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Lysefjord Autofähre


Grautvornixe am 09 Jun 2013 17:27:34

Frage an die erfahrenen Norwegenfahrer / Fährenbenutzer unter euch.

In Vorbereitung unserer ersten Tour nach Norwegen wollten wir eine Fahrt auf der Touristenautofähre am Lysefjord (von Lauvik nach Lysebotn) buchen. Die Buchungsseite für diese Autofähre ist dann leider nur noch "halbenglisch". Jedenfalls soll ich einen Fahrzeugtyp auswählen und mit Hilfe des Googleübersetzers habe ich die Auswahl auf "Bobil inntil 7 m" eingeschränkt.

Aber nun zur eigentlichen Frage: bei dieser Auswahlmöglichkeit (und nur bei den Wohnmobilen, nicht bei Autos, Lastern und Bussen) wird auf eine notwendige Bodenfreiheit ("bakkeklaring") von über 30 cm hingewiesen. Diese hat unser Wohnmobil nicht und ich kann mir nicht vorstellen, dass jedes andere Fahrzeug dies aufweist? Ich habe in der Suche ein paar Beitrage gesehen, aus denen ich schließe, dass durchaus Wohnmobile diese Fähre benutzen.

Kennt ihr diese Problematik? Müssen die 30cm wirklich eingehalten werden?

Seemann am 09 Jun 2013 17:50:46

Abgesehen von der Wo-Mo Größe, was will man mit dem Wo-Mo am Ende des Lysebotn ???

Hast du dir mal die Paßstraße angesehen, die von dort ins Gebirge geht. Sind schon heftige Steigungen drin. Und es gibt nur diese eine Straße.

Bin sie mal mit dem Pkw runter und wieder hoch gefahren, da unten die Welt zu Ende ist.
Meine Beste hatte Höllenangst !! :evil:

Gast am 09 Jun 2013 18:15:30

Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Fährgesellschaft vor Schadensmeldungen und Regress absichern will.

Ich bin auf dieser Fähre vor vielen Jahren mit einem Knaus 595 auf Fiat Ducato 230 gefahren, der hatte allerdings die Bodenfreiheit von mehr als 30 cm, gemessen von Boden zum niedrigsten Fahrzeugteil, meist ja wohl der Auspuff. Die neuen Fahrgestelle haben ja wohl fast alle wesentlich weniger Bodenfreiheit, da kann es schon mal heftig kratzen.

Hall Seemann, wo ist da denn etwas schlimmes? Man kann da genüsslich herunterfahren



(Das macht auch mächtig viel Spass, dort mit dem Rennrad runter zu brummen, vorausgesetzt, die Bremsen halten auch noch vor dem 360°-Tunnel. Da darf man mit dem Rad ja nicht durch. :D )

Vorher noch auf dem großen Parkplatz halten und zum Kjerag wandern. Dann, nachdem man unten angekommen ist, auf dem CP übernachten und am nächsten Tag mit der Fähre durch den Fjord, unterhalb des Preikestolen vorbei, damit man mal sieht, wie klein von unten doch die so berühmte Plattform aussieht. Dann auf Preikestolen Camping( falls noch in Betrieb ) übernachten, dann zum Parkplatz hoch fahren, Womo abstellen und zum Platteau wandern. Darum möchte man zum Lysefjord. :D

Die Fähre 1997



das Plateau von unten



und von oben


Gogolo am 09 Jun 2013 18:18:57

Warum möchtest du jetzt schon buchen? Fahre einfach hin und nimm die nächste freie Fähre. Kein Problem. Wenn diese voll ist, dann koche dir einen Kaffee und nimm die übernächste Fähre. Und schaue dir die Situation vor allem vor Ort genau an (Fährauffahrt), bevor du jetzt!!! buchst und zahlst.


Habe die Ehre

Gogolo

wmsnooker am 09 Jun 2013 18:23:54

So wie Gogolo würd ichs auch machen. :)

frajop am 09 Jun 2013 18:30:34

Hallo,
ich würde auch sagen, eine Buchung ist nicht notwendig. Bei so einer Reise ist es auch nicht sinnvoll pünklich irgendwo sein zu müssen.
Was die Bodenfreiheit angeht habe ich in N keine Fähre erlebt, wo das ein Problem gewesen wäre. Vielleicht sichern die sich wirklich ab, falls doch mal einer aufsitzt...

