Caravan
luftfederung

Der Südwesten der USA 2013 und ich mittendrin 1, 2


maria-eva am 07 Aug 2013 20:04:39

Nach 8-9 Monaten Planung ging unser erster Urlaub in die USA im Mai 2013 los.
Bei der Planung hat mir ein anderes Forum, dass speziell auf Wohnmobil-Reisen in den USA spezialisiert ist, sehr geholfen. Dort habe ich auch meinen Reisebericht bereits eingestellt. Aber ich finde es unschön, einfach einen Link zu posten, damit ihr in dort lesen könnt. Deshalb schreibe ich ihn hier noch einmal auf.

Mein Mann hatte schon sehr lange den Wunsch, einmal mit dem Womo in der USA oder KAnada zu fahren. Da wir der Meinung sind, dass dafür mindestens 4 Wochen Urlaub nötig sind, blieb es ein Traum. Denn wer schaut nach Haus, Hund, Kind etc.?
Nachdem allerdings im letzten Jahr unser Hund eingeschläfert werden musste, sagten wir uns: Jetzt oder nie. Je länger man wartet, je "ängstlicher" wird man doch, einen solchen Urlaub zu wagen. Also fingen wir an, Kataloge zu wälzen, Flüge zu beobachten, Beiträge zu lesen etc.
Nach etlichen Fehlversuchen in Reisebüros fanden wir dann doch eins, was wirklich Ahnung hatte und dazu noch günstige Angebote machen konnte. Für uns standen zwei Dinge fest. Zum einen kam nur ein Direktflug in Frage. Der Urlaub sollte schließlich mit dem 1. Tag anfagen und zum anderen wussten wir, dass es kein "altes" Womo in den USA sein sollte, sondern schon eins, was erst 1-2 Jahre alt war. Wir bekamen ein tolles Angebot von Apollo RV. Dort wurde angepriesen, dass die Fahrzeuge höchsten 6 Monate alt sein sollten. Der Preis war auch top, also buchten wir kurzer Hand Flug und Womo und die Planung konnte ins Detail gehen. Wir planten die Route genau und reservierten bis auf 4 Tage schon alle Campgrounds, da wir zum einen nicht mehr wie 1 Tag auf CG ohne Strom stehen wollten und zum anderen keine Lust hatten, lange nach freien CG zu suchen.

Und jetzt will ich Euch zeigen, was aus unserer Planung herauskam:



Das ist sie, unsere Route.
Sie geht los in Los Angeles und endet nach 29 Tagen auch wieder hier.

maria-eva am 07 Aug 2013 20:15:50

Morgens ging unser NON-Stop Flug mit der Lufthansa von Frankfurt los. Es war kalt und regnerisch.


Wir flogen über Grönland




Und nach über 11 Stunden Flug landeten wir gegen Mittag (Ortszeit) in Los Angeles.



Wir rechneten mit mehr Aufenthalt und Probleme (aufgrund unserem schon lange vergessenen SChul-Englisch) bei der Einreise, aber 1 Stunde nach der Landung standen wir schon mit unseren Koffern am Flughafen und warteten auf das Hotel-Shuttle. Wir hatten uns für das Flughafenhotel The Westin entschieden. Schon am Flughafen merkten wir: hier ist alles irgendwie einfacher. Man findet sofort die Haltestellte für den Shuttle, ohne lange Wege, ohne langes Suchen.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit rumschlendern (was in der USA ja ganz unüblich ist, wie wir später feststellten), abends an der Hotelbar und einer relativ ruhigen Nacht. So konnten wir ausgeschlafen den Urlaub beginnen.

maria-eva am 07 Aug 2013 20:28:20

Der Urlaub kann beginnen!

Durch den Jetlag waren wir früh wach, also waren wir schon um acht Uhr mit dem Taxi vom Flughafenhotel Westin unterwegs zu Apollo. Der brauchte für 7 Miles über ½ Stunde!
Wir waren schon vor neun da und es waren schon Mitarbeiter vor Ort. Wir kamen zügig dran (hatten online bereits „eingecheckt“, so dass nicht mehr viel Papierkram zu erledigen war. Die Einweisung ging recht schnell und da das Fahrzeug fast neu war, waren auch keine Beschädigungen festzustellen. Um 10 h fuhren wir bereits vom Hof.
Das Womo hatte erst 7000 Miles drauf und war wirklich sauber und es war alles da, was man braucht. Wir fühlten uns von Anfang an wohl in diesem Wohnmobil.

Hier ein paar Bilder von unserem amerikanischen Womo (es war dann doch eher eins der kleineren)



so ein Slide ist schon toll:



das Womo von innen:


Wir haben es geschafft, ohne Kratzer und ohne Umwege LA über volle Highways und kleinem Buschbrand zu verlassen. Es war einfacher wie gedacht.


Nach knappen 100 Milen fuhren wir zum Großeinkauf im WalMart nach Beaumont. Nach 2 ½ Stunden waren wir gefühlte 1000 Plastiktüten reicher. Bei meinem nächsten USA-Urlaub werden Mülltüten von der Einkaufsliste gestrichen!


Jetzt nur noch 7 milen bis zum CG Banning. Jetzt hieß es nur noch: Womo einräumen, sich mit allem vertraut machen, Grill zusammenbauen, das erste amerikanische RIndersteak genießen und der Urlaub fing jetzt richtig an:


maria-eva am 07 Aug 2013 20:43:18

Nachdem wir die erste Nacht im rollenden Haus mit ausfahrbarem Wohnzimmer überstanden haben, ging's gleich früh los in de Joshua Tree Nationalpark, es waren ja nur noch 50 Milen. Wir kauften im Jucca Valley im WalMart noch ein paar Kleinteile, die uns doch fehlten wie Schüssel, Tablett.
Dann ab in den Park. Steine und Joshua Trees soweit das Auge reicht.


Wir fuhren durch den Westeingang in den Park hinein,


hielten hier und da an, wanderten den Baker Dam und fuhren über den Park Boulevard am Nordausgang am späten Nachmittag wieder hinaus zum reservierten CG Indian Cove (nochmals ca. 57 Milen)

Der CG Indian Cove lag herrlich ruhig, 4 milen hinter der letzten Rangerstation in mitten von Steinen.


Angeblich waren 10 Plätze der 100 möglichen reserviert, tatsächlich waren mit uns nur 6 Plätze auf einem riesigen Gelände belegt.


Wir waren rundherum allein - nicht ganz, ein paar Streifenhörnchen, Echsen und einige Vögel waren auch da und sichtbar. Unsichtbar blieben Gott sei dank die Tarantel und die Klapperschlange.


Nach dem Grillen in dieser herrlichen Landschaft genossen wir den Abend bei ein zwei Gläsern Wein. Da bekamen wir Besuch von einem Kojoten, der sich aber erst schnell abmachte. Da es bei uns leider draußen nichts zu essen für ihn gab, hinterließ er uns doch glatt seine Hinterlassenschaft auf den Steinen vor unserem Wohnmobil, was wir am nächsten Morgen entdeckten. Wer weiß, wie lang er dort die Nacht gesessen hatte, direkt vorm Schlafzimmerfenster. Herrlich.



Es blieb mein Lieblings-Campground auf dieser Reise. Vielleicht weil er der erste in einer unberührten Natur war, vielleicht weil kaum jemand da war, vielleicht weil es die erste Erfahrung war wie es ist ohne Licht, Lärm, Handyempfang etc. Natur pur zum Anfassen. Einfach unbeschreiblich.

maria-eva am 07 Aug 2013 20:54:46

Wir wachten wieder früh auf und die Sonne war schon am Aufgehen, also schnell raus, Foto machen. Als ich die Tür öffnete, kam mir ein fürchterlicher Gestank entgegen. Es roch nach Wild z.B. wie im Zoo . Da hatte nicht nur der Kojote markiert, vielleicht auch eine Art Stinktier oder so. Ich bemerkte einige nasse Stellen drumherum. Da wollte wohl jemand sein Revier abstecken.
Wir frühstückten trotzdem draußen und anschließend liefen wir den ca. 1km langen Indian-Cove-Trail. Dabei entdeckten wir auch, dass doch ein paar wenige Sites belegt waren.



