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Realisierte lifepo4 Anlagen 1 ... 5, 6, 7, 8, 9


lisunenergy am 24 Sep 2018 22:31:52

Ich denke fast, die meisten haben Blei crystall verbaut.

Bodimobil am 24 Sep 2018 23:37:30

Vor etwas mehr als einem Jahr stand ich auch vor der Entscheidung Bleikristall oder Lithium. Meine 2 x 80 Ah Gel reichten im Winter nicht für mehrere Nächte - das sollte sich ändern. Nach meinem Nutzungsprofil wären die BK vollkommen ausreichend gewesen, aber ich war mir nicht sicher ob mein Nutzungsprofil sich nicht doch in Richtung stärkere Stromverbraucher ändert und ausserdem haben mich die Diskussionen über die BK etwas abgeschreckt. Bei BK konnte ich mir nicht wirklich sicher sein die richtige Entscheidung zu treffen. Bei Lithium hatte ich dagegen das Gefühl nichts falsch machen zu können wenn ich nur die Kröte der Kosten schlucken würde.
Dann habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und mit Hilfe von Peter den 200er LifeYPO Bausatz mit Booster eingebaut.
Das jetzt diese Probleme mit der BK Ladung auftauchen konnte ich damals nicht vorhersehen, aber ich bin jetzt natürlich froh über meine damalige Entscheidung.
Die Wohnmobile nutzen immer mehr elektrische Verbraucher. Zusätzlich wird immer mehr Strom für Geräte wie Computer, Pedelecs, Drohnen usw. gebraucht. Mit 80Ah Gel kommt schon lange keiner mehr hin. Zusätzlich die Einschränkungen wegen der 3,5t Grenze. Lithium wird in Zukunft einen viel größeren Anteil an den Aufbaubatterien bekommen, das steht fest.
Natürlich wird der größte Teil dann von den großen Anbietern mit Fertigakkus bedient. Aber es wird immer Technikinteressierte geben die lieber ein auf Sie zugeschnittenes Batteriepaket haben wollen und den Mehrpreis zu schätzen wissen.
Vielleicht wird man mich in vielen Jahren fragen - sind das die legendären Winston aus den Anfängen der Li-Technik bei den Aufbaubatterien? Kein schnöder Plastikkasten sondern etwas das man als Technikbegeisterter auch gerne anschaut. --> Link

Gruß Andreas

IchBinsWieder am 25 Sep 2018 00:18:08

lisunenergy hat geschrieben:Ich denke fast, die meisten haben Blei crystall verbaut.

Das glaube ich nicht.
Durch das Crystal-Gate sind Namen im Thread aufgetaucht, von denen mir nicht bekannt war, dass sie eine BK haben, weil sie vorher nichts dazu geschrieben haben. Das wird bei LiFe nicht anders sein. Es gibt halt viele stille Leser die solange nicht schreiben, solange es keine Probleme oder Fragen gibt. Allerdings haben sich auch nicht wirklich sehr viele geäußert, deswegen gehe ich eher davon aus, dass die BK ein Exot ist ... und bleiben wird.

Die BK stand auch nie im Wettbewerb zu LiFe, sondern zu Gel & Co. Wer die Vorteile von LiFe nutzen wollte, hat auch sicher dazu gegriffen. Die Unterschiede wurden ja ausreichend diskutiert und sind jedem bekannt.

mv4 am 25 Sep 2018 07:02:50

ich glaube auch nicht das es viele BK Nutzer hier im Forum und auch generell im Wohnmobil Bereich gibt. Einige Hersteller bieten jetzt schon ab Werk LiFe(Y)Po4 Accus an...man kann also davon ausgehen das zb. die meisten VI vom Hymer Konzern jetzt schon diese Accus an Bord haben. Natürlich fertig Accus der bekannten Hersteller.

lisunenergy am 25 Sep 2018 08:14:51


Die BK stand auch nie im Wettbewerb zu LiFe, sondern zu Gel & Co. Wer die Vorteile von LiFe nutzen wollte, hat auch sicher dazu gegriffen.




Ich sehe das ein wenig anders. Im Forum hier wurde extra eine große Werbung von PT geschaltet. # Die Alternative zu Lithium. Vor ungefähr 1 Jahr hatte ich die ersten Anrufer, die von enormen Kapazitätsverlusten berichteten. Natürlich konnte ich es mir nicht erklären, weil ja die Berichte zu toll waren. Hätte ich das hier erzählt , würden alle denken, ich will das schlecht machen.
Es sind meiner Meinung nicht zu wenig Leute . Als ich mit LiFePo4 begann, wusste ich auch nicht, was mich erwartet. Ich wusste auch, das man mich steinigen würde, falls das nicht funktioniert. Durch die Asiaten ist man völlig darauf angewiesen, was Qualität und Bedienung angeht. Der Akku erinnert mich ein wenig an Nickel Cadmium. Bei den vielen billigen Chinafertigakkus ist auch noch nicht gesagt, wo die Reise hingeht. Jeder der nach 1 Jahr behauptet das wäre Qualität, der irrt sich gewaltig ! In 5 Jahren weiß man mehr !

IchBinsWieder am 25 Sep 2018 09:01:20

ichbinswieder hat geschrieben:Die BK stand auch nie im Wettbewerb zu LiFe, sondern zu Gel & Co. Wer die Vorteile von LiFe nutzen wollte, hat auch sicher dazu gegriffen.


lisunenergy hat geschrieben:Ich sehe das ein wenig anders. Im Forum hier wurde extra eine große Werbung von PT geschaltet. # Die Alternative zu Lithium. Vor ungefähr 1 Jahr hatte ich die ersten Anrufer, die von enormen Kapazitätsverlusten berichteten. Natürlich konnte ich es mir nicht erklären, weil ja die Berichte zu toll waren. ....


