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Reisebericht Norwegen


peter52 am 28 Dez 2014 20:11:11

Hallo ihr lieben Womo-Fahrer,

auch wir melden uns mal wieder hier. Das Jahr ist schon wieder vorbei und unsere Reisen werden nun soglangsam ins Netz gestellt.
Also kurze Rede langer Sinn, wir möchten euch unseren Reisebericht von Süd-Norwegen vorstellen. Die Reise haben wir im Frühjahr gemacht. so nun soll es aber losgehen. Den ganzen Bericht können wir hier nicht einstellen, dass wäre einfach zu aufwändig, falls es euch dann doch interessieren sollte findet ihr ihn auf
--> Link www,pg-pohlmann.de
wir wünschen euch viel spass.



Nein nein, lassen sie sich bitte nicht von dem Bild täuschen, wir sind nicht im Winter gefahren, doch dazu später mehr.

Erst einmal möchte wir sie zu unserem Reisebericht einladen. Falls es der erste sein sollte, den Sie von uns lesen , möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, das wir hier nur unsere eigenen Erfahrungen u. Empfindungen wieder geben. Es ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne, auch wir benutzen einen.

Also warum fahren wir diese Tour nach Norwegen? Na, weil es dort einfach wunderschön sein soll u. wir uns dieses nicht entgehen lassen wollten. Anfangs hatten wir Bedenken wegen des Wetters. Doch wir sollten eines Besseren belehrt werden.

Wie kommen wir dort hin, welche Fähre sollten wir benutzen?
Nach langem überlegen, es gibt mehrere Möglichkeiten, entscheiden wir uns für die Fähre Travemünde/ Malmö. Wir sind ja nun auch Schweden-Fans geworden, darum bot es sich an, über Malmö zu fahren. Die Schiffsfahrt buchten wir im Voraus, ein gutes Angebot nutzend. Die Finnlines bietet immer wieder mal etwas günstiges an.
Doch nun wünschen wir viel Spaß beim lesen.

1.Tag: Zu Hause - Travemünde
Der Tag fing nicht gerade super an. Bis wir endlich los gekommen sind, war es schon kurz nach 18 Uhr. Dann sind wir erst mal einkaufen gefahren.
Unser Einkaufszettel war dieses mal wesentlich größer, als auf unseren anderen Touren (Lebensmittel u. Getränke). Wir konnten nur hoffen, dass man uns unterwegs nicht auf eine Waage stellen würde. Wir kaufen sonst eigentlich fast alles in dem Land ein, welches wir besuchen. Doch wie sich herausstellte, haben wir dieses Mal alles richtig gemacht. Die Lebensmittelkosten in Norwegen sind wirklich sehr hoch, wie ich später in einem Beispiel noch zeigen werde.
In unserem Einkaufsladen haben sie uns doch sehr komisch angeschaut. Wir kaufen sonst nicht solche Mengen ein.(leider kein Foto gemacht)

Dann fiel uns zum Glück ein, dass wir den Ersatzschlüssel für den Roller vergessen hatten. Also wieder retour u. den Schüssel eingepackt.

Nun konnte der Urlaub also endlich beginnen. Die Strecke von zu Hause bis Travemünde konnten wir ohne Probleme fahren. Die Fähre sollte am Morgen 10 Uhr des folgenden Tages ablegen. Doch wir wollten auf die Nachtfähre um 2:30 Uhr umbuchen.
Wir hatten vor vier Jahren schon mal diese Passage gebucht (siehe Reisebericht Schweden) u. haben dann auch auf die Nachtfahrt umgebucht. Damals bekamen wir das Ganze für einen guten Preis. Doch leider hat es dieses Mal nicht so geklappt, wie wir es uns eigentlich gedacht hatten. Im ersten Moment sollten für die Umbuchung 75,60 € zuzahlen. Mit leichtem Murren bezahlten wir diese Summe.
Als wir das Kontor verlassen, kommt uns die junge Dame hinterher. Wir hätten doch zu viel bezahlt u. wir müssten doch nur 55 € zuzahlen. Das ist schon ein anderer Schnack. Hier noch Mal unseren Dank an die netten Mitarbeiter der Finnlines. Das Schiff hat dann auch noch Verspätung. Es kommt erst eine Stunde später. Na ja, dann warten wir mal. Ist in einem Wohnmobil ja nicht gerade das Tragischste, man hat ja alles dabei. Es ist immer noch sehr warm, wir hatten heute tagsüber 32 Grad.











