Zusatzluftfeder
motorradtraeger

Und woher kommt die Kohle? 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7


tobi02 am 18 Jan 2015 11:09:44

ät Rolf

die meisten Aussteigerträumer träumen von einem nicht enden wollenden Urlaub und nicht von einem Leben als echter Aussteiger wie du. Das ist der ganz grosse Unterschied. :D

Hau nicht auf den Leuten rum die sich nicht nicht trauen alles wegzuwerfen und so zu leben wie du. Die wenigsten Menschen taugen als echte Lebenskünstler auch wenn man viel lernen kann. Sie können und wollen nicht alles wegwerfen wofür sie 30 Jahre oder länger gebuckelt haben. Ich kann das absolut verstehen. Vielen wird es bereits helfen bis zum nächsten Jahresurlaub einfach davon zu träumen. 8) ;D

Zu dem muss man von Haus aus ein sehr sehr aufgeschlossener, sozial lebender,offener und kommunikativer Mensch sein um zu leben wie du. Als Eigenbrödler oder Introvertierter hat man keine Chance selbst wenn man die betreffende Landessprache spricht.

Ansonsten muss man sich als Teilzeitarbeitskraft durchschlagen. 3-4 Monate im Jahr jobben und den Rest "urlauben". Das war früher schon nicht einfach als man von der Tätigkeit in Hilfsjobs noch leben konnte ohne HIV-Aufstocker zu sein. Heute ist das fast unmöglich erst recht als Einzelverdiener. Noch schlimmer dürfte die Lage in den von uns so begehrten Südländern aussehen. Die jungen Griechen, Spanier und Portugiesen kommen ja nicht hier her weil das Wetter bei uns so toll ist...

Ich habe dazu auch nicht den ? in der Hose. Und das obwohl ich hier recht wenig Familie und Bindungen habe und sogar die Ausrüstung vorhanden wäre. Das WOMO ist ja bereits da und komplettiert. Ich hätte nicht einmal wirklich Bedenken mir im Süden meine Brötchen irgendwie zu verdienen. Ich habe ein solide Handwerksausbildung genossen arbeite seit über 15 Jahren in einem Spezialgebiet der IT und bin auch sonst ein halbwegs patentes Kerlchen. Aber man schmeisst als normal denkender Mensch nicht einfach alles weg was man sich über Jahrzehnte aufgebaut hat. Erst recht nicht als Deutscher mit dieser extrem ausgeprägten Sicherheitsmentalität.

Vielleicht fehlt nur die Initialzündung. Ein besonderes Ereignis. Ein bestimmter Auslöser. Wer weiss? Möglicher Weise kommt die Initialzündung auch nie. Dann ist das eben so.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

quax1968 am 18 Jan 2015 12:07:22

Toni, sehr schön beschrieben.

Man könnte, wenn man will! Das ist doch schon Freiheit pur

Variophoenix am 18 Jan 2015 12:23:15

Ja Toni gutes Statement. Ich träume auch davon. Jedoch weiss ich auch noch nicht ob ich es auch wirklich schaffen werde alles loszulassen, zumal wir sehr viele soziale Kontakte habe.
Aber jeder muss das für sich selber entscheiden können.

Ich für mich hoffe einfach, dass man nicht sich zurückzieht weil man viele Entäuschungen erlebt hat. Denn die nimmt man auch ins Wohmmobil.

eifler10 am 22 Feb 2015 07:01:30

[quote="howard54"]Hallo,
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Es geht doch darum, wie Lancelot sagte ,ortsungebunden und weisungsunabhängig die nötige Kohle zu verdienen.
Also scheiden Rentner, Vermögende, Lizenzgeber etc aus, denn die haben ja schon die Kohle.

