Caravan
motorradtraeger

Bleikristall Batterie 1, 2, 3, 4, 5 ... 31


faxensatt am 31 Jul 2013 13:01:55

Hallo an Alle,

bin da über eine Batterie gestollpert. Zu schön um wahr zu sein? Ich hoffe die Experten können etwas dazu sagen.

--> Link

hier gibt es eine .pdf

--> Link

Könnte das eine Alternative zur LiFeYPo4 sein?

Habe auch im Forum nach Bleikristall Batterie gesucht, aber keine Treffer.



Thomas

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

gordan am 31 Jul 2013 17:08:57

Über Bleikristall Batterien kann man im Internet einiges finden. Ich denke dass das für manche eine Alternative sein könnte bei Anschaffung neuer Bordbatterien. Eine so innovative Technologie wie LiFeYPO4 ist das aber nicht. Die sind wartungsfrei, brauchen kein BMS, sind billiger, aber bringen kein Gewichtersparnis, da die genau so schwer sind wie Blei Saure Batterien und Zyklenfestigkeit ist nicht vergleichbar mit LiFeYPO4. Ich habe mich entschieden für LiFeYPO4 und dabei bleibe ich auch.

Gordan :hallo:

Gast am 31 Jul 2013 17:21:14

Hier ein Kostenbeispiel: --> Link
Demnach kommt eine 100Ah auf ca. 310€.
Wenn die Daten stimmen, dann ist es unter den Blei-Batterien wohl die zur Zeit beste Alternative. Wenn die Daten stimmen.
Hier die technischen Daten: --> Link

faxensatt am 31 Jul 2013 17:22:20

.....hab noch etwas zum Thema

bigdaddy050276 am 31 Jul 2013 17:46:41

Nicht viel anders wie eine "klassische" Blei Batterie... Siehe auch die Leistungsdaten....

Würde LFP also LiFeYPO4 als Favorit sehen.... Wobei die bei kalten Temperaturen auch etwas schwächeln aber wann ist es im Womo schon -20°C ?

Kurze Gegenüberstellung der zuvor genannten Batterie zu LFP

Man nehme die mittlere Spannung der Zelle (Elektrochemie) bei Blei ~2V LFP ~3,25V multipliziere mit der Kapazität in Ah und bekommt Wh also die Leistung. Dann noch das Gewicht mit verrechenen und man bekommt die verfügbare Energie / Masse (Wh/kg)

Blei:

2V*40Ah = 80Wh

Die Bleibatterie wiegt laut Datenblatt 14,2kg und da sollten 6 Zellen verbaut sein um auf die 12V Endspannung zu kommen. also die 14,2kg durch 6 teilen = 2,37kg/Zelle

80Wh/2,37kg= 33,76 Wh/kg mit diesem Wert weis man nun wieviel Energie ich bei 1kg Masse rausbekomme.

LFP:

zB. Zelle von nem Chinesenischen Hersteller dessen Zelle 1,5kg wiegt

3,25*40Ah = 130Wh
130Wh/1,5kg= 86,67 Wh/kg

Somit erkennt man sehr schnell das die LFP bzw. LiFeYPO4 Batterie ungefähr 2,6x mehr Energiespeicherung im Bezug auf Ihr Gewicht zur Verfügung stellen kann wie Deine zuvor genannte Bleibatterie. Oder anderst ausgedrückt Du kannst 2,6x länger das Licht anlassen bis es dunkel ist :mrgreen:

Kurz gesagt LFP (LiFeYPO4) ist besser.

OttoWalke am 31 Jul 2013 19:25:00

--> Link

143,-€ für eine 200Ah Bleikristall

ich nehme 4 wer die anderen 96 Stück der 100 Mindestbestellmenge.

800Ah für 572,-€ und das bei Batterioen die bis auf 0V entladen werden können ohne zu Schrotten,
danach nach 2mal Laden wieder 100% haben, die mit unserer ganz normalen Ladetechnik geladen werden.
Herz was willste mehr.

LFP kann mir gestohlen bleiben, ich habe kein Gewichtsproblem. was kosten da gleich 800Ah plus das Ladegedöhns? :roll:


G OW

gordan am 31 Jul 2013 20:08:50

OttoWalke hat geschrieben: 143,-€ für eine 200Ah Bleikristall ich nehme 4 wer die anderen 96 Stück der 100 Mindestbestellmenge. 800Ah für 572,-€ und das........
G OW


Berechnung stimmt nicht ganz und ist bißchen irreführend!
Angegebener Preis ist „FOB“ und nicht „frei Haus“! Das macht ein großen Unterschied! Dazu,
Kalkulation geht erst dann auf. wenn man Abnehmer für die restlichen 96. Stück gefunden hat!
Ob das klappt, bin ich mir nicht so sicher. Ich bleibe dabei, LiFeYPO4 400AHA und nicht anderes.

