aber nach dem ich die 14Kg Aluflaschen in der Hand hatte und von dem geringen Gewicht (7,5Kg) erstaunt war habe ich mich dann doch für Aluflaschen entschieden. Auch der günstige Preis (620€) und die gute Beratung vor Ort haben dazu beigetragen. --> Link
Zum Thema Flaschengröße konnte ich folgendes in Erfahrung bringen:
Relevant für die Installation und Prüfung von Flüssiggasanlagen in Freizeitfahrzeugen sind sowohl die Europäische Norm EN 1949 (für die Installation) als auch das DVGW Arbeitsblatt G 607 (für Änderungen, Ergänzungen, Betrieb und Prüfung). Dieses "duale" System existiert seit 2005. Die im Jahre 2005 neu vorgestellte G 607 beinhaltet NICHT MEHR die Installationsvorschriften. Die im Internet und in einschlägigen Foren bekannte kursierende G 607 entspricht in den allermeisten Fällen der alten G 607, die in 1996 in Kraft getreten ist. Diese "alte" G 607 wurde in 2005 durch die "neue" G 607 ersetzt. Als typisches Beispiel sei hier die 15kg Regelung für innen liegende Flaschenaufstellräume genannt. Diese Regelung findet sich in der nationalen (!) Installationsvorschrift G 607 von 1996. Im Jahre 2005 wurde dann dieser Bereich gänzlich aus der G 607 gestrichen, da es inzwischen die Europanorm EN 1949 gab. In dieser findet sich dann die europaweit gültige Regelung mit den 16kg Flaschen (Fassungsvermögen)
Damit sollte geklärt sein, dass 14Kg Flaschen kein Problem sind.
Beim Thema Eintragung und Befestigung empfehle ich dringend VOR dem Einbau alles mit dem zuständigen Gasfachmann abzusprechen. Dann gibt es hinterher auch keine bösen Überraschungen und der Eintrag in das gelbe Gasheft ist kein Problem.
Ich habe ein Loch seitlich durch den Gaskasten und in gleicher Höhe durch die Aluschürze gebohrt,
den Anschluss für den Füllstutzen an der Schürze angebracht und den Füllschlauch damit verschraubt. Von außen die Bohrung im Gaskasten mit Dekalin und von Innen mit Silikon abgedichtet.



Die Flaschen mit abgeschraubtem Tragekragen in den Kasten gestellt mit den original Flaschenhaltern befestigt und zusätzlich mit einem 2 x 2 cm Alu- Vierkantrohr gegen Entnahme und Vertuschen gesichert. Das Alu- Vierkantrohr ist fest mit dem Kasten verschraubt und liegt press an den Flaschen und der vorderen Wand des Gaskastens an. Dann alle Schläuche angeschlossen.



Auf einen teuren Gasregler habe ich verzichtet, da ich die Flaschen während der Fahrt immer zudrehe. Statt dessen habe ich einen Brückenschlauch zwischen den Flaschenventilen eingebaut. (hat die holländische Fa. Gasw.... vorrätig)
Damit langt mir der originale Gasdruckregler und ein Filter von Truma.
Der Filter ist laut dem holländischen Fachmann unbedingt zu empfehlen, da er Verunreinigungen aus dem Gas zurück hält und es zu keinen Folgeschäden an den Endgeräten kommen kann. (auch bei Propangas)
Nach dem alles eingebaut war habe ich eine erste Füllung mit 10% der Füllmenge vorgenommen und alle Anschlüsse auf Undichtigkeit mit einem Leckspray überprüft. Danach bin ich zur Abnahme gefahren und der Prüfer hat alles nochmals auf Dichtigkeit geprüft und in das gelbe Gasbuch eingetragen. (Achtung, die Prüfzertifikate für die Flaschen müssen für die Eintragung vorliegen)
Dann habe ich die Flaschen bis zur automatischen Abschaltung bei 80% gefüllt und seit dem keine Probleme mehr mit dem schleppen von Gasflaschen. Das Tanken ist sehr einfach und es gibt auch überall LPG Tankstellen.
Auf diesem Foto der Füllstandsanzeige der Flaschen hatte ich schon Gas verbraucht

Beim kochen, heizen oder kühlen konnte ich keinen Unterschied zum reinen Propan feststellen.
Mit einer Flasche bin ich im April 14 Tage/ heizen, kochen und kühlen ausgekommen.

