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Reisebericht polnische Ostsee und Masuren 1, 2, 3


null550 am 20 Aug 2014 09:18:04

Julia10 hat geschrieben:Halbinsel Hela, eine schmale Landzunge die weit in die Ostsee und die Danziger Buch hinausragt.
Mai oder September sind sicher Monate, die einen Inselbesuch lohnen.


Uns ging es anfang Juni genauso mit Hela. Durchfahren bis zur Spitze (Hel), umdrehen und schnell wieder zurück. Auf der Hinfahrt haben wir einige der CP angeschaut. Auch zu der Zeit gab es nur wenige, völlig unattraktive freie Plätze. Die CPs auf Hela sind mit Dauercampern ab Anfang Mai total eng vollgestellt. Wir haben dann einen sehr schönen Platz auf dem Festland in Chlapowo gefunden.

Liebe Julia, danke für Deinen schönen RB. Er lässt mich unseren Poilen-Urlaub nachklingen.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

pipo am 20 Aug 2014 09:58:34

Auch von mir ein riesen Lob für diesen Bericht.. :!:
Teilweise haben wir identische Bilder von unserer letzten Polen Tour, daher ist Dein Bericht für uns wie in alten Erinnerungen schwelgen :mrgreen:

uschi-s am 20 Aug 2014 09:59:18

Liebe "Julia", so schön, wie Du Deine Berichte schreibst und bebilderst, kann man die ganze Tour mitfahren.

Julia10 am 20 Aug 2014 12:06:17



Mikolajki/masurische Seen

Neben dem Campingplatz, nahe des Stadtkerns gibt es einen ausgewiesenen Wohnmobilstellplatz (den Einzigen, den die ganze Zeit über gesehen habe. 2 Weg Minuten in die Innenstadt und an die Promenade, daher auch etwas lauter, weil mit einem PKW Parkparkplatz kombiniert. Der Stellplatz ist recht eng.

Ich entscheide mich für



Campingplätze in Polen bieten auch häufig Hotelzimmer an.

Rezeption Hotel und Campingplatz/ man spricht hier eher englisch, Rabatt gibt es über die Campingkarte 10 %. Ich wurde sogar darauf hingewiesen, meine Karte zu nutzen.

97 Zloty für 2 Tage mit Strom und WeLan. Die Duschen sind einfach und zweckmäßig.





Der Campingplatz liegt auf einer Anhöhe über dem Örtchen. Mit dem Fahrrad ist man in 5 Minuten ins getümmel.

Mitten in den See hineingebaut dieses Hotel der Luxusklasse, natürlich mit Anlegestegen usw.



Mit luxuröser Zimmerausstattungen wird geworben.





Kleine versteckte Restaurants finden sich im Ort überall, man muss halt ein wenig suchen.



Am späten Nachmittag zieht ein heftiges Gewitter mit kräftigen Sturmböen auf. Die Camper in den Zelten erzählen am nächsten Morgen, wie gruselig es war. Mein Womo wird auch ganz schön heftig durchgeschüttelt.

Bin ja noch immer unterwegs auf Spurensuche und und sehe, das es im Ort noch eine evangelische Kirche gibt, die den Krieg gut überstanden hat. Neben der Kirche ein kleines Museum, in der man verschiedenste Bilbel und Gesangbücher, teilweise noch aus dem 18. Jahrhundert anschauen kann. Ein kleiner geschichtlicher Abstecher in die Chronik der Kirche ist anschaulich dargestellt. Gottesdienste werden noch in deutscher Sprache abgehalten, zumindest am Sonntag.







Eine älteres Dame (84 Lenze) teilt sich mit anderen Gemeindegliedern den Kirchendienst. Wir kommen ins Gespäch. Sie ist in Mikolajki geboren, wurde von den Russen verschleppt und hat ihr gesamtes Leben hier verbracht.
Den breiten ostpreussischen Dialekt sprach sie nicht mehr, leider. Aber sie erzählte von der Gemeinde und vom Leben vor Ort. War sehr interessant :!: .





Wenn wir schon mal bei den Kirchen sind... Die katholische Gemeinde errichtete eine neue Kirche, hoch über dem Ort auf einem Hügel, weithin sichtbar.




Ein moderner Beischtstuhl aus wunderschönem massiven Holz, eine handwerkliche Meisterleistung.





Das Kirchenschiff ist mit edelsten Materialien ausgestaltet.





Fährt man die Straße an der katholischen Kirche weiter und hält sich etwas rechts, findet man einen alten jüdischen Friedhof.












Wild wachsenede Blumen und Stauden auf freiem Gelände, von dem es im und am Ortsrand große Flächen gibt..





Der Marktplatz ist ein beliebter Treffpunkt. Umschlossen von Restaurants, einem schönen Brunnen mit dem Wahrzeichen der Stadt, spielt sich auch hier ein Teil den abendlichen Lebens ab. Handgemachte Musik und eine schöne Urlaubsstimmung ist hier zu spüren und zu hören.









Eine Reiseleiterin warten auf ihre Kundschaft.





Beliebte Kanustecken finden sich hier überall. Kanus mieten, alleine oder für geführten Touren ist möglich.









Das Angebot an Schiffstouren ist groß. Kleinere Touren oder auch Tagesausflüge sind buchbar.

Fortsetzung folgt.

Julia

Julia10 am 20 Aug 2014 15:22:44

Mikolajki umgeben von Natrureservaten



Vom Campingplatz aus ist man in knapp 100 m im Wald und bald danach beginnt ein riesiges Naturschutzgebiet.

Kilometerweit fährt man über Radwege duch Wälder und Seenlandschaften. Die Wege sind gut ausgeschildert und lassen sich meisten ohne Probleme befahren.



Es sei denn, abgebrochene Äste, welche die heftigen Windböen und der Regen am Tag herunterrissen, sind noch nicht weggeräumt.






Vom Punkt



bringt eine Fähre Radler und Pkw auf die Halbinsel.
























