Zusatzluftfeder
cw

Womo-Reise: Nordseeküste in Schleswig-Holstein 1, 2


frankjasper8 am 07 Jul 2014 10:37:51

Beginnend am Pfingstsonntag war ich zwei Wochen lang mit meinem Wohnmobil an der Nordseeküste in Schleswig-Holstein unterwegs. Bereits auf dem Weg dorthin hatte ich schon einige Abenteuer zu bestehen und auch "oben" in Deutschland entdeckte ich viel Neues. Und davon möchte ich Euch hier in diesem Reisebericht gern erzählen.
Also steigt ein und begleitet mich auf meiner Sommerreise :fahrrad:

1. Tag: Sonntag, 08. Juni 2014 (Pfingstsonntag)

Es geht los...
Ja, seit meiner letzten Wohnmobiltour sind nun fast genau 3 Monate vergangen und es wurde Zeit, das rollende Hotel endlich mal wieder auf die Strasse zu bringen. Inzwischen hatte ich mir neue Reifen und Alu´s gegönnt und für die sollte es die ersten Kilometerchen geben.
Alle einsteigen, die Türen schließen und bitte Vorsicht bei der Abfahrt! :autofahren:

Die erste Kilometer legte ich auf Land- und Bundesstraßen zurück und fuhr in der Region Hannover bei Laatzen auf die Autobahn A 7. In nördlicher Richtung näherte ich mich dem Autobahndreieck "Walsrode", fuhr jedoch noch vor dem Dreieck bei Schwarmstedt von der Autobahn wieder ab. Bald darauf war ich schon mittendrin im ersten Abenteuer... :magic:



Ich machte den ersten Stop dieser Reise im Serengeti-Park in Hodenhagen in der Heide --> Link , wo ich noch nie war, obwohl er nur rund 2 Stunden Fahrtzeit von meinem Wohnort entfernt ist.
Das Wetter war an diesem Pfingstsonntag genau so, wie man es sich für den Urlaub wünscht und wie es auch bei einer Großwild-Safari normalerweise ist. :)
Es war sonnig und nicht nur warm, sondern heiß. Ich stellte das Wohnmobil auf dem Großparkplatz ab und mich dann in einer langen Warteschlange an um auf die Abfahrt der Rundfahrtbusse zu warten. Schritt für Schritt und Stück für Stück näherte ich mich in der Sonne stehend dem "Bussteig" und nach 30 Minuten in der prallen Sonne saß ich dann im heißen Bus.
Der Busfahrer begrüßte uns im englischen Doppeldecker mit den Worten: "Liebe Fahrgäste, herzlich Willkommen in der rollenden Sauna!" :D Und es war wirklich sehr warm in dem Gefährt.
Dann ging es auch schon los auf die rund 10 Kilometer lange Rundfahrt durch die Tierwelt. Die teilweise schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, aber die Fotos entstanden durch die geschlossene Scheibe des fahrenden Busses. :eek:









Ja, das waren schon nette Tierchen, die man da so vom sicheren geschlossenen Bus aus sehen konnte, aber so langsam wurden die Tierchen auch etwas gefährlicher...



... obwohl sie ja eigendlich ganz friedlich da in ihrem Planschbecken standen. Der Busfahrer hatte übrigens angeboten, daß wir Fahrgäste da auch mal drinnen planschen dürften... natürlich zwischen den Tieren! :D



Na, zum Glück war zwischen Bus und diesen Mietzekätzchen so ein schützender Maschendrahtzaun. :eek:



...aber diese Löwengruppe lag direkt am Strassenrand und wartete nur darauf, daß der Busfahrer den Knopf zur Türöffnen betätigte...





... und dann stand der große Löwe tatsächlich auf und suchte sich sein neues Auto aus...


... warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute ist sooo nah! :D



... und auch dieser weiße Tiger witterte fette Beute... schnell weg!



Dann kreutzte auch noch ein Bär den Weg...





Auch ein Strauß - ich taufte ihn auf den Namen "Franz-Josef" - stand neben einem Aufseher am Wegesrand...


... und dann haben die im Serengetipark doch tatsächlich mobile Fußgängerüberwege... :D



Auch diese Nashornherde stellte sich den Parkbesuchern gern vor



... oder auch in den Weg...



Ja, es rumpelte kurz am Bus, als der Kolloss dagegen krachte, dann zogen die beiden aber doch lieber ab...



... wahrscheinlich hatten sie schnell mal die Fahrgäste gezählt und gemerkt, daß sie gegen uns keine Chance hatten. :D

So, ich muß jetzt auch weg, demnächst seht Ihr dann hier die Fortsetzung der Geschichte!

frankjasper8 am 08 Jul 2014 10:21:31

Fortsetzung

Ja, so langsam ging dann die Busfahrt durch den Serengetipark zuende, allerdings kamen wir noch bei Familie Elefant vorbei...







Und hier noch Papa Elefant, der Elefantenbulle...



... und noch ein paar Giraffen im letzten Abschnitt vor den Parkplätzen...



Dann war die einstündige Bustour durch den Serengetipark Hodenhagen beendet. Man kann, wie auf den Bildern ja zu sehen ist, auch mit den eigenen Fahrzeugen durch den Park fahren, aber ich denke, aus dem Doppeldeckerbus kann man mehr sehen. Das Busticket kostet nur 5,- € Aufpreis, man hält aber dafür das eigene Fahrzeug von Schäden frei.
Für meinen weiteren Auffenthalt im Park suchte ich mir erst einmal ein Restaurant und im SB-Teil des Lokales war noch ein schattiges Plätzchen frei. Nach dem Essen ging ich durch einen Teil des Vergnügungsparks mit einigen Karrussels für die Kleinen...







Dann war ich an der Affeninsel angekommen, wo gerade Siesta gehalten wurde. Ein paar der Äffchen waren aber dennoch draußen und schauten neugierig die Besucher an.







Einmal um die Affeninsel herum zur anderen Seite und schwupsdiwups stand ich vor dem nächsten Abenteuer...


