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Reisebericht Deutschland: Herbst(ur)laub am Main 1, 2, 3


frankjasper8 am 17 Okt 2014 20:50:24

Langsam geht die Reisesaison 2014 zuende. Ich machte in den ersten Oktoberwochen meine letzte Urlaubstour für dieses Jahr. Das Ziel war bei meiner Abfahrt zuhause noch gar nicht auserwählt, nur die grobe Richtung hatte ich mir ausgesucht. Es sollte Richtung Süden gehen. Erst einmal hatte ich die Maingegend angepeilt.
Wo ich nun dann gelandet bin, das möchte ich Euch gern in meinem letzten Reisebericht für dieses Jahr zeigen...



Ja, der Abreisskalender ist schon ziemlich dünn, bald geht das Jahr 2014 zuende. Aber mir standen ja noch 2 Wochen Urlaub unmittelbar bevor, also Zeit genug für ein letztes Reiseabenteuer in diesem Jahr.
Und so machte ich mich am Sonntag, dem 05. Oktober morgens um halb zehn :D auf den Weg. Vom Heimatort im südlichen Niedersachsen führte mich die Route zuerst in die Region Northeim zur Autobahn A 7 . Bei Northeim tankte ich für 1,31 € den Tank voll, dann ging es auf die Autobahn und über Göttingen zum Dreieck "Drammetal". Ein paar Kilometer fuhr ich dann auf der A 38, aber bei Friedland verließ ich die Piste schon wieder. Auf der Bundesstrasse B 27 ging es weiter über Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Bebra und Bad Hersfeld durch das romantische Werratal. Rechts und links der Strecke sieht man dabei einige Burgen in den Höhenzügen. Bei der Strecke über die B 27 erspart man sich das kraxeln durch die berüchtigten "Kasseler Berge". Nicht, daß ich vor denen Angst hätte oder mein Womo die nicht schaffen würde... :lach:
Aber ich meine, ich bin auf der Bundesstrasse genauso schnell und es ist ein entspannteres Fahren.
Nach drei Stunden Fahrzeit erreichte ich Fulda und die Ausläufer der Rhön. Es wurde bergiger und mein Ducato musste jetzt kräftiger arbeiten. Aber das war für das Fahrzeug keine Herausforderung. Bergauf, Bergab und noch mal rauf und runter, dann fuhr ich durch Bad Brückenau weiter nach Hammelburg. Jetzt ging es quer ab nach Gemünden an den Main und wenig später erreichte ich mein erstes Etappenziel. Ich erreichte den schönen Ort Lohr. Es war noch früh am Nachmittag, so etwa 15.30 Uhr, als ich auf dem Großparkplatz an der Mainlände mein rollendes Hotel abstellte. Im hinteren Teil dieses Platzes sind einige Plätze für uns Wohnmobilisten ausgeschildert. Eine "sprechende" V+E-Anlage ;D wünscht einen schönen Auffenthalt in Lohr und schöne Weiterfahrt. Ein Parkscheinautomat schluckt für die Übernachtung 5,- €, das Parken tagsüber ist kostenfrei. Und es gibt sogar 2 Stromsäulen mit etwa je 6 Anschlüssen. Herz, wat willste mehr? :)



Sogar ein WC-Häuschen ist am Platz und `ne Imbissbude stand dort, war aber an den beiden Tagen wo ich dort war zu. Etwas störend könnte der Verkehr werden, denn der Platz wird an drei Seiten von Strassen eingerahmt. Nun, mich hat`s nicht gestört, nicht am Tag und nicht bei Nacht.
Ich machte, nachdem ich das Fahrzeug ordnungsgemäß abgestellt hatte, einen Ortsbummel durch Lohr. Dabei entdeckte ich viele schöne Fachwerkgebäude










und auch dieses schmucke Rathaus


In diesem ehemaligen Schloß befindet sich heute das Spessart-Museum


Rund um den Ortskern ist viel Wald und beim Anblick der Bäume und der bunt gefärbten Blätter merkt man, daß der Herbst da ist.




