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Kauf eines HRZ-Reisemobils – eine Katastrophe! 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15


JuliVert am 18 Nov 2017 14:12:01

Ich möchte dem TE ausdrücklich für seinen Bericht danken (und wundere mich, daß er nach den Reaktionen einiger User immer noch hier ist).
Ich betrachte meinen aktuellen Kawa als Einstiegsmodell für mich und hoffe in einigen Jahren etwas neueres/ schöneres/ besseres erwerben zu können.
HRZ war bisher eine der Firmen, die in Frage kommen könnten. Jetzt ist es keine Option mehr.

tztz2000 am 18 Nov 2017 14:42:15

JuliVert hat geschrieben:HRZ war bisher eine der Firmen, die in Frage kommen könnten. Jetzt ist es keine Option mehr.

Dann hätte der TE sein Ziel erreicht und dem Hersteller nachhaltig geschadet. Er kann das schönreden wie er will, das Ganze war ein übles Nachtreten.

Ich kenne eine Handvoll HRZ-Eigner persönlich und die sind durch die Bank weg mit ihrem Fahrzeug zufrieden.

Roman am 18 Nov 2017 16:09:54

tztz2000 hat geschrieben:...Ich kenne eine Handvoll HRZ-Eigner persönlich und die sind durch die Bank weg mit ihrem Fahrzeug zufrieden.


So ist es. HRZ spielt qualitativ in der gleichen Liga, wie die anderen üblichen Verdächtigen. Im Gegenteil. Wer vom Innendesign und den Oberflächen der Möbel exclusive Vorstellungen hat, wird eigentlich nur dort und vielleicht noch bei Joko und Dopfer bedient.

Ob die Chemie zwischen Kunde und Firma stimmt, merkt man i.d.R. beim ersten "Sondierungs Gespräch".... ;D

Klammert man jedoch wegen einer einzigen negativen Darstellung einen Hersteller aus, schadet man sich u.U. selbst am meisten, da man vielleicht dort genau das bekommen hätte, was man sucht....

Gruß
Roman

Bluebandito am 18 Nov 2017 16:18:49

Wir hatten auch einige Mängel an unseren mittlerweile zweiten Womo und ich hatte diese hier auch gepostet.
Es waren ähnliche Mängel, aber nicht gravierend. Eine öffentliche Deformierung des Händlers hatte ich nie im Sinn, weil das heute zu leicht ist und weil es nicht zielführend ist.

sprinter4X4 war nie auf Einigung oder Deeskalation aus. Das erkennt man am Beitrag.

Ich habe Verständnis, dass man sich über ein nicht perfektes Fahrzeug ärgert, habe aber auch Verständnis für den GF, der einfach abgehauen ist, weil er sich selbst vor diesem unangenehmen Nörgler schützen wollte.

Unsere Mängel sind mittlerweile von freundlichen Mitarbeitern behoben und was die verbockt hatten, habe ich selbst repariert.
Richtig ist, dass es wenig gute Werkstätten gibt.
Was soll’s, ist halt ein Hobby.

Solofahrer am 18 Nov 2017 16:27:36

Bluebandito hat geschrieben:Unsere Mängel sind mittlerweile von freundlichen Mitarbeitern behoben und was die verbockt hatten, habe ich selbst repariert.

Was soll’s, ist halt ein Hobby.

Nun ja, natürlich ist das unser Hobby, aber die Hersteller sind doch keine Bastelbuden, wo die Arbeiten der dortigen Mitarbeiter von uns repariert werden müssen. So weit kann doch ein Verständnis nun nicht gehen, oder?

Tinduck am 18 Nov 2017 16:37:34

Darum gehts auch nicht. Hier geht es darum, in welchem Stil man mit seinem Geschäftspartner (!) umgeht. Der Kunde ist König, den Spruch kennt jeder. Aber: Könige wissen sich auch zu benehmen!

