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Der Südwesten der USA 2013 und ich mittendrin 1, 2, 3, 4


maria-eva am 07 Aug 2013 20:04:39

Nach 8-9 Monaten Planung ging unser erster Urlaub in die USA im Mai 2013 los.
Bei der Planung hat mir ein anderes Forum, dass speziell auf Wohnmobil-Reisen in den USA spezialisiert ist, sehr geholfen. Dort habe ich auch meinen Reisebericht bereits eingestellt. Aber ich finde es unschön, einfach einen Link zu posten, damit ihr in dort lesen könnt. Deshalb schreibe ich ihn hier noch einmal auf.

Mein Mann hatte schon sehr lange den Wunsch, einmal mit dem Womo in der USA oder KAnada zu fahren. Da wir der Meinung sind, dass dafür mindestens 4 Wochen Urlaub nötig sind, blieb es ein Traum. Denn wer schaut nach Haus, Hund, Kind etc.?
Nachdem allerdings im letzten Jahr unser Hund eingeschläfert werden musste, sagten wir uns: Jetzt oder nie. Je länger man wartet, je "ängstlicher" wird man doch, einen solchen Urlaub zu wagen. Also fingen wir an, Kataloge zu wälzen, Flüge zu beobachten, Beiträge zu lesen etc.
Nach etlichen Fehlversuchen in Reisebüros fanden wir dann doch eins, was wirklich Ahnung hatte und dazu noch günstige Angebote machen konnte. Für uns standen zwei Dinge fest. Zum einen kam nur ein Direktflug in Frage. Der Urlaub sollte schließlich mit dem 1. Tag anfagen und zum anderen wussten wir, dass es kein "altes" Womo in den USA sein sollte, sondern schon eins, was erst 1-2 Jahre alt war. Wir bekamen ein tolles Angebot von Apollo RV. Dort wurde angepriesen, dass die Fahrzeuge höchsten 6 Monate alt sein sollten. Der Preis war auch top, also buchten wir kurzer Hand Flug und Womo und die Planung konnte ins Detail gehen. Wir planten die Route genau und reservierten bis auf 4 Tage schon alle Campgrounds, da wir zum einen nicht mehr wie 1 Tag auf CG ohne Strom stehen wollten und zum anderen keine Lust hatten, lange nach freien CG zu suchen.

Und jetzt will ich Euch zeigen, was aus unserer Planung herauskam:



Das ist sie, unsere Route.
Sie geht los in Los Angeles und endet nach 29 Tagen auch wieder hier.

maria-eva am 07 Aug 2013 20:15:50

Morgens ging unser NON-Stop Flug mit der Lufthansa von Frankfurt los. Es war kalt und regnerisch.


Wir flogen über Grönland




Und nach über 11 Stunden Flug landeten wir gegen Mittag (Ortszeit) in Los Angeles.



Wir rechneten mit mehr Aufenthalt und Probleme (aufgrund unserem schon lange vergessenen SChul-Englisch) bei der Einreise, aber 1 Stunde nach der Landung standen wir schon mit unseren Koffern am Flughafen und warteten auf das Hotel-Shuttle. Wir hatten uns für das Flughafenhotel The Westin entschieden. Schon am Flughafen merkten wir: hier ist alles irgendwie einfacher. Man findet sofort die Haltestellte für den Shuttle, ohne lange Wege, ohne langes Suchen.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit rumschlendern (was in der USA ja ganz unüblich ist, wie wir später feststellten), abends an der Hotelbar und einer relativ ruhigen Nacht. So konnten wir ausgeschlafen den Urlaub beginnen.

maria-eva am 07 Aug 2013 20:28:20

Der Urlaub kann beginnen!