Zu Maria Himmelfahrt einer der höchsten Feiertage in Polen, schmücken die Anwohner ihre Weggkreuze mit bunten Bändern und frischen Blumen.






Holzhäuser gehören hier zum Landschaftsbild. Neue Häuser in dieser Region sind vom Baustil oft recht ähnlich.






Auf der Halbinsel werden Tarpanpferde gezüchtet und deren Verhalten erforscht.






--> Linkührer.biz/polen-mikolajki-tarpanpferde-wildpferde-masuren-masurische-seenplatte.html


Auf diesem Hof kann man auf den Pferden reiten, Kinder und Jugendliche sind hier in großer Zahl anzutreffen.




Ein kleiner Sportboothafen mit Badestelle schließt sich dem Örtchen an.




Herden von Wildpferden leben frei in diesem Naturreservat.





Sie stehen oder liegen auf der Straße und sind sehr selbstbewußtund warten auf futterbringende Autos .

Die Pferde lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, aufheulende Motoren, Hupen oder ähnliches gebaren mögen sie nicht. Mit gesenkten Kopf gehen sie ziestrebig auf den Störenfried zu und attakieren ihn gegebenfalls.





Als ich mit meinem Fahrad dort ankam, wollte ein junges Paar mit ihrem Auto das Pferd bewegen die Straße zu räumen . Das Fahrzeug fuhr mit heulendem Motot an und das Pferd galopierte direkt aufs Auto zu. Ich stand mit meinem Fahrrad auf der Straße und hatte erst Sorge, das das Tier mich umrennt. Es tat aber so, als gäbe es mich nicht, der PKW war sein Ziel. Das Pferd machte schon den Eintruck, als würde es, im Notfall, von seinem Hausrecht Gebrauch machen.

"Wegzoll" zu zahlen ist Pflicht :!:





Wer nicht zahlt, wird gebissen :!:



Der Himmel zieht sich zu und mit der Fähre trete ich zügig den Rückweg an.








Komm gerade rechtzeitg vor dem nächsten Wolkenbruch am Mobil an.

Fortsetzung folgt.

Julia

Gast am 20 Aug 2014 19:34:50

Gerade beginnt auch ein Film in Arte über die Masuren.

suchenderainer am 20 Aug 2014 22:30:58

Hallo Julia,

super Bericht. Das weckt schon die Vorfreude auf unsere Tour im September, von Rügen ostwärts
bis in die Masuren ( sofern möglich, da nur eine Woche Urlaub).
Wie habt ihr es mit der Maut gelöst? Kommt man über Danzig auch ohne Maut zurecht?

LG
Rainer

Julia10 am 21 Aug 2014 08:59:18

Maut Strecken

Mautgebühr habe ich für einige Autobahnstrecken bezahlt. Irgendwo hinter Warschau bis an den Grenzübergang Frankfurt/Oder so 3-4 mautpflichtige Bereiche. Die Gebühr lag zwischen 6 und 44 Zloty.
Hervorragend Autobahnen, gut ausgeschildert und geführt. Es ist leicht, sich zurechtzufinden :!:

Kleingeld dabei zu haben ist sinnvoll, weil manchmal sehr geringe Beträge zu entrichten sind. Ich weiß nicht, welche Strecke ihr Euch ausgeguckt habt, aber eine Woche Zeit ist schon grenzwertig.

Ich mach dann mal weiter, damit der Bericht fertig wird.



Wer mehr darüber wissen möchte kann sich hier und an vielen anderen Stellen einlesen z.b.hier:

--> Link

--> Link

--> Link



Ein großer Stellplatz, auf dem man auch übernachten kann, bietet sich am Haupteingang an.



Wenn ich Euch raten darf, dann fahrt die Wolfschance früh am Vormittag an. Der Stellplatz wird im Laufe des Tages auch für PKW`s freigegeben, ist dann natürlich auch sehr überlaufen. Am Abend ist es sehr ruhig, man kann Fledermäuse beobachten.

Ein sehr großes Gebiet ist zu durchlaufen, in dem Milliarden von Mücken auf Besucher warten. Sich zu schützen ist sehr ratsam.

Die gesprengten Bunker dürfen, wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden.

Man kann sich Führungen anschließen und mitbuchen, hat aber auch ausreichend Möglichkeiten, bei laufenden Führungen Informationen zu erhaschen.



An diesem Platz stand das Hauptquartier Hitlers in dem der Anschlag verübt wurde.









Graf Staufenberg der am Attentat beteiligt war, wird in Polen sehr verehrt. Nur weil nich genug Zeit war, den zweiten Sprengsatz zu zünden, wurde Htler nur leicht verletzt und Millionen weitere Menschen mußten sterben.

Wenn man sich vor Augen führt, wie akribisch und weit vorrausschauend Hitler den Krieg geplant und vorbereitet hat, läuft es einem kalt den Rücken herunter.





Bis zu 6 m. Durchmesser hatten einige Bunkeranlagen.





Chemische Labore, Schießstände das Hauptquartier. Eine ganze Reihe von Bunkern waren zu unterschiedlicher Nutzung weit vorrausschauend angelegt.

Hitlers Bunker, in dem er lebte, wenn er hier war.













Langsam überwuchert die Natur die Anlagen.





Bizarre Formen entwickeln sich über Beton und herausragenden Stahlteilen.


































Kolonien von Fledermäusen haben sich angesiedelt.




Die gesamten Urlaubstage beschäftige ich mich irgendwie mit dem Krieg und dessen Folgen. Mahnmale, Kriegsgräber, Tod und Vetreibung sind mir hier näher, als in Deutschland.

Ich verlasse die Wolfsschanze mit nicht definierbaren Gefühlen, die mich auch noch die nächste Zeit beschäftigen.

