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Wohnmobil-Tour durch Spanien 1, 2, 3


Gerd-R am 04 Nov 2013 08:39:57

Wir haben eine sehr schöne Wohnmobil-Tour durch Spanien hinter uns, die uns u.a. nach Madrid, El Escorial, Cordoba, an die Mittelmeerküste, nach Valencia und Barcelona führte.
Wir wollten aber nicht nur Sehenswürdigkeiten besichtigen, sondern auch einfach nur Urlaub machen. D.h. in der Sonne liegen, baden, am Strand spazieren gehen. Über diese Reise einschließlich der Anfahrt möchte ich hier berichten. Die gesamte Reise dauerte mehr als 7 Wochen.


Tag 1 – Montag 09.09.2013
Hamburg - Bergkamen-Rünthe

Heute ist nun endlich unser Abreisetag. Während wir wochenlang fast immer trockenes Hochsommer-Wetter hatten, stellt sich prompt an unserem Abreisetag massives Regenwetter ein. Es gießt unaufhörlich wie aus Eimern. Aber was soll's, wir fahren ja nach Spanien. Immerhin bin ich nach dem Einräumen restlicher Sachen, Tanken und Reifendruck prüfen völlig durchnässt. Ein toller Auftakt !!

Am späten Vormittag (es ist schon 11.00 Uhr durch) geht es endlich los. Der Regen hört einfach nicht auf. Die Scheibenwischer haben viel zu tun. Es geht auf der A1 an Bremen, an Osnabrück und an Münster vorbei. Ein gutes Stück hinter Bremen ist es endlich trocken. Kurz vor dem Kamener Kreuz verlassen wir die Autobahn und fahren auf den Stellplatz Bergkamen-Rünthe. Hier Übernachten wir gern. Sind schon das dritte Mal da. Man kann dort auch sehr gut mit dem Hund (Dackel Max) laufen.

Tag 2 – Dienstag 10.09.2013
Bergkamen-Rünthe – Nismes (Belgien)

Wir werden vom Regen geweckt, der unüberhörbar auf das WoMo-Dach prasselt. Er macht aber wenigstens ab und an mal Pause, so dass der Hund in Ruhe Gassi geführt werden kann.

Nach dem Frühstück geht es dann aber auch sofort weiter. An Oberhausen vorbei und geführt von unserem Navi geht es „kreuz und quer“ über diverse Autobahnen nach Aachen. Hier können wir das letzte mal in Deutschland einkaufen. Dann geht es in Richtung Lüttich. Kurz hinter der belgischen Grenze machen wir Pause und auch Max kommt noch einmal zu seinem Recht. An Lüttich, an Namur und an Charleroi vorbei, geht es in den kleinen, in den Ardennen gelegenen Ort Nismes, wo es eine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile gibt. Ver- und Entsorgung ist auch möglich. Während der Fahrt kamen immer wir längere heftige Regenschauer auf, die auch hier in Nismes nicht aufhören wollen.

Nismes (Belgien)

Stellplatz Nismes (Belgien)


Tag 3 – Mittwoch 11.09.2013
Nismes (Belgien) – Migennes (Frankreich)

Auch heute werden vom Regen geweckt. Nach unserem gemütlichen Frühstück und nur einer kleinen Runde mit Dackel Max machen wir uns alsbald auf den Weg in Richtung Frankreich. Das Navi führt uns abenteuerliche Wege über Rethel nach Reims. Von dort geht es dann über die Autobahn nach Troyes und dann wieder über die N77 in Richtung Auxerre. Kurz vor Auxerre zweigen wir nach Migennes ab, wo wir den Campingplatz Les Confluents ansteuern.

Bis zum Nachmittag hatten wir immer wieder heftige Regenschauer. Als wir so gegen 16.00 Uhr in Migennes ankommen, bleibt es wenigstens trocken. Es ist aber weiterhin stark bewölkt bis bedeckt. Also kein schönes Urlaubswetter. Immerhin konnte ich eine ausgiebige Runde durch die Natur mit unserem Dackel Max machen

Tag 4 – Donnerstag 12.09.2013
Migennes - Eguzon

In der Nacht gab es keinen Regen. Es ist aber auch heute früh bedeckt. Heute geht es an Bourges und Chateroux vorbei nach Eguzon. Wir fahren weitgehend Landstraßen auf denen es aber gut vorangeht. Nur die Durchfahrt durch die Ortschaften drosselt das Reisetempo. Ab Chateroux verläuft unsere Route über die Autobahn A20, das bringt uns gut voran.
In dem nur einige Kilometer abseits der Autobahn gelegenen Ort Eguzon laufen wir den Campingplatz La Garennes an. Hier wollen wir einen Ruhetag einlegen (wir haben ja schließlich Urlaub) und mit Dackel Max eine Wanderung machen.

Wir haben uns so gegen 16.00 Uhr auf dem Campingplatz eingerichtet. Zeit genug für einen ersten Spaziergang. Tagsüber war es bedeckt, aber trocken. Am späten Nachmittag gibt es etwas leichten Sprühregen, der aber kaum der Rede wert ist.

auf dem Campingplatz La Garennes


Tag 5 – Freitag 13.09.2013
in Eguzon

Die Landschaft um Eguzon ist nicht spektakulär aber doch recht ansehnlich. Man kann vom Campingplatz recht gut laufen und so machen wir am Vormittag eine etwa 2-stündige Wanderung den Feldern und Knicks entlang. Wir haben immer wieder schöne Ausblicke auf die weite Hügellandschaft.
wetterbedingt haben wir wenig fotografiert, aber dieses kleine Standbild aus unserem Camcorder zeigt die Hügellandschaft


Den Nachmittag verbringen lesend wir im Wohnmobil, denn ein Ruhetag soll es ja auch sein. Um im Freien zu sitzen ist es uns etwas zu kühl. Wir lassen die Wohnmobil-Tür auf, dann sind wir wenigstens etwas im Freien. Einen Weg in den kleinen Ort machen wir aber auch noch. Er ist wirklich nicht sehr groß, es gibt zwar ein paar Geschäfte und Restaurants, aber ein Ortsbummel wird nicht daraus.

Tagsüber war es bedeckt, aber nahezu trocken. Am späten Nachmittag lockerte die Bewölkung auf und die Sonne ließ sich ein wenig blicken.

Tag 6 – Samstag 14.09.2013
von Eguzon nach Preignan

Nach dem gestrigen Ruhetag soll es heute ein schönes Stück weitergehen, denn wir wollen schließlich noch nach Spanien ! Zunächst geht es wieder auf die A20 in Richtung Limoges. Kurz vor Limoges verlassen wir die A20 und umgehen Limoges und fahren dann auf der N 21 weiter in Richtung Perigeux. Von Perigeux können wir wieder ein Stück Autobahn, die A89, befahren. Auf der bleiben wir fast bis Bergerac. Auch Bergerac umfahren wir und landen wieder auf der N 21 auf der wir über Agen, das kurz vor Auch gelegene Preignan erreichen. Das war wirklich ein schönes Stück Fahrt – über 400 Kilometer !! Wir sind auch ein wenig geschlaucht. Immerhin ging es aber immer durch ansprechende Landschaften, so dass das Auge auch etwas hatte.

In Preignan haben wir einen Stellplatz gefunden, der Bestandteil des riesigen Parkplatz des städtischen Stadions ist. Ein echter Glücksgriff: Heute abend um 20 Uhr beginnt dort ein – offenbar wichtiges - Fußballspiel. Mittlerweile sind wir von parkenden PKW nahezu umstellt. Morgen früh müssen wir zeitig abfahren, denn der Stellplatz wird dann vollständig für eine Veranstaltung benötigt, und wir kommen später nicht mehr weg.

Das Wetter ist wie gewohnt – grau in grau. Mal trocken, mal Regen. Ab Bergerac haben wir immer einen fernen Streifen blauen Himmels vor uns. Er blieb aber fern – die ganze weiter Fahrt. - Leider !


