdings nur 4 Wochen.Erinnere mich sehr gerne daran wenn ich den Bericht und die Bilder sehe.
Super wie Du /Ihr das alles so machst.
Respekt bin jeden Tag darauf gespannt ist wie ein Krimi für mich.

Danke und weiterhin gute Reise :sky: :fahrrad2:

wolfworldwide am 06 Jul 2013 10:41:16

Moin Gogolo,

wir finden auf Saaremaa den Campingplatz Tehumardi, an der Küste bei Salme, ganz nett. Der Besitzer, Ago Lieblik, ist ein witziger und überaus trinkfester Geselle und hat den Platz gut in Schuss. Die Fähre nach Muhu braucht man nicht zu reservieren, man kommt selbst bei hohem Verkehrsaufkommen ziemlich schnell mit. Im übrigen ist die Fährlinie hochmodern und überaus günstig. Ich glaube wir haben bei 8,7 m Länge one way inkl. Top-Sonntagszuschlag irgendwas rund um 14 Euro bezahlt. Man kann auch schön essen an Bord. Die Seljanka und die Sild-Brote (auf Schwarzbrot mit Ei) sind sensationell.

Apropos essen: Auf Saaremaa muss man unbedingt in der Veski Trather (Kuressaare) und im Söögimaja (Lümanda) estnisch gegessen haben. Achtung: Dort steht ein phantastischer Senf auf dem Tisch, der gerne auch als estnisches Kulturgut ausgegeben wird. Dahinter steckt "Musjala Mustard", zwei Deutsche, die im Norden der Insel in einer kleinen Manufaktur den Senf (und anderes produzieren). Fahrt mal vorbei, die Beiden freuen sich immer über Besuch (Mustjala Mustard, Tonu-Laasi Talu 1, 93824 Pahapilli küla, Mustjala Vald). Keine Sorge, ist leicht zu finden, und seit zwei Jahren ist die Straße dorthin sogar asphaltiert.

Wenn Ihr die Zeit habt, dann würden wir die Rückkehr zum Festland über die Insel Hiiumaa empfehlen. Da ist nicht viel los, aber eine Übernachtung auf dem einsamen Parkplatz beim Leuchtturm Köpu und Besichtigung desselben hat was magisches. Von Hiiumaa kommt man per Fähre auch wieder schnell und günstig aufs Festland.

Mit besten n



Wolf

Aretousa am 06 Jul 2013 10:48:08

Mit Vergnügen und gespannt auf jeden neuen Eintrag lese auch ich deinen unterhaltsamen und informativen Reisebericht.
Danke, schon mal.

bonjourelfie am 06 Jul 2013 18:25:32

Hallo,

uns ging es letztes Jahr genau so, wir waren reif für eine Woche Urlaub auf der Insel Saaremaa und waren ebenfalls auf dem CP Tehumardi. Allerdings gibt es auf der Insel schon wieder so viel zu entdecken...

Viel Spaß euch beiden

LGElfie
--> Link

Gogolo am 08 Jul 2013 16:33:09

Lettland ist erreicht. Der Grenzübergang gestaltete sich total unproblematisch, d.h. bis auf ein Hinweisschild war die Grenze unmerkbar. Lediglich der Straßenzustand hat sich geändert, sind wir doch eine ganz kleine, unbedeutende Grenze gefahren und dann war auf lettischer Seite Schluß mit lustig, der Asphalt war zu Ende und es begann zunächst eine sehr staubige und unebene Kiesstraße. Aber die Landschaft hier im Hinterland war dies wert. Rapsfelder blühten und überall waren noch Störche zu sehen. Die kleinen verschlafenen Dörfer liegen sehr einsam, aber alles ist sauber.