Dann lass es mich mal umformulieren.
Für MICH stand sie nie im Wettbewerb und ich denke das ich das auch immer deutlich gemacht habe.
Die von dir besagten Kapazitätsverluste waren in diesem Forum nicht bekannt ... eigentlich sehr schade. Dann liege ich mit meiner Vermutung der stillen Leser gar nicht so daneben. Das ist aber sicher kein BK Phänomen sondern betrifft alle Bereiche. Als ich mit PT um eine Lösung diskutiert hatte, war die Rede von keinen 100 Batts. Da etliche zwei haben, reden wir vielleicht von 50-60 Kunden. Das ist für mich überschaubar.
Meine Berichte bleiben vermutlich positiv, weil es bei mir immer noch so läuft, wie ich es mir vorstelle. Ich habe weder (deutliche) Kapazitätsverluste noch sonstige Probleme und das nach knapp 300 Nächten. Sollte sich daran etwas ändern, werde ich berichten und dann situationsabhängig entscheiden was danach rein kommt.

egocogito am 25 Sep 2018 21:53:26

Was mir aufgefallen ist, ist, dass immer mehr Händler die Super-B ohne Änderung der Ladeperipherie und ohne Hochstromrelais anbieten und sie offenbar recht oft gekauft wird. Die nackte 90Ah-Version für knappe 2.000 €uro stellt ja wahrlich kein Schnäppchen dar.....

egocogito am 25 Sep 2018 22:16:54

IchBinsWieder hat geschrieben:Die BK stand auch nie im Wettbewerb zu LiFe, sondern zu Gel & Co. Wer die Vorteile von LiFe nutzen wollte, hat auch sicher dazu gegriffen.
Für MICH stand sie nie im Wettbewerb und ich denke das ich das auch immer deutlich gemacht habe.
.


Dann werde ich jetzt jemandem einmal etwas unter die Nase reiben, und die Moderation möge bitte Nachsicht haben, dass ich so zitiere, weil ich ja in diesem besagten Faden ausgeschlossen wurde und somit nicht forengerecht zitieren kann:

Dort steht auch, dass die Ladetechnik angepasst werden MUSS. Die Situation ist also die gleiche wie bei der BK, nur dass man hier wenigstens 3 Jahre Garantie hat und die bisher ohne Murren umgesetzt wurde. Alle die bisher gekauft haben, befinden sich noch in der Garanatiephase. Es ist also für keinen ein echter Schaden entstanden, außer das Nachrüsten der Ladetechnik ... aber das muss man auch bei LiFe (und von Fall zu Fall sogar umfangreicher).

Viel schlimmer ist es wenn geladen werden kann. Natürlich sagen die Befürworter jetzt: Wer hat denn weniger als 0°C im Womo. Aber, wenn man sein Womo im WInterlager mit dem empfohlenen 80% abstellt und zu den Feiertagen wieder aus dem Stall holt, lädt mit voller Kraft auch unter 0°C. Schäden sind so vorprogrammiert.
Es ist halt nicht alles Gold was glänzt.

Eine Greenakku LiFePO4 kann "nur" 100A Entladestrom handhaben, das reicht nichtmal für ne Kaffeemaschine oder Fön. Der Ladestrom soll auch nicht 50A überschreiten. Bei gleicher Größe kann die BK das doppelte aufnehmen .. lässt sich also schneller laden.

Leider wird das kommen und die Leute, die nen 1.000€ in der Hoffnung ausgegeben haben, für die nächsten 10 Jahre sorgenfrei zu sein, werden übel bestraft. LiFe ist nur Technik und nicht der Garant für ein sorgenfreies Leben.

Die absolut perfekte Batterie gibt es nicht. Das ist weder die BK, aber eben auch nicht LiFe und schon gar nicht die laienhaften Bastellösungen die selbst nach 10h Fahrt nicht voll sind und gerade mal 15kg gegenüber Blei eingespart haben :lol: .


Das sind alles Zitate des BK-Gurus, der offenbar heute nicht mehr weiß, was er gestern - fast hätte ich gelabert geschrieben, mache ich aber nicht, weil ich freundlich bin - von sich gegeben hat.

Möge er sich doch in seiner eigenen Sandkiste beweihräuchern und die anderen Fäden mit seiner Selbstbelobhudelung in Ruhe lassen.

Danke.

lisunenergy am 25 Sep 2018 22:52:50

Bitte seid freundlich und fair zu einander . Manchmal sind Dinge hinterher nicht so gut gelaufen . Ich sehe hier keine Absicht jemanden bewusst zu Schaden. In der Technik steckt man nicht immer darin! Niemand wird gezwungen etwas zu kaufen ,was er nicht möchte . Gerade bei neuen Dingen ist immer Pionierarbeit erforderlich! Viele haben ebend gehofft einen Akku zu bekommen der viel weniger wie ein LiFePo4 kostet.

egocogito am 25 Sep 2018 23:29:51

Es geht hier nicht um LiFe kontra BK, das kann sich jeder selbst aussuchen, und wenn jemand mit der Technik oder einer anderen gut zurande kommt, dann ist das völlig okay und mir schnurzpiepegal.

Wir beide (lisunenergy und egocogito) hatten zwar gewisse Differenzen, denke aber, dass wir in Folge respektvoll damit umgegangen sind und ich für meinen Teil würde so manches nicht mehr so formulieren, wie ich es in unserer Kontroverse geschrieben habe, bin und war mir aber bewusst, dass du kein Pharisäer bist, sondern grundehrlich und wirklich objektiv an der Technik arbeitest.

Im Gegensatz zu manch anderem hier.

Somit war‘s das von mir, vielleicht finde ich ja doch bald Zeit, meine Anlage vorzustellen.

IchBinsWieder am 26 Sep 2018 01:39:29

egocogito hat geschrieben:Dann werde ich jetzt jemandem einmal etwas unter die Nase reiben, ... , dass ich so zitiere, weil ich ja in diesem besagten Faden ausgeschlossen wurde und ....