Kommt nun mit mir auf eine interessante Djungel-Safari mit diesem offenen Unimog. Die Fahrer dieser "Kisten" sind alle total durchgeknallt :D und fahren mit den Gästen direkt zu den gefährlichen Tieren und durch tiefe Schlammlöcher oder wackelige Brücken.







Na, die Giraffen waren ja noch ganz zutraulich, aber bald schon fuhr der Fahrer doch tatsächlich direkt zwischen die Nashornherde...



und im dichten Lianengestrüpp des Urwaldes fuhren wir gaaanz dicht an den Höhlen der Löwen vorbei...





Auf einem abgestorbenen Baum hatten sich diese drei Kameraden vor dem Nashorn in Sicherheit gebracht...



... und dieser junge Mann wurde von den Straußen gefesselt, weil er sich mal ein schönes Rührei zum Mittag machen wollte...





Plötzlich schoß noch eine Schlange vom Baum herab und direkt auf mich zu...



boah, da habe ich aber noch mal Glück gehabt. Doch schon wenig später fuhren wir dicht an einem feuerspeienden Berg vorbei...



Na, habt Ihr es bemerkt? Die Löwenhöhlen waren natürlich ebensowenig echt wie die Strauße oder die Pappkameraden auf`m Baum, die Schlange war auch nur eine Attrappe und der feuerspeiende Berg existierte natürlich in der Heide auch nicht. :D

Ja, damit ging dann mein Auffenthalt im Serengetipark in Hodenhagen auch so langsam zuende und ich fuhr dann am späten Nachmittag bei großer Hitze von Hodenhagen weiter Richtung Norden auf der A 7, denn ich wollte ja an die Nordseeküste. Das Etappenziel für heute jedoch war erst einmal "nur" Hamburg und so gelangte ich durch den Elbtunnel und ein Stück auf der Elbchaussee dann zum Stellplatz an der Hafenstraße bei der Strandbar "Strand Pauli" nahe den Landungsbrücken.
Ich hatte mich gerade häuslich eingerichtet auf dem Stellplatz, da öffnete der Himmel seine Schleusen und ein Gewitterschauer prasselte über Hamburg nieder. Am Abend lief dann noch ein Kreuzfahrtschiff, die "Europa2" von Hamburg aus zur Kreuzfahrt aus...







Damit ging dann mein erster Tag auf dieser Reise zuende. Und wie es dann weiterging, was ich in Hamburg alles gemacht habe und wie meine Reise weiterhin verlief, davon berichte ich im nächsten Teil. :D

frankjasper8 am 09 Jul 2014 10:38:54

Fortsetzung

2. Tag: Montag, 09. Juni 2014 (Pfingstmontag)

Nebel lag an diesem Morgen über dem Hamburger Hafen und fast hätte ich es nicht gesehen...



... das neueste Kreuzfahrtschiff der TUI-Reederei, die "Mein Schiff 3", das am Mittwoch, 11. Juni in Hamburg getauft wurde - übrigens war Helene Fischer die Taufpatin.

Nachdem sich der morgendliche Nebel verflüchtigt und der Sonne wieder die Herrschaft über die Menschheit überlassen hatte, machte ich zunächst eine Hafenrundfahrt mit einer dieser "neumodischen" Barkassen mit dem Namen "Paul Abicht"

Also, ehrlich gesagt finde ich diese neuen Barkassen ja grottenhäßlich :razz: , aber wahrscheinlich für die Reederei gewinnbringender, weil mehr Personen befördert werden können. :D
Meiner Meinung nach sind aber die "echten", also die alten Barkassen viiiiel schöööner! ;D



Zunächst schipperten wir durch die Kanäle der Speicherstadt. Rechts und links der Wasserfläche erhoben sich mächtige rote Backsteingebäude, die in den Glanzzeiten des Hamburger Hafens als Speicher, also Lagerfläche, genutzt wurden. Von der Kaffeebohne bis zum Perserteppich lagern dort auch heutzutage noch einige Güter.





Bei schönstem Reisewetter näherte sich die Barkasse dann dem Schifffahrtsweg auf der Elbe und dem Kreuzfahrtterminal in der Hafencity. Dort lag das am Morgen eingelaufene Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 3" und als der Barkassenführer die kleine Barkasse vor den mächtigen Bug des Kreuzfahrers manövrierte, da bekam man einen Eindruck, wie groß doch so ein Luxusliner ist.





Also, wenn Ihr mal auf der Elbe oder der Nordsee auf eurer Luftmatratze liegt und träumt und plötzlich ein Schiffshorn ertönt und wenn Ihr dann eure Augen öffnet und solch einen Blick auf ein Schiff habt, dann solltet Ihr euch schleunigst einen Fluchtplan überlegen... :)
Der kleinen Barkasse aber ist zum Glück nichts passiert, denn der Luxusliner war fest an Land angeleint :D und konnte uns nichts tun.
So ging die Rundfahrt weiter, wir passierten neumoderne Gebäude...


(wobei das linke Gebäude mich irgendwie an einen Dönerbraten erinnerte)



und kamen auch an der Großbaustelle der Elbphilharmonie vorbei...

..., die ja zu den bekanntesten Bauwerken der Welt gehört, zusammen mit dem Berliner BER-Flughafen und dem Stuttgarter Hauptbahnhof. :D
Also, böse Zungen sollen ja schon behaupten, daß eher der HSV Deutscher Fußballmeister wird, bevor die Elbphilharmonie mal fertig wird. :D Na, schau´n mer mal! :D



Unsere Barkasse näherte sich so langsam den Container-Terminals. Der Container-Umschlag ist ja heutzutage der Hauptbestandteil des Hamburger Hafens. Riesige Container-Brücken an den Hafenbecken helfen beim Be- oder Entladen der Schiffe. Wurden früher zum Be- und Entladen von Stückgütern mehrere Tage benötigt, so wird heute pro Minute ein Container auf das Schiff oder vom Schiff herunter gebracht.




Allmählich neigte sich unsere Fahrt durch die Hafenbecken dem Ende entgegen und wir näherten uns wieder den St.Pauli-Landungsbrücken...


Vorbei am neuen Kreuzfahrtterminal Hamburg-Altona und der alten Fischauktionshalle am Fischmarkt in St. Pauli...



kehrte die Barkasse zum Anlegeplatz zurück und die Hafenrundfahrt ging zuende.