Tag 7 – Sonntag 15.09.2013
von Preignan nach Gavin bei Biescas/Spanien

Endlich ein Tag der nicht grau in grau beginnt, sondern mit blauem Himmel. Schon so gegen 8.00 Uhr verließen wir den Stellplatz in Preignan. Tatsächlich trafen schon die ersten Veranstaltungsbesucher ein und der Parkplatz füllte sich allmählich. Noch ein kurzer Halt bei Bäcker für unser Frühstücksbaguettes. Dann ging es weiter auf der N21 in Richtung Auch. Nach nur kurzer Fahrt fanden wir einen ansprechenden Rastplatz auf dem wir unser morgendliches Frühstück – in aller Ruhe – nachholten. Auch Max wurde noch einmal etwas Gassi geführt. Dann aber ging es richtig los. Wir durchfuhren Auch, hier haben wir eine imposante Kathedrale liegen sehen. Da aber Frankreich eigentlich nicht auf dem Programm ist, sondern eben Spanien, fahren wir daran vorbei. Kurz vor Tarbes geht es auf die Autobahn nach Pau. Von dort nehmen wir die N134, die uns in die Pyrenäen führt. Wir durchfahren den Ort Oleron, den letzten etwas größeren Ort vor der Grenze nach Spanien. Stetig geht es bergauf und es sind nur noch kleinere Bergdörfer zu durchfahren. Noch eine Mittagsrast auf französischem Boden. Und weiter geht’s bergauf. Schließlich kommt ein über 8 Kilometer langer Tunnel. Nachdem wir das andere Ende des Tunnels passiert haben, sind wir 1. in Spanien und 2. in der prallen Sonne. Während sich in Frankreich doch noch reichlich Bewölkung gebildet hatte, haben wir auf der spanischen Seite der Pyrenäen einen fast wolkenlosen blauen Himmel. Ein paar Kilometer fahren wir noch. Auf dem Campingplatz Gavin in Gavin (in der Näher von Biescas) ist Endstation. Wir wollen die herrliche Landschaft und den Sonnenschein genießen. Das haben wir uns redlich verdient.

auf dem Campingplatz Gavin


Blick auf die Landschaft


Tag 8 – Montag 16.09.2013
von Gavin bei Biescas nach Savinan

Nach El Escorial bei Madrid sind es etwa 500 Kilometer. Weil wir die gemütliche Gangart bevorzugen und in Spanien nun angekommen, nicht den ganzen Tag fahren wollen, beschließen wir noch einen Zwischenstopp einzulegen. Unsere Wahl fällt – in Ermangelung anderer uns bekannter Stell- bzw. Campingplätze - auf den Campingplatz Savinan-Park in Savinan. Diesen Platz kennen wir schon von unserer Portugal-Tour (2006). Von hier aus sind es nur noch knapp 300 Kilometer bis nach El Escorial.

Das landschaftlich reizvoll gelegene Savinan erreichen wir nach etwa 2 ½ – stündiger Fahrt an Huesca und Saragossa vorbei über die Autovia A23 und A2. So haben wir den ganzen Nachmittag Zeit in der Sonne zu sitzen. Ach ja – eine Stunde mache ich mit Dackel Max mal durch Schatten, mal durch die Sonne eine Gassi-Runde. Es sind zwar nur 23° im Schatten (in der Sonne sicher mehr) - ich bin aber danach richtig erschossen. Dem Hund – den ich etwas Müde laufen wollte - geht’s dagegen gut.

Wetter: Sonne – wie es sich gehört !


Tag 9 – Dienstag 17.09.2013
von Savinan nach El Escorial

Gegen 8 Uhr ist es noch nicht richtig hell – so kommt es, dass wir häufig etwas länger als gewollt liegen bleiben. So auch heute. Die Sonne ist nicht recht zu sehen – es ist wieder ein grauer Himmel. Aber es regnet nicht. Etwa 9.30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach El Escorial. Schon in Calatayud machen wir einen kurzen Zwischenstopp und absolvieren den längst fälligen Einkauf in einem Supermercado. Wir nutzen den Stopp aber auch zum Auffüllen unseres Dieseltanks. Der Preis ist für uns sensationell: nur 1,312 pro Liter. Da können wir in Deutschland nur von träumen. Vor Jahren hätten wir es andererseits aber auch als teuer empfunden.

Wie auch immer, nach diesem Stopp geht es in flotter Fahrt über die Autovia A 2 in Richtung Madrid. Der Himmel hat sich auch wieder aufgeklart und die Sonne scheint von dem fast wolkenlosen Himmel.

Kurz vor Guadalajara will es unser Navi, dass wir diese Autobahn verlassen und die R 2 nehmen. Dem folgen wir auch. Im weiteren lotst uns unser Navi mit traumwandlerischer Sicherheit durch das verzweigte Autobahnnetz von Madrid. Einfach toll ! Zuletzt fahren wir auf der A6, die wir an der Ausfahrt 47 – El Escorial verlassen. Bis dahin klappt alles ganz wunderbar. Vorher hatte ich unser Navi schon in den höchsten Tönen gelobt, und nun kommt das dicke Ende. Unser Navi neigt dazu, Abkürzungen zu fahren. Das ist manchmal gut, manchmal aber auch störend. Dieses mal ist es ein Desaster. Das Navi ist partout nicht davon abzubringen uns in eine unbefestigte Straße zu führen. Anfangs geht es ja noch, solche Straßen haben wir in Lettland schließlich ja auch gehabt. Aber dann wird es immer schlimmer und schließlich war dieser Weg für unser Wohnmobil unpassierbar. Einige Male befürchte ich, dass wir aufsetzen. Wenn wir weiterfahren, geschieht dies auch unweigerlich. Also zurück !! Aber wie – keine Wendemöglichkeit. Gute 200 Meter mit größter Vorsicht und ganz langsam im Rückwärtsgang über die enormen Bodenwellen. Heide, meine Frau, passt außerhalb des Wohnmobils auf, dass das Fahrzeug nicht aufsetzt. Dann endlich können wir wenden und wieder auf die Asphaltstraße zurückfahren. Gott sei Dank ist alles heil geblieben. Im Weiteren fahren wir nach der Beschreibung im ACSI-Campingführer und kommen sicher und wohlbehalten über Teerstraße (die das Navi offensichtlich nicht kannte) auf dem Campingplatz El Escorial an. Man soll eben nicht immer das tun, was das Navi sagt. Das war unser Fehler !!

Camping El Escorial


die recht ansprechende Umgebung vom Camping El Escorial



Tag 10 – Mittwoch 18.09.2013
Ausflug nach Madrid

Heute wollen wir nach Madrid. Dort wollen wir uns die Almudena-Kathedrale und den Palacio Real ansehen. Zu mehr wird es auch nicht kommen, denn bevor es los geht, ist Dackel Max ausgiebig spazieren zu führen.

Laut ASCI-Campingführer hat dieser Platz eine gute Verkehrsanbindung an Madrid. Es dürfte daher keine Mühe sein, nach Madrid zu kommen. Ein Handicap haben wir allerdings: Wir haben keinen Stadtplan und keine Ahnung wie wir zu den von uns ausgesuchten Sehenswürdigkeiten kommen. Gegen zwanzig vor 11 machen wir uns dann auf den Weg. Zunächst zu Fuß: Fast 20 Minuten zur Bushaltestelle durch die pralle Sonne. Dann sind wir an der Haltestelle. Der Bus kommt pünktlich und fährt nach Madrid-Moncloa. Mich beschäftigt die Frage, wo in Madrid der Stadtteil Moncloa wohl sein mag. Die Busfahrt geht zur Hauptsache über die A6 und dauert etwa 40 Minuten.

Die Endhaltestelle in Moncloa liegt in einem unterirdischen Bus-Bahnhof. Da wir keine Ahnung haben, fragen wir uns durch. Es stellt sich heraus, dass Moncloa schon recht zentrumsnah ist. Nach etwa 15 bis 20 Minuten Fußweg sind wir am Plaza de Espana. Und von hier ist auch nicht weit zum Palacio Real, dem Sitz des spanischen Königshauses. Eine imposante Anlage bekommen wir zu sehen, deren Besuch sich wirklich lohnt.

der Palacio Real


Soldaten der königlichen Garde am Palacio Real


das Teatro Real nicht weit vom Palacio Real


In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die zweite Sehenswürdigkeit, die Almudena-Kathedrale. Die erst 1993 fertiggestellte, ebenfalls imposante Kathedrale ist unbedingt einen Besuch wert. Leider ist es uns nicht erlaubt, die Innenräume zu fotografieren oder zu filmen.

die Almudena Kathedrale


Es ist schon fast halb 3, als wir die Besichtigung der beiden Sehenswürdigkeiten absolviert haben. Auch unsere Beine sehnen sich nach etwas Ruhe. So bummeln wir die Calle Mayor entlang um zum Puerta de Sol zu gelangen. Auf dem Weg dorthin finden wir eine recht ansprechende Cafeteria. Unter einem Sonnenschirm machen wir es uns bequem, bestellen uns je ein kühles Bier und essen eine Kleinigkeit. Der Puerta de Sol ist liegt im Zentrum Madrids und sogar ganz Spaniens. Hier befindet sich der Kilometer Null von 6 radialen Nationalstraßen Spaniens.
Wir wollen unseren Dackel nicht allzu lange allein lassen und so geht es vom Puerta de Sol mit der Metro zum Bus-Bahnhof Moncloa und von dort per Bus wieder zurück zur Campingplatz-Haltestelle. So gegen 17.00 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil.