Dann ging es weiter Richtung Amboy zur alten Route 66. Es war ein sehr trostloses Stück zu fahren. Zwar gab es anfangs Häuser rechts und links der Straße, aber keine Farmen oder ähnliches., später außer Strommasten nichts mehr. Warum die dort in der Einöde wohnen, weit ab von allem, können wir uns nicht erklären.


Nach dem wir durch das Wüstengebiet gefahren sind, kamen wir bei dem alten bekannten Roy's Café raus. Wir tranken dort einen Kaffee, bevor wir unsere Tour noch einige Meilen auf der Route 66 weiterfuhren.





Anschließend kamen wir direkt auf die I40, die fürchterliche Löcher hatte. Unterwegs pfeifte ordentlich der Wind, man musste ständig gegenlenken.


Gegen 14.00 Uhr kamen wir in Kingman auf dem CG an. Wir waren doch etwas kaputt vom Fahren und auch der ungewohnten Hitze. Also noch tanken fahren und den Rest des Tages ruhen.Der Pool würde Abkühlung schaffen.


Im Kingman auf dem CG wehte der Wind so stark, dass wir bereits Staub und Sand im ganzen Wohnmobil hatten.

Gefahrene Meilen: 210 Meilen

maria-eva am 08 Aug 2013 20:07:21

Vor 8 Uhr waren wie schon wieder „on the Road“, nachdem wir erst einmal den Feuermelder im Womo unfreiwillig ausprobierten. Beim Backen von Bacon und Eiern ging der los. Jetzt waren wohl einige Amerikaner leider schon um kurz nach sechs wach. Good Morning Amerika!!
Wir fuhren die historische Route 66 zunächst bis zum Hackberry Store. Ein Überbleibsel aus alter Zeit. Dort stehen viele alte Autos herum und da es auf der Strecke liegt, kann man einen Zwischenstop einlegen:




Dort war es wirklich urig. Das Schild quietschte im Wind.


Wir fuhren dann die schöne und auch landschaftlich abwechselnde Route weiter bis Seligman, welches nur noch auf Souvenir-Verkauf ausgelegt ist. Buseweise kamen Besucher, da man nach dem Ort direkt auf die I40 fahren konnte. Deshalb fuhren wir gleich weiter, aber nicht ohne ein paar Fotos zu schießen.


Kurz vor dem Grand Canyon Village, schauten wir am Flugplatz vorbei um nachzufragen, wann der nächste freie Flug wäre.
Da 1 1/2 Std. später schon einer frei war, überlegten wir nicht lange. Wir buchten den Helikopter - Flug und bezahlten gleich, da gab es kein zurück. Schließlich wussten wir, dass es so teuer ist, hatten schon fleißig dafür gespart.

Wir bezahlten 210 Dollar für 25 Minuten Flug und haben keinen Dollar bereut. Was soll ich schreiben, der Flug ist nicht zu beschreiben. Er war einfach nur genial!




Danach ging es zum reservierten Campground Trailer Village und gönnten uns erst mal einen Ramazotti auf das tolle Erlebnis!!
Der CG war gar nicht so schlimm wie gedacht.


Und am Abend nahmen wir den Shuttle zum Mother Point:
Sonnenuntergang und Vollmond im Grand Canyon am Mother Point mit gefühlten hunderten Menschen – aber trotzdem schööön.
Und wieder geht ein toller Tag zu Ende.



Gefahrene Meilen: 186 Meilen

maria-eva am 10 Aug 2013 18:31:54

Heute mal kein Roadtag, sondern Wandertag .
Mit dem Shuttle fuhren wir vom Campground zum Rim. Da Wochenende war, waren die Busse schon morgens früh sehr voll. Aber das verlief sich schnell. Die Japaner fuhren einfach von Point zu Point, schossen Fotos und weiter ging es. Wir wanderten am Rim entlang, zwischendurch auch mal eine Strecke mit dem Shuttle.


Der Rim-Trail ging teils über weite Strecken direkt am ungesicherten Abgrund. Eine große Herausforderung für meinen Mann, der Probleme mit der Höhe hat. Aber einfach toll.


Auf den Wegen waren wir fast immer ganz allein.


Am Nachmittag kehrten wir zurück:


Wir ruhten uns aus, grillten, schrieben die Postkarten (worüber sich viele freuten im Zeitalter des Internets, da mittlerweile kaum jemand noch Postkarten erhält), bevor wir uns um 18h wieder per Shuttle zum Sonnenuntergang aufmachten. Diesmal am Yaki-Point. Dieser war nicht voll und herrlich.

Warten auf den Sonnenuntergang:


Hier ist er:

maria-eva am 11 Aug 2013 14:55:26

Heute ist ein reiner Fahrtag.
Nachdem wir im Grand Canyon alles gesehen haben und leider aufgrund des Memorial Days keinen freien Platz für einen weiteren Tag mehr auf dem CG bekommen haben, entschieden wir uns doch, nach Mesa Verde zu fahren, obwohl diese 300 Miles entfernt sind.
Einen kurzen Halt am Desert View Watchtower, da er direkt auf dem Weg lag.


Dann ging es viel, viel geradeaus. Dafür mal rote Steine,

mal gelber Sand ,

mal roter Sand,

mal gelbe Felsen,
mal Büsche, mal Kakteen, mal wieder nix und weiterhin viel Straße geradeaus.

Aber Mittagspause in der Einöde bei Kayata bei Burger King. Gibt es halt überall.

Dann ging es auf einmal nicht mehr geradeaus, Serpentinen hoch bis zum Campground in Mesa Verde. Irgendwo auf der Strecke haben sie uns doch 1 Stunde geklaut, durch Zeitunterschied zwischen den Staaten bzw. Navajo-Gebiet . Aber die holen wir uns auch irgendwann wieder.Daher war es schon später Nachmittag bzw. früher Abend.
Auf dem CG gab es noch genügend freie Plätze, trotz heutigem Memorial Day. Auf dem CG liefen einige "Mules" (Hirschmaultiere) rum.

Kurz vor Sonnenuntergang liefen wir noch einen kleinen Trail, der am CP losging. Von dort hatte man einen tollen Blick über das ganze Tal.



Gefahrene Meilen: 289

maria-eva am 11 Aug 2013 16:11:21

Nach einer kühlen und ruhigen Nacht, wollten wir uns heute die Ruinen anschauen und zwar das Spruce Tree House, welches man ohne Führung und Eintritt besichtigen konnte . Wir holten uns vorher in der Ranger-Station am Campground die Beschreibung in Deutsch und dann ging es 16 Miles Serpentinen hoch und runter. Das ganze dauerte 45 Minuten.Dort angekommen, liefen wir den kleinen Weg hinunter.



Dort lebten einmal 60-80 Indianer in 130 Räumen und 8 Kivas . Das war schon beeindruckend. Da wir recht früh da waren, war es noch schön leer. Wir waren fast alleine dort. Nach uns kamen Busladungen mit Japaner und Franzosen.



Anschließend fuhren wir noch zum Cliff Palace, schauten uns diesen aber nur von oben an, da er nur über 100 Stufenleitern zu erreichen ist und man für diesen früh hätte eine Führung reservieren lassen müssen. Hier ging eine Führung nach der anderen:



Der Park wurde immer voller und voller. Also raus aus Mesa Verda und wieder die Serpentinen runter ….. (ich hatte noch nicht erwähnt, dass wir ein Serpentinen-Trauma haben, da wir unser neues Womo im Urlaub in Südtirol an einer Felswand gekratzt haben, seitdem fahren wir nicht mehr so gerne Serpentinen)




Dann ging es zum Monument Valley. Ein Teil der Strecke von gestern zurück. Auf der Hinfahrt waren wir schon auf das Schild 4-Corner-Monument aufmerksam geworden, deshalb hielten wir diesmal dort an, zählten 6$ Eintritt und was wir sahen, war eigentlich nur der Punkt von 4 Staaten , nämlich Arizona, Utah, Colorado und New México . Einmal rundherum gab es Verkaufsstände der Navajos.

unterwegs:


Wir erreichten den CG Goulding Lodge gegen 16.30 Uhr. Wir bekamen die Site 12, der zweitbeste Platz mit toller Aussicht . Da brauchten wir nicht mehr zum Monument Valley reinfahren.