Noch nicht zuende war jedoch mein Auffenthalt im schönen Hamburg, aber davon berichte ich im nächsten Teil, also bleibt dran! :D

frankjasper8 am 10 Jul 2014 10:31:14

Fortsetzung

Nach einer Mittagsmahlzeit im "Nordsee"-Restaurant auf den Schwimmpontons der Landungsbrücken machte ich dann eine Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldecker-Bus





Die Stadtrundfahrt durch Hamburg dauert auch ca. eine Stunde, beginnend hier an den Landungsbrücken geht es zunächst durch die Speicherstadt zum Kreuzfahrtterminal in der Hafencity, dann an den Deichtorhallen und dem Hauptbahnhof vorbei zur Außenalster, vorbei an Villen, wo so bekannte Weltstars wie etwa Jette Joop oder Michael Stich wohnen, dann zur Binnenalster mit dem Rathausplatz, am "Michel", der Michaeliskirche vorbei und natürlich auch über die Reeperbahn und dann zurück zu den Landungsbrücken.
Leider kann ich Euch davon keine Bilder zeigen, weil ich vor lauter rechts und links schauen ganz das fotografieren vergessen hatte. :(

Nach der Rückkehr ging ich dann noch durch den alten Elbtunnel unter der Elbe hindurch auf die andere Seite des Flusses











Von der anderen Elbseite hat man dann eine schöne Aussicht auf die Skyline von Hamburg und auf die Landungsbrücken...











Herrliche Aussichten, herrliches Wetter. Ich ging dann langsam wieder unter der Elbe hindurch zurück zu den Landungsbrücken, hier mal die Ansicht von der Strassenseite:



Am Tunnelportal des Elbtunnels vorbei erreichte ich dann gleich auch den Stellplatz...







Und man sieht es ja schon auf den Fotos, das Wetter verschlechterte sich zum Abend hin wieder und es gab gegen 19.00 Uhr wieder ein kräftiges Gewitterschauer. Gerade schwamm ein riesiges Containerschiff direkt am Stellplatz vorbei...



Damit ging ein schöner Tag in Hamburg seinem Ende entgegen und am nächsten Tag stand ein Ortswechsel an. Wohin mich der Weg führte, davon mehr im nächsten Teil...

:wink: Fortsetzung folgt :wink:

frankjasper8 am 11 Jul 2014 23:16:15

Fortsetzung...

Tag 3: Dienstag, 10. Juni 2014

Es war Zeit für einen Ortswechsel, deshalb verließ ich den Stellplatz am "Strand Pauli" und fuhr auf der Elbchaussee über Oevelgönne und Blankenese stadtauswärts in Richtung Wedel. Unterwegs hielt ich noch mal am Straßenrand und stieg das steile Ufer hinab zur Elbe. Hier lag ein dicker Felsbrocken im Ufersand, der "alte Schwede"...



Dieses Steinchen wurde 1999 bei Baggerarbeiten für die Elbvertiefung gefunden und hat einen Umfang von 19,7 m und ist 4,50 m hoch.



Na ja, die Tafel könnte evtl. mal neu gemacht werden... :D :D :D

Hier vom Elbufer bei Oevelgönne hat man eine schöne Sicht auf die Containerbrücken am anderen Ufer...



Die Häuser - oder sollte ich besser Villen sagen? - hier im Uferbereich sind mit schönen Rosensträuchern geschmückt...



Über die Himmelsleiter stieg ich wieder hoch zur Elbchaussee und blickte von oben nochmal über die Elbe...





Über Wedel, Uetersen, Elmshorn und Glückstadt erreichte ich bei herrlichem Sonnenwetter den Stellplatz in Brokdorf an der Elbe...



Weil es einfach zu warm war, machte ich eine ausgedehnte Nachmittagspause. Eigentlich wollte ich eine Radtour machen, aber mein Fahrrad hatte einen Plattfuß auf dem Vorderrad. :(
Ein Kollege aus dem Forum war auch auf dem Stellplatz und sprach mich am Abend an, ich hatte den Aufkleber am Fahrzeugheck seines Wohnmobils gar nicht bemerkt, er den meinen aber schon. :)
Es war der User Avalon ( ich hoffe, ich habe das richtig geschrieben! :oops: ). Leider blieb es bei einem kurzen Gespräch, dennoch liebe an dieser Stelle.

Erst am späteren Abend wurde es etwas kühler und ich machte noch einen ausgedehnten Spaziergang am Elbufer entlang bis zum Kraftwerk und zurück. Und mit dieser Abendstimmung ging der dritte Reisetag zuende...

frankjasper8 am 12 Jul 2014 12:15:37

Fortsetzung

Tag 4: Mittwoch, der 11. Juni 2014

Die meisten Deutschen wissen ja, wo die höchste Stelle des Landes ist, nämlich auf der Zugspitze.
Wo aber ist die niederigste Stelle?
Die Antwort zeige ich Euch jetzt hier:



Nur wenige Kilometer von Brokdorf entfernt in der Nähe von Brunsbüttel befindet sich beim Ort Neuendorf-Sachsenbande die tiefste Landstelle Deutschlands --> Link Nur ein einfacher Rastplatz eigentlich, ein Kreuz und ein ca. 8 m hoher Pfahl mit einigen Markierungen



Die Markierungen zeigen die Deichhöhe und einzelne Wasserstände bei Sturmfluten an. Man sieht deutlich, daß mein Wohnmobil da nur noch ein Amphibienfahrzeug gewesen wäre.





Nach der tiefsten kam ich bald darauf zur höchsten Stelle hier im Bereich Brunsbüttel, das ist nämlich die Kanalbrücke der Bundesstrasse 5 über den Nord-Ostsee-Kanal.



In Brunsbütel machte ich einen Bummel an der Schleusenanlage. Gerade kam ein Frachtschiff auf dem Kanal entlang...



... und wurde durch die Schleusenanlage in die Elbe geschleust. Noch ist die Ausfahrt in die Elbe geschlossen...



... aber langsam öffnet sich das Tor und gibt den Weg frei.