Morgen Spassvogel
Es gibt Rentner die Träumen von deinenen Worten.
So wie du die Dinge da stellst.
Glaube ich das du ein Politiker oder Beamter bist .
Der den ganzen Tag Pennen tut,und zuspät wach wirdt wenn Feierabend ist.
UNd Meckert .
Schon wieder Längergemacht.

eifler

DrWHO am 22 Feb 2015 16:03:58

Hallo Ihr Lieben,

ne Freund von mir ist Künstler und lebt in seinem selbst ausgebauten Truck mit Bad, Dusche, Holzofen und überdachter selbstgebauter Terrasse. Sehr cool.
Im Womo zu leben war für mich kein Problem. Ich musste in den Alpen im ösiland auf der Straße überleben und in Hotelküchen einbrechen um was zu essen aufzutreiben. Und in der Rezeption von Hotels den Obstkorb klauen. Scheiß Gastrozeit eben. Alle Hotels, Läden und Bars waren zu, die Scheffs im Urlaub und ich als Koch war in einem Alpenort (Hintertux) gefangen. Busse gab es nicht, weil reiner Hotelort. Und Auto hatte ich nicht.

Lg Der Who.

Paul15R am 01 Mär 2015 22:19:43

Also ich habe noch ein paar Jahre bis zur Rente. Im Laufe meines Lebens habe ich aber Rücklagen geschaffen, welche ich mir gerne auszahlen lassen möchte.

Dann gehts eine Jahre mit dem WOMO auf Tour. Das war immer mein Lebenstraum :)

wolfworldwide am 02 Mär 2015 20:49:29

Moin moin,

ich will dieses Thema auch nochmal aufgreifen, schon um zu zeigen, dass sich zumindest in meinem Berufsfeld Sachverhalte mit ein bisschen langem Atem so gestalten lassen, dass sie Richtung "mehr Kilometer" gehen können. Meine letzte feste Zeitungs-Serien- Produktions- und Rechercheverpflichtung in Schleswig-Holstein wäre planmäßig Ende April ausgelaufen, seit ein paar Tagen zeichnet sich allerdings ab, dass die Serie noch zwei oder drei Monate weiterproduziert wird. Ich erwähne das nur, weil dies grundsätzlich Präsenz vor Ort erfordern würde, während die meisten anderen redaktionellen Verpflichtungen über das internet erfüllt werden können, wie beispielsweise die Redaktion des schleswig-holsteinischen Stiftungsportals --> Link oder anderer Portale wie beispielsweise --> Link. Andere Geschichten, für diverse Zeitungen und Magazine, sind längst recherchiert, und wo ich die im Wohnmobil produziere oder von wo ich die übermittle, ist völlig wurscht.

Tatsächlich ist es aber bereits so, dass ich ab Juni (im Mai wird Urlaub in Polen und Lettland gemacht) einen sehr umfangreichen Video-, Foto- und Text-Dokumentationsauftrag habe, dabei geht es um von Deutschland aus organisiertes Stiftungswirken durch das soziale und medizinische Hifsprojekte in Litauen, Lettland und Estland organisiert und gefördert werden, der mich absehbarerweise für drei bis vier Monate im Baltikum binden wird. Das ist natürlich sehr schön und inhaltlich spannend, bedeutet aber, dass bereits jetzt vorgearbeitet und organisiert werden muss, um die Inlandsverpflichtungen während der Zeit ebenfalls erfüllen zu können. Va bene, das kann im Einzelfall auch bedeuten, dass zwischendurch noch mal schnell per Flieger oder Schiff die Heimat angesteuert werden muss. Aber das ist ok. Grundsätzlich entwickelt es sich aber letztlich genau in die gewünschte Richtung, und das ist schön.

Es ist aber auch so, dass mich eine Vielzahl von Anfragen um journalistische Dienstleistung erreichen, die ich mit Hinweis auf leistungsstarke Kollegen gerne weiterreiche, um mich nicht räumlich erneut zu binden. Aufträge wie den, der heute Nacht beginnt, übernehme ich aber immer noch gerne. In diesem Fall geht es um verschiedene Reportagen/Berichte für diverse Medien und Verlage über den Einsatz der Deutschen Marine vor der libanesischen Küste. Von hier geht es heute Nacht nach Zypern, dann mit der Korvette "Erfurt" in See, und damit später nach Beirut. Daran schließen sich Termine in Ausbildungseinrichtungen und Radarstellungen im Libanon an, die von der Deutschen Marine mit Personal und Material unterstützt werden. Wer es genauer wissen will, kann dort schauen: --> Link

Warum übernehme ich solche Aufträge? Dafür gibt es drei gute Gründe: 1. Ich roste nicht ein 2. Es ist wurscht, ob ich von Hamburg, Warschau, Madrid oder Timbuktu nach Zypern fliege -also kaum räumliche Bindung, ausser für den Auftrag selber- und 3. die zentralen Auftraggeber sind staatliche Institutionen, mit denen immer faire Vertrage zustande kommen (dies sei nur erwähnt, damit sich niemand wieder über Zeilenhonorare Gedanken machen muss).

