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Einbau LiFeYPO4 400A Carado T449/ Sunlight T69


JackSchmidt am 08 Apr 2015 11:23:04

Hallo, heute stelle ich meinen Einbau eines Winston 400A LiFeYPO4 Akkus mit Einbindung in die vorhandene Elektronik vor. (EBL, Wechselrichter)

Ich werde in diesem Beitrag nicht auf die Vor- oder Nachteile der einzelnen Methoden zum Schutz des LiFeYPO4 Akkus eingehen. Zu diesem Thema gibt es hier schon ausreichend Beiträge.
Ich bitte alle diesen Beitrag nicht damit zu belasten, sondern nur Verbesserungen und Anregungen zu dem hier gezeigten System einzubringen.

Außerdem werde ich nicht auf die speziellen Anforderungen der LiFeYPO4 Akkus eingehen. Das ist im „Mutterbeitrag, Umrüsten auf LiFeYPO4“ mehr als ausreichend beschrieben und auch wesentlich besser als ich das könnte.

Das Lesen des „Mutterbeitrags“ kann ich nur jedem ans Herz legen, der sich mit dem Thema befassen möchte. Nur so kann man wirklich erfassen um was es hier geht.
Ja ich weiß, es sind über 1800 Beträge, aber das meiste wiederholt sich und OT kann man überlesen. Die Infos daraus sind jedoch entscheidend.

Nach eingehendem Studium des Mutterbeitrags und diversen anderen Beiträgen habe ich jetzt mein Konzept gefunden.

Danken möchte ich Superduty für die Eröffnung des Betrags und Sonnentau für seine unermüdlichen Versuche, dass nicht ganz einfache Thema zu erklären und natürlich allen anderen die wichtige Impulse gegeben haben.

Letztendlich habe ich aber ein anderes System gewählt und auch die Abschaltungen OVP und UVP anders umgesetzt als die meisten im Mutterbeitrag. Auch wenn ich mich quer Beet bei einigen Einbauten geistig bedient habe.

Ein Dankeschön an KaeptnBlaubaer für die Unterstützung am EBL. Er hatte die Lösung der OVP Abschaltung D+ und die UVP Abschaltung mittels der Sensorleitung des EBLs zur Batterie geplant. Seine Methode habe ich geringfügig abgewandelt und übernommen.

Da ich keine großen 12V Ströme schalte, sondern direkt den EBL nutze und die Ladegeräte an der 230V Seite schalte und den Wechselrichter über seinen Einschalter, benötige ich keine großen Relais. Mein Schaltstrom über die Relais des V3 beschränkt sich auf die KFZ Relais und ist daher sehr gering.
Der Wechselrichter hat auch noch eine eigene Spannungsüberwachung der Batterie und lässt sich über einen Potentiometer auf der Platine einstellen.

Warum habe ich diesen Balancer gewählt: Protect V3 12V 3,5A Link:
--> Link
Er hatte das beste Preisleitungsverhältnis, ein Balancing das schon ab 3,4V beginnt, eine Balancingstrom von max. 3,4A, keine BMS auf den Zellen, eine Anzeige die den Strom der Zellen anzeigt sowie Gesamtstrom und höchste und niedrigste Zellenspannung. Das alles in einem Gerät mit Relais die OVP und UVP schalten können.
Eingesetzt habe ich noch den Batteriemonitor BMV-700 mit einem Shunt von 500A der mir anzeigt was mit meinem Akku los ist und den Wechselrichter mit 2000/4000W verträgt.

Weiterhin diverse Kabel und Kleinmaterialien.
Sowie 3 Relais für OVP und UVP:
--> Link

Und ein Relais für 230V OVP Ladegeräte:
--> Link

Dieses Zusatzladegerät mit 40A:
--> Link
Achtung das Ladegerät hat einen Lüfter und der schaltet sich nicht nach dem Erreichen der Ladeschlussspannung ab.
Laut Hersteller ist das so. Die Leistung mit 40A ist gut. Aber man muss das Ladegerät am vorhandenen Einschalter zuschalten und nach der Ladung wieder abschalten. Eventuell zerlege ich es und schaue ob ich das auch anders lösen kann oder tausche es gegen ein anders aus.