Durch den Jetlag waren wir früh wach, also waren wir schon um acht Uhr mit dem Taxi vom Flughafenhotel Westin unterwegs zu Apollo. Der brauchte für 7 Miles über ½ Stunde!
Wir waren schon vor neun da und es waren schon Mitarbeiter vor Ort. Wir kamen zügig dran (hatten online bereits „eingecheckt“, so dass nicht mehr viel Papierkram zu erledigen war. Die Einweisung ging recht schnell und da das Fahrzeug fast neu war, waren auch keine Beschädigungen festzustellen. Um 10 h fuhren wir bereits vom Hof.
Das Womo hatte erst 7000 Miles drauf und war wirklich sauber und es war alles da, was man braucht. Wir fühlten uns von Anfang an wohl in diesem Wohnmobil.

Hier ein paar Bilder von unserem amerikanischen Womo (es war dann doch eher eins der kleineren)



so ein Slide ist schon toll:



das Womo von innen:


Wir haben es geschafft, ohne Kratzer und ohne Umwege LA über volle Highways und kleinem Buschbrand zu verlassen. Es war einfacher wie gedacht.


Nach knappen 100 Milen fuhren wir zum Großeinkauf im WalMart nach Beaumont. Nach 2 ½ Stunden waren wir gefühlte 1000 Plastiktüten reicher. Bei meinem nächsten USA-Urlaub werden Mülltüten von der Einkaufsliste gestrichen!


Jetzt nur noch 7 milen bis zum CG Banning. Jetzt hieß es nur noch: Womo einräumen, sich mit allem vertraut machen, Grill zusammenbauen, das erste amerikanische RIndersteak genießen und der Urlaub fing jetzt richtig an:


maria-eva am 07 Aug 2013 20:43:18

Nachdem wir die erste Nacht im rollenden Haus mit ausfahrbarem Wohnzimmer überstanden haben, ging's gleich früh los in de Joshua Tree Nationalpark, es waren ja nur noch 50 Milen. Wir kauften im Jucca Valley im WalMart noch ein paar Kleinteile, die uns doch fehlten wie Schüssel, Tablett.
Dann ab in den Park. Steine und Joshua Trees soweit das Auge reicht.


Wir fuhren durch den Westeingang in den Park hinein,


hielten hier und da an, wanderten den Baker Dam und fuhren über den Park Boulevard am Nordausgang am späten Nachmittag wieder hinaus zum reservierten CG Indian Cove (nochmals ca. 57 Milen)

Der CG Indian Cove lag herrlich ruhig, 4 milen hinter der letzten Rangerstation in mitten von Steinen.


Angeblich waren 10 Plätze der 100 möglichen reserviert, tatsächlich waren mit uns nur 6 Plätze auf einem riesigen Gelände belegt.


Wir waren rundherum allein - nicht ganz, ein paar Streifenhörnchen, Echsen und einige Vögel waren auch da und sichtbar. Unsichtbar blieben Gott sei dank die Tarantel und die Klapperschlange.


Nach dem Grillen in dieser herrlichen Landschaft genossen wir den Abend bei ein zwei Gläsern Wein. Da bekamen wir Besuch von einem Kojoten, der sich aber erst schnell abmachte. Da es bei uns leider draußen nichts zu essen für ihn gab, hinterließ er uns doch glatt seine Hinterlassenschaft auf den Steinen vor unserem Wohnmobil, was wir am nächsten Morgen entdeckten. Wer weiß, wie lang er dort die Nacht gesessen hatte, direkt vorm Schlafzimmerfenster. Herrlich.



Es blieb mein Lieblings-Campground auf dieser Reise. Vielleicht weil er der erste in einer unberührten Natur war, vielleicht weil kaum jemand da war, vielleicht weil es die erste Erfahrung war wie es ist ohne Licht, Lärm, Handyempfang etc. Natur pur zum Anfassen. Einfach unbeschreiblich.

maria-eva am 07 Aug 2013 20:54:46

Wir wachten wieder früh auf und die Sonne war schon am Aufgehen, also schnell raus, Foto machen. Als ich die Tür öffnete, kam mir ein fürchterlicher Gestank entgegen. Es roch nach Wild z.B. wie im Zoo . Da hatte nicht nur der Kojote markiert, vielleicht auch eine Art Stinktier oder so. Ich bemerkte einige nasse Stellen drumherum. Da wollte wohl jemand sein Revier abstecken.
Wir frühstückten trotzdem draußen und anschließend liefen wir den ca. 1km langen Indian-Cove-Trail. Dabei entdeckten wir auch, dass doch ein paar wenige Sites belegt waren.