Damit ist dein echtes Problem mit mir schon vollständig umrissen.
Ich habe dich per KN angeschrieben und dir erklärt warum ich dich ausgeschlossen habe und wann ich dich wieder freischalten würde. Das hatte nichts mit der BK zu tun ... dazu hast du eh nichts geschrieben .... sondern mit deiner ewigen Moderatorentätigkeit bzw. dem Anspruch die moralische Instanz im Forum sein zu wollen. Dazu hatten wir schon mehrfach Kontakt. Zur Kritik an der BK habe ich dich sogar ermutigt, genauso wie zum Melden oder Bewerten meiner Beiträge.
Deine divenhafte Reaktion erfolgte prompt per KN und --> Link
Keine Sorge, ich werde mit dir nicht mehr in Kontakt treten, dazu hast du sehr eindringlich aufgefordert. Warum du aber diesen Thread missbrauchst um ˋaufs Feld zu ziehenˋ, verstehe ich nun wirklich nicht.

egocogito hat geschrieben:Das sind alles Zitate des BK-Gurus, der offenbar heute nicht mehr weiß, was er gestern - fast hätte ich gelabert geschrieben, mache ich aber nicht, weil ich freundlich bin - von sich gegeben hat.

Du reisst dies vollständig aus dem Zusammenhang und so macht es überhaupt keinen Sinn.
Es darf gerne jeder nachlesen in welchem Zusammenhang das Zitat steht. Soll ich ernsthaft alle Beiträge raussuchen wo ich voll des Lobes für LiFe bin? Dieses selektive Zitieren nervt und dient ausschließlich der Polemik.

egocogito hat geschrieben:Möge er sich doch in seiner eigenen Sandkiste beweihräuchern und die anderen Fäden mit seiner Selbstbelobhudelung in Ruhe lassen.

Es steht dir nicht zu mir zu sagen wo ich was schreiben kann und darf (dein Kernproblem).
Apropos ˋin Ruhe lassenˋ.
Lass mich doch einfach in Ruhe ... wäre besser wenn wir uns aus dem Weg gehen, denn zu sagen haben wir uns offensichtlich nichts und durch deinen OT-Beitrag hast du mal wieder nichts zum Thema geschrieben ... und genau deswegen hatte ich dich gesperrt :evil:

Reagieren brauchst du nicht, werde ich bei dir auch nicht tun. Tust du es doch, werde ich meine KN an dich veröffentlichen. Dann kann man jeder selbst entscheiden was Fake&Wahrheit ist.

Deine echten Beweggründe konnte jeder lesen und wir können zur ˋTagesordnungˋ zurückkehren.

mjunker am 26 Sep 2018 11:13:46

Man man ... ich dachte, es ging hier um realisierte Life(Y)PO4 Anlagen, denn da lese/schreibe ich gerne mit.

Können diese ausufernden und beschämenden Hasstiraden nicht via Gespräch/Mail/Brief oder in einer anderen geeigneten Form, fern des Forums, erledigt werden (am besten ganz beilegen und befrieden) ?!?! :flop: :flop:

biauwe am 26 Sep 2018 12:45:35

Zum Glück habe ich Li-Akkus, die der Bleinormmaße gleich sind, so können diese ins nächste Womo mit umziehen. :)

--> Link

MountainBiker am 26 Sep 2018 14:33:30

Hallo,

Es geht bei LiFePO4 auch ohne Umrüstung der Ladetechnik:

--> Link

Funktioniert nach wie vor hervorragend, keine Zellendrift bemerkbar!

xbmcg am 01 Okt 2018 09:20:21

--> Link

Ist zwar für's WoMo auf dem Wasser - und damit ein paar Nummern größer, aber funktioniert bestens.

Ich benutze ein Mix aus alter und neuer Ladetechnik. Primär wird die Batterie durch die Solaranlage geladen, ich nutze den Victron SmartSolar 150/100 Controller mit angepasstem Ladeprofil, auch der Victron Quattro ist auf Lithium programmiert, die alten Ladegeräte, Lichtmaschinen etc. werden per ML-RBS Hochlastrelais programmierbar zu / abgeschaltet basierend auf den Ladezustand der Batterie, das erledigt der Victrom BMV-712 mit seinem Relaisausgang. Sobald die Bordbatterie abgeschaltet ist, fahren die alten Ladegeräte ihre AGM Kurve weiter und laden die Startbatterien voll.

karlsruher am 01 Nov 2018 22:54:43

Hallo,

So mein Winston 200 AH LifeYpo ist nun auch endlich fertig. Herausforderung war es Ihn so klein wie möglich zu halten um Ihn im alten Batteriefach meiner Euramobil Integra Line 720 EB unterzubringen.

Komponenten meiner Anlage:

- 123SMART BMS
- 4x 200AH Winston LIFEPYO
- Victron Battery Protect 220 A (LVP Relay)
- 123 SmartRelay 2X 120 A (OVP Delay und Relay für B2B Loader)
- Victron BMV 702 inklusive 500 A Shunt
- Votronic VCC1212-30
- Victron SmartSolar 100/20 MPPT (3x 100 Watt)
- Dometic SinePower 1500 Watt Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung

Elektroplan den ich nochmals ein bisschen anpassen muss:
--> Link

nscharpf am 15 Jan 2019 16:25:56

Hallo,
ich möchte nun meinen Umbau im Frankia A740 Plus vorstellen.
Ab Werk waren 2 80AH Gel mit 2 CBE 20A Ladegeräten verbaut. Kein WR und kein Solar.
Die Batterien waren in der Heckgarage hinter eine Klappe verbaut. In diesem Bereich ist die Grundhalterung für die hinteren Klappsitze in der Rundsitzgruppe.
Der Sicherungskasten beinhaltete nur einen zwei Phasen FI und eine zwei Phasen 16 A Sicherung.
Batterien, Ladegeräte und Sicherungskasten wurden ersetzt sowie folgende Bauteile hinzugefügt:
- 300 AH Winston LiFePYO Zellen mit BMS
- Victron BMV 712
- Victron Batterie Protect
- Victron MPPT 100 /30
- Victron Smart Battery Sense
- Victron Multiplus 12/3000/120
- Votronic VCC1212-70
- 300 Watt Solarpanel
Hier sieht man das leere Batteriefach:
25889

Hier den alten Sicherungskasten, die Ladegeräte waren darunter montiert.
25890

Nach dem Einbau sah es so aus (an die Verkabelung muss ich noch mal dran :-) :
25891

Bzw. dann mit der Verkleidung, da kommt zum Schluss noch eine Tür vor.:
25892

Und so nun der Sicherungskasten mit Solarregler und B2B Ladegerät:
25893
Sicherungskasten von links nach rechts:
- Landstrom kommt per FI zum Multiplus
- Strom vom Multiplus per FI mit 4 einzelne Absicherung für die Steckdosen
- Landstrom kommt per FI an die zwei Phasen für Kühlschrank und Alde Heizung (vom Hersteller)

So sieht das Dach nun aus:
25894
Durch die großen Dachfenster musste der Platz ja optimiert werden. Gut zu sehen auch die beiden LTE Antennen. Platz für weiteres Solar wäre noch auf dem Alkoven.

