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Reisebericht Deutschland: Unterwegs zum Spreewald 1, 2


frankjasper8 am 17 Jun 2013 21:37:24

Meine 13-Tage Tour in den Spreewald wurde eine Reise in die Natur. Dabei war aber teilweise auch der Weg schon das Ziel. Viele neue Eindrücke konnte ich sammeln und eine ganz kleine Rolle spielte dann auch das Hochwasser.

Der Start in die Tour erfolgte am 01. Juni, einem Samstag, also noch vor Beginn der großen Flutwelle. Es hatte die Tage zuvor auch schon ordentlich geregnet, die Flüsse im Umkreis führten auch bereits hohe Wasserstände, die Talsperren im Harz waren auch gut gefüllt. Davon konnte ich mich am ersten Reisetag selbst überzeugen, als ich nach nur etwa 35 Kilometern Fahrt die erste Pause an der Innerste-Talsperre bei Goslar einlegte

v Man sieht, dass das Wasser schon fast in den Überlauftrichter läuft v


Es war nicht mehr viel Platz, dann wäre es an einigen Stellen bald auf der Strasse gestanden.
So hoch, wie hier, ist das Ufer nämlich nicht überall:

Und dass die Innerste Hochwasser führte, davon konnte ich mich die Tage vor meinem Urlaub schon immer auf dem Weg zur Arbeit bei Hildesheim überzeugen.
Und hier noch ein Blick auf den Auslauf der Talsperre am Fuße des Staudammes.



Êin Blick am Staudamm entlang lässt die Menge an Wasser im Becken der Talsperre nur schwer erahnen.

So, jetzt fing aber der Urlaub dann so richtig an. Ich fuhr über Goslar auf der Bundesstrasse B 6
über Bad Harzburg und Wernigerode nach Blankenburg und weiter auf der B 81 nach Magdeburg. Hatte der Morgen mit trübem, regnerischem Wetter begonnen, so war es jetzt in Magdeburg doch ordentliches Urlaubswetter.
Ich machte Rast am Schiffshebewerk in Magdeburg-Rothensee und ging dort spazieren. Hier überquert der Mittellandkanal die Elbe und verläuft ab hier als Elbe-Havel-Kanal in Richtung Berlin.

Von dem Aussichtsturm an der Schleuse hat man eine gute Aussicht auf die Umgebung.


^Hier z.B. die Einfahrt der Schleuse im Unterwasser, also von der Elbe aus kommend.


^Hier blicke ich vom Turm auf die Elbe (links im Bild), auf den Parkplatz und rechts auf den Barleber See. Im Hintergrund ist noch schwach die Autobahnbrücke der A 2 zu erkennen.


^Hier seht Ihr im Vordergrund den gelben Hubtrog des Schiffshebewerkes. Die Schiffe fahren in den Trog ein und werden dann je nach Richtung auf- oder abwärts befördert. Im Hintergrund ist die Bogenbrücke über die Elbe noch zu erkennen, hier verläuft der Kanal über die Elbe.



^Hier die Schleuse mit Blick auf das Oberwasser, den Mittellandkanal. Rechts geht es in Richtung Wolfsburg, Hannover - links in Richtung Berlin.


^Ein Frachtschiff kommt gerade über die Trogbrücke im Kanal...


^...fährt an mir vorbei ...


^... und setzt seine Fahrt in Richtung Hannover fort.

Ich ging langsam zum Wohnmobil zurück, kam dabei an einem Maisfeld vorbei, auf dem auch vor dem Hochwasser schon eine große Pfütze stand...



... und setzte dann meine Fahrt fort. Am Abend fand noch ein wichtiges Fußballspiel statt, bei dem dieser Verein

...einmal mehr Fussballgeschichte schreiben sollte.

Das Nachtquartier fand ich an diesem ersten Reisetag in Brandenburg an der Havel auf dem stadtnahen Stellplatz am Grillendamm.

Der Platz liegt unweit des Domes, nur durch eine Brücke über einen Arm des Stadtkanals von der Dominsel getrennt. Ein Kiosk mit Speise- und Getränkeangebot ist am Platz, Strom ist über Münzautomaten erhältlich und bei einer Sportplatz-Gaststätte an de Zufahrt zum Platz befinden sich die WC`s, Duschen und die Entsorgung für die WC-Cassette.




An Gebühr fallen 10,- € pro Nacht an, die aber nur über eine Automaten an der Einfahrt über EC-Karte gezahlt werden können.


Leider war der erste Abend auf dieser Reise total verregnet. Es schüttete wie aus Kübeln
und die erste Halbzeit des Fussballspieles fiel bei dem Fernsehempfang ins Wasser.

So, das soll erst einmal zum Einstieg reichen; demnächst gibt es dann die Fortsetzung.

frankjasper8 am 18 Jun 2013 22:07:11

Fortsetzung:

2. Reisetag - Sonntag, 02. Juni 2013

Ich begann diesen Sonntag mit einem Bummel durch den Ort Brandenburg an der Havel. Nur wenige Meter vom Stellplatz entfernt, erreicht man über eine Brücke den Domplatz mit dem imposanten Dom:






Viele Wohnungen liegen in Brandenburg direkt am Wasser und statt des Autos in der Garage hat man ein Boot im Wasser...



Aber auch viel Grünfläche ist in Brandenburg zu finden...


