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Realisierte lifepo4 Anlagen 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10


egocogito am 02 Mai 2018 20:41:12

Editiert.

Ah, hab es gerade auf deinen Fotos gesehen, eine freiliegende Sicherung, würde ich persönlich nicht machen.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Gast am 02 Mai 2018 21:15:23

Die Frage ist doch, wofür ist die Sicherung gedacht.

Da deine 400 Ah Winston Batterie sehr hohe Ströme kann, solltest du als Kurzschlussschutz auf eine höhere Sicherung gehen. 350 A wäre fein. Mindestens zwei Stufen höher als die stärkste nachgeschaltete Sicherung. Die Verkabelung muss natürlich dazu passen.

Überlast kannst du beim Verbraucher absichern. Bestimmt sind in deinen Wechselrichter bereits Sicherungen verbaut.

Grüße, Alf

gespeert am 02 Mai 2018 22:56:36

So einfach ist das nicht, man muss die Kennlinien der Sicherungen und Grenzwerte der Leitungen beachten!
Gehe auf entsprechende Groessen um die Widerstaende nutzen zu koennen.

Mehrere Sicherungen parallel ist ein Spezialfall und muss entsprechend dimensioniert werden.

MountainBiker am 03 Mai 2018 07:29:03

Hallo,

die Erwärmung durch die Sicherung und die Belastung wird das Philippi FBR 265 nicht auf die Dauer aushalten, normalerweise müssen ja entsprechende Kabel (Querschnitte und Länge) angebracht werden um die Kontakterwärmung abzuführen und ein "Verschweissen" des Relais-Kontaktes zu verhindern. Und ein Dauerbetrieb so nahe an der Belastungsgrenze ist einer sicheren Funktion nicht förderlich.

Aus dem Datenblatt: Nennstrom 260 A bei Leitungsquerschnitt 95 mm² bei 20°C

Ausserdem ist die Verrbindung mit den Stromschienen ohne Längenausgleich (Temperaturänderungen) verbesserungswürdig. Die Pluspolschiene sollte durchgehend isoliert werden (Crash-Sicherheit), wenn sich da etwas verschiebt (die Sicherung liegt ja nicht direkt am Batteriepol). Bei der Sicherung sollte unterschieden werden, ob:
-Kurzschluß
-Strombegrenzung
abgesichert wird. Eine Erwärmung in dieser Form ist auf keinen Fall zulässig. Es gibt auch Sicherungssysteme für höhere Ströme als 200A! Es hat einen Grund warum die verwendeten Sicherungen nicht höher bestückbar sind, da der Sicherungsträger/halterung nicht für diese Ströme geeignet sind.

fattony am 03 Mai 2018 07:42:45

MountainBiker hat geschrieben:Es gibt auch Sicherungssysteme für höhere Ströme als 200A! Es hat einen Grund warum die verwendeten Sicherungen nicht höher bestückbar sind, da der Sicherungsträger/halterung nicht für diese Ströme geeignet sind.

Was halten die Profis denn alternativ z.B. von diesen Sicherungsautomaten?
Fraron 250A Sicherungs-Automat mit Resetschalter: --> Link

lisunenergy am 03 Mai 2018 07:50:24

Erst einmal danke für den Bericht deiner Anlage ! So schön wie die Kupferschienen sind, so sollten diese nicht Allheilmittel für Platzprobleme dienen ! Als Sammelschiene sehr gut, aber ebend nicht für die Verbindung aller Geräte. Für deine Energiemengen würde ich auf alle Fälle auf ein 500A Relais umschwenken. Die Schmelzsicherung ist gut, aber mit richtigem Halter und sehr guter Qualität. Bei den ANL Sicherungen gibt es auch richtig billigen Schrott. Dort ist Marke das A und O.