Das ist der Schaltplan meiner Konzeption:

ACHTUNG, die Fühlerleitung für den BMS1 muss an die Zelle angeschlossen werden, von der die Minusleitung abgeht. Sonst funktioniert der V3 BMS nicht richtig! (siehe Schaltplan oben)

Das zeichnen hat mir sehr beim verstehen geholfen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich seinen Schaltplan aufzumalen. Bei mir sind einige Änderungen nötig gewesen, bis ich alle Fehler gefunden hatte. Das ist natürlich besser auf dem Plan zu ändern, als in der Verkabelung.

Der Ausschnitt für den Aufbau auf der Holzplatte des Gehäuses des Akkus:


Das war bei der Montage sehr hilfreich.

Ich habe bewusst alle Relais und Schaltungen auf der Holzplatte am Akku montiert um im Reparaturfall alle Komponenten an einem Ort zu haben und einen schnellen Austausch zu gewährleisten.


Die Bilder zum Einbau mit einigen Erläuterungen.















































Den ersten Belastungstest habe ich auch durchgeführt.

1:45Stunden mit einem Heizlüfter der mit 2000W angegeben ist. 30% waren nach dem Test noch im Akku.




Der gleiche Heizlüfter läuft mit den 190A AGM 9,45 min :D :rofl: :baetsch:

Im Sommer konnte ich ca. 3 Tage mit den alten Akkus frei stehen. Jetzt kann man leicht überschlagen, wie lange es ohne nachladen geht.
Laden der Elektrofahrräder ist damit kein Thema mehr.


Für Nachbauten kann ich keine Verantwortung übernehmen. Stehe jedoch gerne für Fragen zur Verfügung.

Da die Anlage erst eine Woche in Betrieb ist, fehlen noch die Langzeiterfahrungen. Es kann sich also noch etwas ändern!!

Die Gesamtkosten mit allen Komponenten belaufen sich auf knapp 3000€.
Ein stolzer Preis. Aber mir war es das Wert. Ich stehe gerne frei und mit diesem Akku habe ich die nötigen Reserven dafür.

Ob ich noch eine Solaranlage benötige, oder im Sommer nur alle 10 Tage zum laden an eine Steckdose muss, wird sich noch zeigen.

Unter dem Strich muss jeder für sich selbst beurteilen ob er so eine Anlage nutzen kann oder möchte.

Bitte für Grundsatzfragen einen eigenen Beitrag aufmachen und nur technische Verbesserungen oder Fragen zu dem hier vorgestellten System einstellen.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

lisunenergy am 08 Apr 2015 12:42:11

Das haste mal richtig gut umgesetzt. Du schriebst das das Balancing bei 3.4 volt beginnt. Auch der LiPro kann das wenn dieser mit der Rs Schnittstelle bestellt wird. Eine Platine wird ja bei Fahrräder und anderen Anwendungen schon lange eingesetzt. Die Einzelplatine wurde erfunden um den Akku mit als Kühlfläche zu verwenden. Auch bei einem Defekt ist es möglich eine Zelle einzeln zu tauchen. Da es sich um Lastbalancer handelt muß man aufpassen, daß die Ladegeräte eher abschalten , damit der Kühlkörper nicht ständig in Betrieb ist.Ich wünsche dir immer eine volle Batterie und viele schöne Reisen. Ich freue mich auf Langzeittests .

JackSchmidt am 08 Apr 2015 13:50:07

Hallo Sonnentau,

danke für das Lob aus berufenem Munde. :tach:

Für mich war es zwischenzeitlich schon etwas eng mit der Umsetzung.

Aber letztlich funktioniert es und Hartnäckigkeit zahlt sich wie immer aus.

Morgen mache ich die erste Ausfahrt nach Neckargemünd/ Heidelberg.