Über diese kleinen Straßen fahren wir zu unserem ersten Ziel in Lettland: die hübsche und absolut sehenswerte Stadt Ventspils. Wir waren schon ein paar mal in dieser liebenswerten Stadt und wir sind immer wieder begeistert. Insbesondere gefallen uns die vielen Kunstwerke in den Parks und am Straßenrand, die der Bürgermeister, ein Kunstmäzen (zum Teil auf seine eigenen Kosten), hat aufstellen lassen. Überall in der Stadt sind „Kühe“ zu sehen – natürlich ebenfalls Kunstwerke – und viel Blumenschmuck, auch künstlerisch gestaltet. Einige Bilder mögen dies verdeutlichen:




















Wir stehen für zwei Nächte am städtischen Campingplatz in Ventspils. Gogoline muss Wäsche waschen, das ist auch manchmal auf einer langen Fahrt notwendig. Die Waschmaschine wird erst am späten Nachmittag frei und so dauert unsere Wäsche bis 23 Uhr. Aber es ist ja hier noch hell um diese Uhrzeit. Es ist schönes Wetter und die Wäsche trocknet schnell. Der Campingplatz hat auch schnelles, freies WLAN und das nutze ich aus um mir die aktuellsten Navikarten von Finnland, Norwegen und Schweden herunter zu ziehen.

Gleich hinter dem Campingplatz ist ein ebenfalls künstlerisch schön gestalteter Park, u.a. mit vielen verschiedenen Ankern die hier besonders gut in die Landschaft passen, weil gleich hinter dem Park sich wiederum das Meer befindet. Alles ist total sauber und gepflegt, keine Graffiti verschmieren Wände und Bänke. Vom Park aus geht auch eine lustige Minidampfeisenbahn durchs Gelände und in die Vorstadt und wir nutzen die Gelegenheit zur Mitfahrt. Am Abend essen wir vorzüglich in einem nahegelegenen Restaurant u.a. Soljanka und eine kalte Rote-Beete-Suppe, als Hauptspeise gab es Fisch in verschiedenen Variationen..












Am letzten Tag fahren wir mit dem Gogolobil noch in die Stadt, dort kennen wir am Hafen einen großen Parkplatz, wo man auch nächtigen könnte (das haben wir auf einer unserer früheren Fahrten schon gemacht). Dieses mal parken wir nur für kurze Zeit, wollen wir doch die Markthallen von Ventspils besuchen und einkaufen. Und so kam in unsere Einkaufstasche: schönes Frischfleisch, dunkler Honig, süße Kirschen, kleine aromatische Walderdbeeren, frische Pfifferlinge und ein schön geschnitzter hölzerner Kochlöffel. Bei einem Einkaufsmarkt, wo wir noch Brot und andere Kleinigkeiten besorgten trafen wir wieder Leute aus dem Forum, die unser Gogolobil sofort erkannten und sich bemerkbar machten. Genial. Das hat uns sehr gefreut!








Weiter ging die Fahrt zum Kap Kolka, hier treffen die Wellen und das Wasser der Ostsee und des Rigaer Meerbusens aufeinander. Am Strand liegt sehr viel Treibholz und das baden dort ist wegen der Strömungen nicht ungefährlich. Wir wären ohnehin nicht ins Wasser gegangen… Gleich 12km südlich vom Kap Kolka ist ein kleiner und einfacher Campingplatz, wo man unmittelbar am Meer schön stehen kann. Es sind lauter Eingeborene hier und das Wetter ist durchwachsen, aber warm.


Riga, die Hauptstadt Lettlands, ist unser nächstes Ziel. Es ist unser vierter Besuch in dieser Stadt, aber daran vorbei fahren, das wollten wir nun doch nicht, hat diese Stadt ebenfalls schöne Stellen, die zu besichtigen es wert sind. Riga war u.a. auch der Treff- und Ausgangspunkt für unsere Asienreise vor zwei Jahren und wir haben schöne Erinnerungen daran. Selbst mit dem Navi ist das navigieren in Riga nicht einfach, sind doch viele Straßen für Lkws gesperrt und das Gogolobil ist nun halt mal schwerer als 3,5to. Als wir dann endlich am City-Campingplatz von Riga ankamen mussten wir feststellen, dass von dieser Seite her wegen einer Baustelle die Anfahrt nicht möglich war. Also wollten wir einen Umweg über die Altstadt fahren um von der anderen Seite her den CP zu erreichen. „Wollten“ ist der richtige Ausdruck, denn an diesem Sonntag war in Riga irgendein großes Fest, die geplante Anfahrtsstraße war wegen eines Festzuges gesperrt. Außerdem waren hunderte von Omnibusse in der Stadt und viele Leute gingen in ihrer Tracht zum Umzug und Festgelände. Wir konnten also nicht in der Stadt bleiben – weder auf dem CP noch auf irgendeinem Parkplatz, die alle total überfüllt waren. Darum gibt es auch keine Bilder von Riga.