...bevor es in das Stadtzentrum geht. Wie viele Orte, so hat auch Brandenburg einen Altstadt- und einen Neustadtteil. In der Neustadt finden sich viele Geschäfte, die`s auch anderswo gibt.



^Hier der Marktplatz in der Neustadt

Schaut Euch doch mal die Ampelmännchen an, ich glaub, da gab`s hier im Forum mal einen Threat. :D




Schön sind auch die Stadttürme, wie hier der Marientorturm...


... oder der Steintorturm...


Eine tolle Aussicht hat man vom Friedensturm auf der Marienhöhe...


Dazu muß man aber rund 180 Stufen einer Doppel-Wendeltreppe hinaufsteigen. Als Belohnung gibt`s dann diese Aussicht...






Eigens für die Landesgartenschau im Jahr 2015 wurde auf der Marienhöhe ein Weinberg angelegt, der allerdings bei dem Regen der letzten Tage sehr gelitten hat:




Na, da gibt es wieder einige Arbeit, das Gelände wieder herzurichten.
Ich stieg dann wieder vom Aussichtsturm und ging zum Schiffsanleger an der Jahrtausendbrücke.

Dort stieg ich auf dieses Schiff...


... und machte eine Rundfahrt auf der Havel um Brandenburg herum.

Davon erzähle ich Euch dann im nächsten Teil meiner Reiseberichterstattung. :D

Fortsetzung folgt morgen!

frankjasper8 am 19 Jun 2013 22:49:01

Fortsetzung

Mit dem Fahrgastschiff "Sirius" der Nordstern-Reederei machte ich die Seenrundfahrt um Brandenburgs Altstadt. Infos zur Reederei, dem Schiff und der Rundfahrten unter --> Link (Tour 1 ist meine Rundfahrt) Auf der Tour geht es durch viel Natur






... und bei diesem Floß fühlt man sich doch bestimmt wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn damals auf`m Mississippi. :D







Für interessierte gibt es hier --> Link mehr Informationen zu den Havelfloßen.

Mit der Rundfahrt ging der 2. Tag in Brandenburg an der Havel zuende. Auf dem Rückweg zum Stellplatz entdeckte ich noch das Rathaus in der Altstadt...

Zum Abendessen gab es aus der Bordküche des Wohnmobils Bockwurst mit Kartoffel-Püree.



Den schönen Tag in und um Brandenburg krönte dann dieser Sonnenuntergang:



3. Tag: Montag, 03. Juni 2013

Es hieß Abschied nehmen vom Stellplatz am Grillendamm in Brandenburg. Die Straße ziert übrigens eine Allee aus Sumpfzypressen --> Link
Nachdem ich per EC-Karte die Stellplatzgebühr an dem Gebührenautomat an der Schranke gezahlt hatte...


... verließ ich den Ort Brandenburg und fuhr in Richtung Autobahn A 2 und am Dreieck "Werder" auf den Autobahnring um Berlin, die A 10. In nördlicher Richtung erreichte ich das Dreieck "Havelland" und bald darauf das Kreuz "Oranienburg, wo ich auf die A 111 wechselte. Einige Kilometer fuhr ich in Richtung Süden in die Berliner Innenstadt bis zur Ausfahrt "Waidmannsluster Damm". Dann bog ich an der Kreuzung nach links ab und nach wenigen Metern wies schon ein Schild auf die Einfahrt zum Womo-Stellplatz hin.
Dieser Stellplatz liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Stadtgärtnerei. Die zwei Geländestufen sind durch Hecken, Bäume und Blumen in mehrere Felder eingeteilt. Man steht in der Natur - ja fast mitten im Wald - und doch ziemlich im Zentrum des Berliner Stadtteils Tegel. Hier einige Fotos vom Stellplatz "Waidmannsluster Damm":






Und hier im gelben gebäude befindet sich die Rezeption, die Anmeldung, wo man gute Information zu Aktivitäten vor Ort erhält. Links daneben befinden sich die Sanitär-Einrichtungen mit WC, Waschräumen und Duschen, sowie Waschmaschine und Trockner. Auch eine Entsorgung für WC-Cassette und eine V+E-Anlage ist am Platz vorhanden (rechts am Bildrand zu sehen). Gasflaschentausch ist möglich ( Ich glaub, 22,- Euro für die 11-Kilogramm-Flasche im Tausch.
Nachteil ist die Extra-Gebühr von 4,- Euro pro Person und Tag für die Sani-Räume. Dafür bekommt man einen Schlüssel für die Eingangstüre. Für eine Dusche werden nochmal 1,-- Euro pro Dusche fällig.
Der Stellplatz ist nachts verschlossen, Platznutzer bekommen den Code für das Schloss. In unmittelbarer Nähe gibt es mehrere Lebensmitteldiscounter und auch Bäckerläden, ein Imbiss ist auch gleich um die Ecke und der ist sogar 24 Std. geöffnet. Zur Innenstadt von Tegel führt ein Fussweg ( ca. 15 Min.), sowie zum Tegeler See mit Schiffsanleger ( ca. 25 - 30 Min.). In Platznähe findet man auch die S-Bahn-Station und mehrere Buslinien ins Zentrum.


