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Reisebericht Schottland im Winter 1, 2, 3, 4, 5


gnarz18 am 11 Jan 2015 20:08:51

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Schottland im Winter?! Ist es da nicht furchtbar kalt? Was kann man denn da machen? Auf diese Fragen gilt es über Weihnachten und Neujahr Antworten zu finden. Das Auto ist vollgestopft mit warmer Kleidung und Lebensmittelvorräten für die kalten und einsamen - so denken wir uns das zumindest - Regionen Schottlands. Wir kommen pünktlich um 15:00 Uhr weg, haben allerdings das Problem, dass die Bordelektronik beim Einschalten sofort auf Störung geht. Echt doof sowas, am Vortag beim Einräumen des Womos funktionierte alles noch tadellos. Auch mein Handy meldet mir sofort nach dem Losfahren, dass etwas nicht stimmt und die Aufbaubatterien nicht geladen werden. Macht erst mal nichts, denn sie sind rappelvoll. Um das Elektronik-Problem werde ich mich dann mal in England kümmern müssen, jetzt gilt es die Fähre zu bekommen. Kurz vor 19:00 Uhr erreichen wir Calais, zwei Stunden später sind wir dann auch schon in Dover.

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Patrol Memorial in St. Margaret‘s at Cliffe

Für die Nacht stellen wir uns an das Patrol Memorial in St. Margaret‘s at Cliffe. Zum Glück ist es mit 8°C nicht so kalt und wir lassen die Heizung aufgrund unseres E-Problems erst mal aus.
Am nächsten Morgen mache ich mich, mit Stirnlampe bewaffnet daran, unser E-Problem zu lösen. Die Sicherungen sind alle OK. Also kontrolliere ich alle Stecker auf der Hauptplatine und messe mal ein wenig rum - ohne Erfolg. Irgendwie schaffe ich es dann noch die 50A Sicherung zu himmeln. Und die zu wechseln ist bei mir echt ein Spaß, da sich die Aufbaubatterien und die Sicherung unter dem Beifahrersitz befinden. Also Beifahrersitz ausbauen, Sicherung wechseln und Sitz wieder einbauen. Der Schuldige für unser E-Problem wird schließlich doch gefunden, ein Stecker, der nicht richtig eingerastet war oder sich halt irgendwie gelöst hat

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SP mit tollem Blick auf den Kanal

Nach dem Frühstück machen wir uns dann auf die lange Reise gen Norden. Beim Dartford Crossing am östlichen London Orbital wird seit November automatisch abgerechnet. Man hat dann die Wahl zwischen verschiedenen Bezahlmethoden, über einen Account, postalisch, bar bei speziellen Bezahlstationen oder telefonisch. Zuerst versuchen wir bar an der nächsten Autobahnraststätte zu zahlen – ein doch nicht ganz abwegiger Gedanke, oder? Geht aber nicht, die Tanken sind halt keine Bezahlstation. Das machen nur die diversen Corner Shops. Also entscheiden wir uns für die letzte Methode und gelangen in der Hotline zu unserem Leidwesen an eine echt taube Nuss. Zuerst sollen wir Zeit des crosssings, type of vehicle und registration number mitteilen. Artig sagen wir 10am, a german motorhome, AC A ..., dabei stellt die gute Frau dann fest, dass unser Auto nicht in ihre Maske passt. Sie teilt uns mit, dass sie diese nun wechseln müsse und wir unsere Angaben nochmals wiederholen müssen. So geht es immer weiter. Als meine Frau sich dann zum Schluss eine Referenznummer geben lassen will, hat die gute Frau den Vorgang schon zugemacht und braucht erneut unser Kennzeichen … 5 Pfund kostet uns der Anruf! Die Gebühr für die Befahrung kostet 2,50 Pfund. Bei der Rückfahrt hat meine Frau vor dem Anruf schon den Stress-Schweiß auf der Stirn stehen, aber diesmal erwischen wir einen pfiffigeren Mitarbeiter und schaffen wir es mit nur 70 pence Telefongebühren.
Aber nun zurück zur Reise. Am frühen Nachmittag machen wir Pause in Stafford und uns trifft volle Wucht des englischen Weihnachtkitsches. Alles ist super kitschig geschmückt, die Verkäufer in den Geschäften laufen mit LED-blinkenden Pullovern rum und dauernd wollen uns zwei als Weihnachtskugeln verkleidete Damen ein Sky-Abo verkaufen. Echt furchtbar!
Nach einer Stunde machen wir uns wieder auf den Weg und erreichen gegen 18:00 Moffat in Schottland. Der weihnachtlich voll illuminierte CP hat geöffnet und wir bekommen für geschmeidige 28 Pfund einen Platz nahe dem Duschhaus.

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Stolz zeigt der Camping Warden Paula noch sein "Weihnachts-Schaufenster", mit dem er beim jährlichen Weihnachtsschaufenster-Wettbewerb den dritten Platz geholt hat. Typisch britisch halt. Am ersten Abend in Schottland muss man natürlich in den Pub gehen und so versuchen wir dann in den zahlreichen Pubs von Moffat, etwas zu Essen bekommen. Wir werden aber erst im dritten Pub fündig, in den anderen finden Weihnachtsfeiern statt, bei denen die Akteure mit ziemlich lächerlich aussehenden Papierkronen durch die Gegend laufen und Bier trinken. Andere Länder, andere Sitten.