Das Schiff setzt seine Fahrt auf der Elbe fort und ich fahre auch weiter Richtung Norden und komme über Marne, Meldorf und Heide/Holstein nach Tönning an der Eider.
Auf dem Stellplatz "Eiderblick" ist noch reichlich Platz und so richte ich mich dort häuslich ein.



Der Stellplatz "Eiderblick" wird vom Campingplatz "Am Freizeitzentrum" betrieben, der nur etwa 200 m vom Stellplatz entfernt an der Zufahrtsstrasse liegt. Dort befindet sich auch die Anmeldung, ein gut sortierter Minisupermarkt mit Brötchenservice und ein Imbiss.
Das gelbe Gebäude links auf dem Foto ist das Sanitärhaus mit sauberen WC´s,Wasch- und Duschräumen, Spülbecken und Waschmaschine. Auch die Entsorgung mobiler WC-Casetten ist möglich und für die Ent- und Versorgung der Wohnmobile ist ein Schlauch und ein Kanaleinlass neben dem Gebäude an der Einfahrt.
Etwa 30 Fahrzeuge können auf dem Stellplatz stehen. Teilweise sind die Plätze durch Hecken abgeteilt, andere durch Markierungen getrennt. Stromanschlussmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Zu den Sanitärräumen erhält man Zugang mit einer Chipkarte, die man bei der Anmeldung erhält, so kommen nur Platzgäste ins Gebäude.
Der Stellplatz liegt direkt an der Eider, angrenzend befindet sich ein Werksgelände, ein Hotelbetrieb, ein Jugendzentrum, sowie das örtliche Freibad...



... und der Badestrand an der Eider...



Viel Grünflächen befinden sich hier am Badestrand, aber Achtung! Die Eider ist Tidenabhängig, es gibt also Ebbe und Flut, Hoch- und Niedrigwasser. :wink: Vor dem Baden sollte man also schauen , ob das Wasser auch da ist, sonst steckt man im Watt fest! :)

Tönning selbst in ein kleiner Ort mit schönem alten Kutterhafen und auch einem schönen Ortszentrum. Bilder aus Tönning zeige ich Euch bald im nächsten Teil dieses Reiseberichtes.

frankjasper8 am 12 Jul 2014 21:21:50

Tag 5: Donnerstag, der 12. Juni 2014

Bei einem Rundgang durch Tönning konnte ich mir den schicken Ort mal genauer betrachten, von dem mir eine Arbeitskollegin schon einiges erzählt hat. Die Kollegin ist in ihrer Kindheit hier aufgewachsen und stammt von hier. Zunächst schaute ich mir den kleinen Stadthafen an.







Wie man ja unschwer erkennt, war gerade mal wieder Ebbe, die Boote lagen im Schlick fest. Der historische Speicher, das Packhaus wird für diverse Ausstellungen genutzt und zur Winterzeit ist dort ein Weihnachtsmarkt.
Mit mehr Wasser sieht das Ganze dann so aus:





Aber auch im Ort gibt es einiges zu sehen:



An dem linken Haus befindet sich ein Glockenspiel, das mehrmals täglich spielt,



Der Marktplatz mit der St. Laurentius Kirche im Hintergrund. Von dem 65 m hohen Kirchturm mit Aussichtskanzel hat man eine grandiose Sicht in die Umgebung von Tönning. Der mühsame Aufstieg über enge Treppen und Leitern lohnt sich wirklich.





Auch im inneren der Kirche ist es sehenswert...





Nach dem Ortsrundgang machte ich mit diesem Schiff



noch eine Rundfahrt auf der Eider zum Eider-Sperrwerk



Seht es mir bitte nach, daß ich Euch nicht jedes geschossene Foto hier im Reisebericht zeigen kann, sonst würde der Bericht noch bis Weihnachten weitergehen. Das soll es erst einmal von Tönning gewesen sein. Im nächsten Teil nehme ich Euch mit nach Friedrichstadt und dann geht es endlich an die Nordsee.

Fortsetzung folgt

frankjasper8 am 15 Jul 2014 22:01:55

So, weiter im Text...

Es ist mittlerweile der 7. Tag: Samstag der 14. Juni 2014

Von Tönning ist es nur ein Katzensprung nach



Friedrichstadt ist eine Holländerstadt zwischen den beiden Flüssen Eider und Treene gelegen. Wegen seiner Kanäle, die den Ort durchziehen, wird der Ort auch "Venedig des Nordens" genannt. Weil aber die Holländer in Friedrichstadt waren, nennt man die Kanäle hier "Grachten". Etwa 5 Kilometer lang sind die Grachten, wenn man sie der Länge nach aneinander reihen würde.



Einen großen Teil dieser Wasserstrassen kann man bei einer Grachtenfahrt mit großen Booten erleben


Das ist eine lustige Sache und ich kann das nur jedem empfehlen, die "Kreuzfahrt" dauert etwa eine Stunde, wenn der Captain sich nicht verfährt. :D Man erfährt dabei so manche lustige Geschichte und muss nicht alles auf die Goldwaage legen. :D
Zu sehen gibt es auf der Bootstour auch allerhand, Friedrichstadt aus der "Entenperspektive"











Ja, sogar eine Hafenrundfahrt gibt es in Friedrichstadt. Die dauert allerdings nur 60 Sekunden, denn der Hafen ist nicht so groß und der Bootsführer fähr halt nur eine Wende :D



... und verläßt dann den Hafen wieder...



Nur eine Hand voll Segel- oder Motoryachten dümpelten dort im Hafenbecken, das durch eine Schleuse von der Eider getrennt ist.

Extra für größere Boote mit hohen Masten wurde diese Klappbrücke gebaut



, wo nach holländischem Vorbild die beiden Teile in der Mitte hochgeklappt werden können und die Boote durchfahren können. Leider hat der Erbauer nicht bedacht, daß nur 100 Meter weiter die Brücke der Bundesstrasse über denselben Kanal führt, und die ist weder klapp-, noch drehbar. Die Schiffe kommen also nicht weiter. :D
Und weil die brücke eben nur so da steht, wird sie von Einheimischen nur "Soda-Brücke" genannt. :D
Immerhin wird sie einmal jährlich hochgeklappt, damit sie nicht gänzlich einrostet.