Tag 11 – Donnerstag 19.09.2013
zum Real Monasterio de El Escorial

Der heutige Tag ist dem Kloster und dem Palast El Escorial gewidmet. Nach einer Gassi-Runde mit Dackel Max, machen wir uns um 10:20 Uhr auf den 20-minütigen Weg zur Bushaltestelle (wiederum durch die pralle Sonne). Der Bus kommt wiederum pünktlich und schon um 11 Uhr sind wir in El Escorial.

Es ist nur ein kurzer Weg durch die Gassen der kleinen Stadt und wir stehen vor der riesigen Kloster- und Palastanlage. Schon von außen ist sie sehr beeindruckend. Der Rundgang durch die Räume und Zimmer bietet sehr viel. Wir sehen Wandteppiche, wertvolle Gemälde und prachtvolle Säle. Dann das Pantheon, die Basilika und am Ende die riesige Bibliothek. Aber auch die kunstvoll mit Buchsbäumen angelegten Gartenanlage lassen wir uns nicht entgehen. Gegen 14.30 Uhr haben wir schließlich alles gesehen und treten den Rückweg zum Bus an. Leider durften wir in dem Komplex nicht fotografieren und so können wir nur hoffen, dass das Gesehene möglichst lange in unserer Erinnerung bleibt. Um dieses zu unterstützen, haben wir einige Ansichtskarten von den Innenräumen gekauft.

das Kloster El Escorial



Um kurz nach 15.00 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil und werden dort von Max schon mit Freude begrüßt. Es ist so auch noch Zeit um vor dem Wohnmobil die Sonne zu genießen und die strapazierten Beine auszuruhen.


Tag 12 – Freitag 20.09.2013
von El Escorial nach Santa Elena

Heute geht es nun wieder mit dem Wohnmobil auf Strecke. Es geht in Richtung Andalusien. Nach Bewältigung des ausgedehnten Autobahnnetzes von Madrid geht es über die A4 (Autovia) südwärts. Allerdings verlassen wir nach etwa 200 Kilometer die Autovia und steuern unser heutiges Zwischenziel , das reizvolle La Mancha-Städtchen Almagro an. Das Ortsbild von Almagro wurde stark von der Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger geprägt. Die Fugger haben im 16. Jhd. die Quecksilberminen dieser Region ausgebeutet.





Nach dem Rundgang durch Almagro ging es in den bereits in Andalusien liegenden, aber nur 80 weitere Kilometer entfernten Ort Santa Elena. Auf dem dortigen Campingplatz „Camping Despenaperros“, den wir gegen 16.00 Uhr erreichten, hatten wir einen ruhigen und recht schattigen Stellplatz für unser Wohnmobil.

Tag 13 – Samstag 21.09.2013
von Santa Elena nach Villafranca de Cordoba

Weiter geht es heute südwärts auf der A4 (Autovia). Aber nur etwa 100 Kilometer bis Villefranca. Die Landschaft der dortigen Gegend, mit weiten Feldern (u.a. Baumwolle) und kleine Höhenzügen, ist eigentlich recht schön. In Villefranca selbst ist allerdings nichts weiter los, aber der ACSI-Führer sagt das der dortige Campingplatz Albolafia ein guter Ausgangspunkt für Cordoba-Besuche ist. Und die Stadt Cordoba wollen wir uns ansehen.

Unsere Ankunft auf dem Campingplatz verzögert sich durch den wieder einmal erforderlichen Einkauf im Supermarkt und vor allem durch die Hochdruck-Wäsche unseres Wohnmobils, welches bedingt durch die Regenwetter-Fahrten durch Deutschland und Frankreich und anschließend durch den Staub auf den spanischen Campingplätzen sehr dreckig und unansehnlich aussah. Aber als wir kurz nach 13.00 Uhr auf dem Campingplatz eintrafen, war es immer noch früh genug.

Wir wollen also den Campingplatz Albolafia als Ausgangspunkt für unser Besuch der Stadt Cordoba nutzen und setzen auf eine gute Busverbindung (in einer Großstadt parken wir unser Wohnmobil nur ungern irgendwo längere Zeit). Damit hapert es, wie es sich am Campingplatz herausstellt, aber etwas. Am morgigen Sonntag startet nur ein Bus nach Cordoba, und zwar um 9.30 Uhr. Es es gibt auch nur einen Bus zurück. Dieser startet in Cordoba erst um 20.00 Uhr. Das sind einfach zu viele Stunden. Solange können und wollen wir unseren Hund nicht allein lassen.

Also beschließen wir, dass der morgige Tag ein „Faulenzer-Tag“ wird und wir den Cordoba-Besuch auf Montag verschieben. Werktags verkehren etwas häufiger Busse. Auf dem Platz kann man es aushalten. Er ist vollständig schattig (sehr angenehm für Dackel Max wenn wir in Cordoba sind) lässt aber leider keinen TV-Empfang zu.

Ausblick auf Villafranca


Tag 14 – Sonntag 22.09.2013
in Villafranca

Heute ist wirklich ein „Faulenzer-Tag“. Wir haben jedoch einen morgendlichen Spaziergang mit Dackel Max von 1 ¼ Stunden gemacht. Die Temperatur war zu dieser Zeit noch erträglich. Später am Tage wurde es so um die 30 Grad warm und so haben wir heute nur im Schatten gesessen, ausgeruht und gelesen. Zwischendurch habe ich mich jedoch zu Kurz-Spaziergängen mit Dackel Max, dem es zum Laufen auch zu warm war, aufgerafft.

Spaziergang bei Villafranca - Baumwollfelder


Tag 15 – Montag 23.09.2013
Ausflug nach Cordoba

Zeitig um 7.30 Uhr, noch bei Dunkelheit, sind wir heute aufgestanden. Der Bus nach Cordoba geht zwar erst zwei Stunden später, aber wir wollen vorher noch ausgiebig mit Dackel Max spazierengehen, bevor er im Wohnmobil zurückbleibt. Auch müssen wir den Anmarschweg zur Bushaltestelle, wir veranschlagen vorsichtshalber dafür 20 Minuten. Alles soll auch noch ohne Hektik zugehen – also halb Acht aufstehen ist schon o.K.

Fast pünktlich um 9.30 Uhr fährt der Bus von Villafranca ab. Bis zur Ankunft im Busbahnhof in Cordoba vergehen 45 Minuten. Sogleich machen wir uns auf den Weg zur Hauptsehenswürdigkeit von Cordoba, und das ist die berühmte Moschee (Mezquita) der Mauren. Dank der Beschilderung ist diese recht leicht zu finden und der Weg dorthin ist auch nicht übermäßig lang. Die Mezquita zählt zu den großartigsten Moscheen der Welt. Daran ändert auch die Kathedrale nichts, die unter Karl V. mitten zwischen den Säulen der Moschee errichtet wurde. Natürlich ist Kathedrale ebenso prunkvoll wie die Moschee. Wir brauchen einige Zeit um uns alles in der Mezquita anzusehen.

die Mezquita



Anschließend machen wir einen kleinen Abstecher auf die Puente Romano de Cordoba und gehen bis zum Torre de la Calahorra. Nach einem Streifzug durch das historische Judenviertel schlagen wir langsam den Weg zurück zum Busbahnhof ein. Wir kommen dabei durch das eigentliche Zentrum von Cordoba und gehen am Plaza de las Tendilas vorbei.

eine enge Gasse im historischen Judenviertel von Cordoba


Plaza de las Tendilas


Um 14.30 Uhr sind wir wieder am Busbahnhof. Es wäre schön, wenn jetzt ein Bus nach Villefranca abfahren würde. Das leider ist nicht der Fall, der nächste geht erst in einer Stunde. Wir verbringen die Zeit bei je einem kühlen und frischen Glas Bier. Bei der Wärme (33 Grad) immer wieder ein Genuss. Gegen 16.30 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil, wo uns der Max mit großer Freude begrüßt.


