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Renault Master Umbau "Bussi Deluxe" 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8


Jonah am 29 Apr 2017 10:56:00

Super Tipp, vielen Dank!

Cheesus am 30 Apr 2017 13:40:50





So und weiter geht's: habe gestern noch die Hochschränke montiert. Leider musste ich feststellen, dass die Decke hinten im neuen Bussi etwas niedriger ist als im Alten. Daher passen die Schränke nicht mehr ganz so gut wie vorher. Man sieht vor allem auf dem zweiten Bild, dass die Schränke hinten etwas niedriger hängen (vorher gab es einen sauberen Abschluss mit der Gardinenschiene). Aber ich fürchte damit muss ich jetzt leben, denn ich habe keine Lust, die Hochschränke noch einmal komplett neu aufzubauen.

Cheesus am 30 Apr 2017 13:55:08

Noch ein Wort zu meiner Tönungsfolie --> Link: leider bin ich damit nicht so ganz zufrieden. Mein Hauptkritikpunkt ist eigentlich, dass die Folie eine etwas bläuliche Farbe hat und einen Tick zu dunkel ist. Dadurch wirkt es nun von innen immer so, als ob draußen schlechtes Wetter wäre.

Von der Verarbeitung her kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Die Folie ließ sich relativ gut anbringen, wenn man nur genügend Spülwasser verwendet hat. Jedoch habe ich die Folie vermutlich bei zu niedrigen Temperaturen verarbeitet, weshalb sich nach einer Nacht ein paar Bläschen und Falten gebildet haben, die am Abend nach der dem Anbringen definitiv noch nicht vorhanden waren.

Naja, was soll's. Auch damit werde ich leben können. Dafür hat der Schwabe auch nur 60 anstatt 300-400 € ausgegeben. :-)

Cheesus am 30 Apr 2017 14:48:35

Mist, gerade erst bemerkt, dass das Forum meine iPhone Bilder mal wieder auf den Kopf gedreht hat. Hier noch mal richtig herum, damit Ihr keinen Kopfstand machen müsst :)




Cheesus am 12 Mai 2017 22:07:40

Heute mal wieder ein Update meines "Bussi Deluxe":

Ich habe heute die Konstruktion des Stauraums überarbeitet. Mich hat gestört, dass die Unterkonstruktion so viel Platz eingenommen hat, obwohl das eigentlich gar nicht notwendig ist. Im Grunde liegt das hintere Brett ja sowieso auf den Radkästen auf und braucht daher nur noch an: der Hecktüre gestützt werden.

Gesagt, getan: ich habe also heute ein neues OSB-Brett besorgt, es auf Maß geschnitten, mit einem Rahmenschenkel verstärkt und rechts und links an der Hecktüre auf 2 angeschraubte OSB Brettchen aufgestützt. Das Ergebnis ist ein völlig leerer Stauraum ohne Stützen.



Hier die Konstruktion im Detail:

Wie man sieht ist die Klappe nach vorn mit Scharnieren befestigt, so dass man diese bei Bedarf öffnen kann, um auch mal lange Dinge zu transportieren.

Anschließend habe ich noch das bereits vom Vorgänger-Bus vorhandene Heck-Schubladensystem auf 2 Kästen verbreitert. Jetzt kann ich mit einer Hand bequem beide Kästen herausziehen und komme gut an alles dran:

Cheesus am 26 Mai 2017 21:58:29

Am gestrigen Vatertag standen wir einmal wieder an unserem geliebten Werbellinsee. Dort nutzte ich die Zeit, (unter den verwunderten Blicken der restlichen Camper) meine Felgen neu zu lackieren, so wie ich das bei Bussi Deluxe 1 auch bereits getan hatte. Ich hatte sogar noch je eine halbe Sprühdose Schwarz und Silber vom letzten mal übrig und musste somit noch nicht mal neue Farbe kaufen.

Bei der Gelegenheit wurden die Renault Logos auf den Radkappen von Schmutz befreit und auf Hochglanz poliert. Ich denke das Ergebnis spricht für sich:

Hier der Zustand vorher (leider auch ziemlich dreckig, aber man sieht, dass die silberne Farbe zu großen Teilen abgeplatzt war):


...und hier der Zustand jetzt:


Bei Gelegenheit gibt's dann ein Bild vom kompletten Bus mit den "neuen Schuhen".

Cheesus am 17 Aug 2017 00:55:33

Und wieder gibt es mal Neuigkeiten zu meinem Bussi Deluxe: Erst vor wenigen Tagen bin ich aus einem wundervollen Italien/Côte d'Azur Urlaub zurückgekehrt. Doch zuvor habe ich mich noch an den Einbau eines Dachfensters gewagt, was im Nachhinein eine sehr gute Idee war, da wir stellenweise auch nachts über 30 Grad hatten.