Ja, unsere Kreuzfahrt neigt sich so langsam dem Ende zu und der Bootsführer schippert noch ein Stück auf der Treene mit uns entlang



und zeigt uns schöne Seerosen...



Hier auf der breiten Treene dürfen auch mal die jüngsten Fahrgäste Kapitän spielen und das "Traumschiff" steuern. Dann geht die Grachtenfahrt zuende und das Boot kehrt zum Anleger zurück.



Ja und ganz nach dem italienischen Vorbild der "Costa Concordia" verlässt auch unser Kapitän das Schiff zuerst... :D , aber nur, um den Fahrgästen über die Treppen an Land zu helfen.



Auch von der Landseite hat der Ort noch einige schöne Sachen zu bieten. So sind z.B. die Stufengiebel-Häuser am Marktplatz schön anzusehen







Auf dem Marktplatz befindet sich auch dieser Brunnen...



und nur wenige Schritte entfernt steht die Remonstrantenkirche




^Fällt Euch an diesem Haus etwas auf?
Die Giebelwand ist nach vorn hin schräg. Das ist aber kein Baupfusch oder das Ergebnis eines Erdbebens. Nein, das ist so gewollt, denn...



Auch in Friedrichstadt sind mir die vielen Rosenbäumchen an den Häusern aufgefallen...





Seit Kurzem gibt es in Friedrichstadt auch einen Womo-Stellplatz, der einen guten Eindruck auf den ersten Blick machte...


Zur Zeit meines Besuchs waren allerdings laut Aushang am Platz die Sanitärräume noch nicht ganz fertig.

Ich wollte aber ohnehin nicht in Friedrichstadt bleiben, mein nächster Stopp war auf der Halbinsel Nordstrand eingeplant. Und dahin ging es dann auch.



Davon berichte ich dann im nächsten Teil, bis dann!

frankjasper8 am 17 Jul 2014 17:34:12

Das nächste Etappenziel war die Halbinsel Nordstrand, wohin ich dann auch noch am Nachmittag des gleichen Tages über Husum auf der Bundesstrasse 5 fuhr. Um Husum herum führte die Ortsumgehungsstrasse bis Hattstedt, dann ging´s auf die Insel. Für die Nacht bezog ich auf dem Campingplatz in der Nähe von Elisabeth-Sophien-Koog Quartier und stellte das Wohnmobil auf schattenloser Wiese ab.




Dem Campingplatz ist ein kleines Restaurant angegliedert und der Platzwart ist sehr nett und hat auch Tipps für die täglichen Aktivitäten. Auch kann man von hier aus gut die Halbinsel Nordstrand per Fahrrad erkunden und die Nordsee ist nur wenige Schritte entfernt hinterm Deich...

Nur wenige Häuser stehen in der Straße neben dem Campingplatz





Originell ist der Name dieser Siedlung, schaut selbst auf das Ortsschild... :D



Gleich hinter dem Campingplatz liegt der Deich und dann konnte ich zum ersten Mal in diesem Urlaub die Nordsee sehen...


Nach Norden blickend sah ich einige Hügel aus dem Watt herausragen, das ist die Hallig Nordstrandischmoor


und im Südwesten des Campingplatzes blickte ich auf den Ort Norderhafen



8. Tag: Sonntag, der 15. Juni 2014

Bereits gegen 9:00 Uhr verließ ich an diesem Morgen den Campingplatz und fuhr über die Halbinsel in Richtung Fährhafen Strucklahnungshörn im Westen Nordstrands. Auf einem Großraumparkplatz vor dem Deich stellte ich das Mobil auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz ab und ging zum Fähranleger. Mit dieser Autofähre

schipperte ich rund eine Stunde hinüber zur Insel Pellworm. Auf dem Foto ist rechts neben dem Schiff schon der Anleger auf Pellworm erkennbar und davon wiederum rechts der Leuchtturm.


Unterwegs sah man abseits der Schifffahrtsrinne sogar einige Seehunde. Für ein Foto waren sie aber zu weit entfernt.
Nach Süden blickend sah man die Hallig Südfall im Watt der Nordsee...


Nachdem die Fähre Pellworm erreicht hatte, brachten uns drei Busse vom Fährhafen etwa 2 Kilometer zum Hafen von Tammensiel, dem Hauptort auf Pellworm...






Ich mietete mir dann in Tammensiel ein Fahrrad für 4,- €/Tag und radelte damit einmal fast um die Insel. Natürlich hab ich Euch viele tolle Fotos mitgebracht. :D Ich zeig sie Euch später! :D

frankjasper8 am 17 Jul 2014 21:40:17



Ich startete meine Radtour im Uhrzeigersinn um die Insel und irgendwo bei Tammensiel am Deich schaute ich das erste Mal zurück...



Beim Blick nach vorn kam der Leuchtturm von Pellworm ins Sichtfeld
















^Dieses Foto zeigt die "Neue Kirche von Pellworm, und wo es eine neue Kirche gibt, da muss es ja doch auch eine alte Kirche geben...










Jetzt aber zurück in die Natur. Ein Reiterhof...



und zu einem Reiterhof gehören natürlich Pferde...



zu einem Bauernhof gehören u.a. Kühe und Schafe... bitteschööön!













Ja, damit ging meine Radrundfahrt über die Insel auch schon fast zuende. In Tammensiel war an diesem Sonntag Rosenfest, aber von dort gibt es keine Fotos.
Zu Fuß ging ich dann zurück zum Fähranleger am Aussenhafen über eine aufgeschüttete zweispurige Straße...




Mit dem Fährschiff "Pellworm" ging es wieder zurück durch das Wattenmeer, vorbei an einem Krabbenkutter



und nach einer guten Stunde auf dem Wasser näherte sich das Schiff wieder dem Fährhafen Strucklahnungshörn.