Eine Frage, die mal weit vorher im Zusammenhang mit meinen Darstellungen hier gestellt worden ist: "Wie kommt man an solche Aufträge?" Das ist eigentlich ganz einfach, mag aber das Weltbild des ein oder anderen in Bezug auf meinen Beruf vielleicht ein wenig erschüttern. Man muss absolut seriös, vertrauenswürdig, verläßlich und natürlich auch gut verdrahtet sein. Dann klappt es auch mit den Aufträgen.

Mit besten n


Wolf

eurohh am 13 Mär 2015 01:12:07

mv4 hat geschrieben:mach einfach Rentner ...freie Zeiteinteilung...keine Überstunden..regelmässiges Gehalt...ist halt so nee art Ich-AG :D

du erwartest doch nicht etwa das wir hier unsere Tricks veröffentlichen :stumm:


Warum eigentlich nicht? Neue Erkenntnisse schaden doch nicht!

eurohh am 13 Mär 2015 01:23:58

bonjourelfie hat geschrieben:Hallo,

das deckt sich mit unseren Erfahrungen. Wir stellen immer wieder fest, dass sich nach einem Langzeiturlaub unser Konto auch erholt hat. Wir leben im Womo definitiv billiger als daheim.

LGElfie


Ein wichtiger Fakt sind auch die Eßgewohnheiten, die im Wohnmobil schon andere sind. Man lebt im Wohnmobil halt wesentlich bewußter und darum auch kostengünstiger.

eurohh am 13 Mär 2015 01:56:25

eifler
In die Rentenkasse eingezahlt...
1.920 € Bruttorente - 8% Krankenkasse = 1758 € beträgt meine Rente.
Da ich keine CP mag, ich talentierter Nomadenrentner bin, komme ich gut über die Runde mit meiner französischen Lebensgefährtin
die belgische Wurzel hat, man nennt sie Malinios, mehr unter dem Namen Belgischen Schäferhund bekannt..


Mit 1.750 € Rente gehörst du aber nicht zu den Durchschnittsbezieher und darauf zielte glaube ich die Frage ab. Mit 1.000€ Rente kann man auch im Süden gut über die Runden kommen, man darf allerdings nicht ständig auf CP übernachten. Diese Kosten sind nach meiner Erfahrung der größte Einzelposten. Rechnet man nur die Lebensmittel und den Sprit (bei wenigen Fahrten im Monat), dann schlägt dies ungefähr mit 250 € zu Buche. Wer allerdings ständig auf der Suche nach neuen Sehenswürdigkeiten und Stellplätzen ist, den brechen irgendwann die Spritkosten bzw. anfallende Reparaturen das Genick. Die Anreise ins "gelobte Land" ist eigentlich der teuerste Part, es sei denn, der Weg ist das Ziel.

eurohh am 13 Mär 2015 02:10:51

Mover hat geschrieben:Rolf, ich finde die Gedanken in Deinem Beitrag sehr gut.


Was nützen einem die besten Gedanken, wenn sie nicht umsetzbar sind? Wir Menschen sind Individuen und darum auch nicht über einen Kamm zu scheren. Ein "Bürohengst" kann eben nicht mal so handwerkliche Dienstleistungen erbringen....

eurohh am 13 Mär 2015 02:21:51

quax1968 hat geschrieben:Toni, sehr schön beschrieben.

Man könnte, wenn man will! Das ist doch schon Freiheit pur


So habe ich das Rauchen aufgegeben, von 60 Stück am Tag auf Null, von heute auf morgen...Der Satz" Man könnte, wenn man will" war mein Leitgedanke, weil ich immer eine Schachtel Zigaretten in der Hosentasche bei mir trug. Ich könnte, wenn ich wollte...nur ich wollte nicht und nun bin ich seit gut 15 Jahren Nichtraucher.. Nur das Aussteigen und im WoMo leben, das könnte ich, weil ich Rentner bin...aber will ich das?

pipo am 13 Mär 2015 08:35:34

eurohh hat geschrieben: das könnte ich, weil ich Rentner bin...aber will ich das?

