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Reisebericht polnische Ostsee und Masuren 1, 2, 3, 4, 5 ... 7


Julia10 am 16 Aug 2014 13:26:59

Ich bin zurück von meiner Polenreise!
An der Ostsee entlang, durch Masuren und über Warschau zurück nach Deutschland.
Viele interessante Eindrücke und Erlebnisse, sommerliche Temperaturen bis zu 39 Grad, klare Seen, nette und freundliche Menschen und vieles war einfacher, als ich dachte.
Die Sorge, mit könnte etwas unfreiwillig abhanden kommen, wurde immer geringer. Am Ende des Urlaubs hab ich immer häufiger vergessen, mein Fahrrad abzuschließen. Ich hab mich sehr sicher gefühlt und wenn ihr Lust habt, nehme ich Euch mit auf meine Reise.
Wieder zu Hause zeigt mein Womo Tacho 3950 und der meines Fahrrades 450 km an.
Es gibt also viel zu sehen!
Hier meine Reiseroute
Kleinmachnow am Teltowkanal
Über Szczecin nach Swinemünde
An der Ostsee entlang bis Kolobrzeg ehemals Kolberg
Dartowo/ehemals Rügenwalde hier wurde die Rügenwalder Wurst erfunden wurde
Leba
Halbinsel Helska
Puck
Gdansk
Elblag
Liuawa
Nidzica/ehemals Neidenburg
Mikolajki
Wilczy Szaniec/Wolfschanze
Weggorzewo
Goldap
Suwalki dann Richtung Warschau und ein paar Tage Erholung am Stettiner Haff in Altwarp

Meine erste Station und Übernachtung nach einer völlig staufreien Fahrt (an einem Freitag) von ca. 450 km der Campingplatz Kleinmachnow.

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Schnell ist ein schöner Stellplatz am Kanal gefunden.



Ein wenig Bewegung nach der langen Fahrt tut gut und so radle ich an den Wannsee. 6 km vom Campingplatz entfernt, durch den Wald und auf einem inzwischen geteerten Radweg.





Der S Bahnhof Wannsee ist gut zu erreichen. Touren um den Wannsee mit vielen schönen Badestellen ist gut möglich. Dafür habe ich allerdings heute nicht die Zeit.




Am kleinen Wannsee das Grab von











Wundeschöne Villen am kleinen Wannsee :!:



Am nächsten Morgen ist es wieder sehr warm :!: . Bereits um 8.00 Uhr zeigt das Termometer 25 Grad.

Ich enschließe mich daher, nicht über Usedom nach Polen zu fahren sondern die Autobahn zu nehmen.







Polens Bevölkerung ist sehr katholisch und überall an den Straßen findet man die unterschiedlichsten Kreuze.



Mit der kostelosen Fähre setzt ich nach



über.

Vor meinem Urlaub habe ich mein Womo gründlich gereinigt, diesmal auch das Dach. Sieht es nicht guuuuut aus?














Am Nachmittag fahre ich auf den Campingplatz

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Preis für eine Nacht mit Strom 44 Zloty. Man wird auf dem Platz eingewiesen. Zahlen kann man hier nur mit Zloty und wird. Sofern man kein polnisches Geld hat, an die angrenzende Wechselstube verwiesen, deren Kurs immer gleich hoch ist. In der Altstadt gibt es mehrere Banken, die gute Wechselkurse anbieten, teilweise werden die Kurse auf Laufbändern angegeben.

Anzuraten ist, nicht gleich große Summen zu tauschen, sondern lieber in Ruhe schauen, wo der Kurs am günstigsten ist. Das Gleiche gilt fürs tanken. Auch hier sind die Preise recht unterschiedlich.

Meine erste Erkundung der Stadt schockt mich ein wenig.



Die Promenade und die Strände nutzen tausende von Menschen. Es gibt Belustigungen für Kinder, Automaten und l laute Musik, Restaurants und jede Menge Menschen an der Promenade.
Am Strand liegt man eng gekuschelt aneinander, ob man will oder nicht.

Ich habe nicht weiter fotografiert, muss erst mal in Ruhe ankommen und morgen schaue ich weiter.

Julia

Julia10 am 16 Aug 2014 14:38:43

Am sehr späten Nachmittag mache ich mich doch noch mal auf den Weg in Richtung Hafen.