Gordan :daumen2:

OttoWalke am 31 Jul 2013 20:23:58

Keine Panik,
die Lieferung zahle ich da gerne noch, ist ja immer noch billiger als ne Banner Naß Batt.
Und ich hatte doch geschrieben das ich noch 96 weitere nehmen muß. :wink:

GOW

kintzi am 31 Jul 2013 21:15:15

Trotzdem, ich trau dem Frieden nicht, erst sollen andere 2 Jahre lang Erfahrung sammeln.
Was mir auch noch aufgefallen ist: Viele unserer Fahrzeuge lassen beim Serieneinbau keine höheren Batts als 19cm zu, Standard sind häufig 95-105 Ah für die 19cm Höhe, z. B. der
obsolete Untersitzeinbau . Und da gibt`s bei der Kristall nach der Liste anscheinend nur was mit max 60/70Ah. Gr R.

faxensatt am 01 Aug 2013 08:08:09

Hallo nochmal,

die Bleikristall scheint es ja schon länger zu geben. Was, ausser dem Gewicht, spricht noch dagegen?

hier scheint es ja alle möglichen Abmessungen zu geben.

--> Link

Ich habe leider bis auf meinen ersten Link keinen Vertrieb gefunden.
Mit ein wenig Werbung lassen sich die restlichen 96 Stk sicher in der Buch verkaufen.

Ich sehe den Vorteil bei der einfachen Ladetechnik und der Zyklenfestigkeit.




Thomas

faxensatt am 01 Aug 2013 08:35:47

.....noch ein Link aus den Niederlanden

--> Link

für den ernsthaft interessierten.

Ich habe noch zwei relativ frische Moll Solar im Gebrauch, aber beim nächsten Wechsel kommt die Bleikristall in die engere Auswahl.


kite am 10 Mär 2015 05:16:00

Hallo,

Ich hole dieses relativ alte Thema mal wieder hoch, da ich nichts weiterführendes gefunden habe.

Eigentlich wäre es super:
--> Link

--> Link

--> Link

Unter dem ersten Link gibt es Datenblätter zu verschiedensten Typen, mit allerhand Kurven, auch Entladekurven.

Wenn ich das richtig einschätze, ist das Problem, dass das Spannungsniveau insgesamt zu niedrig ist, da die meisten Verbraucher ja bei irgendwas zwischen 11-11,5 Volt abschalten.
Die Batterie selber kann zwar wesentlich weiter entladen werden, aber was nützt das dann?

Frage an die Elektroexperten, ist das der Grund, warum Blei Kristall Batterien nicht gehen?

LG Kite

logri46 am 10 Mär 2015 11:44:35

das mit der Abschaltgrenze nach unten könnte man noch für wichtige Verbraucher wie Heizung etc. mit einem DC/DC step up-step down Wandler retten.Die kosten aus China mit genügend Watt auch nix mehr.
Nur Wechselrichter haben vielleicht das Nachsehen.Mein Problem wären die Abmessungen und die Pollage-für die schwierige untersitzmontage habe ich noch keine Daten gefunden.
logri46

kite am 16 Mär 2015 16:45:45

Hallo Logri46,

vielen Dank für Deine Info.

Hat sonst noch jemand Info zum Thema Bleikristall Batterie?

LG Kite

Gast am 07 Okt 2015 16:57:21

hier gibt es einen interessanten Link mit Garantie angaben ... --> Link

-> Batterie-Lebensdauer: 18-20 Jahre bei 20°C, Lebenszyklus ... 3.100 Zyklen
-> 3 Jahre Garantie oder 1.600 Zyklen auf 80% DoD ... ohne speziell abgestimmte Ladetechnik
-> 7 Jahre Garantie für Solar Anwendungen bei 50% DoD
* Angaben aus oben genannten Link

Webusta am 07 Okt 2015 20:03:25

Irgendwie finde ich keinen Deutschen Händler .... oder bin ich nur zu dumm zum googeln ?