Frank

tammy99 am 09 Jun 2013 19:13:00

Moin,

wir haben die Fähre vor zwei Jahren genutzt. Wir haben auch vorher gebucht, war der 2. Tag nach Ankunft, daher planbar. Allerdings war dann nicht viel los und ich habe mich nicht zu erkennen gegeben, sonst hätte ich für über 6m zahlen müssen. Die nette Dame hat uns dann als bis 6m eingestuft :D
Die Fähre ist völlig problemlos, wie alle Fähren in Norge, zu befahren.
Also, mach Dir keinen Kopf. Für uns war das einer der schönsten Tage in Norge, die Fahrt ist herrlich. Wir hatten allerdings auch Kaiserwetter 8)

LG,
Fred

Grautvornixe am 09 Jun 2013 20:56:51

Vielen Dank für eure Antworten. Dann werden wir es wohl wirklich riskieren, einfach vor Ort hinzufahren. Wenn's klappt ists recht, wenn nicht machen wir halt einen Tag was anderes schönes. Auswahl scheint es da oben ja mehr als genug zu geben. Aber die Tour mit dem Boot ans Ende des Fjords und mit unserem (recht kompakten und damit auch passtauglichem) Kastenwagen zurück hätte sicher schon was ;)

SteffenBerlin am 09 Jun 2013 21:07:27

... die Strecke kann man in Google Streetview abfahren ... auweia.

FastFood44 am 10 Jun 2013 07:41:56

Seemann hat geschrieben:Hast du dir mal die Paßstraße angesehen, die von dort ins Gebirge geht. Sind schon heftige Steigungen drin. Und es gibt nur diese eine Straße.
........ da unten die Welt zu Ende ist.
Meine Beste hatte Höllenangst !! :evil:



Ich habe auch manchmal Höllenangst, aber da hatte ich keine.
Wir haben auch nicht vorgebucht und das war kein Problem.
Wir kamen von ob und haben in der einen Kehre (die unterste auf dem Bild von Werner) auf dem kleinen Schotterparkplatz übernachtet. Ein traumhaftes Plätzchen an einem Wasserfall mit Minisee. Nachts fahren eh keine Autos und es ist richtig schön ruhig und eben dort so an der Wand :mrgreen:

tammy99 am 10 Jun 2013 12:42:54

Moin,

die Anfahrt ist herrlich, Angst braucht man keine zu haben. Kurz vor dem Tal kommt zwar ein einspuriger Tunnel mit Kurve, aber wenn man zur richtigen Zeit durchfährt kommt auch niemand entgegen. Wir haben z.B. oben am Parkplatz vom Kjerag noch ne Stunde Pause gemacht und gewartet, bis die Fahrzeuge von der letzten Fähre alle hochkamen.
Dann haben wir es gewagt. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering, dass dann noch jemand entgegenkommt.
Vor der Reise hab ich auch überlegt, ob ich da wirklich langfahren soll. Es gibt aber schlimmere Straßen. Die eine Seite des Aurlandsvegen fand ich VIEL schlimmer.
Probiert es aus, Ihr werdet es nicht bereuen!

Noch ein kleiner Hinweis zum CP in Lysebotn: Der ist teuer und hat außer einer sehr schönen Lage nichts zu bieten. Es gab noch nicht mal eine vernünftige Ver- und Entsorgung.

LG,
Fred

wippi63 am 10 Jun 2013 18:37:57

Zur Bodenfreiheit kann ich sagen, dass es je nach Fähre mal mehr oder weniger knapp wird. Bis jetzt ist bei uns noch nie was passiert.

Wir sind letztes Jahr nach Lysebotn gefahren (super Strecke :D ) und wollten im Ort Lysebotn dann mit der Fähre weiter. War aber nicht so ohne weiteres möglich, da die Fähre ohne Buchung nur Womos bis 3,5t mitgenommen hat. Wenn wir es richtig verstanden haben muss man sonst vorher buchen. Kann sich aber wieder geändert haben. Ich glaube aber da gibt es eine Internetseite mit Infos, einfach mal Tange Google fragen.
Wir haben dann eine Nacht auf dem Campingplatz gestanden und sind den nächsten morgen die Strasse wieder zurück gefahren. Mann kann aber auch gut oben in den Bergen übernachten, da stehen in den Buchten immer Womos, da der Campingplatz im Ort recht teuer ist. Als meine Frau mit der Rechnung kam, dachte ich wir haben Land erworben :D :D :D Ok es gab kostenlos W-Lan.