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weihnachtliches Moffat

Am nächsten Morgen regnet es in Strömen und das Wetter passt überhaupt nicht zu unseren Erwartungen von einem winterlichen Schottland. Um zügig weiter in den Norden zu kommen, fahren wir über Glasgow am Loch Lomond vorbei in Richtung Fort William. Die Straße vorbei am Loch Lomond steht zum Teil bis zur Felge unter Wasser und die Bäche und Flüsse wissen nicht mehr wohin mit den Massen an Wasser. Bei strömenden Regen halten wir kurz an den Falls of Falloch an, aber so richtig Besichtigungslaune will bei dem Wetter nicht aufkommen.

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Falls of Falloch

Gegen 13:00 erreichen wir Fort William und im Gegensatz zum Sommer ist hier absolut nichts los. Im Sommer tummeln sich hier Hunderte von Bustouristen, Backpackern und sonstigen Touris und bevölkern die Souvenirläden und Straßen. Jetzt im Winter hetzen eine Handvoll Leute über die Straße, die meisten Geschäfte haben geschlossen und der ganze Ort, vielleicht auch nur wegen dem Wetter, wirkt ein wenig trostlos. Wir gehen erst mal Kaffee trinken und laufen anschließend ein wenig durch die wenigen geöffneten Geschäfte. Das Wetter ist echt lausig und um zwei Uhr merkt man, wie es schon wieder anfängt zu dämmern. Ich dränge meine beiden Damen dazu, dass wir uns rechtzeitig um einen Schlafplatz kümmern müssen. Wir folgen zuerst den CP Schildern, die uns ins Glen Nevis führen. Der CP hat leider geschlossen. Das ist aber vielleicht auch besser so, denn der Fluss Water of Nevis (wird später zum River Nevis) führt so viel Wasser, dass alle Parkplätze überschwemmt sind.

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Überschwemmung

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Wir drehen um und fahren über Spean Bridge zum War Memorial. Dort soll es laut "Mit dem Wohnmobil nach Schottland" einen guten SP geben. Total schief der Parkplatz! Und bei strömenden Regen habe ich echt keine Lust, mit den Auffahrstützen rumzufummeln. Außerdem liegt der Platz ziemlich nahe an der Straße und ist somit recht laut. Wir fahren wieder die paar Meilen zurück zum Ben Nevis Range Parkplatz, dort finden wir neben der Seilbahn-Station einen schönen ruhigen Platz für die Nacht. Unterwegs erwische ich fast noch ein Reh, das kurz vor uns über die Straße läuft. Unglaublich wie schnell sowas abläuft, ich hätte echt nicht mehr reagieren können.
Der nächste Tag startet mit Sonnenschein. Es hat in der Nacht tief bis auf den Parkplatz geschneit. Die weiße Pracht ist aber leider nur von sehr kurzer Dauer und nach dem Frühstück ist das meiste schon wieder geschmolzen. Unser Plan für heute ist über Mallaig auf die Insel Skye zu fahren.

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Da bei Paula mit ihren neun Jahren Harry Potter im Moment extrem hoch im Kurs steht, halten wir natürlich am Glenfinnan Monument an, um uns das Viadukt anzusehen über das der Hogwart's Express seine Schüler nach Hogwarts gebracht hat.

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fehlt nur noch der Hogwart's Express

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Glenfinnan Monument

Die Gegend ist echt toll und das um diese Jahreszeit vorherrschende Braun steht der Landschaft ziemlich gut. Da es langsam auch schon wieder dunkel wird - die Tage hier oben sind um diese Jahreszeit aber auch - kurz suchen wir uns nach einem späten Mittagessen in Mallaig in Arisaig einen CP. Der CP kostet 17 Pfund inklusiv Strom und ist relativ neu. Aber da das Duschhaus ist im Winter nicht in Betrieb ist, ist er nicht unbedingt ein Schnapp. Dafür liegt er allerdings wunderschön und man hat einen tollen Blick auf die Inseln Eigg und Rum.

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In der Nacht fällt das Thermometer auf unter -5°C und wir lassen unseren Heizlüfter auf vollen Touren laufen, irgendwie müssen sich die 17 Pfund ja rechnen. :-)
Der folgende Tag führt uns zuerst noch mal nach Mallaig, von wo wir die Fähre zur Skye nehmen möchten. Doch leider ist es der Calmac zu stürmisch und die Fahrt wird gecancelt. So begnügen wir uns mit einem Kaffee und einem Besuch der zwei Geschäfte von Mallaig. Wir beschließen, da die nächste Fähre erst gegen 17 Uhr gehen soll, den Weg über Kyle of Lochalsh zu nehmen, ist ja auch eine schöne Strecke. Gemütlich fahren wir wieder zurück nach Fort William. Unterwegs sehen wir wieder eine Menge Rotwild. Im Winter kommen die Tiere von den Bergen runter in die Täler und dauernd stehen irgendwelche Hirsche oder Hirschkühe auf der Straße rum oder grasen am Straßenrand.