Diese Frage kannst nur Du dir beantworten :wink:

eurohh am 13 Mär 2015 16:39:58

pipo hat geschrieben:Diese Frage kannst nur Du dir beantworten :wink:


Zumindest was das Rauchen anbelangt :lol:

Die nächste Frage wäre, ob ich mit meiner Durchschnitts-Rente (infolge besonderer Umstände :mrgreen: ) jahrelang im WoMo durch Südeuropa reisen möchte. Reizvoll ist die Frage und der Gedanke schon, aber alleine...? :top: :flop:

eifler10 am 03 Apr 2015 05:32:44

[quote="eifler10"][quote="howard54"]Hallo,
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Es geht doch darum, wie Lancelot sagte ,ortsungebunden und weisungsunabhängig die nötige Kohle zu verdienen.
Also scheiden Rentner, Vermögende, Lizenzgeber etc aus, denn die haben ja schon die Kohle.

Morgen Spassvogel
Es gibt Rentner die Träumen von deinenen Worten.
So wie du die Dinge da stellst.
Glaube ich das du ein Politiker oder Beamter bist .

Morgen

1) Lügen kann ich nicht.Also fällt Politiker aus.
2)Nchts tun und jammer OH, kein Mittagsschlaf.Also fällt Beamter auch aus.
Dein nicht Spassvogel.
Alles Gute.

eifler

ENTDECKER am 06 Apr 2015 12:56:51

eifler,
könntest Du bitte mal das zitieren lernen. So wie Du es anwendest kommt der ganze alte Kram aus den vorherigen Threads und man hat Probleme es unterscheiden, wo Dein Kommentar beginnt. Lies Dir mal deine Postings durch, vielleicht fällt es Dir dann selbst auf.

Vielen Dank für Dein Bemühen.

Umsiedler am 01 Mai 2015 22:57:30

Hallo,

ich wage mich mal in den ersten Thread ausser dem von mir erstellten Neulingsthread und steuere mein Ketchup bei...

Ich habe einen Behindertenstatus. Gesundheitlich geht es mir inzwischen (noch nicht lange) blendend, aber gehäufte viel zu frühe Todesfälle in meinem Umfeld sowie beängstigendes Warten auf heikle Untersuchungsergebnisse bei mir selbst haben mich dazu gebracht, Träume nicht auf irgendein Rentenalter zu verschieben (bin Anfang dreißig). Das Leben im WoMo soll zum einen meine Lebenshaltungskosten im Zusammenhang mit häufigem Reisen senken (keine Hotels, kein zweiter Wohnsitz in meinem Traumland, möglicherweise geringere Wohnnebenkosten und keine Mietkosten bzw. Mietausfall durch Eigennutzung).
An meinen beruflichen Tätigkeiten wird sich nichts ändern. Ich habe drei Teilzeitberufe. Ich war noch nie angestellt (Ausbildung mal ausgenommen) und gehe beruflich meinen Hobbies nach, so dass ich überhaupt kein Interesse habe, irgendwann mit dem Arbeiten aufzuhören. Finanziell ist bei mir alles ein wenig anders: der Beruf, der am meisten Zeit und Einsatz erfordert, bringt am wenigsten ein (das Musik machen) - und umgekehrt. Zudem bin ich ein eiserner Sparer. Ich habe nie viel verdient, aber lege schon seit DM-Zeiten einen festen Prozentsatz und jedes höhere Zusatzeinkommen zur Seite. Wenn man aus seinem Geld mehr machen möchte, als es nur über die Inflation zu retten (zur Zeit spricht man ja von einer kalten Enteignung), muss man sich damit intensiv beschäftigen. Mit Sparen und guter Anlage kann man auch aus wenig über die Jahre einiges machen. Der größte Feind ist, gerade an der Börse (die in diesem Thread ja schon angesprochen wurde), die Gier oder überhaupt jede Art von Emotion. Aber das nur nebenbei. Aus meinem (noch nicht vorhandenen) Traummobil wird das Bett ausgebaut, Instrument und ein kleines Büro kommt dafür rein, und mit ein paar Einschränkungen und Umstellungen lässt es sich arbeiten "wie immobil". Ich freue mich drauf!