MountainBiker am 03 Mai 2018 08:42:06

Hallo,

zur Absicherung des Kurzschluß ist eine Schmelzsicherung empfehlenswert, technologiebedingt (PTC-Verhalten) begrenzen diese den Strom, geeignet sind:

--> Link
--> Link

Wichtig ist auch hier die Verdrahtung mit geeigneten Kabeln und sauber verpreßten Rohrkabelschuhen und entsprechenden Querschnitt auf jeden Fall >50mm2. Lars kann Dir mit Sicherheit ein Set dazu zusammenstellen, ein größeres Trennrelais brauchst Du ja ohnehin.

taucherdet am 03 Mai 2018 18:09:20

Hallo Danke für die Tipps,
ich habe heute noch mal einen Stresstest der Batterie , dem Wechselrichter und Sicherung durchgeführt.
Dafür habe ich eine 2. 250A Sicherung parallel eingebaut.
Alde Warmwasserheizung auf 220 V und 2 kW Heizleistung

BMV zeigt -225 A bzw -2,76kW bei 12,29V Batteriespannung .Sicherungen bleiben kalt aber der Pol am Philipp Relais wird mehr als Handwarm. Da mein Wechselrichter eigentlich nur 2500W Dauerleistung hat habe ich nach 10 Minuten ohne Probleme
die Heizung auf 1 KW gedrosselt.

BMV zeigt jetzt - 140 A bzw -1,30kW bei 12,65 V Batteriespannung an. Sicherungen weiterhin kalt und der Philippi Anschluß ist nur
etwas mehr als Raumtemperatur.
Nachdem mein Warmwasserboiler die 50 Grad Celsius erreicht hat schaltet das System ab und die Batteriespannung ist wieder auf 13,15 V.
Fazit Batterie ist super belastbar und ich habe mir persönlich die Dauerbelastungsgrenze von 1,50kW gesetzt.

Wegen der verbauten Kupferschienen ( 30x5 mm) bezüglich Längenausdehnung sehe ich kein Problem.Sie sind max 30 cm lang und erwärmen sich bei dieser Belastung nicht messbar.

Danke für eure Hilfe und vor allem Sonntau für sein zur Verfügung gestelltes Fachwissen

Vielleicht kann ich auch jemanden noch helfen . Bin noch 2 Jahre bei der Dekra KFZ Sachverständiger ( Hauptuntersuchen und Einzelabnahmen)

Danke Detlef

lisunenergy am 03 Mai 2018 20:40:29

Hallo Detlef,

Nehme aber bitte noch Flüssiggummi für die ganzen Schienen. !!!

jamesbond008 am 03 Mai 2018 21:20:51

taucherdet hat geschrieben:Vielleicht kann ich auch jemanden noch helfen .
Danke Detlef


Hallo Detlef,

als Neu-Duomobil-Fahrer mit zu wenigen Beiträgen würde ich mir deinen Einbau gerne mal ansehen bzw darüber austauschen .... mal sehen wann wir uns schreiben können :lol:

james

Administrator am 03 Mai 2018 22:04:00

Zum Austauschen ist das Forum da - denn das ist der Sinn eines Forums.

MountainBiker am 04 Mai 2018 07:35:56

Hallo jamesbond008,

für einen Hymer Besitzer könnte dieser Thread interessant sein;
--> Link

geralds am 04 Mai 2018 11:31:59

Hallo,

ich habe mal eine generelle Frage.
In verschiedenen Beiträgen wurde darauf hingewiesen, verzinnte Kupferschienen zu verwenden.
Warum?
In professionellen Verteilerschienenanlagen werden oft blanke Schienen verwendet.
(Selbst in Atomkraftwerken werden blanke Kupferschienen verwendet.)
Auch die Brücken zwischen den Batteriekontakten der Zellen sind nicht verzinnt.
In meinem alten Womo hatte ich hinter der Batterie jeweils Verteilerschienen (12x12mm) aus dem Schaltschrankbau. Auch die waren nicht verzinnt. Über 20 Jahre keine Probleme.
(Im Bootsbau verstehe ich es, aber im Womo?)

