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Und woher kommt die Kohle? 1, 2, 3, 4, 5 ... 7


haballes am 31 Jan 2014 10:51:17

Für immer, oder für eine lange Zeit im Wohnmobil zu leben, das ist für viele eine feine Sache.
Aber das Leben ist auch unterwegs nicht billig.

Gibt es Ideen für Berufe und Job´s, die man problemlos unterwegs ausführen kann.
Die, die ihr schon ausgestiegen seid, was arbeitet ihr und habt ihr mehr oder weniger Sicherheit als der Durchschnittsbürger, der morgens aus dem Haus geht?

Muß man Lebenskünstler sein?
Oder kann man ein gewohnt, strukturiert, geregeltes Leben führen, nur halt mit der Option sein Heim an Wunschorten stehen zu haben?

mv4 am 31 Jan 2014 11:04:58

mach einfach Rentner ...freie Zeiteinteilung...keine Überstunden..regelmässiges Gehalt...ist halt so nee art Ich-AG :D

du erwartest doch nicht etwa das wir hier unsere Tricks veröffentlichen :stumm:

xs650 am 31 Jan 2014 11:07:45

nun muss ich ja so wie auch noch einige Jahre malochen, hab mir aber schon mal ein paar Gedanken gemacht, die in die gefragte Richtung gehen.

Wichtiges Thema Krankenversicherung, wird bezahlt durch 2 vermietete Wohnungen

Essen und trinken muss ich auch wenn ich in meinem Steinhaus bin und nicht mehr maloche, da Deutschland eines der teuren Länder in Europa ist, mache ich mir darüber keinen Kopp

Sprit und Maut, ich fahre jetzt auch 2500 KM im Monat

Stellplatzgebühren, die paar Taler werden eingespart weil ich nicht mehr Heizen muss und andere Nebenkosten fallen auch weg :mrgreen:

Weiteres Einkommen durch Vermietung des Steinhauses.

Theoretisch könnte ich jetzt fahren, wenn da nicht noch ein paar Verbindlichkeiten zu begleichen wären. :D

Arbeiten im Wohnmobil möchte ich eher nicht, Lebenskünstler bin ich nicht, also muss ich vorsorgen. Das braucht Zeit aber die habe ich ja noch. Sicher gibt es Umstände die diesen Plan zerstören können aber wenn man darüber ständig nachdenkt, dann kann man keinen Traum verwirklichen.

Matthias

thomas56 am 31 Jan 2014 11:17:09

haballes hat geschrieben:Gibt es Ideen für Berufe und Job´s, die man problemlos unterwegs ausführen kann.

ebay-Dealer
Autohändler
z.B. kann es egal sein von wo er seine Ware im I-Net anbietet und ob der Käufer seine nächste Torfbude an der Ostsee oder im Harz abholt wird ihm auch egal sein......solange er die lätschte Preisch bekommt.

beatjoos am 31 Jan 2014 11:20:13

mv4 hat geschrieben:mach einfach Rentner ...freie Zeiteinteilung...keine Überstunden..regelmässiges Gehalt...ist halt so nee art Ich-AG :D


Ein Scheissjob: Keine bezahlten Überstunden, keine Ferien und überlebt hat ihn auch noch keiner. :wink:

Beat

katja-jiscon am 31 Jan 2014 11:24:08

Bei uns in der Nähe steht auf dem Autobahnparplatz ein
WoMo mit "rot blinkendem Herz" ich glaube da wird das
Geld im WoMo verdient..... :freude:

Nee im Ernst,
ich glaube so wie Matthias es schreibt kann es klappen
dazu kommen noch die ein oder andere LV mit Glück eine
"Erbschaft" :D

Kai

BadHunter am 31 Jan 2014 12:08:04

Solange hier nicht der ultimative und einfach für alle umsetzbare Tip kommt werde ich wohl auch bis zur Zeit der Rente, also noch 20 Jahre :eek: , weitermalochen müssen...
Dann sollte das aber kein Problem mehr sein, mit dem regelmäßigen Einkommen aus den Renten und zusätzlich 2 Mieteinnahmen müsste das gut reichen. Sprit verfahre ich heute auch schon, fahre mit dem PKW 30.000 Km im Jahr, die dann ja wegfallen, da kann man mit dem Womo schon einige Kilometer machen.