Doch eins nach dem anderen: Mein erster blauer Bussi hatte ebenfalls ein Dachfenster, genauer gesagt ein Mini Heki, das mich inkl. Einbau ca. 400 Euro gekostet hatte. Da ich meine Urlaubskasse nicht unnötig schmälern wollte entschied ich mich, den Einbau beim jetzigen silbernen Bussi selbst vorzunehmen. Ich erstand das Mini Heki online bei Campingshop Wagner für ca. 100,- EUR. Zusätzlich besorgte ich mir eine Kartusche Sikaflex für ca. 10,- EUR, sowie zwei Aluleisten, die als Ausgleich für die Rillen des Dachprofils dienen sollten. Und dann konnte das Abenteuer beginnen...

Anleitung zum Einbau eines Dachfensters in den Renault Master:
Zuerst zeichnete ich mit Edding auf dem Dach die genauen Maße laut Anleitung ein und maß alles noch 2-3 mal zur Sicherheit nach. Man will ja nix falsch machen. Dann bohrte ich jeweils ein Loch an den 4 Ecken der Markierung durch das Dach und zwar ganz durch bis einschließlich Deckenverkleidung und Kunstleder. Somit war die genaue Position nun auch im Innenraum sichtbar und ich konnte das Leder an der vorgesehenen Stelle mit einem Teppichmesser entfernen.

Dann ging es mit der Stichsäge dem Holz der Dach-Innenverkleidung an den Kragen und ich sägte mit kurzem Sägeblatt die von unten noch einmal eingezeichnete Markierung entlang. Als nächstes stieg ich wieder auf's Dach uns sägte mit der Metall-Stichsäge das Blech entlang der Markierung heraus. Dabei muss man aufpassen, dass man sich am scharfkantigen Blech nicht verletzt. Und das war dann auch gleich die nächste Aktion, nämlich das Entgraten des Bleches mit Hilfe einer Feile. So und nun half nur noch beten, dass alles passt... Ein kurzer Test mit dem Dachfenster... und...na? Passt! Gott sei Dank!

Als nächstes hieß es, die Rillen des Dachprofils auszugleichen, um eine ebene Einbaufläche zu erhalten. Ich hatte mir 2 Aluleisten mit 2 und 5 mm Stärke besorgt, die ich mir in passende Stücke zurecht sägte. Die beiden Stärken passten in Kombination optimal, da unterschiedliche Höhen ausgeglichen werden mussten. Als alle Stücke vorbereitet waren begann ich damit, diese großzügig mit Sikaflex einzukleben. Hier ist es entscheidend, dass man nicht mit Kleber spart und vor allem zwischen den Alustücken und den Dachprofilrillen ausreichend viel Material verwendet.
Im Nachhinein hätte ich vorher die Klebstellen ringsherum mit Kreppband abkleben und anschließend abziehen sollen, so wie man das beim Malern macht. Dann hätte das ganze auch etwas professioneller ausgesehen. Allerdings war die Optik für mich zweitrangig, da sowieso nie jemand den Bus von oben sehen würde.

Und so sah das Ganze dann aus:




Wie man auf den Bildern sieht habe ich zwischen der Armaflex-Isolierung und der Innenraumverkleidung noch Abstandshalter aus Holz dazwischen geklemmt, damit ich überall auf dieselbe Dachdicke komme.

Nachdem das Dach so weit vorbereitet war verteilte ich auch auf dem Dachfenster ausreichend Sikaflex. Lustige Anekdote am Rande: meine neu erworbene Billig-Kartuschenpresse gab bereits nach etwa 10 Minuten den Geist auf. Da ich aber gerade auf einem "frisch aufgeschnittenen" Renault Master Dach saß und der nächste OBI weit entfernt war musste ich wohl oder übel eine andere Lösung finden. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als die Sikaflex Kartusche mühsam von Hand auszupressen, was angesichts der sengenden Sonne ziemlich schweißtreibend war.
Als das Dachfenster dann endlich "vollgekleistert" war wagte ich den letzten Schritt und setzte das Mini Heki zur finalen Positionierung an (Achtung: Einbaurichtung beachten! Fenster muss natürlich nach hinten öffnen.)



Ich glättete noch etwas die Ränder des Sikaflexes bis sie meinen ästethischen Ansprüchen genügten und begab mich dann ins Wageninnere. Dort musste ich nur noch die Hülsen des Heki Unterteils auf das korrekte Maß laut Anleitung stutzen, denn diese sind je nach Dachhöhe unterschiedlich (Tipp: Das Absägen der Hülsen geht übrigens mit einer Japansäge hervorragend). Und zu guter letzt schraubte ich das Unterteil dran und montierte die Jalousien. Fertig!