steinar am 11 Jun 2013 19:58:09

Lysefjord Info: --> Link

berny2 am 11 Jun 2013 20:13:00

steinar hat geschrieben:Lysefjord Info: --> Link

Vor 21 Jahren sind wir (auch) die Strasse rauf und runter, war kein Problem. Aus dem Norwegen-Freund-Forum habe ich keine Infos, welche dem Ansinnen des TO entgegenstünden.

hasslinghauser am 12 Jun 2013 10:54:45

Die Fähre fährt wohl nur einmal am Tag von Lysebotn ab, und zwar um 12:00 Uhr mittags. Betrieben wird sie von Norled:
--> Link
Reservierung ist wohl angebracht.

Der Campingplatz scheint wirklich nicht der Brüller zu sein. Eine Alternative wäre vielleicht das Suleskard Fjellsenter auf halben Weg zum Setesdal:
--> Link
Von dort sind es knapp 35 km bis zur Fähre. Das sollte zu schaffen sein.

von Ines & Thomas.

Roman am 12 Jun 2013 11:03:49

hasslinghauser hat geschrieben:....Der Campingplatz scheint wirklich nicht der Brüller zu sein. ...


Also uns hat er für eine Übernachtung gut gefallen, da er schön liegt und man je nach Stellplatz einen tollen Blick auf den Fjord hat.


Roman

cornel am 13 Jun 2013 22:03:09

Hallo,
Sind gerade in Norwegen. Vorgestern waren wir am Lyseboten. Vor dem 14.6. fährt die Fähre nur morgens 720 Uhr und Nachmittags 15 Uhr, aber wir kamen ohne Voranmeldung nicht drauf. Wir sind dann einen Tag später von Lauvvik ohne Womo mit der Fähre zum Lyseboten gefahren. Als wir dort ankamen standen 3 Womos die mitwollten, aber die Besatzung am Deck haben alle 3 Wohnmobile abgelehnt da diese auch keine Voranmeldung hatten. Das mit der Bodenfreiheit stimmt, ist ein ziemlicher Absatz.
aus Norge
Cornel

berny2 am 13 Jun 2013 22:35:08

cornel hat geschrieben:Hallo,
Sind gerade in Norwegen.
aus Norge
Cornel

Danke für den Bericht und weiterhin Gute Fahrt!! :)

HaPe99 am 31 Aug 2014 11:57:16

Hallo !
Auch wir sind die Strasse nach Lysebotn bereits heruntergefahren, im ersten Moment von oben natürlich spektakulär, fahrtechnisch aber durchaus zu bewältigen. Das letzte Stück im Tunnel ist besonders "interessant". Nächstes Jahr wollen wir wieder nach Norwegen, das alte Wohnmobil lebt nicht mehr, das neue ist ca, 3,30 m hoch geworden. Weiß jemand wie die Höhenbeschränkungen im Tunnel sind, werde natürlich falls die Höhe lt. Beschilderung passen sollte, trotzdem im der Mitte fahren (kann mich noch an die relativ "grobe" Bearbeitung der Felsen erinnern).
Vielen Dank für die Antworten.

Manne FFB am 31 Aug 2014 14:52:31

Hallo HaPe99

Wir sind 2008 talwärts durch den Tunnel . Unser Womo ist
3,50 m hoch und hatten kein Problem beim durchfahren.
Fähre hatte uns gleich mitgenommen.

von Manne

braschosser am 03 Sep 2014 21:03:10

Kann ich nur bestätigen.
Der Campingplatz war wirklich unterste Kategorie aber die Paßstrasse muss man einfach mal gefahren sein.
Wir waren letztes Jahr am Lysefjord und kommen bestimmt noch mal wieder!

siasd am 04 Sep 2014 08:06:09

Also wir sind von Kristiansand zum Schwalbennest über die Berge gefahren. Dann zum Kjerag gewandert, anschließend auf dem Parkplatz am Schwalbennest übernachtet. Und am nächsten Tag mit der Fähre nach Forsand. Wir haben einen carado T448. Der hat einen sehr langen Überhang und das war kein Problem.
Allerdings war die Fähre heftig teuer.

Viel Spass euch!
Mirko

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