Nächsten Schritte:
- Verkabelung noch säubern
- Hauptschalter einbauen
- BMV 712 oberhalb des Sicherungskastens einbauen
- Victron Venus oder nur ein Victron Smart Dongle für die Steuerung des Multiplus einbauen

Ergebnis:
- Selbst ohne Sonnenlicht bis zu 3 -4 Tage autark, dann ist eh das Klo voll und das Wasser (150L) leer.
- Fön, Kapselmaschine oder Vollautomat gehen
=> Luxus pur
Des Weiteren sind noch zwei LTE Antennen von Blankenburg und ein Huawai 512s als Internet Zugang verbaut.

Für Verbesserungen bin ich offen.

Habe gleichzeitig noch Fragen zur Optimierung:
Wer hat einen Victron MK3 zur Programmierung des Multiplus für LifePYO ?

Gruß Norman

lisunenergy am 15 Jan 2019 18:58:07

Hallo Norman , wie hast Du den OVP mit dem Batterieprotect gelöst ? Denn bei Unterbruch OVP lässt der Protect weiterhin Ladestrostrom durch !

nscharpf am 15 Jan 2019 21:05:58

lisunenergy hat geschrieben:Hallo Norman , wie hast Du den OVP mit dem Batterieprotect gelöst ? Denn bei Unterbruch OVP lässt der Protect weiterhin Ladestrostrom durch !

Danke für Deine Anmerkung.

Die BMS CBM400 sind durchgeschliffen und mit dem Batterieprotect verbunden. Die BMS unterbrechen den Batterieprotect bei Über- / Unterspannung / Defekt einer Zelle. Sollte somit IO sein

Gruß Norman

lisunenergy am 15 Jan 2019 21:45:49

Leider Nein ! Bei Unterbruch der Balancerschleife geht bei OVP weiterhin Strom durch den Batteryprotect. Somit ist die Wirkung des BMS wirkungslos . Da über den Multiplus sehr hohe Ströme fliesen hatte ich einen Kunden aus Slowenien, wo der Drift OVP ausgelöst hat. Beim Batterieprotect fliest also weiterhin Strom in eine Zelle,die eigentlich abgeschaltet werden müsste. Daher wird dieser bei Victron auch im getrennten System immer gegensätzlich eingebaut. Nicht zu verwechseln mit der Trennung bei 16 Volt.

nscharpf am 15 Jan 2019 22:49:53

lisunenergy hat geschrieben:Leider Nein !.. Beim Batterieprotect fliest also weiterhin Strom in eine Zelle,die eigentlich abgeschaltet werden müsste. Daher wird dieser bei Victron auch im getrennten System immer gegensätzlich eingebaut. Nicht zu verwechseln mit der Trennung bei 16 Volt.


Da gehe ich erst mal mit und schaue ich mir an. War in Deinem Beispiel nicht der Batterieprotect zu klein ausgelegt? also wenn der Multiplus durch den BP durchschläg, obwohl er eigentlich trennen sollte?

Ich möchte mir die Programmierung des MulitPlus noch anschauen....

lisunenergy am 16 Jan 2019 07:39:42

Nein natürlich nicht, sonst würde er durchlegieren also leitent werden, und nicht mehr schalten.Bei Stromspitzen sehr gefährlich. Im Victron gehst Du auf Lifepo4. Abschaltung =11,6 Volt Vorarlarm 11,9 Volt Wiedereinschaltung 12,4 . Ist ein Kompromiss zwischen großen und kleinen Verbrauchern.

lisunenergy am 16 Jan 2019 08:06:45

Der Fall war folgender.
Mit Solar immer auf 80 %gegangen, weil jemand gesagt hat nicht voll laden. Nach einem Jahr an Landstrom gefahren , und mit Multiplus 45 A Ladestrom darauf geschickt. OVP an Zelle 2. Wir haben nach 35 Mails beschlossen den Akku neu zu initialisieren. Der Drift war zu groß geworden. Die Akkus waren schon älter. Aber genau dort besteht das Problem. Im VE Bus BMS wird der Protect in Leitung LVP eingeschleift und am BMS ausgewertet. Da fließt ja nichts zurück. Bei unserem Test, halte ich den neuen Battmonitor testen wollen, und war erschrocken, weil bei Unterbruch Protect immer noch Strom in Richtung Akku floss. Beim ersten Versuch hatte ich das Pluskabel hinter dem Protect (kleines Kabel rot) und der Battmonitor ging aus. Da hatte ich angenommen es funktioniert. Erst ein Dauerladegerät brachte den BMV zum Leuchten, und es floss Strom, obwohl es hätte ja nicht sein dürfen.

egocogito am 16 Jan 2019 10:57:27

OT: Oh, da hat wohl wer ziemlich heftig im Hintergrund interveniert. Na ja, wenn's das Pharisäertum befriedigt, soll's mir auch recht sein.

lisunenergy am 16 Jan 2019 11:22:37

: Oh, da hat wohl wer ziemlich heftig im Hintergrund interveniert. Na ja, wenn's das Pharisäertum befriedigt, soll's mir auch recht sein.



Was genau meinst Du damit ? Wenn es um die 35 Mails ging, da kann ich Dir sagen, es waren keine Akkus von mir . Ich hatte nur die Lipros geliefert und sehe es immer so, das auch der kleinste Bestellkunde von mir gut betreut wird.


