Zusatzluftfeder
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Und woher kommt die Kohle? 1 ... 3, 4, 5, 6, 7


JTLorsch am 04 Mai 2017 23:19:29

Olaf, ich neids dir nicht..gerade weil ich ne amerikanische Rente hab. Hab meinen Kopf für nen anderen Staat hingehalten und wir machen jetzt nur noch was uns Spass macht. Auf dich und deine wohlverdiente Rente. Echt. Ehrlich. Chinchin.

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teuchmc am 05 Mai 2017 01:07:28

Moin Olaf! Haste Dir doch verdient. Also lass die Anderen schnaken und Du Kopp in Nacken. Prost!
Lass rockn und rollen.Feddisch. Allzeit Jute Fahrt.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Thoddie am 05 Mai 2017 07:11:49

Olaf54 hat geschrieben:... Und wenn ich denen dann erzähle, dass ich heute eine Rente von knapp 3.000 Euronen habe, werde ich nur doof angeknallt und angefeindet und der Neid ist groß.#

Gruß Olaf

Moin Olaf,
wer nicht spätestens als Jugendlicher verstanden hat, dass er/sie für seinen Wohlstand (auch im Alter) zu arbeiten, hat diese Welt nicht verstanden. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, hat am Ende des Arbeitslebens auch seine Rente verdient. Die sollte dir keiner neiden.

JTLorsch am 05 Mai 2017 07:36:55

Thoddie hat geschrieben:wer nicht spätestens als Jugendlicher verstanden hat, dass er/sie für seinen Wohlstand (auch im Alter) zu arbeiten, hat diese Welt nicht verstanden. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, hat am Ende des Arbeitslebens auch seine Rente verdient. Die sollte dir keiner neiden.


Genau so sollte es sein, aber es gibt Missgunst überall. 3000 Euro Rente ist ne Masse und das ist auch schön, denn wenn ich hier sehe wie leider viele harte Jobs das ganze Arbeitsleben gering vergütet werden, dann führt das im Rentenleben leider zu starken Veränderungen. Ich kenne da etliche Beispiele. Da haben beide ihr ganzes Leben schwer gearbeitet (blue collar work) und bekommen jetzt knapp über der Pfändungsgrenze. Jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind, müssen sie aus ihrer Wohnung in der Grossstadt raus und finden natürlich nichts mehr in ihrem "Einzugsgebiet" wo alle sozialen Kontakte sind. Quasi isoliert, weil Mobilität ist auch nicht mehr, finden sie sich jetzt im Rentenleben in der problematischen Vorstadt. Eigentlich schade. Desto mehr freue ich mich, wenn andere es besser haben. Mit Glück hat die hohe Rente nämlich selten was zu tun, sondern mit harter Arbeit und Planung im Vorfeld. Also, geniesst es. Ihr habt es euch verdient, wie Toddie schon sagte.

Ganzalleinunterhalter am 05 Mai 2017 09:41:57

Letzten Monat lief ein schöner Film von einem, der auch noch einmal im Rentnerdasein mit seinem alten Wohnmobil arbeitend unterwegs war. Schade war nur, dass man ihm das alte Schätzchen dann irgendwann abgefackelt hat. --> Link

Olaf54 am 05 Mai 2017 10:01:48

Guten Morgen Jungs und Mädels,

danke für Eure positiven Grüße und Euer Verständnis.

Wir sehen uns auf der Straße. :razz:

Viele liebe Grüße vom Rande des Harzes.

Olaf

Kody am 05 Mai 2017 10:24:14

Zurück zur Eingangsfrage: Wie kann man etwas dazuverdienen?

Vorab möchte ich sagen:

Wer dazuverdienen muss, weil das sonstige Einkommen nicht ausreicht, sollte sich von dem Gedanken dauerhaft im WoMo zu leben und reisen, aus den Kopf schlagen. Ein solches Vorhaben kann nicht gutgehen. Es gibt nämlich nicht überall Arbeit, und die Konkurrenz ist groß. Migranten z.B. verkaufen ihre Arbeitskraft für `nen Appel und ein Ei.

