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Flexible Solarmodule - erste Erfahrungen 1 ... 26, 27, 28, 29, 30, 31


MountainBiker am 29 Mai 2018 17:34:56

Hallo,

aufgrund der ausgezeichneten Isolation des GFK-Sandwiches am Dach wirst Du niemals einen Unterschied Innen messen können (wie zuvor beschrieben). Der Einfluß der hohen Temperatur auf das Sandwich siehst Du von aussen nicht, das macht sich nur innerhalb der Sandwichplatte bemerkbar (z.B. Delamination, Alterung ...).

Das Modul mit denn 56 Grad Celsius ist ja in Ordnung! Aber bei 77 Grad Oberfläche kannst Du aufgrund des thermischen Übergangswiderstandes und dem Temperaturgefälle Aussenluft im Innern des Moduls von Temperaturen von 80-85 Grad ausgehen, für eine genauere Berechnung brauchst Du die Parameter des Moduls und die Aussentemperatur zum Meßzeitpunkt!

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spechtinator am 29 Mai 2018 17:47:45

Hallo,

also Fa. Offgridtec hat sich bislang noch nicht gemeldet.

Warum soll denn die Temperatur für das Dach schlecht sein? Das Modul ist doch durch den flexiblen Klebstoff vom Dach entkoppelt oder dehnt es sich doch so doll aus? Auch das Dach selbst erhitzt sich doch etwas, so daß der Temperaturunterschied nicht so riesig ist. Und das Modul selbst muß die Temperatur auf jeden Fall aushalten, sonst wäre ein Verkauf ja nicht zu verantworten. Ich habe mal im Netz recherchiert, aber keine konkreten Werte gefunden, es heißt meist nur: "GFK = sehr temperaturbeständig gegenüber extrem hohen oder niedrigen Temperaturen". Ein Rohrhersteller gibt eine maximale Temperaturbeständigkeit von 130Grad an. Aber gut, GFK ist nicht gleich GFK. Nirgends steht was so ein Womodach aushält, aber ich denke da ist noch Luft nach oben. Und nach unten ist es gut durch XPS gedämmt.

Die Verluste bei dem Ertrag sind meines Erachtens nicht so dramatisch, da die 290Wp für meinen Bedarf und im Hochsommer eh überdimensioniert sind. Wenn die Sonne nicht so doll scheint, wird das Modul ja auch nicht so heiß und ist zu 100% nutzbar.

Ich hatte mich übrigens aufgrund des Gewichts für die flexiblen Module entschieden. Fest=12 kg - Flexibel=3kg - macht bei 2 Modulen 18kg Unterschied. Aus jetziger Sicht ärgere ich mich nur ein wenig, daß ich das Modul nicht mit 3M-Band verklebt habe, sondern vollflächig in Raupen. Wobei man das 3M-Band wohl auch nicht so ohne Aufwand entfernen kann.

Ein Sylvesterböller fällt definitiv aus. Das Womo steht im eingezäunten Garten unter einem Carport. Ich denke, daß es im letzten Urlaub (Ungarn, Szeged bei voller Sonne und 40Grad Aussentemperatur) diese Blase bekommen hat und es mir im letzten Herbst beim Saubermachen noch nicht aufgefallen ist.

Bye Christian

quax1968 am 29 Mai 2018 17:56:56

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

Der Einfluß der hohen Temperatur auf das Sandwich siehst Du von aussen nicht, das macht sich nur innerhalb der Sandwichplatte bemerkbar (z.B. Delamination, Alterung ...).



Wie gesagt, ich kann hier nur meine Erfahrung wiedergeben. Ich konnte keinerlei Unterschiede am GFK Material feststellen, ausser die Verfärbung. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es damit Probleme gibt, da ja sonst schnell Regressforderungen an die Hersteller geben dürfte. Bisher ist mir auch jetzt kein Fall bekannt, bei dem ein Nutzer gesagt hat, mein GFK-Dach ist im Eimer, wegen Solar-Erhitzung.