Gruß Gerald

MountainBiker am 04 Mai 2018 11:42:21

Hallo,

Stichwort Feuchtrauminstallation - Du hast mit großen Temperaturunterschieden zu kämpfen, dadurch entsteht Tau, in Verbindung mit anderen Bestandteilen der Atmosphäre z.B. Salz in Meeresnähe kommt es zu Korrosion und/oder Grünspanbildung.

In Innenräumen fernab vom Meer und gleichbleibender Temperatur kein Problem.

geralds am 04 Mai 2018 12:12:06

Hallo,

Also an den Batteriekontakten keine Grünspanbildung aber an den nachgeschalteten Schienen?

Ich habe bei einem EVU gelernt. Früher gab es insbesondere in Dörfern noch öfters (teilweise noch heute) die Verteilungen über Dachständer auf den Hausdächern.
Verteilung über Alu-Leitungen, Abgänge in den Dachständer aus Kupfer. Klemmen offene AL-Cu-Klemmen.
--> Link
Ich habe nie, nicht einmal, Grünspan an den Leitungen entdeckt. Da kommt Regen, Tau, Eis, Schutz aus der Luft, usw. dran.
Und die waren/sind länger in Betrieb als Wohnmobile (teilweise 50 Jahre und mehr). Würde sich da Grünspan bilden, könnte der Anschluss "abfaulen".

Und was ist mit Cu-Dachrinnen an Häusern? Zur Grünspanbildung braucht es schon besondere Umweltbedingungen.
(Im Motorraum nass und eventuell viel Streusalz, z.B.)
(Wenn die im Womo auftreten, hat man ganz andere Probleme. Mit solch einem Fahrzeug würde ich nicht mehr fahren wollen. Dazu ist mir meine Gesundheit doch zu wichtig.)

Aber natürlich kann es nicht schaden, verzinnte Schienen zu verwenden. Sicher ist sicher. :mrgreen:

Gruß Gerald

lisunenergy am 04 Mai 2018 19:06:36

Kupfer wird sehr schnell schwarz, wenn es ein wechselndes Klima gibt. Da ist ein Womo teilweise schon sehr gefährdet. Die originalen Verbinder sind leider auch nur aus Kupfer, so das wir da Noalox einsetzen. Für die Sammelschiene sieht es noch richtig gut aus, wenn diese nicht so schnell dunkel wird. Elektrisch gesehen immer besser. Ist einfach eine Qualitätsfrage.

geralds am 04 Mai 2018 20:19:44

Hallo Lars,

Deine Argumente stimmen, leider. Also werde ich, wenn ich mal baue, nicht meine "Kellerreste" verarbeiten sondern mir verzinnte Schienen besorgen.

Gruß Gerald

meridian am 10 Mai 2018 19:47:55

Hallo
Nach längerem Lesen der vielen LiFePo4 Beiträge und dem Ansparens eines entsprechenden Budgetposten, ist unser Wohnmobil nun auch erfolgreich „lifepolymerisiert“.

Ich habe mich entschieden die gesamte Ladetechnik umzubauen und auch etwa 400Wp PV Module auf dem Dach zu installieren.

Zum Einsatz kamen folgende Komponenten:

Winston LiFePo4 160Ah inkl. BMS (Bausatz Fa. Nothnagel)
Philippi mit Sonderprogrammierung
Victron MEGA Fuse Halterung
Stromschienen M8 (Amazon)
Votronic VBCS 60/40/430 Triple - Solarladeregler Batterieladegerät Ladewandler Kombi
Votronic SMI 1200 12V 230V ST-NVS MobilePower Inverter
Votronic LCD Charge Control S für VBCS Triple Serie
Offgridtec ETFE SPR-F-120 135W marine Solarzelle flexibel 3 Stück

Der Votronic Ladekombi ist die Kombination von 60A Ladebooster, 40A Netzlader und 430W Solarladeregler. Dieses Gerät vereinfacht den Installationsaufwand massiv.

PV Module auf dem Dach 3 x 135Wp:


Zusammenbau der LFP Zellen mit Siebdruckplatten und Alu-Profilen:



Das Original Ladegerät im Womo wurde entfernt und das eingebaute Trennrelais stillgelegt. Falls der Triplelader je mal ausfallen sollte, könnte als Notbehelf über das Trennrelais der Akku ab Lichtmaschine geladen werden.