Bei einem guten Rindersteak und einem Glas Wein mit der Aussicht - was will man mehr??
Nach Sonnenuntergang sahen wir massenhaft Autolichter im Valley, die von der Sonnenuntergangs-Tour zurückkamen. Ein Auto nach dem anderen. Das kann dann wohl nicht mehr so idyllisch gewesen sein, dachten wir uns und entschieden uns, morgen auch keine Jeeptour um die Felsen herum zu unternehmen.
Sonnenuntergang am Platz - dazu brauche ich nichts weiter sagen:




Gefahrene Meilen: 157 Meilen

maria-eva am 11 Aug 2013 16:26:31

Nach dem Frühstück mit Blick aufs Monument Valley liefen wir ein Stück an den Felsen am Campground herum, dort gibt es einen Mini-Trail mit toller Aussicht. Von dort konnte man auch den gesamten Campground sehen.



Anschließend fuhren wir direkt zu den bekannten 3 Felsen. Wir bezahlten 10 $ Eintritt und fuhren zum Visitor Center.



Dort genossen wir die Ausicht und machten die obligatorischen Fotos. Eine Jeep-Tour ersparten wir uns, da die nur um die Felsen herum ging, dafür teuer war, man nicht wirklich mehr sah und auch noch dreckig wurde. Wir sahen gestern Abend nach dem Sonnenuntergang Auto an Auto dort rausfahren. Das muss nicht sein.



Danach ging's nach Page besser gesagt zum Lake Powell. Auf dem Weg zum Campground kamen wir am Glen Canyon Staudamm vorbei. Zuvor überquerten wir die beeindruckende Brücke über den Colorado River.



Wir hielten am Visitor-Center an und schauten uns das gigantische Bauwerk von oben an.
Danach ging es zum CG. Unsere Site in Loop A6 hat einen schönen Ausblick auf den Lake Powell. Leider ist es wieder stürmisch, so dass der Sand umherfliegt.



Wir ruhten uns aus, schlenderten zum Lake und genossen mal wieder einen schönen Sonnenuntergang.




Gefahrene Meilen: 132 Meilen

maria-eva am 11 Aug 2013 17:13:15

Heute blieben wir am Lake Powell, aber nicht ohne zwei tolle Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. Zuerst ging es zum Horseshoe Bend.



Wir liefen den ca. 1,5 km langen Weg - oft durch Sand - hinunter zum Colorado River, der sich hier wie ein Hufeisen schlängelt.
Um ein vollständiges Foto davon zu bekommen, muss man bis an die Kante ran.




Im Liegen ging es gerade so für mich.Nach den obligatorischen Fotos ging es den doch beschwerlichen Weg (weil durch Sand) bei gefühlten Ü30 Grad hoch zurück. Es war gerade mal 10.45 Uhr und der Planet brannte!

Danach ging es zum Upper Antelope Canyon, da der ebenerdig begehbar ist. Doch dort standen mehrere Busse, so dass wir uns doch für den Lower Antelope entschieden, da dort nicht viel los war (denn sie wissen nicht, was sie tun ;-).
Für 26$ p.P. wurden wir von einer Navajo Frau durch den Slot geführt. Ich hatte erst Bedenken wegen meiner Platzangst, da wir durch einen schmalen Schlitz hinunter mussten.

Eingang:


Aber drinnen hatte ich keine Platzangst, da ja nach oben immer ein Spalt zu sehen war. Wir liefen eine Stunde durch diesen tollen Canyon. Genau zur richtigen Zeit, da mittags die Sonne senkrecht hineinscheint. Hier ein paar Fotos:





und der Ausgang:


Anschließend tanken und einkaufen und den Rest des Tages am Lake Powell genießen und das Erlebte Revue passieren lassen.
Heute war der Tag, an dem wir die meisten Fotos schossen und eins schöner wie das andere.


Jetzt ist das erste Drittel eines bis jetzt fantastischen Urlaubs vorbei.

maria-eva am 12 Aug 2013 19:38:22

Heute wieder „on the Road“.

Nach dem es heute Morgen wieder so heiß war, waren wir froh, uns gestern entschlossen zu haben, heute schon zum Bryce Canyon zufahren. Wir hatten ja diesen Tag im Vorfeld freigehalten, weil wir hofften, ein Permit bei der Auslosung für die Wave zu ergattern. Das war nicht der Fall und wir waren gar nicht so traurig darüber. Die Hitze machte mir doch zu schaffen (Asthma) und der Weg dorthin wäre ja sehr weit gewesen. Also genossen wir die doch landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Fahrt zum Bryce.



Während der Fahrt merkten wir bei Kanab, das uns doch wieder eine Stunde geklaut wurde :-(nachdem wir sie doch erst auf dem Weg vom Monument Valley nach Page zurückerhalten hatten.)
Im Bryce Canyon angekommen,


fanden wir noch einen schönen Platz am North Campground mitten im Wald und nur 5 Gehminuten zum Rim.



Diesen liefen wir bis zum Sunrise Point und staunten über diesen Canyon. Leider war das Licht nicht mehr so schön für diesen Point, aber wir hatten ja morgen den ganzen Tag vor uns.


Rim beim Campground:


Der Abend klang aus mit einem Langerfeuer (musste auch sein, da wir über 2.500 m waren und es abends/nachts bis auf 4 Grad abkühlte) in Decken und Jacken eingemummelt und einem gigantischen Sternenhimmel.

Gefahrene Meilen: 150 Meilen

maria-eva am 12 Aug 2013 19:53:08

Heute war wieder Wandertag.

Für heute hatten wir ja die Site 17 reserviert, aber wir blieben auf unserer Site 27 stehen und die Rangerin notierte dies und hing den Reservierungszettel um.
Nach einem kurzen Besuch des Visitor Centers - dort gab es wieder WLan - ging es mit dem Shuttle zum Bryce Point. Dort hatte man eine tolle Aussicht, aber es war noch sehr frisch. Ohne Jacke ging es nicht.



Mit dem nächsten Shuttle ging es weiter zum Inspirations Point. Dort ging unsere Wanderung los. Zunächst ging es am Rim über den Sunset Point zum Sunrise-Point.
Weg am Rim:


Farbenspiel am Rim


Am Sunrise-Point ging es über den Queens Garden Trail weiter den Navajo Trail zurück zum Sunset Point.



Der Trail war zwar nur ca. 5 km lang und wir mussten 183 Höhenmeter überwinden, wovon die letzten Serpentinen hoch es doch in sich hatten und es mittlerweile doch recht warm geworden war. Ich muss dazu sagen, dass wir keine geübten Wanderer sind.

Unterwegs im Trail:



Der Weg hatte sich aber gelohnt und ist empfehlenswert. Diese Farben, welche je nach Lichteinfall wechseln. Toll.

Das letzte Stück:



Den Nachmittag/Abend verbrachten wir wieder bei Lagerfeuer und Sternenhimmel!

maria-eva am 12 Aug 2013 20:05:32

Heute geht es weiter Richtung Zion Nationalpark.

Die Fahrt ging zunächst ein Stück wieder die gleichen Strecke zurück. Dann ging es ab zum Zion Nationalpark . Wir wussten, dass wir für die Tunneldurchfahrt 15$ bezahlen mussten. Diese musste man gleich beim Nationalpark-Eingang bezahlen. Dann ging es noch 6 Miles erst mal weiter, wobei die Straße jetzt enger war. Dann kam der erste Tunnel, der normal befahrbar war. Dann der zweite. Wir mussten warten, bis der Ranger an der Tunnelstation das Zeichen gab. Dann wurde auf der anderen Seite der Verkehr angehalten, sodass wir (und das Womo vor uns) mittig durchfahren konnten.