Die Fähren von und nach Skandinavien laufen ein.



Krananlagen löschen auch heute noch die ankommenden Schiffe.



In den nächsten Tagen begenen mir noch ettliche Bunkeranlagen, Kriegerdekmale und Erinnerungen an die Kriegswirren des ersten und zweiten Weltkrieges.

Da ich vergessen haben, mein Mückenabwehrspray aufzutragen, sind die ersten Blutsauger fündig geworden.

Wer empfindlich auf Mückenstichte reagiert, sollte sich immer einsprühen.

Der erste Tag in Polen neigt sich dem Ende zu, morgen schaue ich mir die Altstadt an und dann gehts weiter, an der Ostsee entlang.



Einge hübsch gestaltete Häuser am Wegesrand.




Die Hafeneinfahrt mit den Industriegebäuden im Hinterrgrund.

Der Wasserturm








Ein restauriertes Verwaltungsgebäude.



Jeden Abend, so berichtet ein Frau, füttert sie die streunenden Katen im Hafen.





In ?winouj?cie findet man überall Fotos, die vor dem Krieg aufgenommen wurden. Hier der HAfenbereich mit dem Wasserturm und dem Verwaltungsgebäude, weiter hinten der kleine Hafen.

Der Sportboothafen heute ist mit Mittel aus dem Europäischen Font neu gestaltet, kleine, nette Restaurants zum Teil mit Lifemusik bieten leckere Speisen an. Da der Hafen etwas abseits der Touristenzentren liegt, geht es hier etwas beschaulicher zu.







Der Leuchtturm auf der anderen Seite des Flusses.








Weiter am Hafen enlang kommt man zur









Es ist schon recht spät und das Museum schließt bald. Gerne hätte ich mir die Bungekanlage angesehen.





Julia10 am 16 Aug 2014 15:29:35

Am nächsten Morgen, nach einer sehr ruhigen Nacht auf dem Campingplatz, fahre ich in die Altstadt.

Mit dem Fahrrad knappe 5 Minuten vom Platz entfernt.
Kleine, hübsche Geschäfte, die üblichen kleinen Gemüse und Obstgeschäftge, aber auch Bäckereien und Metzger mit guten frischen Wurstwaren laden zum Einkaufen ein. Hier ist es deutlich günstiger, als in der Nähe des Strandes.

In der Deutschen Bank wechselt man zu einem guten Kurs.

Die Altstadt wird gerade aufgehübscht. Die Straßen sind teilweise schon neu gepflastert, der große Platz ist mit Wasserspielen, wie fast überall in Polen, bestückt.



Früher



Heute



Früher


Heute leider nicht mehr viel davon übrig.



Wer Bilder vom Strand oder "Polenmarkt" vermißt, wird sie hier nicht finden. Strand gibts später noch reichlich. den Markt habe ich mir geschenkt, weil ich vor einigen Jahren schon mal dort war.

Über die

geht es weiter in Richtung Ostseeküste.

Viel kleinere Badeorte, die sehr überlaufen sind, schließen sich an.



Auch in Polen sind Sommerferien und sollte ich noch einmal hierher, an die Küste fahren, würde ich Mai Juni oder den September bevorzugen.

Alles, was man für einen gelungenen Strandurlaub benötigt, findet man in vielen kleinen Geschäften.



So, oder so ähnlich sieht es in den meisten kleineren Urlaubsorten an der Ostsee aus. Hier sind die Strände meist überfüllt. Ruhiger wird es erst, wenn man sich außerhalb der Ortschaften bewegt.



Ein wenig landeinwärts finde ich eine kleine Stadt mit einem gut erhaltenen Stadtkern.


Treptow







Rathaus








Marienkirche



Eine besonders schöne katholische Kirche, mitten in der Stadt.








Eine große Hallenkirche, reich geschmückt mit vielen Besonderheiten.





Farbenfroh gestaltete Kirchenfester, der größte Teil aus neuerer Zeit.



Zur Orgel gelangt man über diese Treppe.




Papst Johannes Paul der II wird in Polen sehr verehrt. Große Plakate, Statuen stehen in den Kirchen. Gerne wird das Gesicht des Papstes auch in Kirchenfestern verewigt. Wie hier in diese. Ist leider schlecht zu erkennen.