Dann ging es weiter Richtung Amboy zur alten Route 66. Es war ein sehr trostloses Stück zu fahren. Zwar gab es anfangs Häuser rechts und links der Straße, aber keine Farmen oder ähnliches., später außer Strommasten nichts mehr. Warum die dort in der Einöde wohnen, weit ab von allem, können wir uns nicht erklären.


Nach dem wir durch das Wüstengebiet gefahren sind, kamen wir bei dem alten bekannten Roy's Café raus. Wir tranken dort einen Kaffee, bevor wir unsere Tour noch einige Meilen auf der Route 66 weiterfuhren.





Anschließend kamen wir direkt auf die I40, die fürchterliche Löcher hatte. Unterwegs pfeifte ordentlich der Wind, man musste ständig gegenlenken.


Gegen 14.00 Uhr kamen wir in Kingman auf dem CG an. Wir waren doch etwas kaputt vom Fahren und auch der ungewohnten Hitze. Also noch tanken fahren und den Rest des Tages ruhen.Der Pool würde Abkühlung schaffen.


Im Kingman auf dem CG wehte der Wind so stark, dass wir bereits Staub und Sand im ganzen Wohnmobil hatten.

Gefahrene Meilen: 210 Meilen

maria-eva am 08 Aug 2013 20:07:21

Vor 8 Uhr waren wie schon wieder „on the Road“, nachdem wir erst einmal den Feuermelder im Womo unfreiwillig ausprobierten. Beim Backen von Bacon und Eiern ging der los. Jetzt waren wohl einige Amerikaner leider schon um kurz nach sechs wach. Good Morning Amerika!!
Wir fuhren die historische Route 66 zunächst bis zum Hackberry Store. Ein Überbleibsel aus alter Zeit. Dort stehen viele alte Autos herum und da es auf der Strecke liegt, kann man einen Zwischenstop einlegen:




Dort war es wirklich urig. Das Schild quietschte im Wind.


Wir fuhren dann die schöne und auch landschaftlich abwechselnde Route weiter bis Seligman, welches nur noch auf Souvenir-Verkauf ausgelegt ist. Buseweise kamen Besucher, da man nach dem Ort direkt auf die I40 fahren konnte. Deshalb fuhren wir gleich weiter, aber nicht ohne ein paar Fotos zu schießen.


Kurz vor dem Grand Canyon Village, schauten wir am Flugplatz vorbei um nachzufragen, wann der nächste freie Flug wäre.
Da 1 1/2 Std. später schon einer frei war, überlegten wir nicht lange. Wir buchten den Helikopter - Flug und bezahlten gleich, da gab es kein zurück. Schließlich wussten wir, dass es so teuer ist, hatten schon fleißig dafür gespart.

Wir bezahlten 210 Dollar für 25 Minuten Flug und haben keinen Dollar bereut. Was soll ich schreiben, der Flug ist nicht zu beschreiben. Er war einfach nur genial!




Danach ging es zum reservierten Campground Trailer Village und gönnten uns erst mal einen Ramazotti auf das tolle Erlebnis!!
Der CG war gar nicht so schlimm wie gedacht.


Und am Abend nahmen wir den Shuttle zum Mother Point:
Sonnenuntergang und Vollmond im Grand Canyon am Mother Point mit gefühlten hunderten Menschen – aber trotzdem schööön.
Und wieder geht ein toller Tag zu Ende.