Tunnel 1


Tunnel 2


Licht am Ende des Tunnels!


Das war ein blödes Gefühl, zumal der Tunnel unbeleuchtet ist.
Nach dem Tunnel kamen aber noch Serpentinen und wir waren froh, am Campground Wachtmann angekommen zu sein.

Die Fahrt selbst war landschaftlich schön, aber der Fahrer kann aufgrund der vielen, vielen Kurven mit doch einigem Gegenverkehr, diese leider nicht genießen. Außerdem gab es keine Möglichkeit, anzuhalten und die Landschaft zu genießen. Die Haltepunkte waren entweder auf der anderen Seite oder schon besetzt.
Hier ein paar Eindrücke von der landschaftlich schönen, aber doch kurvigen Straße:





Unser reservierter Platz im River war sehr schön. Wir waren überrascht, hier herrschten bereits 34 Grad. Da kam die Abkühlung im Virgin River gerade recht und der Fahrer hatte genügend Zeit zum Relaxen.



Gefahrene Meilen: 85 Meilen

maria-eva am 13 Aug 2013 10:16:35

Da es gestern sehr warm war und heute wieder werden sollte, fuhren wir früh mit dem Shuttle in den Canyon .


Erster Stopp war Wedding Rock, die hängenden Gärten, wo wir einen kurzen Weg rauflaufen mussten. Dort war es noch richtig frisch, da dort noch keine Sonne hin kam. Es gab viele schöne Pflanzen rechts und links des Weges und den Mules gefiel das frische saftige Futter dort wohl auch gut.

Anschließend ging es wieder zurück zur Shuttle-Haltestelle, wo der Shuttle zu der Zeit fast alle 5 Minuten kam.
Am view point Big Bend sind wir noch mal für ein Foto ausgestiegen, leider war das Licht für Fotos am frühen Morgen noch nicht so gut, aber egal.


Weiter ging es zum Temple of Sinawave weiterzufahren. Dort stiegen wir aus, liefen etwas am Virgin River entlang, schauten den Kletterern im Berg zu und fuhren dann später wieder zurück zum Stopp „the Grotto“. Dort liefen wir den Kayenta Trail von ca. 3,5 km bis zu den Emerald Pools und weiter zur Zion Lodge.


Fotos während des Trails:




Mittlerweile war es so voll geworden, das es keinen Spaß mehr machte, hier weiter zu laufen. Da der Trail zu den Emerald Pools sehr beliebt war, kamen uns Massen an Menschen entgegen. Außerdem war es wieder richtig heiß geworden.



Also nix wie zurück zum CG! Ausruhen und ein wenig die Kolibris im River beobachten.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Shuttle in den Ort Springdale, da es dort freies Wifi gab und wir schauen wollten, was es Neues zu Hause gibt.
Wir überlegten, ob wir noch einen Tag länger auf diesem herrlichen CG bleiben wollen, aber angesichts dessen, dass auch am nächsten Tag alles "full" ist, ließen wir den letzten Abend hier wieder gemütlich mit einem Glas Wein und herrlichem Ausblick ausklingen.


Ohh, schon die Hälfte des Urlaubs rum....

maria-eva am 14 Aug 2013 20:02:24

Heute war wieder Fahrtag durch die Wüste in Richtung Las Vegas



Geplant war für heute, zum Atlatl Rock CG im Valley of Fire zu fahren, dort einige kleine Trails zu laufen und zu übernachten.
Unterwegs tankten wir wieder, diesmal billig für 3,77 $ die Gallone und füllten unsere Vorräte beim nächsten Walmart auf. Leider sind wir noch in Utah, so dass es wieder mal kein Bier oder Wein gab. Der nächste Walmart, diesmal in Nevada hatte wieder alles. Beim Aussteigen bekamen wir einen Vorgeschmack auf die Temperaturen im Dessert! Hitze!



Am Eingang des Valley of Fire wollte ich zunächst den Eintritt entrichten, aber wenn man auf dem CG übernachtet, kann man es ja dort auch direkt tun. Wir fragten die Leute dort, die mit ihrem Wohnmobil gerade eine Pause machten. Sie schauten uns nur kopfschüttelnd an und erklärten uns, dass die CG offen wären, aber ob wir wissen, wie heiß es dort ist. Das hatte ich bereits gemerkt! Es waren über 41 Grad gerade.



Wir fuhren zunächst doch auf dem CG und wollten eine Site reservieren, um dann die kleinen Trails zur Wave und den Indianerzeichnungen zu gehen. Auf dem wirklich schönen CG standen gerade mal 2 Womo's und es war heiß, heiß, heiß.



Wir überlegten. Was sollen wir hier tun? Die von mir geplanten Wanderungen strich ich aufgrund der Hitze. Die hätte ich einfach nicht geschafft. Das war es mir dann doch nicht wert. Ein wenig traurig, entschlossen wir, direkt nach Las Vegas zu fahren und dort dann zwei Nächte, statt wie geplant 1 Nacht zu verbringen.

Gegen 15 Uhr kamen wir auch am CG Circus Circus an (unterwegs bekamen wir ja die geklaute Stunde wieder!). Der Campground direkt am Anfang des Strips war leicht zu erreichen.



Es war auch kein Problem, eine Site zu bekommen. Der Platz ist ja riesig und es war nicht viel los. Wir bekamen die Site 633, nahe dem Pool und dem Empfang. Dort war es wieder erwarten recht ruhig.



Aber natürlich auch hier: 38 Grad. Also erst mal im Pool abkühlen und am Abend das erste Mal mit gefühlten hunderttausend Menschen den Strip im Lichtermeer besucht.



Der Strip am Circus Circus war noch schön leer, aber dann. Je weiter man zu den Highlights vordrang, je voller wurde es. Bei den Lichtershows am Abend, z.B. am Treasure Island gab es kaum ein Durchkommen. Man musste sich gegen den Strom von hunderten Japanern und anderen Besuchen kämpfen, die von einer Lichtershow zur anderen hechteten.



Wir erlebten zum ersten Mal die Welt der Casinos. So riesig, dass man gar nicht mehr weiß wo man reingekommen ist.



Das muss man mal gesehen haben, aber mehr auch nicht.
Für mich persönlich absolut kein Highlight. Wir quetschten uns in den nächsten Bus und fuhren zurück zum Campground am Circus Circus.

Dieser Trubel, diese Menschen, dieses Chaos. Wir bereuten es bitter, nicht im Valley of Fire bei Ruhe und Sternenhimmel geblieben zu sein!!!!
Jetzt saßen wir um Mitternacht vor dem Womo bei immer noch 37 Grad und außer der Klimaanlage im Womo war keine Kühlung in Sicht.

gefahrene Meilen: 195 Meilen

maria-eva am 14 Aug 2013 20:16:41

Wir schliefen mit laufender Klimaanlage!
Nach dem Frühstück machten wir uns auf, den Strip im Hellen zu Fuß und mit Bus zu erkunden. Wirklich weniger Menschen waren aber leider auch nicht da.
Am Circus Circus war die Haltestelle des „Deuce on Strip“, wo man für 8 Dollar p.P. für 24 Stunden den Strip befahren kann so oft man will. Da wir das Ticket schon am letzten Abend kauften und den Bus nutzen, konnten wir heute damit fahren wie wir wollten. Das Ticket gilt auch für den Bus, der bis zum Outlet-Center North, vorbei an Downtown, fährt.



Diese Stadt muss man mal gesehen haben. Aber entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Man weiß überhaupt nicht, wo man hinschauen soll, überall glitzert es und ist es laut. Wahnsinn. Shows an Shows, riesige Casinos.
Ein Hotel größer als das andere und wo noch keins steht, wird eins gebaut.