Der Einbau im Zwischenboden des Womo war relativ einfach machbar. Der LFP wurde anstelle der beiden stehenden 90Ah Blei-Gel Akkus liegend montiert.
Votronic Lader und Inverter kamen Huckepack ins benachbarte Fach. Eine Siebdruckplatte hab ich als Basis ins Fach verschraubt, um den Womoboden nicht unnötig mit allerlei Befestigungen zu löchern.
Zusätzliche 16mm2 Leitungen für die Speisung des Boosters ab Startbatterie und Lichtmaschine wurden eingezogen. Der WR hat 35mm2 Anschlüsse zu den Stromschinen erhalten.
Das LiFePo4 Akkupack wurde mit 50mm2 Kabeln angeschlossen, das Philippi und die Sicherung an der Fachwand verschraubt. (Anstelle der Nothnagel Bausatz direkt Verdrahtung)

Einbauübersicht:


Akkupack liegend eingebaut:


Philippi und Sicherung:


Verdrahtung Lader und Inverter:


Unter der Plexiglas Abdeckung finden sich die Stromschienen für Plus 12V und Masse sowie diverse Sicherungshalter für die Absicherung der Hilfsspannungen des BMS, Shunt Elektronik etc.


Der Sinus Wechselrichter hat eine eingebaute Netzvorrang Schaltung. Ziel war die Truma Dachklima ab Wechselrichter betreiben zu können. Einerseits während der Fahrt, andererseits im Süden, wenn kein/wenig Landstrom verfügbar ist. Bei laufender Klima erzeugt der WR etwa 80A Last, bei laufendem Motor reduziert der Booster den Strom ab Batterie um bis zu 60A alternativ bei voller Sonneneinstrahlung kann die PV-Anlage mehr als 20A Ladestrom einspeisen. So ist bei Bedarf genügend Autonomie ab WR vorhanden.

Die Testläufe waren sehr zufriedenstellend alles funktioniert tadellos. Ich freue mich auf den Praxistest der nächste Tour, mit massiv mehr Autonomie bei weniger Gewicht!

Grüsse
Meridian

Gast am 10 Mai 2018 20:21:01

Hallo Meridian,

Schöne Anlage!

Eine Sache ist falsch: Winston gibt die Zellen nur für Einbaulage stehend oder flach liegend (Pole horizontal) frei. So wie du die Zellen gelegt hast, fließt der Elektrolyt aus dem Verbund.

Grüße, Alf

Gast am 10 Mai 2018 20:32:02

P. S.

P. S. Ich finde die zugehörige Dokumentation ich mehr... Vielleicht ist es genau anders? :?:

meridian am 10 Mai 2018 20:37:27

Hallo Alf

Das mit der Einbaulage waren auch Bedenken meinerseits. Ich habe diese Infos indirekt vom Hersteller erhalten und auch die Freigabe vom Lieferant Nothnagel erhalten.



Worauf beziehst Du deine Aussage?

Ich weiss, dass Maurelma bei uns in der Schweiz problemlos funktionierende liegende Installationen hat. Was aber den Empfehlungen des Herstellers widerspricht.

Grüsse
Meridian

Gast am 10 Mai 2018 20:45:10

Jetzt habe ich es doch gefunden :

--> Link

Irgendwie hatte ich das mal bei einem Winston Datenblatt gesehen. Such vielleicht mal direkt bei Winston.

Grüße, Alf

Gast am 10 Mai 2018 20:56:18

Dein NothNagel Bild ist von der selben Seite geklaut. Wird dort aber im Text als nicht empfehlenswert beschrieben: --> Link

Grüße, Alf

lisunenergy am 10 Mai 2018 23:10:04

Auf die schmale Seite ist kein Problem. Auf die Fläche ist nicht optimal und soll die Lebensdauer etwas verringern.
Anlagen wie bei Gerd sind jetzt auch schon seit vielen Jahren ohne Probleme in Funktion.

meridian am 11 Mai 2018 09:41:33

Vielen Dank für euer Feedback! Danke auch an alle Forummitglieder, die wertvolle Infos und hilfreiches Anschauungsmaterial gepostet haben!