Das ich den Job dann nicht mehr überleben werde ist für mich kein Problem, schließlich kann ich dann ja noch reichlich Jahre auf Reisen sein, hoffentlich.

Trotzdem macht man sich immer irgendwie Gedanken, ob das nicht schon eher geht... :vogel:

barnet am 31 Jan 2014 12:53:23

xs650 hat geschrieben:
Essen und trinken muss ich auch wenn ich in meinem Steinhaus bin und nicht mehr maloche, da Deutschland eines der teuren Länder in Europa ist, mache ich mir darüber keinen Kopp



:gruebel: :gruebel: :gruebel:

WomoRadler am 31 Jan 2014 13:01:24

Mich täten mal verlässliche Zahlen von sogenannten "Aussteigern" im wohnmobilen Bereich interessieren.
Wobei man die mit genügend Kleingeld und eigener immobiler Rückzugsadresse in der Rückhand außen vor lassen kann. Sind ja keine klassischen Aussteiger, sondern fallen eher unter den Begriff Privatier.

dramme73 am 31 Jan 2014 13:10:06

Hallo,

Es gibt im Netz Z.B." Phönix on tour" und auch hier war das schon mal Thema ,glaube ich schon, einige Kostenaufstellungen

thomas56 am 31 Jan 2014 13:14:09

BadHunter hat geschrieben:Trotzdem macht man sich immer irgendwie Gedanken, ob das nicht schon eher geht... :vogel:

dabei ist die Lösung ganz einfach!
Bei einer ca. 40 Stundenwoche muss man ca. 45 Jahre arbeiten um dann den Versuch zu starten mit seiner Rente auszukommen.
Bei einer 80 Stundenwoche müsste man nur noch 22,5 Jahre arbeiten um sein Soll zu erfüllen.
Bei 100 Stunden 18 Jahre.

Jeder ist seines Glückes Schmied. :D

Sina1 am 31 Jan 2014 14:14:23

... thomas56

So einfach geht das nicht, da gibt es eine progressive Einkommenssteuer, die von dem Fleißigen wesentlich mehr kassiert als von dem 40stundenarbeiter...

LG

schaetzelein am 31 Jan 2014 14:35:29

xs650 hat geschrieben:
Essen und trinken muss ich auch wenn ich in meinem Steinhaus bin und nicht mehr maloche, da Deutschland eines der teuren Länder in Europa ist, mache ich mir darüber keinen Kopp




da rätsel ich auch grade drüber wie Klaus ?
Ich würde sagen, billiger wie bei uns kann man in keinem angrenzenden europäischen Land leben. Das sind zumindest unsre Erfahrungen was Lebensmittel angeht, wenn wir unterwegs sind.

thomas56 am 31 Jan 2014 15:09:42

Sina1 hat geschrieben:
da gibt es eine progressive Einkommenssteuer, die von dem Fleißigen wesentlich mehr kassiert als von dem 40stundenarbeiter...


klar werden die Fleißigen bestraft, die müssen dann zusätzlich noch zusehen, dass sie möglichst alle Freibeträge ausschöpfen und Abschreibungsmöglichkeiten schaffen.

Aber selbst im kleinen Rahmen geht es. Wenn du mit 25 Jahren mit deinem Partner nur eine Putzstelle für 450,- nebenbei erledigst, hast du zur Silberhochzeit schon mal 250.000,-€ zusätzlich auf dem Sparkonto. :ja:

Gast am 31 Jan 2014 15:13:37

Socken odef Mützen stricken und am Womo verkaufen. Sehe ich recht häufig.

bonjourelfie am 31 Jan 2014 15:18:04

Wir haben mehrmals Leute kennengelernt, die in der IT-Branche arbeiten, da geht das wohl ganz gut. Manche waren webdesigner, was auch immer sich dahinter verbirgt.