Es ist wirklich ein riesigen Spielplatz für Erwachsene und der mitten im Nichts!

Nach den ruhigen Tagen in den Nationalparks waren wir hier in einer anderen Welt.

Anschließend fuhren wir weiter ins Outlet Center North und kauften dort etwas ein. Danach ging es erst mal mit dem Bus zurück, aber nur bis zum Downtown. Dort stiegen wir aus und schauten uns das Flair dieses Stückchen „altes Las Vegas“ an. Hier war es wesentlich ruhiger und ganz anders.



Zurück am CG erst mal im Pool abkühlen und am Abend dann doch wenigstens einmal unser Glück im Spiel im Casino des Circus Circus , welches nicht mit den prunkvollen Hotels in der Mitte des Strips zu vergleichen war, zu versuchen. Aber die Automaten waren schließlich alle gleich.

Nachdem wir verstanden haben, wie das funktioniert, spielten wir etwas bevor wir einige Dollar ärmer wieder zum klimatisierten Womo zurückliefen.

Morgen geht die Fahrt glücklicherweise weiter in Richtung Yosemite Nationalpark.

maria-eva am 14 Aug 2013 21:11:45

Heute machten wir uns schnell auf, diese verruchte Stadt zu verlassen, um die 300 Milen durch die Wüste und Einöde bis zum anvisierten CG in der Nähe von Lone Pine hinter uns zu bringen. Zunächst ging es meilenweit über die I15:



Wir haben vorher lange überlegt, welchen Weg wir Richtung Tioga Pass nehmen sollen. Da die Fahrt durch das Death Valley nicht in Frage kam (Verbot durch Vermieter), mussten wir entweder oben herum fahren, was etwas kürzer gewesen wäre oder untenherum. Da wir keine Lust auf lange Strecken durch die Berge hatten, entschieden wir uns für die lange Strecke. Wir hatten ja schließlich noch 2 Nächte Zeit, bis wir auf unseren reservierten Platz im Yosemite NP konnten.
Nach 150 Milen machten wir in Barstow Halt. Da wir eine Pause brauchten und Essenzeit war, kehrten wir dort in einem urigen Restaurant ein. "Peggy Sue 50th". Das war gut besucht und noch im Stil der 50er.



Gegenüber des Cafes befand sich eine Verladestation von Panzern der US-Army. Das war mal ganz interessant zuzuschauen.
Gestärkt nach einem guten Essen konnte der Weg durch diese Einöde weitergehen.



Wir fuhren nun auch mal durch kleine Orte oder eher gesagt kleine Ansammlung von Häusern, die ihre beste Zeit schon hinter sich hatten. Hier gab es früher sehr viele Minen, aber jetz ist fast alles verlassen. Auf dem Weg kann man eine alte verlassene Goldgräberstadt anschauen. Wir fuhren aber weiter.




Wir dachten nie, dass es inmitten dieser Einöde auf einmal ein schöner Campground auftaucht, mit viel Grün und Pool und Blick auf den höchsten Berg der USA , dem Mount Whitney mit 4.418 m.


Hier, auf dem RV Park Boulder Kreek in Lone Pine konnte man es sich gut gehen lassen, während die Waschmaschine lief, chillten wir im und am Pool.


Abends saßen wir noch lange draußen, es war ja weiterhin warm genug, und genossen den Sonnenuntergang über den Bergen.



Gefahrene Meilen: 300 Meilen

maria-eva am 14 Aug 2013 21:22:32

Nach einer ruhigen Nacht, schliefen wir mal länger und frühstückten erst einmal im Aufenthaltsraum des RV Parks. Dort gab es Kaffee und Muffins für umsonst.

Anschließend ging es die restlichen Milen Richtung Mono Lake weiter.


Langsam änderte sich das Bild. Es wurde langsam grüner und die 4000er-Berge mit Schneereste wurden sichtbar. Allerdings war es immer noch sehr heiß.





In Bishop hielten wir - nachdem wir zwei Runden gedreht hatten bis wir einen Parkplatz für das Womo fanden - bei doch tatsächlich einen richtigen Bäcker und kauften erst einmal frischgebackenes Brot. Dann noch mal den Benzintank und die Essenvorräte auffüllen und weiter geht’s. Jetzt geht es immer mal hoch und mal runter.



Am späten Mittag kamen wir am reservierten Mono Vista RV Park an. Wir tauschten die Site noch, da noch eine mit einem schönen Blick auf den Mono Lake frei waren.





Der kurzer Gang durch den verschlafenen Ort Lee Vining, der nur aus ein paar Häusern besteht, war schnell erledigt.
Vom Campground zum Visitor-Center des Mono Lake ist es nur ein Katzensprung, den man auch zu Fuß machen könnte. Vom Visitor-Center aus geht ein Weg hinunter zum See.





Morgen früh geht es gleich los über den Tioga Pass, dort ist hoffentlich noch Schnee und endlich kühler!

Gefahrene Meilen: 127 Meilen

maria-eva am 19 Aug 2013 07:29:59

Morgens ging es gleich los über den Tioga Pass.

Obwohl, der Pass erst vor 3 Wochen geöffnet hat und dort da meterhoch Schnee lag, lagen jetzt leider nur noch Reste. Meine Hoffnung schwand, dass es im Yosemite Valley kühler ist.



Zunächst war die Straße gut und landschaftlich sehr schön zu fahren. Leider war schon viel Verkehr, so dass wir fast an allen View Points nicht ranfahren konnten zumal diese meist wieder auf der anderen Seite lagen und es bei dem Verkehr schon gefährlich war, diese anzufahren.



Hier ein paar Eindrücke der Fahrt:







Irgendwann wurde die Straße enger und vor allem sehr sehr holprig und kurviger. Außerdem fuhr man nur noch durch Wald. Als wir gegen Mittag auf dem CG ankamen, waren wir doch froh. 70 Miles Passstraße zu fahren bei viel Gegenverkehr ist dann doch etwas anstrengend.

Fahrt ins Valley:





vorbei am Bridalveil Fall



Wir bezogen unsere nicht so ganz einfach einzuparkende Site Nr. 58 auf dem Lower Pines Campground mitten im Valley.




Wir merkten schnell, hier ist Bären-Gebiet. Nicht nur, dass jeder seine Sachen auf dem CG gut verstauen musste, wir sahen auch beim Vorbeifahren mit dem Shuttle von Campground ins Valley einen Bären am Wegesrand kurz hinter dem Campground!!
Wir schauten uns noch das Valley an, suchten und fanden ein freies Wifi-Netz ( im Curry Village - 5-10 Minuten zu Fuß vom CG)
Wir merkten jetzt schon, dass es sehr voll werden wird. Es war ja wiedermal Wochenende. Beim nächsten Mal muss ich echt die Route anders Planen.

Am Abend saßen wir lange draußen und grillten und genossen mal wieder einen schönen Sonnenuntergang. Wir verstauten den Grill anschließend im Bären - Fach , wir wollten doch keinen Bären anlocken




Eine Anmerkung habe ich aber noch an alle, die an Asthma oder ähnlichem leiden.
Durch den Staub auf den CG, aber vor allem durch die vielen Lagerfeuer am Abend ist der gesamte Platz "eingeräuchert". Die Luft zieht dort sehr schlecht ab, bedingt durch die Bäume, die Felswände etc. Es kann also für diese Personen zu Problemen kommen (wie bei mir). Darauf wird sogar in der ausgehändigten Broschüre aufmerksam gemacht. Es gibt aber ein Krankenhaus/Krankenstation im Valley für alle Fälle.