Gleiches gilt für diejenigen, die keine Rücklagen haben, die für teure Notfälle schlicht zur Verfügung stehen müssen.
Andernfalls gerät man in Gefahr, sich selbst in den Ruin zu manövrieren. In Griechenland z.B. werden nicht mal Griechen medizinisch behandelt, wenn sie nicht vorher ordentlich abblatzen. Was meint Ihr wie es einem Deutschen dort ergeht ... der hat ein WoMo, der muss reich sein. Alternativ kann man natürlich die eingetretenen Stacheln eines Seeigels herauseitern lassen ...

Wessen Einkommen gerade für das tägliche Leben auf abgesenktem Niveau ausreicht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er kaum noch in den Genuss der "Teilhabe" kommt. Wer will nicht mal zum Essen ausgehen, etwas besichtigen pp? Abgesehen davon kann man schnell vereinsamen, wenn Campingplätze zu teuer werden. Die Gesellschaft anderer Camper ist für mich jedenfalls von Bedeutung. Immer und ständig den Euro umdrehen zu müssen wird dagegen zum Stress.

Wenn Paare mit knappen Budget reisen, kommt es mit ziemlicher Sicherheit zum Streit um`s Geld bzw. dessen Verwendung. Und plötzlich steht die Partnerschaft auf dem Spiel.

Wenn Geld dazuverdient werden soll:
Arbeit liefert mehr, als nur Geld für die Frühstücksbrötchen. Soziale Kontakte, Anerkennung, Erfolgserlebnisse, sinnvolle Beschäftigung, um nur ein paar positive Aspekte zu nennen.
Handwerker sind vermutlich im Vorteil, wenn Geld dazuverdient werden soll. Am besten sind wohl ehemalige Hausmeister pp. dran; denn das sind Allrounder. Oder auch Leute vom Bau. Und ja, auch die, die in der Dienstleistung gearbeitet haben. Warum nicht Haare schneiden auf dem Campingplatz?

Aber für alle gilt, dass man muss schon einigermaßen die Landessprache beherrschen muss. Wie will man denn sonst mit ausländischen Arbeitgebern kommunizieren?

Was für Arbeitsmöglichkeiten fallen mir ein?

- Musiker können Straßenmusik machen, zumindest in größeren Städten. Habe ich schon gemacht. Macht Spaß und brachte damals mal schnell 50 - 80 DM an einem Nachmittag ein. Guter Folk oder Blues geht immer. Aber man muss schon was auf dem Schirm haben. Lagerfeuerromantik reicht nicht.
- Während der Hauptsaison auf dem Campingplatz arbeiten, z.B. in der Rezeption. Aber hier werden mindestens 3 Sprachen gefordert. Putzfrauen haben die genug.
- Zum Saisonbeginn und -Ende werden die Campingplatze auf- und abgerüstet.
- Mit Saisonende werden die leerstehenden Plätze bewacht bzw. müssen kontrolliert und ggfls. gewartet werden.
Alles Jobs für Handwerker?
- In der Erntezeit Obst pflücken pp. sollte immer und so gut wie überall gehen gehen.
- Wer kostenfrei für längere Zeit z.B. auf einem Bauernhof stehen will, kann sich dort als Aushilfskraft anbieten.

Wenn ich weiter drüber nachdenken würde, würde mir sicher noch mehr einfallen. Wem keine Jobmöglichkeiten selbst einfallen, der ist bereits gescheitert. Ebenso diejenigen, die sich zu fein sind, um auch körperlich hart zu arbeiten (Lebensältere und/oder Behinderte natürlich ausgenommen). Man darf sich halt für nichts zu schade sein.

Irgendwann kommen wir alle zurück. Und dann müssen wir uns hier wieder sesshaft machen. Woher kommt das nötige Kleingeld? Ach ja, aus dem Verkauf des WoMo. Wenn es denn nicht allzu sehr abgeranzt ist. Und der Gebrauchtmarkt immer noch so hochpreisig ist wie heute. Aber wer kann das schon prognostizieren?

xbmcg am 05 Mai 2017 10:51:50

Es ist egal, ob man stationär im Haus wohnt oder im WoMo.