Es gäbe sicher noch viele schöne und berichtenswerte Stellen in Lettland, aber wir fahren gleich weiter nach Estland. Darüber dann näheres im nächsten Bericht.


Viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo


PS: Boh-ey, das Internet über UMTS und G3 ist hier in Estland so etwas von schnell - schneller geht es kaum...

abba am 08 Jul 2013 16:45:52

Schöne Bilder - wie immer! Von den Kühen hättest mir eine mitbringen können :D
Bleibt gesund und munter!

zeus am 08 Jul 2013 18:23:08

Bin begeistert, Gogolo, das ist ja wieder eine Spitzenreise :ja: :ja: :ja:

bonjourelfie am 08 Jul 2013 18:53:03

Hallo Gogolo,

zur Zeit ist doch das große Sängerfest in Riga, das nur alle fünf Jahre stattfindet. Tausende von Chorsängern treffen sich, beim Abschlusschor sollen über 13 000 Menschen gemeinsam singen.
Da wäre ich selber gerne mal dabei, aber es hat sich nie ergeben.

Und nochmal danke für die tollen Bilder und Berichte.

LGElfie

P.S. Habt ihr einen Besuch in den Markthallen eingeplant?

otone am 08 Jul 2013 18:55:57

Hallo Gogolo,
schöne Tour die ihr da fahrt. Wir sind seit Mitte Juni auf ähnlicher Tour unterwegs, allerdings "im Uhrzeigersinn" und in Nordfinnland biegen wir dann nach Russland/Karelien ab zum Weissen Meer, Onega-&Ladogasee; über ST.Petersburg, Baltikum und Polen zurück an den Bodensee, wo wir Mitte Oktober wieder ankommen wollen.
Wir waren jetzt 2 Wochen in Mittelnorwegen bis nördlich Trondheim unterwegs; da das Wetter z.Z an der Atlantikküste sehr schlecht ist, sind wir seit gestern über Östersund an der schwedischen Ostseeküste, um die Sonne zu geniessen. Von hier soll's dann über Umea, Lulea, Jokkmokk, Kiruna auf die Lofoten und von dort zum Nordcap gehen. Hoffentlich ist bis dahin das Wetter dort besser :x

und gute Fahrt
Otone

wolfherm am 08 Jul 2013 18:56:59

Hallo Günther,


Wunderbarer Bericht. Vielen Dank. Und weiterhin viel schöne Ansichten und gute Strecken. :D

Gogolo am 08 Jul 2013 18:58:06

bonjourelfie hat geschrieben:
zur Zeit ist doch das große Sängerfest in Riga, das nur alle fünf Jahre stattfindet. Tausende von Chorsängern treffen sich, beim Abschlusschor sollen über 13 000 Menschen gemeinsam singen.


P.S. Habt ihr einen Besuch in den Markthallen eingeplant?



Danke, Elfie, für die Aufklärung. Singen? Das wäre ohnehin nichts für mich gewesen, die hätten mich gleich rausgeschmissen so falsch wie ich singe...

Zu den Markthallen von Riga sind wir nicht gefahren. Erstens war Sonntag und zweitens war ich froh, aus der völlig überfüllten Stadt heraus zu sein. Und drittens hätte ich ohnehin nichts gebraucht.


Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 08 Jul 2013 21:23:34

Gogolo hat geschrieben:PS: Boh-ey, das Internet über UMTS und G3 ist hier in Estland so etwas von schnell - schneller geht es kaum...

Jo die haben ja von Den Chinesen gleich die neuste Mobilfunktechnik bekommen, da ja nix vorher da war.. :wink:

Wie teuer waren Deine heissgeliebten Kirschen?
Bestimmt keine 25€ wie auf dem Viktualienmarkt :lach:

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