Gefahrene Meilen: 78 Meilen

maria-eva am 19 Aug 2013 07:35:24

Die Nacht verlief relativ für uns ruhig. Ich schreckte zwar auf, weil ich etwas gehört hatte, so als ob ein Bär sich an den Kästen zu schaffen macht, dachte aber es wäre Einbildung. Wenig später fuhr auch der Ranger im Auto ganz langsam vorbei und leuchtete mit seiner Taschenlampe umher. Als wir morgens aufstanden, war das Zelt der japanischen Familie auf der Site neben uns leer und das Auto weg. Gegen 8.00 Uhr kamen sie allerdings wieder, das Kind (schon etwas größer) musste schlafend aus dem Auto getragen werden und sie legten sich alle ins Zelt schlafen. Es sah nicht so aus, als ob sie von einer Nachtwanderung gekommen wären. Hatten sie in der Nacht vielleicht Angst bekommen? Bei Grillen landete am Abend vorher sehr viel Fleisch im Grill. Vielleicht hatte da jemand Hunger?

Morgens machten wir uns dann auf, den Vernal-Fall zu erklimmen (1-2 Stündchen früher wäre besser gewesen) Bis dato dachten wir, nur das letzte Stück ging hoch. Aber es ging von Anfang an ziemlich hoch und auch meist in der Sonne. Leider war ja Wochenende und gleichzeitig Ferienanfang. Der Park voll! Alle wollten da hoch und wir auch.


Wir schafften es auch, bis fast oben hin, dann ging es wegen Höhenangst und Luftbeschwerden nicht mehr weiter. Wir kehrten um.



Auf dem Rückweg kamen uns unendlich viele Menschen keuchend und schwitzend den Berg hinaufwollend, entgegen. Egal ob alte Menschen mit Gehstöcken oder Eltern mit Babys in Rucksäcken oder kleine Kinder. Dabei war es so heiß und anstrengend.
Am Ende des Rückweges saßen Ranger und fragten uns, ob es uns auch gut geht und warnten die einige Menschen, dort hoch zu gehen.

Wir fuhren mit dem Shuttel zurück ins Valley und stiegen aber noch bei dem Yodemite Falls aus. Die hatten wir bisher nur von der Ferne gesehen.



Bei der Camper Reservierung sahen wir dann: 101 F = 38 Grad!!
Da mir die Hitze und die Luft hier im NP heute sehr zu schaffen machte, blieb der Nachmittag nur noch, um im Mercedes River mit unseren Campingstühlen auszukühlen. Das genossen wir auch!


maria-eva am 19 Aug 2013 07:45:59

Fahren, fahren, fahren.
Heute waren zwar nur 220 Miles also ca. 355 km zu fahren, aber wir haben dafür über 6-7 Stunden gebraucht. Erst einmal aus der High Sierra Nevada westlich raus (rein sind wir ja im Osten) und dann über Highways und Internates nach San Francisco.





Die hiesigen Autobahnen kann man nicht mit unseren vergleichen. Streckenweise schlimmer wie in Belgien, Löcher über Löcher o.ä.



Dann 50 Miles vor unserem CG in San Francisco: stop and go und wir dachten sonntags wäre weniger Verkehr.



Dann nur noch über die 8,9 km lange Richmond–San Rafael Bridge bei doch heftigem Wind. 5 Dollar Maut kostet es hinüber.







Irgendwann kamen wir dann auf unseren reservierten Marin RV Park in San Francisco an. Der Campground war zwar nicht schön, aber für San Francisco perfekt. Von dort kann man kurz zum Fähranleger laufen und dann mit der Fähre rein nach SF. Das werden wir morgen tun. Wir haben zwei volle Tage vor uns, um San Francisco zu erkunden.



Jetzt noch etwas einkaufen gehen, ein Supermarkt liegt in der Nähe des CG und dann einfach auf morgen freuen.

Gefahrene Meilen: 220 Meilen

maria-eva am 19 Aug 2013 09:37:00

Trotz nahegelegener #101 schliefen wir super gut. Vom RV Park liefen wir ca. 15 min vom Fähranleger Lakspur Ferry. Für 9$ pro Person und Fahrt brachte sie uns in 30 Minuten hinüber nach SFO. Wir genossen die Fahrt bei bewölkten und kühlerem und regnerischen Wetter mit Sicht auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge.


Am Pier 1 angekommen liefen wir erst einmal gemütlich Pier für Pier Richtung Fishermans Warft.
Wir schauten am Pier 39 um eine Weile den Seelöwen zu, um dann weiter zu Fishermans Warft zu gehen.



Dort kauften wir Krabbensuppe im Brottopf und Fisch&Chips. Wir verspeisten das unter den Augen von zahlreichen Möwen.



Gestärkt ging es weiter zum Haltepunkt der cable car. Doch dort war die Hölle los, so dass wir weiter zu Fuß unseren Weg fortsetzten.



Nächste Station waren die krummste Straße der Welt in der Lombard Street. Wir genossen es, einfach durch die Straßen zu laufen und das Flair dieser Stadt




Von dort aus liefen wir weiter zum Coit Tower, wo uns für 7 $ p.P. der Fahrstuhl nach oben brachte.

Nachdem wir die Aussicht bewundert haben und von oben China Town sahen, ging's weiter dorthin. Mittlerweile war es wieder richtig schön geworden, die Sonne zeigte sich.
Dort liefen wir eine Weile herum, stärkten uns mit einen Espresso, bevor wir wieder Richtung Pier 1 weiterliefen.


Auf dem Weg dorthin fanden wir noch das Museum der Wells Fargo Bank sowie die Gaststätte "Schröder ", wo es frisch gezapftes deutsches Bier gab. Wenn auch teuer, nach diesem tollen Tag gönnten wir uns frisch gezapftes kühles Bier.



Wir haben so viel gesehen und alles zu Fuß erkundet. San Francisco ist einfach toll!

Schön, dass wir morgen noch einen ganzen Tag für Alcatraz und die Golden Gate Bridge haben.

maria-eva am 19 Aug 2013 09:44:06

Wir nahmen die Fähre um 9.15 Uhr. Am Pier angekommen, gönnten wir uns erst mal einen Café to go, bevor wir ca. eine halbe Stunde die Market Street entlang liefen, um zum Visitor Center zu gelangen. Während ich dort nach einer Busverbindung zur Golden Gate fragte, stellte sich mein Mann schon mal in die Schlange für das Cable Car. Einmal musste man ja damit fahren.



Wir fuhren damit bis zu Fishermans Warft (eine Strecke p.P. 6 $), schlenderten hier und dort bevor wir uns wieder Fish & Fries genehmigten, um gestärkt zum Pier 33 zu gehen, wo wir für 13.30 Uhr Karten für Alcatraz hatten. Gott sei Dank hatte ich diese schon von zu Hause aus bestellt. Vor Ort hätte es bis zum Wochenende keine freien Tickets mehr gegeben. Mit der Fähre ging es rüber.



Auf der Insel konnte man sich umschauen wo und wie lange man wollte. Für den Haupttrakt bekam man einen Audio-Guide. Ich dachte erst, oh wie blöd, aber das war ganz toll gemacht mit Hintergrundgeräuschen und verschiedenen Stimmen, wie z. B. die eines Gefangenen oder Wärters.


Gegen 16 Uhr verließen wir die Insel, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat
.


Eigentlich waren wir jetzt müde und hatten genug gelaufen. Aber wir entschieden uns, doch noch zur Golden Gate Bridge zufahren. Das war ja schließlich ein Muß. Also erst mal wieder Richtung Fishermans Warft, dann in den Bus 30 (2 Dollar pro Person für 1 1/2 Stunden – gilt für alle Busfahrten in SFO), an der richtigen Stelle aussteigen (Busfahrerin rief es durch), dann um die Ecke zur anderen Bushaltestelle und in die Linie 28, die uns direkt dorthin fuhr.

Wir hatten traumhafte Sicht auf die Brücke. Wir liefen bis zum ersten Pfosten über die Bridge und kehrten dann zurück. Auf der Brücke war es schon recht windig.



An der Bushaltestelle warteten wir auf den Bus, der uns zum CG über die Golden Gate Bridge bringen sollte. Es kam dann die 24 (eigentlich sollten wir 70, 71 oder 80 nehmen), aber die brachte uns auch dorthin und ließ uns am "Lucky Drive ", kurz vor dem CG, raus.