Fortsetzung folgt

Julia

Julia10 am 21 Aug 2014 10:23:05

Wie schon mal geschrieben, ist meine Familien aus Ostpreußen, allerdings aus dem Memelland. Aber auch hier in Masuren wurde der Dialekt gesprochen. Wer mag, kann ja mal hineinhören. Der Charm und Witz der Menschen ist besonders.

--> Link

So, nun wird ländlich, winzige Ortschaften, weite Landschaft, Seen und Ruhe.











Hügelig, oft buckelige Landschaften, oft mit kleinen Wasserstellen oder Seen.













Und immer wieder weite Alleen.





Hübsche, frisch restaurierte Kapellen.




Der Glockenrurm aus Holz steht neben der Kirche.






Störche hocken mit ihren Jungtieren in den Nestern, es wird langsm eng und der Abflug in den Süden steht bevor.



Weite Felder mit Futterklee, die bei uns kaum noch zu finden sind.






Das Land öffnet sich :!: So wenig Autos wie hier habe ich selten gesehen. Da ich nur langsam fahren kann (Kopfsteinpflaster) sehe ich den Tag über kaum Menschen.

Knorrige Eichen, Buchen, Birken usw. säumen die Straßenränder.




Und wieder ein großer See, in dieser Region wirklich noch sehr ruhig, denn es verirren sich weit weniger Touristen hierher.





Noch lebender frisch gefangerner Fisch



der auf dem kürzesten Weg, über die Straße im Restaurant auf der Speisenkarte steht.




Birkenwälder begleiten mich auf dem weiteren Weg. Ich hab noch nie so hohe Birken gesehen.




Auf fast jeder freien Fläche ist Gevatter Adebar zu finden.



Die nächsten zwei Tage verbinge ich auf dem Campingplatz



--> Link

Die Rezeption ist bis gegen 11.00 Uhr und ansonsten ab 17.00 Uhr besetzt. Bis dahin kann man sich ein schönes Plätzchen aussuchen.

An der Rezeption vorbei, den Feldweg entlang öffnet sich der Campingplatz. Direkt am klaren See gelegen.

Toiletten, Ver- und Entsorgung befinden sich am Platz, die Duschen in der Rezeption.

Das tägliche Bad im See ersetzt die Dusche.

Übrigens, das kleine Restaurant hält polnische Suppen und Speisen bereit. Einfach nachfragen, oder die Karte lesen. Mann spricht hier deutsch.

Ich wurde sehr nett aufgenommen, zumal alleinreisende Frauen wohl eher selten sind.

Daher war ich schnell namentlich bekannt und wurde stets mit Vornamen angesprochen.

Wenn ich mich recht erinnere, zahlte ich 44 Zloty pro Tag für den Platz

Forsetzung folgt :!: .

Julia

Julia10 am 21 Aug 2014 10:43:24

Der Campingplatz, wie schon beschrieben weitäufig, teilweise schattige Plätze und ein riiiiessiger See.







Glasklares Wasser :!:











Julia10 am 21 Aug 2014 13:55:51

Wälder, aber auch offene, bewirtschaftete Flächen und riesige Naturschutzgebiete lassen erradeln, erwandern oder mit dem Boot erkunden.






Sumpfflächen breiten sich aus und lassen Bäume absterben.





Ich verfahre mich heillos, sehe dadurch Kraniche auf den großen Freifächen.







Tiefhängende Wolken kündigen einen Wetterwechsel an, heute sind es noch 33 Grad.






Ihren Beobachtungsposten wählen Kraniche so, das 4 Augen das gesamte Umfeld sondieren.






In anbetracht drohender Wolken radle ich zum Stellplatz zurück, gehe schwimmen und lecker Essen. Regnen will es heute nicht.


Am nächsten Morgen ist der Himmel grau, sehr grau. "Themperatursturz" um 8.00 Uhr auf 16 Grad (hatte ich den ganzen Urlaub über noch nicht).

Ein guter Tag für eine ausgedehnte Radtour, dachte ich. War es eigentlich auf, nur das später zu regnen begann und nicht wieder aufhörte. Dichte Alleen währen gut gewesen, gab aber keine, nicht eine Einzige :cry:

Na, gut, nun zum Anfag des Tages, es geht nach



Einem Schild zum alten evangelischen Friedhof, der bis zum dem ersten Weltkrieg genutzt wurde, kann ich nicht wiederstehen.





Ist leider aus verwaist und die Grabsteine entfernt.





Frisch geschlagenes Birkenholz steht zur Abfahrt bereit.


Stallungen von riesigen, ehemaligen Gutshöfen sind dem Verfall preisgegeben.




Das Gutshaus Hagen erhielt bereits ein neues Dach und teilweise auch Fenster. Es wird mit EU Mitteln gefördert. Scheint aber ingendwie in Stocken geraten zu sein, denn es sind keine baulichen Aktivitäten zu erkennen.




Ein kleiner Blick ins Gutshaus läßt sich erhaschen.




Laubfrösche hüpfen alle paar Meter über die Wege, leider viel zu schnell um ein gutes Foto zu machen :?












Hier ist eines der Wassersportzentren.





Diese beiden haben arge Probleme, den gleichen Rhythmus zu finden und gleiten immer wieder ins Schilf, Große Freude kommt bei den nachfolgenden Booten auf, die nicht überholen können.




Wie rudert man gleichmäßig, eine kleine Übungseinheit, bevor es auf die Seen und in die Flüsse hinausgeht. Manchmal macht es Sinn, sich einen Führer zu nehmen, denn in den vielen keinen Flüsen verirrt man sich schnell.




Landregen breitet sich aus :!: Weiterfahren oder zurück? Ich gebe die Hoffnung auf trockenes Wetter nicht auf und fahre weiter.

Und siehe da, eine trockene Strecke tut sich auf. Wer sagt, man kann in Polen nicht Radfahren, der irrt. Solche und ähnlich gut ausgebaute Wege findet man häufig in Städten oder drumherum.








Unterwegs ein mächtiges Denkmal zum Gedenken an die gefallenen Soldaten.