Gefahrene Meilen: 186 Meilen

maria-eva am 10 Aug 2013 18:31:54

Heute mal kein Roadtag, sondern Wandertag .
Mit dem Shuttle fuhren wir vom Campground zum Rim. Da Wochenende war, waren die Busse schon morgens früh sehr voll. Aber das verlief sich schnell. Die Japaner fuhren einfach von Point zu Point, schossen Fotos und weiter ging es. Wir wanderten am Rim entlang, zwischendurch auch mal eine Strecke mit dem Shuttle.


Der Rim-Trail ging teils über weite Strecken direkt am ungesicherten Abgrund. Eine große Herausforderung für meinen Mann, der Probleme mit der Höhe hat. Aber einfach toll.


Auf den Wegen waren wir fast immer ganz allein.


Am Nachmittag kehrten wir zurück:


Wir ruhten uns aus, grillten, schrieben die Postkarten (worüber sich viele freuten im Zeitalter des Internets, da mittlerweile kaum jemand noch Postkarten erhält), bevor wir uns um 18h wieder per Shuttle zum Sonnenuntergang aufmachten. Diesmal am Yaki-Point. Dieser war nicht voll und herrlich.

Warten auf den Sonnenuntergang:


Hier ist er:

maria-eva am 11 Aug 2013 14:55:26

Heute ist ein reiner Fahrtag.
Nachdem wir im Grand Canyon alles gesehen haben und leider aufgrund des Memorial Days keinen freien Platz für einen weiteren Tag mehr auf dem CG bekommen haben, entschieden wir uns doch, nach Mesa Verde zu fahren, obwohl diese 300 Miles entfernt sind.
Einen kurzen Halt am Desert View Watchtower, da er direkt auf dem Weg lag.


Dann ging es viel, viel geradeaus. Dafür mal rote Steine,

mal gelber Sand ,

mal roter Sand,

mal gelbe Felsen,
mal Büsche, mal Kakteen, mal wieder nix und weiterhin viel Straße geradeaus.

Aber Mittagspause in der Einöde bei Kayata bei Burger King. Gibt es halt überall.

Dann ging es auf einmal nicht mehr geradeaus, Serpentinen hoch bis zum Campground in Mesa Verde. Irgendwo auf der Strecke haben sie uns doch 1 Stunde geklaut, durch Zeitunterschied zwischen den Staaten bzw. Navajo-Gebiet . Aber die holen wir uns auch irgendwann wieder.Daher war es schon später Nachmittag bzw. früher Abend.
Auf dem CG gab es noch genügend freie Plätze, trotz heutigem Memorial Day. Auf dem CG liefen einige "Mules" (Hirschmaultiere) rum.

Kurz vor Sonnenuntergang liefen wir noch einen kleinen Trail, der am CP losging. Von dort hatte man einen tollen Blick über das ganze Tal.



Gefahrene Meilen: 289

maria-eva am 11 Aug 2013 16:11:21

Nach einer kühlen und ruhigen Nacht, wollten wir uns heute die Ruinen anschauen und zwar das Spruce Tree House, welches man ohne Führung und Eintritt besichtigen konnte . Wir holten uns vorher in der Ranger-Station am Campground die Beschreibung in Deutsch und dann ging es 16 Miles Serpentinen hoch und runter. Das ganze dauerte 45 Minuten.Dort angekommen, liefen wir den kleinen Weg hinunter.



Dort lebten einmal 60-80 Indianer in 130 Räumen und 8 Kivas . Das war schon beeindruckend. Da wir recht früh da waren, war es noch schön leer. Wir waren fast alleine dort. Nach uns kamen Busladungen mit Japaner und Franzosen.