Gast am 07 Okt 2015 23:08:52

Datenblatt ...Blei - Crystal Batterie --> Link

RS bietet kleine Varianten von BETTABatteries an --> Link

Grosse Kapazitäten sind bei havelland-solar erhältlich --> Link

Omnitron Griese GmbH --> Link

weiter Angebote ... bei all-batteries.de --> Link

Datenblatt zum "Akku Bleikristall 6-CNFJ-100 12V 100Ah F3 " --> Link

hier noch mal zwei Seiten vom Hersteller:

--> Link

--> Link

Gast am 07 Okt 2015 23:49:18

Wäre super, wenn die GERMANsun so eine Batterie in Deutschland fertigen würden. :D

Aber den Nobelpreis haben wieder andere gewonnen.

Liebe , Alf

Webusta am 08 Okt 2015 00:14:17

also bei meiner Wunschkonfiguration von 2 x 220AH müsste ich Frau und Kinder daheim lassen bei 64KG pro Stück :( aber ansonsten hören sich diese Bleikristalldinger gut an .... oder was meinen die Spezialisten? Ich als Laie sehe momentan nur das Gewicht als Problem.

Gast am 08 Okt 2015 01:20:27

Da die Bleikristalldinger theoretisch bis auf NULL entladen werden können kannst Du ja kleinere Kapazitäten vorsehen.

Beleuchtung kann man z.B. ohne Unterspannungsabschaltung betreiben, also bis es dunkler und irgendwann aus geht.
Empfindlichere Geräte die eine min Spannung benötigen sollten aber nach wie vor hinter einer Unterspannungsabschaltung betrieben werden.

Wenn Du eine höhere Energiedichte haben möchtest wirst Du wohl auf LiFeYPO4 und LiFePO4 zurückgreifen müssen,
leider auch mit den Nachteilen der höheren Spannungen und der aufwändigeren Ladetechnik die benötigt werden um diese zu laden.

Bei den Blei - Crystal Batterie kann man handelsübliche Ladetechnik für Blei-Batterien ( Ladeschluss-Spannung 14,4V ) verwenden.

alles hat seine Vor- oder Nachteile ... muss man eben abwägen was man braucht und was man dafür ausgeben will

Ich verwende derzeit zwei Wartungsfreie billige Starter-Akkus ( 80+100 AH ) seit zwei Jahren, eigentlich hauptsächlich nur mit Solar(130 WP) und LiMa während der Fahrt,
stand noch nie im dunkeln und das trotz Kaffee-Maschiene(12V) + 240W Musik-Anlage und etlicher USB-Ladegeräten, die irgend wie immer laufen.
Das ganze überwache ich mit einem Low-Cost-BC ... bin aber noch nie weiter als unter 80% gekommen ...

Acki am 08 Okt 2015 07:29:44

feuerring hat geschrieben:...
wirst Du wohl auf LiFeYPO4 und LiFePO4 zurückgreifen müssen,
leider auch mit den Nachteilen der höheren Spannungen und der aufwändigeren Ladetechnik die benötigt werden um diese zu laden.

Bei den Blei - Crystal Batterie kann man handelsübliche Ladetechnik für Blei-Batterien ( Ladeschluss-Spannung 14,4V ) verwenden.
...

Beim LiFeYPo4 Akku ebenfalls!

Bei keinem der drei Fahrzeuge, bei denen ich beim Umbau beteiligt war, hat irgendeine elektrische Komponente ein Problem damit, dass die Ruhespannung des Akkus höher ist, als bei konventionellen Blei Akkus.
Die elektrischen Geräte sind für entsprechende Spannungen ausgerichtet - sonst würden sie ja auch einen Betrieb während des normalen Ladeprozesses nicht vertragen!
Also bei den Tatsachen bleiben ... :wink:

Gast am 08 Okt 2015 10:11:52

Die elektrischen Geräte sind für entsprechende Spannungen ausgerichtet - sonst würden sie ja auch einen Betrieb während des normalen Ladeprozesses nicht vertragen!
Also bei den Tatsachen bleiben ... :wink:


Es ist doch aber so das man höhere Ladespannungen benötigt die eine Lima ohne B2B nicht liefern kann, auch Solar-Regler und 230V- Ladegeräte müssen passen ...
oder habe ich da in den entsprechenden Beiträgen hier im Forum was falsch verstanden ...

einige die LiFeYPo4 als Starer-Batt einsetzen habe doch sogar Ihre LiMa auf höhere Spannung umgebaut ?!
Warum wohl der Aufwand, liegt wohl daran das ein LiFeYPo4 mit den 14.0V von der LiMa nicht auskommt ... ein Blei-Akku kommt damit klar ...

xbmcg am 08 Okt 2015 10:27:01

Bleikristallbatterien sind wohl eine alte Technik.