Das Bild stammt nicht von Nothnagel sondern wahrscheinlich genau aus dem verlinkten Forum. (Oder via Google, weiss nicht mehr genau) Die Fa. Nothnagel hat mir jedenfalls auf Anfrage per Mail bestätigt, dass liegend auf der schmalen Seite problemlos sei.
Wär dem nicht so gewesen, hätte ich auf die demnächst lieferbaren neuen 130Ah Zellen gewartet, die dann auch stehend in das bestehende Akkufach gepasst hätten.

Grüsse
Meridian aka Felix

Gast am 11 Mai 2018 12:28:04

Hallo Felix,

herzlichen Glückwunsch. Du wirst viel Freude mit dem Akku haben.

Kannst du mir sagen welche Höhe dein Zwischenboden hat, wo der Akku drin steht?

Viele Grüße

Norbert

meridian am 13 Mai 2018 11:52:05

Hallo Norbert

der Hohlboden bei unserem Niessmann & Bischoff Arto ist 28cm hoch, regelmässige Querstreben aus Alu verringern die nutzbare Höhe auf 25cm.
Das 160Ah LFP Akkupack ist dann liegend etwa 20cm hoch. Ein 130Ah Akkupack könnte auch stehend mit etwa 21cm Höhe realisiert werden. (Neue Winston Zellen --> Link)
Nachdem der liegende Betrieb als unbedenklich eingestuft wurde, war mir die Kapazität aber wichtiger.

Gruss
Felix

Gast am 13 Mai 2018 13:36:40

Hallo Felix,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe ja in meinem Carthago den 200 AH Akku von Lars drin.
Hatte gehofft den auch evtl. im NiBi im Doppelboden verbauen zu können..... dann müßten ich mir wohl einen
anderen Platz suchen.

Viele Grüße

Norbert

cornel am 13 Mai 2018 19:08:12

Cs Corona mit lisunenergy 12 Volt 100 Ah
Nachdem ich vor einigen Jahren den Bausatz von Sonnentau gekauft hatte , und den Unterschied zu Blei massiv feststellen konnte, stand bei unserem neuem Womo der Entschluss fest, es wird definitiv wieder ein LiFePo4 Akku.
Unser altes Womo hatten wir mit dem LiFePo4 Akku verkauft, da ein Umbau zu aufwendig war. Durch diesen Akku war der Verkauf noch leichter und das Womo war sehr schnell an den neuen Besitzer vergeben.
Unser neues Womo ist ein CS -Corona, welches sehr gut für spontane Reisen geeignet ist. Standardmässig ist der Corona mit einem 230 Ah Gel Akku bestückt, der fast 70kg wiegt.
Nach Fragen an diverse Händler wurde mir mitgeteilt, das ein Umbau auf LiFeYPo4 nicht bzw. mit nicht zu vertretenden Aufwand möglich ist !
Da ich vor 4 Jahren mit Lisunenergy beste Erfahrungen gemacht hatte, wollte ich dort nachfragen, ob die nicht eine Idee haben, wie wir wieder Lithium ins neue Fahrzeug bekommen, ohne zu basteln.
Wir wollten einen Akku, der schnell geladen werden kann, und wo der Föhn und der Kaffeeautomat ohne Probleme funktioniert. Dazu sollte er noch klein und leicht sein, da die Zuladung beim Corona begrenzt ist.
Nach einigen Mails und Anrufen, hatten wir zusammen schnell eine Lösung gefunden.
Der Tipp mit dem Styropor Würfel war klasse, so das ich in Ruhe die Komponenten testen konnte.
Der Akku sitzt jetzt hinten, wo der alte Akku stand, und der Wechselrichter passte auf den Milimeter an die Rückwand vom Bad. Durch ein Lochblech ist dieser jetzt geschützt, so das ich nicht einmal viel Stauraum verloren habe.
Der Akku wurde in eine Spezialhalterung von Lisunenergy gestellt, und sitzt fest.
Vor dem Akku hat mir Lisunenergy einen Booster mit 90 A empfohlen, damit wir sehr viel Strom in kürzester Zeit einlagern können.
Bei meinem alten Womo war der Akku leer obwohl ich am Landstrom hing. Ich wusste, ich kann mich auf das originale Ladegerät nicht verlassen, so das ich wieder die Variante mit dem kleinem LiFePo4 Ladegerät von Victron helfen konnte.