Werde berichten wie es gelaufen ist.

rolf51 am 08 Apr 2015 19:03:03

Hallo Jack,

von mir auch ein großes Lob!
Deine Beschreibung mit Bildern gibt ein guten Überblick auf den Auf und Ausbau der Anlage. Auch durch solche Vorstellungen kommt das LiFe-Thema voran und nehmen die Angst dieses auch umzusetzen.
Für mich noch zu teuer aber die Zeit wird kommen in der man nicht mehr ohne LiFe unterwegs sein wird.

JackSchmidt am 08 Apr 2015 20:32:19

Hallo Rolf,
es freut mich besonders, das Du diesen Eindruck beim Lesen der Beschreibung hattest.

Das ist genau das, was ich mit meiner Beschreibung versucht habe zu vermitteln.

Das jeder interessierte nachvollziehen kann, wie der Einbau vonstatten geht.

Ob das dann so oder anders umgesetzt wird, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist nur, das man nachvollziehen kann, wie man es angehen kann.

uwet am 09 Apr 2015 10:09:09

Glückwunsch,
schönes System. Und da Du Verbesserungsvorschläge wünschst, einen hätte ich.
Die Anschlüsse des 40A-Ladegerätes zur Einstellung des Ladestroms würde ich verlängern und mit einem Schalter versehen damit man leicht den maximalen Ladestrom verändern kann. 40A Ladestrom sind rund 620W am Ladegerät plus Kühlschrank sind rund 750W, da kommt dann auf manchen Plätzen schon die Sicherung.

Uwe

JackSchmidt am 09 Apr 2015 10:29:31

Hallo Uwe, danke.

Das Ladegerät hat einen Einschaler der gut erreichbar ist und Jumper mit den man die Ladespannung einstellen kann. Wahrscheinlich werde ich das große Ladegerät nur selten benötigen, da auch mit den 18A vom EBL von ca. 16Uhr Ankunft auf einem Platz mit Strom bis zur Abfahrt ca. 10Uhr, 18 Stunden Zeit zum laden sind. Das sind dann gute 300A die ich mit dem EBL in der Zeit laden kann.

Aber generell hast Du recht, mit beiden Ladegeräten und einem Heizlüfter an einer Steckdose im Womo fliegt die Sicherung im Womo raus :D

gordan am 09 Apr 2015 11:39:21

Ein bißchen anders als bei mir oder manchen anderen, aber sehr schön aufgebaut keine Frage!
Es ist mir aber aufgefallen dass beim Aufbauen ziemlich im Vordergrund stand der Wunsch
und zwar: Möglichkeit zu lassen/haben, alles wieder relativ einfach zurück bauen zu können!?
Ich habe das z.B. bei meinem Konzept nicht als „so wichtig“ empfunden. Trotzdem,
es ist schön dass jeder seine eigene Ideen mitbringt und in seinen Vorhaben integriert.

Gordan :roll:

JackSchmidt am 09 Apr 2015 14:58:39

Hallo Gordan,

das hast Du richtig beobachtet. Wenn ich mein Wohnmobil mal verkaufen will, weil ich gerne ein neues hätte, kann ich alles zurück bauen und den schönen Akku ins nächste einbauen. Ich versuche immer so wenig Löcher zu machen wie möglich Befestigungen kleben, Kabel nicht abschneiden usw.

Wenn ich ein gebrauchtes Womo kaufen würde, wäre das für mich ein Grund es nicht zu kaufen, wenn der Vorbesitzer Kabel am EBL einfach abgeschnitten hätte und sich mit Lüsterklemen verwirklicht hätte.

Meine damit nicht dich. Aber weil ich es so von Anderen erwarte, versuche ich das auch so umzusetzen.

Andi342 am 09 Apr 2015 19:59:36

Schön umgesetzt und noch viel schöner dokumentiert, wirklich tolle Arbeit und sicher für einige sehr sehr hilfreich!

JackSchmidt am 12 Apr 2015 19:06:37

Hallo, hier der versprochene Bericht nach der ersten Ausfahrt mit dem neuen Akku.