Schon Captain Kirk der NCC1701 Enterprise (1979) hatte Dilithium-Kristalle benutzt für sein Espresso / WARP Antrieb.
(Sternzeit 2245) ;D

Acki am 08 Okt 2015 11:00:31

feuerring hat geschrieben:...
Es ist doch aber so das man höhere Ladespannungen benötigt die eine Lima ohne B2B nicht liefern kann, auch Solar-Regler und 230V- Ladegeräte müssen passen ...
oder habe ich da in den entsprechenden Beiträgen hier im Forum was falsch verstanden ...

Es gibt extrem viele Meinungen über das Laden von LiFeYPo4 Akkus - Insbesondere auch von Leuten ohne praktische Erfahrungen ... :wink:
Bei den Herstellern von Solarreglern unterscheiden sich die Werte ebenfalls von Firma zu Firma ...
Und viel der Leute, die Autos mit e-Antrieb seit Jahren in Betrieb haben, schwören auf den schonenden Umgang mit Lithium-Zellen, wenn diese bis 3.50 Volt geladen werden. Dabei ist die Zelle ja schon ganz ordentlich voll! Das wären dann die 14.0 Volt der Lima!

Praktisch: Wenn ich meinen 12V/400Ah Akku mit der Zusatz-Lichtmaschine mit 14.0 V "voll fahre" und anschliessen - nach "Abklingen" auf "Ruhespannung" 3.35 Volt - ans BLG mit 14.6 Volt anschliesse, gehen nur noch wenige Ah rein. D.h. die Theorie der e-Auto-Fahrer stimmt in Hinsicht auf den Füllungsgrad.
Der Solarregler bringt bei mir die Zellen bei Voll-Ladung auf 3.65 Volt und macht damit dann jeweils wieder - sofern überhaupt notwendig - ein Top-Balancing der Zellen.

Beim Fahrzeugakku (24 Volt) werden bei mir von der LM 28.2 Volt geliefert. Dabei verhält sich das Ganze ähnlich, wie beim Aufbauakku.

xbmcg am 08 Okt 2015 12:55:30

Lithium Batterien leben länger, wenn sie nicht ständig über 80% geladen / gelagert werden -
im Gegensatz zu AGM Batterien, die bei dauerhafter Unterladung dahinsiechen...

Die Technologien unterscheiden sich erheblich voneinander.

Gast am 08 Okt 2015 13:04:46

So, irgendeiner muss ja mal vorpreschen.
Ich hab mir mal das 150Ah Teil bestellt. Vorher hatten wir ne 240Ah off.BS.

Bei ner Entladung um 80% komme ich auf den gleichen Wert der Entnahme, denn aus ner off.BS sollte man nie mehr als 50% entnehmen, und das sind ebenfalls 120Ah.
Mich interessiert ja nicht großartig, was drauf steht, sondern was ich damit machen kann. Von diesem Standpunkt aus spare ich auch 25% Gewicht.

Ich sehe sie nicht als Ersatz zu LiFeYPo4, schon allein aus Respekt vor sonnentau3´s Pionierarbeit, sondern als Lösung für MEINE Bedürfnisse.
Ich darf Strom reinprügeln (Booster), ich darf sie komplett entladen, ich darf sie weiter im kalten Kellerverlies betrieben (ohne die sonst üblichen Probleme), ich darf sie einfach austauschen (ohne Umbau), ich darf mich sicherer fühlen.

Vllt. war es ein Fehler, das wird sich erst noch zeigen.
Allerdings denke ich, dass nutzbare 120Ah für 420 Tacken schon OK ist, wenn sie ihre Versprechen einhält.


Die nächste wird dann LiFeYPo4 - versprochen :wink:

Gast am 08 Okt 2015 15:34:56

Hallo "Ich-Bins"

mein Respekt für deinen Entschluss, bin ja auch begeistert von den Teilen, habe aber leider nicht das Geld dafür über ...

Du musst unbedingt darüber berichten ... ich hoffe in 18 Jahren gibt es noch den Beitrag und Du kannst dich noch daran erinnern, wenn die dann den Geist aufgibt ;D

Gast am 08 Okt 2015 20:00:18

Ich habe heute mit einem deutschen Reseller telefoniert.
Laut Aussage des Technikers ist so, dass die Ladeschlußspannung abhängig von der Stromstärke ist.
Er hat in den Unterlagen nachgeschaut und sagte, das es in meinem Fall z.B 14,7V sind, da ich mit garantierten 45A (Booster) lade.
Die Tabelle habe ich noch nicht gefunden.
45A betrachtet die Batt wohl noch als "kleine Flamme", immerhin könnte man sie mit 1.500A laden - das geht allerdings auf die Lebensdauer.
Die Temperaturkompensation, bleibt.