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Bei schönstem Wetter fahren wir an Fort William vorbei in Richtung Skye. Vorbei geht es an Loch Lochy, Loch Gerry, Loch Loyne, Loch Cluanie durch das wilde Glen Shiel bis zu Schottlands wohl berühmtesten Castle, dem Eilean Donan Castle im Loch Druich.

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Hier machen wir eine etwas längere Pause und genießen das Castle mal so ganz ohne Touristen.

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immer wieder schön, das Eilean Donan Castle

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Nur eine Handvoll Asiaten tummeln sich auf dem Parkplatz und schießen Selfies von sich mit dem Castle. Überhaupt sind ziemlich viele Asiaten unterwegs, wenn Touris dann aus Asien. Über Kyle und die Skye-Bridge fahren wir nach Portree, dem Hauptort der Insel.

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vollkommen leer die Straßen

Hier ist alles weihnachtlich geschmückt, wir gehen Kaffee trinken und laufen etwas durch das ruhige Örtchen.

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Hauptstraße von Portree

Gegen 18:00 Uhr fahren wir dann weiter nach Uig. Dort soll der CP aufhaben, hat er auch - aber der Camping Warden vergisst leider den Boiler im Duschhaus anzuschalten und so wird die Körperreinigung echt zur Qual.
Abends gehen wir in den örtlichen Pub. Wir sind natürlich die einzigen Touris, außer uns hängen nur noch ein paar Einheimische in Gummistiefeln und Fellmütze an der Theke herum und schütten sich einen Whisky nach dem anderen in den Hals. Wirkt schon alles sehr authentisch.
In der Nacht wird es recht stürmisch und der Wind rüttelt mächtig am Auto. Sogar das Meer hört man, die Brandung prallt heftig gegen das Ufer, sehr ungewöhnlich für die sonst so ruhige Bucht von Uig.

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der Wind schleudert den Schaum auf's Land

Am nächsten Morgen besuchen wir bei orkanartigen Böen das Duntulmn Castle. Auf dem kurzen Weg zum Castle fängt es an zu hageln und das ist bei dem Wind richtig schmerzhaft.

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Duntulmn Castle

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Ureinwohner

Das Castle liegt ziemlich exponiert auf einer Felsklippe und man hat einen grandiosen Rundblick auf die Landschaft. Leider verfällt das Castle schon seit mehreren Jahren und jetzt wurde ein Warnschild aufgestellt, dass der Zutritt wegen einsturzgefährdeter Gebäude gefährlich sei. Schade!

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Quiraing-Gebirge

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Old Man of Storr

Durch das Quiraing-Gebirge und am Old Man of Storr vorbei fahren wir über Portree, wo wir im örtlichen Supermarkt noch schnell vor den Feiertagen unsere Vorräte auffüllen, zurück nach Broadford. Für eine Wanderung ist es einfach zu windig und das Wetter nicht konstant genug. Mal scheint kurz die Sonne, dann fünf Minuten später regnet es in Strömen.

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Portree

Heute ist Weihnachten und wir wollen uns zeitig einen Platz für die Nacht suchen. Bei einem mäßig leckeren Kaffee in Bradford entscheiden wir uns nach Elgol zu fahren und uns dort auf den SP zu stellen.

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Sligachan

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Auf der ganzen Strecke bis Elgol kommt uns kein Auto entgegen und auch im Ort selber ist keine Menschenseele zu sehen.

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So stellen wir uns neben der Village Hall auf den SP, schmücken unseren Weihnachtsbaum und kochen uns was Leckeres zu Abend. Das Christkind hat uns übrigens auch hier an diesem entlegenen Zipfel Schottlands gefunden …

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erstes Licht in Elgol

Um sieben Uhr werden wir am nächsten Morgen vom Streuwagen geweckt, der einen Haufen Dreck gegen unser Auto wirft. Für Weihnachten ist er ziemlich früh unterwegs, finden wir.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir bei Traumwetter zurück nach Broadford. Vorbei geht es an dem gewaltigen Bergmassiv des Bla Bheinn, sieht mit Schnee schon echt beeindruckend aus, an absolut ruhigen Seen bis zur Skye-Bridge. Hier machen wir eine etwas längere Pause und genießen die tolle Aussicht.

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alte Kirche auf dem Weg nach Elgol

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Bla Bheinn

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Leuchtturm unterhalb der Skye Bridge

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Loch Alsh

Kurz bevor wir wieder das Eilean Donan Castle erreichen biegen wir nach links ab nach Lochcarron. Was haben wir hier auf dieser Strecke im Sommer schon hinter Reisebussen festgehangen! Nun kommen uns auf der ganzen Strecke zwei Autos entgegen.

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In Lochcarron ist erwartungsgemäß nichts los, die Cafes sind alle geschlossen und auch sonst wirkt der langgezogene Ort wie ausgestorben.

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Wir nähern uns dem Applecross Pass, Großbritanniens höchster Passstraße.

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Kurz vor der Zufahrt zum Pass springt ein hektisch winkender Brite auf die Straße und erklärt uns, dass ein Befahren des Passes nicht möglich sei, alles voller Eis. Mist, wir entscheiden uns bis zum riesigen Talkessel zu fahren und dann zu drehen.

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Applecross Pass

Es stimmt leider, total vereist die Straße. Wir drehen rechtzeitig um und fahren halt über Shieldaig nach Applecross.