Tag 16 – Dienstag 24.09.2013
Von Villafranca nach Castillo de Banos

Kurz vor der Abfahrt haben wir entschieden, dass wir an Granada vorbeifahren. Erstens waren wir bereits im Jahre 2006 auf dem Weg nach Portugal dort. Zweitens ist es sehr warm und anstelle einer Besichtigung und einem Stadtrundgangs, möchten wir lieber endlich ans Mittelmeer. Drittens wollen wir unserem kleinen Dackel einen weiteren Tag des Wartens im Wohnmobil erst einmal nicht zumuten.

So starten wir zwar zunächst auf der N 432 in Richtung Granada, fahren dort dann aber auf die A44 (Autovia) nach Montril. Von dort dann ostwärts die Küste entlang bis nach Castillo de Banos, wo wir auf dem Campingplatz „Camping Castillo de Banos“ landen.

Der schattige Campingplatz liegt direkt am Strand. Dackel Max ist jedenfalls begeistert, kann er dort doch endlich seiner liebsten Beschäftigung – Schwimmen !! - nachgehen. Wir wollen das morgen auch tun (der CP hat auch einen Pool) und uns auch im Ort etwas umsehen.

Camping Castillo de Banos



Tag 17 – Mittwoch 25.09.2013
in Castillo de Banos

Nach dem Frühstück machen wir uns auf, durch den Ort zu bummeln. Der Ortsbummel war aber sehr schnell zu Ende, denn Castillo de Banos ist etwa nur 200 Meter lang und besteht nur aus einigen mehrgeschossigen Wohnhäusern, einem Restaurant und einem Lebensmittelgeschäft. Vom Ortseingang, an dem der Campingplatz liegt, gesehen war die Größe des Ortes aber nicht zu erkennen. Am anderen Ende des Ortes ist ein kleiner freier Strand, an dem Dackel Max wieder einmal schwimmen gehen konnte.
Insgesamt haben wir diesen Tag recht gut mit schwimmen im Pool, baden im Meer, faulenzen und lesen verbracht.

Ort Castillo de Banos



Tag 18 – Donnerstag 26.09.2013
von Castillo de Banos nach Almeria

Heute soll es wieder weitergehen. Unser Ziel ist Almeria. Hier haben wir aus dem ACSI-Führer einen Campingplatz ausgesucht, der etwas außerhalb von Almeria liegt, aber eine gute Busverbindung nach Almeria hat.

Zunächst geht es immer der Küste entlang. Zunächst ist es felsig: Die Berge reichen bis fast ans Meer. Dann wird es flacher. Endlose Plastik-Gewächshäuser, in denen Tomaten gedeihen (so wurde uns gesagt), prägen die Landschaft. Zum Teil sieht es wirklich hässlich aus. Meine Befürchtung, dass der von uns ausgesuchte Campingplatz zwischen einer solchen Plastik-Planen-Landschaft liegt, verwirklicht sich aber zum Glück nicht.

Der Campingplatz La Garroffa liegt landschaftlich ganz ansprechend in einer von Felsen eingeschlossenen Bucht. Er ist recht einfach und klein. Die kleinen Stellflächen erinnern eher an einen deutschen Wohnmobil-Stellplatz. Wir haben einen der größeren Flächen erhalten, auf dem unser 7,40 m langes Wohnmobil mal so gerade darauf passt. Also kein Platz für größere Wohnmobile.

Nach Almeria hinein wollen wir heute nicht. Wir verbringen die Zeit mit Baden im Meer und in der Sonne faulenzen. Der Strand besteht Kies. Ins Wasser kommt man auch nur über Kies und größere Steine. Selbst mit Badeschuhen nicht sehr einfach.

Camping La Garroffa



Tag 19 – Freitag 27.09.2013
Ausflug nach Almeria

Tatsächlich finden wir oberhalb des Campingplatzes eine Bushaltestelle. Da der Bus im Halbstundentakt verkehrt ist es sehr unkompliziert nach Almeria hineinzukommen. Etwa eine Viertelstunde dauert die Fahrt nach Almeria hinein. Wir fahren bis zur Endstation, dem Bus-Bahnhof von Almeria. Dass es vorteilhafter gewesen wäre schon am Hafen den Bus zu verlassen, haben wir leider zu spät bemerkt. So müssen wir zu der Sehenswürdigkeit, die wir uns ansehen wollen, etwas länger laufen. Bemerkenswert ist, dass es für Touristen sehr gut ausgeschildert ist, so finden wir unser Ziel ohne Mühe.

Die Sehenswürdigkeit, die wir uns in Almeria ansehen wollen, ist die mächtige maurische Festung „La Alcazaba“. Die Gebäude der Festung sind zwar weitgehend zerstört, trotzdem ist die Größe sehr beeindruckend. Auf einem gegenüberliegenden Berg sind die Reste der Templerburg San Cristobal zu sehen.
La Alcazaba



gegenüber die Reste der Templerburg


Auf dem Rückweg zum Bus gehen wir auch noch zu der Kathedrale von Almeria, die auch eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Burg hat. Die Kathedrale ist aber verschlossen, so dass wir sie von innen nicht sehen können.

die Kathedrale von Almeria


Am frühen Nachmittag sind wir wieder am Wohnmobil, wo wir unseren Dackel Max erst einmal erlösen. Nach einem kurzen Spaziergang und nach einem ausgiebigen Bad im Meer ist für ihn die Welt wieder in Ordnung.
Nachdem wir seit wir in Spanien sind, nur blauen Himmel und immer so um die 30 Grad hatten, ist es heute Nachmittag doch sehr bewölkt und es ist etwas abgekühlt.

Tag 20 – Samstag 28.09.2013
von Almeria nach Puerto Mazarron

Das Wetter ist tatsächlich verstimmt. Auch heute sehen wir, inzwischen sonnenverwöhnt, keinen blauen Himmel. Die Sonne versteckt sich hinter grauen Wolken. Manchmal regnet es ein paar Tropfen. Es ist zwar nicht mehr so heiß wie die vergangenen Tage, aber kalt ist es wiederum auch nicht.

Heute fahren wir durch Naturpark „Cabo di Gata“. Die Fahrt geht durch eine wüstenähnliche Landschaft, wie wir sie in Spanien bisher noch nicht gesehen haben. Zunächst machen wir einen Abstecher zum Leuchtturm von Cabo die Gata, der teils der heute stürmischen Küste entlang führt, aber auch durch felsige und zerklüftete Höhen geht. An einer Stelle wird die kurvenreiche Straße so eng, dass selbst zwei PKWs nicht aneinander vorbei kommen. Es war ganz schön spannend – kommt wer entgegen oder nicht ? Einmal mussten wir doch den Rückwärtsgang einlegen, damit ein PKW vorbeikommt und es weitergeht. Dann geht die Fahrt weiter durch die schroffen Berge des Naturparks, zu dem Ort La Isletta und weiter nach Rodalquilar. In Campohermoso ist die Fahrt durch den Naturpark schließlich zu Ende.

Cabo di Gata


am Leuchtturm von Cabo die Gata



La Isletta



In Campohermoso kaufen wir noch etwas ein, tanken und fahren dann auf die A7 (Autovia) . Bei Totana zweigen wir dann Richtung Küste ab und erreichen so gegen 16.00 Uhr den Campingplatz „Playa de Mazarron“ in Puerto Mazarron. Auf diesem Campingplatz gibt es über 400 Stellplätze, die auch fast alle belegt sind. Dieser „Massenplatz“ ist eigentlich nicht so nach unserem Geschmack, aber der Strand ist hier sehr schön. Mal sehen, wie es morgen so ist – vielleicht bleiben wir 2 Nächte. Auf jeden Fall hoffen wir aber, dass das Wetter wieder besser wird.

in der Nähe vom Camping Playa de Mazzarron



Tag 21 – Sonntag 29.09.2013
in Puerto Mazzarron

Wir sind heute doch noch in Puerto Mazarron geblieben. Hier können wir endlich einmal wieder vernünftig mit Dackel Max spazieren gehen, landschaftlich ist diese Gegend mit den Bergen ringsherum sehr ansprechend und der Strand ist sehr schön. Also verbringen wir den Tag entsprechend mit Spaziergängen mit Max, am Strand und auch lesend am Wohnmobil.