Nach zwei Ladezyklen ist die Batterie betriebsbereit.
Danach hat sich das Innere so verändert, dass man den Block aufschneiden kann, ohne das noch irgendwelche Flüssigkeiten austreten können.
Zwei Ladezyklen gelten ebenfalls nach völliger Entladung (ob ich mich das mal traue?) zur Wiederbelebung ohne Kapazitätsverlust

Über den Jahreswechsel werde ich die ersten Erfahrungen sammeln.

Gast am 08 Okt 2015 21:42:43

Zwei Ladezyklen gelten ebenfalls nach völliger Entladung (ob ich mich das mal traue?) zur Wiederbelebung ohne Kapazitätsverlust


schau Dir das Video und die Berichte von dem Batterie-Killer an, der hat das über 1000 mal gemacht ...
ja gut ein ungutes Gefühl bleibt, wenn man sonst immer darauf geachtet hat ja nicht unter 50% zu kommen.

immerhin könnte man sie mit 1.500A laden -


Das Ladegerät und die Anschlusskabel möchte ich sehen :eek:

Gast am 09 Okt 2015 10:52:29

Ich bin mir nicht sicher, auf welche Werbeversprechen Ihr euren Optimismus gründet.

Es handelt sich eigentlich um AGM-Batterien bei welchen der Elektrolyt warum auch immer in manchen Phasen kristallin sein soll. Die Angaben zur Lebensdauer sind - wenn Mann tief genug in Datenblättern gräbt, gelinde gesagt schwammig.

Beispiel: Sehr gute Zyklenfestigkeit, bis zu (! :? ) 2.450 Ladezyklen, bei einer Entladung von max. 60% --> Link

Im Gegensatz dazu lese ich bei einer billigen, wartungsfreien Standard-Batterie (1/3 Preis) "getestete 600 Zyklen" (50%) . Getestet kann man wohl glauben. Das sind dann bei meiner WoMo-Nutzung schon 10 Jahre Lebensdauer.

Leider werde ich in 10 Jahren, wenn ihr hier Eure Erfahrungen postet sicher nicht mehr den Thread verfolgen. :lach:

Wünsche euch ein langes und wirtschaftliches Batterieleben.

Liebe , Alf

Gast am 09 Okt 2015 11:22:44

Beispiel: Sehr gute Zyklenfestigkeit, bis zu (! :? ) 2.450 Ladezyklen, bei einer Entladung von max. 60% --> Link
Im Gegensatz dazu lese ich bei einer billigen, wartungsfreien Standard-Batterie (1/3 Preis) "getestete 600 Zyklen" (50%) .
Getestet kann man wohl glauben. Das sind dann bei meiner WoMo-Nutzung schon 10 Jahre Lebensdauer.


Was möchtest Du uns jetzt damit sagen 1/4 Zyklenfestigkeit = 1/3 Preis ... spricht doch für die Bleikristallbatterien

Denke der absolute Vorteil von Bleikristallbatterien ist, das diese bis auf Null entladen werden können, man muss es ja nicht machen, aber man kann es ohne die Dinger gleich zu schrotten ...

Gast am 09 Okt 2015 11:27:09

feuerring hat geschrieben:Denke der absolute Vorteil von Bleikristallbatterien ist, das diese bis auf Null entladen werden können, man muss es ja nicht machen, aber man kann es ohne die Dinger gleich zu schrotten ...



Woher kommt denn dein Glauben an diese hier im Thread mehrfach wiederholte Behauptung? Kannst du dafür einen einzigen Beleg anbieten?

Bei den Unterlagen welche ich bisher gefunden habe wird immer davon gesprochen dass sich die Lebensdauer wie bei allen Bleibatterien an der Entladetiefe festmacht.

Liebe , Alf

andwein am 09 Okt 2015 11:31:05

Also ich glaube auch, dass diese Batterietechnik Vorteile hat. Allerdings muss halt die Ladetechnik dazu passen. Einen 1 zu 1 Austausch in einem alten Womo mit max. 13,8V Limaspannung und Nassbatterielader ist nicht empfehlenswert und der Lebensdauer von 1600-2400 Zyklen, abhängig wiederum von der DoD-Tiefe, garantiert abträglich.
Ich finde, man sollte die Vorteile und die Nachteile/Schwierigkeiten gleichwertig ansprechen. Die Werbung tut das natürlich nicht, also müssen wir es tun!
Meine Meinung, Andreas

Gast am 09 Okt 2015 11:37:48

Genau, Andreas!