Ja, es ist schon schön hier in Lohr am Main. Ich beendete meinen Ortsrundgang und kehrte zum Stellplatz an der Mainlände zurück. So viel Sauerstoff machte mich hungrig und ich bereitete das Abendessen in der Bordküche zu...



Es gab gebräunten Leberkäs mit Kartoffelsalat ( den hatte ich von zuhause noch mitgenommen :) )
Das war es, was ich Euch vom ersten Reisetag berichten kann.

Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 17 Okt 2014 22:28:21

2. Tag: Montag, 06. Oktober 2014

Der nächste Morgen war da und ich hatte auf dem Stellplatz ganz gut geschlafen. Der Verkehr auf den umliegenden Strassen hat nicht gestört.


Fein säuberlich und in Reih und Glied waren morgens die PKW aufgefahren



und haben unsere Womos auch nicht zugeparkt



Ich ging zunächst über die neue Mainbrücke


und schaute zurück Richtung Stadt. Ja, die Sonne war mein Begleiter an diesem Morgen.

Dort über die alte Mainbrücke ging ich dann zurück in die Altstadt



nachdem das Frachtschiff unter mir die neue Brücke passiert hatte



Und dort wollte man mir doch tatsächlich erzählen, dass...





... und dabei weiß ich doch ganz genau, daß Schneewittchen aus der Nähe von Alfeld im heimischen Leinetal kommt. Ja, da gibt es doch bei Alfeld die sieben Berge und da kam das Schneewittchen doch her.

Na, auf den Schreck brauchte ich dann erst mal etwas zwischen die Beisserchen... Irgendwo dort hinter dem Turm ist der City-Grill...



und da bestellte ich mir...


Satt und zufrieden kehrte ich nach dem leckeren Dönerteller zurück zum Wohnmobil. Ein Ortswechsel stand an. Ich packte meine Sachen zusammen und fuhr von Lohr flussabwärts über Rothenfells und Marktheidenfeld nach Wertheim.
War ich bis Lohr von Zuhause aus schon 256 Kilometer gefahren, stand der Zähler in Wertheim bei 313 Kilometern. Das aber nur, weil mir zunächst der Stellplatz an der Taubermündung nicht so gefiel und ich nach Dettingen weitergefahren bin. Dort beim Expo-Camp war aber der Stellplatz knüppeldicke voll und ich kehrte doch wieder nach Wertheim zurück.



Der Stellplatz liegt unterhalb der tagsüber stark befahrenen "Odenwaldbrücke" aber dafür direkt am Mainufer und in etwa 300 Metern Entfernung zum Ortszentrum




Nur wenige Schritte vom Stellplatz entfernt mündet die Tauber ( rechts ) in den Main. Hier hat man auch eine schöne Sicht auf die Burgruine Wertheim.



Soviel fürs erste als Einstimmung auf meinen Besuch in Wertheim...

Fortsetzung folgt...

frankjasper8 am 18 Okt 2014 13:31:15

Gleich nachdem das Womo aufgestellt war, machte ich einen Spaziergang durch Wertheim, schließlich musste ja der Dönerteller aus Lohr noch verdaut werden. :)
Zunächst ging es vom SP auf dem Fußweg am Tauberufer entlang und dann da vorne links über die Brücke ins Ortszentrum...



Auf der Brücke hielt ich an und schaute der Tauber auf den letzten Metern zu, bis sie sich mit dem Main vereint. Da vorne an der anderen Brücke ist die Mündung.