Puerto de Mazzarron


Das einzige Manko ist der Campingplatz. Er ist zwar gut ausgestattet (sogar mit Pool) aber die nicht allzu großen Parzellen sind zwar durch die Stahlpfeiler der Schattendächer abgegrenzt. Aber es sind keine oder nur spärlich Hecken vorhanden. Es fehlt an Bepflanzung, die alles ein wenig auflockern würde. Da der Platz gut ausgelastet ist, wirkt alles vollgestopft. So richtig warm werden wir mit dem Platz nicht.

der Campingplatz Playa de Mazzarron vom Strand aus gesehen


Das Wetter hat sich wieder o.K. Es sind zwar noch ein paar Wolken am Himmel, aber die Sonne scheint und es ist richtig schön warm.


Tag 22 – Montag 30.09.2013
von Puerto Mazarron nach Guardamar del Segura

Heute verlassen wir Puerto Mazzarron. Wir fahren auf die Autobahn AP7 und umfahren so die Stadt Carthagena. Dafür geht es auf der sehr gut ausgebauten Autobahn anfangs durch Gebirgslandschaft. Dann verflacht die Landschaft. Wir verlassen die Autobahn und fahren auf der N 332 um auch während der Fahrt etwas von der Mittelmeerküste zu haben und überhaupt etwas mehr von der Landschaft und den Ortschaften zu sehen. Zumindest hier hätten wir aber ruhig auf der Autobahn bleiben können. Von dem Mittelmeer sehen wir so gut wie überhaupt nichts. Stattdessen fahren wir, wenn ein Ort kommt, keineswegs durch gewachsene und typisch spanische Ortschaften, sondern viel an seelenlosen Hochhäusern (Ferienwohnungen) vorbei. Darüber hinaus übe ich intensiv Kreisverkehr fahren.

Die Fahrt geht an Torrevieja vorbei. Etwa 30 Kilometer vor Alicante erreichen wir Guardamar del Segura. Außerhalb dieser kleinen Stadt liegt der Campingplatz Marjal, den wir uns als nächstes Ziel ausgesucht haben.

Der Campingplatz ist wirklich sehr schön mit viel Grün gestaltet. Er ist ungemein gepflegt und die einzelnen Stellplätze sind großzügig angelegt. Außerdem verfügt der Platz über einen riesengroßen Pool. Wir beschließen hier einige Tage zu bleiben, zumal die Landschaft auf den 2. Blick recht ansprechend ist: Sieht man zum Pinienwald sieht man im Hintergrund auch eine Gebirgskette.

der große Pool des Camping Marjal in Guardamar - am Abend fotografiert


Tag 23 bis Tag 26 – Dienstag 01.10.2013 bis Freitag 04.10.13
in Guardamar

Keine Fahrt mit dem Wohnmobil und keine Besichtigung von Sehenswürdigkeiten. Wir machen für 4 Tage einfach nur Badeurlaub. Gehen an den Strand (20 Minuten zu Fuß – z.T. durch Pinienwald), baden im Meer. Liegen am Wohnmobil und faulenzen oder schwimmen im Pool. Dazu haben wir Super-Wetter ! 30 Grad oder mehr. Mehr ereignet sich an diesen vier Tagen nicht. Nur einmal gehen wir zu Fuß in das Zentrum von Guardamar, dafür war es aber eigentlich viel zu warm.

Strand bei Guardamar

unser Dackel Max



Tag 27 – Samstag 05.10.13
von Guardamar nach Altea

Ein wenig schweren Herzens verlassen wir heute den wirklich hervorragenden Campingplatz Marjal in Guardarmar. Als Ziel haben wir Calpe ausgesucht – bzw. wenn dort kein Platz sein sollte, den Campingplatz in Moraira. Beide Orte haben wir vor mehr als 30 Jahren kennengelernt, als wir in einem Ferienhaus in Moraira zweimal für jeweils 3 Wochen Urlaub gemacht haben.

Nun gut, wir verlassen also den Campingplatz Marjal und folgen weiter der N 332. Nach recht kurzer Fahrt erreichen wir Alicante. Danach geht die mehr flache Landschaft in eine wilde Berglandschaft über. Wir fahren an steil ansteigenden Bergen vobei, dann wieder geht es durch Tunnels. Es geht an Villajoyosa und Benidorm vorbei. Schließlich gelangen wir nach Calpe. Diese Stadt ist unverändert landschaftlich schön gelegen, aber wir haben sie wir sehr viel kleiner und überschaubarer in Erinnerung. Auch die diversen Hochhäuser hat es früher noch nicht gegeben. 30 Jahre sind eben doch eine lange Zeit. Wir finden auch den Campingplatz, dieser sagt uns aber von der Lage und der Umgebung her nicht zu. Er liegt nicht direkt am Strand und bietet auch keine Möglichkeit mit dem Hund spazieren zu gehen. Bevor wir den Campingplatz befahren, wenden wir und fahren in Richtung Moraira. Auch Moraira, landschaftlich einmalig schön gelegen, kennen wir nicht wieder. Es ist sehr viel hinzu gebaut worden. Der Campingplatz liegt ebenfalls nicht in der Nähe des Strandes und gefällt uns von der Lage her ebenso wenig.

Fahrt durch die zerklüfteten Berge


Calpe mit dem Penon de Ifach


Also was nun ? - Wir nehmen in Kauf einige Kilometer zurückzufahren und nehmen Kurs auf Altea. Hier liegt laut ACSI-Führer ein Campingplatz direkt am Meer, der sehr positiv beschrieben ist. Er liegt am südlichen Rand von Altea. Der Blick auf das Meer und die umliegenden Berge ist schon sehr schön. Einige wenige Plätze hat der Campingplatz tatsächlich noch frei. Sie liegen im hinteren Teil und grenzen direkt an einer verkehrsreichen und lauten Straße. Die ruhigeren Plätze sind allesamt vergeben. Der Platz wirkt darüber hinaus ungepflegt und gefällt uns daher überhaupt nicht. Aber es ist uns schon zu spät, um noch einen anderen Platz anzufahren. So beschließen wir eine Nacht auszuhalten und am nächsten Morgen sofort weiterzufahren. Calpe wäre sicher die bessere Wahl gewesen.

auf dem Campingplatz Cap Blanch in Altea


Mit einem Abendspaziergang der Strandpromenade entlang und einem leckeren Abendessen geht der Tag zu Ende.
Altea



Tag 28 – Sonntag 06.10.13
von Altea nach Oliva

Wir haben sehr schlecht und unruhig geschlafen. Der Verkehr hat in der Nacht zwar abgenommen, aber was nützt es, wenn 3 Minuten völlige Stille herrscht und dann wieder ein lautes Fahrzeug kommt, von dem man glaubt es fährt durch Wohnmobil. Also keine zweite Nacht auf diesem Campingplatz – bloß nichts wie weg.
Als heutiges Tagesziel haben wir uns einen der Campingplätze bei Oliva (liegt ein paar Kilometer nördlich von Denia) ausgesucht. Dorthin sind es nur 40 Kilometer. Der erste Campingplatz hat zwar einige Plätze frei, aber die Stellflächen erscheinen uns für unser Wohnmobil zu klein zu sein. Den zweiten Platz den wir ansteuern, ist der Campingplatz Azul. Es ist ein recht einfacher, aber ein recht nett angelegter Campingplatz. Auch dieser Platz hat recht kleine Stellflächen und ist gut belegt, aber wir finden eine Stellfläche auf der unser Wohnmobil, wenn auch knapp, darauf passt.

Der Campingplatz liegt an einem sehr schönen, feinsandigem Strand, der sich in beide Richtungen kilometerweit erstreckt. Ganz offensichtlich werden dort auch Hunde geduldet, so dass wir Dackel Max mit an den Strand nehmen. Natürlich nehmen wir wie immer ausreichend Gassibeutel mit, damit wir im Falle eines Falles Dackel Max's Hinterlassenschaften restlos beseitigen können. Die Gassibeutel brauchen allerdings nicht eingesetzt werden.