Nicht einfach etwas aus einem Internetforum gelesenes nachplappern sondern die Fakten überprüfen.

Ein Verkäufer mit einer relativ ehrlichen Beschreibung der technischen Eigenheiten dieser Batterien schreibt zum Beispiel in seinem Datenblatt:


Zitat:

Während eines langen Betriebes bei geringem Entladestrom bildet die Batterie eine dünne
Schicht Sulfatierung auf den Platten, welche hierdurch größer werden. Diese könnte zu einer
Deformierung der aktiven Masse und zu einem Herunterfallen auf die Platten führen. Um
dies zu verhindern und zum Schutz der Akku während eines Betriebes mit geringem Strom,
sollte die Schlussspannung höher eingestellt sein.

Eine Tiefentladung unter die Schlussspannung sollte vermieden werden, da die
Tiefentladung nur eine geringe Menge zusätzliche Kapazität erbringt, die Nutzungsdauer der
Batterie jedoch drastisch reduziert
.


aus: --> Link

Liebe , Alf

Gast am 09 Okt 2015 11:58:13

andwein hat geschrieben:... Einen 1 zu 1 Austausch in einem alten Womo mit max. 13,8V Limaspannung und Nassbatterielader ist nicht empfehlenswert und der Lebensdauer von 1600-2400 Zyklen, abhängig wiederum von der DoD-Tiefe, garantiert abträglich.
..


Aber Andreas, nimmt man in so einem Fall nicht einfach Solar und nen passenden Regler, und schon passt es? :ja:

Die Eierlegendewollmichsau ist und bleibt für mich LiFeYPo4, ich denke, dass sieht jeder so.
Zu den üblichen Batterien scheint es derzeit wohl eine bessere Alternative zu sein, wenn man die Kosten mit einbezieht.

Ich werde ja sehen, wie sie sich verhalten.
Wenn die Versprechungen passen, passt es

andwein am 09 Okt 2015 12:17:55

und was machst du mit der Lima und dem EBL???, auch auf passenden Regler tauschen? Da wäre es aber billiger, nach 4 Jahren die Nassbatterie zu ersetzen als auf neue Technologie umzurüsten.
Fragend, Andreas

Gast am 09 Okt 2015 12:29:19

ich-bins hat geschrieben: ... bleibt für mich LiFeYPo4, ich denke, dass sieht jeder so.
Zu den üblichen Batterien scheint es derzeit wohl eine bessere Alternative zu sein, wenn man die Kosten mit einbezieht.


Falsch!

Wenn man vor allem die Kosten betrachtet, ist LiFeYPo4 keine bessere Alternative.

Leider.

Dein Alf

Gast am 09 Okt 2015 12:55:28

ät Andreas: die Lima wird doch durch den Booster gedeckelt, das EBL durch CTEK
Ich hab die LIMA immer als schlimmste Stromquelle gesehen, da NIE für die Aufbau-Batt geregelt wird, sondern wenn überhaupt für die Starter-Batt
Ach ne, noch schlimmer ist Schaudt mit ihren EBLs, die nie die passende LSS liefern, selbst für ne simple offene BS

Die Solar-Nummer ist - wenn ich mich nicht irre - dass was du immer propagierst, wenn mal wieder ne AGM auf Schaudt trifft.
Eigentlich immer die Situation, wo ich vom Booster plappere.

Ich bin und bleibe ein riesen Befürworter für ne geregnet Ladung. Lima=Booster
Aber diese Diskussion will ich nicht schon wieder führen.


ät Alf: ich habe nicht geschrieben, die preiswerteste
Aber LiFeYPo4 ist nunmal der Batterietyp der am Besten mit den Problemen im Womo umgehen kann.
Warm/kalt/hoherStrom/leicht ... etc.etc.

andwein am 10 Okt 2015 11:11:38

ich-bins hat geschrieben: Ich hab die LIMA immer als schlimmste Stromquelle gesehen, da NIE für die Aufbau-Batt geregelt wird, sondern wenn überhaupt für die Starter-Batt. .. noch schlimmer ist Schaudt mit ihren EBLs, die nie die passende LSS liefern, selbst für ne simple offene BS