Jetzt kam der Test, auf den ich total gespannt war, weil wir ja vorher 300 Watt Solar, 200Ah Akku und 45 A Booster hatten. Leider haben wir nicht genügend Platz und zu wenig Zuladung für die alte Variante.
Als erstes den Föhn angeworfen und siehe da: kein Problem! Jetzt der Nespresso Automat. Der Wechselrichter von Votronic kommt da gerade so mit 1700Watt hin. Ich war etwas unsicher, ob der 100 AH reicht, aber es funktioniert einwandfrei.
Nach dem ich den Motor angemacht hatte, waren die Augen groß 81,5 A im Standgas Ladestrom . Wahnsinn !


Nach 5 Monaten Tests ist mein Fazit: Es funktioniert im CS-Corona als hätten wir einen Generator an Bord ! Der Akku ist auch auf kurzen Strecken sofort wieder voll.

LG
Cornel

flaumi am 14 Mai 2018 08:13:44

Hallotschi aus Ö,
nachdem ich viel von den Erfahrungen, die hier veröffentlicht werden profitiert habe möchte auch ich hier meine Umstellung auf LIFEPo4 kundtun.

Danke gleich vorweg an lisunenergy Hrn Eilzer - der hat mich sehr gut per email beraten.
mein altes System mit 2 x 95 AH Batterien war schwer und anfällig (1 x ist gleich die Erst-Ausstattung-Batterie gestorben - warum nicht wirklich bekannt)
daher war innovative Umrüstung angedacht..
angekauft wurde von lisunenergy
[*] die "neue" North Star" mit 125 AH - passt genau unter Ducato Sitz!
[*] dazu das Ladegerät victron mit 15A und Bluetooth
[*] Aufrüstung Solar auf rund 350 WP
[*] neuer Solar Regler MPPT 100/30 victron mit Bluetooth (programmiert von Hr Eilzer auf LiFEPO4)
funktioniert alles traumhaft mit Wechselrichter (Nespresso läuft) - habe viel und lange Energie!!!
und auch jetzt viel Kontrolle am Handy - das taugt!

alt ist noch der "Batterie-Computer MT 4000 iQ mit 400 A Mess-Shunt" - kann man da auch auf Bluetooth auf bzw. nachrüsten?
ausgereizt ist das alles noch nicht - wird erst im Herbst mit der Griechenlandreise passieren - ich werde berichten!

[*] technisch taucht noch die Frage auf - ich hänge ständig an Landstrom zu Hause (weil Garage) und daher wird die Batterie immer auf 100% geladen - ob das so ok ist!?

das System ist und war nicht ganz billig - aber als einer der viel energy haben möchte ist das alles es aus meiner Sicht wert!