Das man sich mit barschem Auftreten und rüdem Ton keinen guten Service einhandelt, dürfte jedem einleuchten. Beim Hersteller arbeiten auch im Kundenkontakt Menschen, die man auch als solche behandeln darf. Die immer weiter um sich greifende Ansicht, dass wer bezahlt, sich nicht benehmen muss (in allen Lebensbereichen), ist mir schon öfter aufgefallen. Das fängt beim simplen ‚bitte‘ und ‚danke‘ an... ich würd schon gern mal wissen, was Leute dazu bringt, morgens beim Bäcker ein gepresstes ‚Fünf Brötchen‘ rauszublaffen, wenn sie freundlich gefragt werden, was sie wünschen.

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

bis denn,

Uwe

Roman am 18 Nov 2017 16:44:06

Tinduck hat geschrieben:...Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus....


Das gilt allerdings für beide Seiten, oder ?.... :wink:

Ich kenne nur die eine Seite persönlich und den TO von seinen Ausführungen hier im Forum. Diese möchte ich nicht anzweifeln !
Da ich es in meinem Job aber über all die Jahre mit den unterschiedlichsten Charakteren zu tun hatte, weiß ich, dass da auch mal sagen wir schwierige Zeitgenossen dabei waren.

Wenn ich nun i.d.R. mit 99 Menschen gut klar komme und mit einem nicht, muss ich dann trotzdem den Fehler bei mir suchen...?

Gruß
Roman

tztz2000 am 18 Nov 2017 17:10:33

Roman hat geschrieben:Ob die Chemie zwischen Kunde und Firma stimmt, merkt man i.d.R. beim ersten "Sondierungs Gespräch".... ;D

Deshalb wundert es mich, dass der TE trotzdem dort gekauft hat....

.... oder dass HRZ ihm was verkauft hat.... :mrgreen:

.... na ja, wir waren ja nicht dabei.... zum Glück! :wink:

gespeert am 18 Nov 2017 17:45:31

Angenommen ich haette das Vergnuegen gehabt, so ein Mobil zu bestellen.
Waere ich bei wichtigen Arbeitsschritten bei der Zwischenabnahme dabeigewesen, soweit moeglich.

Denn wenn die Wahl zwischen 'Abliefertermin einhalten koste es was es wolle' oder 'Qualitaet vor, Termin schieben' besteht, ist bei wichtigen Schritten bei mir erstmal Stop.
Dann ist Plan A out und Plan B am Zug.

Bei der Zwischenabnahme waere ich entweder dabei oder haette detaillierte Fotos verlangt.
Waere da etwas auffaellig geworden, haette ich eingeschritten.
Und wenn der geplante Endtermin damit platzt, schxxx drauf! Das heisst nicht, dass man 2 Jahre schiebt.
Nein, alle Folgearbeiten werden entspr. verspaetet stattfinden.
Und nicht im Bau noch Aenderungen verlangen, speziell groesserer Dimensionen. Dann laeuft es analog Flughafen Berlin.

Ansonsten erfolgt die Abnahme analog Lufthansa.
Optik, Technik, Probefahrt.
Und die beruechtigten roten Post-It an allen kritischen Punkten! Manche sind marginal, andere kritisch.

rkopka am 18 Nov 2017 21:08:56

Ich gehe mal davon aus, daß der ursprüngliche Beitrag, was die Fehler betrifft, stimmt. Persönliche Kontakte sind subjektiv.

Roman hat geschrieben:Ob die Chemie zwischen Kunde und Firma stimmt, merkt man i.d.R. beim ersten "Sondierungs Gespräch".... ;D

Nach der Beschreibung lief es in der Phase ja auch noch gut. Erst bei Problemen änderte es sich.

Klammert man jedoch wegen einer einzigen negativen Darstellung einen Hersteller aus, schadet man sich u.U. selbst am meisten, da man vielleicht dort genau das bekommen hätte, was man sucht....