LGElfie

Flatus am 31 Jan 2014 15:33:16

WomoRadler hat geschrieben:Mich täten mal verlässliche Zahlen von sogenannten "Aussteigern" im wohnmobilen Bereich interessieren.
Wobei man die mit genügend Kleingeld und eigener immobiler Rückzugsadresse in der Rückhand außen vor lassen kann. Sind ja keine klassischen Aussteiger, sondern fallen eher unter den Begriff Privatier.
Hallo

Meine Erfahrung ist, dass man problemlos im Wohnmobil leben kann; unterscheidet sich nicht wesentlich vom festen Wohnsitz. Ich mache das ja seit vielen Jahren, aber bloss „halbmobil“. Also je nach Temperatur unterwegs oder gemauert. Mit meiner Arbeit verträgt sich das gut. Meinen Kunden ist es nämlich egal, wo ich grad bin. Sie wissen es ja sowieso nicht. Und das Geld senden sie auf mein Konto zuhause.

Man darf einfach nicht „im Wohnmobil leben“ mit „nicht arbeiten“ gleichsetzen.

Flatus
.

xs650 am 31 Jan 2014 15:48:44

also wenn ich jetzt nicht vollkommen neben mir stehe, dann sind Lebensmittel in Deutschland teuer, jedenfalls teurer als in
Griechenland
Kroatien
Spanien
Italien
Portugal
Frankreich
alles im ehemaligen Ostblock

Teurer sind sie in Skandivanien und in England

Das einzige Lebensmittel das in Deutschland sehr preiswert ist, ist Fleisch, das ist richtig.

Matthias

wolfherm am 31 Jan 2014 15:51:43

Da liegst du vollkommen falsch. In Frankreich ist es z. B. auch teurer als hier. Die Discounter-Preisschlachten um den niedrigsten Preis, gibt es nur hier.

Man muss nur das Internet bemühen... --> Link

Lancelot am 31 Jan 2014 15:54:57

xs650 hat geschrieben:... dann sind Lebensmittel in Deutschland teuer,...


Schau mal : --> Link

Edit : Wolfgang war schneller ...

reiser001 am 31 Jan 2014 15:59:06

Tag Zusammen,
Kohle wo her?
Wir haben unser Geld erarbeitet, gut angelegt, auch das Lottogeld.
Bei unserer Planung sind wir von 1000€ + Kosten für Krankenkasse und Unterhaltskosten für das Womo ausgegangen.
Damit sind wir in den vergangenen zwei Jahren gut ausgekommen.
Die teuren Aufenthalte in Deutschland kompensieren sich durch die niedrigen Kosten in Spanien und Marokko.
Wir haben in der Zeit auf nichts verzichten müssen, das meiste Geld wird für Diesel ausgeben, dann kommen die Stellplatzkosten. Essen müßten wir auch zu Hause, aber hier in SP und in MA sind die frischen Sachen auf dem Wochenmarkt sehr günstig. Natürlich ist der Restaurantbesuch günstiger ;-)

xs650 am 31 Jan 2014 16:04:21

ich wiederspreche euch beiden ungerne, diese Preisschlachten finden überall statt. Statistiken brauche ich wirklich nicht, danach ist seit Einführung des Euro auch nix teurer geworden :lol:

Ich war erst im Dezember in Spanien, selbst in dem Supermarkt auf dem Campingplatz war es preiswerter als bei uns, Lidl, Aldi Carrefour gleich preiswert oder bei einheimschen Produkten günstiger. Ebenso Frankreich, klar manche Sachen sind auch teurer aber ich muss im Urlaub keinen westfälischen Landschinken essen.

Matthias

wolfherm am 31 Jan 2014 16:05:39

OK, dann ist deine Einzelfeststellung eben jetzt repräsentativ......