04. Tag: Dienstag, 04. Juni 2013

Heute machte ich eine Schiffstour in die Innenstadt Berlins zum Regierungsviertel, sowie zum Hauptbahnhof oder dem Museumsviertel und dem Dom.


Mit diesem Schiff stach ich in See...

... dabei hatte ich noch viel Glück, dass die Rundfahrt überhaupt stattgefunden hat, denn als das Schiff in Tegel anlegte, waren nur ein Ehepaar mit Hund und ich am Anleger. Also ging es mit Ungewissheit los, denn der Kapitän teilte uns mit, dass in Spandau eine Reisegruppe an Bord kommen sollte, die aber nicht erreichbar war. Falls die Gruppe nicht kommen sollte, müsse die Fahrt ausfallen, weil es sich nicht lohnt, mit drei Personen etwa 5 Stunden durch Berlin zu schippern.
Nach rund 40 Minuten kamen wir dann in Spandau am Anleger an und zum Glück stand dort die Reisegruppe, immerhin 35 Personen! Jetzt wurde es aber voll uff`m Dampfer. :D
Durch den Hohenzollernkanal ging die Fahrt dann Richtung "Westhafen"

Dabei wurden wir streckenweise wachsam beobachtet...






Langsam näherte sich das Schiff der Zivilisation und dem Regierungsviertel...








Dann kam das Bundeskanzleramt ins Blickfeld...

... Oh oh, da liegen aber dicke Wolken über Deutschlands Regierung... :D :D :D



Dann passierten wir den neuen Berliner Hauptbahnhof ...


...und hinter diesem Kunstwerk der Baukunst...


passierte das Schiff dann den Berliner Reichstag


...mit der Glaskuppel...


Dann unterquerten wir die Anlage des Bahnhofs "Friedrichsstrasse", zu Zeiten der "geteilten Stadt" einst ein wichtiger Grenzübergang...


Vorbei an der Museumsinsel ist links der Fernsehturm am Alexanderplatz zu sehen...


Dann ging es noch am Berliner Dom vorbei...



... und das Schiff wendete dann an der Baustelle, wo bis zum letzten Jahr der bekannte "Palast der Republik" stand.


Nach so viel Großstadtflair ging es durch den idyllischen Hohenzollernkanal wieder zurück nach Spandau und dann auch durch den Tegeler See wieder zurück zum Anleger Tegel.



Über uns flogen die Flugzeuge fast im Minutentakt, um in Berlin-Tegel zu landen...


Zurück in Tegel bestaunte ich noch die anderen Fahrgastschiffe am Anlegesteg...




Danach ging ich zum Stellplatz am Waidmannsluster Damm zurück und genoß das schöne Wetter noch.

Wie meine Reise dann weiter ging, davon berichte ich dann Morgen weiter.

frankjasper8 am 20 Jun 2013 22:00:52

Und weiter geht`s

05. Tag: Mittwoch, der 05. Juni 2013

Nach dem Frühstück und nachdem ich das Wohni für die Weiterfahrt fertig gemacht hatte, setzte ich die Tour fort. Über die Autobahn A 111 fuhr ich wieder in nördlicher Richtung zur A 10 am "Kreuz Oranienburg", wo ich unterwegs in einem Baumarkt noch eine Gasflasche für 22,-€ im Tausch ersetzen musste und ein neues Anschlusskabel für mein Navi brauchte, weil das alte einen Wackelkontakt hatte und das Gerät nicht mehr ausreichend aufladen konnte.
Irgendwo an der A 10, dem Berliner Ring, machte ich dann im Restaurant "Brandenburger Platz"


Auf der etwas dürftig ausgestatteten Speisekarte des Lokals :D fand ich dieses Gericht


recht lecker: Rühreier mit Kartoffelbrei und Salatgarnitur ;D

Nach der Küchenarbeit :D ging die Fahrt weiter über auf der A 10 rund um Berlin über Dreieck "Schwanebeck" und Dreieck "Spreeau" zum "Schönefelder Kreuz". Dann gelangte ich auf der A 13 in den Spreewald nach Lübbenau. Als Basis-Lager diente mir hier der Caravan- und Wohnmobilpark in der Dammstrasse:
Bilder vom Stellplatz




Das moderne und sehr saubere Sanitärgebäude mit WC, Dusche und Waschmaschine und Spülraum, die rechte Tür ist die Anmeldung:


Lübbenau ist ein schmucker Ort, davon konnte ich mich auf einem Ortsrundgang überzeugen. Leiter wird die Dammstrasse gerade erneuert, aber die Zufahrt zum Stellplatz war frei. Vom Stellplatz aus sind es nur wenige Hundert Meter zum Großen Kahnhafen



Dazu gibt`s aber später noch detailierte Informationen. Erst einmal geht es weiter durch den Ort
zum Schloss Lübbenau



mit dem schönen Marstall aus Fachwerk...



Weiter geht`s mit der Sankt-Nicolai-Kirche --> Link)


mit dem erst in diesem Jahr eingeweihten Sagenbrunnen...


...schönen Fachwerkgebäuden...



...mit der kleinsten Brauerei im Land Brandenburg


Man beachte bitte das Zusatzschild unten: :lach:


Hier unterbrach ich dann aus wichtigem Anlass auch meinen abendlichen Ortsrundgang...

