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Das Gogolobil unterwegs: Winter 2013/14 auf den Kanaren 1, 2, 3, 4, 5, 6


hoisbert am 11 Jan 2014 19:37:22

Hallo Gogolo,
vielen Dank für den tollen Bericht.
Nachdem ich über Weihnachten mit Begeisterung deinen Bericht über eure Nordtour gelesen habe, bin ich euch jetzt auf die Kanaren gefolgt.
Deine Art zu schreiben fesselt jeden Leser , ebenso die Fotos, und man wartet mit Spannung, wie geht es weiter.
Alles Gute weiterhin auf den Kanaren und viele tolle Eindrücke, über die du uns dann berichten kannst.

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Gogolo am 11 Jan 2014 22:01:10

Ich habe momentan eine schlechte Internet-Verbindung, aber der nächste Bericht folgt in Kürze.


Habe die Ehre

Gogolo

jorgito am 11 Jan 2014 22:28:34

servus gogolo,

ich fliege montag morgen nach las palmas.....falls du noch irgendetwas benötigst, was es in spanien nicht gibt, ich könnte es mitnehmen, soweit es meine 23 kg gepäck net überschreitet !!

grüßle

jorgito

Gogolo am 11 Jan 2014 23:51:38

jorgito hat geschrieben:servus gogolo,

ich fliege montag morgen nach las palmas.....falls du noch irgendetwas benötigst, was es in spanien nicht gibt, ich könnte es mitnehmen, soweit es meine 23 kg gepäck net überschreitet !!

grüßle

jorgito



Danke, das ist ja sehr lieb von Dir. Aber wir haben alles was wir brauchen.


Habe die Ehre

Gogolo

Gogolo am 15 Jan 2014 21:50:58

Die kanarischen Inseln sind nichts für „Schnellreisende“, auch wenn es sehr viel schönes zu sehen und zu fotografieren gibt. Denn die Inseln sind relativ klein und wenn auch – wie bei uns – die Fahrstrecken fast nie über 100km liegen (meistens so 40-50 km, manchmal auch nur 15 km), so hat man bald fast alles von den Inseln gesehen. Aus diesem Grunde haben wir bis nach Neujahr mit dem Reisen pausiert und „Urlaub“ vom Reisen auf einem Campingplatz auf Teneriffa gemacht.

Das urlauben auf dem Campingplatz war aber überhaupt nicht langweilig, denn es waren auf diesem Platz auch unsere Reisefreunde Bruni und Norbert – gleich in der Nachbarparzelle und da gab es sehr vieles von den beiderseitigen aufregenden Reisen zu erzählen und gemeinsame Erlebnisse von der Asientour 2011 aufzufrischen.

Auch ist hier im Süden von Teneriffa mit der 85cm-SAT-Schüssel sehr guter Fernsehempfang möglich und morgens hören wir immer Antenne Bayern im Radio. Man muss wegen des starken Windes aber die SAT-Schüssel mit dem Dreibein sehr gut befestigen damit der Winkel zum Satelliten nicht verstellt wird. WiFi gibt es kostenlos auf dem Campingplatz. Während die meisten Leute mit ihrem Laptop zur Rezeption bzw. dem dort angeschlossenen Cafe laufen um Internetempfang zu haben, kann ich mit meiner „Schnüffelantenne“ vom Gogolobil aus einen recht guten, stabilen und schnellen Internetzugang bekommen. Auch eine Waschmaschine gibt es auf dem Campingplatz und das Gogolobil muss auch innen von Gogoline gründlich gereinigt werden. Das Putzen der Solarpanele ist dagegen meine Aufgabe.


Das badewarme Meer war für einen oder mehrere Strandbesuche nicht weit weg (Tor vom CP auf und 200m Fußweg über den dunklen Sandstrand) und auch nach El Medano, dem nächstgelegenen größeren Ort, war es fußläufig nur eine halbe Stunde. El Medano ist ein Zentrum der Kitesurfer, da dort in der Bucht meistens ein geeigneter Wind bläst.





Und da war auch noch Marion, die nette, sympathische und immer gut aufgelegte Österreicherin in ihrem Wohnmobil mit zwei Hunden (die täglich bei uns für ein LecGast vorbeischauten), deren Eltern hier auf Teneriffa ebenfalls den Winter verbringen. Bei denen waren wir zwischen Weihnachten und Neujahr zum Essen eingeladen – Hühnchen auf kanarische Art mit österreichischen Semmelknödel…saugut!








Sie haben uns auch einen genialen Wohnmobilstellplatz gezeigt. Ganz einsam auf einer vom Meer umtosten Felsklippe. Das Wasser rauscht nur so heran und macht einen Höllenspektakel. Allerdings ist der Platz für Weissware-Womos nur absolut bedingt geeignet, denn die Anfahrt dazu ist durch die Unwetter der letzten Zeit sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass für eine schadlose Zufahrt Allradantrieb und hohe Bodenfreiheit vonnöten sind. Wir werden nach unserer CP-Zeit unbedingt dort hin fahren und mindestens eine Nacht auf dieser Klippe verbringen.





Das Weihnachtsfest und die Feiertage waren warm und sonnig. Etwas weihnachtlich war es im Gogolobil nur mit ein klein wenig Weihnachtsschmuck und Kerzen. Andere Womos hingegen waren auch außen mit blinkenden Lichtergirlanden geschmückt. Wenigstens gab es – wie beim vorigen Weihnachten in Südspanien – keine öffentlichen Feierlichkeiten mit unweihnachtlichen Liedern. Es war friedlich, still und besinnlich – wie ich mir Weihnachten so vorstelle…


Sylvester verbrachten wir ruhig und gemütlich mit Bruni und Norbert in deren Fahrzeug und waren froh darüber, dass hier auf dem CP keine Sylvesterknallerei stattgefunden hat. Bruni hat den Tisch recht stilvoll mit Teelichter gedeckt und neben kleinen Knabbereien tischte ich nach Mitternacht eine selbstgemachte Minestrone auf.





Einen Neujahrsspaziergang gab es wieder nach El Medano, denn das Wetter ist schon seit Weihnachten sehr stabil mit viel Sonne, aber auch viel Wind und angenehmen Temperaturen von über 20° C tagsüber und 16-18° C nachts.

Die entspannte Zeit auf dem CP ist wieder vorbei, die Reise geht weiter. Wir werden die Insel Teneriffa noch etwas genauer unter die Räder nehmen, insbesondere die Nordküste. Zunächst kauften wir noch bei Lidl und beim Supermarkt Mercadona ein um die Vorräte wieder aufzufüllen. Dann fuhren wir nach El Puertito und stehen westlich davon auf einem Plateau oberhalb des Atlantiks (das ist der Platz, den uns Marion empfohlen hatte – siehe oben) – gottseidank - nur für Allradfahrzeuge anfahrbar, sonst wären alle Womos da…




Es gibt gigantische Wellen und eine tolle Brandung tost an die Felsen und im Westen taucht die Sonne neben der Insel La Gomera ins Meer. Nachts ist nur die Brandung zu hören, aber morgens sind schon die ersten Wanderer und Spaziergänger unterwegs.

Nur ein paar Kilometer sind es bis Alcala, unserem nächsten Übernachtungspunkt. Und wieder stehen wir gleich in der Nähe des Meeres an einer Stichstraße, die zwar für Wohnmobile und Caravans gesperrt ist (das Schild haben wir erst viel später gesehen), aber die vorbeifahrende Polizei hat uns gesehen und geduldet. Ein Spaziergang auf der wunderschön angelegten Uferpromenade war Pflicht und außerdem mussten wir uns an einem Geldautomaten in der Stadt Nachschub besorgen.