Ich denke man sollte die Kirche hier im Dorf lassen. Und man solte auch die Entwicklung nicht ausser Acht lassen. Das heutige Modul ist kleiner, noch etwas leichter und leistungfähiger zumindest laut Datenblatt. Ich hoffe es ist auch haltbarer als das Erste, welche bei mir ja auch einge Jahr auf dem Dach war, ohne Beschädigungen zu verursachen.

uganu am 29 Mai 2018 18:07:45

brainless hat geschrieben:Solch eine simple Temperaturmessung an der Oberfläche sagt nur eines aus: Wie warm es dort ist. :lach:
Ob eventuelle Temperaturunterschiede von den unterschiedlichen Zellen, den unterschiedlichen Deckmaterialien, den unterschiedlichen Abständen zum Dach,


Hallo Volker,
durch diese simple Temeraturmessung habe ich meine Flexmodule wieder demontiert und siehe da das GFK Dach hatte Brandflecken nach nur 7 Tagen in Betrieb. Die Temperaturunterschiede der einzelnen Wafer sind auf dem GFK durch die unterschiedliche Verfärbung (links) schön zu sehen.
Gruß
Uwe


MountainBiker am 29 Mai 2018 19:24:46

Hallo,

eine Erklärung für die Unterschiede und den Folgen bei GFK:

- erstmal sagt GFK nichts spezifisches über den "Kunststoff" an sich nur dass es ein Verbund aus Kunststoff und Glasfaser ist;
- Es gibt auch Hochtemperatur Kunststoffe die in einen Verbund mit Glasfaser oder Kohlefaser gegossen werden - im Wohnmobilbau findet so etwas keine Verwendung;
- in der Regel werden für Sandwich Polyester- in seltenen Fällen auch Epoxydharze als bindenden Kunststoff verwendet - diese Harze "vernetzen" duch die Zugabe von Härter zu einen festen Kunstoff;
- diese Kunststoffe vernetzten zu langen Molekülketten, daurch wird Elastizität und Festigkeit erreicht. Diese Ketten können durch die Einwirkung von Wärme/Hitze aufbrechen, dadurch wird der Kunststoff spröde und neigt zum Bruch;
- Hochtemperaturharze sind schwerer zu verarbeiten und benötigen einen Art Ofen für den Härtungsprozess.
- Auch das Isolationsmaterial altert durch übermäßige Erwärmung. In der Regel werden geschlossen porige Füllstoffe verwendet, durch Erhitzung erhöht sich der Druck in den "kleinen Blasen" und diese dehnen sich leicht. Diese mechanische Belastung führt auf die Dauer zu Rissen und Brüchen in der Struktur;

Am besten bei einen Hersteller der verwendeten Sandwichplatten anfragen, welche Garantien und Lebensdauer er für die mechanischen Eigenschaften der Platten bei verschiedenen Temperaturen angibt.

MountainBiker am 29 Mai 2018 19:38:45

Nachtrag:

Es gibt sogar einen Hersteller von Marine-Solarmodulen der verwendet wegen der Steifigkeit des Trägermaterials und zur thermischen Entkopplung Dibond Platten (Metall-Kunststoff-Metall-Verbund). Diese sind aber sehr teuer - ein 100W Modul 700-800 Euro!

Solche Brandflecken wie bei uganu machen sich nicht gut auf einer zig-Millionen Euro Yacht!

spechtinator am 29 Mai 2018 20:06:33

MountainBiker hat geschrieben:Der Einfluß der hohen Temperatur auf das Sandwich siehst Du von aussen nicht, das macht sich nur innerhalb der Sandwichplatte bemerkbar (z.B. Delamination, Alterung ...).


OK, klingt logisch und sehe ich völlig ein. Trotzdem dürfte sich dieses Szenario nur unterhalb der verklebten Platte abspielen. Rundherum wird die Wärme ja nicht so schnell weitergegeben. Aber selbst wenn sich hier Risse oder Brüche bilden würden, dichtet doch die umlaufende Kleberaupe alles ab, so daß kein Wasser drunterlaufen kann. Und wie es unter dem Panel aussieht ist mir eigentlich egal. Wenn es kaputt ist wird es durch ein anderes ersetzt, was ich wieder an die gleiche Stelle klebe und dann ebenfalls wieder alles abdichten würde. Man könnte zur größten Not auch eine größere Kunststoffplatte überkleben. Früher wurden ja auch oft Riffelbleche auf dem Dach verklebt. Das wäre aber dann die äußerste Notlösung.

So ist zumindest meine Vorstellung und bei den Mengen an Modulen die in den letzten Jahren verkauft und verbaut wurden, glaube ich auch nicht, daß es Probleme im großen Rahmen geben wird. Einzelfälle wird es wohl immer geben.

Auch mir ist es die 18kg Gewicht wert, da ich eh schon leicht überladen bin. Mein Führerschein geht leider nur bis 3,5t.