:bia:

und dann ............................. :snoopy:

... Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 21 Jun 2013 22:42:36

Fortsetzung

06. Tag: Donnerstag, der 06. Juni 2013

Vom Stellplatz ging ich am Morgen durch die Baustelle in der Dammstraße...



... in Richtung Kahnfährhafen Lübbenau --> Link

. Also, wenn die Strasse einmal fertig ist, könnte es ein schönes Fleckchen werden...


Es werden in Lübbenau verschiedene Kahnfahrten angeboten (siehe --> Link )
Ich entschied mich für die Wotschofska-Fahrt, eine Tour zu einem Gasthaus im hohen Erlenwald.
Diese Fahrt dauert ca. 4 bis 4,5 Stunden. Dieser nette Fährmann...



opferte sich bei großer Hitze auf und steuerte den mit 14 Erwachsenen besetzten Kahn durch die Spreekanäle. Dabei "stochert" er mit einer knapp 3 Meter langen, ruderähnlichen Stange - dem sogenannten "Rudel" - im im Boden des Gewässers herum und stößt damit den Kahn vorwärts. Auch lenkt er damit den Kahn in die gewünschte Richtung. Diese Tätigkeit des Fährmanns oder der Fährfrau nennt man "staken". .
Ich muß Euch jetzt vorwarnen, die nächsten Bilder zeigen seeehr viiiel Natur. Taucht jetzt mit mir ein in die Tiefe des Spreewaldes rund um Lübbenau und den Spreewaldort Lehde und besucht gemeinsam mit mir die "Waldgaststätte Wotschofska", was soviel heißt, wie "Erleninsel".


Viele der Häuser im Ort Lehde sind nur über den Wasserweg, also mit dem Kahn erreichbar, deshalb haben viele Häuser auch ihren eigenen "Hafen"...


So sieht solch ein Rundfahrt-Kahn aus, meist aus Holz, teilweise aber gibt es auch moderne Aluminium-Ausführungen...

Mit Sitzbänken und Tischen ausgestattet, an Bord auch Getränkeservice und unterwegs gibt es Möglichkeiten Essen oder Snacks zu kaufen. Zwei oder drei Gurkenstände liegen auf der Strecke nach Lehde.








Hier im Spreewald gibt es auch einen Liniendienst der Kähne. Einige Haltestellen haben wir auf unserer Fahrt passiert. So wie anderswo Linienbusse oder Strassenbahnen den öffentlichen Nahverkehr versorgen, so fahren hier die Kähne im Liniendienst...







Ja, und dann hatten wir das Gasthaus Wotschofska nach rund 2 Stunden auf`m Wasser erreicht.



Es war verdächtig wenig los, sagte auch unser Fährmann, nur einige Wanderer und Radfahrer und einige Kanu-Wanderer bevölkerten die Aussenterasse der Gaststätte. Ich nutzte die einstündige Pause hier zum Mittagessen ...



Es gab zur Feier des Tages ein Champignon-Rahmschnitzel mit Bratkartoffeln und als Getränk ein sogenanntes "Potsdamer", ein Bier mit roter Brause.

In der Gaststätte findet übrigens im Juli ein Rock-Konzert mit Suzi Quatro --> Link
statt. Jedes Jahr gibt es hier ein Konzert, was einige Logistik erfordert, denn auch die Wotschofska ist nicht mit dem Auto oder LKW erreichbar. Alles muss mit den Kähnen hergeschafft werden.

Während unseres Auffenthaltes hatte nur ein Kahn noch den Weg hierher gemacht.



Unterwegs sahen wir des öfteren solche aufgeschichteten Heuhaufen...



Sie werden entweder später verkauft oder dienen als Winterfutter für Bullen und Schafe





; diese werden auch alle mit dem Kahn transportiert.

Und dann hatten wir auf dem Rückweg in Lehde noch die Gelegenheit, die Postzustellerin zu sehen.







Ja, auch die Post kommt hier auf dem wasserweg, kommt daher evtl,. der Begriff "Postbo(o)te"? ;D

Die Briefkästen der Grundstücke sind deshalb auch meist direkt vom Postboot zu erreichen...



Nach einem schönen Tag in der Natur des Spreewaldes kehrten wir dann gegen 16.00 Uhr nach Lübbenau in den Hafen zurück...




Im Hafenbereich lag auch dieser Kahn, der gerade für eine Hochzeitsgesellschaft mit Kuchenbuffet ausgestattet wurde...



Damit ging auch dieser Tag zuende und ich genoss noch die Sonne auf dem Wohnmobil- und Campingplatz "Dammstrasse" in Lübbenau.


>>>>>>> Fortsetzung folgt

frankjasper8 am 22 Jun 2013 12:21:08

Fortsetzung

07. Tag: Freitag, 07. Juni 2013

Heute stand mal ein sportlicher Tag an. Zum ersten Mal auf dieser Tour nutze ich das Fahrrad, denn das brauchte auch nicht nur so nutzlos auf dem Heckträger rumhängen.