Nachts hat es zu regnen begonnen und wir mussten unseren geplanten Besuch von Masca, einem herrlichen alten Bergort im Tenogebirge, leider auf einen späteren Besuch verschieben, denn die Straßen sollen wirklich!!! sehr eng sein – aber wenn man keine Aussicht hat, und die soll von Masca aus grandios sein, dann lohnt sich die Kurverei nicht. Wir fahren also weiter in Richtung Puerto de la Cruz. Unterwegs sehen wir schon die ersten Mandelbäumchen blühen und in Icod de los Vinos besuchten wir – immer noch bei Regen - den Drago Milenario, den ältesten Drachenbaum der Kanaren. In einem kleinen Laden kauften wir Bananenmarmelade, Feigenbrot und Ziegenkäse.






In Puerto de la Cruz stehen wir auf einem Parkplatz direkt am Atlantik, der in der Nähe befindliche Wohnmobilstellplatz sagt uns nicht zu, denn dort hat man überhaupt keine Aussicht aufs Meer. Die Brandung ist gigantisch, denn die Wellen sind stellenweise fünf Meter hoch und spritzen weit über die Kaimauer hinaus. Auf den Wellenbrechern tummel sich tausende von Krebse.







Während die erste Nacht noch sehr ruhig ist war die zweite Nacht auf dem Parkplatz gerade das Gegenteil: Jugendliche kamen mit ihren Pkws angefahren, öffneten alle Türen und den Kofferraum (wo die Bassboxen der Musikanlage installiert sind) und beschallten bis drei Uhr nachts den Parkplatz mit unterschiedlichster Musik. Die dritte und vierte Nacht verbrachten wir dann – ebenfalls am Atlantik (und noch viel schöner gelegen) auf einem Schotterplatz hinter dem Schwimmbad.

Puerto de la Cruz ist alleine schon wegen des Loroparks sehenswert. Wir haben einen ganzen Tag darin verbracht. Der Eintritt kostet zwar 33€/Person, aber das was gezeigt wird ist sein Geld wert. Das Wetter ist wieder sehr sonnig und angenehm.














Auch die Stadt selbst ist recht schön anzusehen und ein Spaziergang durch die Altstadt und die Gassen lohnt sich. Am Hafen haben wir zu Mittag gegessen: Pimentos del Padron (kleine gebratene Paprikaschoten mit groben Salzkörnern drauf) und Boquerones es vinagre (eingelegte Sardellen), dann gebratene Dorade mit papas arrugedas (Schrumpelkartoffeln). Am Abend gab es dann nur noch für jeden zwei Weisswürste mit Breze (die ich in einem Bäckerladen in Puerto entdeckt und gekauft hatte).







An nächsten Tag noch schnell das Gogolobil-WC in einer Strandtoilette entsorgen und an einer Stranddusche Frischwasser tanken – und dann geht es wieder weiter. Gogoline hat Bauchweh und Durchfall – nicht schlimm, aber schlimm genug. Bei Verlassen des Platzes stellen wir fest, dass die Zufahrtsstraße abgesperrt ist und auf der anderen Seite noch Autos davor parken. Ein Durchkommen war auf den ersten Blick nicht möglich. Aber wozu hat man ein Gogolobil mit Allrad: einen angrenzenden Hügel querfeldein hinunter und zwischen einer Lücke der parkenden Fahrzeuge hindurch und schon waren wir wieder auf der Straße nach Hidalgo zum supermodernen Leuchtturm Faro de Punta de Hidalgo. Und wieder stehen wir unmittelbar und ruhig am Atlantik – das ist für uns Flachlandtiroler einfach herrlich!






Der weitere Weg führt uns wieder nach Santa Cruz, der Stadt wo wir mit der Fähre angekommen sind. Der erste Weg führte uns gleich zum Fährbüro der ARMAS um uns die Tickets für die Überfahrt nach Gran Canaria für Donnerstag zu besorgen und eine Reservierung für die Rückfahrt am 06.03. von Arrecife (Lanzarote) aus nach Huelva vorzunehmen. Beides klappte vorzüglich. Die Fährkosten für zwei Personen und das Gogolobil: nach Gran Canaria 62€, von Arrecife nach Huelva 907,03€.

Übernacht bleiben wir wieder am bekannten Stellplatz am Playa de las Teresitas, hier ist es schön ruhig und wir können Ent- und Versorgen. Da wir noch einen Tag bis zur Abfahrt nach Gran Canaria übrig haben machen wir noch einen kurvenreichen!!! Tagesausflug ins Anagagebirge, zunächst nach Taganana und dann nach Roque de las Bodegas. Zurück ging es auf einer Straße immer genau am oberen Bergkamm entlang – rechts und links konnte man jeweils aus ?ger Höhe den Atlantik sehen, aber immer auf eine andere Inselseite hinunter. Höher als 3,50m sollte das Fahrzeug nicht sein, denn die beiderseitigen Bäume an der Straße wachsen in dieser Höhe in die Straße hinein.








Das war aber nur ein schöner Halbtagesausflug – den Nachmittag nutzten wir für eine eingehende Besichtung von Santa Cruz mit den Markthallen, der Innenstadt und dem modernen Autitorium.











Morgen setzen wir für den Rest des Monats Januar auf Gran Canaria über. Der Februar wird ganz im Zeichen der Inseln Fuerteventura und Lanzarote stehen.

Ihr seht, uns geht es prächtig und wir haben noch kein bisschen Heimweh nach Deutschland. Bleibt dran, es gibt noch sehr viel zu berichten.


Viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 15 Jan 2014 22:06:24

Danke für den tollen Reisebericht und noch viel Spaß.

Wir landen übrigens in drei Stunden in Lanzarote, von Cadiz aus mit der Fähre und fahren unsere Tour im Uhrzeigersinn. Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Tenneriffa - Rückflug. Ende Tour V / 2014

Vielleicht sieht man sich man sich ja in Kürze.

Gogolo am 15 Jan 2014 22:26:39

UlrichS hat geschrieben:
Vielleicht sieht man sich man sich ja in Kürze.



Das wäre wirklich lustig und wir würden uns freuen! Heimatlichen Birnenschnaps habe ich noch dabei...


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 15 Jan 2014 23:41:41

Gogolo hat geschrieben:, manchmal auch nur 15 km), so hat man bald fast alles von den Inseln gesehen. Aus diesem Grunde haben wir bis nach Neujahr mit dem Reisen pausiert und „Urlaub“ vom Reisen auf einem Campingplatz auf Teneriffa gemacht.


Wer so weit fahren muß sollte auf jeden Fall einen Urlaub machen. :lol:

Gogolo am 16 Jan 2014 01:14:45

vario614 hat geschrieben:
Wer so weit fahren muß sollte auf jeden Fall einen Urlaub machen. :lol:



Die logistische Planung von so kurzen Strecken erfordert einen außergewöhnlich hohen Aufwand. Von der Schwierigkeit der Absprache mit meiner Gogoline gar nicht zu sprechen. ..
:lol: :lol: :lol:


Habe die Ehre

Gogolo

garagenspanner am 16 Jan 2014 08:13:58

moin moin ihr Beiden ,

schöner Reisebericht !
von Sieglinde an Sieglinde :D

Auf Gran Canaria fahrt einmal zum Bandama-Krater (caldera de bandama) , ist eine ordentliche Kraxelei
da runter und wieder rauf. :D


Jan

pipo am 16 Jan 2014 08:32:59

Gogolo hat geschrieben:

Was für ein Traum :mrgreen:

spkoch am 16 Jan 2014 08:55:03

Das war mal wieder schön. Auf die Berichte von Fuerte und Lanzarote freue
ich mich besonders, weil wir selbst Ende Februar für ein paar Tage auf Lanzarote sind.

punky am 16 Jan 2014 13:12:08

Moin Gogolo!