Pharisäertum bedeutet in der Umgangssprache, dass von Einzelnen oder einer Gruppe ein überhebliches, anmaßendes Verhalten gezeigt wird, welches aber zumeist getarnt ist als Gutmenschentum. Ich hoffe Du kannst es gut erklären!

MountainBiker am 16 Jan 2019 12:28:13

Hallo,

irgendwie entgleitet der eigentlich informative Thread hier ein wenig. Lars hat hier doch Recht, dass der Victron Battery-Protect doch nur bei Unterspannung aktiviert wird
--> Link
und sich bei erreichen der Einschaltschwelle wieder zuschaltet (heißt ja auch Unterspannungsschutz), was bedeutet, dass bei OVP/UVP-Signal aus dem BMS Zellmodulen CBM400 zwar der "Schalter" ein Triggersignal erhält aber da keine Unterspannungsschwelle unterschritten ist nicht abschaltet. Dafür gibt es doch andere Komponenten wie die Superlast (FBR/TSR).

Könnten wir deshalb die Diskussion auf die Problemstellung des Kollegen nscharpf zurückbringen, hier sollte auf jeden Fall für den OVP-Fall einer Zelle (bei Drift oder Fehler Ladetechnik) ein Schutzmechanismus ergänzt werden.

geralds am 16 Jan 2019 12:54:43

Hallo,
zunächst mal, bevor ich zu meiner Frage komme, möchte ich mein Vorhaben kurz vorstellen.
Ich habe zur Zeit Gel´s (200Ah) im Womo und bin mit denen eigentlich recht zufrieden. Sie passen auch zu meinem Benutzerprofil. Da ich aber andererseits ein wenig technikbegeistert bin, will ich mir jetzt LI-Akku´s einbauen.
Da es für mich in erster Linie eine "Spielerei" ist, will ich dafür auch nicht mehr wie nötig investieren. Mein Ziel: 200Ah unter 1.000,-€ zu realisieren.

Ich habe, zunächst mal unabhängig vom Preis mehrere Techniken gefunden.

1) Li-Akku´s ohne Balancer. Es werden Zyklen genannt, die im Bereich guter Gel´s liegen.
Z.B.: --> Link

2) Li-Fertigakku´s, teilweise auch in der Bauform von normalen Bleibatterien. Die haben den Vorteil, dass sie zumindest mechanisch 1:1 gegen die Bleiakku´s getauscht werden können. Über die eingebauten Balancer erfährt man jedoch nicht immer etwas. Die Angaben, die ich gefunden habe, lauten meist: Balancerstrom 45mA.

Es scheint ja so zu sein, dass Li-Zellen meist erst nach einiger Betriebszeit auseinander driften. Ich habe große Zweifel, ob so kleine Balancerströme das auseinander driften wirksam verhindern können. Gerade bei relativ hohen Ladeströmen über die Lima/Booster oder stärkere Netzgeräte. Ich habe die Befürchtung, dass da gelegentlich OVP Abschaltungen kommen werden, vielleicht auch erst nach 2-3 Jahren.
Ich möchte daher Balancer mit 2, 3A oder mehr Balancerstrom einbauen.

Wie sind da die Erfahrungen von Anwendern? Gibt es schon Erfahrungen über einen längeren Zeitraum mit Akku´s mit so kleinen Balancerströmen?

Ich hatte zunächst die LTO-Zellen im Auge, da komme ich aber mit meiner 1.000,-€ Grenze nicht hin.

Jetzt bin ich bei LiFePO4 gelandet. (Mit LiFeYPO4 kommen ich preislich nicht hin.) Als Saisonfahrer brauche ich die Ladegrenze < 0°C nicht so sehr. Die kleinen Ströme, die jetzt zur Ladeerhaltung von den Solarzellen kommen (meist 0,1-0,2A) werden die Akku´s schon vertragen, insbesondere da es sich um einen Strom handelt der auch noch teilweise vom Aufbau benötigt wird und für die Erhaltungsladung der Starter und der Aufbaubatterien sorgt.

Momentan bin ich noch in der Bestellphase und teilweise noch in der Planungsphase, da ich nur den Platz nutzen möchte, den mir das Fach, in dem meine Gel´s stehen, verwenden möchte. Das ist mit die größte Herausforderung. Auf Ladebooster und Batteriecomputer will ich zunächst verzichten. Ob das klappt, wird die Erfahrung zeigen.

Falls das Ergebnis mal fertig ist, werde ich berichten.

Gruß Gerald

lisunenergy am 16 Jan 2019 13:14:40

Hallo Geralds,

Wird ein LiFePo4 immer unterhalb der Sättigung betrieben, funktionieren Balancer nicht. Es bringt auch selbst bei aktiven Balancern keine Vorteile, da die mV Abweichungen nicht erkennbar sind. Bei BMS Modulen mit sehr hohem Spannungen versucht man mittels Komunikation zwischen Balancer und Ladegerät die Ströme anzupassen, da eine OVP Abschaltung bei solchen Akkus viel öfters passieren kann.
Da ich gerade bei Winston festgestellt habe, das es mehr Sinn macht auf 14,4 Volt zu gehen erhalten meine Zellen immer genügend Ausgleich. Mit dem Solarladeregler Victron MPPT kann ich jetzt sogar sagen ich möchte aller 10 Tage für 1 Stunde die Spannung auf 14,5 Volt anheben. Gehe dafür aber nur noch auf 14,2 Volt.
Das wichtigste ist aber eine perfekte Inizialisierung der Zellen vor Betrieb durchzuführen ! Es ist leider aber bei verschiedenen Chargen nicht mit einmal auf 3,7 Volt getan. Hier kann es sein, das mittels Bottombalancing die Zellen angeglichen werden müssen.
Es gibt aber auch Zellen die sind so was von gleich, das der Eindruck entsteht, man bräuchte eigendlich keinen Balancer. Wie bei jedem chemischen Element, gibt es sehr hohe Streungen. Das wiederum bedeutet in der Industrie 1und 3 Charge. Ist aber bei Nickel und Blei genau so .

geralds am 16 Jan 2019 14:25:04

lisunenergy hat geschrieben:Hallo Geralds,

Wird ein LiFePo4 immer unterhalb der Sättigung betrieben, funktionieren Balancer nicht. Es bringt auch selbst bei aktiven Balancern keine Vorteile, da die mV Abweichungen nicht erkennbar sind.