Bye Christian

MountainBiker am 29 Mai 2018 20:50:11

Hallo,

Es gibt übrigens auch leichte Glasmodule gerahmt meine haben 95W und 7kg pro Stück. Durch die LiFeYPo4 Batterie habe ich das gewichtsneutral geschafft.

quax1968 am 29 Mai 2018 20:59:29

Gewichtsneutral ist ja ein schönes Wort. Aber ich sehe es so, dass jedes Kilo welches ich einspare ja meine Zuladung erhöht. Daher würde ich auch immer wieder die Flexiblen bei unserem nehmen. Und wie gesagt mein Dach hat da keine Schäden davongetragen.

Das einzige was wirklich ärgerlich ist, war die bisherige Lebensdauer. Und da hoffe ich nun einfach dass die Module von Offgridtec höherwertiger sind.

spechtinator am 29 Mai 2018 22:06:54

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

Es gibt übrigens auch leichte Glasmodule gerahmt meine haben 95W und 7kg pro Stück. Durch die LiFeYPo4 Batterie habe ich das gewichtsneutral geschafft.


Stimmt schon. 100Ah Lithiumbatterie ist bestellt und spart im Vergleich zu den beiden AGM immerhin 40kg. Trotzdem bleiben dann immer noch 100kg Übergewicht. Das sind in Deutschland 3% und OK für mich, aber andere Länder andere Sitten. Das ist aber ein anderes Thema und gehört hier wohl nicht her. Gewichtsneutral reicht eben bei mir nicht :(

Bye Christian

Wokdi am 30 Mai 2018 08:09:35

Danke Uwe für dein tolles Foto!! War mir ein "positiv" wert!
Allerdings hat es mich ein wenig in Alarmstimmung versetzt, sehe ich doch jetzt Maßnahmen zur "wohltemperierten Solarzelle" als erforderlich an!

Ich habe ein klassisches Aludach, aber mehr als einen 1/2mm Stärke wird das Alu auch nicht haben, also als Wärmeableiter nicht wirklich wirksam. Mehr Wandstärke hülfe zwar bei der Wärmeableitung, aber die Massenanhäufung am ungünstigsten Ort - weit oben - ist sehr nachteilig. Also muß was anderes gefunden werden. Der Hinweis, daß ein wenig Wind die mit Hinterlüftung betriebenen Panele über 20° kühler hält, finde ich interessant! Danke dafür. Ich hab da so ne Idee, wie man das bewerkstelligen könnte, OHNE den Gewichtsvorteil zu ruinieren: 16mm Stegplatten! Die lägen noch unter 2,5kg/m² und könnten Luft durchlassen :ja:
Werde diesen Gedankansatz mal noch weiterspinnen.... ;D

Sobald ich wieder daheim bin, mach ich an einem sonnigen Tag mal eine Temperaturmessung unter verschiedenen Umgebungsbedingungen. Mal schauen, ob sich zusätzliche Erkenntnisse gewinnen lassen :wink:

Sonnige Grüße aus Reno 8)

PS: achja, "brainless"-Kommentare sind manchmal amüsant. Leider nur manchmal. Unerfreulich oft passen sie genau zum Nick :roll:

MountainBiker am 30 Mai 2018 08:52:15

Hallo,

bevor ich mir die "klassischen" Solarmodule von Solarswiss:

--> Link

gekauft und montiert habe, habe ich mich sehr lange aus gewichtsgründen mit dem Thema Flexmodule auseinandergesetzt und auch mit dem Hersteller folgender Module (auch Solarswiss):

--> Link

gesprochen. Schwerpunkt waren
-Haltbarkeit der Oberflächenfolie (Teflon-ähnlich) und vergleich zu ETFE-Folie;
-thermische Entkopplung;

Ich habe verschiedene Ansätze betrachtet:
-Alu-Dibon-Platten;
-Alu-Waben-Platten;
-Stegplatten;
...

Ich habe dann eine Gewichtsbilanz gezogen, Modul, Material, Klebstoffe... und der Gewichtsvorteil war am Schluß gerade mal 5kg (habe aber nur 190W), das war es mir dann der Aufwand und das Restrisiko nicht mehr wert, zumal die Schaltbox jetzt hinter dem Spoilerprofil unter dem Modul liegt.

quax1968 am 30 Mai 2018 21:09:40

Ich habe neulich einen Beitrag gesehen, bei dem die Firma Woelke flexible Solarmodule auf das Dach gemacht haben.
Anscheinend haben die da gute Erfahrungen gemacht, sonst hätten Sie es dem Kunden denke ich nicht empfohlen.