Aber schau mal hier den Butterpreis an, der ist heute noch vergleichbar mit dem Preis von vor 50 Jahren. --> Link

Das zum Thema Preisentwicklung.


Jetzt sollten wir aber wieder zur ursprünglichen Frage zurück.

Kritischhinterfragt am 31 Jan 2014 16:16:28

xs650 hat geschrieben:Stellplatzgebühren, die paar Taler werden eingespart weil ich nicht mehr Heizen muss und andere Nebenkosten fallen auch weg :mrgreen:


und wie verhinderst du im winter, dass dir das Wasser im Wohnmobil nicht einfriert?
Im winter brauche ich alle 2-3 tage eine 11kg flasche gas.
wenn ich das umrechne, kann ich zuhause lange heizen.

reiser001 am 31 Jan 2014 16:17:50

Hallo Zusammen,
jetzt hier in Spanien ist es viel preiswerter wie in Deutschland.
Aktuellen diese Woche auf dem Wochenmarkt: Tomaten ab 60 Cent, ebenso Kartoffel und Zwiebel. Ein Blumenkohl, über zwei Kg für 1€!
Dazu viele frische Sachen, haben schon Erdbeeren und Kirschen gesichtet.

Jürgen

bonjourelfie am 31 Jan 2014 16:30:24

Hallo,

das deckt sich mit unseren Erfahrungen. Wir stellen immer wieder fest, dass sich nach einem Langzeiturlaub unser Konto auch erholt hat. Wir leben im Womo definitiv billiger als daheim.

LGElfie

dieterk am 31 Jan 2014 16:59:07

Hallo,

also ich gehöre auch noch zur arbeitenden Bevölkerungsschicht. Und bin dazu noch konservativ eingestellt in der Beziehung, d. h. verdiene jetzt meine Kohle mit "normaler" Arbeit.
Ich werde wohl, so meine Planung, 2016 den Ausstieg machen. Bin dann jedoch offiziell im Unruhestand mit 57 (dank einer Vorruhestandsregelung). Die Kohle müsste dann reichen um, wenn mans nicht übertreibt, zu fahren wann wir wollen und, mit Einschränkungen, wohin wir wollen. Allerdings haben wir nicht die großen Ziele in weiter Ferne im Auge, sondern wollen uns dann mal intensiv Deutschland, vor allem Nordsee, Ostsee, sowie das nahe Ausland, wie Frankreich, Spanien, Italien, Slowenien und evtl. Skandinavien ansehen
Wir wollen jedoch nicht ununterbrochen im Womo leben, sondern ohne Zeitdruck fahren, wenn wir Lust haben und bleiben solange schönes Wetter ist und wir Lust haben. Das ist die Freiheit, die ich mir wünsche. Haus und Garten möchten wir nicht missen. Bewacher/Aufpasser haben wir in der bewohnten Einliegerwohnung.


Dieter

zeus am 31 Jan 2014 17:07:29

Nächstes Jahr gehe ich in Rente mit 65. Und dann werde ich - so ich gesund bleibe - nicht im Womo leben, aber doch viel Zeit verbringen. Für die Ferien hat sich schon meine Enkeltochter angemeldet. Sie will mit Oma nach Frankreich - gerne.
Und in der Vor und Nachsaison locken mit Spanien/Italien usw. Und das wird natürlich mit unserer beider Rente finanziert - und noch ein paar Kleinigkeiten, die wir uns im Leben angewchafft haben.
Ich freue mich schon.

mv4 am 31 Jan 2014 17:08:55

Sven du kommst doch aus der Gegend....ziehst als Scherenschleifer durch Europa...deine Werkstatt hängt doch scho hinten drann. Nebenbei verkaufst du noch paar Messer. Du musst auch mal aus deiner sozialen Hängematte raus..Mensch