Alles in allem hat die Aktion fast 3 Stunden gedauert. Davon kann man etwa 1 Stunde für meine übervorsichtige Planung und für manuelles Ausquetschen der Kartuschen abziehen. :D

Das Ergebnis sieht man hier:


Den Stresstest hat das Dachfenster übrigens noch am selben Abend bestanden, als es in Berlin Hunde und Katzen regnete. Und auch in Italien hat es bereits einen Hagelsturm, mehrere Regengüsse sowie ein etwas zu niedriges Einfahrtsschild ("max. 2,30 m") bei einem Supermarkt überstanden. :D

Fazit:
Der Einbau eines Dachfensters ist eigentlich kein Hexenwerk. Es bleibt natürlich ein mulmiges Gefühl, wenn man die Stichsäge am Blech ansetzt, denn schließlich bekommt man keine zweite Chance. Aber wenn man die Maße sorgfältig einzeichnet, dann kann eigentlich nicht viel schief gehen. Und natürlich sollte man nicht am Sikaflex sparen, damit nachher alles schön dicht ist.

fmkberlin am 17 Aug 2017 03:26:14

Hallo Thomas,
ich habe eben mit Vergnügen und Hochachtung diesen Fred gelesen! Ich bin beeindruckt, von dem, was Du da so auf der Straße an Deinem KaWa, an Um- und Einbauten leistest!
Habe aber einen Tip, auch für Andere. Ich habe gerade mein Mini-Heki austauschen müssen, weil es rundherum eingerissen war. Beim Kürzen dieser Distanzstücke, für die Dachstärke, hat mir so ein sogenanntes "Multifunktionswerkzeug" wertvolle Hilfe geleistet. Beim ersten Einbau habe ich mich noch mit einem einfachen Metallsägeblatt gequält. Mit diesem Teil habe ich neulich sogar problemlos 18 mm Alurohre getrennt.

Grüße aus Berlin
Frank

weikart am 17 Aug 2017 07:46:58

Hallo Thomas,
danke für die Anleitung!
Ich habe letzte Woche erst auch das Dach bei meinem Master mit dem selben mulmigen Gefühl eingebaut. :wink:
Die Aluleisten sind natürlich eine gute Idee. Auf die habe ich verzichtet.
Ich habe das Dach weiter vorn platziert, so dass es vorn und hinten ordentlich aufliegt und die Höhen mit viiiiel Dichtmasse ausgeglichen. Bis jetzt ist alles dicht, aber deine Variante scheint mir doch die bessere zu sein. Hab ich wohl eine Woche zu früh das Dach eingebaut. :)

Dann bis demnächst und viele Grüße aus Gotha
Stefan

Cheesus am 17 Aug 2017 08:45:28

an Frank:
Ein Multifunktionswerkzeug ist natürlich auch eine gute Idee.

an Stefan:
Den Tipp mit den Alu-Stücken habe ich von den überaus freundlichen Menschen bei Sundrive --> Link, die mir mein letztes Dachfenster eingebaut hatten. Wenn Du viel Sikaflex verwendet hast dürfte das aber vermutlich auch ohne Alu dicht sein.

Mir hat übrigens dieses YouTube Video hier Mut gemacht, es selbst zu versuchen, auch wenn da keine Unebenheiten ausgeglichen werden müssen: --> Link

Cheesus am 17 Aug 2017 10:46:02

Noch etwas Kurioses:
Letztes Jahr sind wir an der Côte d'Azur dem Google Streetview Fahrzeug begegnet. Ich habe mir die Stelle in der Karten App markiert und als ich vor zwei Wochen erneut daran vorbeigefahren bin ist es mir wieder eingefallen. Flugs mal nachgeschaut und voilà: Bussi Deluxe 1.0 ist tatsächlich auf Streetview verewigt. ;D Hier der Link dazu: --> Link




segler66 am 06 Okt 2017 09:27:38

Klasse Doku von Eurem Ausbau, tolle Arbeit !

handelt es sich um den 5m langen Kastenwagen ?
Wie ist die Innenhöhe nach dem verlegen des Fußbodens samt Isolierung ?

Gruss
Frank

dinooo am 06 Okt 2017 10:34:57

Bei Cheesus seinem Bussi gehts um einen L2H2 der hat etwa 5,5m. ;-)

Cheesus am 06 Okt 2017 10:44:44

->dinoo
Danke Michael, da warst Du schneller als ich. :D

->segler66
Die Innenhöhe müsste ich erst mal ausmessen, falls Du es ganz genau wissen willst. Ich schätze aber mal so 1,85-1,90 m. Ich kann jedenfalls mit meinen Einsachzig locker stehen und habe noch etwas Spielraum über dem Kopf.

Gruß Thomas

JoFoe am 06 Okt 2017 20:07:08

Moin,
der Bussi ist Spitze. :top: :ja: :ja:

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