Max, der für sein Leben gern badet, ist hier in seinem Element. Wir machen eine Wanderung am Strand entlang und genießen das herrliche Wetter.
Dünenlandschaft in der Nähe des Camping Azul, bei Oliva

Strand bei Oliva


Tag 29 – Montag 07.10.13
in Oliva

Zwar gibt es am Morgen aus einer dunklen Wolke einen Regenschauer. Aber es ist weiterhin warm und keine zwei Stunden später lacht wieder die Sonne.
Was liegt heute an ? Eine Wanderung am Strand entlang, aber dieses mal in die andere Richtung. In der Sonne liegen und baden.


Tag 30 – Dienstag 08.10.13
von Oliva nach Pinedo (bei Valencia)

Heute geht es wieder weiter. Wir wollen einen Campingplatz ansteuern, von dem wir eine bequeme Verbindung in das Zentrum von Valencia haben. Im ACSI-Führer wird der CP-Platz Coll Vert in Pineda empfohlen, von dem es eine direkte Bus-Verbindung hinein nach Valencia gibt. Leider steht im ACSI-Führer aber auch etwas von Verkehrslärm. Da uns der Verkehrslärm von dem Campingplatz in Altea noch in unguter Erinnerung ist, beschließen wir den hinter Valencia gelegenen CP Platz in Pucol anzufahren, an dem laut ACSI ebenfalls eine Bushaltestelle sein soll.

Also geht es los. Zunächst über die N332, dann über die Autobahn Autovia hinein nach Valencia. Durch den Stadtverkehr von Valencia hindurch und dann wieder ein kurzes Stück Autobahn und wir sind schon in Purcol. Nach kurzem Zwischenstopp und Suche nach einem Geldautomat (wir müssen unseren Bargeldbestand dringend etwas auffrischen) geht es 4 Kilometer weiter zum Campingplatz.

Wie es im Leben meistens so ist, klappt es von hier mit dem Bus nach Valencia nicht wie von uns erhofft. Wir bringen in Erfahrung, dass es zwar möglich wäre, aber viel zu umständlich und zeitraubend ist (umsteigen bei schlechten Anschlüssen). Also was nun ? Valencia wollen wir auf jeden Fall sehen !! Also zurück auf die Autobahn nach Valencia. Wieder durch den Stadtverkehr von Valencia hindurch. Dann ein kleines Stück Schnellstraße und wir sind nach 40 Extra-Kilometern auf dem Campingplatz Coll Vert. Der Platz ist nicht schlecht, wirkt aber etwas vernachlässigt. Der Pool ist leider nicht in Betrieb (da schwappt eine dunkelgrüne Brühe drin herum). Es ist also eigentlich kein Urlaubsplatz, sondern nur ein Übernachtungsplatz für Valencia-Besucher. Hier ist die Bus-Verbindung sehr gut.

Den Nachmittag verbringen wir am Strand, der so menschenleer ist, dass wir auch Dackel Max mitnehmen können.


Tag 31 – Mittwoch 09.10.13
Ausflug nach Valencia

Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit Dackel Max geht es zur Bushaltestelle, die nur ein paar Schritte vom Camping Coll Vert entfernt ist. Der Bus geht um 11.20 Uhr. Er kommt pünktlich und rund 20 Minuten später sind wir schon im Zentrum von Valencia, und zwar in der Nähe der Estacion de Norte.

In Valencia ist aber, wie sich herausstellt, heute ein Feiertag (Tag des Landes Valencia). Wahre Menschenmassen bewegen sich in die Altstadt. Die ganze Altstadt ist überfüllt. Dazwischen ein Festzug mit Musikzügen. Es werden auch ungemein laute Böller gezündet. Es ist enorm viel los. Nur über Nebenstraßen gelangen wir zur Kathedrale, aber hinein können wir nicht. Einige andere Sehenswürdigkeiten können wir aber erreichen. Wir sehen die Real Basilica de Nuestra, die gotischen Zwillingstürme Torres de Serrans, die ehemalige Seidenbörse Lonja de la Seda, den Plaza Redonda und die Torre Santa Catalina.
Real Basilica de Nuestre

Torres de Serrans

Lonja de la Seda (ehemalige Seidenbörse)

Torre Santa Catalina


Weil wir aber auch an unseren Hund denken müssen, machen wir uns auf den Rückweg zum Bus, der um 15.00 Uhr in Richtung Campingplatz abfahren soll. Freudig werden wir von Max im Wohnmobil erwartet. Ich gehe auch sogleich mit ihm Gassi und danach zum Strand, wo er „noch ein paar Runden schwimmen“ kann.


Tag 32 – Donnerstag 10.10.13
Ausflug nach Valencia

Heute haben wir den Tag etwas zeitiger beginnen lassen, damit wir nach dem Spaziergang mit Dackel Max einen früheren Bus, den um 10.20 Uhr, erreichen. Wir sind auch pünktlich an der Haltestelle. Nur der Bus nicht. In Gemeinschaft mit anderen Campern warten wir immerhin 20 Minuten auf den Bus, dann endlich kommt er. Wir sind eben in Spanien. Nein, diese Bemerkung ist falsch, denn in Deutschland passieren solche Verspätungen auch.

Immerhin sind wir kurz nach 11.00 Uhr in Valencia und laufen sogleich in die Altstadt, wo wir den Besuch der Kathedrale nachholen. Nicht weit von der Kathedrale starten die Rundfahrt-Busse. Weil wir heute nicht so viel laufen wollen und es auch wieder sehr warm ist (28 °), entschließen wir uns für 12 Euro pro Person eine Stadtrundfahrt mitzumachen. Die Rundfahrt dauert mehr als 1 ½ Stunden und wir bekommen allerhand zu sehen. Aber so ein richtiges „Highlight“ ist nicht darunter. Insgesamt sind wir aber zufrieden und verschmerzen es auch, dass man vom Bus aus nicht so gut fotografieren kann.
Nach der Rundfahrt sehen wir uns noch die riesige und hübsch aussehende Markthalle (Mercat Central) von Valencia an. Dort gibt es ein riesiges Angebot von Fisch, Fleisch und Gemüse.

Plaza de la Reina - mit der Kathedrale

Mercat Central


Place de l'Ajuntament



Heute sind wir länger unterwegs, denn wir erreichen erst den Bus, der um 16.00 Uhr Valencia in Richtung Campingplatz verläßt. Am Wohnmobil angekommen, ist sofort Dackel Max mit einer ausgedehnten Gassi-Runde und anschließenden Schwimmen an der Reihe.


Tag 33 – Freitag 11.10.13
von Pinedo (bei Valencia) nach Alcossebre

Es soll heute wieder etwas weiter der Küste entlang nach Norden gehen. Wir fahren aber zunächst in Stück in südliche Richtung, machen einen Umweg und durchfahren den Naturpark L'Albufera. Dieser Naturpark mit einer von einem Schilfgürtel umgebenen Süßwasserlagune bietet einer Vielzahl von Vogelarten eine Lebensraum. Bei Sueca geht es dann aber auf die Autovia A7 in nördliche Richtung. So umgehen wir Valencia und biegen erst bei Sagunto auf die N340 ab.

Während der Fahrt suchen wir uns aus dem ACSI-Führer den nächsten Ziel-Campingplatz aus. Unsere Wahl fällt auf den Campingplatz Ribamar, der in der Nähe des kleinen Badeortes Alcossebre liegt. Ausschlaggebend ist - wie immer - die Beschreibung im ACSI-Führer. Die letzten 1 ½ Kilometer bewältigen wir mit 20 bis 30 km/h, da die Straße unbefestigt, uneben und staubig ist. Der Campingplatz aber ist Spitze ! Abgeschieden, inmitten eines Pinienwaldes gelegen, ist er sehr schön mit Pflanzen und Bäumen angelegt. Die mit Hecken abgeteilten Stellplätze sind sehr großzügig angelegt. Die Sanitäreinrichtungen sind modern, gepflegt und sauber. Hier gefällt es uns und wir beschließen, für 3 Nächte zu bleiben. Ans Meer sind es nur 150 Meter.

Camping Ribamar


Strand gibt es hier nicht, der Küstenstreifen besteht aus vielen felsigen Badebuchten. Hier macht es wiederum kein Problem auch Dackel Max ans Meer mitzunehmen und baden zu lassen.


