mantishrimp am 12 Feb 2015 16:07:09

Hersteller: LMC
Modellbezeichnung: Explorer Sportline 585
Modelljahr: 2015

Fahrzeugdaten:

Motorleistung150 PS
Hubraum2,3 l
MotorartDiesel
AntriebFront
AufbauartIntegriert
Länge5,99 m
Breite2,32 m
Höhe2,7 m
Leergewicht2546 kg
Zuladung764 kg
Tankinhalt Kraftstoff60 Liter
Tankinhalt Frischwasser102 Liter
Schlafplätze2 (+2 als Option)
Sitzplätze mit Gurt4
Grundpreis61.930,- €

Basisfahrzeug:

Der LMC Explorer Sportline basiert auf dem Fiat Ducato 35 mit Tiefrahmenfahrwerk und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 to. Er ist aber auch als Ducato 40 erhältlich und dann bis maximal 4,25 to auflastbar.
Das gefahrene Mobil verfügt über den 2,3 l Dieselmotor mit 150 PS. Diese Motorvariante ist vollkommen ausreichend für das kleine und wendige Mobil. Es sind aber auch alle anderen Motorisierungen bestellbar.
Das Fahrzeug verfügt serienmäßig über einen Fahrerairbag, ESP mit Traction+, ABS, elektrisch einstell und beheizbare Spiegel, Pilotensitze mit Armlehnen, Faltrollos im Fahrerhaus, uvm.
Komfortausstattungen wie z.B Rückfahrkamera, Klimaanlage kann man einzeln oder als Paket ordern.

Aufbau:

Der Explorer Sportline verfügt über die LMC Long Life Technologie, Dach (begehbar), Unterboden und Heckwand in GFK, XPS Schaum und einen Holzfreien Aufbau mit PU Leisten. Auf diese Konstruktion gibt LMC 12 Jahre Dichtigkeitsgarantie.
Da das Fahrzeug durch den kurzen Aufbau nicht über eine Heckgarage verfügt gibt es verschiedene von aussen zugängliche Stauräume. Auf der Fahrerseite befindet sich eine Klappe mit Zugang zum Stauraum unter der L Sitzbank. Auf der Beifahrerseite befinden sich von vorne nach hinten, der Gaskasten mit Platz für 2x11 kg Flaschen. Eine grosse Klappe mit Zugang zum Stauraum unter der Seitensitzbank. Ganz hinten befindet sich noch ein Stauraum, zugänglich von innen über den Kleiderschrank im Bad oder von aussen über eine Klappe. Er kann durch hochklappen der Regalböden zu einem sehr hohen Stauraum erweitert werden, z.B. für Ski.



Raumaufteilung:

Beim betreten des Fahrzeugs findet man zu seiner rechten den grosszügigen Wohnbereich, er besteht aus einer langen Seitensitzbank, der L Sitzgruppe und den Pilotensitzen. Über den Pilotensitzen findet man das 1,95 x 1,43 m grosse Hubbett.
Im Anschluss an die Sitzgruppe findet man auf der Fahrerseite die Küche, diese bietet durch den ausgelagerten Kühlschrank ausreichend Stauraum für die Vorräte. Die Küche verfügt über eine Dunstabzugshaube, einen 3 Flammenkocher mit elektrischer Zündung und ein Spülbecken, beides mit praktischer Glasabdeckung. Alle Schubladen verfügen über einen Selbsteinzug und Softclose, desweiteren findet sich eine 230 Volt Steckdose in der Küchenfront. Den Kühlschrank, einen Dometic Slimtower mit 140 l Inhalt findet man auf der gegenüber liegenden Seite zwischen Heckbad und Aufbautür.
Ganz hinten im Fahrzeug findet man das grosse Heckbad. Es besteht aus der Dusche auf der Fahrerseite, dem Waschraum in der Mitte und dem WC auf der Beifahrerseite. Über dem WC befindet sich der bereits erwähnte Kleiderschrank mit Zugang von innen und aussen. Das Heckbad wird durch eine Tür vom Wohnbereich abgetrennt.
Links neben der Aufbautür findet man einen kleinen Schuhschrank und darüber Platz für einen Fernseher.
Das Fahrzeug ist für die 2 Personennutzung ausgelegt, sollte man weitere Schlafplätze benötigen bietet LMC ein Aufstelldach mit zwei weiteren Schlafplätzen an.