Wer wirklich mobil sein will, muss sich von einer 40-Stundenwoche im Büro / in der Fabrik verabschieden.
Es gibt viele Tätigkeiten, die nicht ortsgebunden sind und keine Präsenz erfordern. Mit dem Internet
kann man in vielen Berufen an jedem Ort der Welt arbeiten. Man kann eine Festanstellung haben, Gelegenheitsjobs
annehmen, befristete Jobs ausüben oder sich selbstständig machen.

Beispiele?

Autor, Fotograf, Buchhalter, Steuerberater, die meisten IT Berufe, Versandhändler (e-Bay, Amazon),
alle "Reise"-Berufe / Klinkenputzer (Tupperware, Avon-Beraterin, Staubsaugervertreter, Erotikartikelvertrieb),
viele saisonale Dienstleistungen (Gärtner, Poolputzer, Erntehelfer, Starndwächter, Rettungsschwimmer...),
viele Ausbildungsjobs / Seminare etc. (Surflehrer, Animateur, Sprachlehrer, Managementseminare, Lebenshilfe,
Hellseher, Schwarzseher, Nachhilfelehrer, Motivationstrainer, Geschichtenerzähler/Reiseberichterstatter...)
Dann die ganzen Fitnessberufe (personal Trainer, Nahrungsergänzungsmittel-Vertreiber von Proteinshakes...)
Schmuck-Bastler, Schwertransportbegleiter, Stellplatz- & Campingtester, Restauranttester, Hundetrainer,
Bauleiter, Zimmermann, Eventplaner, Archäologe, Umweltingenieur, Vogelzähler, Börsenspekulant, Pokerprofi...)

Es gibt in allen Berufsgruppen Tätigkeiten, die man mobil ausüben kann.

kikibs am 05 Mai 2017 10:54:52

Meine Meinung ist, wer Aussteigen will sollte es einfach tun, wenn er sich sicher ist das es genau das ist, was man will.

Wer sich Gedanken um Rücklagen macht, brauch erst gar nicht drüber nachdenke aus zu steigen und ein Leben im Womo zu führen. Denn sein wir mal ehrlich. Als normalverdiener kann man es sich kaum leisten große Rücklagen zu bilden.

Ich muss jetzt noch 20 Jahre schufften und weiß noch nicht mal ob ich überhaupt noch eine Rente bekomme. Daher lebe ich jetzt mein Leben solange ich das noch kann. Mit aussteigen habe ich derzeit noch nichts am Hut aber kann jeden verstehen der es macht. Und Jobs um den Tank zu füllen und das nötigste zum essen zu haben, findet man schon auf seiner Tour. Man darf nur keine Angst haben mal zu fragen, die Situation zu erklären und auch mal ein Kuhstall ausmisten.

Das ist meine Meinung. Vielleicht mögen andere das anders sehen. Aber so hat eben jeder seine Anichten.

xbmcg am 05 Mai 2017 10:59:05

Mobil Leben hat nicht zwangsläufig was mit Aussteigen zu tun. Man kann durchaus mobil luxuriös leben und
arbeiten, wenn man sich den richtigen Beruf sucht und dafür einen Markt findet. Das müssen nicht
zwangsläufig Gelegenheitsjobs sein. Man kann Beruf und Reisen durchaus verbinden.

Ich erinnere nur an die vielen Industrietouristen / Berater, die Projekte weltweit stemmen. Es gibt auch viele
Organisationen, die flexible und mobile Mitarbeiter suchen und schätzen.

Olaf54 am 05 Mai 2017 12:57:11

Wie kommt man mit der Kohle aus?