Tag 34 – Samstag 12.10.13
in Alcossebre

Während es gestern etwas bedeckt war (trotzdem aber unverändert warm) lacht heute die Sonne wieder. Wir machen eine 2-stündige Wanderung auf dem Küstenwanderweg, der uns durch die hübsche Landschaft bis in den Ort Alcossebre führt. Natürlich ist auch baden in einer der kleinen felsigen Buchten angesagt. Zum Glück haben wir Badeschuhe dabei.

Alcossebre


Tag 35 – Sonntag 13.10.13
in Alcossebre

Den heutigen Tag verbringen wir ähnlich wie den Gestrigen. Nur die Wanderung geht auf dem Küstenwanderweg in die entgegengesetzte Richtung. Der Weg ist etwas schwieriger zu gehen, da es fast nur auf schmalen steinigen Fußpfaden vorangehen. Wir sind insgesamt 2 ½ Stunden unterwegs. Anschließend gehen wir wieder zu der kleinen Badebucht in der wir gestern schon waren. Das Mittelmeer hat noch immer eine angenehme Badetemperatur, bei der es uns keine Überwindung kostet hinein zu gehen. Es ist einfach herrlich.



Tag 36 – Montag 14.10.13
von Alcossebre nach L'Ametlla de Mar

Ein wenig bedauern wir, dass wir den Campingplatz Ribamar in Alcossebre verlassen. Aber wir wollen wieder einmal ein wenig in Richtung Norden vorankommen. Weil wir aber sehr warmes und schönes Wetter haben, wollen wir nicht weit fahren und vor Barcelona noch einmal Station machen. Es geht auf der N 340 an Peniscola und Benicarlo vorbei und nach etwa 120 Kilometern erreichen wir den Ort L'Ametlla de Mar. Etwas außerhalb befindet sich der Campingplatz Ametlla. Auch hier gibt es einen Küstenpfad, auf dem man ohne Ende entlang wandern kann. Auch gibt es Felsbuchten in denen man baden kann. Der Campingplatz ist zwar etwas einfacher, als der Ribamar in Alcossebre, aber wir fühlen uns trotzdem wohl. Ein Pool gibt es auch, also hinein ! Aber das Wasser ist etwas kühler, als wir es gewohnt sind. So kostet es ein wenig Überwindung hineinzugehen.

auf dem Camping Ametlla


Tag 37 – Dienstag 15.10.13
in L'Ametlla de Mar

Heute ziehen ein paar Wolken durch, wobei es weiterhin warm und trocken ist. Wir machen aber wieder eine Wanderung der Küste entlang. Der Wanderpfad verläuft oberhalb der Felsbuchten und ist landschaftlich sehr schön. Nur Dackel Max leinen wir vorsichtshalber an, weil wir die Gefahr sehen, dass er sich irgendwann zu weit über den Felsenrand vorwagt und womöglich abstürzt.

2 Stunden sind wir wieder unterwegs. Zum baden fehlt uns aber etwas die Sonne und so faulenzen wir vor unserem Wohnmobil.

Küstenwanderung bei L'Ametlla de Mar




Tag 38 – Mittwoch 16.10.13
von L'Ametlla de Mar nach Sitges

Einen Campingplatz gibt es in Barcelona nicht. Nur einen sehr teuren Stellplatz (30 Euro für 24 Stunden). So fahren wir heute zu dem Campingplatz El Garoffer in Sitges. Von diesem gibt es eine Busverbindung direkt in das Zentrum von Barcelona. Die Haltestelle ist unmittelbar vor dem Campingplatz. Leider ist der Strand etwas weiter entfernt und erfordert einen Fußweg von etwa 30 Minuten. Aber im Vordergrund steht ja auch die Besichtigung von Barcelona. Diesbezüglich läuft heute jedoch nichts mehr. Dafür ist es schon etwas zu spät.

Camping El Garoffer in Sitges


Immerhin bin ich mit Dackel Max noch fast 1 ½ Stunden unterwegs. Ziel ist es eine Bademöglichkeit für Max zu finden. An den Stränden im Ort Sitges ist nichts zu machen, aber etwas abseits, entfernt von den Hotels ist ein kleiner leerer Strand. Hier kann Max seiner Leidenschaft frönen und schwimmen. Er stört hier niemanden.

Tag 39 – Donnerstag 17.10.13
Ausflug nach Barcelona

Nach der obligatorischen Gassi-Runde mit Max geht es heute mit dem Bus nach Barcelona. Pünktlich um 10.20 Uhr fährt er ab und etwa eine gute Stunde später sind wir auf dem Placa de Catalunya.
Von dort aus gehen wir ein Stück die La Rambla de Catalunya, der Flaniermeile Barcelonas, hinunter. Dann besichtigen wir die Kathedrale Santa Eulalia, an der fast 600 Jahre gebaut wurde. Wir kommen auf den Placa Reial, einen der schönsten Plätze Barcelonas. Auf dem weiteren Streifzug durch die Altstadt Barcelonas sehen wir das Palau Güell, das Antic Hospital de la Sta Creu und die Markthalle La Boqueria. Schließlich sind wir wieder am Placa de Catalunya.

Placa de Catalunya


La Rambla


Kathedrale Santa Eulalia


im Kreuzgang der Kathedrale werden auch Gänse gehalten


Placa Reial


Palau Güell - wegen der engen Strasse steht man zu dicht am Gebäude um fotografieren zu können


Antic Hospital de la Sta Creu


in der Markthalle


Wir haben in der Altstadt allerlei gesehen und merken wieder einmal unsere Füße. Weil es auch schon gegen 15.00 Uhr ist und wir an unseren Hund denken müssen, besteigen wir den nächsten Bus, der uns wieder zurück nach Sitges bringt. Während der einstündigen Fahrt haben wir unsere Füße ein wenig ausruhen können und gönnen unserem Hund auch etwas Spaß. Es zahlt sich aus, das ich gestern einen für ihn geeigneten Strand gefunden habe. Dorthin führt dann auch der 1-stündige Spaziergang mit Max.


Tag 40 – Freitag 18.10.13
Ausflug nach Barcelona

Noch einmal mit dem Linienbus nach Barcelona. Heute steigen wir aber schon am Placa de Espanya aus. Von dort aus gehen wir in Richtung Montjuic, einem großzügig angelegten Erholungsgebiet mit Gärten, Sportstadien und vielem mehr.

Imposant ist der monumentale Nationalpalast auf den wir als erstes zugehen. Darin befindet sich das „Museu Nacional d'Art de Catalunya“. Uns ist aber nicht nach einem Museumsbesuch, so verzichten wir uns den Palast auch von innen anzusehen. Von außen ist er aber ein sehr eindrucksvolles Gebäude. Dann kommen wir zum Olympiastadion. Leider ist es zum größten Teil abgesperrt, so dass wir es nicht so recht fotografieren können.

Nationalpalast



Wir gehen die Straße weiter und gelangen nach einer Viertelstunde die Seilbahn mit der wir auf den 213 m hohen Montjuic fahren. Hier befindet sich die Festung Castell de Montjuic.Von hier aus haben wir eine tolle Aussicht fast auf das gesamte Stadtgebiet Barcelonas und vor allem auf die Hafenanlagen.

Seilbahn auf den Montjuic


Castell Montjuic

vom Montjuic hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt und den Hafen


Es ist nun zwar schon Nachmittag, aber eine Sehenswürdigkeit wollen wir noch sehen: La Sagrada Famila, den „Tempel der heiligen Familie“. Also runter vom Montjuic wieder mit der Seilbahn. Dann zur Metro L2, mit der wir recht zügig zur La Sagrada Famila kommen. Von der unterirdischen Metrostation gerade wieder an Tageslicht gekommen, stehen wir unmittelbar vor den Türmen der sehr eigenwillig erbauten Kathedrale. Leider kommen wir nicht in eine ideale Fotografier-Position, die es erlaubt das Bauwerk insgesamt aufzunehmen. So stellen uns unsere eigenen Fotos nicht so recht zufrieden.