Ich war zurück auf Nordstrand. Wenn Ihr weitere Infos zu Pellworm haben wollt, schaut mal hier --> Link
Mein Wohnmobil wartete auf dem Parkplatz auf mich und ich fuhr zurück über die schmalen Strassen auf Nordstrand zurück auf´s Festland. Mein Fahrtziel war Husum und dort der Stellplatz des Fischhauses Loof in der Dockkoogstrasse beim Hafen.
Der SP war ziemlich voll und ich ergatterte den vorletzten Platz, leider war in der Nähe keine Strom-Steckdose mehr frei, aber es ging ja auch eine Nacht ohne E-Anschluß.
Die Kosten betragen 12,- € pro Mobil pro Nacht, Strom bei Bedarf 3,- € (plus 20,-€ Schlüsselpfand), 20,- € Schlüsselpfand für Sanitärräume mit WC und Duschen. Duschen kostet nochmal 0,50 € für 5 Minuten.
Die Sanitäranlage war sauber, wenn auch etwas spartanisch (meine Meinung!), Toilettenpapier bitte mitbringen! Der vorhandene Raum könnte besser genutzt werden :wink:

Damit ging der erste Hochseetag zuende, im nächsten Teil zeige ich Euch ein paar Eindrücke von Husum und dann geht es weiter nach Dagebüll. Also bleibt dabei, es geht bald weiter! :D

frankjasper8 am 19 Jul 2014 16:26:30

09. Tag: Montag, 16. Juni 2014

Zunächst bummelte ich am Morgen durch Husum beginnend am schönen Binnenhafen mit dem Gebäude der neuen Stadtverwaltung...



...und den schönen bunten Häusern an der Hafenstrasse...



Dann erreichte ich den Marktplatz mit dem alten Rathaus. Heute ist dort die Touri-Info beherbergt ( das Gebäude mit dem roten Ziegeldach und dem Turm )



mit der Marienkirche und dem Tine-Brunnen







Weiter ging es zum Husumer Schloß



und dem ehemaligen Wasserturm am Schloßpark




und dann ging ich langsam zum Wohnmobil-Stellplatz nahe des Aussenhafens zurück.

Vor der Abfahrt aus Husum ging ich noch im Fischhaus Loof essen und löste da meinen 2,- €-Gutschein ein, der im Übernachtungspreis enthalten ist.

Dann verließ ich Husum und fuhr auf der Bundesstrasse 5 nordwärts und dann ab Bredstedt über die Landstrasse nach Dagebüll, genauer gesagt, nach Dagebüll-Hafen.

Hier gibt es einen Wohnmobilstellplatz unweit des Fährhafens in Deichnähe.


An der Einfahrt des Stellplatzes steht ein Schild, daß der Platz nur für 10 Fahrzeuge zugelassen ist und diese 10 Fahrzeuge standen bereits darauf. Daher fuhr ich weiter und fand auf dem "Campingplatz Moin Moin" --> Link noch reichlich Platz für mein rollendes Hotel. Nur etwa 200 Meter sind es von hier zum Fährhafen, also die perfekte Stelle, das "Zelt" aufzuschlagen.
Dagebüll-Hafen ist nur ein kleiner Ort mit einigen Restaurants, einem kleinen aber gut sortierten Kaufmannsladen direkt beim CP, der auch Brötchen morgens ab 8:00 Uhr anbietet.

Meine Meinung zum Campingplatz "Moin Moin: :!:
Lage: Zentral im Ort, Restaurant am Platz und nebenan, Fisch & Fleisch, kaum Schatten, Plätze auf Rasenfläche.
Sanitärbereich "Herren": nur wenig Komfort, Dusche nur mit Kunststoffvorhängen zum WC-Bereich getrennt, 2 Duschen (0,50 €-Münzbetrieb), 3 Waschbecken, 3 WC, 3 Urinale

Für längere Auffenthalte würde ich den CP nicht empfehlen, aber als Durchgangsplatz ist es in Ordnung.

Bei einem Spaziergang in der näheren Umgebung kam ich auch am Leuchtturm von Dagebüll vorbei. Heute können dort 2 Personen einen schönen Urlaub verbringen...--> Link




Nur wenige Schritte vom Leuchtturm entfern ist der "Bahnhof der Halligbahn" --> Link




Leider habe ich nirgends Informationen gefunden, ob und wann mit dem Zug auch Touristen befördert werden (dürfen!).

So, das war es erst einmal wieder. Im nächsten Posting geht es dann auf die Insel Föhr.

frankjasper8 am 19 Jul 2014 21:33:15

Tag 10: Dienstag, der 17. Juni 2014

An diesem Dienstag machte ich eine Schiffstour auf die Insel Föhr --> Link
Vom Fährhafen Dagebüll




ging die Seefahrt mit dem Fährschiff der W.D.R. (Wyker Dampfschiff Reederei)



in etwa 50 Minuten durch das Wattenmeer hinüber zum Fährhafen Wyk auf der Insel Föhr.







Direkt vom Bussteig im Fährhafen fährt der Inselexpress ab



Mit dieser Bimmelbahn machte ich eine Rundfahrt über die Insel. Leider war mir dabei nicht aufgefallen, daß der Zug komplett von einer Dänischen Reisegruppe belegt war. Die Erklärung der Strecke und der Ortschaften erfolgte leider nur in Dänischer Sprache. Ich verstand leider nur Smöre-Bröd. :cry:
Beim Halt auf halber Strecke meldete ich mich beim Fahrer und der ließ mich dann kulanter Weide in den anderen Inselzug umsteigen. Nur die erste Hälfte der Fahrt war halt dumm gelaufen!
Nach einem schönen Blick zur Südspitze von Sylt


ging es dann mit der "Strassenbahn" weiter.



Von der Inselrundfahrt habe ich keine Fotos gemacht, da muß ich in einem der nächsten Urlaube wohl noch einmal hin. :lach:

Bei einem Rundgang im Ort Wyk fand ich aber noch genug Motive zum fotografieren. Beispielsweise diese Störche






Und nun noch ein paar Impressionen aus Wyk...










^Dieses Gebäude ist eine ehemalige katholische Kirche, die aber zu einem Bierlokal umgebaut wurde


In diesem wunderschönen alten Reetdachhaus aus dem Jahr 1711 wohnten seit jeher wohl Pastoren und ihre Familien...






Und dann begab ich mich noch auf die Strandpromenade von Wyk...