Hallo Lars,
das seht ich genauso. Deshalb möchte ich Balancer einsetzen, die bereits unterhalb der Ladeendspannung (der Zelle) anfangen zu balancieren.
Gerade wenn eine Zelle etwas nach oben abgedriftet ist, scheinen mir 45mA Balancerstrom zu wenig. Die Ladeeinrichtung lädt ja weiter wenn die anderen Zellen noch nicht die Spannung der nach oben abgedrifteten Zelle erreicht haben.
Bei meiner Lösungssuche zu den LTO Zellen bin ich auf Balancer gestoßen, die (weitgehend) unabhängig von der jeweiligen Ladespannung aktiv balancieren. Die sind daher für LTO und LiFePo4 geeignet. Leider hatten die wieder andere Nachteile. Auch mit den für LTO angebotenen BMS bin ich nicht so recht weiter gekommen. Für den Einsatz im Womo habe ich kein BMS gefunden, das mich so richtig zufrieden gestellt hat. Irgendeine Funktion, die ich gerne gehabt hätte, hat immer gefehlt.

Dabei wäre ich gerne Richtung LTO gegangen. Die Zellen können auch unter 0°C geladen werden und die Kapazität spiegelt sich in der Spannung wider, was meiner Meinung nach ein Vorteil ist. Man wäre zur Beurteilung der Restkapazität nicht auf die oft abweichenden BC´s angewiesen.
Bei Bleiakku´s bin ich seit über 20 Jahren mit der Beurteilung der Kapazität über die Spannung gut zurecht gekommen.

Ich verwende seit Jahren den überschüssigen Solarstrom für meinen Kühlschrank. Das klappt über einen rein über die Spannung gesteuerten Schalter (mit Hysterese) sehr gut. Mit LTO hätte das wieder geklappt, für LiFePo4 muss ich mir da noch was überlegen.

lisunenergy hat geschrieben:Das wichtigste ist aber eine perfekte Inizialisierung der Zellen vor Betrieb durchzuführen !


An dem Punkt bin ich noch nicht. Ich werde mir dafür wahrscheinlich noch ein geeignetes Labornetzgerät anschaffen. Das stand unabhängig von dem jetzigen Vorhaben schon länger auf der Wunschliste.

Gruß Gerald

flaumi am 16 Jan 2019 14:48:45

hallo lisunenenergy,
ich denke das mein Beitrag hier her passt - "realisierte …"
ich habe bereits eine 125ah Fertigakku northstar (2018) lisunen.
um meine Energie-Sucht zu befrieden kaufe ich mir eine weitere - hätte da zwar ein billigeres Angebot (i-..) als bei euch/dir lisunen... (statt rund 1.600 nur 1.400,-
aber wenn ich mir da deine kompetenten Expertisen so durch lese (und ich bin eher laie) dann kauf ich doch wieder bei "euch/dir"
nun zur Frage...
*kann ich da eine weitere 125ah einfach parallel dazu stellen??
oder ist das was besonders zu beachten bzw.werwarten?
im wesentliche dient die Energy einem Wechsler 2.000 Watt zum betreiben einer nespresso….also da brauche ich schone einige amperle
meine Ausstattung ...
(EBL schaudt 630, victron Mppt 100/30 am Dach runde 300WP, zusätzlich Ladegerät victron 15A bluethoth)

lg aus Ö
flaumi

MountainBiker am 16 Jan 2019 15:34:38

Hallo flaumi,

das Parallelschalten von unterschiedlichen LiFePO4-Batterien ist so nicht ganz einfach zu beurteilen. Dazu müßten die Daten der Akkus (mit BMS-Spezifiaktionen) genau verglichen werden, Innenwiderstand/Spannungscharakteristik der Zellen (diese sollen sich ja gleichmäßig/gleich entladen), OVP/UVP-Definition, Temperaturverhalten ...
Du würdest ja auch nicht auf die Idee kommen eine AGM und eine Gel-Batterie zusammenzuschalten (ist ja auch alles "Blei").

Wenn sich die verwendeten Zellen identisch verhalten und das BMS mit seinen Eckdaten kompatibel zueinander ist, wäre es denkbar. Aber.....es wird Dir keiner eine Garantie dafür geben.

biauwe am 16 Jan 2019 15:43:47

flaumi hat geschrieben:*kann ich da eine weitere 125ah einfach parallel dazu stellen??
lg aus Ö
flaumi


Ich habe je eine 20, 22, 60 und 100 Ah Akku alles parallel.
4 verschiedene Hersteller.
Unterschiedliche Spannungen im Ruhezustand konnte ich bis heute nicht feststellen.

MountainBiker am 16 Jan 2019 15:50:28

Hallo,

Unterschiedliche Spannungen im Ruhezustand konnte ich bis heute nicht feststellen.


Wie sollte das auch bei einer Parallelschaltung anders sein. Es geht doch um ein synchrones Laden/Enladen und Abschalten (OVP/UVP). Aber vielleicht nehme ich auch solche Sachen zu genau.

geralds am 16 Jan 2019 16:11:40

Hallo,

wie ich das verstanden habe, will flaumi die gleiche Batterie noch mal dazu stellen. Da sind keine Probleme zu erwarten. Ein Pol (plus oder minus) sollte dann aber auf die neue Batterie wandern.

Gruß Gerald

MountainBiker am 16 Jan 2019 16:17:16

Ist das so?

um meine Energie-Sucht zu befrieden kaufe ich mir eine weitere - hätte da zwar ein billigeres Angebot


bei der identischen gleichen, klar dem habe ich niemals widersprochen!

Parallelschalten von unterschiedlichen LiFePO4-Batterien ist so nicht ganz einfach

flaumi am 17 Jan 2019 08:12:40

Hallo an alle Experten,
ja, es stimmt
zuerst wollte ich da so ähnlich wie biauwe durchaus es wagen verschiedene Fabrikate/Hersteller zu verbinden...
da komme ich aber wahrscheinlich davon ab weil ich persönlich keine Experiment eingehen will und daher eine "gleiche" von lisunen dazustelle werde (mich überzeugt da einfach die Kompetenz von lisunen!) obwohl durchaus auch von anderen angefragten Herstellern sehr fachliche präzise Auskünfte erteilt wurden.
jedenfalls danke für die hier eingebrachten Ratschläge!
werde weiterhin hier mitlesen - da profitiert man(n) gewaltig !!
lg aus Ö
flaumi

andwein am 17 Jan 2019 15:17:03

MountainBiker hat geschrieben:... Du würdest ja auch nicht auf die Idee kommen eine AGM und eine Gel-Batterie zusammenzuschalten (ist ja auch alles "Blei").

Genau der Satz ist ja das Dilemma bei allen Vergleichen. Es ist egal welche Kombinationen du nimmst, Nass/AGM, Nass/Gel, AGM/Gel, Nass/1:1 Lithium sorglos, AGM/1:1 Lithium sorglos. Denn genau das machen 100% aller Wohnmobilhersteller mit der Originalausrüstung über das elektromechanische Trennrelais. Ford und MB verwenden inzwischen AGM-Startbatterien. Auch Hymer macht das mit seiner "Smart-Batterie". Und es geht. Es ist nicht ideal, aber es geht, und es geht über Jahre sogar gut!
Der Punkt ist nicht das Zusammenschalten sondern an welchem Batterietyp du dein Laderverhalten orientierst. Wenn du eine AGM/Gel Kombination verwendest musst du halt mit Gel-Spezifikationen laden! Die AGM kann dann zwar ihre Vorteile nicht ausspielen, aber wie gesagt, es geht.
Alles nicht so einfach, Gruß Andreas

MountainBiker am 17 Jan 2019 15:29:16

Hallo Andreas,

es geht.


ja aber nicht blind ohne sich Gedanken darüber machen hinsichtlich Ladetechnik, BMS, OV/UVP... Auch Hymer hat hier ein kompatibles BMS zur Standard Ladetechnik seinem Smart-Battery-System "spendiert". Es geht ja um das wahrlose Zusammenschalten von verschiedenen Systemen. Ansonsten kann der Spass nur von sehr kurzer Dauer sein.

lisunenergy am 17 Jan 2019 22:38:51

Um wieder zum Thema zu kommen. Auf dem 3 Bild von oben sehe ich Metallschienen. Eine zum Shunt. Ist das Kupfer ? Das sieht so nach Stahl aus ?

geralds am 23 Jan 2019 02:50:04

Hallo,

wenn es denn Eisen ist, entspräche es in etwa einem 200A Shunt. Länge und Querschnitt natürlich nur nach dem Bild geschätzt. :wink:

Gruß Gerald

nscharpf am 27 Jan 2019 22:20:17

lisunenergy hat geschrieben:Um wieder zum Thema zu kommen. Auf dem 3 Bild von oben sehe ich Metallschienen. Eine zum Shunt. Ist das Kupfer ? Das sieht so nach Stahl aus ?


Genau, da sind die Winkel von der Batterie zum Shunt und auf der Plus Seite zu den Sicherungsverteiler 4cm x 0,5 cm Eisenstab. Kupfer wäre besser, aber Eisen hatte ich noch da. Der Shunt selber ist dann der 500A von Victron.

geralds hat geschrieben:Hallo,

wenn es denn Eisen ist, entspräche es in etwa einem 200A Shunt. Länge und Querschnitt natürlich nur nach dem Bild geschätzt. :wink:

Gruß Gerald


Was hat das nun mit einem 200A Shunt zu tun? Verstehe ich gerade nicht :?:

Auf jeden Fall habe ich mir das MK3 gekauft und den Multiplus auf LifePo Batterien eingestellt. Wahnsinn was da an Änderungen vorgenommen werden. Der Multiplus ist out-of-the-Box nicht LiFEPO tauglich!!

Wer einen MultiPlus hat und den noch nicht auf LiFEPO eingestellt hat, kann sich gerne melden. Ich wohne bei Herford bin aber auch oft in Deutschland unterwegs, dann braucht man sich den MK3 nicht extra zu kaufen.

Gruß Norman

geralds am 28 Jan 2019 16:02:21

Hallo Norman,

ich habe nur mal grob nachgerechnet, wie groß der Widerstand der Flacheisen wohl sein könnte und welche Leistung dadurch verloren geht.
Und die Werte entsprechen so ungefähr denen eines Shunts für 200A. Habe aber den Querschnitt des Eisens etwas kleiner angenommen, als Du verbaut hast.

Gruß Gerald

ducato666 am 04 Feb 2019 22:10:54

Mein Beitrag zum Yellow Strom: Frickelei unter dem Fahrersitz
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Geplant war der Umstieg schon sehr lange, seit Mitte 2015. Daß die original-Batterie 90Ah in meinem Weinsberg Kasten für den verbauten Kompressor-Kühlschrank viel zu klein ist, war mir schon vor dem Kauf 2015 klar, auch wenn der Händler gegenteiliges behauptet hat.
Da wir viel / überwiegend frei stehen, stand zur Entscheidung:
- Aufrüsten mit einer zweiten 90Ah-Blei-Batterie unter dem Fahrersitz oder
- Die arme einzelne Batterie zu tode reiten und dann auf LiFeYPO4 umsteigen.
Ob in der Gluthitze Griechenlands, im regnerischen Preußen (alles nördlich des Mains = Preußen) oder im Winter im Fränkischen und Thüringer Schnee, sie hat's erstaunlich lange mitgemacht. Sie war bei einige Male tiefentladen und hat dennoch seit annähernd 4 Jahren das Bier kalt und die Frau + Töchter warm gehalten.
Beim letzten Ausflug an den Rennsteig ging jedoch vor dem Frühstück die Heizung aus und ich musste den 96kW-Moppel anwerfen. Abends ging's dann aufgrund Energiemangels auf den Stellplatz Oberhof.

Basis sind die 160Ah-WB-LYP160AHA Tall Zellen, zusammen mit dem Litrade Balancer/Equalizer Protect V3.2 und ein Tyco 260A Relais.
Das Gehäuse besteht aus Schalungsplatten, Alu-Winkeln und -Flachstangen sowie einem Spanngurt. Obwohl es eingepasst ist und sich keinen mm bewegen kann, wird es zusätzlich von zwei Spanngurten an Ort und Stelle gehalten.
Beide Battieanschlüsse sind mit Kupferschienen für maximale Sicherheit auf kürzestem Wege auf 200A ANL Sicherungen geführt. Zwischen den Polen ist eine Multiplexplatte, auf dem die Sicherungshalter, das Relais, die Kleinsicherungen für die Balancer-Leitungen und der BlueBatterie sitzen. Von dort aus geht's ebenfalls mit Schienen durch die Platten nach vorne (+) bzw. hinten (-).
Bild
Das ganze unter den Fahrersitz zu frickeln, war ein gutes Stück Arbeit. Andere haben's schon vorgemacht, letztendlich geht das schon, wenn man die Komponenten ein wenig auf den Platten herumschiebt.

Hinter die Batterien ist mein Wechselrichter gewandert, der die ganze Zeit im Bodenfach des Weinsbergs mit nur 30A abgesichert für 230V-Kleinverbraucher (Laptop, LiIon-Ladegerät) benutzt wurde. Nun kann Frau auch mal den Fön auf kleiner Stufe (ca. 700W) benutzen.
Für den Solarladeregler war leider kein Platz mehr, der fristet sein Dasein weiterhin im Bodenfach (~1m Leitungslänge bis zur Batterie)
Bild

Anfänglich gingen die Überlegungen in Richtung der hier im Forum weit verbreitete Schaltung aus den EV-Power-Modulen und den Philippi-Relais. Da haben mir aber einige Dinge nicht gefallen und ich bin auf das BMS von Litrade umgeschwenkt. Die Schaltung reifte einige Zeit auf meinem Laptop vor sich hin, bevor sie nun endlich umgesetzt wurde.
Danke auch an Halus, der mich dazu inspiriert hat, nur ein Relais zu verwenden --> Link. Ich habs weiter vereinfacht und die (meiner Meinung überflüssigen) Dioden eingespart. Bei ziehen einer Sicherung der Balancer-Leitungen (=UVP) wird zuverlässig ab und mit Verzögerung wieder zugeschalten. OVP habe ich nicht ausprobiert, doch der Selbsttest des BMS schaltet ebenfalls einwandfrei 2x ab und wieder zu,
Bild
edit zum Schaltplan: der BlueBattery ist aus Platzgründen auf die +-Schiene gewandert, die blaue Leitung am Minus-Pol war temporär als Option eingezeichnet, da ich nicht wusste, ob ich mit der Schiene am Sitz-Gestell vorbei komme oder ein Kabel nehmen muß. Plan muß ich noch berichtigen.

Das originale mit 50A abgesichert Kabel vom EBL zur Startbatterie und weiter zur Aufbaubatterie blieb erhalten, zusätzlich wird noch eine Leitung von einem Victron Cyrix Li-ct parallel zugeschaltet. Ziel war jedenfalls, an der Fahrzeug-Verkabelung so wenig wie möglich zu ändern. Bis auf die zusätzliche Leitung nach vorne und den Inhalt unter dem Fahrersitz habe ich nichts ändern müssen.

Nach dem Entladen um ca 70Ah mittels allen 12V-Verbrauchern sowie des Spannungswandlers mit zwei Baustrahlern haben alle Zellen weiterhin exakt die gleiche Spannung.
Bild

Nach Start des Motors flossen 80-90A in die Batterie, dabei lief die 130A LiMa wohl nahe ihrer Maximal-Leistung. Wie sich der Strom zwischen EBL und Zusatzleitung aufteilt, werde ich noch messen, die 50A Sicheurng zum EBL blieb jedenfalls eiskalt
Ob sich's bewährt oder ob ich doch einen Booster (=Strombegrenzer) einbauen muß, werde ich sehen. Heiß geworden ist die LiMa zumindest auch nach 10 Min nicht, bei 5°C Außentemperatur war sie maximal handwarm.

Die 160Ah werden unseren Strombedarf selbst bei extremen Temperaturen mindestens 3 Tage (Kompressorkühli bei 40°C = >40Ah/24h), bei "normalen" oder kühler Witterung mindestens 5 Tage decken können, ohne grossartig sparen zu müssen. Zusammen mit der 185Wp-Solarplatte und ein bisschen Fahrerei sollten sich keine Stromprobleme mehr ergeben.

Nun freue ich mich auf den ersten Test nächstes Wochenende.

Viele Grüße
Ducato666

Bodimobil am 04 Feb 2019 22:35:53

Auch von mir ein + für den ausführlichen Bericht!!

ducato666 hat geschrieben:Nach Start des Motors flossen 80-90A in die Batterie, dabei lief die 130A LiMa wohl nahe ihrer Maximal-Leistung. ... Heiß geworden ist die LiMa zumindest auch nach 10 Min nicht, bei 5°C Außentemperatur war sie maximal handwarm.

Ich kann das Risiko selber nicht einschätzen.
Aber Peter/Lars haben von durchgeschmorten Lichtmaschinen bei anderen Kunden berichtet. Das Risiko irgendwo mit einer kaputten Lichtmaschine liegen zu bleiben, womöglich in einem sehr unpassenden Moment, wäre mir zu groß. Das ist doch nichts was man testet bis es kaputt geht.


ducato666 hat geschrieben:Nun freue ich mich auf den ersten Test nächstes Wochenende.

Ich wünsche dir viel Spaß !

Gruß Andreas

JackSchmidt am 04 Feb 2019 23:05:41

Hallo und danke für den ausführlichen Bericht.

Dafür von mir ein Plus.

PS. Das V3 macht eine gute Arbeit. Beim jetzigen Umbau vom Carado in den Iveco habe ich meine Zellen und die Schaltung nochmals ausgiebig überprüft. Alles wie am ersten Tag. (seit April 2015)

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