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Über die ebenfalls recht vereiste, glatte Straße geht es nach Applecross. Die Strecke, finden wir, gehört mit zu den schönsten in ganz Schottland und so halten wir oft an, machen Fotos und genießen die tolle Aussicht auf die Insel Skye mit ihren Cuillin Mountains.

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Cuillin Mountains

Die ganze Fahrt über freuen wir uns auf ein leckeres Essen im tollen Pub von Applecross. Und dann hat der doch tatsächlich eine private Weihnachtsfeier und somit geschlossen. Also wird doch wieder die Bordküche angeschmissen.

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Aplecross

Am nächsten Morgen nehmen wir, weil der Pass immer noch nicht befahrbar, ist den gleichen Weg zurück nach Shieldaig. Unterwegs sehen wir wieder eine Menge Rotwild und, was wirklich sehr merkwürdig ist, eine Menge Schafe, die sich scheinbar in unser Auto verguckt haben.

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was wollen die von uns?


auf dem Weg nach Shieldaig

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kaum halten wir an, sind die Schafe auch schon zur Stelle

Kaum halte ich an, stürmt eine ganze Herde von potentiellen Sitzbezügen auf unser Auto zu, als gäbe es da etwas zu holen, fahre ich weiter rennen die Wollknäuel kilometerweit hinter mir her, sehr merkwürdig!

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Die Straße ist noch immer recht glatt, aber mit etwas Respekt eigentlich gut zu befahren. Nach 30 Kilometer Single Track Road, wir sehen schon Shieldaig, kommt die letzte 300 Meter lange 17%tige Steigung nach Shieldaig. Zuerst klappt auch alles ganz gut. Aber dann, ca. 50 Meter vor dem Gipfelchen geht nichts mehr, pures Eis auf der Straße und ich bleibe stehen. Das aber leider nur kurz! Ganz langsam fängt das Auto an, rückwärts zu rutschen. Links geht es zwei Meter die Böschung runter, rechts ist ein Graben und hinter mir ist eine 250 Meter lange Rutschbahn. Wir werden immer schneller und langsam beginnt das Auto sich zu drehen. Das halte ich schon gewollt und bei trockener Fahrbahn echt für große Kunst auf so einer Single Track Road. Das Auto macht was es will, landet aber nach einer viertel Drehung gottseidank mit den Vorderrädern im Graben. Der Motor läuft noch und auch sonst hielten sich die fiesen Geräusche ziemlich in Grenzen. Meine beiden Frauen laufen sofort nach oben, damit nicht noch jemand in uns reinrutscht. Wobei das Aussteigen schon recht schwierig ist, da gut 5mm Eis auf der Straße ist. Das Auto blockiert die gesamte Straße und ohne Hilfe kommen wir hier nicht mehr weg.

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oje...

Nach gut fünf Minuten kommt von Shieldaig ein Audi A3 mit einem jungen Ehepaar aus Bath, man lernt sich bei solchen Gelegenheiten ja immer bestens kennen. Das erste was der Fahrer macht ist, sich auf den Hosenboden zu setzen. Wie gesagt, ist halt wirklich sauglatt. Die Frau kramt selbstgebackene Weihnachtskekse von ihrer Mutter hervor und so essen wir erst mal Kekse. Der gute Mann aus Bath ruft derweil in Shieldaig an, um Hilfe zu ordern. Kaum hat er aufgelegt erscheint wie ein Stern am Horizont ein mächtiger Streuwagen auf der Bergkuppe. Mann, sind die schnell hier denke ich. Aber es war wohl so, dass die Müllabfuhr die Straße befahren wollte, vorher das Gefälle gestreut wissen wollte und den Streuwagen geordert hatte.
Normalerweise würde der Streuwagen rückwärts, Gritter voran das Gefälle (von Shieldaig aus gesehen) runterfahren, erklärt uns Michael der "Gritterfahrer". Das wäre ihm nun allerdings zu heiß, denn sollte er ins Rutschen kommen...
In diesem Punkt stimme ich ihm absolut zu! So lässt er gut einen Kubikmeter Granulat ab und die fleißigen Mitarbeiter der Müllabfuhr verteilen alles mit Schaufeln auf der Straße. Inzwischen hat sich auch ein kleiner Stau von fünf Autos gebildet und mit vereinten Kräften schaffen es die vielen helfende Hände mich aus dem Graben zu schieben. Glück gehabt! Ich bedanke mich bei allen Helfern und die Frau aus Bath spendiert noch eine Runde Kekse, sehr nett das Ganze. Das beste ist natürlich, dass wir mit dem Schrecken davon gekommen sind, keinerlei Schäden an Mensch und Fahrzeug.
Wir fahren weiter durch das Torridon und am Loch Maree entlang bis zur A835, die uns nach Ullapool führt.

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Torridon

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Loch Maree

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Little Gruinard

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Unser Sprit wird langsam knapp und der Bordcomputer zeigt nur noch 43km Reichweite an. Aber - es ist schließlich Boxing Day - alle Tankstellen unterwegs waren geschlossen, selbst die Tanken mit Kartenzahlung an der Zapfsäule waren geschlossen und so hoffen wir auf Ullapool.

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Ullapool

Dort steht allerdings schon ein anderes Womo an der geschlossenen Tankstelle und der Besitzer starrt entgeistert auf das nichtbesetzte Kassiererhäuschen. So bleiben wir in Ullapool, es hätte uns schlimmer treffen können, und stellen uns für die Nacht auf den Tesco-Parkplatz. Noch zwei weitere gestrandete Womos gesellen sich später zu uns. Ullapool ist auch im Winter quirrliger Fährhafen und tatsächlich hat unser Pub am Pier, The Seaforth, geöffnet. Endlich noch mal Pub-Food!

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der Hafen

Im Seaforth sind nicht nur angeheiterte Schotten anzutreffen, die auf die Fähre nach Stornoway warten, sondern auch die Einheimischen und tatsächlich auch mal ein paar andere Touris. Ullapool als Ort, im Sommer absolut überlaufen, wirkt im Winter trotz laufendem Hafenbetrieb wie ausgestorben, die Häuserfront zum Hafen hin, ein einziges Auto und kaum ein Mensch auf der Straße.

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Die Nacht am Tesco-Laden ist recht ungemütlich. Zum einen stört die Flutlicht-artige Beleuchtung, zum anderen befindet sich ein Geldautomat am Tesco, der nachts mit laut röhrenden Autos oft aufgesucht wird. Zudem befindet sich die Highway Maintenance direkt am Parkplatz und die fangen morgens um 6 Uhr an, ihre Streuwagen zu befüllen. Sehr unangenehm! Aber nach den Erfahrungen auf der Straße nach Shieldaig dürfen Streudienste bei uns fast alles … Der Vorteil ist natürlich, dass man morgens frisches Backgut direkt beim Tesco bekommt. Nach dem Frühstück geht es dann erst mal zur Tanke. 1,31 Pfund fragen die sich für den Liter Diesel, aber was will man machen? Sowas nennt man dann halt Monopol-Stellung.
Bei super Wetter und Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt geht es weiter Richtung Norden. In der Nacht hat es bis auf ca. 100 Meter runter geschneit und wir fahren durch eine atemberaubende Winterlandschaft.

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Stac Pollaidh

Vorbei geht es am Stac Pollaidh, Suilven und dem gewaltigen Massiv des Quinag. Die Straßen sind relativ gut zu befahren, auch wenn kein Streudienst unterwegs ist.

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Suilven

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gewaltiges Wetter

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und immer wieder viel Wild

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die Straßen sind OK

Wir halten sehr oft an, machen viele Fotos und freuen uns einfach über diese Landschaft. Die Strecke ist recht einsam, man passiert einsame Höfe, die verschlafen in der Winterlandschaft liegen und das Ardvreck-Castle, das äußerst fotogen im Loch Assynt liegt.

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kleine Inseln im Loch Assynt

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Loch Assynt

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Ardvreck-Castle

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verschlafene Höfe


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tolle Berglandschaften

Mich juckt es ungemein, ein wenig wandern zu gehen. Aber das Wetter ist einfach zu unsicher. Zudem ist der Boden extrem matschig, selbst dort wo Schnee liegt ist er extrem weich. Man muss wohl das Glück haben eine Zeit zu erwischen, in der es mal längere Zeit friert. In der Höhe von Kinlochbervie ist es erst mal mit dem Schnee vorbei und wir suchen uns ein Pub für den Mittagssnack. Kurz vor Durness wird es dann nochmal winterlich.

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der Schnee ist plötzlich weg

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kurz vor Durness

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kein Mensch unterwegs, Einsamkeit pur

In Durness selber liegt kein Schnee. Der traumhaft gelegene CP hat zwar geschlossen, aber man darf sich kostenlos auf einen Platz stellen. Was wir sehr fair finden: Sollte man Strom oder Wasser benötigen, so kostet die Übernachtung 7 Pfund. Wir stellen uns in die erste Reihe mit Blick auf den Strand. Außer uns ist noch ein Brite mit Zelt auf dem Platz. Da es noch früh ist, gehen wir etwas am Strand spazieren und klettern etwas auf den Felsen rum. Sowas macht Kindern ja immer Spaß.

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der Strand vom Womo gesehen

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CP Sango Sands, immer wieder ein Erlebnis

Der nächste Morgen startet sonnig und mit 3°C ist es auch relativ warm. Wir fahren über Tongue nach Lairg. Die Berge sind leicht gepudert. Dazu gibt es eine tief stehende Sonne, die ein ganz mildes Licht auf die Landschaft wirft, wirklich toll!

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Ben Loyal



Im Landesinneren liegt deutlich mehr Schnee als direkt an der Küste, die Straßen sind aber immer gut befahrbar. Wir sind ganz alleine auf der Strecke unterwegs, zwei Stunden lang kommt uns kein Auto entgegen, nur ein paar Hirsche kreuzen unseren Weg.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder die A835, die uns wieder nach Ullapool bringt.

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Wir nehmen allerdings vorher den Abzweig nach Achiltibuie, dort soll es einen neuen auch im Winter geöffneten CP geben.

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Summer Isles vor Achiltibuie

In der Dämmerung erreichen wir den wirklich schönen CP, der sich direkt unterhalb von einem Pub befindet, über tolle warme Duschen verfügt aber leider mit 21 Pfund wieder recht teuer ist. Wir gehen noch ein wenig an den nahen Strand, genießen die ausgezeichneten und sehr sauberen Duschen und begeben uns abends dann in den Pub. Das Essen im Pub ist wirklich gut, frischer örtlicher Fisch mit lecker Gemüse und dazu ein leckeres Pint.
Die Nacht ist ruhig und sternenklar. Mein Handy meldet einen KP-Index von 6, aber leider gibt es keine Nordlichter. Im letzten September muss es hier ein tolles Schauspiel der "Northern Lights" gegeben haben.
Am folgenden Morgen, keine Wolke am Himmel! So beschließe, ich die Winterbegehung des Stac Pollaidh in Angriff zu nehmen.

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Stac Pollaidh

Mit 612m ist er nicht gerade hoch, aber die Aussicht von dort oben ist gigantisch, zudem ist der Weg extrem gut präpariert. Die Aussicht ist echt der Hammer!



Der Weg, der über die Nordseite auf den Gipfel führt, ist ziemlich verschneit und vereist, und man muss schon vorsichtig sein.

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Mit mir ist noch ein Pärchen aus Stirling auf dem Gipfel. Leider kann man sich dort oben nicht lange aufhalten, der Wind ist einfach zu stark und man hat das Gefühl es wären -20°C.

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Suilven

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der Gipfel

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Drei Stunden hat meine Expedition gedauert. Da meine beiden Frauen unbedingt in diesem Urlaub noch nach Edinburgh wollen, bleibt für eine Shopping- und Besichtigungstour nur der morgige Dienstag, da der Rest der Woche Feiertage in Schottland sind. Das Hogmanay von Edinburgh ist berühmt und dabei befindet sich die ganze Stadt drei Tage im Ausnahmezustand.
Laut Navi brauchen wir gute 4 Stunden bis Edi. Zur Sicherheit rufen wir allerdings vorher noch auf dem CP in Edinburgh an, nicht das wir dort vor verschlossenen Toren stehen.
Den größten Teil der Strecke legen wir leider im Dunkeln zurück und man kann die Landschaft nur erahnen. An der Forth Bridge machen wir kurz Pause und sind gegen 20:00 Uhr ziemlich geschafft am CP.

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die Autobrücke

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und die berühmte Eisenbahnbrücke

Zum Glück hat der Pub am CP noch auf und wir bekommen ein wirklich leckeres Pie vorgesetzt.
Wir starten früh am nächsten Morgen und nehmen schon um 9:20 Uhr den Bus in die Stadt. Wir laufen etwas über die Princes Street, den Weihnachtsmarkt und gehen in einer, der inzwischen überall anzutreffenden Kaffeeketten einen Kaffee trinken.

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verbaut, Altstadt von Edinburgh

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leckere Schoko-Küsse auf dem Weihnachtsmarkt in Edinburgh

In Edinburgh ist die Hölle los und es ist fast voller als im Sommer. Wir schlagen uns zur Altstadt durch und halten uns Richtung Castle. Auf dem Vorplatz des Castles ist es brechend voll und auch an den Ticketschaltern stehen die Menschen in langen Schlangen. Wir haben das Glück, Mitglieder bei Historic Scotland zu sein und so können wir an den Menschenschlangen vorbei über den Schnell-Schalter direkt ins Castle. Wir hätten echt nicht gedacht, dass hier im Winter so viel los ist. Wirklich nervig sind die Typen mit ihren Selfi-Stativen. Abgesehen davon, dass das ziemlich dämlich aussieht, hat man dauernd so einen Knüppel im Gesicht hängen.

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Straßenkünstler in Edinburgh

Wir besichtigen die schottischen Kronjuwelen und besuchen im Großen Saal eine Audienz von "Mary Queen of Scots". Die „Königin“ erzählt, wie zu ihrer Zeit Weihnachten gefeiert wurde und bringt allen Anwesenden einen traditionellen Tanz bei. Dann wünscht sie uns allen a very „Mary“ Christmas, nette Vorstellung. Der Hunger treibt uns am frühen Abend in eine Pizzeria, eigentlich wollten wir nur einen kleinen Snack essen, aber der Duft von frischer Pizza ist dann einfach zu lecker und es wird ein ausgedehntes Abendessen. Da Paula wie schon erwähnt, im Moment unheimlich auf Harry Potter steht, besuchen wir noch den Friedhof Greyfriars, auf dem sich das Grab von Lord Voldemort befinden soll. Im nahen Cafe "the elephant house" soll sich die Schriftstellerin J.K. Rowling oft aufgehalten haben und Teile ihrer Romane geschrieben haben. Auf dem Friedhof soll sie sich Inspiration für die Namen ihrer Helden geholt haben. Und tatsächlich finden wir einen Mister McGonagall und das Grab von einem Thomas Riddle. Großartig suchen mussten wir zugegebenermaßen nicht, man muss einfach nur den zahlreichen Stadtführungs-Gruppen und dem am meisten platt getretenen Rasen über den Friedhof folgen.

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Thomas Riddle

Den ganzen Tag fallen uns schon Leute auf, die mit Pechfackeln durch die Gegend laufen und es stellt sich heraus, dass am heutigen Abend die "Torchlight Procession" stattfindet. Bei diesem Umzug laufen 10-tausende Leute friedlich mit Fackeln durch die Stadt bis zum Carlton Hill, wo ein abschließendes Feuerwerk gezündet wird. Der Umzug, angeführt von einer Horde Wikinger, ist der Beginn des dreitägigen Hogmanay.

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Der Umzug ist echt beeindruckend, das abschließende Feuerwerk eher durchschnittlich.

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Um 21:00 Uhr machen wir uns nach einem langen Tag wieder zurück zum CP. Was gar nicht so einfach ist, da die Princes Street seit 18 Uhr gesperrt ist. Überall werden Absperrgitter installiert und Buden aufgebaut, ab Morgen kostet das Ganze dann auch Eintritt. Aufgrund der Sperrung hat sich natürlich auch die Haltestelle für unseren Bus verlagert und so irren wir erst mal ein wenig durch die Gegend. Erschlagen fallen wir schließlich im ausgekühlten Womo in die Betten. Die Vorhersagen für das Wetter sind gruselig und so beschließen wir am nächsten Morgen, uns langsam wieder Richtung Süden zu bewegen. Der Plan ist über das Tantallon Castle wieder zum Start unserer Reise nach Moffat auf den CP zu fahren, da Sylvester in Moffat einiges los zu sein scheint. Das Tantallon Castle liegt wirklich schön und man hat einen tollen Blick auf den Bass Rock. Aber bei Niesel-Wetter und stürmischen Wind will so richtig keine Begeisterung aufkommen. Paula macht wie gewohnt ihr Castle-Rätsel und wir laufen etwas durch das alte Gemäuer.

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Tantallon Castle

Gegen 18.00 Uhr sind wir in Moffat und man will es kaum glauben, der CP ist voll! Nun ist guter Rat teuer und wir entscheiden uns in die Nähe von Dumfries nach New Abbey zu fahren. Dort gibt es neben der Sweetheart Abbey einen schönen SP und das Örtchen verfügt über zwei Pubs, in denen wohl irgendetwas zu Sylvester los sein wird.

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Sweetheart Abbey

Um 19:30 Uhr sitzen wir im "Abbey Arms" in New Abbey. Leider hat die Köchin schon ihren Dienst eingestellt und wir bekommen nichts mehr zu essen. Wir trinken kurz was und laufen wieder zurück zum Womo, um wieder mal die inzwischen recht leere Bordküche zu bemühen.
Kurz nach dem Essen hämmert es wild gegen unser Womo und befürchte schon irgendwelche Randale mit der betrunkenen Dorfjugend. Aber es sind nur zwei junge Schotten, die Mitleid mit uns haben und uns in die Village Hall einladen, um mit ihnen Sylvester zu feiern.
In der Village Hall scheint das ganze Dorf versammelt zu sein und wir werden sofort vom Dorfvorsteher begrüßt. Wir leisten einen kleinen Unkostenbeitrag und bekommen dann auch sofort ein warmes italienisches Bier in die Hand gedrückt.
Unglaublich was die Schotten trinken können, auf den Tischen stehen neben Cola für die Kinder nur harte Sachen und das wird Becherweise getrunken. Dazu spielt eine leicht punkmäßig angehauchte Band begleitet von zwei örtlichen Pipe-Spielern. Um zwölf wird sich dann kräftig gedrückt und natürlich die schottische Nationalhymne gespielt, sehr schön das Ganze.
Wir verlassen Schottland mit Ziel Cambridge. Kurz vor der berühmten Collegestadt suchen wir uns einen nicht weiter erwähnenswerten CP. Da machen die auf ihren Bussen großartig Werbung für P&R und dann haben alle P&R- Parkplätze eine Höhenbeschränkung, sehr sinnig das Ganze! 1km vom Zentrum entfernt finden wir einen Parkplatz für uns und verbringen einen netten Tag in Cambridge. Wir stöbern gemütlich durch die Geschäfte und besuchen ein paar Colleges.

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hinter hohen Mauern wird gelernt

Die Nacht verbringen wir für 15 Pfund auf dem Stellplatz in Canterbury. Das ist zwar recht teuer, aber dafür kann man die Innenstadt fußläufig erreichen und so gehen wir abends natürlich noch nach Canterbury rein. Sehr schön die Kathedrale bei Nacht.

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Unser letzter Tag ist angebrochen und es regnet in Strömen. Den Tag verbringen wir an der Küste und später mit einem kurzen Besuch in Dover. Abends fahren wir wieder zu "unserem Pub" nach St. Margaret's at Cliffe wo wir bald schon traditionsgemäß ein letztes mal in diesem Urlaub Fish'n'Chips essen.

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Wir starten früh am nächsten Morgen mit der Hoffnung, eine Fähre früher über den Kanal zu kommen. Schon beim Losfahren merke ich, da stimmt was nicht. Irgendwas klopft, aber das Auto fährt ganz normal.