Ich bin nicht für Geiz ist geil, habe aber den "Grundsatz der Verhältnismäßigkeit" gelernt.
Ich habe Kollegen, die, wenn sie mit dem Womo unterwegs sind, jeden Tag für ca. 100 Euronen 3x Essen (Früh- Mittach, Abend) gehen und im Jahr 10.000 und mehr km fahren.
Das ist ja ok und für den, der es mag und kann, auch schön.

Ich komme vom Zelten - früher mit Motorrad und "Hundebutze", übern Wohnwagen zum Womo.
Ich bleibe in Deutschland, Eifel, Rhön, Schwarzwald, Havelland..........
Wir gehen viel spazieren, lesen viel, ne Scheibe Toast am Morgen, Dose Ravioli Mittags und ein ein Gläschen Rotwein mit Cola am Abend mit leichtem Snack, reicht uns.
Seit ich festgestellt habe, das es im Schwarzwald genau so aussieht wie bei uns im Elm bei Braunschweig, hier und da Straßen durch Wälder, mit Fischteichen und Pferden auf der Weide,
fahren wir nicht immer so weit weg. Manchmal reichen 30 km aus und man ist in einer völlig anderen Gegend und Landschaft. Dänemark ist auch schön.
Wenn es sinnvoll ist, brauchen wir aufs Geld nicht achten und Sehenswürdigkeiten wie Roland, Hermannsdenkmal, Externsteine und ähnliches gehören natürlich dazu.
Trotzdem ist unser Leben im Womo nicht teuer.
Viele liebe Grüße vom Rande des Harzes
Olaf

kikibs am 05 Mai 2017 15:13:44

Hallo Olaf,
da sprichst du wahre Worte. Man kann es natürlich exesiv betreiben und jeden tag essen gehen usw. Ich koche gerne in meinem Mobil. Und essen gehen nur in Ausnahmefällen.
Das du den Elm mit dem Schwarzwald vergleichst finde ich ja schon witzig. Die Idee ist mir ja noch nie gekommen, auch wenn ich da mit dem Motorrad viel Unterwegs bin.

Viele Grüße
Kim

Tinduck am 06 Mai 2017 07:06:39

3x am Tag Essen gehen finde ich schon hart an der Dekadenz-Grenze, und unbezahlbar ist es mit 5 Personen auch. Aber nur Toast und Ravioli ist mir zu weit auf der anderen Seite, da bekommt man ja irgendwann Skorbut oder andere Mangelerscheinungen :D

Für die meisten wird die Wahrheit irgendwo zwischen diesen beiden Extremen liegen. Wir kochen normalerweise selbst, backen mal was mit dem Omnia und gehen so 1x die Woche essen, wenn wir länger unterwegs sind.

Der Vorteil an der Nummer mit Toast, Ravioli und Rotwein ist natürlich, dass man keinen Kühlschrank braucht :D :D :D

bis denn,

Uwe

Olaf54 am 06 Mai 2017 07:54:08

Guten Morgen Kim,
auf dem Vergleich Elm und Schwarzwald bin ich eigentlich nicht selber gekommen.

Als ich vor 2 Jahren mit einem lebensälteren Kollegen, nach einer Motorradtour durch den Elm,
im Elm draußen im Cafe am Reitling saß, die Seele baumeln ließ,
hoch am Waldrand, unter mir eine lang geschwungene S-Kurve, Fischteich, Pferd auf der Koppel, die Finken sangen, ein Motorrad zog vorbei,
sagte ich ihm: wenn ich in Rente bin, will ich nochmal in den Schwarzwal, die Eifel......

Was willste denn da? fragte er dann, warum so weit fahren?, da sieht es genau so aus wie hier.

Und eigentlich hat er Recht.