Do. 09.04. gegen 14 Uhr angekommen. Brotzeit mit Einsatz des Toasters ca. 7min. Kaffee 2x Dolche Gusto. Mit dem Elektro-Fahrrädern kleine Runde nach Neckargemünd. Abends 2x Kaffee Dolche Gusto und Licht, Akkus der Fahrräder nachladen. Ladestrom 15A, ca. 3St. 2x Handy Laden.

Fr. 10.04. Föhn ca. 6min. für zwei Personen. Frühstück mit 1x Kaffee Dolche Gusto. Mit dem Elektro-Fahrrädern nach Ebersbach und zurück, ca.50Km. Beide Fahrrad Akkus leer. Laden mit ca. 17A über ca. 6St. Abends 2x Dolche Gusto, Licht, 2x Handy Laden. Akkus von der elektrischen Zahnbürste nachladen.

Sa. 11.04. Föhn ca. 6min. für zwei Personen. Frühstück mit 1x Kaffee Dolche Gusto. Mit der Bahn nach Heidelberg und zurück. 2x Dolche Gusto, Licht, 2x Handy Laden.

So. 12.04. Föhn ca. 6min. für zwei Personen. Frühstück mit 1x Kaffee Dolche Gusto. Noch 57,2% im Akku.




Während der gesamten Zeit Heizung und Wasserpumpe 110L verbrauch.

Abfahrt nach Hause 1:50Stunde Fahrtzeit. Ladestrom von der Lima am Anfang ca. 28A später nur noch 16A.

Nach der Ankunft war der Akku auf 67,5% geladen. Also gute 10% in knapp zwei Stunden.



Die größten Verbraucher waren die Ladegeräte der Fahrradakkus.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Akku 8)

RalfFrankfurt am 07 Jul 2015 16:01:01

Hallo, Super Beitrag
Ich muß mich schämen, ich war da wohl etwas unordentlicher bei meinem Einbau.
Ich besitze insgesamt 320 AH LiFeYpo und als Starterbatterie inzwischen auch 100AH LiFeYPo.
Ich kann sie manuel zusammenschalten oder über einen B2B Boster von Sterlin 12/100 Laden.
Ich habe hiefür zwei einfache Schaltknochen verwendet, geschaltet so das ich wenn der Schlüssel im 1 Schalter steckt die Batterien Paralell sind, und wenn er im 2 Schalter steckt ist der Ladebooster dazwischen. Von meinen Solarzellen mal abgesehen erreiche ich so eine sehr schnelle Aufladung mit ca. 80 Amper was mir zu Zeiten wo ich noch eine normale Starterbatterie hatte sehr wichtig war.
Inzwischen benutze ich den Booster fast nicht mehr, weil ich ohne kaum noch Unterschiede feststelle.Mit Booster lade ich zwar meine Bordbatterie schnelle auf, aber die Starterbatterie wird nicht mehr geladen weil das System die Spannung dort zu weit runter zieht, Booster zieht dann etwa 100 A, Fahrzeug weitere 30A, so das die Lichtmaschiene (originaler Regler, Ladeschlußspannung 14,40) dann im Bereich von unter 13,5V liegt was zu wenig für die Starterbatterie ist um noch zu laden es sei denn sie wäre auch bei 50%.

Zu meiner eigentlichen Frage: Warum läd Ihre Batterie so langsam beim Fahren auf ?

Wenn ich meine so weit entlade, schickt meine Lichtmaschine anfangs um die 140A in die zwei Batterien, was sich dann schnell bei Batteri 1 auf 30A und Bordbatterie auf 50-60A einpendelt. Das hält sie eine ganze weile bis etwa 95% nachgeladen sind.
Das und auch das die Lifepo4 ewig die Spannung über 12,8Volt halten finde ich ein riesen Vorteil gegenüber AGM oder Bleigel. Wenn ich die Klimanlage oder auch einen Heizlüfter einschalte sieht man am Licht fast kein Unterschied.