Ja, und dann hieß es so langsam Abschied nehmen von der Insel Föhr das Fährschiff "Rungholt" wartete schon im Fährhafen und "Fiete Föhr" winkt mir zum Abschied zu...





Das Fährschiff legte ab und allmählich verschwand die Insel Föhr am Horizont...


Damit ging mein Ausflug auf die Nordsee-Insel Föhr zuende und ich kehrte mit vielen neuen Eindrücken nach Dagebüll auf den Campingplatz "Moin Moin" zurück.
Doch schon am nächsten Morgen fuhr ich wieder hinaus... Hallig Hooge wartet... :D

frankjasper8 am 21 Jul 2014 09:29:30

11. Tag: Mittwoch, 18.Juni 2014

Für diesen Tag hatte ich mir einen Besuch der Hallig Hooge vorgenommen und deshalb brach ich mein Basislager auf dem Campingplatz in Dagebüll ab und fuhr bereits um kurz nach 9:00 Uhr mit dem Wohnmobil zum ca. 7 Kilometer entfernten Fährhafen von Schüttsiel. Ich war zeitig da, das Fährschiff "Hilligenlei" legte erst um 10:00 Uhr ab. Ich kaufte für 13,50 € eine Hin- und Rückfahrtkarte zur Hallig Hooge und ging langsam an Bord des Fährschiffes. Dann ging es auch bald los. Durch das Wattenmeer schipperte die Autofähre südlich an der Hallig Langeneß vorbei.


Die einzelnen Warften ragten um wenige Meter aus der Nordsee...


Begleitet wurde das Fährschiff von einigen Möven, die wohl darauf warteten, daß tierliebe Passagiere sie mit Futter versorgten...


Vor Hallig Hooge lag ein Schiff der Küstenwache vor Anker...


Dann legte das Fährschiff am Anleger auf der Hallig Hooge --> Link nach etwa 75 Minuten Fahrzeit an. Zunächst musste jeder Passagier beim Ticketschalter den "Halligtaler" zahlen, das war die Gebühr von 1,- €, die als Kurbeitrag für den Auffenthalt auf Hallig Hooge erhoben wird.

Hier am Anleger kann man diverse Fahrräder mieten, dafür war´s mir aber zu windig und zu kalt. Einige Pferdekutschen standen ebenfals hier am Anleger und brachten die Ausflügler zu den diversen Warften. Ich machte mich aber allein und zu Fuß auf den Weg, die Hallig zu erkunden.
Auf der Hallig Hooge liegen die einzelnen Warften weit auseinander ( hier der Inselplan: --> Link ) und die erste Siedlung, an der ich vom Anleger her vorbei kam, war die Backenswarft


Hier konnte man weitere Fahrräder mieten, es gab ein Café und die Aussicht auf die Hauptsiedlung der Hallig, die Hanswarft...


Dazu aber komme ich später, ich setzte erst einmal meine Wanderung fort und kam zur Kirchwarft...


mit der Inselkirche, dem Inselfriedhof und einem Wohnhaus...






Die Halligkirche "St Johannis" ist im Innern eher schlicht ausgestattet, aber dennoch sehenswert...












So, jetzt aber wieder hinaus in die Natur und hinüber zum Seglerhafen auf Hallig Hooge. Es war mal wieder Ebbe...




Wasser gab es nicht nur um die Hallig herum in Hülle und Fülle, auch auf der Hallig waren viele kleine Gräben und Teiche mit Wasser...




Dann kam ich irgendwann zur Hauptsiedlung auf Hallig Hooge, der Hanswarft --> Link

Hier gibt es mehrere Restaurants vom Imbiss bis zum Restaurant, ein Halligmuseum, ein Sturmflutkino und ein Infozentrum über das Wattenmeer.






Leider war mir ein weinig die Zeit weggelaufen und ich konnte mich nicht genauer auf der Hanswarft umschauen. Ich mußte langsam zum Fähranleger zurück, denn um 15:45 Uhr fuhr die Fähre zurück zum Festland. Vom Halligufer konnte man hinüber zur Insel Pellworm blicken und die "Alte Kirche" war schemenhaft zu erkennen...



Dann ging mein Auffenthalt auf Hallig Hooge zuende. Das Fährschiff "Hilligenlei" holte mich und die anderen Besucher wieder ab. Die Fähre war am Morgen weiter zur Hallig Langeneß gefahren ( etwa noch eine halbe Stunde Fahrtzeit ) und kam jetzt zurück. Es gibt täglich nur eine Hin- und Rückfahrt ab Schüttsiel. Jetzt brachte mich das Fährschiff wieder zurück ans Festland, wo wir gegen 17:00 Uhr ankamen.
Es wurde Zeit, nach einem Stellplatz zu suchen und ich fuhr im Wohnmobil nach Niebüll, wo ich auf den SP am Hallenbad fuhr und das Womo abstellte. Nach einem kurzen Spaziergang verbrachte ich den Rest des Tages im Womo und ging früh schlafen. So ein Halligtag macht müde. :D

Wie meine Tour dann weiterging, davon berichte ich im nächsten Teil... :D

Fortsetzung folgt

frankjasper8 am 22 Jul 2014 23:20:40

12. Tag: Donnerstag, 19. Juni 2014

Der Stellplatz am Hallenbad in Niebüll lag relativ ruhig am hinteren Ende eines großen Parkplatzes. Parkfläche auf Gras, nicht parzelliert, mehrere Stromkästen mit mehreren Anschlüssen auf dem Platz verteilt, V+E-Anlage vorhanden.
Mehrere Bäcker sind in etwa 200 m Entfernung in der Fußgängerzone, EDEKA-Markt in ca. 300 m.
Niebüll selbst hat nicht viel zu bieten, deshalb fuhr ich am Morgen auch gleich weiter, wollte mir die Autoverladung bei den Shuttle-Zügen nach Sylt ansehen. Aber am Verladebahnhof fand ich keinen Parkplatz für mein Wohnmobil. Na gut, dann eben nicht.