Sehenswert ist das Rathaus



und gleich daneben ein Glasmuseum im schönen Fachwerkbau




Über den Torbogen des Rathauses hinweg, blickte ich zur Burgruine hoch. Ein mächtiges Gebäude muß das einst gewesen
sein. Das muß ich mir aus der Nähe anschauen. Also machte ich mich auf den Weg hinauf. Über unzählige Treppenstufen ging es rechts vom Rathaus an den Resten der Burgmauern hinauf. Ach, hätte ich doch bloß diesen Dönerteller nicht gegessen! :eek:
Aaaber, die Mühe des Aufstiegs hat sich gelohnt. Die mächtige Burganlage ist einfach toll und noch relativ gut erhalten...





und hier das mächtige Eingangsportal



Und vom Burgturm


hat man eine tolle Sicht auf die Umgebung.


^hier der Blick ins Maintal in Richtung Urphar, also Mainaufwärts


^links vom Main der Ort Wertheim, rechts der Ort Kreuzwertheim. Dort gibt es auch einen Womo-Stellplatz am Ufer.


^Blick vom Burgturm ins Taubertal

Na, da hat sich der Aufstieg doch gelohnt. Aber nun wurde es Zeit, zurück zu gehen zum Stellplatz. Vom Tauberufer blickte ich noch einmal zur Burganlage hinauf.


frankjasper8 am 18 Okt 2014 19:21:58

Am nächsten Morgen ging es früh schon weiter. Ich hatte "unter der Brücke" nicht so gut geschlafen. Der morgendliche Berufsverkehr war doch merklich. Aber die Reise ging nur ca 11 Kilometer weiter auf den SP am Expocamp beim Shopping-Center "Wertheim Village" im Ortsteil Bettingen. Der SP und das Expocamp liegen auf einer Anhöhe unweit der Autobahn-Anschlussstelle "Wertheim - Lengfurt" an der A 3.
Das Expocamp, das ist ein Handelsbetrieb für Wohnmobile und Wohnwagen. In einer riesigen Halle sind ganz viele Fahrzeugmarken ausgestellt. Hymer, Bürstner, Dethleffs, Laica und noch viele andere Hersteller sind vertreten. Ich nutzte das regnerische Wetter für einen Bummel durch die Ausstellung.





^hier ist nur etwa die Hälfte der Ausstellungshalle zu sehen. Ein Stockwerk tiefer lädt noch ein Movera-Zubehörshop zum stöbern ein. Und im Service-Bereich kann man kleine Reparaturen durchführen lassen, falls kleine Probleme während der Reise auftreten. Größere Sachen sollten natürlich nur mit Termin gemacht werden.

Der Stellplatz ist übrigens kostenlos, Strom kann für 1,- € pro 3 Std. an mehreren Automaten gezapft werden, eine V+E-Anlage steht auch zur Verfügung.

Am Nachmittag ging ich während einer Regenpause mal schnell durch das "Wertheim-Village", das nur etwa 200 m vom Stellplatz entfernt ist.











Ja, hier ist ein ganzer "Ortsteil" nur mit Läden vieler bekannter Designer und Hersteller. Angeblich könnte man hier viele Schnäppchen machen. Wenn ich mich allerdings an die Preisauszeichnungen erinnere, kann ich das nicht gerade behaupten. :D

Als es dann zum Abend hin aufklarte, machte ich noch eine Runde Nordic-Walking in der Natur um das Expocamp. Damit ging dann dieser dritte Reisetag zuende.

Fortsetzung folgt... :ja:

frankjasper8 am 18 Okt 2014 21:52:55

Am nächsten Morgen kam sogar ein Bäckerwagen zum Stellplatz und es gab frische Backwaren. Neben mehreren Brötchensorten gab es auch süße Teilchen.

Ich fuhr weiter. Marktheidenfeld war der nächste Ort am Main, danach ging es quer durch die Region hinüber nach Karlstadt und dann wieder am Main entlang nach Würzburg. Nun hat Würzburg ja einen Stellplatz an der Veitshöchheimer Strasse beim Cinemax-Parkdeck, dieser Platz liegt aber unmittelbar an den Bahnschienen und ist sehr laut. Ich kenne den Platz von früheren Reisen, wo ich hier mal eine Nacht gestanden bin.
Ich suchte eine andere Möglichkeit zum Parken und Übernachten und fuhr auf einen Parkplatz unterhalb der Friedensbrücke.



Der Platz kostet 3,- € Tagesgebühr. Ich fragte die Frau im Kassenhäuschen, ob man auf dem Platz auch übernachten könnte und bekam ein "Ja" zur Antwort. Es standen auch bereits mehrere Wohnmobile entlang des Mainufers und ich gesellte mich dazu.
Der Platz wird auch von PKW, Lkw, Reisebussen und Linienbussen genutzt, tagsüber ist deshalb dort ganz schön was los. Die Nacht dagegen war relativ ruhig, von morgens anfahrenden Linienbussen und LKw mal abgesehen.

Ich machte einen Bummel durch Würzburg, ging zuerst über die Friedensbrücke







^dort drüben stehen die Wohnmobile


^nur wenige Schritte entfernt von den Schiffsanlegern der Linienschiffe steht dieser alte Schiffskran, ein Relikt aus alten Zeiten der Mainschifffahrt.


Unterhalb der Feste "Marienberg" --> Link überspannt die schöne alte Mainbrücke den Fluß






Einige Schritte weiter lag ein Flusskreuzfahrtschiff am Kai



und jetzt noch ein paar Fotos aus der Stadt...


^die alte Mühle am Main, heute ein schönes Restaurant


^der Blick von der alten Mainbrücke in die Innenstadt


^Im Vordergrund das Gebäude mit Turm ist das Alte Rathaus Würzburgs, im Hintergrund der Würzburger Dom


^nochmal das Rathaus in Seitenansicht


^die Marienkapelle


^das Museum am Dom


^das schön verzierte "Falkenhaus"


^die Schiffsschleuse und der Mainfall

Als ich dann nach meinem Stadtbummel wieder beim Wohnmobil am Mainufer angekommen war, ließ sich auch die Sonne noch sehen...


und dann kam noch dieses schöne Foto...

zustande.

Die dann hereinbrechende Nacht verbrachte ich dann noch in Würzburg auf dem Parkplatz bei der Friedensbrücke, bevor die Tour am nächsten Tag dann weiterging...

Fortsetzung folgt! :D

frankjasper8 am 19 Okt 2014 21:11:36

So, nachdem mein Ratebild im Heimatkunde-Thread nun gelöst ist, kann ich im Programm fortfahren. :D

Meine nächste Station auf meiner herbstlichen Ausfahrt war dann nämlich Ochsenfurt. Als ich an diesem Morgen den Parkplatz in Würzburg an der Friedensbrücke verlassen wollte, kam die Kassiererin aus dem Kassenhäuschen. Ich zeigte ihr den gestern erhaltenen Parkschein und durfte daraufhin weiterfahren. Ich weis jetzt nicht, ob man bei späterer Ausfahrt evtl. noch eine weitere Tagesgebühr hätte bezahlen müssen. Ich brauchte jedenfalls bei Ausfahrt gegen 09:00 Uhr nicht nachzahlen.

Nachdem ich noch in Würzburg getankt hatte, erreichte ich bald darauf den schönen Ort Ochsenfurt und stellte das Wohnmobil auf einem Parkplatz am Mainufer ab. Ich wollte mir den Ort jetzt näher anschauen.

^am Rand dieses Parkplatzes, rechts hinter den Bäumen stellte ich das Wohnmobil auf einer Grünfläche ab.

Ochsenfurt hat noch eine guterhaltene Stadtbefestigung mit Stadttürmen, Toren und Mauern.





^durch dieses Stadttor betrat ich die Innenstadt der Altstadt von Ochsenfurt


^eine Seitenstrasse; hinten in dem Haus mit dem Stufengiebel sitzt heute die Stadtverwaltung


^die Hauptstrasse führ schnurstracks zum Rathaus.


^auf dieser Strasse kommt man dann wieder zum Main hinunter, aber zuerst schaue ich mir noch hübsche Fachwerkhäuser an...







Ja, und dann kommt das Ratefoto von heute Vormittag aus dem Heimatkunde-Threat, das ist nämlich diese Strasse...



und dann stehe ich vor dem schönen Rathaus der Stadt Ochsenfurt...




Dann ging ich noch entlang der Stadtmauer durch enge Gassen








und auch hier machen sich beim Laub die herbstlichen Farben bemerkbar und das Wetter passte an diesem Tag einfach perfekt. Blauer Himmel über Ochsenfurt




Bei diesem herlichen Wetter gönnte ich mir als Mittagessen einfach nur ... aber schaut doch selbst :D



und dann verlies ich die Altstadt durch dieses hübsche Stadttor und kehrte zum Wohnmobil zurück.
Amüsiert hatte ich mich noch über dieses Luxusschiff


--> Link
An Bord des Schiffes kann man auch Rundfahrten machen, wie ein Aushang an der Anlegestelle verkündet. Der Clou dabei: die Fahrt dauert etwa 15 Minuten... ;D

Nach einem Blick auf den Main setzte ich dann meine Fahrt fort und gelangte über Marktbreit nach Kitzingen, aber davon berichte ich im nächsten Teil der Geschichte... und die kommt erst Morgen abend. Ich muß morgen mal wieder `n bischen arbeiten. :D

Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 20 Okt 2014 21:46:29

Mein nächstes Ziel war dann Kitzingen, ebenfalls direkt am Main gelegen. Einen Stellplatz gibt es dort im Ortsteil Etwashausen direkt am Mainufer.





Die schöneren Stellplätze liegen im vorderen Teil an den Sportplätzen, dort hat man Sicht auf den Fluß. Im hinteren Teil stört zudem der Verkehr auf der Mainbrücke. Es gibt einen Sanitär-Container an der Brücke mit WC für Damen und Herren, daneben steht auch der Ausguß für die WC-Cassette und eine Zapfstelle für Frischwasser. Als besonderer Clou gibt es eine Hunde-Dusche. Auch der Automat für die Parktickets ( 7,- € für 24 Std ) steht dort.



Für das Grauwasser steht ein Gulli an der Zufahrt zur Verfügung.
Morgens gibt es am Platz in einem Container unter der Strassenbrücke Brötchen und andere Backwaren. Und auch Stromanschlüsse sind am Automaten zahlreich vorhanden (0,50 €/Kwh)

Aus Kitzingen selber kann ich Euch leider gar kein Foto zeigen, ich habe dort eine Radtour in der Umgebung gemacht und war im Ort gar nicht.
Am nächsten Morgen fuhr ich gleich weiter, denn ich hatte gestern auf der Radtour einen Berg in der Nähe gesehen, wo oben ein Aussichtsturm oder ähnliches drauf war. Das musste ich mir anschauen. Nun, es war der Schwanberg mit immerhin einer Höhe von 474 m und was ich aus der Entfernung als Aussichtsturm gedeutet hatte, waren irgendwelche Sendemasten. Aber schön war es trotzdem dort oben. Schon die Anfahrt durch Weinhänge nahe der Ortschaft Iphofen war schön. Oben hatte man eine schöne - wenn auch diesige - Sicht.






Und kulturhistorisch ist das hier sogar auch noch... :)



Das Schloss "Schwanberg" mit einem schönen Schlosspark












Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den schönen Park ging meine Tour dann weiter wieder zurück an den Main nach Mainstockheim, aber davon erzähle ich Euch beim nächsten mal... :D

Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 21 Okt 2014 21:24:33

Mein nächstes Etappenziel auf der herbstlichen Reise war der kleine Ort Mainstockheim, aber bevor ich dorthin fuhr, drehte ich noch eine "Schleife" über Volkach. Dort gibt es diese landschaftlich sehr schön gelegene Kirche...


Die nächsten Landschaftsbilder schoß ich oberhalb von Volkach an der Vogelsburg --> Link


^Wein, Wein und noch mehr Wein - Blick auf Escherndorf am alten Main-Flußbett. Die Berufsschifffahrt wird hier durch den Main-Kanal zwischen Münsterschwarzach und Volkach geführt.


^Blick auf den Weinort Nordheim am Fuße der Weininsel. Nordheim weist übrigens auch einen Womo-Stellplatz aus. Von hier aus kann man mit einem Partyfloß auf dem Mainarm fahren --> Link


^Der Blick in Richtung Volkach, rechts am Bildrand noch Nordheim, in der Mitte der alte Mainlauf


^Viel Wein hier bei der Vogelsburg

Noch mehr Bilder, v.a. aus Volkach gibt es dann in Kürze, dann machte ich dort auch einen Stadtrundgang. Jetzt aber erst einmal zu meinem Etappenort Mainstockheim. Dort liegt direkt am Flußufer ein gut ausgestatteter Wohnmobilstellplatz bei der kleinen Mainfähre.







Der Stellplatz bietet auf einer Wiesenfläche mit geschotterten Fahrwegen ausreichend Platz für etwa 40 Fahrzeuge. Für 7,- €/24 Std. ist die V+E sowie Strom inklusive. Die Platzgebühr ist beim Fährmann zu bezahlen. Im nahen Ort gibt es einen kleinen Laden mit Bäckerei und Getränkemarkt. Man kann gut Fahrrad fahren oder wandern. Sonst hat der Ort außer einer Kirche und einem ehemaligen Schloß (heute Seniorenheim) nicht so viel zu bieten, aber für "Schiffegucker" optimal gelegen.

Direkt gegenüber in Albertshofen gibt es einen weiteren Stellplatz...


Zum Abendessen gab es heute mal "Hausmannskost! :D



Fortsetzung demnächst auf diesem Kanal...

frankjasper8 am 23 Okt 2014 22:00:54

Der nächste Tag begann auf dem Stellplatz in Mainstockheim, dann fand bei wechselhaftem Herbstwetter eine etwas planlose :D Spazierfahrt durch die Gegend statt, um dann am Nachmittag mein "Nachtlager" in Volkach aufzuschlagen.
An diesem Abend radelte ich noch am Main-Kanal entlang und dann um die sogenannte Weininsel herum über Sommerach und Nordheim zurück zum Stellplatz in Volkach am Main.
Da konnte ich noch dieses abendlichen Stimmungsbilder für die Ewigkeit festhalten...






^auch in Volkach gibt es einen Stellplatz direkt am Mainufer, hier allerdings gibt es keinen Strom. Die Gebühr liegt pro Tag bei 5,50 €, zahlbar am Automaten. Eine V+E-Anlage steht am Parkplatz beim Volkacher Freibad etwa 200 - 300 m vom Platz entfernt. Schiffsanleger in der Nähe. Fuß- und Radweg führt über den Platz. Stellflächen geschottert, viel Grünfläche.

Ein Ortserkundungsbummel am nächsten Morgen. Es war mittlerweile Sonntag, der 12. Oktober und für mich begann der 8. Tag auf dieser Reise. Die erste Woche lag hinter mir. Ja, Volkach liegt mitten im Weinbaugebiet des Maines. Im Ort war am Vormittag schon ganz schön was los, was vielleicht am nebligen wetter lag, da flüchtete das Volk in die Stadt. :D


Durch dieses Stadttor gelangt man aus Richtung Mainbrücke in die Stadt.


Strassenbau in der Hauptstrasse hinauf zum Marktplatz




^Zugang zur Altstadt aus der Neuzeit ( aus dem "modernen" Volkach :D )


^ehemaliger Schuppen am Volkacher Bahnhof, heute WC-Anlage am Busbahnhof und Touri-Info an der Rückseite












^das historische Rathaus von Volkach. In der Sommerzeit ist es hier Tradition, daß der örtliche Musikzug am Sonntag ein Platzkonzert vor der Rathauskulisse gibt.