Dein Bericht samt Fotos sorgen für große Vorfreude bei mir.

Anfang Februar fliege ich samt Gattin nach Gran Canaria.
Wenn ihr also noch ein Gläschen Löwensenf braucht...

Gast am 16 Jan 2014 14:46:06

Gogolo hat geschrieben:Das wäre wirklich lustig und wir würden uns freuen! Heimatlichen Birnenschnaps habe ich noch dabei...
Jetzt bist Du verloren, da müssen wir uns sehen :D

Wir haben gerade den Jardin de Cactus auf Lanzarote besichtigt wir waren begeistert. Es ist zwar klein aber sehr schön

Aber es ist bedeckt und leichter Regen vor jeweils 2-3 Minuten, dann wieder 30 Min Pause.

Aber die Temperatur ist ok, bin ich Hemd unterwegs, andere Touris in kurzer Hose und mit kurzem Hemd.

paulbrot am 16 Jan 2014 18:29:05

Hallo,

auch wir lesen Eure Reiseberichte begeistert und möchten Euch gern einen Tip für Gran Canaria geben. Ein wunderschönes Tal ist das Tal von Veneguera. Ihr könnt fast bis an den Strand fahren, je nach Wasserstand habt ihr dort hinter einem Steinstrand einen wunderschönen schwarzen Sandstrand. Der Platz wird vorwiegend von Einheimischen angefahren und ist recht leer, zumindest war er das bei unserem Besuch. Die Strecke ist nicht asphaltiert und für normale WOMO´s ungeeignet, aber ihr solltet das mit Eurem Gogolobil durchaus schaffen. Wir sind an den Strand mit einem Volvo C30 gefahren und haben es durchaus auch geschafft, müsst da halt nur langsam lang. Leider haben wir den Parkplatz nicht fotografiert, aber ihr findet im I-net sicher Bilder davon, wenn ihr nach Veneguera sucht.

Hier mal ein paar Impressionen:

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Viele und eine schöne Zeit wünschen Euch

Paula und Paul

Gogolo am 16 Jan 2014 20:33:05

Danke für den Tipp!


Habe die Ehre

Gogolo

schaetzelein am 16 Jan 2014 20:48:18

Gogolo hat geschrieben:



...und der Vorgarten wurde auch extra für`s Foto geharkt :lol:


traumhafte Bilder vielen Dank :gut:

ellapinella am 16 Jan 2014 21:09:13

ja die harken da jeden Winter den Strand.

Gogolo, schöne Fotos danke :klatschen:

Gogolo am 22 Jan 2014 13:26:35

paulbrot hat geschrieben:Hallo,

auch wir lesen Eure Reiseberichte begeistert und möchten Euch gern einen Tip für Gran Canaria geben. Ein wunderschönes Tal ist das Tal von Veneguera. Ihr könnt fast bis an den Strand fahren, je nach Wasserstand habt ihr dort hinter einem Steinstrand einen wunderschönen schwarzen Sandstrand.



Hallo Paula und Paul,

wir wollten vor ein paar Tagen den Strand von Veneguera besuchen und haben auf der Karte einen Weg von Puerto de Mogan in Serpentinen über die Berge zu dieser Bucht gesehen. Diese Straße wollten wir auch befahren, aber Polizisten, die den Weg absperrten, hatten etwas dagegen und erklärten uns, dass der Weg nicht befahrbar und verboten sei. Lediglich ein Weg nördlich von Mogan über Los Almagicos wäre möglich gewesen, so die Polizei. Dazu hätten wir aber wieder über eine halbe Stunde zurück fahren müssen und da die vorhergehende Etappe doch etwas anstrengend war (siehe bericht in Kürze) haben wir darauf verzichtet.

Wir werden aber sicher wieder mal zur Überwinterung hierher zurück kommen.


Habe die Ehre

Gogolo

abba am 22 Jan 2014 14:01:02

Hallo Gogolo,

wieder sehr schöne Bilder. Habe Heimweh!

Wenn Ihr auf Lanzarote seid, ist neben dem Kaktusgarten, den ja Uli schon empfohlen hat, ein absolutes Must, den Spuren Manriques --> Link zu folgen. Die findest Du da eigentlich überall. Seine Werke finde ich einfach grandios. Auch die Feuerberge sind empfehlenswert.

Liebe an Sieglinde und auch Peter lässt Euch herzlich grüßen.

Gogolo am 22 Jan 2014 15:39:50

Die Halbzeit unserer Winterreise ist leider schon vorbei, aber viele schöne Orte und Ziele sind noch in unserem Programm…

Die Fähre von ARMAS brachte uns pünktlich und sicher von Teneriffa nach Gran Canaria. Wir fuhren pünktlich um 12 Uhr mit der „Vulcan de Tamadaba“ ab, sahen noch im Hafen die MS Queen Elizabeth II, ein Schiff der AIDA-Flotte sowie den Dreimaster Alexander v. Humboldt liegen und landeten drei Stunden später in Las Palmas de Gran Canaria. Die Überfahrt war ruhig, es war sonnig mit einigen Wolken.






Wir brauchen wieder Nachschub für unsere Verpflegung und Getränke, so fuhren wir problemlos gleich nach dem ausschiffen – dem Navi sei Dank – zu einem Großparkplatz beim Auditorio Alfredo Kraus, direkt an der Strandpromenade im Nordwesten der Stadt. Gegenüber dem Auditorio ist ein riesiges Einkaufszentrum das viele Geschäfte unter einem Dach hat, u.a. Supermarkt Carrefour, McDonalds, Internetanbieter Yoigo, kleine nette Cafes… McDonalds haben wir ausgelassen – das machen wir auch zuhause so. Aber bei Carrefour wurde eingekauft, bei Yoigo habe ich mein Internetbudget fürs Handy aufladen lassen und in einem Cafe haben wir eine kleine Pause gemacht. Als wir das Zentrum verliesen merkten wir, dass es draußen kräftig geregnet hatte und auch dunkle Wolken am Himmel sind. Ein starker Wind ist aufgekommen. Wir beschließen auf dem Parkplatz zu übernachten nachdem wir unmittelbar an der Strandpromenade standen und beste Sicht aufs zwischenzeitlich aufgewühlte Meer hatten. Das Wetter hält aber nicht die Jogger auf der Promenade und auch nicht die Wellensurfer von ihrem Tun ab. Für Unterhaltung ist also gesorgt, Fernseher brauchen wir keinen. Dafür sorgten auch einige Liebespaare in ihren Autos, die sich von uns und anderen Übernachtern in ihrem Treibern nicht stören ließen. Nachts war es durch das Wellenrauschen etwas laut, trotzdem haben wir gut geschlafen.

30km war am nächsten Tag unsere Etappe nach Playa de Roque Prieto bei La Atalaya an der Nordwestküste der Insel. Gerade lang genug, dass sich die Batterien für den Kompressorkühlschrank wieder voll aufladen können. Es ist jetzt immer noch windig, aber trocken und etwas bewölkt. Hier stehen wir wieder schön auf einer Klippe oberhalb des Atlantiks, unten tost das Meer und oberhalb von uns sind Bananenplantagen. Die Nacht ist sehr ruhig, aber der Himmel zieht sich allmählich zu, es wird bewölkt und zwischendurch nieselt es immer wieder. Am Morgen wird das Foto von dem schönen Ort La Atalaya durch den fehlenden Sonnenschein etwas farblos.