:lach: :fahrrad2: :fahrrad2: :fahrrad2: :fahrrad2: :fahrrad2: :fahrrad2: :lach:

Die Gegend hier im Spreewald eignet sich ganz gut zum radeln. Gut befestigte Radwanderwege meist durch Wald- oder Wiesengebiete, an denen mancherorts auch gemütliche Sitzgruppen zur Rast einladen.
Zunächst fuhr ich von Lübbenau noch einmal ins Spreewalddorf Lehde und ging dort noch ein bisschen spazieren. Hier noch ein paar Bilder aus Lehde:


^Das Feuerwehr-Gerätehaus in Lehde; natürlich steht hier kein Tanklöschfahrzeug oder `ne Drehleiter drinnen, nein auch die Ortsfeuerwehr hat `nen Einsatzkahn, den ich aber leider nicht sehen konnte.
Übrigens: Wenn einmal ein Notfall passieren sollte, muß meistens per Hubschrauber gerettet werden.


^Oftmals sind die Häuser nur über solche Holzbrücken zu erreichen. Einige Anwohner müssen erst zufuß von ihrem Haus zur nächsten Strasse ein Stück gehen. Auch der Radweg verläuft manchmal über solche Brücken. Daher die Bretter an der rechten Seite der Treppenstufen.


^Ja, so idyllisch lebt es sich im Spreewald...


^ Hier fährt man mit dem Kahn zum Restaurant... Kann man `n paar Bierchen meeehr trinken! :D


^In Lehde gibt es auch ein Freilandmuseum --> Link. Allerdings war ich dort nicht.

Ich bin dann von Lehde aus auf einem schattigen Radwanderweg



durch den Spreewald in Richtung Leipe geradelt. Dabei kam ich vor der Ortschaft an einer dieser Kahnschleusen vorbei...



In der Regel ist ja bei einer Schleuse immer ein Höhenunterschied im Gewässer vor und nach der Schleuse vorhanden. Hier aber ist überall der gleichhohe Wasserstand. Das ist deshalb so, weil man die Schleusentore öffnen musste. Die etwas südlich von Cottbus liegende Talsperre Spremberg drohte tags zuvor überzulaufen und deshalb musste man mehr Wasser in die Spree und damit auch den Spreewald ablassen. Daher erhöhte sich der Wasserstand. Teilweise können sogar die Kähne nicht fahren, weil die Strömung so stark ist, das der Fährmann den Kahn nicht steuern kann.


^Die Schleusen werden in der Regel per Hand bedient.

Auch in Leipe gibt es einen Kahnhafen --> Link

und anbei ein kleiner Imbiss.
Der Rückweg nach Lübbenau verlief dann durch "offenes Gebiet" mit Wiesen und naturbelassenen Flächen...









Auf dem Rückweg nach Lübbenau kam ich dann noch an einem weiteren Womo-Stellplatz in Lübbenau vorbei. Dieser Platz liegt unmittelbar am Bahnhof und bietet Platz für 10 Fahrzeuge...




Stromsäule und V+E-Anlage, sowie der Kassenautomat sind vorhanden...



... die Tagesgebühr ist am Kassenautomaten mit 8,- € angegeben.



Wen der Bahnbetrieb und die nahe Strasse nicht stört, der findet hier einen Platz unweit des Ortszentrums... ich würde jedoch den Stellplatz in der Dammstrasse vorziehen.

Und dorthin radelte ich dann auch zurück und genoss noch das sonnige Wetter bei einem Pläuschchen mit den Stellplatznachbarn mit QLB-Kennzeichen.

>>>>>> Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 22 Jun 2013 13:10:08

08. Tag: Samstag, der 08. Juni 2013

Es war ein weiterer sonniger Tag und für mich begann die zweite Woche dieser Reise. Auch heute betätigte ich mich sportlich und machte eine Radtour nach Lübben. Auch dieser Radweg verläuft fernab von Autoverkehr und Motorenlärm durch die freie Natur, immer an einem Spreearm entlang...

... ins etwa 14 Kilometer entfernte Lübben. Der Ort am nördlichen Rand des Spreewaldes kann mit einem schönen Schlosspark, der Schlossinsel, aufwarten...







Und auch das Schloss davor kann sich sehen lassen...




Sieht doch schön aus, nicht wahr? Aber der traurige Hintergrund des Schlossparkes...






Der Marktplatz des Ortes...


mit der Paul-Gerhard-Kirche und dem Paul-Gerhard-Denkmal...







sind die Sehenswürdigkeiten hier im Ort. Man sieht es schon auf den Fotos, das Wetter schlug plötzlich um und es begann zu regnen. Ein kurzer, aber kräftiger Schauer ging über Lübben nieder.

Ich wartete das Schauer ab und setzte dann meinen Ortsrundgang fort...


Beim "Gurken-Paule" am Lübbener Fährhafen machte ich Mittagspause, dann machte ich mich langsam auf den Weg zurück nach Lübbenau. Dabei musste ich wegen des Hochwassers den gleichen Weg zurück fahren, den ich morgens auch fuhr.

Wieder in Lübbenau angekommen, vertrieb ich noch die Zeit mit einem Ortsbummel. Inzwischen war es wieder schön sonnig und hier in Lübbenau hatte es nach Aussage der SP-Nachbarn auch nicht geregnet.

>>>>> Fortsetzung folgt

frankjasper8 am 22 Jun 2013 22:16:58

Fortsetzung:

09. Tag: Sonntag, der 09. Juni 2013

Es hieß Abschied nehmen vom Stellplatz in Lübbenau und nachdem ich für vier Übernachtungen nur 54,- € gezahlt hatte, setzte ich die Reise fort und gelangte über Lübben an den Ostrand des Spreewaldes nach Straupitz. --> Link Hier machte ich einen Ortsbummel und schaute mir die Sehenswürdigkeiten des Ortes an. Die mächtige Dorfkirche mit den zwei Türmen, die in den Jahren 1828 bis 1832 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde...