Anschließend fuhren wir noch zum Cliff Palace, schauten uns diesen aber nur von oben an, da er nur über 100 Stufenleitern zu erreichen ist und man für diesen früh hätte eine Führung reservieren lassen müssen. Hier ging eine Führung nach der anderen:



Der Park wurde immer voller und voller. Also raus aus Mesa Verda und wieder die Serpentinen runter ….. (ich hatte noch nicht erwähnt, dass wir ein Serpentinen-Trauma haben, da wir unser neues Womo im Urlaub in Südtirol an einer Felswand gekratzt haben, seitdem fahren wir nicht mehr so gerne Serpentinen)




Dann ging es zum Monument Valley. Ein Teil der Strecke von gestern zurück. Auf der Hinfahrt waren wir schon auf das Schild 4-Corner-Monument aufmerksam geworden, deshalb hielten wir diesmal dort an, zählten 6$ Eintritt und was wir sahen, war eigentlich nur der Punkt von 4 Staaten , nämlich Arizona, Utah, Colorado und New México . Einmal rundherum gab es Verkaufsstände der Navajos.

unterwegs:


Wir erreichten den CG Goulding Lodge gegen 16.30 Uhr. Wir bekamen die Site 12, der zweitbeste Platz mit toller Aussicht . Da brauchten wir nicht mehr zum Monument Valley reinfahren.



Bei einem guten Rindersteak und einem Glas Wein mit der Aussicht - was will man mehr??
Nach Sonnenuntergang sahen wir massenhaft Autolichter im Valley, die von der Sonnenuntergangs-Tour zurückkamen. Ein Auto nach dem anderen. Das kann dann wohl nicht mehr so idyllisch gewesen sein, dachten wir uns und entschieden uns, morgen auch keine Jeeptour um die Felsen herum zu unternehmen.
Sonnenuntergang am Platz - dazu brauche ich nichts weiter sagen:




Gefahrene Meilen: 157 Meilen

maria-eva am 11 Aug 2013 16:26:31

Nach dem Frühstück mit Blick aufs Monument Valley liefen wir ein Stück an den Felsen am Campground herum, dort gibt es einen Mini-Trail mit toller Aussicht. Von dort konnte man auch den gesamten Campground sehen.



Anschließend fuhren wir direkt zu den bekannten 3 Felsen. Wir bezahlten 10 $ Eintritt und fuhren zum Visitor Center.



Dort genossen wir die Ausicht und machten die obligatorischen Fotos. Eine Jeep-Tour ersparten wir uns, da die nur um die Felsen herum ging, dafür teuer war, man nicht wirklich mehr sah und auch noch dreckig wurde. Wir sahen gestern Abend nach dem Sonnenuntergang Auto an Auto dort rausfahren. Das muss nicht sein.



Danach ging's nach Page besser gesagt zum Lake Powell. Auf dem Weg zum Campground kamen wir am Glen Canyon Staudamm vorbei. Zuvor überquerten wir die beeindruckende Brücke über den Colorado River.



Wir hielten am Visitor-Center an und schauten uns das gigantische Bauwerk von oben an.
Danach ging es zum CG. Unsere Site in Loop A6 hat einen schönen Ausblick auf den Lake Powell. Leider ist es wieder stürmisch, so dass der Sand umherfliegt.



Wir ruhten uns aus, schlenderten zum Lake und genossen mal wieder einen schönen Sonnenuntergang.




Gefahrene Meilen: 132 Meilen

maria-eva am 11 Aug 2013 17:13:15

Heute blieben wir am Lake Powell, aber nicht ohne zwei tolle Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. Zuerst ging es zum Horseshoe Bend.



Wir liefen den ca. 1,5 km langen Weg - oft durch Sand - hinunter zum Colorado River, der sich hier wie ein Hufeisen schlängelt.
Um ein vollständiges Foto davon zu bekommen, muss man bis an die Kante ran.




Im Liegen ging es gerade so für mich.Nach den obligatorischen Fotos ging es den doch beschwerlichen Weg (weil durch Sand) bei gefühlten Ü30 Grad hoch zurück. Es war gerade mal 10.45 Uhr und der Planet brannte!