Ich vermute mal das etwas dickere Kabel zB 35qm von der Lichtmaschiene aus auch bei Ihnen einen riesen Vorteil bringen würden, kann aber nicht genau erkennen mit welchen Querschnitt Sie die Batterien Laden. Falls das alles über das vorhanden Relay vom Wohnmobil Ausstatter geht wird es vermutlich nur 16qm haben, das würde erklären warum nur mit 16-30A geladen wird beim fahren. Falls ich richtig liege würde ich mal versuchsweise die Verbindung mit 35qm. herstellen und mal testen ob es dann schneller läd...

Bei mir war das die erster Veränderung die selbst bei Gel Batterie einen riesen Unterschied gemacht hat und der nachher beim Umrüsten auf Lifepo sich noch mehr ausgewirkt hat.

Wenn ich heute noch mal ein neues Wohnmobil kaufen würde würde ich die Starterbatteri sofort weg lassen und lieber 200AH mehr auf die Bord Batterie geben, bei gleichen Gewicht. Gerade beim BMV 700 (oder auch 500-600-601) kann man bequem einen Relay Ausgang verwenden der ein Relay bei 12,8 Volt oder wenn man wirklich weiter runter will auch auf 5 oder 10 % einstellen, der dann immer noch locker die 100% Startsicherheit gewärleistet.Auch ein Arlam gibt er ab den ich selbst programmieren kann ohne Zusatzgeräte. Man würde auch das zusätzliche Balancieren sparen und die ganze Schaltung deutlich vereinfachen und im jeden Fall würde auch der Lichtmaschienenregler viel besser damit umgehen als mit zwei verschieden Batterietypen die auch noch unterschiedliche Ladeendspanungen haben (14,4 und 14,6V) und unterschiedlich dick verkabelt sind.

Was mir noch gerade eingefallen, falls das Kabel zu Startbatterie oder zur Lichtmaschiene wirklich nur 16qm und über das originale Relay geschaltet ist, könnte es wenn Sie während der Fahrt einen großen Verbraucher wie zB. Heizlüfter 2KW ( Können bei 12V durchaus mal 180A sein falls der Sinuswandler einen Wirkunggrad von 90%hat) das Kabel und das Relay über seine Grenzen bingen.

Auch wenn das Kabel zur Bordbatterie 50 qm hat, wird wenn die Lichtmaschine Leistung bring und diese ja höher ist wie die der Batterie der gesamte Strom über diese dünne Verbindung laufen. Vermutlich wird das niemand machen aber eine zusätzliche 220 Volt Klimaanlage oder ein Kaffeeautomat vielleicht schon, dieser zieht auch meist schon 80-90A.

Viele aus Frankfurt und noch mal ein riesen Lob für diese ordentliche und vorbildliche Verkablung und den Bildern...

Ralf

JackSchmidt am 07 Jul 2015 16:27:12

Hallo Ralf,

tolle Ergänzung und Anregungen. Ich habe an der original Verkabelung von der Lima nichts geändert.

Während der Fahrt habe ich keinen großen Verbraucher an. Kaffe gibt es nur wenn ich stehe ;-)

Aber der Hinweis ist sicher richtig.

Ich war jetzt gerade 4 Wochen in Norwegen unterwegs und habe keinen externen Strom benötigt.

Am Wochenende komme ich auch locker mit der Leistung zurecht.

Werde eventuell im Herbst mal eine nähre Betrachtung der Verkabelung der Lima ins Auge fassen.

Sogar meine schon ausgearbeitete Solaranlage habe ich auf Eis gelegt, da ich sie im Moment nicht vermisse.

JackSchmidt am 04 Aug 2015 08:37:41

quote="marmarq"]

Frage zum LiFeYPO4 aus dem Beitrag Radioeinbau


Gr mani

PS: Dein LiFeYpo4 Einbau, Klasse!
Hab ich auch vor wenn die beiden Gels mal hopps gehen, aaber ob ich auch das so hinbekomme wie DU und die vielen anderen hier im Forum ?????[/quote]

Hallo Mani,

der LiFeYPO4 Einbau war nicht so einfach, da ich eine andere Lösung gewählt habe und mir die Details erarbeiten musste.