Gast am 31 Jan 2014 17:17:38

Hallo,

bevor das hier nur noch darum geht, welches Land die billigsten Supermärkte hat...
Ich hab ja meine Eigentumswohnung vermietet. Die ist bezahlt, also abzüglich Steuern und Rücklagen fürs Haus alles meins, was da rein kommt.
Bei Essen und Trinken spare ich vielleicht etwas, weil ich mir durch kleineren Kühlschrank etwas genauer überlegen muss, was ich alles kaufe.
Ein Auto hätte ich sonst auch, ziemlich sicher ein WoMo, wahrscheinlich aber kleiner, als das Jetzige.
Strom Wasser und Heizung findet sich beim mobilen Leben im Gaspreis, den Entsorgungskosten und dem Euro für die Stromsäule wieder, sowie in Investitionen in Solar und dickere Batterien. Wenn ich das mit rechne, wird wohl nicht wirklich was gespart, aber ich habe den Spass daran, im Winter bei norddeutschem Wetter und nur 200km Fahren eine Woche ohne Steckdose auszukommen. Mit ausreichend Solar wird im Sommerhalbjahr kein Stromgeld nötig sein.
Allgemein sind weniger Ausgaben fix, so wie beim Strom, wo sich e.on immer einen Fixbetrag vorab vom Konto geholt hat. Hier sehe ich gleich, was ich für den Euro in der Stromsäule bekomme und wann der verbraucht ist. Ähnlich bei Gas und Wasser, sparen wirkt sich viel unmittelbarer aus.
Über Arbeit habe ich noch nicht wieder ernsthaft nachgedacht, aber ich könnte mir z.B. eine Zeit als BUFDI vorstellen, also BUndesFreiwilligenDIenst. Da wird die Krankenkasse bezahlt, die Rente, ggf. die Unterkunft (der Stellplatz) und ein Taschengeld gibts auch noch. Früher waren das Zivis, heute kann das jeder machen.
In der IT-Branche war ich mal, ich werde nie mehr die Energie aufbringen, Probleme mit dem Computer zu lösen, die ich ohne Computer gar nicht hätte. Der Rechenknecht ist ein Werkzeug und hat als solches zu funktionieren. Sprich: Ich könnte wahrscheinlich verunglückte Windows 8 Installationen retten oder verlorene Handyfotos wiederfinden, aber ich will nicht mehr.
Aber viele der WoMo-Bewohner verdienen sich damit ein Zubrot. Oder auch mit kleinen Reparaturen am Stellplatz. Meine Bekannten, nicht nur die AMUMOTs (--> Link), decken sich vor der Fahrt in den Süden mit Ersatzteilen für die Überwinterer ein. Plötzlich kann eine Schlauchschelle und die Fähigkeit, sie an Ort und Stelle zu befestigen, ein kleines Vermögen wert sein :D

Aber seine Kalkulation wird hier keiner offenlegen, ich auch nicht. Nach diesen Informationen habe ich auch gesucht und musste letzten Endes selbst drauf kommen. So kommt es dann, dass in Ermangelung harter Fakten die Besserwisser in diesem Thema schnell die Oberhand gewinnen, denn beim Geld kennt sich schließlich jeder aus.

Haus und Garten vermisse ich nicht. Gartenarbeit mochte ich noch nie, die angenehmen Seiten davon sind, in der Sonne oder im Schatten zu sitzen und es sich gut gehen zu lassen, was im und vor dem WoMo ganz genau so geht.


CarbonUnit

hymers740 am 31 Jan 2014 18:01:23

Hallo,

klar gibt es Tätigkeiten in der IT – Branche!
Du entwickelst ein Programm für das Unternehmen XY, Rechnungsstellung online für Ärzte oder so, erhältst X € für Bereitstellung von Updates und wartungen online über REDIS bekommst X€ und stell dir vor, so eine Ausrüstung fürs Wohnmobil kostet 6.000,- € und du kannst arbeiten wann du willst und wo!
Tagesablauf morgens 2Std. arbeiten dann schwimmen Frühstücken, nach dem Abendessen nichts los, arbeitest wieder bei einem guten Glas Wein 2-3 Stunden, das ist für mich arbeiten mit gutem Betriebsklima.