Julia10 am 16 Aug 2014 16:52:17

Die Nebenstrecken an der Ostsee entlang sind fast immer grün. Endlose Alleen aus verschienden Baumarten werden mich die nächsten Tage begleiten.







Auf diesem Campingplatz bleibe ich 2 Tage. 55 Zloty pro Tag mit Strom, zahle ich am Ende.


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Das ehemalige Koberg wurde im Krieg stark zerstört, dementsprechend zeigt sich der Stadtkern eher im sozialistischen Baustil.

Die Kirche wurde erhalten. Übrigens, oft sind die Kirchen in vielen Orten die einzigen historischen Gebäude. Daher werdet Ihr Gelegenheit haben, einige davon zu bewundern :D










In der Basilika wurde im Krieg der Altar zerstört und nun duch einen sehr modernen ersetzt.




Die Kirchen sind immer gut besucht, hier das Nachmittagsgebet.




Auch hier neue, künsterlisch gestaltete Kirchenfenster.



Gleich neben der Kirche ehemalige verwaiste Geschäfte und Wohnblocks rings um und in der Altstadt.



Polen liebe Parkanlagen. In jeder etwas größeren Stadt findet man Parks. Hier in Kolberg gleich 3 Nebeneinander. Sie sind gut besucht. Ältere Menschen oder Familien mit Kindern bevölkern die Anlagen. Gut ausgestatete Kinderspielplätze locken Familien an.

Die Springbrunnen und Wasserspiele locken im Sommer zum Planschen.





Vom Campingplatz zum Strand sind es keine 2 Min. mit dem Fahrrad.

An einigen Strandabschnitten und in der Stadt senken sich in windeseile Nebelbänke bis auf den Boden.





Die Sicht wir immer mehr durch Nebel behindet.




Ehemalige Bunkeranlagen nutzt man als Restaurants, Hotels oder auch Diskotheken.






Diese Parkanlage wird tagsüber für den Weg zum Stran und am Abend als Promenade genutzt. Tausende Menschen spazieren dann hier entlang. Mag man nicht glauben :!: Morgens um 8 Uhr ist noch niemand zu sehen.







Zur Zeit ist die Seebrücke geperrt. Sie wird komplett erneuert.





Julia10 am 16 Aug 2014 17:15:58

Morgens um 8.00 Uhr gehört der Strand noch den Möwen.






Denkmale findet man in Polen überall. Groß müssen sie sein und an exponierter Stelle stehen.






Das ehemalige Fort und später auch Leuchtturm.














Wer mag, kann an der Küste weitere Leuchttürme besichtigen. Sie sind oft nicht leicht zu finden und die Zufahrtstraßen sehr eng.


Langsam belebt sich der Strand.





Händler bauen ihre Geschäfte auf.






Bilderrahmen entstehen direkt vor Ort.





Auch tagsüber zieht immer wieder Nebel auf.





Der Hafen ist massiv gegen Sturmfluten gesichert.








Hier wird musiziert, 4 m hohe Stühle als Erkennungsmerkmal für ein Musikzentrum.



Julia10 am 16 Aug 2014 17:52:23

Heute ein besonders warmer Tag, am Ende werden es 40 Grad.

Trotdem fahre ich zum

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in der Hoffnung auf schattige Plätze. Ist aber nur eine Hoffnung. Der Park ist neu angelegt, seeeeehr weitläufig, und noch wenig schattig.

Ich hätte mir gerne mehr angesehen, aber es ging beim besten Willen nicht. Kann jedoch jedem Garteninteressierten raten, dieses Gelände anzuschauen. Es gibt noch ein weiteres Gelände, in dem man auch Pflanzen erwerben kann. Dort sollen auch Themengärten zu sehen sein.

Hab ich leider nicht angesehen, es war viel zu heiß.


Ein Birkenwäldchen läd zum Verweilen und Spielen ein.




Wer sich nicht benehmen kann, den bestraft die Hexe.





Trotzdem hier einige Eindrücke :)

Aus ?ger Höhe ist der Park gut zu überblicken.






Ein riesiges Labyrint läd zum Verstecken und Suchen ein.











Kleine Themengärten bieten Anregungen für die eigene Gartengestaltung.















Speiseteller große, leuchtende Stockrosen in verschiedensten Farben leuchten in allen Farben.


nuvamic am 16 Aug 2014 18:26:11

Julia10 hat geschrieben:... und wenn ihr Lust habt, nehme ich Euch mit auf meine Reise...

Aber sischer haben wir Lust :D

Danke fürs Mitnehmen :)

iwoi am 16 Aug 2014 18:33:52

ganz toller Reisebericht. Die Bilder sind wunderbar getroffen. Klasse ! von Ines

knutschkugel am 16 Aug 2014 18:55:21

Klasse und tolle Bilder.

Julia10 am 16 Aug 2014 19:28:25

Polen, das Land der Störche :!:

Störche sieht man von nun an regelmäßig. In jedem Dorf oder kleinerem Ort lebt mindestens ein 1 Storchenpaar. Auf vielen Wiesen sieht man, in gebührendem Abstand, oft mehrere Storchenfamilien nach Futter suchen.



Interessante Gebäude warten häufig auf neue Nutzer.






Viele Gebäude erstrahlen schon wieder in ihrer alten Pracht.

Und weiter gehts durch endlose Alleen.



Wegkreuze in allen Variationen.




Mein nächstes Ziel ist:



ehemals Rügenwalde.

Stimmt hat etwas mit der Rügenwalder Teewurst zu tun.

Dazu gibt es eine nette Geschichte:

Rügenwalde war schon im 18. Jahrhunder für seine Wurstspezialitäten bekannt.18324 erfand ein Herr müller eine streichfähige Wurst mit einem hervorragenden Aroma.
Zu der Zeit war es üblich zum nächmittaglichen Tee süßes Gebäck zu sich zu nehmen.
Der Rügenwalder Fleischermeister jedoch ließ sich am Nachmittag einen herzhaften Imbiss, mit dieser neuartigen Wurst servieren. Schnell bürgerte sich die Streiwurst aus außerhalb der Stadt ein. Und da sie zum Tee gereicht wurde, erhielt sie den Namen Teewurst.
Übrigens, eine rote Mühle gibt es in Rügenwalde nicht.

Zum Nachlesen:

--> Link

Durch Zufall finde ich diesen Campingplatz, für den ich 30 Zloty mit Strom bezahle. Der Beswitzer und eine Frau sind sehr bemüht, um ihre Gäste. Sehr freundlich, deutschsprechend.

--> Link









Der Weg zur Dusche füht durch ein Wäldchen.





An einem Gewächshaus vorbei



Ins nächste Gewächshaus und zu den Sanitäranlagen.



Die neue Brücke führt in der Nähe des Campingplatzes über den Fluss.



Zur Innenstadt sind es nut ein paar Meter zu Fuß. Auch an diesem Tag ist es sehr heiß. 36 Grad im Schatten.
Langsam gewöhne ich mich an die Temperaturen.

Ein nette Städtchen mit altem Stadtkern.

Hier das Rathaus



Die Feuerwehr hat einen Hydranten geöffnet und einen Schlauch angschlossen, zur Freude der Kinder.


Der Marktplatz



Kleine Häuser drücken sich an die Reste der Stadtmauer.



Ein Gewitterregen prasselt heftig nieder und bringt die ersehnte Erfrischung. Die Innenstadt ist schnell geräumt.




Eine Burg mit einem gruseligen Foltermuseum steht am Ortsrand.







Ein riesiges Speicherhaus zeugt von einer langen Geschichte und hohen Umschlagzahlen des Hafen.



Eine Kirche gehört in jedes Dorf



Düstere Wandmalereien im Hintergrund



Auch hier neue Kirchenfenster mit dem Bild des ehemaligen polnischen Pastes








Zum Strand im nächsten Ort sind es vielleicht 4-5 km. Man kann an dem Fluss Wieprza direkt entlang fahren. Das Örtchen, ein Touristenort, ist klein und überschaubar und im Zentrum ist Abends viel los. Musik, Restaurants, halt alles, was man im Urlaub so benötigt. Die Strände sind auch hier breit und endlos lang.

Gast am 16 Aug 2014 23:17:56

Toller Bericht, Danke!