sammylinchen am 23 Mär 2016 15:09:50

Was eine weitere Möglichkeit wäre um sein vorhandenes Budget auf zu stocken über das Internet durch klicken von Werbung und ausfüllen von Umfragen den ein oder anderen Cent dazu zu verdienen.Im Internet tummeln sich leider einige Seiten die versprechen das man zig 1000 € verdienen kann. Das ist so definitiv nicht möglich.Aber es gibt auch seriöse Seiten. Das einzige was man braucht ist etwas Zeit. Wie gesagt, wenn man eh gerade im Netz surft und das Wetter schlecht ist, ist das eine nette Beschäfftigung für nebenbei.Um zu Leben muss man denke ich schon was gespart haben oder eben einen Beruf nach gehen.

Alexander33 am 06 Apr 2016 17:21:12

Falls das hier erlaubt ist. ;D

Sie Sähen nicht Sie Ernten nicht, und Gott ernährt sie doch.

Also ruhig mal ein wenig Gottvertrauen.

Beefeater57 am 06 Apr 2016 17:59:18

Das ist aber im Zusammenhang mit diesem Thema ein sehr schlechter Denkansatz.


Bernd

Alexander33 am 07 Apr 2016 22:13:21

Wer sich permanent Gedanken um das Morgen macht,
vergißt das er Heute lebt.

Alex

Tinduck am 08 Apr 2016 07:13:50

sammylinchen hat geschrieben:Was eine weitere Möglichkeit wäre um sein vorhandenes Budget auf zu stocken über das Internet durch klicken von Werbung und ausfüllen von Umfragen den ein oder anderen Cent dazu zu verdienen [...] Das einzige was man braucht ist etwas Zeit.


Wenn man auf 'Internet unterwegs' angewiesen ist oder einen kostenpflichtigen WLAN-Hotspot, dürften die Ausgaben für die Internetanbindung das Einkommen bei weitem übersteigen, es sei denn, man verheizt so nur den Rest des monatlichen Datenvolumens, das sonst eh verfallen würde...

bis denn,

Uwe

buschdie am 08 Apr 2016 08:34:59

Die Antwort ist Saisonale Arbeit,ähnlich Work and Travel,wir kennen viele die so Ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Sei es als Bademeister oder in der Gastronomie einen Imbiss oder auf dem Weingut, die Apfelernte usw.
Zum Geldverdienen gibt es jede Menge Möglichkeiten.
Damit kann man sich sehr gut über Wasser halte.Ja und das kann man bis zum Lebensende machen. In der nahen Zukunft ist es sowieso vorbei mit Rente und Sozialer Sicherheit in Germany, Rente mit 70 is ja schon im Gespräch.

Mover am 08 Apr 2016 11:08:29

tobi02 hat geschrieben:Zu dem muss man von Haus aus ein sehr sehr aufgeschlossener, sozial lebender,offener und kommunikativer Mensch sein um zu leben wie du. Als Eigenbrödler oder Introvertierter hat man keine Chance selbst wenn man die betreffende Landessprache spricht.


Jedr nimmt sich doch von zu Hause mit - so wie er/sie halt ist. Egal wohin die Lebenreise geht.

Warum also sollten Eigenbrötler und Introvertierte keine Chanche haben?

Ich kenne beide "Arten". Die sind zufrieden, manchmal sogar glücklich.

andwein am 08 Apr 2016 13:26:39

buschdie hat geschrieben:In der nahen Zukunft ist es sowieso vorbei mit Rente und Sozialer Sicherheit in Germany, volle Rente mit 70 is ja schon im Gespräch.