Innen sieht die Kirche so aus...




Eine weitere Attraktion ist der alte Kornspeicher mit Backhaus in der Nähe zum Kahnhafen...







Das ehemalige Schloß beherbergt heute eine Grundschule...



... und diese schön restaurierte Windmühle hat gleich drei Aufgaben:
1. Sägewerk, 2. Korn mahlen, 3. Ölmühle



Hier noch ein paar tierische Einwohner: Hoch über dem Ort hat Familie Storch sein Domizil



während diese Dammwildgruppe lieber auf dem sicheren Boden im Gras den Mittagsschlaf macht



Von Straupitz kam ich dann nach wenigen Kilometern in der Nähe von Burg am Bismarckturm vorbei...


Keine Angst, ich willja hier gar nicht über Nacht bleiben, will doch nur `ne Kleinigkeit essen. Also gönnte ich mir im Imbiss-Restaurant ein oppulentes Menue...


Okay, es war dann eher ein Kinderteller in Mini-Ausgabe. Da musste im nächsten Ort, in Burg, noch ein leckeres Eis her. In Burg machte ich ohnehin noch einen Ortsbummel, beginnend am Spreewald-Bahnhof...



Ein Zug fährt hier nicht mehr, aber als Museum ist das Gelände ein Anlaufpunkt für Jung und Alt...






Beruhigend für den heutigen Zugverkehr: Verspätungen gab`s auch schon damals... :D


Im Ort entdeckte ich dieses nett gemachte Hinweisschild für die örtliche Arztpraxis...



und auch in Burg gibt`s einen Kahnhafen...




Das ehemalige Feuerwehr-Gerätehaus am Dorfplatz ...


und dann war da noch die Heimatstube mit angrenzendem Verkaufsstand...





Damit war mein Bummel durch Burg beendet und ich fuhr weiter. Ich erreichte die Autobahn A 15 bei Vetschau und fuhr darauf ein kurzes Stück bis zur Ausfahrt "Cottbus-Süd", dann gelangte ich auf der B 97 nach Spremberg und auf der B 156 in die Nähe von Bad Muskau. In Döbern, genauer gesagt im Ortsteil Eichwege gab es laut Stellplatzführer einen Womo-Platz. Da es auf den Abend zuging, schaute ich mal dorthin... und fand den Platz auch vor.

Das Hüttencamp bietet neben einigen Übernachtungshütten auch 5 oder 6 Stellplätze für Wohnmobile. Stromanschlüsse und Wasserentnahme sind an jedem Platz, es gibt WC und Dusche (Duschmarke kostet 1,-€ für drei Minuten ) für Männlein und Weiblein und eine Entsorgungsmöglichkeit für die WC-Cassette und das Grauwasser gibt`s ebenso. Eine kleine Gaststube ist abends geöffnet.

Mein Wohnmobil war das einzige auf dem Platz und so konnte ich mich schön ausbreiten, auch die Einrichtungen nutzte ich wohl als einziger...


Links im Gebäude die kleine Gaststube mit Freisitzfläche, hinter der Hecke befindet sich das Herren WC und eine Dusche für Herren, die Damen müssen auf die andere Gebäudeseite... :D




Am Abend gab es ein Regenschauer, aber es war sowieso Formel 1 im Fernsehen angesagt.

So, im nächsten Teil stelle ich Euch dann Bad Muskau und den schönen Fürst-Pückler-Park vor,
also dranbleiben: Es kommen noch einige schöne Fotos...

>>>>> Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 23 Jun 2013 10:18:00

Fortsetzung...

10. Tag: Montag, der 10. Juni 2013

Nach einem Frühstück aus den Bordvorräten - man könnte am SP auch Brötchen und Eier bekommen -
machte ich mich auf den Weg nach Bad Muskau und stellte zunächst das Wohnmobil auf einem Parkplatz nahe des Grenzübergangs nach Polen ab. Der Ort auf polnischer Seite heißt Lugknitz (Lecnica). Gleich hinter der Brücke über den Grenzfluß Neisse befindet sich ein großer Markt.








Hier findet bestimmt jedermann etwas, was er braucht oder nicht braucht. ;D

Ich fand auch einige Dinge, aber keine Angst, ich habe für Euch auch noch etwas da gelassen... ;D

Nachdem ich wieder in Deutschland war :lach: , habe ich mir im Fürst-Pückler-Park noch etwas die Beine vertreten... --> Link


Auch hier begegnet dem Besucher viel Natur...



... und nach einigen Schritten sieht man dann das "Neue Schloss"...









Nach einer Runde über den Marktplatz in Bad Muskau...


... mit dem Fürst-Pückler-Hotel...




... stand ich noch vor dem "Alten Schloss" --> Link



... und an diesen schönen Häusern vorbei kehrte ich zum Parkplatz an der Grenze zurück...



Ich fuhr weiter zum Wohnmobilstellplatz von Bad Muskau im Gewerbegebiet an der B 156 nach Weisswasser...