Da meine Urlaubstour so langsam dem Ende entgegen ging und ich noch einen Ruhetag einlegen wollte, suchte ich nach einem schönen Stellplatz, der auf dem Weg in die Heimat lag. Ich hatte sowohl hier in der SP-Datenbank des Forums, als auch in den Fachblättern schon einiges über die Plätze am Nord-Ostsee-Kanal gelesen. Einige, wie etwa den Platz in Rendsburg, kannte ich auch von vorigen Auffenthalten. Aber es sollte da einen schönen Platz nahe Rendsburg geben, und den wollte ich mal ansteuern: Schacht -Audorf.

Also wurde das Navi mit "Kurze Strecke, Schacht-Audorf" gefüttert und ich wurde einmal diagonal durch Schleswig-Holstein gelotst. Ich konnte mir die kleinen Ortschaften gar nicht alle merken. irgendwann erreichte ich dann Schleswig. Hier kannte ich mich wieder aus und gelangte dann auf der Bundesstrasse 77 nach Rendsburg. Dann fuhr ich durch den Tunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal durch und ein kurzes Stück auf der Autobahn A 210. Dann erreichte ich den Wohnmobilpark in Schacht-Audorf --> Link und fand, obwohl der Platz schon fast voll belegt war, noch einen der letzten Plätze in zweiter Reihe. Von hier hatte ich auch noch eine gute Sicht auf den Kanal. Ja, der Platz gefiel mir, wo hat man schon so eine Sicht auf die Schiffe?









Auf dem SP befinden sich jetzt auch WC und Duschen ( neu seit diesem Jahr ) im Container vorn an der Einfahrt zum Platz. (Auf den letzten Fotos links)
Die WC-Benutzung kostet 0,50 € - bei Münzeinwurf öffnet die Tür. Duschen kostet nochmals 1,- € zusätzlich.
Etwa 100 Meter entfernt befindet sich die Kanalfähre "Nobiskrug"



...und in den Ort Schacht-Audorf gelangt man nach weiteren ca. 200 m. Hier gibt es einen EDEKA-Markt mit Bäckerei, Tankstelle mit Shop, Eissalon und div. Restaurants.

Ich nutzte den Nachmittag noch für eine kurze Radtour zur Eisenbahnhochbrücke in Rendsburg

die etwa 1,5 Kilometer vom Stellplatz entfernt ist. Man sieht es ja schon auf dem Foto, das Wetter hatte sich von seiner schlechten Seite gezeigt.

Aber die Schiffe fahren auch bei schlechtem Wetter...




Da muß die Schwebefähre warten, bis das Frachtschiff die Brücke passiert hat...


Das Frachtschiff "Anina" hat die Eisenbahnbrücke passiert...


... dann kann die historische Schwebefähre jetzt ans andere Kanalufer übersetzen.







Ja, zur Zeit wird die Hochbrücke gerade etwas renoviert, deshalb sind die Stahlständer teilweise eingepackt.

Damit ging dieser Tag dann zuende und ich betrachtete das rege Treiben auf dem Kanal vom Stellplatz aus.

Fortsetzung folgt... :D

frankjasper8 am 23 Jul 2014 08:35:20

So, einen hab ich noch... ;D

13. Tag: Freitag, der 20. Juni 2014

An diesem Freitag war ich schon gaaanz früh aus den Federn geklettert, denn ich hatte mir schon zuhause den Plan ausgedruckt wann welche Traumschiffe im Nord-Ostsee-Kanal unterwegs sind --> Link und für diesen Freitag wurde gegen 06:30 Uhr das Kreuzfahrtschiff "Prinsendam" in Rendsburg erwartet. Schon gegen 05:30 Uhr war ich wach und ging bald zum Kanal mit Digicam und Video-Cam "bewaffnet". Ich wartete ... und wartete ... und wartete. Irgendwann kam dieses Schiff

... aber das ist ja nun kein Kreuzfahrtschiff.

Doch dann, es war inzwischen ca. 07:50 Uhr, erblickte ich doch noch etwas, das einem Kreuzfahrtschiff sehr ähnlich war...









Der Schlepper am Heck des Kreuzfahrers dient zur Unterstützung beim Bremsen.

Nachdem der Passagier-Dampfer dann in Richtung Brunsbüttel geschwommen war, legte ich mich erst noch einmal in die Koje. Dieser Tag war der vorletze Tag des Urlaubs, da sollte man sich ja nicht mehr überanstrengen.
Ein paar Schiffsfotos hatte ich dann später noch gemacht







und dann ging der vorletzte Reisetag gaaanz gemütlich zuende.


14. Tag: Samstag, der 21. Juni 2014

So, da war er nun, der letzte Urlaubstag. Es hieß Abschied nehmen vom Stellplatz in Schacht-Audorf. Die Rückfahrt in die Heimat stand auf dem Programm. Nachdem das Mobil fertig für die Abfahrt war und alles Entsorgt war, was entsorgt werden musste, verließ ich den Platz und fuhr auf der Autobahn A 7 in Richtung Hamburg. Ich kam gut voran, die Bahn war frei.
Dann kam das Stadtgebiet von Hamburg und der Elbtunnel. Hier hatte ich ja eigendlich mit mehr Verkehr gerechnet, wollte schon erst Hamburg umfahren, aber bisher lief alles gut.
Es wurde dunkel. Ich war im Tunnel. Ich fuhr unter der Elbe durch, war ganz unten und machte mich an den Aufstieg zurück ans Tageslicht. Kaum aus der Röhre wieder aufgetaucht, leuchteten vor mir ganz viele rote Bremslichter und vereinzelte gelbe Warnblinker. Die A 7 wurde zum Parkplatz. Also nahm ich die nächste Ausfahrt, Hamburg-Waltershof, und umfuhr so den Stau. Der Rest des Weges über die A 7 verlief dann in zwar dichtem Verkehr, aber ohne weitere Stauungen.
Am frühen Nachmittag war ich gegen 15:30 Uhr wieder in der Heimat angekommen. Ein schöner Urlaub ging damit zuende.Ich hatte einige bekannte Orte erneut entdeckt, aber auch viele Orte neu kennengelernt.

**** E N D E ****

So, nun habe ich genug geschrieben, jetzt seid Ihr dran. Hat Euch mein Reisebericht gefallen?

womopark
  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Reisebericht: Womo-Reise nach Usedom
Schöner Rastplatz bei Füssen
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt