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Kurzer Reisebericht zur WoMo-Fahrt an die Nordsee


rudi-m am 05 Sep 2014 20:38:17

KLEINER REISEBERICHT ZU UNSERER WOMO - FAHRT AN DIE NORDSEE IM AUG.2014

Als Startpunkt der Reise war Bremerhaven geplant und dann in kurzen Etappen der Küstenlinie folgend Richtung Norden.
Unsere Übernachtungsorte zeigen die Reiseroute mehr oder minder auf: „ Holdorf, Bremerhaven, Dorum – Neufeld, Cuxhaven, Brockdorf, Friedrichskoog, Büsum, St Peter Ording, Husum, Nordstrand, Wildeshausen“

Am Sonntag den 3. Aug. starteten wir mit unserem Mobil in Richtung Nordsee. Bei der Abfahrt streikt mein Navi-Programm IGO auf meinem Tablet, eine Error Meldung sagt Frankreichkarte defekt. Also das betagte Tomtom her ausgekramt, aber dann ging es los. Wir kamen ohne Stau gut voran, beschließen einen Halt in Holdorf am Heidsee zu machen. Wir haben unsere Nachbarn Max und Edda einen Überraschungsbesuch beschert.
Hier zwei Bilder vom Platz:





Es ist ein kleiner und ein großer Wiesenplatz, überwiegend von Wohnmobilen genutzt. Etwas nahe der Autobahn, welche bei Westwind zu hören war. Vom Platz ist der Badesee direkt zugänglich und war preislich OK.





Der Campingplatz war recht ansprechend, wir blieben zwei Tage. Am Abend gab es neben der Unterhaltung mit Edda und Max auch noch die WoMo- Nachbarn mit den vier Enkeln (3-4-5-6 Jahre alt), welche die Campingecke positiv belebten.



Unser erster Ort an der See war Bremerhaven. Seltsamerweise konnte ich ab Holdorf wieder mit meinem Tablet, ohne Störung navigieren.





Der Reisemobilhafen an der Doppelschleuse war für zwei Tage unser Zuhause. Am ersten Tag besuchten wir fußläufig die Innenstadt. Hier betrachteten wir den Museumshafen.



Nach einem Kaffee besuchten wir noch die Einkaufsstrasse, dann ging es zurück zum WoMo- Platz an der Schleuse.
Am zweiten Tag radelten wir zum Fischereihafen. Das Fischgeschäft mit Räucherei hatte ihr historisches Transportmittel gut platziert.



Es gibt hier jede Menge Restaurants, wir hatten beim Kutterfischer (eine Empfehlung des Platzwartes) lecker gespeist.

Dorum Neufeld war unserer nächster Aufenthalt. Hinter dem Deich hatten wir einen Platz beim Wo-Mo-Hafen Grube gebucht.


Wir hatten wunderschöne Tage mit viel Sonne und Wind, hier ist für alles gesorgt.





Das Panorama zeigt ganz links das Schwimmbad mit dem Strand. Von hier kann man bei Flut im knietiefen Wasser im Watt herum waten. Die Getränke und Imbissbuden sind einladend. Neben dem Leuchtturm, der Knaus Campingplatz. Diesen hatten wir nicht gewählt, er war erheblich teurer als der Platz hinterm Deich.

Nach zwei Tagen fuhren wir weiter nach Cuxhaven. Wir standen am Fähranleger in der 2.Reihe. Abends hatte der Platzwart mit dem Bäcker gegrillt. Leckeres Krombacher von Fass und Koteletts / Würstchen mit Kartoffelsalat wurde angeboten.



Der Leuchtturm - Alte Liebe sowie das Feuerschiff - Elbe1 wurden in Augenschein genommen.





Auf der Fahrt zur Elbefähre in Wischhafen machten wir einen Halt in Osten an der Oste. Die Schwebefähre ist sehenswert und über 100 Jahre alt. Der Fährmann setzte uns für 4€ über und nahm uns dafür auch wieder mit zurück.



Im Anschluss besichtigten wir noch St. Petri zu Osten, eingeweiht 1748. Im Laufe von 250 Jahren mehrfach renoviert. Die lichte Ausgestaltung blieb glücklicherweise erhalten, wie die Innenaufnahme zeigt.





Nach dem Fährfahrt über die Elbe nach Glückstadt sind wir weitergefahren bis Brockdorf. Nach der Übernachtung am Stellplatz in Brockdorf ging es zu unserem nächsten Ziel nach Friedrichskoog.

In Friedrichskoog besuchten wir als erstes die Seehundstation, dies war sehr gut so. Später wurde es richtig voll.





Bei dem Strandbesuch wurde es richtig dunkel, der Wind legte stark zu. Den Schauer verbrachten wir im Cafe und gingen dann trockenen Fußes nach Hause zu unserem Campingplatz.





Es ist ein preiswerter Camping mit schönem Wiesenplatz, bei den Sanitäreinrichtungen gibt es leider einen Sanierungsstau.
Abend gab es Sauerfleisch mit Bratkartoffel in der Campingkneipe, war lecker.



Dann kam Büsum:
Der stadtnahe Reisemobilhafen gefiel uns auf Anhieb. Genügend Platz, vernünftige VE, Kiosk mit frisch gezapftem Bier, Brötchen und Kleinigkeiten zum Essen, alles für den Mobilisten. Wir haben uns alles angesehen: „Den Hafen, die Einkaufsmeile, den Strand und die Deichschafe.“











Das gute Wetter förderte die positive Einstellung zu diesem Urlaubsort. Auch die St. Clemenskirche aus dem 15. Jahrhundert haben wir uns angesehen. Hier ein Außenbild der Kirche und dem Altar mit den Glasfenstern.





Unsere Fahrt ging weiter nach Norden. Das Eidersperrwerk wurde in Augenschein genommen. Wettermäßig hätte es ausfallen müssen, es war windig, kalt und es fieselte. Das erste der fünf Tore war geschlossen, es wurde überholt.





In St. Peter Ording blieben wir eine Tag. Wir übernachteten im Reisemobilhafen (Ketelskoog) mit seiner personalfreien Abwicklung. Wetterbedingt wurde ein kurzer Spaziergang im Ortsteil Dorf gemacht. Es ist alles sehr weitläufig, den Strand an der vorgelagerten Düne sahen wir nur von der Ferne.



Nächster Halt - Husum: Wie viele Wohnmobilfahrer nutzten wir den Stellplatz des Fischerhauses Loof. Den Verzehrgutschein setzten wir bei der Fischbrötchen Bezahlung ein. Es sollten ja die besten sein?



Mittelpunkt ist der Stadt sind der Hafen und der Marktplatz. Hier steht die St. Marienkirche (erbaut1829-33), davor ist der Brunnen mit Fischersfrau unverkennbar mit Paddel und Holzschuhen.



Im Hafen wurden auch Krabben direkt vom Kutter verkauft, den Rest holte ein LKW ab.

Nordstrand war der vorletzte geplante Aufenthalt. Am Samstag hatten wir den C.-Platz Margarethenruh für zwei Tage gebucht. Der erste Tag war windig aber sonnig. Die nahe Mühle beherbergt ein freundliches Cafe, wo wir einkehrten.



Hier noch zwei Landschaftsbilder von Nordstrand aufgenommen bei unseren Spaziergängen





Die Alt – katholische Kirche St. Theresia, im 17 Jahrhundert erbaut, haben wir besichtigt. Sie gehörte sehr lange Zeit zum Bistum Utrecht. In der Kirche sieht man große Grabplatten, eine mit der Jahreszahl 1752.




Der einsetzende Sturm und Dauerregen hatte uns den geplanten Besuch der Hallig Hamburg vermasselt. Am Montag und Dienstag fuhren wir bei Regenwetter mit einer Übernachtung in Wildeshausen nach Hause. Bei der letzten Etappe von Wildeshausen nach Kerpen zeigte Tablet (IGO) wieder die Error – Meldung, wie bei dem Start der Reise.
Es war eine sehr schöne Reise an die Nordsee!



LG Petra und Rudi

Gast am 09 Sep 2014 17:26:09

Schöner Bericht, schöne Bilder! Vielen Dank fürs mitnehmen.

macagi am 09 Sep 2014 19:48:27

Schöner Bericht, danke.

momobaer am 09 Sep 2014 19:58:41

Schöner Bericht, schöne Bilder . Danke

VG Claudia

iwoi am 09 Sep 2014 20:05:05

schöne Bilder, auch von dem Stell- oder Campingplätzen, und auch guter Bericht.
Danke dafür.

Julia10 am 09 Sep 2014 21:46:20

Wie schön doch unsere Nordsee ist und zwar bei jedem Wetter. :) :) :)

Bin die Strecke dort oben schon häufig gefahren.

Viele Bilder wecken schöne Erinnerungen :!: Vielen Dank dafür und für die Zeit, den Bericht zu erstellen.

Julia

hvoo am 10 Sep 2014 21:26:09

immer wieder gut für ein Wochenende - zu jeder Jahreszeit !
haben nur 50 bis 100 km - je nachdem wo und was wir ansteuern möchten !

kleibeeke am 07 Jun 2015 08:00:07

Sehr schöner Bericht, tolle Landschaft.

toevtoev am 07 Jun 2015 16:05:41

Sehr schöner Bericht, tolle Landschaft so ist der Norden! :boot:

Limanda am 07 Jun 2015 19:42:38

Danke! Ja, so schön ist "meine" Nordseeküste. Ich werde gleich mal zum Deich fahren :) Die Nordsee selbst ist allerdings ein Industriegebiet. Das Thema bearbeite ich Morgen in einem Seminar.

Noch ein Hinweis zu Bremerhaven: Der beliebte Aussichtsplatz (Liebesinsel) unweit des Stellplatz Doppelschleuse ist wegen Bauarbeiten an der Kaje gesperrt.

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