Arno

soletti1 am 17 Aug 2014 07:15:21

Mensch Julia jetzt bist du schon wieder zuhause - wie die Zeit vergeht :ja: .

Danke für den schönen Bericht und die eindrücklichen Bilder :gut: .

Freu mich schon auf die Fortsetzung :ja: .

Julia10 am 17 Aug 2014 09:10:12

Danke für Eure Rückmeldungen, bin aber noch nicht ganz fertig.

Wir sind noch immer im gleichen Örtchen.

Am Abend, danach dem Gewitter, fahre ich inden Nachbarort an die Ostsee.

Die Sonne geht langsam unter und der Nebel vernebelt :) die Sicht innerhalb von Minuten.

















Eigentlich schreibe ich keine Postkarte, diesmal hab ich es versprochen und fahre noch mal in die Stadt, die ich gestern, wegen des Gewitters, fluchtarig verlassen habe.


Ein Stadttor steht noch, sieht so ähnlich aus wie die Stadttore an der deutschen Ostsee.




Der in Reiseführern erwähnte Fischerbrunnen steht auf dem Marktplatz.







Bei strahlendem Sonnenschein radle ich noch mal an die Ostsee. Vorbei an gut restaurieren Gebäuden.




So stelle ich mir einen schönen Sommertag am tiefblauen Meer vor.




Die Hafeneinfahrt










Übrigens, der Ort hat eine besonders interessante Schiebebrücke. Sie schiebt sich zu beiden Seiten weg, wenn Schiffe in den Hafen fahren.


Die Schaltzentrale der Brücke ist in diesem Gebäude untergebracht.




Hoher Wellengang läßt aufschäumende Wasserkaskaden zurück.







Angeschwemmtes Treibgut verkeilt sich in den Wellenbrechern.







Bilderbuchwetter, klar und warm.




Im Hafen bieten Fischer frischen und frisch geräucherten Fisch an. Es duftet intensiv nach Rausch und Meer.


Wassereinbruch mit Schräglage.



Die Liebe zu nachgebauten historischen Schiffen scheint in Polen sehr groß zu sein. Fast in jedem Hafen findet man Schiffe unterschiedlichster Bauart.







Es ist noch früh am Morgen und die ersten Touristen bauen bereits ihren Windschutz auf. Meine Kollegin, die in Polen geboren ist, gab mir den Tipp: Wenn Du an den Strand gehst, kauf, die einen Winschutz, sonst trampelt man Dir in der enge übers Handtuch.

Windschutz ist aber auch, so wie morgens um 8.00 Uhr hier zu sehen, die Sicherung der besten Plätze in der ersten Reihe (wie das Reservieren von Handtüchern auf Sonnenliegen :D )





Muschelsuchen bevor der Strand gekarpert wird.




Möwen fehlen in keinem Hafen. Ein kleiner Plausch mit der Nachbarin!



Ist ja interessant Frau Nachbarin :)




Ein letzter Blick auf die Hafeneinfahrt, bevor ich weiterfahre.



Fortsetzung folgt!

Julia

Julia10 am 17 Aug 2014 10:09:50




Mein Ziel heute ist Sowotow :!:

Ich möchte mir die Fachwerkdörfer anschauen.





Hier wurden teilweise Fachwerkgebäude aus anderen Dörfern wieder aufgebaut, einige Höfe aber auch restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Teil der Höfe wird auch weiterhin bewirtschaftet, so wie es früher mal war.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich Kopfhörer und die entsprechenden Informationen an der Kase mitnehmen. Der Rundgang ist interessant und das Eintauchen in die Geschichte, insbesondere auch die Vertreibung aus den pommerschen Gebieten nach dem Krieg bedrückend.

Die einen wurden aus ihrer Heimat in eine ungewisse Zukunft vertrieben, die andern aus ihren Dörfern herausgerissen und hierher zwangsumgesiedelt.

Die ersten polnischen Siedler wachsen zu einer Dorfgemeinschaft zusammen.




Die neue Kirchenorgel kann aufgebaut werden.








Ich fühle mich hier fast wie zu Hause, in deinem der münsterländischen Dörfer.

Ein Ziehbrunnen mitten im Dorf.



Handwerkliche Techniken wurden an die nächsten Generationen weitergegeben.