Wenn ich im Deister, Ith, Harz, Vogelsberg, Solling, Teutoburger Wald oder so war, mußte/muß ich immer daran denken.
Wenn ich da im Abendrot am Hang in einer Waldgaststätte das Tagesende genieße und nach unten und in die Ferne schau............

unter mir eine lang geschwungene S-Kurve, Fischteich, Pferd auf der Koppel, die Finken singen, ein Rudel Handgasaffen zieht vorbei,

stelle ich fest,
mein Freund Heinrich hatte Recht,
genau wie im Elm im Reitlingstal. ;D


Ach so, letzte Woche bin ich am Samstag Morgen, gegen 9:30 Uhr an einem Parkplatz vorbei gefahren,
auf denen sich mehrere Womos zufällig getroffen hatten.
Ich hielt für einen kurzen Schnack an, wurde nett an- und aufgenommen.
Uwe, das mit dem 3 x Essen ist doch nur mal so kurz angesprochen - darf man nicht so eng sehen. (Natürlich können wir auch ordentlich "Schlemmen")
Alle saßen artig an ihrem Frühstückstisch, bei Toast, Butter und Marmelade. :?

Viele liebe Grüße vom Rande des Harzes.

Olaf, Schottersheriff a.D.

Aretousa am 06 Mai 2017 09:48:52

Tinduck hat geschrieben: Aber nur Toast und Ravioli ist mir zu weit auf der anderen Seite, da bekommt man ja irgendwann Skorbut oder andere Mangelerscheinungen :D

Nun Olaf hat uns ja bereits in seiner Vorstellung mitgeteilt, dass er nicht die Absicht hat, noch länger als 10 Jahre zu leben. Da lässt man natürlich nichts unversucht, diese selbst aufgestellte Prophezeiung auch zu verwirklichen.

Und 3-mal am Tag essen gehende Wohnmobilsten habe ich noch nicht getroffen.
Ich frage mich aber, wieso man sich ein Wohnmobil kauft, wenn man von der Welt nichts sehen will. Das kann man doch bequemer haben.

Wobei ich befürchte, nun triftet das Ganze hier vom Thema ab.

Lancelot am 06 Mai 2017 11:12:00

Aretousa hat geschrieben: .. wieso man sich ein Wohnmobil kauft, wenn man von der Welt nichts sehen will.

Na ja ... wenn "die Welt" besteht aus ....

.. unter mir eine lang geschwungene S-Kurve, Fischteich, Pferd auf der Koppel, die Finken singen, ein Rudel Handgasaffen zieht vorbei, ..


... dann kommt man mit wenig Aufwand zurecht .. :D

Spaßohne : "leben/reisen" kostet Geld :!:
Bei dem einen viel, beim anderen wenig.
Soll doch jeder wie´s ihm am besten paßt .. :ja:

andwein am 06 Mai 2017 16:30:31

Olaf54 hat geschrieben:Wovon im Womo oder im Alter leben?
Und wenn ich denen dann erzähle, dass ich heute eine Rente von knapp 3.000 Euronen habe, werde ich nur doof angeknallt und angefeindet und der Neid ist groß. Gruß Olaf

Tja, von nix kommt nix! Das vergessen die meisten. Aber mach dir nichts draus. Addiere die Rente deiner Frau dazu und sag 5000 € Rente, dann können die Neider noch besser blasen!
Gruß Andreas

Olaf54 am 06 Mai 2017 20:57:34

zu " wieso man sich ein Wohnmobil kauft, wenn man von der Welt nichts sehen will. ""

:ja: Ich hab die Welt bereits (beruflich) gesehen,
nun möchte ich raus aus der Stad, Ruhe, Natur, Lesen, Seele baumeln lassen usw....

Zu Hause bekommt man keine Ruhe, immer was zu tun oder irgend jemand kommt einem auf die Jacke...
deshalb raus, in die Natur und Ruhe genießen....

Und: "Und 3-mal am Tag essen gehende Wohnmobilsten habe ich noch nicht getroffen."
ich schon, im November 2016 an der Nordseeküste in Sahlenburg/Duhnen

und "in 10 Jahren bin ich tot"

als guter Beamter und Pensionär, weiß ich natürlich, was der Dienstherr von mir erwartet und dass man den Staat und die Rentenkasse nicht überstrapaziert,
hab mit der Pensionsurkunde auch schon mein Erdgehäuse in die Hand gedrückt bekommen,
Grabstein ist schon bedruckt, zum Glück ist mir ja mein Geburtsdatum bekannt... :lach:

LG Olaf

Gast am 10 Sep 2018 00:18:04

Olaf54 hat geschrieben:... 500 Okken im Monat zum leben.