Unser erstes Ziel, welches wir uns gesetzt hatten, war Ullared. Hier gibt es wohl das größte Einkaufscenter in Schweden,hier kaufen die Schweden fast alles ein, was sie bekommen können. Die Preise sind recht günstig. Wir sind auf der Suche nach einigen Klamotten.
Doch kaum fahren wir auf die Autobahn, da stehen wir auch schon im Stau. Eine Vollsperrung. - Das geht ja schon wieder gut los. Wir haben Glück, die Ausfahrt ist direkt vor uns. Also geht es über einen kleinen Umweg dort hin. Wir halten uns streng an die Geschwindigkeitsvorgaben, denn in den skandinavischen Ländern werden Geschwindigkeitsübertretungen mit deftigen Busgeldern belegt.

Gegen 15:30 sind wir da, wir hätten die Möglichkeit, hier auf dem Campingplatz zu bleiben, mal sehen wie lange der Einkauf dauern wird.
Also, es ist echt die Hölle, was hier abgeht. Ich bin schon einiges gewohnt, doch das übertrifft einfach alles. Wir halten es nicht lange in dem Trubel aus. Also nichts wie raus hier. Wir haben nur ein paar Kleinigkeiten gekauft.
Die Entscheidung geht gegen den Campingplatz. Es ist ja noch früh.

Wir fahren 32 km zurück, zu dem Stellplatz in Falkenberg. Hier waren wir schon mal 2010, ein Platz am Yachthafen. Komplett voll mit schwedischen Wohnmobilen. Wir finden gerade noch einen Platz, Kosten 15.- €.
Es ist auch hier nicht gerade kühl, es sind 28 Grad. Uns läuft der Schweiss nur so runter. Den Abend verbringen wir vor dem Wohnmobil, mal sehen wann der Bootsmann kommt, um seinen Tribut zu fordern. Er kam um 21:15 Uhr und gab uns den Code für die Duschen. Den Abend lassen wir in Ruhe ausklingen.

Navidaten: 56°53'34.1"N 12°28'09.4"E
Kosten : 15 € incl. VE und Strom, Duschen vorhanden



3. Tag: Falkenberg- Fredirkstad

Mann, die Nacht konnte ich schlafen. Am frühen Morgen wird noch einmal ausführlich geduscht. Nun ist das Frühstück dran, auch hier lassen wir uns Zeit.
Die meisten Wohnmobile sind schon weg. Ich hatte mich gestern Abend noch mit einem deutschen Wohnmobilfahrer, der eine kleine Schweden-Tour macht, nett unterhalten.
Da wir es noch nicht allzu eilig haben, wollen wir heute bis Fjällbacka fahren. Hier hatten wir auf unserer letzten Schweden-Tour einen Stellplatz direkt am Wasser gefunden, da möchten wir hin. Ein hübsches Örtchen.
Die erste Etappe fahren wir auf der Autobahn, doch das ist nun gar nicht unser Ding, also zurück auf die Landstraße.Die schöne Landschaft zieht an uns vorbei. Ein kleiner Kommentar: Erst hinter Göteborg fängt für uns das Schöne an. Die Schären sind einfach wunderschön.
Wir setzen mit einer kleine Fähre, die kostenlos ist, über. In Fjällbacka angekommen, fährt gerade ein Auto aus dem vollen Parkplatz raus, somit finden wir mit dem Wohnmobil einen Platz, wie gewünscht, direkt am Wasser .










Da wir uns in dem Ort auskennen, steigen wir den kleinen Berg am Hafen hinauf. Hier war auch schon einer der Lieblingsplätze von Ingrid Bergmann. Wir wissen nun auch warum, ein herrlicher Blick über die kleine Hafenstadt. Also unbedingt ansehen, es lohnt sich. Der Weg führt durch eine kleine Schlucht. Ein Mann der seine Ziegen an der Leine spazieren führt, ist in der Stadt vollkommen normal.






Später gehen wir noch in eine Pizzeria in der Stadt, um etwas zu essen. Danach setzen wir uns an die Kaimauer in den schönen Sonnenuntergang, den wir hinter unserem Wohnmobil genießen. Am Abend wird uns noch ein kleines Konzert geboten , welches in dem benachbarten Restaurant stattfindet. Somit können wir uns entspannt auf die morgige Weiterfahrt konzentrieren. Morgen geht es über die Grenze nach Norwegen.

Stellplatz: FredirkstadStellplatz:
es handelt sich nicht um einen Stellplatz, es ist ein Parkplatz, direkt an dem Hafenbecken. Ein Campingplatz wäre auch vorhanden.

4. Tag: Fredrikstad - Oslo

So, Oslo, Hauptstadt Norwegens, wollen wir doch mal sehen, was du uns so zu bieten hast. Doch bevor wir zu unserer Exkursion starten, holen wir uns erst mal ein Tages-Busticket. Dieses bekommen wir an der Rezeption. Es ist günstiger, als Einzelfahrscheine und außerdem haben wir die Möglichkeit, die anderen Sehenswürdigkeiten, die etwas außerhalb des Zentrums liegen, gut mit dem Bus zu erreichen.

Jetzt aber los, die Bushaltestelle ist direkt vor dem Campingplatz. Der Bus kommt auch schon und wir können direkt einsteigen und fahren bis zum Hauptbahnhof.

Nun geht's zu Fuß weiter zur Osloer Oper, eine phantastische Architektur bietet sich unseren Augen, sie wurde von der Architektenfirma Snøhetta entworfen.







Von dem Dach aus hat man einen schönen Blick über den Hafen u. die Stadt. Man sollte um bedingt auch hinein gehen, wie schon gesagt, das Gebäude ist einfach wunderschön.
Wir machen uns danach weiter auf den Weg, die Stadt zu erkunden.
Der nächste Halt ist der Bahnhofsvorplatz.
Auf dem Platz befindet sich die Bronze-Statur eines übergroßen Tigers, ein beliebtes Fotomotiv. Meine Frau kann sich seiner Anziehung auch nicht entziehen u. somit machen auch wir ein Bild von ihm.
Zur 1000-Jahresfeier der Stadt im Jahr 2000, hat das Eiendomsspar den Tiger der Stadt Oslo geschenkt, seitdem hat Oslo einen 4.5 m langen bronzenen Tiger. Die Statue ist von Elena Engelsen angefertigt worden.

Wir schlendern weiter durch die Innenstadt Richtung Schloss, die lange gerade Einkaufsstraße Karl Johans gate führt direkt dort hin. An der Straße befinden sich viele schöne Gebäude. Am Ende der Straße stoßen wir direkt auf das Schloss. Man kann die Innenstadt sehr gut zu Fuss erkunden, sie ist nicht gerade super groß.









Also ich habe schon einige kleine Schanzen gesehen, aber die Menschen, die hier hinunterfahren u. dort oben abspringen, haben meinen vollen Respekt. Gut, dass ich kein Skispringer bin... Wir gehen bis zur Metro u. fahren nun zum Vigeland Skulpturen Park. Diesen Park sollte man sich ansehen, wenn man sich für Skulpturen interessiert.



Beeindruckend toll. Wir fahren danach mit der Straßenbahn wieder zurück in die Innenstadt, wollen uns noch das Rathaus sowie die Festung Akershus Fortress ansehen. Sie liegt auf einer Landzunge, die in den Oslofjord hineinragt. Ein mittelalterliches Bauwerk.






Für heute sollten unsere Besichtigungen gut sein. Wir machen uns mit dem Bus auf den Weg zum Campingplatz, um dort den Abend bei einem schönen Essen ausklingen zu lassen. Wir unterhalten uns auf dem Platz noch mit einem schwedischen Pärchen. Sie wollen heute noch zu dem Rolling-Stones-Konzert, welches hier in Oslo stattfindet. Schade wir wussten nichts davon, sonst hätten wir uns bestimmt Karten besorgt. Wir hatten uns schon über die vielen Menschen mit dem Shirt der Stones, die in der Stadt herumliefen, gewundert. Schade wären gern dort hingegangen. Mal sehen was der morgige Tag so bringt.

o nun will ich hier enden,

ich zeige euch noch ein paar Bilder um euch einen Vorgeschmack zum gesamten Reisebericht zu geben, vielleicht bekommt ihr ja Lust ihn weiter zu lesen. Hier findet ihr den gesamten Bericht --> Link .

Hier noch ein Paar Bilder:












Na haben wir ihre Reiselust geweckt ? mehr unter --> Link www,pg-pohlmann.de
also noch mal viel Spass beim lesen.

Peter Und Gila
Ein frohes fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr

hast29 am 12 Mär 2015 08:00:48

Hallo Peter und Gila,

toller Reisebericht...ich bin mit gefahren. Ich hatte das Gefühl wir sind unterwegs.

Danke auch für die Freisteher Tipps.

Eigentlich wollen wir dieses Jahr wieder nach Schweden. Da wir aber leider nur knappe 17 Tage Zeit haben " nur" bis Idre.
Aber nun habe ich so viel Berichte über Südnorwegen gelesen das wir schon am überlegen sind doch zumindest bis zum
Preikestolen zu fahren. Euer Bericht mit den schönen Bildern tut das weitere dazu....* grübel*

Roman am 12 Mär 2015 08:29:10

peter52 hat geschrieben:....Na haben wir ihre Reiselust geweckt ?
Ein frohes fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr


Und ob Ihr die Reiselust geweckt habt. Vor allem der Abschnitt über Oslo hat mir gezeigt, dass sich dort zumindest ein zweitägiger Aufenthalt lohnt. Wir haben auf dem CP auf der Rückfahrt "nur" übernachtet, leider, wie man sehen und lesen kann....

Aber sagt mal, Euer Schlusssatz hat mich dann doch stutzig gemacht..... :) ....... Das passiert mir normalerweise nicht, dass ich einen Reisebricht fast 3 Monate übersehe..... :eek:

Viele
Roman

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