Ehemals Angerburg. Die Stadt wurde im Krieg zu 80 % verwüstet.
Heute noch Garnisonsstadt mit weitläufigen Kasernenanlagen, die das Stadtbild prägen.
Übrigens, es regnet Bindfäden.

Aber wenn ich schon mal hier und völlig durchnäßt bin, schaue ich mir die Stadt auch im Schnelldurchgang an. Viele Fotos habe ich nicht gemacht, das Licht war schlecht und meine Laune wurde auch nicht besser.

Ein kleiner, hübscher Hafen, noch nicht ganz fertigstellt wir von Sportbooten genutzt.





Im Freilichtmuseum sind verschiedene Baustile von Holzhäusern zu bewundert.





Ich bewundere nichts mehr und will zum Campingplatz zurück.
Es ist irgendwie kalt und nach einer heißen Dusche ziehe ich das erste mal lange Hosen und eine Strickjacke an.

Am Abend lasse ich mir eine heiße Rote Beete Suppe servieren (superlecker) und ein polnisches Gericht, dessen Namen ich nicht mehr weiß, welches aber hervorragend schmeckte..

Fortsetzung folgt :!: .

Julia

Gast am 21 Aug 2014 16:14:25

Hallo Julia,

auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank :dankeschoen:
für Deinen professionell und reich bebilderten schönen Reisebericht,
nun aus meiner alten Heimat, die ich 1957 als 8 jähriger Junge verlassen habe, verlassen mußte
und in die es mich alle paar Jahre wieder hinzieht.
Wer da einmal war, wird die Schönheit der Masuren sicher nicht so leicht vergessen.

Julia10 am 21 Aug 2014 17:14:49

Gerne Freetek, ist auch fast meine Heimat, obwohl ich nicht dort geboren bin, fühle ich mich in der Gegend ein wenig wie zu Hause.

Bin mal gespannt, ob ich es schaffe, mal nach Litauen zu kommen, Klaipeda und der nördliche Bereich interessiert mich sehr.


Aber jetzt genieße ich die letzten Tage in Masuren :!:
Und, wie kann es anders sein, durch fast tunnelartige Alleen gelange ich nach








Sind mir nicht begegnet. Übrigens, laut Reiseführer soll diese Gegend die kälteste Polens sein.





an der russischen Grenze. Wollte dort eigentlich nicht hin, aber die Gegend war sooooo schön.


Hab mich hier auch verfahren und den Ort nicht gefunden.





Und die nächste Baumallee wartet schon. Langsames Fahren ist Pflicht. Ich hatte schon Sorge, das die Stoßdäpfer meines Womos nicht durchhalten. Werde sie zu Hause mal prüfen lassen.





Die masurische Pyramide hat ein Vater für seine kleine, viel zu früh gestorbene Tochter errichten lassen


--> Link



Wo es sehr kalt ist, kann man auch Skilaufen. Ein kleines, niedliches Skigebiet :!:








Schneekanonen helfen Frau Holle, wenn die Pechmarie nicht arbeiten mag.






Ich hatte den Eindruck, das in Polen viel für Kinder getan wird. In jedem Ort Kinderspielplätze mit den neuesten und teuersten Spielgeräten, die wir uns hier in unserer Kita nicht leisten können. Überall Kinderbelustigung teilweise für kleines Gled.





Ich schaue mir, wie ihr sicher schon bemerkt habt, gerne Friedhöfe an. Die Fridhöfe in Polen sind stets sehr gepflegt und streckenweise die Gräber völlig überladen, So wie auf diesem Friedhof. Da natürliche Blumen schnell verwelken, behilft man sich mit Plastikpflanzen, die seeeeehr lange halten.





Erschreckend für mich der Friedhof in Goldap. Mehrere Reihen Kindergräber, es mögen einige Hundert sein. Teilweise im ersten Lebensjahr oder bis zum 7.- 8. Jahr gestorben. Mitte der 50 ziger bis Anfang der 70ziger Jahre sind furchtbar viele Kinder früh verstorben.



Auf allen Friedhöfen ist mir aufgefallen, das es ermöglicht wird, Bänke, teilweise zum Klappen, vor den Gräbern aufzustellen. Diese ältere Dame tauschte sich intensiv mit dem Verstobenen aus. Finde ich schön, so nah zu sein und sich setzen zu können.










Einschüsse die im 2. Weltkrieg erfolgten, bleiben auch nach dem Neuanstrich sichtbar.




Die Marienverehrung wird offen ausgelebt.





und der polnische Papst wir sehr verehrt.





Die Vorbereitung für eine Trauung sind getroffen.







Goldap wurde im Krieg mehrfach überrant und fast vollständig zerstört. Die Kirche und der Wassertum haben überlebt


--> Link


Auf den Wasserturm kann man mit dem Aufzug hochfahren und im Restaurant, mit einem weiten Blick ins Umland, eine Kleinigkeit essen.




















Auf dem Wasserturm treffe ich einen Vater mit 2 Söhnen samt Hund, die auf dem Letzten Campingplatz meine Nachbarn waren. Die Welt ist klein.







Es geht weiter, unterwegs sind jetzt mehr Kraniche als Ströche zu sehen.






Na ja, es gibt schon noch Störche, die sich hier mit Kühen de Weide teilen.





Immer noch die buckelige Landschaft der Rominter Heide, die für ihre Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen bekannt ist.







--> Link







Wir befinden und jetzt in der rominter Heide.

--> Link

Ein Naturreservat mit eine reichen Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.

Traurige Berühmtheit erlangte das ehemalige Jagdtrevier von Hermann Göring

--> Link

Falls Ihr noch Lust habt, weiter mitzureisen, braucht ihr noch etwas Geduld.


Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 21 Aug 2014 19:35:15

Langsam begebe ich mich auf die Heimfahrt und komme, eher zufällig, durch Suwalki.

Der Ort bereitet sich auf ein Fest vor.