Du wirst aber die Rente bei allen jetzigen Gedanken/Gesprächen immer noch ab 63 Lebensjahren bekommen, nur halt entsprechend weniger.
Nur der Korrektheit halber, Gruß Andreas

hampshire am 08 Apr 2016 16:03:36

Leider kann man sich nicht mehr gut auf die Rente verlassen und sichere Kapitalerträge werden für Otto Normal auch schwerer zu erzielen. Wir stellen uns so auf, dass unsere Kinder mit uns keine zusätzliche finanzielle Belastung haben werden und von dem was übrig bleibt geht es hoffentlich immer wieder auf Reisen.
Ein Leben auf Achse möchte ich mir nicht vorstellen, eine Reduzierung der Wohnfläche auf ein kleines Haus dagegen schon.

Ein gutes Wochenende wünscht
Max.

CaptainKork am 26 Mär 2017 12:02:03

hallo!

dann wärme ich die suppe nochmal auf.
ich habe mich zwar nahezu komplett durch den threat gelesen, aber eine abschließende zusammenfassung bekomme ich irgendwie auch nicht ganz zusammen.

versuch (lottogewinn, angehäufter reichtum durch managergehalt, eigene firma, mieteinnahmen, erbschaft oder ähnlichem lasse ich mal außen vor, ebenso wie alles auf null schrauben und von pilzen, beeren oder aus containern leben):

1.
auf die rente hin arbeiten, hoffen man erreicht das rentenalter gesund und die kohle reicht aus

2.
vorzeitig in rente gehen und hoffen diese reicht aus

3.
einer selbstständigen tätigkeit von unterwegs aus nachgehen die einkommen generiert

4.
unterwegs jobben, soviel wie man braucht

5.
handwerklich oder künstlerisch etwas herstellen und unterwegs verkaufen

6.
handel mit waren, ähnlich import - export

7.
eine mischung aus einzelnen punkten

bitte korrigiert oder erweitert meinen beitrag.
vielleicht kennt jemand eine art jobbörse, wo man seine arbeitskraft oder waren oder dienstleistung anbieten kann oder diese nachgefragt werden.

so, erstmal wieder auf lauwarm erwärmt, das süppchen.

grüße von sven

dieter2 am 26 Mär 2017 12:28:10

sven,Deine Shifttaste klemmt ;)

Ich hätte locker mit meiner Rente ab 59 autark leben können,wenn´s sein müßte europaweit.
Mir währe aber nie eingefallen mein komplettes Leben in einer so kleinen Bude zu verbringen.
Zweimal Urlaub im Jahr mit Womo ja,mehr aber nicht.

Gruss Dieter

CaptainKork am 26 Mär 2017 13:16:34

servus dieter.

shifttaste ist i.o.
ich habe wegen einer frisch operierten schulter nur eine hand im einsatz.

deine situation ist natürlich schön. du könntest wenn du wolltest, musst aber nicht.
es gibt aber glaub ich mehr menschen, die gerne würden aber meinen nicht zu können, weil sie nicht wissen welche möglichkeiten es gibt.

ich kann mir zum beispiel gut vorstellen, als selbstständiger handwerker überall in europa montageaufträge aus zu führen. habe ich genug kohle für die nächsten monate verdient, lebe ich wieder davon.

da fällt mir ein:
thema arbeitserlaubnis u.s.w wurde, glaub ich garnicht angerissen.

grüße sven

Variophoenix am 26 Mär 2017 17:14:06

Noch ne idee. Als Handwerker kommt man für 4 Monate in die Schweiz um zu arbeiten. Dann kann man 8 Monate davon im Wohnmobil leben. Diese Berufe sind hier stark gesucht.

dieter2 am 26 Mär 2017 19:07:36

Sina1 hat geschrieben:... thomas56

.. die von dem Fleißigen wesentlich mehr kassiert als von dem 40stundenarbeiter...