Leider weiß ich nicht welche Module dort verklebt wurden.
Bei meinen alten Modulen, waren es aber keine Brandflecken, sondern lediglich eine gelbliche Verfärbung. Gerade wen man in der 3,5 to Klasse unterwegs ist, zählt jedes Kilogramm.

IchBinsWieder am 30 Mai 2018 22:17:56

Das war der Woelcke von ebi.
Das Problem sind nicht die Flex-Panel selbst, sondern der Drang die Dinger möglichst preiswert zu bekommen ... den ich sehr gut nachvollziehen kann. Folglich bewegt man sich in der unteren Qualitätsschiene.
Ich behaupte einfach mal, dass das bei sehr hochwertigen Modulen so nicht vorkommt.
Allerdings ist man dann auch sehr sehr viel Geld los.
Die Mehrkosten bei einem Woelcke sind bestimmt die gleichen ... nur fällt es beim Gesamtbetrag nicht so sehr auf, wie bei der Nachrüstung.

fattony am 31 Mai 2018 08:01:16

IchBinsWieder hat geschrieben:Das Problem sind nicht die Flex-Panel selbst, sondern der Drang die Dinger möglichst preiswert zu bekommen ... den ich sehr gut nachvollziehen kann. Folglich bewegt man sich in der unteren Qualitätsschiene.
Ich behaupte einfach mal, dass das bei sehr hochwertigen Modulen so nicht vorkommt.
Allerdings ist man dann auch sehr sehr viel Geld los.

Aus diesem Grund habe ich die teureren von Wattstunde genommen und hoffe dass sie mir lang erhalten bleiben. Eine Garantie dafür ist der höhere Preis natürlich nie, aber die Module machen schon einen qualitativ extrem hochwertigen Eindruck. --> Link

PaulKal am 01 Jun 2018 18:58:47

Ich denke alles, was aus dem maritimen Bereich kommt, ist belastbarer als gewöhnliches Material fürs Land.
Das gilt eigentlich für alles, egal ob Metallteile oder Gummilippe und Solarpanels.
Die Ansprüche sind dort einfach höher aufgrund des Wassers, Salzes, Witterung etc. mit all den Begleiterscheinungen.

Es stellt sich allerdings immer und überall die Frage nach der Kosten-Nutzungsrechnung.
Aber das kann jeder für sich und seine Bedürfnisse entscheiden.

Ich würde auch gern Semiflexpanels nehmen, wenn sie denn haltbar wären und sich auf dem Welldach des Citroens gut befestigen lassen.
Da ich ein vernunftbegabter Mensch zu sein glaube, würde ich eine Kosten- Nutzenrechnung aufstellen und den Preis für solche Panels ins Verhältnis setzen.

quax1968 am 01 Jun 2018 21:49:16

PaulKal hat geschrieben:Ich denke alles, was aus dem maritimen Bereich kommt, ist belastbarer als gewöhnliches Material fürs Land.


Und woher weiß man, ob das "Maritim" nicht nur ein Marketingtrick ist?
Wie kann man denn unterscheiden ob ein Panel "Maritim tauglich" oder welche "nicht Maritim tauglich" sind.
Zumindest bei Offgridtec habe ich eine Garantie von 5 Jahren, was schonmal nicht schlecht ist. Bleibt halt zu hoffen, dass es den Anbieter dann auch noch in 5 Jahren gibt.

Da ich meine Panele auch nur am Rand verklebe, bekomme ich die auch wieder einigermaßen schnell und gut herunter.


Kosten/Nutzenverhältnis?
Wie misst man so etwas bei einem Womo? Oder bei Solar? Ich finde es schon super, wenn ich mir 5 Jahre keine Gedanken über den Strom machen muss, und stehen kann ohne an eine Steckdose zu müssen. Das klappt in unserem Anwendungsfall einwandfrei. Und mir ist das auch einiges Wert.

MountainBiker am 01 Jun 2018 22:30:12

Hallo,

wie bringst Du die Flexmodule im Garantie/Gewährleistungsfall in einem Stück vom Dach runter, um diese einzuschicken? Selbst Wenn Du "nur" Montageband benutzt werden an den Modulen Risse bzw. Schäden entstehen. Eine Fehleranaylse kann dann in den meisten Fällen nicht mehr unterscheiden, ob der Fehler vor oder nach der Beschädigung eintrat!

Das hat zur Folge, dass das Geld eigentlich immer "abschreiben" kann.

quax1968 am 01 Jun 2018 23:19:32

Also ich habe meine alten Panele problemos mit einem Spachtel entfernen können. Da waren keine Beschädigungen durch das Abmontieren. Das dies bei Vollverklebung vermutlich nicht ohne Beschädigung geht, kann ich aber nachvollziehen.

PaulKal am 02 Jun 2018 09:50:56

quax1968 hat geschrieben:
Kosten/Nutzenverhältnis?
Wie misst man so etwas bei einem Womo? Oder bei Solar? Ich finde es schon super, wenn ich mir 5 Jahre keine Gedanken über den Strom machen muss, und stehen kann ohne an eine Steckdose zu müssen. Das klappt in unserem Anwendungsfall einwandfrei. Und mir ist das auch einiges Wert.


Na ja, irgendwo müssen die finanziellen und/oder arbeitsintensiven Aufwendungen ja ihren Sinn haben.
Für mich machen z.B. diese sehr teuren Lithiumbatterien keinen Sinn, wenn ich die nicht unbedingt und unverzichtbar zum Campen brauche.
So sieht es auch bei Solar aus, alles muß im richtigen Verhältnis stehen, oder ich bin ein tumber Zeitgenosse, den dies alles nicht interessiert.
Messen kann man das nicht, hat eher was mit Sinnhaftigkeit und Vernunft zu tun.

Aber was sage ich, für den einen reicht eine kleine Taschenkamera, der andere braucht unbedingt das Spitzenmodell für 8000 EUR.
Am Ende unterscheidet keiner die Bilder so richtig...

PaulKal am 02 Jun 2018 09:55:57

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

wie bringst Du die Flexmodule im Garantie/Gewährleistungsfall in einem Stück vom Dach runter, um diese einzuschicken?
....
Das hat zur Folge, dass das Geld eigentlich immer "abschreiben" kann.


Ist das bei den verglasten und gerahmten Modulen nicht ganz ähnlich?
Wer schickt denn wirklich ein Panel für 100 EUR nach einem Jahr an den Hersteller zurück?
Womöglich auf eigene Kosten und mit ungewissem Ausgang?

Da hast du schon recht, das Geld kann man eigentlich immer abschreiben.

biauwe am 02 Jun 2018 10:27:11

PaulKal hat geschrieben:Wer schickt denn wirklich ein Panel für 100 EUR nach einem Jahr an den Hersteller zurück?


Nach 22 Monaten war es defekt.
Es reichte ein Foto und die Beschreibung des Fehlers.
Danach kam das Neue und das Alte muße eingeschickt werden.

PaulKal am 02 Jun 2018 12:16:33

biauwe hat geschrieben:Nach 22 Monaten war es defekt.
Es reichte ein Foto und die Beschreibung des Fehlers.
Danach kam das Neue und das Alte muße eingeschickt werden.



Oha, das nenne ich Service.
Dann würde es beim Flexmodul wohl ganz ähnlich gehen?

biauwe am 02 Jun 2018 12:21:59

Es ging um ein flexibles Solarmodul von JWS-Store, was ich über Ebay bestellt hatte.
Freunde hatten es auf ihren T3 geklebt und Italien bei großer Hitze hat es seinen Geist aufgegeben.

Variophoenix am 02 Jun 2018 16:16:53

Meine direkt aus China halten immer noch, obwohl sie zum zweiten mal Hagel erwischt haben. Hoffe es bleibt so. Sind nun zwei Jahre alt.

biauwe am 02 Jun 2018 16:37:02

Die beiden 180 Wp Module sind jetzt 7 Jahre alt.

--> Link

MountainBiker am 02 Jun 2018 20:56:30

Hallo,

Wer schickt denn wirklich ein Panel für 100 EUR nach einem Jahr an den Hersteller zurück?


Ich würde das. Übrigens es gibt auch Glasmodule in höheren Preisklassen. Der Versand ist auch bei einen deutschen Hersteller einfacher :)

Das Abmontieren ist denkbar einfach, nur ein paar Schrauben lösen, das wäre es :D

PaulKal am 03 Jun 2018 13:08:59

MountainBiker hat geschrieben:Das Abmontieren ist denkbar einfach, nur ein paar Schrauben lösen, das wäre es :D


Hmm, ich habe noch keine Solarmodule aber ich dachte, man führt die Kabel sinnigerweise erst ins Innere, um sie dort zu verschalten?
Oder ist eine Abzweigdose auf dem Dach die richtigere Variante?
Die sollte aber dann UV-fest sein.
Einfache spritzwassergeschütze für Feuchträume erfüllen doch nicht ihren Zweck, oder?

MountainBiker am 03 Jun 2018 16:02:24

Hallo,

Glasmodule haben eine Anschlussbox die man öffnen kann, meistens auf der Unterseite. Ausserdem gibt es ja noch die Möglichkeit mit wasserdichten MC3 oder MC4 Steckverbindern zu verschalten (für Serien- oder Parallelschaltung in der Schaltbox oder Kabelkanal).

PaulKal am 03 Jun 2018 17:41:44

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
Glasmodule haben eine Anschlussbox die man öffnen kann, meistens auf der Unterseite. Ausserdem gibt es ja noch die Möglichkeit mit wasserdichten MC3 oder MC4 Steckverbindern zu verschalten (für Serien- oder Parallelschaltung in der Schaltbox oder Kabelkanal).


Und die Kabel lässt man einfach auf dem Dach liegen oder werden die verklebt oder anders befestigt....?
Mit Kabelkanal wäre sicher sauber, aber der ist nicht wasserdicht.

biauwe am 03 Jun 2018 18:43:05

Guckt Euch mal Freianlagen auf den Äckern an, wie die verkabelt sind.

MountainBiker am 03 Jun 2018 20:27:15

Hallo,

Mit Kabelkanal wäre sicher sauber, aber der ist nicht wasserdicht


Muss er auch nicht dafür ist ja die Steckverbindung wasserdicht! :)

Wokdi am 03 Jun 2018 23:15:32

biauwe hat geschrieben:Guckt Euch mal Freianlagen auf den Äckern an, wie die verkabelt sind.

Hättschtermol (hättest du mal) ein Bild? Kann leider nicht gucken gehen, werde bei sowas immer sofort als "verdächtiger langhaariger Bombenleger" verhaftet :mrgreen: (nein, Frisör ist keine Alternative!!! :lach: )

Gast12 am 04 Jun 2018 18:46:15

Moinsen.

Ich habe mir den Thread mal durchgelesen und bin wirklich froh über das gesammelte Wissen. Ich hätte aber vielleicht nicht alles lesen sollen, denn die unterschiedlichen Antworten gaben mir zu denken auf und eigentlich wollte ich nur als stiller Gast mitlesen, melde mich jetzt aber trotzdem mal zu Wort.

Ich habe einen VW Bulli und plane diesen mit Solarzellen zu bestücken. Eigentlich brauche ich nicht viel Saft - lediglich eine Kompressorkühlbox liegt an der 2. Batterie, ich brauche die Wasserpumpe in den Wassertank und möchte gerne Smartphone und Tablet aufladen. Initial war die Idee einfach normale Panele zu nehmen, bis ich die Idee hatte, eine Konstruktion aufs Dach zu bauen, auf die ich dann temporär semiflexible Panele mache - wenn ich stehe halt. Kabel dann einfach durchs Fenster und an den Spannungswandler stöpseln. Beim Fahren leistet die Lichtmaschine eigtl. gute Dienste, daher die Idee.
Erste Frage: Ist das machbar, also Kabel einfach an den Spannungswandler schließen, wenn der einigermaßen zugänglich hinterm Fenster ist? Oder ist das aufwendig?
Zweite Frage: Wie ist eigentlich der Wirkungsgrad der flexiblen gegenüber der normalen? Ich lese immer, dass diese durch fehlende Belüftung schlechter ist, auf der anderen Seite aber so ausgelegt sind, dass sie nur über die Oberseite Wärme abgeben :denk: Ich könnte das alles so auslegen, dass da noch Luft drunter wäre und das Hochdach vom Bulli hat auch noch so Lamellen drunter. Reicht das?!
Dritte Frage: Kann man die Panele von GreenAkku / Bossmann kaufen, oder wie sind die qualitativ einzuordnen?
Vierte und letzte Frage: Wenn ich nur ein Panel hab, lohnt sich dann ein MPPT-Regler?

Danke, dass ihr euch Zeit nehmt das hier zu lesen und noch mal danke an alle die, die auch noch antworten.
Liebe Grüße und weiter so - ich mag das Forum hier!

Sprintertraum am 04 Jun 2018 20:19:07

Hallo

Gast12 hat geschrieben:Erste Frage: Ist das machbar, also Kabel einfach an den Spannungswandler schließen, wenn der einigermaßen zugänglich hinterm Fenster ist? Oder ist das aufwendig?

Ja ist machbar. Um einen eventuellen Kurzschluß o.ä. zu vermeiden, den Solarregler mit vorgefertigte MC4 Stecker versehen.