Sonstiges:

Durch die kurze Aufbaulänge bietet sich der Explorer Sportline 585 für Städtetrips oder Reisen in kleine Bergdörfer an, natürlich muss man aber auch Kompromisse eingehen. Da das Bad den gesamten Heckbereich einnimmt ist eine klassische Heckgarage nicht möglich. Fahrräder müssen also aussen mitreisen, für Tisch und Stühle sollte sich Platz in den Aussenstauräumen finden.
Durch die vielen Fenster und die grosszügige Sitzlandschaft verlieren auch Regentage ihren Schrecken.
Da LMC den Explorer noch in weiteren Grundrissen anbietet sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Für Freunde einer etwas höheren Ausstattung (Alko AMC Chassis, Rahmenfenster...) bietet LMC den Explorer auch als Comfort Line Version.

Noch kurz zur serienmäßig verbauten Bordtechnik:
Es ist eine 75 AH Versorgungsbatterie verbaut, direkt daneben ist aber noch Platz für eine weitere (Sonderausstattung).
Die verbaute Truma Combi 6 Gasheizung hat serienmäßig das CP Plus Bedienteil verbaut.
Der Frischwassertank (102 l) sowie der Abwassertank (95 l) befinden sich im Multifunktionsdoppelboden.
Das Fahrzeug ist mit einem CI Bussystem und zentralem Multifunktionsdisplay ausgestattet.
Vorbereitungen für Solar und Sat Anlage und einen TV Platz sind vorhanden.

WERNER1953 am 04 Mai 2016 16:37:15

Hallo,
wir haben einen fast gleichen LMC Explorer I 595, also mit frz Bett in Längstrichtung rechts und schmalem Bad daneben. Uns interessiert, welche Mängel es bei Eurem LMC gegeben hat oder noch gibt.

Mängel bei unserem LMC:

Wassereinbruch in beiden vorderen Blinkern - Garantieleistung,
schlechter Radioempfang des Zenec Navicenter - kostenlos vom Händler beseitigt
abgenutzter Kunstlederbezug an einer Stelle der Rückenlehne des Fahrersitzes (Agutisitze) und der rechten Armlehne des Beifahrersitzes - LMC Garantie abgelehnt, vom Händler nach Klageandrohung kostenlos beseitigt,
beim Schlafen quietschendes Hubbett - vom Händler kostenlos beseitigt.

Nicht beseitigte Mängel:

breite offene Fuge zwischen Duschwanne und hinterer Duschwand - kostenlose Beseitigung abgelehnt mit der Begründung, das sei Serienstand, ein Abdichten mit Sanitärsilikon würde nach einiger Zeit wieder reißen. Ein LMC Neufahrzeug im Verkaufsraum hatte ebenfalls eine breite Fuge an der bezeichneten Stelle.

qietschende Möbel beim Fahren. Angeblich bei einem VI in Leichtbau nicht zu ändern,

unpraktische Entleerung des Abwassertankes unter dem VI. Man muss sich bücken, einen Schlüssel ansetzen, den Abwasserschlauch herausziehen und nach dem Entleeren den Schlauch wieder einrasten,

sehr schlechter Federungskomfort auf schlechten Straßen des Fiat Ducato, insbes. beim Überfahren von Querrillen an Autobahnbrücken. Dort bekommt man selbst bei nur 100 - 110 km/h als Fahrer und Beifahrer (wir sitzen etwa über der Vorderachse) einen Schlag in den Rücken. Ein Austausch der Vordersitze gegen Schwingsitze ist wegen der Gurtbefestigung und der Drehbarkeit der Sitze leider nicht möglich. Uns wurde geraten, andere Federn an der Vorderachse oder die Alco ACS Federn und Stoßdämpfer oder eine Luftfederung einbauen zu lassen. Letztere scheidet wegen der Kosten aus. Ob wir andere Vorderachsfedern oder das Alco ACS System einbauen lassen, haben wir noch nicht entschieden. Uns würde sehr interessieren, welche Erfahrungen andere LMC Fahrer damit gemacht haben.

Wir haben den LMC wegen der holzfreien Aufbautechnik, der 6 m Länge und des frz Bettes in Längstrichtung und auch des Preises wegen Ende 2014 gekauft. Wir suchten damals einen 6 m VI mit Bett in Längstrichtung als Alternative zu einem KaWa mit Längstbetten für 2 Personen, Städte- und Urlaubstouren. Zunächst hatten wir uns auf der Messe Düsseldorf einen Pilote VI mit ähnlichem Grundriß angesehen. Ein deutsche Fabrikat wie LMC und die relative Händlernähe von 62 - 70 km (je nach Weg) gaben dann den Ausschlag für den LMC.

WERNER1953 am 06 Jul 2016 17:41:00

Ergänzung vom 06.07.2016:

Zur Komfortverbesserung wurden inzwischen Goldschmitt Federn an der Vorderachse von der Firma Sawiko eingebaut. Ursprünglich wollten wir dort das teuere Alko Acs System an der VA einbauen lassen. Nach dem Wiegen unsere 6,0 m LMC Vi erklärte man uns, das Alko ACS System bringe bei unserem WoMo nichts, diese sei an der Vorderachse mit 1.525 kg zu leicht. Man rate davon ab. Auf Frage, was man denn zur Komfortverbesserung an der VA machen könne, empfahl man uns edie Goldschmitt Federn. Durch diese komme das Fahrzeug vorne ca 3 cm höher und habe einen längeren Federweg. Den Hinweis der Mitarbeiter der Firma Sawiko, das Alko ACS System bringe nichts bei unserem WoMo fanden wir lobenswert.
Eine erste Reise mit viel Autobahnfahrt (bei 110 km/h) bestätigte eine Verbesserung der Federung an der Vorderachse.

worschtel am 05 Aug 2017 18:36:31

Das hört sich ja gut aber auch schlecht an.
Wir sind am überlegen, vom Woni auf ein WoMo umzusteigen.
Dazu suchen wir solch einen Grundriss und haben uns eigentlich auch in diesen LMC verliebt.
Das mit der Dusche ist weniger schön, denn gerade wenn man mal "frei" steht und an warmen Tagen oder nach einer Tour die Dusche nutzen möchte, ist es ärgerlich wenn man dabei alles dahinter wässert.
Die Infos von der Werkstatt sprechen für eine "Gute" und auch deine Erfahrung mit dem GS werde ich im Hinterkopf speichern.
Was mich besonders interesiert, wie gut ist die Bewegungsfreiheit?
Ist es eher ein "durchquetschen" oder kann man auf der kleinen Fläche mit zwei Personen "gut wohnen"
Wie ist das Hubbett aufgebaut? Längs oder Querschlafen? (oder hab ich da was übersehen? )

Sollte es doch nicht der LMC werden, was würdet ihr von dem auf jeden Fall wieder im neuen haben wollen und was sollte anders gewählt werden?

Bin gespannt was ihr nun nach zwei Jahren noch zu berichten habt. Es gibt ja mittlerweile einen neueren der etwas länger ist. Aber vom Grundriss ist er ähnlich.

marco2 am 06 Aug 2017 16:10:33

Die Fuge bei LMC-Duschen sind nicht verklebbare (damit es arbeiten kann) größzuügige überlappende Kunstoffteile.
Das ist vom Prinzip wie Dachziegel gelöst. Da wässerst du gar nix dahinter.

Greetz aus Mittelfranken

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