LG


Und Du meinst die 40 Std.Arbeiter sind faule Säcke :|

CaptainKork am 27 Mär 2017 00:05:09

hi rene.

in die schweiz wollte ich schonmal auswandern. aber die schweiz hat da ein paar hürden für ausländer. leider gehört das schöne land nicht zum eu binnenmarkt.

arbeiten würde wohl als grenzgänger funktionieren, mit wohnsitz in deutschland.

wie die bestimmungen für selbstständige sind, darüber habe ich mich noch garnicht informiert. leider habe ich die schweiz in sachen geldverdienen völlig verdrängt. damals habe ich mich dann für österreich (vorarlberg) entschieden. gehört zur eu und ist deshalb zum dort arbeiten und leben, auch auf dauer unproblematisch.

zurück zum thema:
nur soviel zu arbeiten, wie man geld zum leben (im wohnmobil) braucht steht jedem auch in deutschland frei.

ob man dazu immer wieder nach deutschland zurück kehrt oder sein auskommen unterwegs erwirtschaftet kommt auf die jeweiligen voraussetzungen an.
um als eu-bürger in der schweiz zu arbeiten zu dürfen sind hürden zu überwinden. wie ist das eigentlich anders herum?

gute nacht euch da draußen
sven

CaptainKork am 28 Mär 2017 22:52:31

idee:

gibt es nicht auch auf jedem campingplatz leute die hilfe bei allem möglichem brauchen können?
sei es einen friseur, computerproblemlöser, babysitter, einkäufeerlediger, alleinunterhalter, dj, masseur, automechaniker, dolmetscher, bikeguide, wanderführer, u.v.m.

da könnte man sich doch auch was dazu verdienen.
man müsste nur angebot und nachfrage zusammenführen.

ich spinn nur mal a bisserl rum.


grüße sven

pipo am 30 Mär 2017 13:27:37

CaptainKork hat geschrieben:man müsste nur angebot und nachfrage zusammenführen.
ich spinn nur mal a bisserl rum.

Ich hab grad eine super Idee für eine APP :mrgreen:

silent1 am 30 Mär 2017 13:29:55

pipo hat geschrieben:Ich hab grad eine super Idee für eine APP :mrgreen:


Du Fuchs, ;D

CaptainKork am 06 Apr 2017 19:22:41

Ich hab grad eine super Idee für eine APP


hi pipo.
dann mach ich die website dazu, okay!?

also gibt's da tatsächlich noch nichts in der richtung. gefunden hab ich nämlich nix.

auf geht's.

grüße sven

Mover am 07 Apr 2017 00:12:50

Juhu! Heute gab es vom Finanzminister 2050 Euro Einkommenssteuer für 2015 zurück. :mrgreen:

Leider vergossen wir auch Tränen. Es hätte mehr Geld für uns gegeben, hätten wir mehr Steuern bezahlt. :cry:

Die Welt ist ungerecht.

Mover am 07 Apr 2017 01:23:19

Nänänänä,

ich habe auch einen kräftigen Kredit gegeben! :twisted:

Beduin am 07 Apr 2017 07:34:18

Ähnlich wie My Hammer oder so................. keine Ahnung, macht doch nur die Preise kaputt oder nicht, oder läuft das dann untter "Konkurenz belebt das Geschäft"
Wenn du im Winter in Spanien ect. bist musst nur fragen. Da sind die Handwerker gefragt wie S** weil die ganzen Fereinwohnungen, Restaurants auch CPs renoviert werden. Auf die Art sind ja schob viele da unten hängen geblieben

wolfherm am 07 Apr 2017 23:43:07

Moderation:Nicht zum Thema gehörende Beiträge wurden entfernt.


Bluebandito am 08 Apr 2017 22:46:15

bonjourelfie hat geschrieben:Wir haben mehrmals Leute kennengelernt, die in der IT-Branche arbeiten, da geht das wohl ganz gut. Manche waren webdesigner, was auch immer sich dahinter verbirgt.
LGElfie


Das ist richtig. Bei uns arbeiten 2 Softwareentwickler, die so gut wie nie in der Firma sind und trotzdem eine sehr gute Leistung erbringen.

Ich persönlich benötige zum Entwickeln oder für Designentwürfe einen großen Bildschirm und einen bequemen Bürostuhl.
Im Womo kann ich mir das nicht vorstellen.

tenebra am 09 Apr 2017 14:44:01

Naja ich glaube wenn man entsprechend plant kann man einen bequemen Stuhl in seinem Wohnmobil haben und ein Computer + Monitore sollten auch kein Problem sein ;)