Danach ging es zum Upper Antelope Canyon, da der ebenerdig begehbar ist. Doch dort standen mehrere Busse, so dass wir uns doch für den Lower Antelope entschieden, da dort nicht viel los war (denn sie wissen nicht, was sie tun ;-).
Für 26$ p.P. wurden wir von einer Navajo Frau durch den Slot geführt. Ich hatte erst Bedenken wegen meiner Platzangst, da wir durch einen schmalen Schlitz hinunter mussten.

Eingang:


Aber drinnen hatte ich keine Platzangst, da ja nach oben immer ein Spalt zu sehen war. Wir liefen eine Stunde durch diesen tollen Canyon. Genau zur richtigen Zeit, da mittags die Sonne senkrecht hineinscheint. Hier ein paar Fotos:





und der Ausgang:


Anschließend tanken und einkaufen und den Rest des Tages am Lake Powell genießen und das Erlebte Revue passieren lassen.
Heute war der Tag, an dem wir die meisten Fotos schossen und eins schöner wie das andere.


Jetzt ist das erste Drittel eines bis jetzt fantastischen Urlaubs vorbei.

maria-eva am 12 Aug 2013 19:38:22

Heute wieder „on the Road“.

Nach dem es heute Morgen wieder so heiß war, waren wir froh, uns gestern entschlossen zu haben, heute schon zum Bryce Canyon zufahren. Wir hatten ja diesen Tag im Vorfeld freigehalten, weil wir hofften, ein Permit bei der Auslosung für die Wave zu ergattern. Das war nicht der Fall und wir waren gar nicht so traurig darüber. Die Hitze machte mir doch zu schaffen (Asthma) und der Weg dorthin wäre ja sehr weit gewesen. Also genossen wir die doch landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Fahrt zum Bryce.



Während der Fahrt merkten wir bei Kanab, das uns doch wieder eine Stunde geklaut wurde :-(nachdem wir sie doch erst auf dem Weg vom Monument Valley nach Page zurückerhalten hatten.)
Im Bryce Canyon angekommen,


fanden wir noch einen schönen Platz am North Campground mitten im Wald und nur 5 Gehminuten zum Rim.



Diesen liefen wir bis zum Sunrise Point und staunten über diesen Canyon. Leider war das Licht nicht mehr so schön für diesen Point, aber wir hatten ja morgen den ganzen Tag vor uns.


Rim beim Campground:


Der Abend klang aus mit einem Langerfeuer (musste auch sein, da wir über 2.500 m waren und es abends/nachts bis auf 4 Grad abkühlte) in Decken und Jacken eingemummelt und einem gigantischen Sternenhimmel.

Gefahrene Meilen: 150 Meilen

maria-eva am 12 Aug 2013 19:53:08

Heute war wieder Wandertag.

Für heute hatten wir ja die Site 17 reserviert, aber wir blieben auf unserer Site 27 stehen und die Rangerin notierte dies und hing den Reservierungszettel um.
Nach einem kurzen Besuch des Visitor Centers - dort gab es wieder WLan - ging es mit dem Shuttle zum Bryce Point. Dort hatte man eine tolle Aussicht, aber es war noch sehr frisch. Ohne Jacke ging es nicht.



Mit dem nächsten Shuttle ging es weiter zum Inspirations Point. Dort ging unsere Wanderung los. Zunächst ging es am Rim über den Sunset Point zum Sunrise-Point.
Weg am Rim:


Farbenspiel am Rim


Am Sunrise-Point ging es über den Queens Garden Trail weiter den Navajo Trail zurück zum Sunset Point.



Der Trail war zwar nur ca. 5 km lang und wir mussten 183 Höhenmeter überwinden, wovon die letzten Serpentinen hoch es doch in sich hatten und es mittlerweile doch recht warm geworden war. Ich muss dazu sagen, dass wir keine geübten Wanderer sind.

Unterwegs im Trail:



Der Weg hatte sich aber gelohnt und ist empfehlenswert. Diese Farben, welche je nach Lichteinfall wechseln. Toll.

Das letzte Stück:



Den Nachmittag/Abend verbrachten wir wieder bei Lagerfeuer und Sternenhimmel!

maria-eva am 12 Aug 2013 20:05:32

Heute geht es weiter Richtung Zion Nationalpark.