An einen solchen "Vorhang" kann ich mich auch noch erinnern. ER hing in unserer Küche und dahinter wurden Handtücher usw. aufgehängt.



Die Gutshäuser waren gut eingerichtet.



Die kleine Küche im Altenteil.



Das Speisezimmer.



Blumenbänke vor den Fenstern waren anscheinend sehr beliebt.



Die bei der Restaurierung gefundenen Wanddekorationen sind liebevoll wiederhergstellt worden.



Kinderspielzeug wurde an Wintertagen hergestellt.







Tierhaltung, insbesonderen Geflügel wird hier praktiziert.




Löwenmäulchen, habe ich lange nicht mehr gesehen.

Weites Land, wenig bewaldet.



Schattige Alleen begleiten die Straßen.



In der Nähe befindet sich ein Fischerdorf, in der ebefalls viele Häuser restauriert und zugänglich sind. Eintritt zahlt man hier nicht.









Der Ort ist sehr abgeschieden und die Menschen lebten vorwiegend vom Fischfang und im Winter von handwerklichen Arbeiten.






Die gute Stube.



Schlafstube und Essbereich.



Geheizt wurde mit Torf.



Glückliche Hühner, sie dürfen hier brüten und Küken aufziehen.



Übrigens, der Strand ist hier traumhaft schön und noch nicht so überlaufen wie in Leba.

Julia10 am 17 Aug 2014 11:35:33

Durch den



fahre ich nach Leba.

Wolken türmen sich auf und fallen wieder in sich zusammen.







Der




ist für die nächsten 2 Tage mein Quartier. Direkt am Stadtzentrum von Leba gelegen, ist er im vorderen Bereich etwas laut, gegen ca. 22.00 Uhr wirds ruhig.














Die Sanitäranalgen sind neu und sauber, ich glaube ich habee 44 Zloty pro Nacht bezahlt.

Natürlich radle ich am nächsten Morgen, schon recht früh, zu den Dünen. Ist übrigens sehr zu empfehlen, zeitig dorthin zu fahren oder gehen, denn am späten Vormittag wälzen sich Menschenmassen auf die Dünen zu.
Außerdem wird der San in der Mittagshitze sehr heiß und man kann barfuss nicht mehr darüberlaufen. Festes Schuhwerk ist dann angebracht. Nicht vergessen, etwas zu trinken und Badesachen mitzunehmen. Der Strand ist traumhaft schön und wenn mann sich etwas vom Hauptweg entfernt, ist man ganz alleine.

Zu Fuß sind es vom Ort auch ca. 10 km zu laufen (eine Strecke). Etwas Kondition braucht man, um auf die Dünen zu steigen. Sieht auf den Bildern nicht so hoch aus.

Über einen langen, schattigen Weg durchs Naturschutzgebiet kommt man zum Binnensee.

Ein Aussichtsturm ermöglicht den Blick auf die Wanderdünen.

Wer Mückenstiche vermeiden möchte, sollte entsprechend vorsorgen.









Unterhalb des Aussichtsturms ein großer Parkplatz, auf dem schon zeitig Wohnmobile standen. Ob man hier übernachten kann, weiß ich nicht.







Über eine lange, von Bäumen bestandenen Weg radle ich Richtung Düne. Um 8.30 Uhr sind es heute schon wieder 25 Grad und ich bin froh üer den schattigen Weg.

--> Link

Die ersten, kleineren Wanderdünen erheben sich nahe am Weg.




Ein anstrengender Gang die Düne hinauf.




Kinder haben Spaß daran, sich herunterrollen zu lassen.




Die Belohnung für den Aufstieg, ein weiter Blick aufs blaue Meer.































Die Düne hinunter und der Weg zum Meer lohnt sich. Herrliches Wasser zum Schwimmen und man ist schnell sehr alleine am Strand, wandert man 500 m weiter.









Möwen leben hier ungestört,





wenn sich kein Mensch hierher verirrt







Muscheln sucht man hier vergebens, findet aber anderes Strandgut.











Der beschwerliche Weg zurück zum Fahrrad.




Schön, das es schattige Wege gibt und ich schwinge mich auf mein Rad und kühle langsam ab. An diesem Tag steigt das Thermometer auf schlappe 37 Grad.




Fortsetzung folgt.

Julia

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