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Abschied von der Insel

Das mit der früheren Fähre klappt und um kurz vor zwölf sind wir in Calais. Nach ein paar Metern in Frankreich, wir sind gerade auf der Autobahn nach Dünkirchen, hören wir von hinten irgendein rhythmisches Klackern, als hätte sich ein großer Stein im Profil festgesetzt. Wir halten an der nächsten Ausfahrt an, ich leg mich unter das Auto, aber zu finden ist nichts. Wir fahren langsam weiter, das Pochen ist auf jeden Fall geschwindigkeitsabhängig. Wir halten wieder an, ich leg mich wieder unters Auto und befestige einen Kabelkanal mit einem Kabelbinder an der Karosserie. Vielleicht war das ja die Ursache. Das Pochen bleibt und wir halten zum drittenmal. Ich leg mich wieder unter das Auto untersuche die Reifen, nichts. Ziemlich ratlos packe ich an eine Radmutter und was muss ich feststellen: drei Muttern sind absolut lose, so dass ich sie mit den Händen abdrehen kann! Das finde ich nun total merkwürdig. Die Räder habe ich im November gewechselt und fahre 4000 km durch Schottland auf zum Teil miserablen Straßen. Und kaum fahre ich 10km auf bester französischer Straße da lösen sich drei Muttern, die zwei anderen Radmuttern sind fest. Das hätte böse enden können! Naja, wir ziehen die Radmuttern wieder fest und fahren ohne Pochen aber ziemlich ratlos zurück nach Aachen. Wir denken uns mittlerweile, dass einer der Anwohner von St. Margaret’s einen Hass auf Touristen hat. Schade, das war kein schönes Ende für den ansonsten tollen Winterurlaub. Wir kommen bestimmt wieder …

Lancelot am 11 Jan 2015 20:26:53

Toller Bericht :gut:
Absolut sensationelle Fotos :!:

Vielen Dank :)

tztz2000 am 11 Jan 2015 20:38:09

Michael, das ist absolute Spitzenklasse! :top:

Toller Bericht, noch tollere Fotos! :ja:

Julia10 am 11 Jan 2015 20:44:08

Kann ich mich nur anschließen, traumhaft schöne Fotos und ein interessanter, informativer und gut geschriebener Bericht.

Julia

Labrador am 11 Jan 2015 20:48:13

Toller Bericht und klasse Fotos. Das ist ja ganz großes Kino. Vielen Dank :top:

Jonah am 11 Jan 2015 20:55:24

Hallo, was für ein schöner Reisebericht. Im Sommer 2013 war ich auch in Schottland und habe auf deinen tollen Fotos einige Orte wiedergefunden, die ich ebenfalls besucht habe. Klasse, euch auf einer Winterreise folgen zu dürfen. Und ich musste bei den "zwei als Weihnachtskugeln verkleideten Damen" laut lachen :D , von den beiden hätte ich ja zuuu gerne auch ein Foto geguckt. :lol:

nuvamic am 11 Jan 2015 21:01:25

Euer Eis-Abenteuer war natürlich haarig - aber davon abgesehen bin ich grad froh, dass keiner meine begeisterten Ah- und Oh-Rufe hören konnte...... suuuuuuuuuuuuuuuuuper Bilder, herzlichsten Dank fürs Mitnehmen!

Stefan-Claudia am 11 Jan 2015 21:12:11

Ein Reisebericht der Extra - Klasse, vielen Dank für Deine Mühe!

mfG Stefan

soletti1 am 11 Jan 2015 21:22:33

Hallo,

was für ein toller Bericht und dann die sensationellen Fotos - echt super - danke für die Mühe :gut:

heidchen am 11 Jan 2015 21:37:28

Ein toller und unterhaltsamer Bericht mit eindrucksvollen Fotos, die die zum Teil mystische Stimmung gut 'rüberbringen. Klasse gemacht :klatschen: . Danke für's Mitnehmen.

Aretousa am 11 Jan 2015 23:08:39

Danke für den tollen Bericht mit den atemberaubenden Bildern. Die Rutschpartie auf dem Eis hätte ich ja nicht haben wollen und die losen Radmuttern schon gar nicht, aber Silvester mit schottischer Nationalhymne könnte ich mir gut vorstellen. Auch wenn ich keinerlei Whisk(e)y trinke.
Danke!

Roman am 11 Jan 2015 23:10:32

Das sind mit die besten Fotos, die ich bisher von Schottland gesehen habe. Euer "Mut" um diese Zeit zu fahren wurde durch ein unglaublich phantastisches Wetter und ebensolches Licht aber auch überreichlich belohnt.

Was mich allerdings interessieren würde ist, ob Deine Frau Deine Leidenschaft für die Fotografie teilt, da Du ja öfter geschrieben hast "machten wir eifrig Fotos". Solche Bilder macht man weder aus dem fahrenden Womo, noch mal gerade so im Vorbeigehen. Das braucht Zeit. Ich weiß wovon ich rede...

Und die Geduld bringt nicht jeder Partner auf.

Neidische .... ;D

Roman

ottomar am 11 Jan 2015 23:16:52

Wie immer großartige Fotos und ein entspannter Reisebericht.

Vielen Dank !

Gast am 12 Jan 2015 00:17:26

Der schönste Reisebericht über Schottland, den ich jemals gesehen habe. Vielen Dank. Das macht Lust auf mehr.

aus Coburg

Gerd, der Schottland recht gut kennt aber noch nie so schön gesehen hat

wolfherm am 12 Jan 2015 00:40:24

Toller Bericht und ganz tolle Fotos. Womit fotografierst du?

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