Soundchek, laut, seeeeehr laut.




Aber die Stadt ist eine Schönheit im klassizistischen Stil, auf dem Reisbrett enworfen. Liebevoll hergerichtete Bürgerhäuser säumen die Straßen der Innenstadt. Ein lebhafter Ort.


In der Alexanderkirche und, wie an den Wochenden sehr beliebt, wird auch hier geheiratet.


















Am Park steht ein kleines Häuschen, für eine Marienstatue oder einfach nur ein Brunnenhäuschen?

















Auf der gegenüberliegenden Seite des Parks steht die














Eine schmiedeeiserne Treppe führt zum Turm.





Die Taufe eines Kindes wird hier zelebriert.





Ein Bild vom ehemaligen Papst darf nicht fehlen.




Unterweg zu meinem Übernachtungsplatz, von dem ich noch nicht weiß, wo er sein wird, genieße ich es, durch die Landschaft zu fahren.

















Ich übernachte, weil ich nicht anderes finde, auf einem Hotelparkplatz irgendwo im Nirgendwo.

Am nächsten Tag fahre ich eine sehr weite Strecke nach Warschau und ans Stettiner Haff, ein paar Tage die Ruhe genießen.


Fortsetzung folgt :!:

Julia

iwoi am 21 Aug 2014 19:43:47

Hallo Julia, Geduld werde ich haben. Obwohl ich gerne weiter die schönen Bilder und Deinen Bericht mit den vielen Informationen lesen möchte. Du machst das ganz toll. Gut hat mir auch der Link mit dem vorgetragenen Gedicht gefallen, Die Sprache erinnert mich an den "braven Soldaten Schwejk". Freu mich schon auf die Fortsetzung. von Ines

Beduin am 21 Aug 2014 21:21:17

Zum-wegen dem verfahren. Hast du kein I o Smart Phone? da kannst die so Sport bzw Lauf apps drauf laden. Ich zB habe Run Keeper. Wenn ich zum laufen vom Womo weg gehe und mich nicht auskenne mache ich das an. Das zeichnet dann die Strecke auf, so wie hier auf Bild zwei Run --> Link
Wenn ich jetzt im Ausland bin u kein Internet an habe oder hier in einem Gebiet bin wo ich dann evtl keinen Empfang habe, wird die Strecke auch aufgezeichnet, aber du siehst keine Karte sondern nur ein Raster auf einem weissen Hintergund. Zum kucken in welche Richtung das Womo steht reichts alle mal.

Julia10 am 21 Aug 2014 21:39:13

Habs nicht so mit der Technik :? Hab zwar ein Smartfone, aber dort oben oft kein Netz.

Mein Navi hatte eine Wackelkontakt und ging immer wieder aus. Beim Radeln verlasse ich mich auf meinen Orientierungssinn :?

Klappt meistens :D na ja, zu 90 %.

Aber die Umwege sind auch oft spannend :D

Aber icwer mal versuchen, die Apps zu laden, vielleicht komme ich damit zurecht. Danke für den Tip.

Julia

Anne42 am 21 Aug 2014 22:32:36

Julia, ich kann mich garnicht satt sehen an deinen Fotos, danke für diesen tollen Bericht, habe so viele Bücher über diese Gegend gelesen, war aber noch nicht dort. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Julia10 am 22 Aug 2014 09:13:44

Heute also Warschau :!:

Viel erzählen kann ich nicht über die Stadt. Bin an einem Sonntagmorgen durchgefahren (war auch gut so, freie Straßen). Mein Navi hat einen Wackelkontakt und fiel zwischendurch immer wieder aus. Kommt gut in einer Großstadt :?
Für Warschau muss ich mir irgendwann mehr Zeit nehmen. Ein paar Tage, evt. auch mit dem Flugzeug und sich im Hotel einmieten.
Warschau wurde im Krieg sehr stark zerstört. Um so überraschender war für mit die Aufbauleistung. Eine wunderschöne und moderne Stadt.





Wer etwas nachlesen möchte findet hier einige Informationen.


--> Link



































Das Königsschloss





















Das sozialistische und das moderne Warschau.








Warschaus Wahrzeichen, der Kulturplast.

Calibri (Textkörper)








Breite Prachstraßen, mittig fährt die Straßenbahn, meistens :)













Alt und neu ergänzen sich harmonisch.






St. Kasimir, glaube ich :?: :idea:





Als mein Navi sich wieder gefangen hatt, führte es mich erst mal in eine seeeeehr enge Sackgasse an der Fußgängerzone. Gut das am Sonntag kaum Fshrzeuge unterwegs waren, so quälte ich mich mühsam rückwärts aus der Straße.















Weiter auf dem Weg gen Westen nehme ich diesmal die Autobahn.





Bin begeistert, gut ausgebaut und völlig leer (kein Wunder am Sonntagmorgen)

Diese Mautanlage ist noch nicht in Betrieb.






Übrigens Maut wird unterschiedlich erhoben. kurze Strecken zu Beginn, für längere Strecken zieht man ein Ticket und zahlt am Ende. Da man vorher nicht weiß wie lang die Strecken sind, immer erst in Ruhe schauen.



Eine schnuckelige kleine Knutschkugel.










Modern gestaltete Autobahnbrücken überspannen die neue Autobahn. Bin faszieniert von der Vielfalt der Brückenbauten. Keine 08 15 Brücken wie in Deutschland.













Ein kleiner Schlencker, weg von der Autobahn.


Theo wir fahrn nach Lodz :!:

--> Link


Leider fahre ich nur durch die Stadt, aber sie wäre auch einen längeren Abstecher wert.


Eine Großbaustelle geht mitten durch die Stadt. Ich bin froh, als ich die Stadt verlassen kann. Umleitungen sind nicht so gut ausgeschildert.













Wieder auf der Autobahn fahre ich über Frankfurt/Oder ans Stettiner Haff, um einige Tage auszuspannen.

Forsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 22 Aug 2014 10:50:50

Ich fühle mich in Altwarp ein wenig, wie zu Hause. Himmlische Ruhe, ein interessanes Umfeld (wenn mal die Natur mag und erträgt).

--> Link

--> Link

Ohne einen Gang ans Haff geht es nicht :!:
















Am nächsten Tag, klare frische Luft, weite Sicht :!:































Sonnenaufgang am nächsten Morgen, ist das nicht schön :?:




Dafür stehe ich gerne früh auf :!:



Ich bin nicht die einzige Frühaufsteherin.





Auch die Möwen sind schon wach.




Heute steht eine Radtour auf dem Programm.

Auf einer Friedhofsmauer halten Ziegen Ausschau. Sie beobachten mich argwöhnisch.



Ob die Herde wohl entlaufen ist oder wild lebt :?: :?: :?:







Ich kann mich nicht vorstellen, das die Angehörigen von diesem Besuch begeistert sind.






Eine Ziege ist von der Mauer gesprungen und sucht nun den Weg zu ihren Artgenossen.

Ein Erdgruft ist nicht so häufig auf Friedhöfen zu finden.


















Auf dem Weg zum botanischen Garten nach Christiansberg



Eine Fachwerkkirche.



Auch hier werden die Gemeinden immer kleiner und so bietet es sich an, einen Teil der Kirche für die Gemeindearbeit mitzunutzen.








--> Link

Wer Blumen und Pflanzen nicht mag, sollte jetzt einfach weiterklicken.


Eine große Anlage, die Privat betrieben wird. Ein Paar hat sich vor einigen Jahren den Traum vom eigenen Botanischen Garten erfüllt. Er wachst stetig und ist zu jeder Jahreszeit intressant.

Wer denkt, ich könne etwas über die verschiedenen Pflanzungen berichten, der irrt. Ich kenne mich mit Blumen usw. nicht aus, finde sie aber trotzdem schön.


Kleine ruhige Nischen laden zum entspannen und beobachten ein.







Verschlungene Wege eröffnen immer wieder neue Perspektiven.






Schattengewächse























Heidegarten









Steingarten etwa 2,5 m hoch.






Hunderte unterschiedlichster Staudenarten blühen auf dem Gelände.






Verschiedenste Arten von Sonneblumen dürfen nicht fehlen.













Sonnenblume und Schmetterling werden eins.



























Üppige Staudenbepflanzungen in einigen Bereichen.




Ein kleiner "Roboter" zieht seine Runden und hält den Rasen kurz.




























Der "Chefkater" streunt hochnäsig durchs Gelände und würdigt mich keines Blickes.






Am Eingang steht ein kleiner Imbisswagen mit Sitzgelegenheiten. Hier kann man sich mit einem Getränk versorgen und sich ein hübsches Plätzchen auf dem Gelände suchen.

Die Soljanka und der selbstgebackene Kuchen sind sehr zu empfehlen.


Der Himmel zieht sich bedrohlich zu und ich mache mich auf den Rückweg. Kaum angekommen, geht ein kräftiges Gewitter nieder. Glück gehabt :!: .

Fortsetzung folgt :!: Wahrscheinich der letzte Teil :)

Julia

Julia10 am 22 Aug 2014 12:41:08

Mein letzter Urlaubstag beginnt. Morgen Fahre ich heim :(

Das Wetter ist durchwachsen, mal Sonne, mal Wolken, aber immerhin trocken.

Mit dem Schiff lasse ich mich nach




übersetzten und fahre mit dem Fahrrad um den See zurück. Die Strecke beträgt etwa 30 km


--> Link

Ein neuer Stell- und Campingplatz ist vor einigen Tage eröffnet worden.


--> Link

Im Örtchen ist in den Letzten Jahren enorm investiert worden. Straßen sind gepflastert, eine neue Uferpromenade mit Aussichtsturm errichter und viel mehr. Ein Abstecher lohnt sich wieder.

Der Hafen von Altwarp.









Das Rathaus von Neuwarp




Promenade








Die restaurierte Kirche mit einem besonderen Altar



und einem riesigen Kanonenofen.








An der Promenade gibt es kleine Restaurants, die landestypische Speisen anbieten. Euro sind sehr beliebt, der Wechselkurs nich unbedingt zu unseren gunsten. Im Ort kann man am Automaten Zloty erhalten. Einakufen ist in kleinen Läden möglich.

Früher




und heute





das







Der Abstecher in den Ort heute nur kurz, weil ich zurück radeln möchte. Auf einem geteerten neuen Radweg rolle ist aus dem Ort heraus und finde die Einfahrt in den Radwanderweg um den See.








Die ersten 5 km bin ich völlig alleine, kein Mensch kommt mir entgegen.



Ich radle durch Mischwälder oder wie hier ein kleiner Birkenwald. Hin und wieder Sandstrecken, da ist schieben angesagt.












Grenzübergang von Polen nach Deutschland. So einfach kann es sein :!:

















Grenzverlauf, ein kleines Bächlein.








Zum Mittagessen kehre ich hier ein. Essen ist gut und nach so viel Fisch schmeckt mit heute ein Stück Fleisch besonders gut.







Von einem Aussichtsturm aus ist der Blick über den See möglich.







Die Durchfahrt zum Haff voraus.







Bilder hochladen dauert jetzt seeeehr lange. Später die letzten Urlaubsbilder.

Julia

Julia10 am 22 Aug 2014 16:52:06

Ein kleiner Umweg zu russischen Sodatenfriedhof in Altwarp. Der Friedhof ist neu hergerichtet, die Kreuze und Gabbsteine bekamen einen neuen Anstrich. Es ist eine besondere Athmospäre hier, mitten im Wald eine solche Gedenkstätte zu finden.

Von weitem sahen die Kreuze wie Figuren auf einem Schachbrett aus.











Das dauer mir zu lange, die Fotos zu laden. Probiere es später noch mal..

Julia

Auf den letzten Metern macht der Server schlapp??? Bilderhochladen ging bisher so schnell, jetzt braucht es fast 2 Minuten für ein Bild.


Am Nachmittag nutze ich die Gelegenheit einer kleinen Haffrundfahrt. Es ist bewölkt bis klar, sehr windig und kalt auf dem Wasser. Bin froh, meine Windjacke eingesteckt zu haben.





Nochmal die Strecke nach Neuwarp , durch den Hafen, um Touristen rüberzubringen. Dann gehts in Richtung Kaiserkanal.


Ein Reiher warten auf ein schmackhaftes Abendessen.








"Skyline" von Altwarp mit neuer Uferpromenade











Ausguck mit Fernsicht :!: Es ändert sich nichts, die Altwarper werden auch weiterhin beobachtet, allerdings aus anderen Gründen als zu Zeiten des kalten Krieges.







Je nach Fahrtrichtung schaukelt das Boot kräftig.









Wir schaukeln am Stellplatz vorbei. Meine Womo wartet dort auf mich.


















Möwen begleiten uns.








Dauert mir jetzt echt zu lange, das Laden der Bilder.

versuche es später noch mal

Julia

Julia10 am 22 Aug 2014 18:36:59

Einfahrt zum Kaiser-Kanal

--> Link

Links Insel Usedom recht Kaseburg



















Mein Resümee :

3 ½ Wochen Sommerurlaub, ca. 3 Wochen in Polen
PKW ca. 4000 km Fahrrad 400 km
750 Euro Bargeld (und natürlich Kreditkarte) mitgenommen.
Getankt , bis auf einmal (um meine 250 Zloty loszuwerden) sonst über Kreditkarte
120,00 Euro und 60 Zloty mit nach Deutschland gebracht. (letzte Urlaubstage ausgegeben)
9 l auf 100 km gebraucht.
Ich danke meinem Mobil (auf Ford Basis) für die gehaltene Treue. Es hat alle Widrigkeiten überstanden. Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher, herunterfallende Eicheln, Gewitterstürme mit riesen Regentropfen (reichten für eine Dusche). Den starken Böen hat er getrotzt, der Hitze, bis zu 40 Grad auch.

Etliche Male essen gegangen, nichts außer der Reihe eingekauft.
War ein äußerst günstiger Urlaub.
Habe viel erlebt und gesehen, nette freundliche Menschen getroffen.
Die Verständigung war einfacher als gedacht.
Es gab keine Situation, in der ich mich nicht sicher fühlte.

Meine Vorbehalte wurden nicht, aber auch gar nicht bestätigt.

Polen bleibt ein Land, das ich bereisen möchte aber…
Nicht in der Ferienzeit! Mai Juni oder ab Ende August ist, glaube ich, eine gute Zeit, es sei denn, man bewegt sich außerhalb der Touristengebiete. Ostseeküste und Teile Masurens fallen dann raus!
Unbedingt möchte ich noch mal nach Danzig und Warschau, aber auch in die Gegend an der russischen Grenze. Der Süden Polen reizt mich auch, aber auch …. Eigentlich würde ich mich überall gerne umschauen.
Und…. das Wichtigste ist, ich brauche mehr Zeit, viel mehr Zeit. Es war einfach zu knapp um sich in Ruhe und etwas intensiver umzuschauen.

Ich hoffe, die Reise hat Euch gefallen :!:

Julia

nuvamic am 22 Aug 2014 19:03:19

Julia10 hat geschrieben:Ich hoffe, die Reise hat Euch gefallen :!:

Hat sie! Seeeeeeeeeeeeeeeeehr :D

tonoba am 23 Aug 2014 22:59:00

Toller Reisebericht!!!
Danke

BurnerWil am 23 Aug 2014 23:09:04

Einfach Super, vielen Dank

Beduin am 24 Aug 2014 08:33:01

Doch, hast klasse gemacht! Wir wollten ja ursprünglich am Mittwoch in die Bretagne, weil das Wetter da nicht soooooo gut aussieht stand auch kurz mal Polen auf dem Programm. Im Moment tendieren wir aber zu Kroatien. Bin gespannt wo wir letztendlich landen.

Was ich witzig fand, das du dich im Haff auch so "Heimisch" gefühlt hast. Ging mir ja damals genauso :)
Bin ja auch gerne im Osten, da wo meine Mutter geboren wurde u sage immer "Die Gene erinnern sich wo sie ursprünglich her kamen" :)

Anne42 am 24 Aug 2014 09:58:03

Julia, ein ganz großes Dankeschön für diesen Reisebericht, so interessant und eindrucksvoll, schade, dass deine Reise zu ende ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Julia10 am 24 Aug 2014 10:34:15

Ja Anne und morgen beginnt der Arbeitsalltag wieder :cry: Na ja, ganz so schlimmist es auch wieder nicht :?

Noch 29 Monate und 5 Tage :D :D :D

Julia

Julia10 am 24 Aug 2014 11:07:06

Zitat Beduin: Was ich witzig fand, das du dich im Haff auch so "Heimisch" gefühlt hast. Ging mir ja damals genauso :)
Bin ja auch gerne im Osten, da wo meine Mutter geboren wurde u sage immer "Die Gene erinnern sich wo sie ursprünglich her kamen" :)

Ist schon komisch, nicht wahr??? Obwohl in meiner Familie wenig über die Heimat gesprochen wurde, oder ich es nicht so bewußt mitbekommen habe, rührt mich die Landschaft am Haff und die Menschen die dort gebleiben sind.

Julia

BurnerWil am 24 Aug 2014 11:10:14

Julia10 hat geschrieben:Ja Anne und morgen beginnt der Arbeitsalltag wieder :cry: Na ja, ganz so schlimmist es auch wieder nicht :?