Andererseits gibt man sehr viel Geld aus für etwas, das man vorher nicht sieht, da es ja erst gebaut wird. Also wird man jedes mögliche Risiko ausschliessen wollen. Ich hatte mit 2 Geräten von Computerzubehörherstellern ziemlich Ärger. Also werde ich in Zukunft sicher nicht nochmal von denen was kaufen, wenn es sich vermeiden läßt.

tztz2000 hat geschrieben:.... oder dass HRZ ihm was verkauft hat.... :mrgreen:

Da lief es ja wohl noch (beiderseits). Wenn also der Kunde damals so nervig gewesen wäre, hätten sie wohl nur auf sein Geld geschaut oder das unbedingt gebraucht.

gespeert hat geschrieben:Waere ich bei wichtigen Arbeitsschritten bei der Zwischenabnahme dabeigewesen, soweit moeglich.
...
Und die beruechtigten roten Post-It an allen kritischen Punkten! Manche sind marginal, andere kritisch.

Anscheinend gab es ja schon während des Baus Fehler. Und wenn man auf die Anzahlung und ein Fahrzeug nicht (für langere Zeit) verzichten will, nehmen doch viele das Fahrzeug mit in der Hoffnung, daß alles noch gerichtet wird.

Und die Aussage, einige Fehler sind OK, andere repariert man selber, ist schon bei einem günstigen Discountmobil nicht angebracht. Bei einem nicht gerade billigen Sonderbau in "deutscher Qualität" erwarte ich nur minimale Fehler, vorzugsweise gar keine - siehe die vorigen Diskussionen und die heute unübliche Abnahme durch den Hersteller sondern die Fehlersuche durch den Kunden.
Die Überprüfung solcher Beiträge ist immer schwer übers Internet. Aber wie, wenn nicht so, soll man sich ein Bild machen ? Da nutzen auch eine Reihe positiver Beiträge nicht, solange es auch negative gibt, die nicht komplett unglaubwürdig sind.

RK

gtom am 19 Nov 2017 09:25:31

Guten Morgen...

wir haben hierzulande ein sehr großes Problem was die Definition von Mängeln betrifft:

Die Normen unterliegen dem Urheberschutz !


Somit ist die Definition WAS genau ein Mangel ist sehr oft ein subjektives Empfinden.

Beispiel Spaltmaße: Je nach Norm gibt es hier eine Toleranz die anzuwenden ist. Stellt sich die Frage WELCHE Norm angewendet wird und WIE hoch die Toleranz gemäß dieser Norm ist.

Alles was nicht einer Norm unterliegt wird nach dem "Stand der Technik" und der "zu erwartenden" Eigenschaft eines vergleichbaren Produktes gewertet. Auch hier unterliegt eine Kaufsache also einer subjektiven Norm die letztendlich von einem Sachverständigen bewertet werden muss.

In der Praxis ist also nicht alles was ein Kunde als "Mangel" empfindet tatsächlich als solcher zu Werten, aufgrund der nicht zugänglichen Normenwerke ist es auch schwer einen Mangel als solchen zu definieren...

Nach einigen Jahren Praxiserfahrung ist es nach meiner Ansicht so dass i.d.R. viele Mängel innerhalb der genannten Toleranzen liegen und es oft, aufgrund eines subjektiven Empfindens, Meinungsverschiedenheiten darüber gibt. Wenn ein Hersteller sich dennoch um die Zufriedenheit des Kunden kümmert dann stellt das ein hohes Maß an Professionalität dar...

lg Thomas

marco2 am 19 Nov 2017 12:38:17

gtom hat geschrieben:
In der Praxis ist also nicht alles was ein Kunde als "Mangel" empfindet tatsächlich als solcher zu Werten, aufgrund der nicht zugänglichen Normenwerke ist es auch schwer einen Mangel als solchen zu definieren...