Granduca67 am 16 Apr 2017 11:37:16

Meint Ihr nicht, daß es einen großen finanziellen Unterschied macht, wenn ich im Wohnmobil lebe? Man darf es, meiner Meinung nach, nicht mit Urlaub vergleichen. Wenn ich da drin lebe, dann reise ich ja nicht in dem Tempo wie auf einer Urlaubsfahrt. Es gibt ja viele Plätze, die noch nicht einmal SP Gebühr verlangen, oder wo Strom und Entsorgung im Preis inbegriffen sind. (9,-€). Wenn ich da stehe und nur 300 m entfernt alle Einkaufsmöglickeiten habe, dann kommt nur noch der eigene Anspruch in die Quere, welche Umgebung man haben will. Klar, wenn man arbeiten muß, dann sollte es noch in der Nähe der Arbeitsstätte sein. Jedoch kommt man an seine Grenzen, so meine ich, wenn man so grob in DEU bleiben will, und im WoMo lebt. Damit meine ich, wohin mit den Wintersachen u.ä., wohin mit Versicherungsakten usw...also, dem was man nicht so gerne mitnimmt, weil es zu viel Platz braucht, oder zu heikel ist, Kontounterlagen etc. Wenn man natürlich dann noch eine Wohnung hat, dann ist es natürlich nicht günstig. Aber dann ist es ja auch nicht wirklich Leben im Wohnmobil :?
Grüße Mike

Olaf54 am 04 Mai 2017 22:41:36

Wovon im Womo oder im Alter leben?

Bisher hatte ich einen Wohnwagen, seit letzter Woche ein Wohnmobil und fange jetzt erst an, damit los zu fahren.

Ich habe vom 1. April 1970 bis 30. Dezember 2015 durchgehend gearbeitet, ohne krank zu sein(außen mal ne Grippe) und als Chef immer anwesend, auch wenn es einem noch so schlecht geht morgens der Erste und Abends der Letzte und nie arbeitslos, manche Woche um die 110 Stunden gearbeitet, Früh-Spät-Nacht, Silvester, Ostern, Pfingsten, Weihnachten, am WE ca. 34 Stunden, alle 5 Wochen ein freies WE, manch lebensgefährliche Arbeit, wurde auch mal angeschossen, oft körperverletzt (alles für die Bundesrepublik Deutschland) aufgrund der Arbeitszeiten keine Mitgliedschaft in Clubs, Vereine oder Familienfeiern möglich, immer unterwegs - meine Familie hat mich nicht oft gesehen.
Nach der Volksschule sind manche meiner Freunde einfach, ohne Lehre malochen gegangen, Säcke schleppen oder so. Hatten mit 18 schon nen großen BMW, am Monatsende nen Tausender mehr und an jedem Finger eine "Ische".
Werd Maurer, hieß es, kannste am WE schwarze Kelle machen - wird Maler, hieß es, kannste für ne Mark nebenbei am WE noch tepetzieren usw.
Ich aber, hab mich zur Handelschule und Weiterbildung gequält, hatte mit 19 noch nen Moped und 500 Okken im Monat zum leben.

Nun bin ich endlich im Ruhestand und hab nur ein Zeitfenster von ungefähr 10 Jahren bis zum Rollator oder Oberschenkelhalsbruch oder 2-Fuß-tiefer.

Und nun: Einige, der großen Mäuler von damals sind heute arbeitslos oder haben eine kleine Rente.

Und wenn ich denen dann erzähle, dass ich heute eine Rente von knapp 3.000 Euronen habe, werde ich nur doof angeknallt und angefeindet und der Neid ist groß.#

In Amerika ist das anders, da gibt's keinen Neid, da würden die Leute sagen: Schön, dass Du Deinen Ruhestand gesund erreicht hast und schön, dass Du genug Rente bekommst
und Deine letzten Lebensjahre selbst bestimmt genießen kannst.

Also, auf die o.a. Frage: Und woher kommt die Kohle?
Mit meiner Rente und der meiner Frau, läßt es sich gut im Womo leben.

Gruß Olaf

Mover am 04 Mai 2017 22:57:39

Du hast recht. Lasst es Euch weiter gut gehen.

Wir fahren nächste Woche nach einem halben Jahr am Mittelmeerstrand nach Hause.

Wer fragt, dem antworte ich, wir waren 26 Wochen weg, oder ein halbes Jahr.

Wer zetert, A..... l....n.

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