lg aus Ö
flaumi

vpower am 20 Mai 2018 05:04:32

Kann bei votronic nicht passieren
Auszug aus der bedienungs Anleitung votronic
Langer Tastendruck 4 Sek.: Spezial-Ladeprogramm „Lithium Ruhe-Erhaltung“ (LiFePO4 Storage)
für LiFePO4-Betriebspause im Saisonbetrieb
Die Ladeart lässt sich nur bei eingestelltem „LiFePO4-Ladeprogramm“ aktivieren, nicht bei den Blei-Ladeprogrammen!
Taste drücken > 4 Sek. bis die LED-Anzeigen „Battery Full“ und „Main Charging“ schnell blinken, dann Taste loslassen:
Nun blinken „Battery Full“ und „Main Charging“ langsam im Wechsel, das Ladegerät hat umgeschaltet, fertig.
Dies spezielle Ladeprogramm hält die LiFePO4-Batterie bei abgestelltem Fahrzeug automatisch auf einem für die
Lebensdauer vorteilhaften Ladestand von 50-80 % und versorgt dabei auch die 12 V-Aufbauverbraucher und -Systeme wie
Alarmanlagen, WLAN o.ä. sowie die (Blei-) Starterbatterie mit deren Fahrzeug-Ruheverbrauchern etc.
Hinweis: Das Ladegerät bleibt zur Sicherheit immer in dieser Betriebsart, auch wenn zwischendurch mal (irrtümlich) die
Netzversorgung ausfällt, der Motor gestartet wird, eine Solaranlage die Batterie(n) höher lädt, hohe 12 V-Verbraucher-
ströme auftreten etc. Natürlich arbeiten Temperatur-Überwachung für die LiFePO4-Batterie sowie die internen
Geräteüberwachungsfunktionen weiterhin.
Die LED „Current“ leuchtet je nach abgegebener Stromstärke heller oder dunkler und erlischt bei Ladeströmen ca. < 0,2 A.
Beim Beginn dieser Ladeart gibt es in der Praxis nun zwei Möglichkeiten:
1. Niedriger Ladestand der Batterie: Die LED „Current“ leuchtet:
Das Gerät lädt die Batterie auf den gewünschten Ladestand von 50-80 % auf und hält ihn dann konstant.
Weiter ist hier nichts zu tun.
2. Hoher Ladestand der Batterie: Die LED „Current“ ist aus:
Das Ladegerät kann die Batterie nicht selbst entladen, das geschieht durch die angeschlossenen 12 V-Dauerverbraucher.
Die Batterie wird nun so lange entladen, bis sie und die Verbraucher vom Ladegerät automatisch „aufgefangen“ werden und
von nun ab der gewünschte Ladestand von 50-80 % gehalten wird. Weiter ist hier nichts zu tun.
Je nach Verbrauchern und Batteriegröße kann dies lange dauern, Tage, jedoch läuft der Vorgang automatisch ab.
Der eilige Anwender kann die Batterie auch mit starken Verbrauchern soweit absenken bis die LED „Current“ längere Zeit
hell leuchtet bzw. ein vorhandener Batterie-Computer ca. 60-70 % Ladestand anzeigt. Das System pendelt sich dann über die
kommenden Wochen automatisch ein.
Rückkehr zum normalen Standard-LiFePO4-Ladeprogramm:
Das geht ausschließlich und nur wieder durch langen Tastendruck min. 4 Sek. bis die LED-Anzeigen „Battery Full“ und
„Main Charging“ schnell blinken, dann die Taste loslassen, fertig. Netzstecker ziehen o.ä. hat ja keine Wirkung, s.o.
Es erfolgt nun der automatische Ladevorgang mit LiFePO4-Ladeprogramm auf Vollladung, Ende der Saisonpause.

Gast am 20 Mai 2018 09:27:21

vpower hat geschrieben:Kann bei votronic nicht passieren
Auszug aus der bedienungs Anleitung votronic
Langer Tastendruck 4 Sek.: ...
e.


Von welchem Votronic Gerät sprichst du eigentlich?

Grüße, Alf

vpower am 20 Mai 2018 22:42:10

Ladegerät mit li Einstellung
Kaffeemaschinen bauen die nicht :lol:

vpower am 20 Mai 2018 22:48:39

Automatic Charger Pb von votronic haben dieses feature

lisunenergy am 22 Mai 2018 18:56:01

Victron senkt auf 13,4 Volt ab. Tiefer sollte es so wie so nicht gehen.

destagge am 21 Jun 2018 09:18:37

Moin,
Wir haben mal ein Video zu unserem LiFeYPO4- Akku gemacht:
--> Link

Hatte ihn nach der zweiten Saison mal zerlegt um zu prüfen ob es irgendwo Korrosion gibt und hab das gleich genutzt um den Aufbau zu filmen.