Also Normen sind nicht in geheimen Zirkeln gebunkert.
In jeder gut sortierten Uni-bibliothek kostenlos einsehbar. ( auch ohne Studieausweis)
Zur Not kann man die auch kaufen.
Weiterhin gilt immer noch was in jeder Norm ganz vorne steht

"Die Anwendung dieser Norm ist freiwillig"

daher ist eine Abweichung als Mangel erst
dann festgestellt wenn es letzinstandlich eingeklagt wird.

Schönen Sonntag

berny2 am 19 Nov 2017 13:52:20

marco2 hat geschrieben:Normen sind nicht in geheimen Zirkeln gebunkert.
In jeder gut sortierten Uni-bibliothek kostenlos einsehbar. Zur Not kann man die auch kaufen.
Weiterhin gilt immer noch was in jeder Norm ganz vorne steht
"Die Anwendung dieser Norm ist freiwillig"
daher ist eine Abweichung als Mangel erst dann festgestellt wenn ...

Moin Marco,bzgl. der Lesart der "Normen" kann ich nur zustimmen.
Hast von mir ein "Positiv" bekommen... und Dein Score erhöhte sich um drei Punkte :razz: .

achim49 am 19 Nov 2017 14:59:24

Hallo an alle,
ich habe diesen Vorgang mit großem Interesse verfolgt.

Es bleibt bei mir hängen, daß die Toleranz in technichen Dingen einen hohen, die gegenüber Menschen einen geringen Stellenwert hat.

Zur Sicherheit habe ich mir den Eröffnungstext gerade noch mal durchgelesen. Sicher wird einiges weniger dramatisch sein wenn man großzügig urteilt. Für mich sind aber allein die Anzahl der Dinge schon bemerkenswert. Und nicht funktionieren ist nach meinem dafürhalten mit keiner Norm dieser Welt zu erklären. Auch schreibt der Betroffene von löchrigen Dichtnähten, was gibt es da für eine
Norm oder Toleranz ? Undicht ist und bleibt undicht oder ?
Auch zu den Unterstellungen es sei ein nachtreten unter dem Tisch muß ich sagen, als Kunde sehe ich das tendenziell anders. Sehr wohl gilt, wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Und da haben wir weder den Ruf noch das Echo selbst gehört.
Nur frage ich auf welcher Seite befinden wir uns, müssen wir wirklich Verständnis dafür haben, daß wenn nicht 47, dann vielleicht 30 Mängel an einem Fahrzeug, Gegenstand, Gerät sind, das einem Jahresgehalt oder mehr entspricht ? Und ist es wirklich pingelich wenn man funktionierende und einwandfreie Ware verlangt ?
In meinem Berufsleben habe ich in Werken der Automobilindustrie erlebt, daß sich spezielle Ingenieurabteilungen damit beschäftigt haben gelieferte Anlagen, also auch extera angefertigte, so wie das besprochene Womo, nur darauf zu prüfen ob eine Recklamation möglich ist, damit die Zahlung verzögert werden konnte. Da waren wir als Zulieferer der Anlagenbauer mit betroffen, obwohl nicht Schuld.

Also es gibt im Geschäftsleben härtere Kunden als Womo Käufer.

Ein mit seinem Womo und dem Verkäufer zufriedener Leser.

Roman am 19 Nov 2017 15:17:59

Hallo Achim,

natürlich hast du mit vielem recht. Aber ich habe mir gerade auch mal wieder den ersten Beitrag des TO durchgelesen. Dort wurde folgende, für mich entscheidende Aussage gemacht:


Sprinter4X4 hat geschrieben:Von den 47 gravierenden Mängeln wurden in insgesamt 36 Werkstatt-Tagen …
… 43 Mängel von HRZ erledigt
… 1 Mangel von Fremdfirma erledigt
… 1 Mangel von uns selbst (nach Teile-Lieferung von HRZ) erledigt
2 Mängel können aus technischen Gründen nicht mehr beseitigt werden.


Ich glaube nicht, dass wenn ein Hersteller sich so um die Beseitigung der Mängel gekümmert hätte wie hier, dass ICH dann in der hier vorliegenden Form nachgetreten hätte.

Gruß
Roman

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