Etwa 16 Fahrzeuge passen auf den Stellplatz, Stromanschluss ist aber nur für etwa 10 - 12 Fahrzeuge
möglich. Der Platz liegt unweit der Stadt ( etwa 1 Kilometer bis zum Marktplatz ) in der Bautzener Str. 38.
In dem flachen Gebäude links im 2. Bild befindet sich neben dem Platzwart auch eine Toilette und ein Duschraum mit 2 Duschen. Die Übernachtung kostet 12,50 € incl. Strom, WC und Dusche. Beim Platzwart bekommt man Informationen über Bad Muskau und man kann bei ihm auch frische Brötchen bestellen.

Ich machte noch eine Rundfahrt per Fahrrad durch den weitläufigen Fürst-Pückler-Park, der sowohl auf deutscher, wie auch auf polnischer Seite viele Radwege aufweist und der sehr gut für Radausflüge geeignet ist. In der Tourist-Info gibt es `nen kostenlosen Radwegeplan für Urlauber, die die Kurtaxe bezahlt haben. :D




^Nachdem ich mit dem Rad diese Brücke überquert hatte, befand ich mich auf polnischem Staatsgebiet

...und auch in Polen gibt`s Pferde ...



schöne Waldwege führen durch den großen Park, junge, ältere und gaaanz alte Bäume stehen rechts und links der Wege...





... und irgendwann stand ich dann vor diesem Viadukt...


...durchfuhr es unten und radelte dann oben darüber...


Auch über diese Brücke fuhr ich auf dem Rundweg durch den Park...


, sie führt über eine Schlucht, in der ein Fußweg verläuft...



Unterwegs bieten sich einige Aussichten auf das "Neue Schloss"...



... so z.B hier, am Fürst-Pückler-Stein...




Zum Ende der Radtour überquerte ich über diese Brücke wieder die Neisse und war wieder auf deutschem Staatsgebiet...


Auf dem Weg zurück zum Wohnmobil-stellplatz kam ich noch an der Villa Bellevue im ehemaligen Badepark vorbei...


...und am Haltepunkt der "Muskauer Waldeisenbahn" --> Link


Dann war ich mit vielen neuen Eindrücken und etwa 20 Radel-Kilometern wieder am Stellplatz und beendete diesen Tag mit nettem Plausch mit den Nachbarn aus QLB, die schon in Lübbenau neben mir standen.

>>>> Fortsetzung folgt...

frankjasper8 am 24 Jun 2013 22:32:12

Fortsetzung:

11. Tag: Dienstag, der 11. Juni 2013

Tja, so langsam wurde es Zeit, an die Rückfahrt zu denken. Schon gestern hatte ich mit den Stellplatznachbarn aus Quedlinburg gesprochen, welche Route sie fahren wollten. Wegen der Hochwasserlage an der Elbe und deren Nebenflüssen war es nicht so leicht, eine geeignete Route zu finden. Man will ja den vielen Helfern nicht unnötig im Weg stehen und behindern. Und als "Hochwassertourist" hingestellt zu werden, das muss ich nicht haben. Schließlich bin ich selbst bei der Feuerwehr und weis, dass die Gaffer nur behindern.
Kurzum, ich wählte die "sichere Route", nämlich die Strecke über Berlin und Magdeburg. Also packte ich zusammen, Rad auf den Träger, Stromkabel aufrollen und ab ging die Luzie :D
Zunächst fuhr ich in Richtung Cottbus und zur Autobahn A 15. Noch einmal kam ich so am Spreewald vorbei und näherte mich dem Autobahnring der A 10 um Berlin. Unterwegs auf einem Parkplatz an der Autobahn gab es ein Mittagessen aus den Bordvorräten...


Naja, es war nun nicht gerade der Knaller, es gab Kartoffelsalat mit Würstchen ;D aber geschmeckt hat`s und das ist doch die Hauptsache. :lach:
Und bei dieser tollen Dekoration auf dem Rastplatz...




... da isst das Auge mit. :lach:

Bald hatte ich dann die A 10 erreicht und fuhr in Richtung Potsdam. Als Etappenziel hatte ich mir der Ort Werder an der Havel ausgeguckt, den ich von einer Reise im vorigen Jahr kannte. Also fuhr ich nach Werder auf den Stellplatz in der Strasse "Unter den Linden" . Auch dieser Tag war wieder sonnig und schön warm. Ich machte eine kleine Radtour in der näheren Umgebung des Stellplatzes und genoss dann die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf dem Stellplatz.



>>>>> Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 25 Jun 2013 09:09:28

Fortsetzung:

12. Tag: Mittwoch, der 12. Juni 2013

Der Tag sollte noch einmal mit sportlicher Betätigung verlaufen und ich suchte mir für meine Radtour den "Panoramaweg Werderobst" aus. Bei sonnigem und warmem Wetter radelte ich zuerst durch die Ortslage von Werder, dann zwischen Schwielowsee und Glindowsee entlang nach Petzow, wo ich an dieser Kirche eine erste Pause machte...




Auf einem gut fahrbaren Radwanderweg umrundete ich den kleineren Glindowsee und hatte einige Stellen mit schönem Blick über den See...





Auch an einer Ziegelfabrik, die heute als Museum genutzt wird radelte ich vorbei...




Der Turm wurde als Wächterturm einst gebaut...