Grüße
Michael

Gast am 25 Jun 2018 12:43:58

Bei meiner Anlage gibt es nun die ersten "richtigen" Erfahrungen: --> Link

Grüße, Alf

lisunenergy am 26 Jun 2018 06:24:32

Das ist doch ein sehr guter Wert . Ich würde aber für Überfahrten ein Kompressorkühlschrank mit Kühlschrankmodus zulegen. Bei Überfahrt die Lebensmittel rein und auf Kühlschrank. Bei Rückfahrt Gefrierschrank mit Fisch. Sehr gut finde ich die Engelkühlbox .

WomoTechnikService am 26 Jun 2018 07:25:53

lisunenergy hat geschrieben:ein Kompressorkühlschrank mit Kühlschrankmodus


Lars meint eine Kühlbox... wir haben auch, als wir unsere Hunde gebarft haben, immer unter dem Tisch der Dinette eine Mobicool C40 --> Link stehen gehabt, die über Wandler lief... geht von Kühlschranktemperatur bis Tiefkühlen einzustellen und ist für die gasfreie Zeit auf der Fähre besser als der stromfressende Absorber. Und auf dem Rückweg passen bei 40l viel mehr leckere Fische rein...

LG Peter

Gast am 26 Jun 2018 07:55:09

Es ist die Frage, ob man wirklich alle gefangenen Fische mitnehmen will. Will ich nicht.

Mein Gefrierschrank hat 23,5 l. Wegen der paar Liter mehr rentiert sich die Beschaffung einer zusätzlichen Engelbox die Geld, Gewicht und Stauraum frisst nicht.

Grüße, Alf.

lisunenergy am 18 Sep 2018 13:32:47

Gibt es denn wieder mal interessante Einbauprojekte ?
Es ist sehr ruhig geworden.

holoman6 am 18 Sep 2018 16:21:29

Hallo,liegend funktioniert bestens,meine 100 A Winston liegen hochkannt schon 5 Jahre.

HALUS am 18 Sep 2018 18:18:32

lisunenergy hat geschrieben:Gibt es denn wieder mal interessante Einbauprojekte ?
Es ist sehr ruhig geworden.

Morgen kommen meine 16 x 100 AH Winston für 24V 200AH , dann geht es langsam bei mir los. Vermutlich wird der Akku erst Ende März eingebaut. Ich habe also noch Zeit.
Als nächstes werde ich mich mit dem Thema Verkabelung und Akkugehäuse ( vermutlich Siebdruckplatten ) beschäftigen. Dann gibt es bestimmt noch Fragen von mir.

WomoTechnikService am 24 Sep 2018 18:46:24

lisunenergy hat geschrieben:Gibt es denn wieder mal interessante Einbauprojekte ?
Es ist sehr ruhig geworden.


Finde ich auch... seit Mai habe ich keine Lithiumbatterie eingebaut! Entweder die meisten kaufen die sogenannten Fertigakkus von Fraron usw. und tauschen sie, wie es vom Hersteller verkündet wird, einfach um ohne die Ladetechnik richtig anzupassen oder ?
Zu tun habe ich trotzdem genug, gerade die Pepper-Gemeinde aus dem Pepper-Forum beschäftigt mich schon fast Vollzeit...

Mein Lisunenergy-200Ah-Akku läuft jedenfalls nun schon fast 20 Monate problemlos und wartungsfrei, ich war seit dem Einbau nicht mehr am Landstrom...

LG Peter

biauwe am 24 Sep 2018 19:28:45

WomoTechnikService hat geschrieben:Entweder die meisten kaufen die sogenannten Fertigakkus von Fraron usw. und tauschen sie, wie es vom Hersteller verkündet wird, einfach um ohne die Ladetechnik richtig anzupassen oder ?
LG Peter


So wird es wohl sein und die Chinesen können bei Aliexpress z.Z. keine anbieten :D

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