Angeführt von den Weinprinzessinnen aus Fahr und Escherndorf, sowie dem Volkacher Ratsherrn (mit dem schwarzen Hut) und
dem Tourismuschef marschierte die Stadtkapelle ein.






Während die Kapelle eine Stunde lang schmissige Musi darbot, nutzten die Zuhörer die Gelegenheit zum Frühschoppen...

... mit einem Glaserl Wein.

Ich nutzte die Gelegenhein fürs Mittagessen :D ...

... Wiener Schnitzel mit Pommes, in diesem netten Restaurant direkt am Rathaus



Wie der Tag dann weiterging, davon demnächst mehr...

frankjasper8 am 24 Okt 2014 22:09:09

Fortsetzung...

Als die Instrumente der Stadtkapelle Volkach kurz nach 12:00 Uhr verstummt waren ... und das "Wiener Schnitzel" vom Teller in meinen Magen gewandert war :D , ging ich zum Schiffsanleger. Zur weiteren Gestaltung des Tages hatte ich zwei Möglichkeiten:
1) Eine Fahrt mit der Mainschleifenbahn --> Link von Astheim ( auf der anderen Flussseite ) durch die Region der Mainschleife bis nach Seligenstadt ( bei Würzburg )
2) Eine Fahrt mit dem Passagierschiff durch die Mainschleife von Volkach bis zur Schleuse Wipfeld ( Richtung Schweinfurt ).

Ich wählte die Schiffstour, nein nicht auf diesem Schiff...


... sondern mit der "Undine"...


Mit einem Blick auf den SP legte die "Undine" um 14:00 Uhr am Anleger ab...



In gemütlicher Fahrt ging es dann durch die stille Natur über die Ortschaften Fahr und Eisenheim bis zur Schleusenanlage bei Wipfeld















Es war eine lustige Tour mit netten Tischnachbarn, ein Ehepaar, das mit dem Wohnwagen auf dem CP in Sommerach Urlaub macht und eine Gruppe von Handelsvertretern, von denen einer auch WoWa-Camper ist. Na, da gab es genug Gesprächsstoff und viel zu schnell ging eigentlich die Kreuzfahrt auf dem Main zuende. Die "Undine" legte gegen 16:30 Uhr wieder in Volkach an und ich legte kurz darauf mit dem Womo vom Stellplatz ab :D und fuhr etwa 19 Kilometer weiter zum Stellplatz in Dettelbach.



Der Stellplatz liegt an der Zufahrtsstrasse zur Fähre. Kosten: 5,- € / 24 Std, Strom kostet 0,50 € pro kwh, V+E-Anlage an der Zufahrtsstrasse. Etwa 200 Meter ins Ortszentrum, EDEKA-Markt mit Bäcker in 100 m.
Die Fähre "Herta" pendelt unermüdlich zwischen den Uferseiten.

So, beim nächsten Mal zeige ich Euch noch schöne Bilder aus dem netten Ort Dettelbach, also bleibt mir treu!

Fortsetzung folgt... :)

frankjasper8 am 25 Okt 2014 21:39:01

Langsam nähert sich mein Reisebericht dem Ende, der vorletzte Tag der Reise ist gekommen und ich möchte Euch jetzt noch einige Bilder aus Dettelbach --> Link zeigen.

Eine fast vollständig erhaltene Stadtmauer umgibt den Ort








Innerhalb dieser Stadtmauern findet sich auch hier ein sehenswertes Rathaus


und die schöne St. Augustinus-Kirche ...



deren zwei Türme durch eine Brücke verbunden sind...


und einige zeigenswerte Häuser

^dieses Haus wurde auf einen ehemaligen Wachturm gebaut, sieht doch toll aus.


Gaststätte "Grüner Baum"


^Fachwerkhäuser




^die Wallfahrtskirche "Maria im Sand"

Sicherlich könnte ich Euch noch viel mehr Fotos der Stadt zeigen, das würde aber den Bericht zu sehr in die Länge ziehen. Und ich denke, daß der eine oder andere von Euch entweder schon dort war oder noch will. Und dann könnt Ihr selber schauen.
Hier noch ein paar herbstliche Farbtupfer ...