La Sagrada Famila





Natürlich wollen wir die La Sagrada Famila auch von Innen ansehen, aber die Warteschlange vor dem Ticketschalter ist riesig lang und wir beobachten auch kein Vorankommen. Die Zeit 1 Stunde oder vielleicht sogar 2 Stunden anzustehen haben wir aber leider nicht, so verzichten wir schweren Herzens auf die Besichtigung. Schade, aber wir müssen auch an unseren Hund denken, der schon einige Stunden im Wohnmobil auf uns wartet. Also schlagen wir uns zum Placa de Catalunya durch, wo wir den Linienbus zurück nach Sitges erreichen. Am Wohnmobil werden wir wieder einmal sehnlichst von Dackel Max erwartet, mit dem ich auch sofort eine ausgiebige Runde mache.

Gerd-R am 10 Nov 2013 07:07:25

Tag 41 – Samstag 19.10.13
in Sitges nach Sta. Pere de Pescador

Sehenswürdigkeiten haben wir in Spanien für diese Reise nicht mehr auf dem Zettel. Wir möchten nur noch Strandurlaub machen und nichts mehr besichtigen. So fällt unsere Wahl auf den Campingplatz Aquarius in der Nähe von Sta. Pere de Pescador. Hier ist der breite Sandstrand kilometerweit. Richtung Nordost kann man schon die Gebirgszüge sehen, die sicher zu den Pyrenäen zählen. Zur französischen Grenze sind es nur noch 30 bis 40 Kilometer. Aber auch in der anderen Richtung sieht man Gebirge. So haben wir direkt am Campingplatz nicht nur einen schönen Strand, sondern auch eine schöne Landschaft.


Tag 42 – Sonntag 20.10.13
in Sta. Pere de Pescador

Heute „auf dem Programm“ steht heute eine ausgiebige Wanderung am Strand entlang, baden und die Sonne genießen. Tatsächlich scheint die Sonne und es ist warm, aber anfangs haben wir Nebel, der sich gegen 10 Uhr auflöst. Es bleibt aber immer etwas diesig.



Tag 43 – Montag 21.10.13
in Sta. Pere de Pescador

Heute das gleiche wie gestern. Aber die Strandwanderung geht in die andere Richtung. Heute ist für uns der letzte Tag in Spanien. Die Sonne meint es - nach Auflösung des morgendlichen Nebels - heute besonders gut mit uns. Super-Wetter mit 25 Grad im Schatten.



Tag 44 – Dienstag 22.10.13
von Sta. Pere de Pescador nach Agde (Frankreich)

Heute verlassen wir Spanien. Die Fahrt führt über eine bergige und landschaftlich schöne Nebenstrecke und geht über Roses, Llanca, Portbou nach Banyuls-sur-Mer (Frankreich). Während wir bei Abfahrt noch das gewohnte schöne Wetter haben, zieht es sich in den Bergen mehr und mehr zu. Trotzdem war es eine schöne, aber sehr kurvenreiche Strecke. Fotos muss ich aber leider schuldig bleiben. Wir haben nicht fotografiert.

Wir fahren dann über Argèles sur Mer auf die Autobahn A9. An Perpignan und Narbonne vorbei auf den Stellplatz Les Peupliers in Agde (Ortsteil La Tamarissière). Auch dieser Ort liegt am Mittelmeer, aber Hier ist das Wetter leider grau in grau und es ist sehr windig. Also nichts mehr mit draußen sitzen.


Tag 45 bis Tag 51 Mittwoch 23.10.13 bis Dienstag 29.10.2013
Heimfahrt

Von nun an geht es heimwärts, wobei wir es in Deutschland wieder gemächlicher angehen lassen wollen. Unsere Übernachtungsstationen sind Gengoux-le-National (in der Bourgogne), Freiburg im Breisgau (Stellplatz in der Bissierstraße), Oberkirch, Hirschhorn (ein sehr schön gelegener Stellplatz direkt am Neckar) und Homberg/Efze.

Unseren Aufenthalt in Freiburg – wir sind das erste Mal dort – nutzen wir, uns die sehr schöne Altstadt anzusehen. In Hirschhorn bleiben wir sogar zwei Nächte. Die Verbindung von dort mit der S-Bahn nach Heidelberg ist sehr gut. So unternehmen wir einen Ausflug nach Heidelberg. In dieser Stadt waren wir bereits, aber das ist lange her.

sicherlich bekannt: das Historische Kaufhaus in Freiburg


Schloss Hirschhorn


Heidelberg


Wir sind nun am Ende dieses Reiseberichts angekommen. Ich hoffe sehr, dass Euch die Fotos gefallen haben, und der Bericht das eine oder andere Interessante für Euch enthalten hat. Wir jedenfalls freuen uns, dass wir eine so schöne Wohnmobil-Reise hatten, das Wetter super mitgespielt hat und wir unbeschadet und ohne Panne wieder zurückgekehrt sind.

Gerd

Lancelot am 10 Nov 2013 09:33:37

Schöne Reise, schöner Bericht :!:

Hab´s mit Genuß gelesen ... :dankeschoen:

Gast am 10 Nov 2013 09:36:53

Schließe mich da an - toller Bericht !

Ihr hattet also keine Lust Euch in Cordoba aufbrechen zu lassen ???? :D
--> Link

schorsche51 am 10 Nov 2013 10:38:16

Toller Bericht.... Schöne Bilder

haballes am 10 Nov 2013 12:36:50

:) Vielen Dank für diesen langen Bericht mit so vielen tollen Bildern. Es war ein Genuß dies an einem trüben Novembersonntag beim Frühstück zu lesen. Man bemerkt übrigens wie wichtig euch euer Dackel ist.
Und auch für euer rollendes Domizil wurde mit einer Zwischendurchwäsche gesorgt.
Ich hoffe, ich komm irgendwie mal aus meinem Beruf raus und kann mir diese Zeit nehmen und ein Land ganz in Ruhe kennenlernen.

:daumen2:

fetzi am 10 Nov 2013 12:37:25

Es hat mir viel Spaß gemacht den Bericht zu lesen und die Bilder anzuschauen. Danke.

fetzi am 10 Nov 2013 12:38:11

Ich hoffe, ich komm irgendwie mal aus meinem Beruf raus und kann mir diese Zeit nehmen und ein Land ganz in Ruhe kennenlernen.

:daumen2:[/quote]



VOLLE ZUSTIMMUNG

Gast am 10 Nov 2013 12:47:06

Vielen Dank für den Bericht!!!

Bei diesem Wetter erhöht sich noch der Genuß!!!

Einige Abschnitte (span. Mittelmeerküste) sind uns von eigenen Reisen bekannt.

Vielen Dank für deine Mühe


Sonnige Zeiten
gerwulf

BurnerWil am 10 Nov 2013 13:07:05

Ein sehr schöner Bericht, der Lust macht Spanien besser kennen zu lernen. Schön das Dackel Max auch wohl eine angenehme Zeit hatte. Danke für die Mitnahme

wolf20 am 10 Nov 2013 13:45:16

Es hat riesigen Spaß gemacht mitzufahren. Spanien ist mir nähergekommen..................... und Max auch! :)

schalle am 10 Nov 2013 15:46:31

Sehr schöner Bericht!Vielen Dank dafür.
Davon träumen wir auch.Ach wenn man doch nur ein bischen mehr Zeit hätte......

tliner am 10 Nov 2013 19:16:00

Hallo Gerd,
schöner Reisebericht mit Ecken die wir auch in der Zeit vom 12.09.-5.10.13 besucht haben.
Der Camping La Garroffa war der schlimmste Platz. Die Lage gut der Rest mächtig in die Jahre gekommen. Wir standen mit unserem Womo schön alleine am Meer ( 7,11m + Rollerbühne) mit ein wenig rangieren. Wir haben uns dieses Jahr mal die Mühe gemacht nicht direkt den erst besten Stell. oder Campingplatz zu nehmen sondern benachbarte auch anzufahren und dann zu entscheiden. Auch die etwas ausserhalb lagen. Da waren einige Tolle drunter die nicht so überlaufen waren und Top Service hatten weil sie nicht direkt am Meer lagen.



Ralph

Maxima am 10 Nov 2013 19:31:43

Hallo Gerd,

Deinen Reisebericht zu lesen hat mir große Freude gemacht. Schöne von Pointe du Raz auch an Dackel Max.

Ausderasche am 10 Nov 2013 21:41:02

wie immer sehr gut. Vielen Dank!

Wir werden in 2 Monaten bestimmt davon profitieren hinsichtlich der ACSI-CP Beschreibungen.


Frank

womopark
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