Was ist "Okken" für eine Währung? In welchem Land gibt es die?

LongJohn am 10 Sep 2018 07:09:36

Olaf54 hat geschrieben:
Was ist "Okken" für eine Währung? In welchem Land gibt es die?

Google weiß (fast) alles :razz:
--> Link

ElCommandante am 10 Sep 2018 14:14:44

LongJohn hat geschrieben:Google weiß (fast) alles :razz:
--> Link



1:0. :lach: :mrgreen:

Trashy am 10 Sep 2018 16:27:50

Gode hat geschrieben:
Was ist "Okken" für eine Währung? In welchem Land gibt es die?


Dort wo Piepen und Taler die Zweitwährung bilden..... :mrgreen:

binsofrei am 18 Sep 2018 20:03:02

Gedacht habe ich mir es ja, dass Okken Euro sind. :D
Bleibt die Frage, wer solch einen Begriff warum verwendet, wenn er einem anderen einen Euro Betrag nennen will.
ist das ein CoolSprech Modus oder ein Intellektuellen Sprech? :?:

Canadier am 18 Sep 2018 20:07:49

Ey guckst du Alta hasse voll begriffen :lach:

Tinduck am 18 Sep 2018 22:01:08

binsofrei hat geschrieben:Gedacht habe ich mir es ja, dass Okken Euro sind. :D
Bleibt die Frage, wer solch einen Begriff warum verwendet, wenn er einem anderen einen Euro Betrag nennen will.
ist das ein CoolSprech Modus oder ein Intellektuellen Sprech? :?:


Das ist einfach Umgangssprache. Wir sind hier nicht bei einem Literaturwettbewerb.

Wehret den Spassbremsen.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 18 Sep 2018 22:15:16

Außerdem regional sehr unterschiedlich. Aber wir geben gerne Nachhilfe. Auch beim Lachen im Keller..... :D

Jonah am 18 Sep 2018 22:27:32

Ich kenne das nur in der Schreibweise mit ck, also Ocken. Und ursprünglich kommt es vom altdeutschen Begriff für Reichtum. Ob das jetzt cool ist, ich denke nicht, denn das ist ja ein alter Begriff, der sicher bei vielen von uns noch in ihrem Wortschatz enthalten ist. Aber interessant, dass jemand den Begriff noch nie gehört hat. Evtl. hat das mit einer, vor allem bei jüngeren Leuten, zu bemerkenden Verarmung des allgemeinen Wortschatzes zu tun. Ich kenne noch Begriffe wie Fräulein, Anorak und Pedell und kann die eigentlich gar nicht mehr verwenden, kennt ja kaum noch jemand. Auch Mammon war doch früher ein häufig gehörter Begriff für Geld bzw. Reichtum und jeder wusste, dass er bereits in der Bibel genannt wurde. Scheint auch auszusterben der Mammon, nicht nur auf meinem Konto. ;D

lucky01 am 18 Sep 2018 22:46:43

Was eine Maus mit Geld zutun hat ist auch schwer nachziehvollbar.Oder Kohle?Ist ja auch egal und offtopic!Und woher kommt das Geld?
Gefragt ist womit man seine Brötchen verdient um sich ein Womo leisten zu können.
Wieso heißt das jetzt wieder Brötchen verdienen.Es ist ein unendlicher Rattenschwanz

andwein am 03 Okt 2018 16:29:37

Außerdem kaufe ich für meine Thaler keine Brötchen, sondern Brezen!! und verdienen tu ich als Rentner schon mal gar nichts, ich habe verdient. Auch die Zeitform sollte stimmen. Das möchte ich doch einmal hier festgehalten wissen.
voll grinsend, Andreas