Klaus

eifler10 am 01 Feb 2014 01:30:25

mv4 hat geschrieben:mach einfach Rentner ...freie Zeiteinteilung...keine Überstunden..regelmässiges Gehalt...ist halt so nee art Ich-AG :D

du erwartest doch nicht etwa das wir hier unsere Tricks veröffentlichen :stumm:


Morgen

Auch wenn du Frust hast, dann würde ich erstmal Fragen wer was Einzahlt in die Rentenkasse.
Ja ich weiß nicht die Armen Beamten oder die Geringverdiener Politiker.Spass bei Seite.
Ich habe einen Bekannten der Fährt mit einem altem MB 508 durch Deutschland und Bettelt.
Der macht bei 4 bis 5 Stunden über 150 Teuronen.(EURO).
Alles Gute aus der EIfel.

eifler

WomoRadler am 01 Feb 2014 01:46:04

Bettelei lohnt sich.
Gab zu DM-Zeiten mal Einen. Fuhr mit nem Daimler die Autobahnraststätten an und bat die Reisenden um 5 DM.
Hat sich für ihn gerechnet. Gab mal ne Reportage drüber.

Hier in der Fußgängerzone ist einer unterwegs. Leidet an Rückgratverkrümmung. Fragt die Passanten, ob sie nicht ein paar Cent für ihn hätten für ein Brötchen. Gibt man natürlich.
Als ich dann mal am Sparkassenschalter stand, war er vor mir und zahlte jede Menge Münzen auf sein Konto ein. Ungelogen. Selbst erlebt.

wolfherm am 01 Feb 2014 01:52:19

Und? Fährt der jetzt ein Womo?

wiebke am 01 Feb 2014 02:00:53

Diese Einnahme ist sicherlich nicht anhaltend
eifler10 hat geschrieben:Ich habe einen Bekannten der Fährt mit einem altem MB 508 durch Deutschland und Bettelt.
Der macht bei 4 bis 5 Stunden über 150 Teuronen.(EURO).
Alles Gute aus der EIfel.
eifler


ist der mit dem Wohnmobil unterwegs?
WomoRadler hat geschrieben:Hier in der Fußgängerzone ist einer unterwegs. Leidet an Rückgratverkrümmung. Fragt die Passanten, ob sie nicht ein paar Cent für ihn hätten für ein Brötchen. Gibt man natürlich.
Als ich dann mal am Sparkassenschalter stand, war er vor mir und zahlte jede Menge Münzen auf sein Konto ein. Ungelogen. Selbst erlebt.


edit, war Wolfgang schneller :)

WomoRadler am 01 Feb 2014 02:16:47

Die Eingangsfrage war "Woher kommt die Kohle?". Und Bettelei ist nunmal eine alternative Einkommensquelle.

Zudem sieht sieht nicht jeder es als Erfüllung seines Lebens an, stoisch stundenlange Autobahnfahrten zu absolvieren und volle Toilettenkassetten spazieren zu tragen.
Die richtige Frage wäre also "Könnte er sich denn ein Womo leisten, so er denn wollte?"

wiebke am 01 Feb 2014 02:47:00

WomoRadler hat geschrieben:Die Eingangsfrage war "Woher kommt die Kohle?"

ist richtig,
aber hier sind wir in der Kategorie "Leben im Wohnmobil"

also bitte :thema:

WomoRadler am 01 Feb 2014 03:21:45

Ach so, jetzt verstehe ich.
Ich war bei den Möglichkeiten der Beschaffung der Mittel zur Anschaffung eines Mobils.
Dabei geht es hier um die Beschaffung der Mittel für das Leben im bereits angeschafften Mobil.
Eine klassische Themaverfehlung meinerseits.

toli269 am 01 Feb 2014 09:51:12

Was mir grade noch so einfällt - Schrifsteller könnte man gut im Wohnmobil sein

andwein am 01 Feb 2014 11:06:24

Sina1 hat geschrieben:... thomas56
So einfach geht das nicht, da gibt es eine progressive Einkommenssteuer, die von dem Fleißigen wesentlich mehr kassiert als von dem 40stundenarbeiter...
LG