Nur zur Klarstellung. Die Lima und ihr Regler regelt das was für das Fahrzeugchassis wichtig ist. Und das ist das zur Verfügung stellen einer Spannung von 13,6 bis 14,2 Volt (Fahrgestell-, Hersteller- und Altersabhängigabhängig)
Und diese Spannung liegt an allen Batterien an, die an die Lima angeschlossen sind. Wie die Batterien mit dieser Spannung voll- oder nicht voll geladen werden oder ob sie kochen ist der Lima und ihrem Regler ganz egal, sie liefert. Wer was abnimmt und wie derjenige damit zu Schlage kommt ist ihr egal.
Deshalb ist sie auch nicht die "schlimmste Stromquelle", sondern einfach eine Stromquelle mit geeigneten oder ungeeigneten Abnehmern. Nicht der Womo-Aufbau war zuerst da, sondern das Fahrgestell. Also sollte sich der Aufbau mit seinen Komponenten auf die Chassisdaten abstimmen. Ich weiß, das ist für einen Womo-Fahrer schwer zu akkzeptieren, aber die Womo-Aufbauten sind nur ein Bruchteil der Fahrgestellnutzanwendungen.
Und das EBL von Schaudt oder Calira oder CBE liefert schon die richtige Ladeschlussspannung, vorausgesetzt der Aufbauhersteller oder der Benutzer baut nicht einfach eine Batterie ein, die ihm aus Preis- oder sonstigen Gründen von Leuten empfohlen wird, die das restliche Fahrzeug und seine Komponenten gar nicht kennen. Das ist dann der Unterschied zwischen zusammenschustern und "qualifizierter Herstellung" bzw. zwischen Beratung und "qualifizierter Beratung"!!!!!
Ich meine ja nur, allerdings manchmal auch mit Emotionen, Andreas

Gast am 10 Okt 2015 11:49:59

Andreas, das ist mir doch alles klar und du hast vollkommen recht, deswegen schrieb ich ja auch vorher ".... da NIE für die Aufbau-Batt geregelt wird, sondern wenn überhaupt für die Starter-Batt."

Wer da Schuld hat und das Fiat nicht für die kleine Nische "Womo" was spezielles anbieten kann ist doch völlig egal.
Man kann das Problem selbst angehen, mit einem Booster. Aber hier kommt immer das Argument: Kosten
Na klar bekommt man ihn nicht geschenkt. Aber wenn ich mir anschauen was an Womo´s alles nachgerüstet wird, sind die 300 Öcken doch auch egal.
Wie oft liest man von Leuten die für 2.000€ Sat/TV nachgerüstet haben, zeitgleich aber Probleme mit der Stromnachschub haben.
Meine Lima liefert auch mal 14,6, aber ob die Aufbaubatt das gebrauchen kann oder nicht, oder vielleicht mehr haben will, interessiert sie eben nicht.
Ein Booster kümmert sich sehr wohl um die Bedrüfnisse der Aufbaubatterie - egal ob BS/GEL oder AGM

Jeder der sich heute einen Solarregler oder ein Landstromladegrät kauft, achtet auf auf die IUoU-Kennlinie und TK.
Warum ist dir das bei der LimaLadung so egal? Fliegst du mit dem Womo von SP zu SP?
Ich bin im letzten Urlaub(eine Woche) über 30h gefahren.
In den 30h lade ich lieber meine Batterie kontrolliert, als sie zu mißbrauchen oder zu vergewaltigen.

Wenn ich mir ein neues Womo holen würde, wäre das erste das Nachrüsten eines Boosters.

TeXas am 10 Okt 2015 12:22:47

ich-bins hat geschrieben:Wenn ich mir ein neues Womo holen würde, wäre das erste das Nachrüsten eines Boosters.


Gut erklärt, klick positiv :top: :top: :top: :top:



TeXas

andwein am 12 Okt 2015 10:46:58

ich-bins hat geschrieben: Warum ist dir das bei der LimaLadung so egal? Ich bin im letzten Urlaub(eine Woche) über 30h gefahren.
In den 30h lade ich lieber meine Batterie kontrolliert, als sie zu mißbrauchen oder zu vergewaltigen.