Noch 29 Monate und 5 Tage :D :D :D

Julia

Bei mir sind es noch 35 Monate ;D

Julia10 am 24 Aug 2014 11:24:07

Ist ja auch überschaubar Winfried :)

Kann man langsam beginnen, sich darauf zu freuen :freude: :freude: :freude: die länge der Reisen selbst zu bestimmen.

Julia

suchenderainer am 24 Aug 2014 22:30:24

Hallo Julia,

danke für den schönen Reisebericht.
Das schenkt schon die richtige Vorfreude auf unsere, sehr kurze,
Einwochentour.

Hoss am 06 Sep 2014 17:38:21

Hallo Julia,

ein herzliches Dankeschön für diesen wunderschönen Reisebericht und die wirklich tolle Bilder.

aus Dülmen Hoss

bernardo am 11 Sep 2014 20:34:29

Hallo Julia,

ein ganz toller Bericht, besonders interessant wegen der "Bebilderung", wodurch man sich noch mehr mitgenommen fühlt.
Wir sind derzeit in Leba, haben gestern die ca. 40m hohe Sanddüne besucht, eine wunderschöne Gegend.

Darf ich mit erlauben, auf eine Besonderheit bei Mikolaijki aufmerksam machen ? Ca. 20km hiervon entfernt liegt Krutyn/Krutinnen, ein Wassersportparadies. Auch wer sonst nichts damit am Hut hat, sollte dort ein Paddelboot mieten und die Strecke nach Ukta fahren, offenbar der schönste Abschnitt auf diesem Flüsschen. Denn anfangs fühlt man sich wie auf einem Bach im Urwald, und man kann mit leichter Strömung die ca. 13km leicht in 4 Std. schaffen. Für umgerechnet 10.- bis 12.- € wird man nach der Fahrt auch noch zurückgebracht.

Leider haben wir im September kein so schönes Wetter, abends muß man schon mal heizen, denn nachts liegen die Temperaturen bei 8 Grad. Und in Leba haben die meisten Lokalitäten geschlossen : es ist Herbst, der CP macht am Sonntag dicht.

Mach weiter so mit den Berichten, eine Bereicherung des Forums.

Herzlichst

Annette und Bernd

ottomar am 12 Sep 2014 01:07:19

Ein super Tipp!

Und so sieht es dort aus:


Gast am 19 Jan 2015 00:19:49

Hallo, wir wollen im Sommer 2,5 - 3 Wochen über Potsdam, Usedom, Swinemünde an der Küste entlang nach Danzig.
Ab wann ist da mit "Hochbetrieb" zu rechnen ? Sind flexibel, Planung derzeitiger Start um den 15.6.

Danke und aus Kehl,
Horst

Gast am 19 Jan 2015 07:19:06

Sobald in Polen die Sommerferien beginnen.
Das ist so um den 27.06. - Ende August.

Julia10 am 19 Jan 2015 17:53:29

Wie Peter schon schrieb

--> Link

Alle polnischen Kinder haben gemeinsame Sommerferien, nicht wie in Deutschland, wo jedes Bundesland seine eigenen Ferien zelebriert.

Der Mai ist ein wunderschöner Monat zum Reisen. Denkt daran, je weiter gen Osten, um so später setzt sich der Frühling durch.

Hartgesottene Baden dann auch schon in der Ostsee.

Ich wünsche Euch eine erlebnissreiche Tour.

Julia

Gast am 22 Jan 2015 09:51:26

besten Dank für Eure Hinweise. Dann ist der 26.6. für uns Deadline :D

,
Horst

DACK22 am 31 Jan 2015 11:50:48

Moin,Moin,

ein Super Reisebericht!! Obwohl ich die Strecke schon mehrfach gefahren bin, wundere ich mich über Dinge aus deinem Reisebericht, die ich bisher übersehen habe. Das reicht für eine komplette neue Tour.
Ich bereise Polen schon seit über 12 Jahren und kann deine Erfahrungen zu Land und Leuten nur bestätigen.
In diesem Jahr geht es nach Südpolen, beginnend im Riesengebirge, entlang der hohen Tatra bis an die ukrainische Grenze.
Ich bin Polenfan!!

aus dem hohen Norden von der Elbe

Nordlicht Rainer

Julia10 am 31 Jan 2015 13:41:33

Hallo "Nordlicht" Rainer,

danke für Deinen Beitrag. Ich freue mich immer über positive Rückmeldungen.

Für mich war es die erste Polenreise, aber nicht die Letzte.

Mich würde der Bereich Riesengebirge und Hohe Tartra ebenfalls interessieren. HAbe vor Kurzem einen Bericht über Südpolenen im Fernsehen gesehen. Es schaut dort teilweise wie in Schootland aus. Mal schauen, vielleicht fahre ich dieses Jahr dorthin.

Habe noch nicht so richtig angefangen, ein Ziel festzulegen und zu planen.

Julia

trollisw404 am 23 Jun 2015 11:24:31

Hallo Julia herzl Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Mache ihn zur Grundlage meiner Planung mit einer Reisegruppe im Sept. kommenden Jahres. Bin gespannt auf weitere Berichte von Dir

Julia10 am 23 Jun 2015 16:04:13

Wünsche Dir eine erfolgreiche Planung :!: . Bin mal gespannt, welche Route Du auswählst trollisw404 (Wo).

Julia (Mo)

axel1964 am 12 Jul 2015 21:13:36

Hallo Julia,

danke für deinen tollen Reisebericht. Da kriegt man direkt Lust, direkt aufzubrechen und die Tour nachzufahren.
Ich war im vergangenen Jahr in Litauen, meine Frau ist Litauerin und ich habe Vilnius, Kaunas, Palanga, Klaip?da und die Kuhrische Nehrung kennenlernen dürfen. Die Nehrung ist der absolute Hammer, ich habe selten etwas so schönes sehen dürfen. In Nidden( litauisch Nida) ist ein sehr schöner CP. Und auch das Hinterland ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Wenn du mal wieder im Osten bist, kann ich dir das Baltikum also waermstens empfehlen.

Viele liebe

Axel

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