Über Galdar und Agaete fahren wir an den Strand von El Risco (Playa del Risco). Hier stehen wir auf einem sehr einfachen Stellplatz ohne Strom und Entsorgungsmöglichkeit. Wasser gibt es aus großen 40-Liter-Kanistern. Ein kurzer Spaziergang bringt uns an den Strand – und hier ist es einfach gigantisch! Wirklich riesige Wellen – so ca. 5-6m hoch - branden an das mit großen Steinen übersäte Ufer, gischten hier über 8m auf und machen dabei einen Höllenlärm. Salzwasser hängt in feinen Tropfen in der Luft und weht weit ins Land hinein. Baden ist hier nicht nur unmöglich, sondern lebensgefährlich! Es gäbe auch die Möglichkeit, mit dem Wohnmobil noch näher an den Strand zu fahren – es wäre auch ein Parkplatz vor der Sperrschranke vorhanden – aber bei dem Lärm, das die Wellen machen ist sicher an einen Schlaf nicht zu denken.









Wir bleiben daher auf dem Stellplatz, insgesamt eine gute Entscheidung. Auf den Platz kommen auch viele Spanier, u.a. eine Männergruppe von denen einer gerade Vater geworden ist. Sie richten sich häuslich ein und wir sehen schon, es wird eine feucht-fröhlich-laute Feier, denn sie packen ein Stromaggregat aus. Ich frage nach, ob ich von ihnen etwas Strom zum Laden der Batterien haben kann. Da mir das gestattet ist, revanchiere ich mich mit einer Runde guten Birnenschnapses. Nach dem die Batterien voll sind fahren wir aber 50m weg, weil die jungen Männer den Strom aus dem Aggregat für Karaokegesang nutzen wollen. Wir stellen uns so hin, dass wir das Gejohle kaum wahrnehmen.


Wir wollen am nächsten Tag nach Puerto de Mogan fahren. Zunächst auf der engen und sehr kurvenreichen Küstenstraße (GC200) bis Playa de la Aldea. Und dann führt mich mein Navi auf die GC210, denn wir wollen zunächst ins Gebirge nach Tejeda fahren. War die Küstenstraße schon sehr eng und kurvenreich, so ist die Bergstrecke auf der GC210 mit vielen steilen Spitzkehren und einspurigen Engstellen noch viel abenteuerlicher. Ich rate ab, diese Strecke mit einem Fahrzeug über 7m Länge zu befahren. Wir hatten viel Glück, denn wir sind zeitig am Vormittag gestartet und es war noch nicht viel Verkehr unterwegs. Bei Gegenverkehr musste immer ein Fahrzeug zurücksetzen damit das andere passieren konnte. Und das alles, wenn auf der einen Seite eine steile, z.T. überhängende Bergwand ist und auf der anderen Seite ein tiefer Abgrund, der nur durch eine Leitplanke gesichert ist. Dazu kam, dass wir immer höher hinauf in die Berge kamen und wir allmählich total in den Wolken mit Sichtweite unter 50m fuhren. An jeder Kurve kam die Kompressorhupe des Gogolobils zum Einsatz. Trotz aller Vorsicht lies es sich nicht vermeiden, dass ich bei einer Gegenverkehrssituation mit der rechten Seite die Leitplanke schrammte und mir dabei die Gläser der beiden Seitenbegrenzungsleuchten abrasierte. Es hätte schlimmer ausgehen können…

Man sieht die weitere Straße am Gegenhang:




Das gesamte Bergpanorama auf der Tejeda (es soll wunderschön sein) blieb uns leider total im den Wolken bzw. Nebel verborgen. Die Fahrt war zwar nicht kostenlos, aber sie war umsonst. Eine weitere schöne und wieder enge Strecke, die GC 605 führt uns wieder bergab: ich will raus aus den Wolken und wieder etwas sehen! Mit schnell fahren ist nichts, denn es gibt keine 20m gerade Straße, nur Kurven. Wenigstens ist die Straße jetzt etwas breiter geworden! Dafür sind unendlich viele Rennradfahrer unterwegs, denn es ist Sonntag. Diesen Tag verbringen die Spanier sehr gerne in der freien Natur, auch wenn es nieselt und nebelig ist. Auf vielen Rastplätzen konnten wir die Spanier sehen, wie sie unter einer Plastikplane ihren Holzkohlengrill anfeuerten und die ganze Familie darum lagerte.

Allmählich reißen die Wolken auf und wir sehen, in was für einem schönen und lieblichen Tal wir fahren. Die ersten Mandelbäumchen blühen wunderschön rosa am Straßenrand und bei den Bergen kann man ahnen, wie schön die bizarren Felsen bei wolkenlosem Himmel aussehen würden. Wir beschließen, dass wir später (auf dem Rückweg in Richtung Norden) nochmal übers Gebirge fahren werden.







Nach Mogan, dem nächsten größeren Ort auf der Strecke, kommen wir durch El Molino de Viento und besichtigen dort die nette Windmühle.






Dann endlich ist das Tagesziel, der Ort Puerto de Mogan, erreicht. Wir suchen uns einen ruhigen Übernachtungsplatz unweit eines Einkaufszentrums auf einem Parkplatz.






Es tut gut, sich die Füße noch etwas zu vertreten, wir bummeln nun bei schönem strahlenden Sonnenschein an den Strand. Und hier merken wir richtig, dass so ein Strandgetümmel nichts für uns ist – Massen von Touristen, vorwiegend Deutsche und Engländer (kaum Russen) tummeln sich an der Strandpromenade. Die Preise für Caffe con Leche und Kuchen sind entsprechend hoch. Gottseidank dürfen in dem Ort keine Häuser/Hotels höher als zwei Stockwerke gebaut werden, so wird wenigstens die Gegend nicht verschandelt und es bilden sich schöne kleine Gässchen rund um den Hafen.











Blumen schmücken viele Spazierwege und trotzdem merken wir, dass wir viel lieber an einer schönen und einsamen Stelle mit unserem Gogolobil stehen und eine weite Aussicht genießen.







Die Nacht war ruhig, kaum Verkehr auf den Straßen. Wir gehen nochmals früh am Morgen an den Strand um das Ganze wenigstens ohne bzw. mit wenig Touristen sehen zu können. Im Einkaufszentrum werden wieder die Vorräte aufgefüllt, denn wir wollen noch nach Maspalomas fahren um die Stranddünen zu sehen. Aber welcher Schock: hier im Maspalomas stehen die Hotelhochhäuser dicht an dicht! Nein, hier bleiben wir nicht! Ich mache nicht einmal ein Foto davon! Sanddünen haben wir in unserem Leben schon viele gesehen, das müssen wir uns nicht antun… Wir fahren weiter an der Küste entlang nach Norden, denn dort hat mein Navi bei Playa de Vargas einen Campingplatz am Strand eingetragen (GPS: N27°53.600 W15°23.860). Der Platz ist ganz OK und wir bleiben hier erst mal ein paar Tage, denn das Wetter ist an der Küste wieder gut, wenngleich windig. Und so soll es laut Vorhersage auch für die nächsten Tage bleiben.






Über den weiteren Verlauf unserer Reise auf Gran Canaria wird dann im nächsten Bericht erzählt.



Bis dahin viele in die Heimat



Habe die Ehre

Gogolo

felix52 am 22 Jan 2014 16:46:04

Moin Ihr Beiden,
schön, dass es Euch gut geht. :)

Ihr perfektioniert ja wohl fleißig Euer Spanisch. :pfeif:
Auch wenn Ihr nicht nach Südamerika übersetzen wollt, oder?

Hasta la vista

Felix52 :)

Gast am 22 Jan 2014 20:12:26

Oh das arme Gogolomobil :eek: :( Hauptsache Euch ist nichts passiert.

Solche Strassen sind wir auch gefahren ( Bergtour auf Fuerteventura usw. )

Auf Lanzarote unbedingt die 30 € Karte kaufen um die Attraktionen günstig zu besuchen ( haben wir auch gemacht ) Ist alles sehr schön.

von der Nachbarinsel Fuerteventura, fahren in einer knappen Woche nach Gran Canaria, wir werden dort etwas LPG nachtanken ( Gastankflasche )

Morgens fahren wir bis kurz vor Mittag auf den herrlichen Radwegen unter Palmen, Mittags Sonnenbaden wir und planen im Meer, ab ca. 17 Uhr lesen oder sind wir im I-Netz usw.

Wünsche Euch noch viel viel Spaß und wir hoffen das arme Gogolomobil bekommt ein Pflaster damit das schnell wieder heilt :roll:

Marianne & Ulrich

Gast am 25 Jan 2014 21:36:31

Gogolo hat geschrieben:Die Halbzeit unserer Winterreise ist leider schon vorbei.....
Das ist bei uns leider auch so, unsere Tour V ( Kanaren --> Link ) hat den Zenit überschritten. Leider habe ich noch nichts vom aktuellen Reisebericht schrieben können, da wir einfach keine Zeit haben. Wir sind täglich am Strand, schauen uns mit den Pedelecs etwas an und schon ist der Tag wieder vorbei :(

Sehr gern würden wir Euch noch einmal treffen und einen Tag quatschen und über uns unsere und Eure Erfahrungen austauschen.

Leider ist unser Fahrplan jetzt fest. Wenn Ihr Zeit habt würden wir uns über eine Info freuen, gern auch per E-Mail ( hast Du ja )

Am Montag fahren wir um 16 Uhr von Fuerteventura nach Gran Canaria rüber, bleiben zwei Tage und fahren am Mittwoch gegen 14 Uhr nach Teneriffa weiter.

mig50 am 29 Jan 2014 02:02:42

Hallo gogolo
ich habe die Atlantiktour belgien bis runter nach Andalusien und mediteranee zurueck gelegt. Traumhaft.

Mein schoenster CP ist dieser gewesen,du kanns bis ans Rande des cp huegels stehen und has die Bucht unter dir ........a la robinson crusoe........

Wuensche Dir alles gute.
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Camping Des Chevrets ***
Saint Coulomb
Camping mer bretagne : Des Chevrets*** à St Coulomb est situé entre Saint-Malo et Cancale sur un parc semi-arboré de 20 hectares. Emplacement naturel protégé, ce camping de bord de mer en bretagne est bordé d'un côté par la Plage des Chevrets, une des plus belles plages de sable fin de la Côte d'Emeraude et de l'autre par le Havre de Rothéneuf.

Les plus de ce camping mer en bretagne :
- Animations nombreuses
- Site naturel protégé
- TV dans les Mobil Homes
- WIFI sur tous les emplacements
- Labels : "Clef verte" et Tourisme et Handicap (moteur et auditif)
- Parc à Bateaux, mise à l'eau
- 1 yourte Mongole pour un hébergement dépaysant !

A découvrir dans ce camping mer bretagne :
- Saint-Malo - Cancale - Dinan
- Combourg - Le Mont Saint-Michel
- Les Iles anglo-normandes : Jersey & Guernesey
- Pointe du Grouin
- Grand Aquarium de Saint-Malo
--> Link



> Voir le plan La Guimorais
35350 - Saint Coulomb
France
tel: +33 (0)2 99 89 01 90
fax:+33 (0)2 99 89 01 16
contactez-nous

Direction :
Mr PLASSEE Patrick

Date d'ouverture :
Ce camping mer en bretagne est ouvert du 08/04/2013 au 15/10/2013

Nb emplacements : 600
Nb locatifs : 60

mig50 am 29 Jan 2014 02:16:47

Moien
hier noch Fotos zum CP........belle bretagne.......

RolfRieber am 30 Jan 2014 17:42:14

Abgesehen davon, dass ich die Fotos nicht sehen kann, frage ich bei allem Respekt vor anderen Beiträgen, was der über den CPl in der Bretagne mit Gogolos Reise auf die Kanaren zu tun hat.

Ich bin gespannt, wie es bei Gogolo weitergeht.


Rolf

Gast am 30 Jan 2014 18:14:47

Dem kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen.

Gogolo schrieb mir ich glaube vorgestern, er sei in den Bergen von Gran Canaria unterwegs. Wir waren bis gestern auf Gran Canaria da war es leider sehr windig und die Wolken hingen sehr tief und es regnete zeitweilig. Aber - die Temperatur ist ok, zumindest knappe 20 Grad wurden erreicht. Auch wir freuen uns auf die Fortsetzung seines Reiseberichtes und lesen und schreiben jetzt von Teneriffa ( sonnig bei ca. 24 - 25 Grad - Klimaanlage ist am Kühlen ! ! ! )

RolfRieber am 31 Jan 2014 11:45:54

Hallo Ulrich.S,

kann ich von Euch irgendwo etwas über Eure Reise auf die Kanaren lesen? Mich interessiert das besonders deshalb, weil ich auch schon mit dem Wohnmobil auf den Kanaren (La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote) war (siehe meine Website).

Ich wünsche weiterhin eine schöne Reise. Rolf

uschi-s am 31 Jan 2014 11:50:16

Wieder viele neue Eindrücke und schöne Bilder.

Gogolo am 31 Jan 2014 21:07:12

Den Aufenthalt auf dem CP bei Playa de Vargas nutzten wir für die fällige Wäsche, zum spazieren gehen und zum faulenzen. Bruni und Norbert besuchten uns auf dem Platz und so gab es auch wieder etwas zum ratschen… Am Strand waren viele Windsurfer und Kite-Surver, welche den doch sehr starken Wind und die hohen Wellen für ihre Kunststücke ausnutzen. Was wir so sehen konnten – es waren nur Könner dieses Sports bei diesen Verhältnissen unterwegs.







Das Wetter war gemischt: manchmal tröpfelte es, dann war es wieder total sonnig, aber immer mit viel Wind. Die Temperaturen lagen so um 20°C.

Bruni und Norbert sind schon nach Fuerteventura abgereist, wir werden eine Woche später nachfolgen. Aber auch uns hält es nicht mehr auf dem Platz, wir haben noch einiges auf Gran Canaria zu besichtigen. Zunächst fahren wir wieder Richtung Süden zurück nach Maspalomas, denn wir wollen die dortigen Stranddünen doch noch sehen. Dies machen wir aber nur deshalb, weil uns Leute auf dem CP einen guten Platz in Playa de Ingles genannt haben an dem wir mit dem Gogolobil gleich in unmittelbarer Nähe zu den Dünen schön frei stehen können. Und richtig, der Platz ist ideal, wir stehen oberhalb der Dünen gleich bei der Strandpromenade ganz herrlich ruhig und ohne „Hotelumgebung“; nur Ferienwohnungen sind hier in der Nähe.







Wir machen gleich bei bestem Wetter einen Strandspaziergang auf der breiten Promenade, die eine herrliche Aussicht auf die Dünen bietet. Der Wind bläst bei 25°C sehr heftig und nach dem Spaziergang sind wir wie „sandgestrahlt“. Am Strand selbst sind zahlreiche Lokale und kleine Geschäfte mit Touristenkram. Und hier wuseln auch die Touristen herum und trinken deutsches Bier, das es hier gibt. Ein chinesisches Lokal hat es uns angetan – wir gehen daher am Abend nochmals an den Strand hinunter und essen dort das Buffet (pro Person 6,95€).







Am nächsten Morgen fahren wir wieder in die Berge, denn bei unserer ersten Bergfahrt vor einigen Tagen hatte es oben in der Höhe nur Wolken und Nebel. Diesesmal scheint es besser zu sein und wir fahren die kurvenreiche Strecke (GC60) über Fataga, und Tunte (San Bartolomé de Tirajana) zum Parkplatz La Goleta beim Roque Nublo auf 1813m Höhe. Dieser Roque Nublo ist genau im geografischen Zentrum von Gran Canaria und das fotogene Wahrzeichen der Insel.









Ein Abstecher führt uns auf der höchsten Straße von Gran Canaria zum Parkplatz des Pico de las Nieves auf 1900m. Dieser Platz würde sich sicher auch sehr gut für eine Übernachtung eignen. Gleich unmittelbar daneben ist der höchste Berg der Insel, der Pico de las Nieves mit 1948m Höhe. Das Wetter ist schön angenehm warm und auch die Sicht ist gigantisch. Der Blick reicht über alle Berge der Insel bis hinüber nach Teneriffa zum Teide.








Schon auf der heutigen Herfahrt haben wir mitten im Nationalpark einen Rastplatz mit Wasser und Toiletten bei Llanos de la Pez entdeckt (was wir auch gleich für die Ent- und Versorgung nutzten). Wir beschließen, nicht oben auf dem Las Nieves zu übernachten, sondern hier in den Nationalpark auf rund 1700m hinunter zu fahren und dort bei der „Zona Recreativa“ zu bleiben. Die Nacht war ruhig aber kühl und wir mussten etwas heizen.

Am Morgen klopfte ein Polizist an unsere Türe und sagte uns, dass man hier nur mit einer offiziellen Genehmigung campen darf. Diese hatten wir aber nicht. Aber da wir nur eine Nacht hier blieben, war das für ihn ok. Das war sehr freundlich. Wir ent- und versorgten am Morgen nochmals. Inzwischen zogen dichte Wolken auf, es nieselte aus den Wolken und die Sicht war gleich Null. Daher beschlossen wir nach Las Palmas, zur Inselhauptstadt, zu fahren denn in tieferen Lagen ist die Sicht meist besser. Und so war es auch.

Allerdings machte ich noch einen Abstecher zum Pico de Bandamas. Danke, Jan für den guten Tipp! Dies ist ein Aussichtspunkt mit einer fantastischen Rundumsicht und steht selten in den einschlägigen Reiseführern. Die Straße geht wie bei einem Schneckenhaus mit vielen Windungen um den kegelförmigen Berg hoch bis zur Spitze, wo eine kleine Kapelle ist. Wir genießen diese Aussicht nachdem sich das Wetter an der Nordküste gebessert hat.







In Las Palmas stehen wir wieder beim altbekannten Stellplatz beim Auditorio Alfredo Kraus, wo wir schon gleich bei der Ankunft unsere erste Nacht auf der Insel verbrachten. Es weht ein ganz starker Wind, die Wolken ziehen schnell am Himmel und die Gischt der Wellen spritzt weit aufs Land. Allerdings ist es 20°C warm. Ich fotografiere das Auditorio Alfredo Kraus, in dem viele Konzerte abgehalten werden.






Am nächsten Tag lassen wir das Gogolobil auf dem Parkplatz stehen und fahren mit der Stadtbuslinie 17 in die Altstadt von Las Palmas zur Endstation „Theatro“. Dort beginnt unser Besichtigungsprogramm: Ermita San Telmo, Jugendstilkiosk im Park, Casa de Colon, Markthalle, Rathaus, Catedral de S. Ana. Letztere haben wir auch auf den Südturm bestiegen, denn von dort hat mein ein einzigartiges Panorama über die Dächer der Metropole. Hier einige Bilder der Stadt:

















In der Fußgängerzone machte eine Schülergruppe der deutschen Schule Musik und sammelte für einen guten Zweck – dies sagte uns ein Lehrer. Dann kamen ganz viele Jugendliche mit lautstarken Trommeln plötzlich die Fußgängerzone entlang – sie machten eine Friedensdemonstration gegen Krieg und für eine grüne Umwelt. Ich war sehr stark davon beeindruckt wie viele junge Menschen da enthusiastisch mitmachten. Meinen ausdrücklichen Respekt!








Jetzt werden wir Gran Canaria verlassen und mit dem Schiff nach Fuerteventura fahren. Von dort kommt dann auch der nächste Bericht – bleibt bitte dran, es gibt noch vieles zu sehen und berichten.



Bis dahin viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo


PS: wir sind gut auf Fuerteventura gelandet!

Gast am 31 Jan 2014 22:04:08

Gogolo hat geschrieben:..... sagte uns, dass man hier nur mit einer offiziellen Genehmigung campen darf. Diese hatten wir aber nicht.
Grundsätzlich ist das übernachten in Campingfahrzeugen auf den Kanaren Camping und nicht gestattet. Es gibt jedoch festgelegte Plätze wo man bis zu 5 Tagen kostenlos Camping machen darf, wenn man sich vorher eine kostenlose Genehmigung von der Verwaltung geholt hat.

Die Polizei kann das auslegen wie sie will, in diesem Fall Glück gehabt. In der Regel wenn man vernünftig steht und alles in Ordnung ist, drücken die Polizisten ein Auge zu.

Gogolo - Ich wünsche Dir noch einen schönen Urlaub - besonders auf meiner Lieblingsinsel Fuerteventura :love:

ät Gomagoi - Der Reisebericht ist noch in einer Worddatei und wird in ca. 2-3 Wochen auf --> Link stehen. Sehr schöne Fotos sind auf jeden Fall zu finden, dass kann ich bereits jetzt versprechen.

tobi02 am 01 Feb 2014 08:33:18

Schööööööööööööön!!!

Ich bin selten neidisch. Aber hier bin ich's. Ob ich das wohl je auch so machen kann? Vermutlich nicht...

Zum Campen. Ich habe mir mal sagen lassen das die Kanarier (sagt man das so?) auch einiges an Campern auf den Inseln haben. Da es aber kaum CPs gibt stellen die sich auch hin wo sie wollen. Wird wohl toleriert - mehr oder weniger. uU kan der Onkel Gogolo ja mal was aus erster Hand zu dem Thema berichten wenn er Lust hat. :roll: :P

Nachtrag:
ich habe jetzt bei euch beiden und auch bei Rolf und ? des öfteren gelesen das das Wetter im Winter doch mitunter ehr mau ist. Würde sich der Frühling bzw so die Zeit zwischen Januar und Juni mehr anbieten wenn man noch "Badeanteile" im Urlaub haben möchte. Ich war mal über Weihnachten auf Fuerte. Die Luft lag bei 20-22 Grad. Aber das Wasser hatte maximal 17-18 Grad. Das war sehr sehr frisch. Ist halt der Atlantik...

Gogolo am 02 Feb 2014 17:36:22

UlrichS hat geschrieben: Grundsätzlich ist das übernachten in Campingfahrzeugen auf den Kanaren Camping und nicht gestattet. Es gibt jedoch festgelegte Plätze wo man bis zu 5 Tagen kostenlos Camping machen darf, wenn man sich vorher eine kostenlose Genehmigung von der Verwaltung geholt hat.




Hallo Ulli, wir sind schon über 1200 Nächte mit dem Gogolobil in der Weltgeschichte unterwegs gewesen (>50% frei stehend) und noch NIE (kein einziges mal) hat uns jemand weggeschickt. Und wir werden uns auch weiterhin keine Genehmigung von der Verwaltung holen...



tobi02 hat geschrieben: dass das Wetter im Winter doch mitunter ehr mau ist. Würde sich der Frühling bzw so die Zeit zwischen Januar und Juni mehr anbieten wenn man noch "Badeanteile" im Urlaub haben möchte. Ich war mal über Weihnachten auf Fuerte. Die Luft lag bei 20-22 Grad. Aber das Wasser hatte maximal 17-18 Grad.



Wir hatte bisher recht Glück mit dem Wetter. Sicher hat es ab und zu mal getröpfelt und vor Weihnachten war auf Teneriffa ein richtiger Sturm mit Starkregen - aber immer warm! Allerdings ist immer ein doch recht heftiger Wind... Jetzt sind wir auf Fuerteventura, wenn die Sonne scheint - und das tut sie meistens - hat es über 25°, das Wasser hat so um 20° (das ist mir persönlich zu kalt, ich gehe nur ins Wasser wenn es mehr als 25° hat - bin halt ein Weichei). Der Februar soll hier aber der regenreichste Monat im Jahr sein.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 03 Feb 2014 06:09:33

Hallo Gogolo, ich habe auch keine und werde mir auch keine holen und stand / stehe auch so. Gestern allerdings, wir standen tagsüber auf einem Parkplatz stand ca. 10 Minuten ein Polizeifahrzeug hinter uns und glich unsere Fahrzeugdaten mit seinem Computer ab. ( Oder wollte nur mal ein Blick ins WOMO und in den Fahrzeugschein werfen :D )

Ansonsten hatten wir noch gar keinen Kontakt mit der Polizei, auch bei den Fährkontrollen haben die uns in Ruhe gelassen.

Aber Fakt ist, Camping bzw. übernachten ist auf den Kanaren in Campingfahrzeugen ohne Genehmigung außerhalb SP / CP eigentlich nicht erlaubt = verboten. Fairer Weise sollte man dies nicht verschweigen, finde ich. Ich würde mir nie erlauben irgend jemanden Vorschriften machen zu wollen, selbstverständlich stehen wir hier auch "so" und übernachten. Wir machen das auch diskret, so wie es sich gehört. Liebe und viel... viel Spaß noch auf Deiner Reise.

Über einen weiteren Bericht freuen wir uns schon.

PS: Wir fliegen morgen in der Früh schon zurück, WOMO bleibt für 55 € für 5 Wochen hier geparkt.

tobi02 am 03 Feb 2014 16:18:28

ät Ulrichs

WOMO bleibt für 55 € für 5 Wochen hier geparkt


Wie und wo geht das denn? Bei Privat untergestellt oder habt ihr einen Unterstellplatz richtig gemietet. Das waäre ja auch noch ein nette Variante.

Gast am 03 Feb 2014 16:46:21

Richtiger Unterstellplatz mit drei Meter hoher Mauer um den Platz, bei einer Autowerkstatt mit deutschem Besitzer ( Link kommt in meinem Reisebericht --> Link )

tobi02 am 03 Feb 2014 18:58:16

ät Ulrichs

klasse Idee. Danke.

Gogolo am 07 Feb 2014 16:56:03

Pünktlich um 10:30 Uhr Abfahrtszeit hat uns die Fähre der ARMAS, die Volcan de Timanfaya für 93,30€ (2 Personen + Gogolobil) vom Hafen in Gran Canaria (Puerto de La Luz, Muelle Esfinge) in drei Stunden nach Fuerteventura zum Hafen von Morro Jable gebracht. Der Wind war zwar noch relativ stark, aber die Überfahrt war nicht so schaukelig wie von Gogoline befürchtet. Sie hat trotzdem vorsorglich eine Reisetablette gegen Seekrankheit genommen.

Morro Jable liegt an der Südspitze von Fuerteventura. Wir sind gleich nordwärts aufgebrochen um in ca. 15km Entfernung vom Ort zum Strand von Boca de Mal Nombre zu fahren und dort zu übernachten. Unser Übernachtungsplatz liegt auf einer Klippe gleich beim Strandlokal und wir haben eine exorbitante Aussicht auf den feinen, hellen Sandstrand und das türkisfarbene Meer. Im Strandlokal kaufen wir uns einen Cafe con Leche (Milchkaffee) und genießen die Aussicht.





Der o.g. Blick, den wir von der rückwärtigen Sitzgruppe des Gogolobils aufs Meer haben ist umwerfend. Ich werde dieses Bild in hoher Auflösung künftig als Bildschirmschoner für meinen Laptop verwenden:






In der Nacht hat es zu regnen begonnen. Der Februar soll ja der regenreichste Monat auf Fuerteventura sein. Macht nichts – die Luft ist schön warm und irgendwann hört der Regen auch wieder auf. Die Nacht war sehr ruhig, lediglich ein spanisches Wohnmobil steht noch in der Nähe.


Mit einem ausgiebigen Samstag-Frühstück zusammen mit der tollen Aussicht beginnt der Tag schon gut. Wir fahren die gestrige Strecke nach Morro Jable wieder zurück und durch den Ort hindurch, denn wir wollen zur Südspitze der Insel, zum Leuchtturm Punta de Jandia. Dazu müssen wir auf einer Schotter- und Wellblechpiste rund 18km fahren, das macht aber dem Gogolobil nichts aus. Die Landschaft und die Straßen ähneln denen Islands und das sind wir schon gewohnt. Rechts neben der Straße sind braune, kahle Berge und links ist das Meer. Zwischendurch lassen sich ein paar wilde Esel blicken und fotografieren.







Der Leuchtturm ist erreicht und er steht schön und fotogen da. Im Gebäude befinden sich in mehreren Räumen Informationen mit Bildern über Geologie, Fauna und Flora der Gegend. Sehr nett gemacht und sehenswert. Am Leuchtturm selbst ist es verboten zu campen und wir halten uns auch daran (die Standfläche wäre aber auch schief gewesen). Allerdings haben wir rund 3km vor dem Leuchtturm ein Hinweisschild auf eine „Zona de Acampar“ gesehen und unmittelbar am Sandstrand stehen auch schon ein paar Surfer mit ihren Autos. Wir fahren dorthin und haben wieder einen schönen Übernachtungsplatz ergattert.








Wir hatten eine äußerst ruhige Nacht bei sternklarem Himmel von dem Millionen von Sternen funkelten.

Nach einem schönen Frühstück mit Meerblick fuhren wir wieder zurück nach Morro Jable. Dort hatte ich schon bei der Hinfahrt eine Shell-Tankstelle an der Hauptstraße gesehen, der auch eine Autowaschanlage angeschlossen war. Auch ein freier, nach oben offener Waschplatz mit Hochdruckstrahler war vorhanden. Wir befreiten das Gogolobil von den salzigen Meerwasser-Gischtspritzern der vergangenen Tage (das war sehr notwendig!) und konnten dort auch gleich Frischwasser bunkern.

Weil es uns gleich nach der Ankunft am damaligen Übernachtungsplatz Boca de Mal Nombre so gut gefallen hat, beschlossen wir dort eine weitere Nacht zu verbringen. Unterwegs am Ortsausgang von Morro Jable haben wir „Kunst im Kreisverkehr“ entdeckt. Die 30 Figuren stellen Kinder aus Morro Jable dar, die nach oben in den Himmel schauen und diesen nach ihrer Zukunft befragen.








Am „alten Stellplatz“ ist „unser“ Platz noch frei. Prima! Wir setzen uns windgeschützt mit den Liegestühlen neben das Gogolobil und schon entdecken wir Streifenhörnchen, die herumwuseln. Wir zählen über ein Dutzend. Ich locke sie mit spanischer Haselnuss-Schokolade und schließlich fressen mir die Hörnchen direkt aus der Hand und sausen ständig zwischen meinen Füßen hin und her. Das war richtig lustig. Fast hätte ich zu fotografieren vergessen – aber nur fast.







Gleich am Strand ist auch ein Lokal, als Spezialität des Hauses wird Ziegenfleisch angeboten. Das reizt uns zu einem außertourlichen Mittagessen (normalerweise essen wir mittags nichts). Ein Krug Sangria, Mineralwasser, Ziegenfleisch und zum Abschluss einen Kaffee – Herz, (Magen) was willst du mehr. Zum Ziegenfleisch ist zu sagen: die Portion war sehr groß (siehe Bild) und äußerst schmackhaft zubereitet. Und Sangria schon zur Mittagszeit macht müde, trotzdem gab es noch einen Strandspaziergang, wo ich reizvolle Sandzeichnungen durch das Meer fand!










Mit dem Ober vereinbare ich noch, dass ich mir am nächsten Morgen wieder meinen Frischwassertank am Wasserhahn des Strandlokals auffüllen darf. Es ist insgesamt auffallend, wie freundlich und zuvorkommend die einheimische Bevölkerung ist. Am nächsten Morgen sind wir allerdings schon vor Öffnung des Strandlokals losgefahren und der Wasserhahn war über die Nacht abgedreht, aber das WC und das Abwasser sowie Abfall konnten wir entsorgen. Wir fuhren nach Tarajalejo, dort gab es Wasser bei einer Stranddusche.

Unser weiterer Weg führte uns zum Leuchtturm Faro de la Entallada in Las Playitas. Von dort aus ist die Küste Afrikas nur noch 100km entfernt. Die Straße auf den Berg, auf dem der Leuchtturm steht, ist recht abenteuerlich, eng und mit zahlreichen Kurven. Aber der Weg lohnt sich.





Wir blieben die Nacht in der Nähe von Las Salinas del Carmen außerhalb des Ortes auf einer Freifläche über dem Meer – natürlich mit Meerblick.

Gleich am nächsten Morgen besuchten wir das Museo de la Sal – also Salzmuseum – wo den Besuchern gezeigt wird, wie das Meersalz in großen Becken durch Verdunstung gewonnen wird. Natürlich kaufte ich mir ein großes Päckchen dieses Salzes. Am Strand ist ein Skelett eines Walfisches aufgestellt.









Wir haben heute von den Museen noch nicht genug und fahren zum Mühlenmuseum nach Antigua. Dieses war aber geschlossen, weil es zurzeit umgebaut wird in ein Käsemuseum. Aber das Centro de Interpretacion Los Molinos in Tiscamanita war geöffnet und wir besichtigten die liebevoll restaurierte Windmühle und das angeschlossene Mühlen-Museum. Dort konnten wir auch Gofio probieren.







Die Landschaft ist wunderschön, zwar fast ohne Bewuchs, aber die Farben der Felsen und der Berge mit den unterschiedlichsten Brauntönen und Schattierungen begeistern uns. Wir sind nochmals nach Tarajalejo zurückgefahren, denn dort hatten wir beim ersten Besuch einen deutschen Bäcker „Brezelbieger“ gesehen und wir brauchten Brot und natürlich auch Brezen – der Leberkäs, den er im Angebot hat, war leider schon aus.






Auf der Hinfahrt zum Brezelbieger hatten wir im Ort Tesejerague an der FV551 an einem sehr schönen Platz ein Womo stehen sehen und wir fuhren auch dorthin. Das Womo wollte gerade wegfahren aber wir unterhielten uns noch eine Weile. Am Platz gab es Wasser und freies WLAN. Der Platz liegt wirklich malerisch und ruhig bei einer Palmengruppe und ist ideal für eine Übernachtung.






Was das Wetter betrifft, so brauche ich wohl nichts zu schreiben, denn den strahlend blauen Himmel sieht man gut auf den Fotos. Tagsüber hat es so 21-23°C, nachts rund 17-18°C. Sehr angenehm diese Überwinterung!


Bald geht es wieder weiter – Fuerteventura ist bei weitem noch nicht vollständig besichtigt. Bleibt dran.



Bis dahin viele in die Heimat


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 07 Feb 2014 17:04:22

Hallo Gogolo, fast bekommt man den Eindruck das Du jetzt auch Fuerteventura Fan geworden bist .... :D

Noch viel Spaß und allzeit gutes Wetter !

Schöne aus Bochum

Gogolo am 07 Feb 2014 17:18:14

UlrichS hat geschrieben:Hallo Gogolo, fast bekommt man den Eindruck das Du jetzt auch Fuerteventura Fan geworden bist .... :D

Noch viel Spaß und allzeit gutes Wetter !

Schöne aus Bochum




Nein - Fuerte ist zwar sehr schön, aber la Gomera ist viel schöner (wohlgemerkt: in unseren Augen)


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 07 Feb 2014 18:16:49

Ok, da war ich noch nicht, kann also ( noch ) nicht mitreden. Aber ich lese so zwischen den Zeilen, das Euch die Kanaren sehr gut gefallen und das ist die Hauptsache.

vergieß bitte nicht ein bisschen von dem sonnigen Wetter mitzubringen wenn Du wieder in die Heimat kommst. :D

Falls es Dich interessiert, bis jetzt hat uns unsere Kanaren Tour ( --> Link ) "1 a" gefallen. Alles perfekt, bis das wir auf Gran Canaria zeitweilig Regen hatten und die Überfahrt etwas "wellig" war.

Gogolo am 07 Feb 2014 20:42:09

Die Fortsetzung von Fuerteventura kommt in ein paar Tagen. Wir sind schon drei Tage weiter als der letzte Bericht, aber sonst wäre dieser zu umfangreich geworden.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 07 Feb 2014 21:07:49

Ich denke dem sehen wir alle erwartungsvoll und voller Ungeduld entgegen !

Ich bin gerade dabei den Lanzarote Reisebericht ins Netz zu stellen, auf der Reise bin ich absolut nicht dazu gekommen. Holt Euch unbedingt die 30 € teure Eintrittskarte und besucht alle Sehenswürdigkeiten ( die Burg in der Hauptstadt muss man nicht unbedingt sehen ) siehe auch --> Link

Ich kann es kaum erwarten Mitte März unsere Tour fortzusetzen, bereut Ihr schon die Rückfahrt gebucht zu haben ?

Gogolo am 07 Feb 2014 23:12:03

Hallo Ulli,

hast du Koordinaten von Stellen, an denen es auf Lanzarote Wasser gibt? Oder wo man gut übernachten kann?

Danke im voraus.


Habe die Ehre

Gogolo

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