Ein zweiter herrlicher Tag in SFO ging leider schon zu Ende.

Morgen geht es wieder zurück Richtung LA auf einer der Traumstraßen der Welt, dem Highway 1.

maria-eva am 19 Aug 2013 09:50:51

Heute geht’s zum Highway 1.
Erst mussten wir wieder raus aus SFO, also über die große Brücke und rein in den Stau. Dann weiter auf der Interstate, die sehr viele Baustellen hatte.


Irgendwann waren wir auch auf dem Highway 1. Einen tolle Straße, die sich allerdings mit dem Pkw entspannter fahren lassen würde. Hier war nicht so viel Verkehr und die vielen View Points ließen sich gut anfahren. Wir machten ein paarmal Halt, um die Aussicht zu genießen, denn wir hatten wieder tolles Wetter.



Der Fahrer hatte allerdings kaum Zeit, die Aussicht zu genießen, da die Strecke doch sehr kurvig und oftmals ungesichert ist. Deshalb oft genug anhalten, damit der Fahrer auch etwas davon hat!



Beim Cafe Nepenthe war die Sicht allerdings nicht so gut, weil es diesig wurde. Den Mc Way Wasserfall sahen wir nur im Vorbeifahren. Dort war kaum eine Möglichkei anzuhalten und ehrlich gesagt, interessierte mich dieser Wasserfall nicht so sehr.
Um 17 Uhr kamen wir auf unserem Campground Kirk Creek an, wo wir die Site 14 reserviert hatten. Wir standen zwar sehr schief, was sich mit dem Ausfall des Kühlschrankes besonders bemerkbar machte, aber die Aussicht ist herrlich.



Hier gab es wieder mal reichlich Squirrels, man musste schon schnell die Fliegengittertür vormachen, sonst waren die im Womo, ebenso am Abend die Waschbären.

Wir genossen mal wieder den tollen Sonnenuntergang und Lagerfeuer unterm Sternenhimmel.



Gefahrene Meilen: 180 Meilen

maria-eva am 19 Aug 2013 09:54:51

Wir blieben bis mittags auf dem tollen CG. Hier auf dem Highway kann man erst nach 14.00 Uhr auf die CG auffahren, dafür konnte man dementsprechend spät diesen wieder verlassen.
Heute hieß es Weiterfahrt auf dem Highway 1.

Wir dachten, die engsten Stellen hätten wir hinter uns. Falsch gedacht, Kurven über Kurven auf teils engen Straßen, direkt neben dem Abgrund und oft ohne Absicherung nach unten. Tolle Straße, aber bestimmt schöner mit einem Motorrad zu fahren. Irgendwann vor San Simeon war die Straße dann nicht mehr kurvig und ging nicht mehr hoch und runter. Dafür war die Aussicht auch nicht mehr so schön. Bei der Fahrt über den Highway muss man auf jeden Fall mehr Zeit einplanen, da man dort wirklich nicht schnell fahren kann, immer wieder anhalten muss, um andere Fahrzeuge vorbeizulassen und eben in den Kurven oft nur 20-25 erlaubt ist.




Unterwegs hielten wir an, und bewunderten die Seeelefanten, die auf den Sandbänken vor San Simeon lagen. Schon vor



Noch mal volltanken und dann zum Campground Oceano Pismo Beach. Leider ist er 2 Miles vom Ort Pismo Beach entfernt. Es gab aber zum Reservieren leider kein anderer CG mehr. Für die erste Nacht dort hatten wir den vorderen Bereich mit Strom.
Hier werden wir zwei Strandtage verbringen und relaxen, bevor es bald Richtung Heimat geht.



Gefahrene Meilen: 100 Meilen

maria-eva am 19 Aug 2013 09:58:38

Nachdem es hier auf dem Platz keine Dump Station gibt, wir sowieso die Site wechseln müssen (Wir hatten für die zweite Nacht eine Site im hinteren Bereich reserviert), fuhren wir zum dumpen nach Pismo Beach auf den North CG . Danach gingen wir auf die Suche nach einem Wifi-Netz, um die Abflugzeiten zu überprüfen.

Nach dem Einkauf schauten wir uns die amerikanischen Womos und Trailer an, die dort zum Verkauf angeboten werden. Das war mal ganz interessant.

Dann wollten wir auf unsere Site 58 auf dem Ocean CG einchecken.



Pustekuchen! Es war erst 13 Uhr, die Dame ließ uns und viele andere wieder rausfahren. Erst um 14 h konnten wir einchecken. Also warteten wir vor dem Eingang und beobachteten das Treiben und die massenhafte Ankunft der Fahrzeuge.



Es war Vatertagswochenende und die Amerikaner kamen mit vollgepackten Anhängern. Es war viel los, aber nicht störend.




Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und beim Relaxen

maria-eva am 19 Aug 2013 10:04:18

Heute geht es zurück nach Los Angeles - also unser letzter Abschnitt dieser wunderschönen Reise.

Früh waren wir auf dem Highway 101, nachdem wir noch mal ein letztes saftiges Steak für die letzten Abende gekauft haben.
Die Fahrt geht vorbei an den kalifornischen Weinfeldern.




Je näher wir an LA kamen, je voller wurde es. 30 Miles vor LA dann nur noch stop and go auf allen Spuren.
Gegen 14 h kamen wir auf dem Campground Dockweiler RV Park an. Da ja Vatertagswochenende war, war hier die Hölle los.



Wir räumten schon einmal ein wenig das Womo und packten einen Koffer. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Ruhen und Grillen mit Blick auf das Meer.
Über uns die startenden Flugzeuge.




Am Abend kamen lauter Jugendliche mit massigem Feuerholz. Am Strand gab es viele feste Feuerstellen. Wir dachten erst, dass das eine lange Nacht wird. Doch da es am Abend kalt wurde, waren die meisten dann bis elf Uhr verschwunden.



Nur die Flugzeuge flogen fast die ganze Nacht.( bis auf ca. 3 Stunden Nachtruhe).
Und wieder ein toller Sonnenuntergang am Ende des vorletzten Tages.



Morgen geht’s auf Tour durch Los Angeles, unserem letzten richtigen Urlaubstag!


Gefahrene Meilen: 197 Meilen

maria-eva am 19 Aug 2013 10:12:43

Während der Strand gerade vom Unrat des vergangenen Abends gereinigt wurde, ging es für uns heute früh los.



Um 7.15 Uhr wurden wir direkt beim CG für die Stadtrundfahrt abgeholt. Hier nochmals einen besonderen Dank an Sandra und Dennis von --> Link
Wir hatten bereits in Deutschland die Stadtrundfahrt gebucht, gezahlt wurde vor Ort. Einfach Klasse und für uns die beste Möglichkeit, etwas von LA zu sehen, denn Bus und Bahn fahren ist hier nicht möglich oder sagen wir mal nur sehr schwer möglich. Außerdem erfuhren wir viel über die Stadt selbst und vor allem, alles in Deutsch.
Zunächst holten wir noch weitere Fahrgäste ab und nach 45 min waren wir in Downtown. Dort begann die Stadtrundfahrt.



Es ging über Downtown, vorbei an den ältesten Gebäuden LA zum Griffith Park, von wo man den enttäuschend kleinen Schriftzug "Hollywood" gut sehen konnte.


Anschließend blieb genügend Zeit für einen Rundgang auf dem "Walk of Fame ". Hier auch viel, viel Nepp und das Ganze auf 200 Metern.






Über Beverly Hills und einige andere Sehenswürdigkeiten zurück zum CG, nach insgesamt 5 Stunden durch diese riesige Stadt .



Da die anderen Gäste die Ganztagestour gebucht hatten, wurden wir nach der Mittagspause, die wir im Farmers Market verbrachten, allein im Auto zurückgebracht zum CG.
Ehrlich gesagt, bin ich von LA, d.h. von Hollywood enttäuscht. Wenn man schon hier ist, muss man es natürlich gesehen haben, aber für mich persönlich hatte diese Stadt kein Flair.
Der Nachmittag wurde genutzt, um das Womo noch ein wenig zu säubern, bevor wir den Rest des Tages mit dem Ausblick aufs Meer vor dem Womo verbrachten.