Tinduck am 03 Okt 2018 17:53:47

Wenn du aktuell nichts mehr verdienst, warum bekommst Du dann noch was? :D

bis denn,

Uwe

andwein am 05 Okt 2018 14:35:28

Tinduck hat geschrieben:Wenn du aktuell nichts mehr verdienst, warum bekommst Du dann noch was? :D
bis denn, Uwe

Ach das ist einfach, ich bin Rentner. Die verdienen nichts, bekommen nur Thaler aus den Rentrücklagen (kein Verdienst) und zahlen darauf auch noch Steuern.
Gruß Andreas

Gast am 21 Okt 2018 12:01:49

Wenn Du nur 1 Monat auf einem Campingplatz bist, können schon Kosten von durchaus 1000.- Euro Mietstellplatz für das Wohnmobil anfallen. Das ist nicht gerade lustig, besonders wenn Du in Deiner Mietwohnung vorher nur 600.- Euro Miete monatlich gezahlt hast.

PS: "Man sagt zu Geld nicht Kohle, da es keine Braunkohle ist.."

rolfwam am 21 Okt 2018 12:03:49

Uii wo ist das bitte? :eek:

Gast am 21 Okt 2018 12:14:11

rolfwam hat geschrieben:Uii wo ist das bitte? :eek:

In Südeuropa, Südfrankreich keine Seltenheit. 30.- Euro pro Tag für ein Wohnmobilstellplatz

andwein am 21 Okt 2018 16:49:15

Da muss man aber in der Nebensaison schon lange suchen um so viel zu bezahlen. Mit ASCI Karte auf ASCI PLätzen sind es heuer 17 €
In der Hauptsaison gebe ich dir recht, aber das ist eigentlich nur Juni bis Ende August.
Gruß Andreas

pipo am 21 Okt 2018 18:13:28

mobil24 hat geschrieben:In Südeuropa, Südfrankreich keine Seltenheit. 30.- Euro pro Tag für ein Wohnmobilstellplatz

Nunja, spätestens nach dem dritten Tag schaue ich mal auf die Preisliste. Und wenn 1000€ nicht im Budget sind fahre ich weiter :ja:

LongJohn am 22 Okt 2018 01:41:44

mobil24 hat geschrieben:Wenn Du nur 1 Monat auf einem Campingplatz bist, können schon Kosten von durchaus 1000.- Euro Mietstellplatz für das Wohnmobil anfallen. Das ist nicht gerade lustig, besonders wenn Du in Deiner Mietwohnung vorher nur 600.- Euro Miete monatlich gezahlt hast.

PS: "Man sagt zu Geld nicht Kohle, da es keine Braunkohle ist.."


Ich Kroatien gibt es ganzjahres Stellplätze die kosten 14 Euro incl. Stron Wasser.
14x30= 420 Euro oder ? und alles minus deiner laufenden Kosten wie Strom usw. von zu Hause.:razz:


LongJohn

ecki1962 am 22 Dez 2018 18:07:09

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Aus welchen Rücklagen? Eure Beiträge wurden doch bereits damals bei Zahlung veruntreut.

pipo am 22 Dez 2018 18:58:11

ecki1962 hat geschrieben:Aus welchen Rücklagen? Eure Beiträge wurden doch bereits damals bei Zahlung veruntreut.

Stimmt, wir sind alle nur Prostituierte :ja:

FWB Group am 23 Dez 2018 12:03:57

Das geht günstiger.
In Süd Spanien, im Oktober letzten Jahres ein voller Platz, fast direkt am Meer, übersichtliche 8 € pro Tag und Wohnmobil.
Macht rund 240 €. Das ist nicht teuer.
Nur, Platz war keiner mehr!!

Stückchen weiter rein ins Land war das kein Problem. Platz genug!

mansch am 26 Dez 2018 12:51:07

Moin...