Gast12 hat geschrieben:Zweite Frage: Wie ist eigentlich der Wirkungsgrad der flexiblen gegenüber der normalen? Ich lese immer, dass diese durch fehlende Belüftung schlechter ist, auf der anderen
Wenn beide Monokristallin sind, sind sie ähnlich bei 19% Wirkungsgrad.

Gast12 hat geschrieben:Dritte Frage: Kann man die Panele von GreenAkku / Bossmann kaufen, oder wie sind die qualitativ einzuordnen?
Keine Ahnung. Eher teuer einzuordnen.

Gast12 hat geschrieben:Vierte und letzte Frage: Wenn ich nur ein Panel hab, lohnt sich dann ein MPPT-Regler?
Unbedingt !!! Plane da schon ein Schritt weiter. Rechne aus wie viele Panele du am Ende verbauen willst und plane dem entsprechend die Leistung des MPPT Laderegler.

Viel Glück

spechtinator am 04 Jun 2018 22:04:36

Wokdi hat geschrieben:
Bitte teile uns die Antwort mit und vor allem, wie man sich einen Austausch/Ersatz vorstellt.


Anscheinend stellt man sich dazu bei Firma Offgridtec gar nix vor. Bislang keinerlei Antwort seit 27.05.

Ich muß allerdings dazusagen, daß ich vor einem Jahr per Paypaldirect bestellt habe und leider vergessen habe die Rechnung auszudrucken. Als Nachweis habe ich meinen Kreditkartenbeleg mitgeschickt und darum gebeten mir auch eine Kopie meiner damaligen Rechnung zuzusenden. In einer ordentlichen Buchhaltung sollte sowas ja kein Problem sein. Aber noch nicht einmal eine Bestätigungsmail oder Nachfrage seitens Fa. Offgridtec :(

Anderes Beispiel: Diese Steuerung --> Link habe ich vor wenigen Monaten direkt beim Hersteller Eco-Worthy gekauft. Er war letzte Woche defekt. Ich habe eine Mail mit einer Fehlerbeschreibung geschrieben. Am Folgetag wurde mir mitgeteilt, daß eine neue Steuerung versandt wird - heute habe ich die Sendungsnummer erhalten. :)

So viel zum Thema "Ich kaufe nur bei deutschen Firmen falls es mal ein Garantieproblem gibt". Und dieses Solarmodul hätte ich bei anderen Firmen locker für 50-75% des Offgridtec-Preises bestellen können.

Ich werde morgen nochmal anrufen, vielleicht ist ja nur das Mailprogramm ausgefallen :lol:

Bye Christian

ALPAFAN am 05 Jun 2018 06:43:19

spechtinator hat geschrieben:.......
So viel zum Thema "Ich kaufe nur bei deutschen Firmen falls es mal ein Garantieproblem gibt". Und dieses Solarmodul hätte ich bei anderen Firmen locker für 50-75% des Offgridtec-Preises bestellen können.

Ich werde morgen nochmal anrufen, vielleicht ist ja nur das Mailprogramm ausgefallen :lol:

Bye Christian

Halt uns mal auf dem Laufenden, denn meine Module sind auch von Denen.

MountainBiker am 05 Jun 2018 09:43:17

Hallo,

......
So viel zum Thema "Ich kaufe nur bei deutschen Firmen falls es mal ein Garantieproblem gibt". Und dieses Solarmodul hätte ich bei anderen Firmen locker für 50-75% des Offgridtec-Preises bestellen können.


Es gibt einen Unterschied zwischen einem deutschen Hersteller oder einen Verkäufer (EBAY oder Amazon Marketplace) von China-Ware!

spechtinator am 05 Jun 2018 13:13:26

MountainBiker hat geschrieben:Es gibt einen Unterschied zwischen einem deutschen Hersteller oder einen Verkäufer (EBAY oder Amazon Marketplace) von China-Ware!


Mir ist schon bewusst, daß die (meisten) deutschen Händler auch bloß in China produzieren lassen. Und den Verkäufer bzw. Händler meinte ich natürlich auch. Beim Hersteller kauft man ja eher selten ein. Ob der Verkäufer als Hersteller gilt wenn er das Produkt auf seinen Namen labeln lässt weiß ich nicht, aber darum geht es hier auch nicht.

Übrigens habe ich bei Firma Offgridtec angerufen. Sehr nettes Gespräch. Meine Mail wurde gefunden und wird an die Technik weitergeleitet. Anhand der Fotos tippte die Dame am Telefon auf einen Hotspot. Ich werde das Modul wohl lösen und einsenden müssen - dann bekomme ich Ersatz. Das war zumindest die erste Auskunft am Telefon.