Damit möchte ich es dann auch belassen und meinen Stadtrundgang beenden. Zurück zum Stellplatz
wo der Tag mit einem wunderschönen Sonnenuntergang zuende ging...











Damit ging auch dieser Urlaubstag zuende. :D

Fortsetzung folgt!...

frankjasper8 am 26 Okt 2014 17:20:53

Und dann kam der letzte Tag der Reise und eigentlich habe ich Euch gar nichts mehr zu erzählen. Da Dettelbach so verkehrstechnisch günstig nahe dem Autobahnkreuz Biebelried liegt, war ich ruckzuck auf der Autobahn A 7 und brauchte darauf nur Richtung Norden fahren. Es war recht nebelig an diesem Morgen, Sicht war nicht, also konnte ich mich aufs Fahren konzentrieren und kam ziemlich zügig voran. Schon nach gut einer Stunde erreichte ich Fulda und fuhr von der Autobahn ab. Ein Tankstop an der Baumarkt-Tanke, schnell den Dieseltank für 1,26 €/ltr gefüllt, dann weiter. Die nächste gesehene Tanke wollte 1,32 € für den begehrten Dieselsaft haben. Glück gehabt :D
Auf der B 27 fuhr ich dann gemütlich gen Heimat. Vorsicht, hier stehen mancherorts so komische Fotoapparate, die gerne die dummen Gesichter der Autofahrer aufnehmen. :D
Ich blieb jedoch unbeobachtet; man kennt ja die Stellen mittlerweile. Durchs schöne Fuldatal fuhr ich über Bad Hersfeld und Bebra und gelangte bei Eschwege ins Werratal. Über Bad Sooden-Allendorf erreichte ich dann Göttingen. Schnell in der SB-Waschmaschine das Womo einer Aussenwäsche unterzogen, weil es zuhause etwas zu umständlich ist. Mit glänzendem Wohnmobil kam ich dann gegen 15.30 Uhr wohlbehalten wieder zuhause an und konnte den größten Teil des Gepäcks noch ausladen.

So, nun kennt Ihr die ganze Geschichte. Ich hatte noch einen schönen Urlaub, wenn das Wetter auch manchmal etwas schöner hätte sein können. Es war für mich nicht gerade Aktiv-Urlaub, aber schön war es trotzdem. Das Womo war etwa 950 Kilometer gefahren, ich hatte viel gesehen.

Inzwischen war das Womo auch zum TÜV und zur Gasprüfung. Alles gut, neue Plakette wurde ohne Mängel zugeteilt und den Zahnriemen hat man gleich mit ausgetascht. Jetzt steht das Fahrzeug in der Scheune beim Bauern und wartet auf das nächste Jahr. Dann geht es wieder auf Tour.


kitally am 26 Okt 2014 20:25:21

oh Wow, ich hätte nicht gedacht, dass der Main so schönes zu bieten hat.
Toller Bericht. Danke Frank
ist schon fast notiert :wink:

soletti1 am 26 Okt 2014 20:38:03

Frank wie immer ein toller Einblick in die Schönheiten Deutschlands und die Bilder :zustimm: .

Danke für Deine Mühe :ja: und Schade hast du das Womo schon in den Winterschlaf geschickt :? jetzt müssen wir auf den nächsten Bericht sooooooo lange warten :wink: .

Aretousa am 26 Okt 2014 20:49:55

Frank, ich glaube ich schrieb schon mal, dass ich deine Berichte sehr mag und dass sie sehr schöne Einblicke in Gegenden geben die fast vor der Haustür liegen und doch so interessant sind.
Am Main sind wir immer wieder sehr gerne und realtiv häufig und trotzdem fand ich auch jetzt wieder neue Anregungen und Einblicke. Da macht es Spaß, die nächste Fahrt in diese Richtung zu planen. Danke!!!

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