Die Ausgangsfrage war/ist spannend, auch nach allen Antworten ist noch nicht so recht eine Antwort gefunden, schon gar keine allgemein gültige. War ja auch nicht wirklich zu erwarten, oder? :wink:

Auf der Kostenseite finden sich viele Beispiele im Web. Letztlich auch die Frage des "Wie will ich wohnen?", im 15to-Luxus-Womo mit "4 Wochen autark", oder im minimal-Kawa mit "Klo im Wald"... Alleine hier ist ja schon die Frage des Starkapitals und vieler Monate Lebensunterhalt dazwischen. CP,SP, Straßenrand usw. ist der nächste Faktor. Ravioli oder "Essen gehen" auch.

Viel spannender ist aus meiner Sicht: Wie lange geht das? Jünger und gesünder wird keiner, leider. :( Und mit 80+ die Toi-Kassette schleppen oder mit dem Rollator über den CP wandern? Was passiert dann, die Wohnung in D ist aufgelöst, das Auto alt?
Mal jenseits der Frage, was passiert eigentlich, wenn das Womo technisch am Ende ist oder eben - s. die deutsche Diesel-Debatte - einfach nicht mehr fahren darf, und dann kein Geld für ein neueres da ist?!?

Manni

pipo am 26 Dez 2018 13:00:01

mansch hat geschrieben:Viel spannender ist aus meiner Sicht: Wie lange geht das? Jünger und gesünder wird keiner, leider. :(

Das ist aber nicht die Ursprungsfrage :!:
Was willst Du diskutieren? Die nächsten sechs Monate im Womo zu leben um im gleichen Moment einen Schalganfall zu erleiden?

Das Leben hat viele Phasen und JEDER muss für sich einen Plan haben bzw. den Lebensplan immer entsprechend der Situation anpassen.

tztz2000 am 26 Dez 2018 13:07:56

mansch hat geschrieben:Letztlich auch die Frage des "Wie will ich wohnen?", im 15to-Luxus-Womo mit "4 Wochen autark", oder im minimal-Kawa mit "Klo im Wald"... Alleine hier ist ja schon die Frage des Starkapitals und vieler Monate Lebensunterhalt dazwischen. CP,SP, Straßenrand usw. ist der nächste Faktor. Ravioli oder "Essen gehen" auch.

Das lässt sich einfach auf den Punkt bringen! :D :lach:



mansch am 26 Dez 2018 13:27:02

:Peter
Das weiß ich wohl, dass das nicht die Ursprungsfrage war - danach ist der halbe Thread nicht "die Ursprungsfrage".

Ich wollte nur den Aspekt "langfristig" einwerfen, es scheint mir recht schwierig, das bei der Überlegung "Ich ziehe dauerhaft in's Womo." außen vor zu lassen. Unfälle/plötzliche Erkrankungen passieren immer - auch das sollte man absichern, manche Sachen sind aber planbar und wahrscheinlich. Wenn dann das Geld eben nicht mehr reicht, wird's schwierig. Ich finde, das sollte man einfach auch mal bedenken, sorry. Da sollte man nicht nur rechnen, "wie komme ich über den nächsten Monat"...

Jeder macht seinen eigenen Plan, keine Frage. Soll auch so sein.

Wir werden in einigen Jahren erleben, was real passiert, wenn im mehr Menschen immer älter werden in ihrem (auch älter werdenden) Womo.

Manni

rentnerin am 26 Dez 2018 13:40:45

Das Problem hat man immer egal ob man im Wohnmobil oder in einer Wohnung oder in einem Haus lebt. Jederzeit kann durch schwere Krankheit oder Unfall alles nicht mehr passen. Dann muß ich im Kopf flexibel sein und überlegen wie es jetzt weiter geht. Und es findet sich immer eine Lösung. Das hat nichts mit dem Leben im Wohnmobil zu tun. Es gibt intelligente Menschen, die ihren Job verlieren, der Partner geht, die Wohnung wird gekündigt und dann landen sie auf der Straße. Muß nicht sein wenn man seinen Verstand benutzt, nicht zu stolz ist sich Hilfe zu suchen. Und wer immer gearbeitet hat, bekommt eine Rente. Auch wenn sie nicht sehr hoch ist reicht sie um im Wohnmobil zu leben, solange man Spaß daran hat.

Grüße, im Wohnmobil lebend,

Christa

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