Gegen Abend trafen wir noch ein Pärchen auf Hochzeitsreise, die wir schon in SFO auf der Fähre gesehen haben. Sie hatten Verwendung für unseren Grill und ein paar andere Kleinigkeiten, da sie noch ein paar Tage unterwegs sind.

Etwas wehmütig beobachteten wir die Flugzeuge mit dem Wissen, morgen werden wir auch dort oben sein.


maria-eva am 19 Aug 2013 10:17:04

Unser letzter Tag

Wir schliefen noch aus und frühstückten erst einmal in Ruhe. Anschließend putzten wir das Womo noch etwas, entsorgten die restlichen Gegenstände und das Essen. Kurz vor 12 verließen wir den CG und machten uns auf zu Apollo. Es waren ja nur 6 Milen zu fahren, das war der Grund, warum wir diesen Campground auswählten. Unterwegs tankten wir das Womo noch voll.
Wir mussten zunächst etwas warten, aber dafür hatten wir dann eine deutschsprachige Mitarbeiterin, die das Womo kontrollierte und abnahm. Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir warteten dann nur noch auf das Taxi. Beim Warten trafen wir Deutsche, die zum Flughafen-Hotel wollten. Wir teilten uns das Taxi bis zum Flughafen.
Da unser Flug erst um 19 h ging, hatten wir noch alle Zeit der Welt. Keine Hektik bei der Abgabe des Womos oder Probleme durch LA zum Flughafen zu kommen. Das war die richtige Wahl.

Da steht es jetzt, unser fahrendes Häuschen der letzten 4 Wochen, dass uns 2.970 Milen gut durch den Südweseten der USA gebracht hat.



Wehmütig verlassen wir den Platz und treffen vorher eine Familie, die auf ihr Wohnmobil wartet. Ach, haben die es gut...............

Das war sie, unsere erste Reise in die USA

Wir nehmen viele, viele tolle Eindrücke mit nach Hause, von denen wir noch lange zehren werden.
und vielleicht kommen wir ja eines Tages wieder..........................................

Lancelot am 19 Aug 2013 10:31:14

Superschöner Reisebericht - vielen Dank für´s mitnehmen :)

:dankeschoen:

Gast am 19 Aug 2013 11:28:03

Ein wunderschöner Bericht. Ihr hab zu 60% unsere Tour von 2012 abgefahren, nur in entgegengesetzter Richtung.

Bei lesen und betrachten der Bilder, stellten sich mir sämtliche Haare an den Armen auf ..lach :lach: so viele bekannte Bilder, soviele Plätze, die in unseren Erinnerungen feste Plätze einnehmen. Die USA sind schon ein Wahnsinnsländchen. Wer die Chance hat und den American Way of Live mag, der sollte es mal gemacht haben.

So Gott will, geht es 2014 wieder rüber.

Erst New York, dann mit dem Flieger nach Montana, wo es dann mit Geländewagen, oder Camper (das steht noch nicht fest) durch und um den Yellow Stone Nationalpark geht. Montana, Wyoming, Idaho, Oregon stehen auf unserer Tour Planungsliste.


Eines meiner Motto:
Das letzte Hemd hat keine Taschen...........

bambiball am 19 Aug 2013 11:57:15

:top: Sehr schöner Reisebericht. Ihr habt die 4 Wochen super genutzt. Da kommt Reiselust auf. Die Bilder sind phantastisch.
Was kostet denn so ein Womo für 4 Wochen ?

schneegie am 19 Aug 2013 17:28:03

GRANDIOS,vielen Dank für diesen tollen Bericht und die beeindruckenden Bilder :razz:

WOmO_Udo am 19 Aug 2013 18:28:28

Echt Klasse,
selten so einen ausführlichen Reisebericht gelesen.

pool2004 am 19 Aug 2013 18:39:42

Super Bericht , echt klasse und sooo tolle Bilder
VG Uwe

maria-eva am 20 Aug 2013 07:37:48

Hallo Claudia,

also das ist ganz unterschiedlich, je nachdem wann du fährst. Wir hatten noch Vorsaison (Mitte Mai - Mitte Juni).

Es ist aber wichtig, bei Buchung das "Gesamtpaket" zu wissen. Es nützt nichts, wenn die tägliche Womo-miete günstig ist, ich aber für Freimeilen sehr viel bezahle. Deshalb konnten mir die normalen Reisebüros das gar nicht richtig ausrechnen. Es kommen nämlich verschiedene Pakete dazu. Der eine verlangt eine Bereitstellungsgebühr, der andere eine Campingaustattung etc.

Also wir bezahlten für 27 Nächte für das Wohnmobil 1.300,00 Euro. Allerdings gab es 15 % Frühbucherrabbatt!
Dann 700,00 Euro für 3.000 Freimeilen und ein Paket für Fahrzeugaustattung von 200,00 Dollar. Also 2.200,-- Euro für die 4 Wochen mit einem fast nagelneuen Womo.

Dazu kommen natürlich die nicht unerheblichen Benzinkosten. Wir hatten ein "Kleines" Fahrzeug, dass 20-25 Liter BENZIN verbraucht. Wir haben für die 3000 Milen = 4800 km um die 1.000,00 Euro Benzinkosten gehabt.

bambiball am 20 Aug 2013 10:16:00

Hallo Maria,
vielen Dank für deine Informationen. 3200 € für 4 Wochen finde ich ok. Klar, da kommen dann noch Campgroundgebühren, Entrittsgelder, Hotel und die Flüge dazu.
Denke so 8000 - 9000 € für 4 Wochen und 2 Personen sind realistisch und wäre ich auch bereit auszugeben. Habe schon mehrere Mietwagenrundreisen in Kanada und USA unternommen. Der Westen fehlt aber noch. Behalte das mal im Hinterkopf, müssen auch auf eine hundefreie Zeit warten. Im Flugzeug/Frachtraum den Hund mitnehmen würde ich nie machen.

maria-eva am 21 Aug 2013 18:41:50

Ja, der Preis kommt hin.
Mit Hund würde ich das, mal abgesehen von dem Flug, nie machen, da Hunde in den meisten Nationalparks verboten sind. Und der Südwesten ohne Nationalparks......

travelrebell am 21 Aug 2013 20:22:18

toller und umfangreicher Bericht, und es hat sich kaum was verändert seit unserer Tour 2011 8)

anubis42 am 11 Sep 2013 18:09:24

Einfach suuuuuuuuuuuper!!!!!!!Und jetzt weiß ich auch wo ich noch hin muß.

FastFood44 am 12 Sep 2013 11:36:53

So ähnlich war unsere Reise.
Habe nie einen Pfennig bereut und zehre davon noch heute!!!!
So tolle Erinnerungen die einem keiner nehmen kann.
Und dabei ist sind es nächstes Jahr dann schon 20 Jahre her :eek:

Kurz nach der Berufsausbildung hatten wir eigentlich nicht gerade die großen Ersparnisse.
Von Entschluß über Planung und Buchung bis zum Abflug vergingen gerade mal 3 Wochen.

GRUSS PETRA

eaglesandhorses am 12 Sep 2013 12:00:13

sooooo schöner Bericht..... kommen Erinnerungen hoch.....

Waren da vor "gefühlten hundert Jahren", allerdings mit Auto und Zelt und im Oktober....


uschi-s am 12 Sep 2013 12:12:32

Ich habe den Bericht gerade erst "gefunden", da die Einstellung während unseres Urlaubs erfolgte.
Sehr, sehr schön beschrieben und tolle Fotos. Alles so schön und anschaulich geschildert. Vielen Dank.

Gast am 12 Sep 2013 12:15:53

Dankeschön!!!! Wieder ein Land entdeckt!!!

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