Aber nicht bei den "Sozialversicherungspflichtigen Abgaben" Die Steuer gehört da nicht dazu.
Im Übrigen simme ich Thomas56 zu, man(n) muss halt was beseite legen. Thema Ameise und Grille, oder so
So, jetzt habe ich mich "geoutet"
Andreas

wolfworldwide am 01 Feb 2014 12:15:11

Moin moin,

wisst Ihr wer unter den "Blauwasserseglern", also den weltweiten Langfahrt-Seglern (die häufig auch ihre Wohnsitze an Land komplett aufgegeben haben), als die "Reichen" gelten? Nee nee, keine "geborenen" Millionäre oder glückhafte Lotteriegewinner. Als die "Reichen", im Sinne von reich an Zeit und reich an Kohle, gelten die pensionierten Militärs. Die gehen üblicherweise relativ jung an Lebensjahren in den Ruhestand, sind in der Regel gut erhalten und jeden Monat fließt die "Rente" zuverlässig aufs Konto. Und die ist zumeist nicht schlecht. Ehe hier etwas meinungsmäßig ins Kraut schießt: Blöderweise ist es allerdings bei denen zumeist so, dass die, die früh gehen dürfen auch die kleinsten Pensionen haben. Aber ich würde schon sagen, so mit 60 als Oberst in Pension, abhängig vom Familienstand, früheren Tätigkeiten und Zulagen, Dienstjahren etc., sollten da schon so 4000,- bis 5000,- netto monatlich zusammen kommen. Da kann man schon eine Weile drauf "rumfahren".

Ich benutze das Wohnmobil in der Tat beruflich, und ich wäre nicht halb so effektiv und erfolgreich, wenn ich dieses "Arbeitsmittel" nicht hätte. Ich bin selbständiger Journalist, mit einer eigenen kleinen Firma, die auch bewußt nicht wachsen soll. Wen es interessiert, was bzw. welche Projekte man mit Hilfe eines Wohnmobils so machen kann, der kann gerne mal bei eidermedia auf die homepage gehen und unter den Referenzen schauen, was da thematisch und für welche Medienkanäle so zusammen kommen kann. Ein medialer Gemischtwarenladen klar, der aber erfreulicherweise sowohl meine Neugier wie auch, zurzeit noch mit Einschränkungen, meine Reiselust befriedigt. Seit gut vier Monaten bin ich auch Herausgeber und Chefredakteur einer, bezogen auf das Verbreitungsgebiet, sehr erfolgreichen kleinen regionalen Online-Zeitung (Aschberg News). Unter dem AGB-Button von eidermedia kann man auch ein Foto des Redaktionsmobils sehen. By the way: im Übrigen auf einem der exklusivsten Stellplätze überhaupt, wie ich meine, über dessen zeitweilige Nutzung sogar erst der Gemeinderat zu befinden hatte.

Wenn man mich jetzt fragen würde, könnte ich dieses Tätigkeits-Modell anderen empfehlen, dann allerdings gilt festzustellen: Nein! Das werden nur die allerwenigsten schaffen, fürchte ich, weil die Wertschöpfung im Zusammenhang mit Journalismus allgemein zunehmend verfällt. Wer da nicht die richtigen Nischen hat, deren Entwicklung deutlich Zeit (und vieles andere mehr) in Anspruch nimmt, der sollte ergänzend besser kellnern oder taxifahren ins Auge fassen.