Wenn du meine Beiträge alle gelesen hast, dann dürfte dir aufgefallen sein, dass ich immer auf das Gesamtsystem als Einheit hinweise. D.h. Lima, Startbatt, Aufbaubatt, Solarregler etc. Mir ist die Lima nicht egal, sie ist ein wichtiger Teil. Aber die Beiträge der meisten TE geben bei ihren Fragen die Limaspannung nicht an!! Sie haben auch keine Info darüber, wieviel Leistungsreserve ihre Lima in den verschiedenen Fahrsituationen hat, ich übrigens auch nicht.
Wenn die Lima die Leistung für den B2B-Lader nicht erbringen kann, kommt die Restleistung von der Startbatterie. In der Konsequenz heißt dies: Die Startbatterie wird entladen um die Aufbaubatterie mit höherer Ladespannung und höherem Strom zu laden. Die tolle, schnelle Ladung der Aufbaubatterie(n) geht also bei schwacher Lima auf Kosten der Startbatterie. Bei meinem Fahrgestell wäre das vernachlässigbar, ich habe eine 150A Lima und 130 Ah Startbatterien, bei anderen Fahrzeugen sieht das aber weitaus schlechter aus. 100 A Lima und 50 Ah Startbatterie um dann 200-300 Ah Aufbaubatterien zu laden. Also wenn ich hier rechne strehen da max. 50 Ah (30 von der Lima,20 von der Start.Batt) zur Verfügung, dann ist die Startbatt aber am Fahrtende leer. Das sollte halt schon bei der Betrachtung von Vor-und Nachteilen aufgeführt werden.
Nur so mal zum Nachdenken, Andreas

Gast am 12 Okt 2015 11:47:24

Andreas, ich bin mir nicht sicher ob ich alle von dir gelesen habe.
Ich bemühe mich ja das zu tun, denn meist liegst du richtig, nur nicht beim Thema Booster immer daneben.

Ebenso bin ich mir nicht sicher, ob du meine alle gelesen hast, denn da habe ich schon geschrieben,
dass der Booster - zumindest Votronic & Büttner (sind eh die gleichen) - die Leistung zugunsten der Starterbatterie herunter regelt.
Das sieht man sehr gut, wenn man im Hochsommer die Klima & Gebläse auf volle Kraft hat, und sich durch den zäh fließenden Verkehr über die Croisette quält.

Du wirst also niemals mit einer vollen Aufbau-Batt und leeren Starter-Batt irgendwo ankommen.
Vllt. ist mal die Aufbau-Batt nicht so viel wie im Winter gewohnt, aber die Starter-Batt wir immer den Zustand haben, als wäre kein Booster installiert.
Wenn das deine einzige Sorge beim Booster ist - viel Spaß beim installieren ;)

kintzi am 12 Okt 2015 12:53:33

Gibt Dir keine Mühe, manche schreiben über Dinge, die sie prakt. nicht kennen oder von vorn herein voreingenommen sind.. Die Sache mit der Spannungs-Schonung der Starter-Batt. hatte schon der erste Booster (Sterling), verfeinert abgestuft die späteren (Voll)-Booster, also nicht die, die nur Spannung etwas anheben.
Lima-Ladung f.konventionelle Lima-Anlagen bedeutet entweder dicke Kabel (ab 25mm²) v. Lima bis Aufbaubatt. oder
IUoU-Booster. Gr. Richi

Gast am 12 Okt 2015 12:56:45

Um da mal die Unsicherheit rauszulassen:

Der Votronic Booster kennt den schonenden Batteriebetrieb.

Votronic schreibt dazu:

Nach dem Motorstart soll auch die Start-Batterie gleich wieder geladen werden und startfähig bleiben. Deshalb regelt der Lade-Wandler erst dann die Ladeleistung für die Bord-Batterie schrittweise auf, wenn an der StartBatterie mindestens der Spannungswert „Erhöhung der Ladeleistung“ erreicht wird. Ist der Starterkreis durch viele große Verbraucher stark belastet und die Start-Batterie-Spannung sinkt z.B. bei Motorleerlauf wieder ab unter den Wert „Reduzierung der Ladeleistung“, so wird die Ladeleistung für die BordBatterie abgeregelt, um den Starterkreis zu entlasten. Die Mindestladeleistung beträgt aber immer 10% der möglichen Ladeleistung.

Sinkt die Spannung für 30 sec. unter die „Ausschaltschwelle Lade-Wandler“ schaltet sich der Lade-Wandler selbstständig aus. Steigt die Spannung über die Schwelle „Erhöhung der Ladeleistung“, schaltet sich der Wandler wieder ein und erhöht die Leistung schrittweise solange, bis die erforderliche (maximale) Ladeleistung erreicht ist.

Eine Reduzierung der Ladeleistung um mehr als 30% wegen zu geringer Eingangsspannung von der Lichtmaschine wird durch blinken der LED „ Batt. II “ angezeigt. Die LED erlischt, wenn entweder wieder genügend Eingangsspannung vorliegt oder auf Grund einer geladenen Bord-Batterie „I“ der Leistungsbedarf ohnehin abgesunken ist.

Das Verhalten wird durch 2 Dip-Schalter eingestellt: Siehe --> Link ab seite 11.

Liebe , Alf

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