Die Fahrt ging zunächst ein Stück wieder die gleichen Strecke zurück. Dann ging es ab zum Zion Nationalpark . Wir wussten, dass wir für die Tunneldurchfahrt 15$ bezahlen mussten. Diese musste man gleich beim Nationalpark-Eingang bezahlen. Dann ging es noch 6 Miles erst mal weiter, wobei die Straße jetzt enger war. Dann kam der erste Tunnel, der normal befahrbar war. Dann der zweite. Wir mussten warten, bis der Ranger an der Tunnelstation das Zeichen gab. Dann wurde auf der anderen Seite der Verkehr angehalten, sodass wir (und das Womo vor uns) mittig durchfahren konnten.

Tunnel 1


Tunnel 2


Licht am Ende des Tunnels!


Das war ein blödes Gefühl, zumal der Tunnel unbeleuchtet ist.
Nach dem Tunnel kamen aber noch Serpentinen und wir waren froh, am Campground Wachtmann angekommen zu sein.

Die Fahrt selbst war landschaftlich schön, aber der Fahrer kann aufgrund der vielen, vielen Kurven mit doch einigem Gegenverkehr, diese leider nicht genießen. Außerdem gab es keine Möglichkeit, anzuhalten und die Landschaft zu genießen. Die Haltepunkte waren entweder auf der anderen Seite oder schon besetzt.
Hier ein paar Eindrücke von der landschaftlich schönen, aber doch kurvigen Straße:





Unser reservierter Platz im River war sehr schön. Wir waren überrascht, hier herrschten bereits 34 Grad. Da kam die Abkühlung im Virgin River gerade recht und der Fahrer hatte genügend Zeit zum Relaxen.



Gefahrene Meilen: 85 Meilen

maria-eva am 13 Aug 2013 10:16:35

Da es gestern sehr warm war und heute wieder werden sollte, fuhren wir früh mit dem Shuttle in den Canyon .


Erster Stopp war Wedding Rock, die hängenden Gärten, wo wir einen kurzen Weg rauflaufen mussten. Dort war es noch richtig frisch, da dort noch keine Sonne hin kam. Es gab viele schöne Pflanzen rechts und links des Weges und den Mules gefiel das frische saftige Futter dort wohl auch gut.

Anschließend ging es wieder zurück zur Shuttle-Haltestelle, wo der Shuttle zu der Zeit fast alle 5 Minuten kam.
Am view point Big Bend sind wir noch mal für ein Foto ausgestiegen, leider war das Licht für Fotos am frühen Morgen noch nicht so gut, aber egal.


Weiter ging es zum Temple of Sinawave weiterzufahren. Dort stiegen wir aus, liefen etwas am Virgin River entlang, schauten den Kletterern im Berg zu und fuhren dann später wieder zurück zum Stopp „the Grotto“. Dort liefen wir den Kayenta Trail von ca. 3,5 km bis zu den Emerald Pools und weiter zur Zion Lodge.


Fotos während des Trails:




Mittlerweile war es so voll geworden, das es keinen Spaß mehr machte, hier weiter zu laufen. Da der Trail zu den Emerald Pools sehr beliebt war, kamen uns Massen an Menschen entgegen. Außerdem war es wieder richtig heiß geworden.



Also nix wie zurück zum CG! Ausruhen und ein wenig die Kolibris im River beobachten.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Shuttle in den Ort Springdale, da es dort freies Wifi gab und wir schauen wollten, was es Neues zu Hause gibt.
Wir überlegten, ob wir noch einen Tag länger auf diesem herrlichen CG bleiben wollen, aber angesichts dessen, dass auch am nächsten Tag alles "full" ist, ließen wir den letzten Abend hier wieder gemütlich mit einem Glas Wein und herrlichem Ausblick ausklingen.


Ohh, schon die Hälfte des Urlaubs rum....

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