Ich kann allerdings sagen, dass mich mein "Modell" schon sehr glücklich macht. Wie sollte es auch anders sein, wenn man Zeit seines Lebens "Hummeln im ? hatte" und über die Pfadfinder, Luft- und Seefahrt, sowie letztlich den Journalismus, fast das ganze Leben auf Achse war. Ich bin zurzeit dabei, die noch vorhandenen zeitlich-räumlichen Fesseln, im Sinne von regelmäßiger bzw. Serienproduktion, so ganz ganz langsam peu a peu abzuwerfen, um einen ordentlichen und überaus spannenden Berg an Medienprojekten in und außerhalb Deutschlands abzuarbeiten, für die es feste Auftraggeber gibt. Das ist schon eine sehr kommodige Situation. Ich werde künftig aber auch nichts mehr an Orten machen (na ja, bis auf wenige Ausnahmen), die ich nicht mit meinem Redaktionsmobil erreichen kann. Das meiste vom Rest habe ich bereits gesehen.

Heute geht es wieder ans Packen, morgen geht es los, nach einem familiären Abstecher werde ich spätestens ab Mittwochmittag auf dem Stellplatz an der Doppelschleuse in Bremerhaven stehen, um von Donnerstag bis Samstag eine Reportage bei Falck Safety Services zum Thema "Überleben auf See", im Zusammenhang mit Offshore-Einrichtungen, zu recherchieren. Das ist spannend, ich freu mich drauf.

Moment, was war die Frage noch gleich? Richtig! Wo kommt die Kohle her? Ja, bei mir so.

Mit fröhlichen n


Wolf

mv4 am 01 Feb 2014 12:21:09

eifler10 hat geschrieben:Morgen

Auch wenn du Frust hast,....
eifler


???? wieso sollte ich Frust haben? Du hast vermutlich nicht verstanden das das ein Scherz war...genauso wie die Frage von Sven..

Die Idee mit Schriftsteller finde ich übrigens gut...
wenn ich zusätzlich Geld brauchen sollte....werde ich in der Fussgängerzone Porträtzeichner, das würde sich lohnen...egal wo man ist. Oder ich verkaufe mal paar Bilder.

Rudieins am 01 Feb 2014 16:21:30

Hallo,

wo unterwegs die Kohle herkommen kann, davon habe ich keine Ahnung. Aber wo die Kohle für ein gutes Reisemobil für den Ruhestand herkommen kann, möchte ich eben aufzeichnen.

Meine Frau und ich kennen uns schon seit 1968. Wo wir dann in D-dorf zusammenzogen, so zwei Jahre später, haben wir beschlossen, dass sie mir die Haare schneidet. Als MTA hat sie eigentlich davon keine Ahnung aber ich meinte damals, dass das keinem auffällt. Ihre eigenen Haare hatte sie immer schon selbst gekürzt. Das gesparte Geld wollten wir anlegen und erst mit 65 für irgendwas ausgeben, was man sich sonst nicht gönnt. Da ich gelernter Banker bin, habe ich das Geld gut verwaltet und wir haben uns letztes Jahr einen Carthago Highliner neu gekauft. So einfach kann alles sein. :)

Rudi

Gast am 01 Feb 2014 17:51:45

Das ist auch eine lustige Geschichte, so etwas habe ich noch nie gehört.

Das Schriftsteller, Reporter und viele andere Selbstständige bzw. Freiberufler vom Wohnmobil aus arbeiten, dass ist mir bekannt und wird ja auch von uns so praktiziert.

Rentner und Aussteiger sind denke ich jedem klar. Ehrlich gesagt, nur Reisen und nichts tun würde mir zumindest zur Zeit auch gar nicht gefallen. Einige Stunden arbeite ich sehr gern.
Im Moment stehen wir am "Plage de las Americas ( Teneriffa ). Meine Frau ist Wäsche waschen ( hier gibt es mehrere Waschmaschinenstandplätze mit drei Waschmaschinen und zwei Trocknern ) und ich arbeite im Wohnmobil. Die Sonne knallt, alle Fenster sind auf und glücklicherweise ist der WInd gerade noch ausreichend, dass die Klima ausbleiben kann.

mv4 am 01 Feb 2014 17:56:57

das machen ja viele "Wanderarbeiter" so...man könnte zb. bei der Oliven-ernte mit helfen...Orangenpflücker...Trüffel suchen...Geld man man immer dazu verdienen wenn man möchte...

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