Am Ort Glindow beginnen dann die Obstbaum-Plantagen und der Radweg verläuft dann in höheren Lagen...


Von dieser Stelle hat man einen schönen Ausblick auf die umliegende Landschaft, es ist die Stelle, wo vor langer, langer Zeit einmal eine Telegrafenstation stand...







Durch eine schöne Landschaft verlief der Weg dann durch unzählige Obstplantagen fern jeglichem Autoverkehr und führte in die Nähe von Derwitz. Nun wird der Ortsname "Derwitz" den meisten von Euch nichts sagen, ist auch nur ein ganz kleiner Ort mit einer - nun, sagen wir mal "renovierungsbedürftigen Kirche"...


... aber ganz in der Nähe des Ortes gibt es auf einem Hügel ein Denkmal für einen Flugpionier...



Hier ganz in der Nähe hat Otto Lilienthal im Jahre 1891 seine ersten Flugversuche mit einem Flugzeug gemacht...



Nun, von hier aus radelte ich dann zurück nach Werder auf den Stellplatz an der Inselbrücke und ruhte mich von der etwa 35 Kilometer-Radtour aus.


Am Abend erkundete ich dann noch die schöne Altstadt, die auf einer Insel liegt, und machte noch dort einige Fotos...


>>>>> Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 26 Jun 2013 08:59:47

Fortsetzung:

Bevor ich so langsam zum Ende meines Reiseberichtes komme, nehme ich Euch noch mit auf einen Rundgang durch die Altstadt von Werder. Keine hundert Meter von der Stellplatzeinfahrt beginnt die Brücke, über die die Strasse in die Inselstadt führt...


An der rechten Seite in Blickrichtung befindet sich ein schönes Fotomotiv...


... über den See schaut man auf die Bockwindmühle und die Heilig-Geist-Kirche, davor im See dümpelt ein Segelboot vor sich hin, das von einem Künstler bemalt wurde. Mit dem großen Schiff kann man Rundfahrten machen.

Hier noch einmal die Windmühle als Einzelfoto...


Sie steht auf einem Hügel in der Altstadt...




Gleich daneben ist ein schönes Gebäude...


...das Standesamt von Werder mit dem Büro der Tourist-Info rechts im Anbau. Hinter diesem Haus erhebt sich die mächtige Heilig-Geist-Kirche...




Nach einigen hundert Metern hat man das Ende der Insel erreicht und schaut auf den See...


Auf dem Weg zurück zum Stellplatz endeckte ich diesen urigen Birnenbaum...


...der Stamm ist fast waagerecht gewachsen...


Und hier bekommt der Begriff "Muschelbank" eine ganz eigene Bedeutung:


So, dann zeige ich Euch noch den blumengeschmückten Marktplatz in Werder und dann geht es langsam zurück zum Stellplatz...




... der dort hinter den Bäumen liegt. Ein Blick zurück zeigt die Boote der Bootsvermietung direkt am Stellplatz und am anderen Seeufer die katholische Kirche "Maria Meeresstern"...


... und das soll dann auch das letzte Foto sein.


13. Tag: Donnerstag, der 13. Juni 2013

Ziemlich unspektakulär verlief dann die Rückfahrt von Werder an der Havel ins heimatliche Leinetal in Südniedersachsen. Ich fuhr über die A 2 und dort waren im Raum Magdeburg einige Fahrzeugkolonnen von Feuerwehr- und Militärfahrzeugen unterwegs, die wohl von ihren Einsätzen beim Elbehochwasser in die Standorte fuhren. Unzählige Fahrzeuge reihten sich zu einer Perlenkette aneinander, mit Blaulicht fahrend.
Über Braunschweig und Salzgitter fuhr ich dann gen Heimat, machte unterwegs an einer Fahrzeugwaschanlage gleich noch die Aussenwäsche des Wohnmobils und erreichte dann gegen Abend wieder den heimatlichen Boden.
Damit ging ein Urlaub mit meist schönem Wetter und vielen neuen Eindrücken zuende.

Ich habe auf dieser Reise 448 Fotos gemacht, einen großen Teil davon habe ich Euch hier gezeigt.

Ich hoffe, Euch hat mein Reisebericht das trübe Wetter hier in Deutschland ein bisschen vertrieben und vielleicht waren ja ein paar Anregungen für Eure nächste Reise dabei.
Ich sage erst einmal "Dankeschön" für Eure Aufmerksamkeit und

Viel Spass beim Lesen!

reisetanteuta am 26 Jun 2013 17:34:39

Herzlichen Dank, dass ich "mit dir unterwegs sein " durfte.

Ich habe den ausfuehrlichen Bericht mit großem Interesse gelesen, da wir im Sommer ebenfalls Richtung Spreewald und dann weiter gen Norden fahren wollen. Scheint sehr nett zu sein da!



Uta

brainless am 30 Jun 2013 23:12:38

Hallo Frank,

das war schön, Danke! :)

Vieles hast Du uns wieder in Erinnerung gebracht von unserem Trip nach Lübbenau und Umgebung.

Wir mögen diese Region wegen ihrer Ruhe und Gelassenheit.

Gute Fahrt,


Volker :wink:

berniebo am 01 Jul 2013 06:48:55

ganz herzlichen Dank für diesen sehr schönen Reisebericht.
Das macht richtig Lust auf den Spreewald.

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