Mal schauen was mir die Technik antwortet.

Bye Christian

spechtinator am 07 Jun 2018 18:05:18

Hallo,

heute kam ein Mail. Es wurde bestätigt, daß es sich um einen Defekt handelt. Das Modul muß aber zur Prüfung eingesandt werden. Also werde ich es am Wochenende herunterschneiden.

Ich habe aber noch eine andere Frage. Derzeit sind alle Kabel auf dem Dach in einem Kabelkanal verlegt und durch MC4 Stecker verbunden. Somit kann Regenwasser nicht ungehindert nach vorn abfließen. Ich würde gern im Rahmen der Demontage die Kabelkanäle entfernen, die Stecker an den Modulen abtrennen, die Kabel in ein Elektrorohr packen und in einer Klemmdose verdrahten. Das Rohr wird dann nur in 2 oder 3 Schellen geklickt und diese verklebt. Somit kann das Wasser ungehindert unter dem Kabel durchlaufen.

Bislang konnte ich allerdings noch keine optimale Dose finden. Diese hier wäre an sich OK --> Link, aber dann müsste ich 2 nutzen (eine für plus und eine für minus) und weiß wäre mir auf dem weißen Dach auch lieber. Ich bräuchte 4 Eingänge (je 2 von 2 Modulen) und einen Ausgang (zur Dachdurchführung). Was kann ich für Klemmen nutzen? Das Kabel zum Solarregler hat 6mm² und ich konnte bislang nur Wago-Klemmen bis 4mm² finden. Die für 6mm² --> Linkwaren nur für "eindrähtige Leiter". Oder geht das trotzdem wenn ich eine Aderendhülse draufcrimpe?

Hat vielleicht jemand einen Tip für eine passende Dose nebst Klemmen? Ich hatte letztens hier im Forum irgendwo ein Foto gesehen, kann es aber leider nicht mehr finden.

Vielen Dank

Bye Christian

geralds am 07 Jun 2018 19:26:31

Hallo

Schau mal bei

lisunenergy

oder bei Voelkner unter
Spelsberg Installations-Gehäuse ( ohne Klemmen)

im übrigen reichen wahrscheinlich 4mm², dann geht auch die Klemme:

Wago Verbindungsklemme, 221-413

Gruß Gerald

Variophoenix am 10 Jun 2018 10:56:39

Nachdem man viel von defekten Semimodulen gehört hat, habe ich beschlossen meine 2 Jährige zu ersetzten. Da ich sie nur am Rand geklebt habe, haben ich alle drei wieder weggebracht ohne defekte. Sie wurden nun verkauft und vor Übergabe nochmals geprüft. Da ich ein Aludach habe, sind keine vergelbungen sichtbar. Nur daneben vom Wohnmobil lackieren.

Ein Tag zuvor hat es sogar noch gehagelt.

Ich werde mir jetzt neue Panasonic 245W drauf machen. Insgesamt 5 Stück von denen und 1x 330W. Das Modul auf dem Alkoven bleibt. Das ganze wird mit 4 Victron Reglern installiert.


Sprintertraum am 10 Jun 2018 11:15:21

Variophoenix hat geschrieben: ... Das ganze wird mit 4 Victron Reglern installiert.

Hallo
Warum mit 4 Reglern ?? :roll:
Gruss

geralds am 10 Jun 2018 12:31:59

Hallo,

ich bin zwar nicht René, aber mal meine Annahme:
- Das 330W Modul braucht einen eigenen Regler (Voc ca. 70V)
- Mehr wie 2 245W Module passen kaum an einen Regler (d.h. bei 5 Modulen --> 3 Regler)

Gruß Gerald

Ich beneide René um den üppigen Platz auf seinem Womo. Meines ist durch "verstreute" Fenster so zerklüftet, dass ich nur 360Wp sinnvoll installieren konnte. :cry:

Variophoenix am 10 Jun 2018 18:38:32

3x245W mit mppt 100/50, 2x/245w mit mppt 100/50, die Regler sind vorhanden.
1x330W mit mppt 100/30 und einmal 200W Semiflex auf Alkoven mit 200 W.
Ich wollte sie nicht in Serie schalten da meine Messung ergab, das bei Teilbeschattung die Leistung ziemlich zusammen brich trotz 3 Bybassdioden auf 3 Stränge.
Und ich habe lieber mehrere Regler als nur ein grosser. Preislich ist das egal. Kabel habe ich noch.
Und ich bin ja auch Gasfrei. --> Link

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