Jetzt hast Du ja den Schaltplan und kannst es so umsetzen.

Oder Du nimmst die Lösung von Papa Sonnentau. Ist noch einfacher aber auch teurer.

Bezüglich der Umsetzung solltest Du Dich rantrauen, wenn Du einen Schaltplan einigermaßen lesen kannst und technisch keine zwei linken Hände hast, ist es zu schaffen.

Die Gemeinschaft unterstützt jeden tatkräftig dabei.

Ich kann Dir nach einem halben Jahr Erfahrung mit dem LiFeYPO4 nur zum Umbau raten. Für mich, mein wichtigster Umbau!

Acki am 04 Aug 2015 08:49:19

Wenn dies hier --> Link so funktioniert, wie beschrieben, dann wird es noch einfacher, als beim "System sonnentau3" - und günstiger ... :wink:
Das Victron BMS 12/200 ersetzt dann die Superlast (Philippi TSA und 2 SSR) und den SSR-Converter!

marmarq am 04 Aug 2015 16:16:54

JackSchmidt hat geschrieben:Bezüglich der Umsetzung solltest Du Dich rantrauen, wenn Du einen Schaltplan einigermaßen lesen kannst und technisch keine zwei linken Hände hast, ist es zu schaffen.
Ja DANKE Jack, die KFZ Technik und deren Elektronik sind mir geläufig. Nur je mehr Beiträge ich in Sachen LiFeYpo4 als Aufbauakku lese , um so verwirrender wird für mich das Ganze.

Heizen und Kochen mit Batteriestrom ist net so mein Ding, geht mir irgendwie genen den Strich! Gewichtseinsparung und problemlose Stromversorgung, wären bei mir Prio 1!

Ich plane nächstes Jahr den Starterakku und die beiden Gels durch die o.g. LiFeYpo4 zu ersetzten.

Nochmal DANKE für Deinen Zuspruch, und allen anderen die es bereits gewagt hatten! ( besonders dem LiFeYpo4 Papst ST)

gr mani

PS: Primo Pois, was brauchste!

erich4711 am 12 Nov 2015 21:21:36

Super Beschreibung aber sehr aufwendig

Fahre einen Corado T337
Schaudt 99
AGM 95 AH
Solar 140 Wp mit Büttner MT 350 PP über EBL
Wechselrichter 150 W manuell zum einschalten über ein Relai
sonst Originalzustand

möchte mir 130 oder 160 AH Winston LifePo4 unterm Sitz einbauen

Frage:
kann ich das System so wie am Plan gezeichnet installieren




JackSchmidt am 12 Nov 2015 23:59:48

erich4711 hat geschrieben:
möchte mir 130 oder 160 AH Winston LifePo4 unterm Sitz einbauen

Frage:
kann ich das System so wie am Plan gezeichnet installieren





Hallo Erich, schau Dir mal den Beitrag an --> Link

Dort geht es unter anderem um die Relais mit 120A. Die sind für Wechselstrom ausgelegt. Große Lasten würde ich damit nicht schalten. Deswegen habe ich sie nur zum schalten meiner Relais für OVP und UVP eingesetzt.

Die Schaltung entspricht in etwa meinem ersten Entwurf. Ich habe dann aber keine Kaskadenschaltung mit OVP und UVP eingebaut, sondern alles getrennt.

Bei einer Abschaltungen UVP lädt das System selbstständig nach, ohne das ich eingreifen muss.

Ob es nötig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Funktionieren tut beides.

lisunenergy am 13 Nov 2015 06:26:48

Ich habe mal für einen User eine richtige Variante dazu gebaut. Ich hatte auch verspochen mich um eine kleine Serie zu kümmern wenn mehr wie 10 Man das haben möchten. Leider war kein Interesse.
url=https://www.wohnmobilforum.de]Bild[/url]

erich4711 am 13 Nov 2015 14:20:18

Danke für die Info muss ich mir überlegen

1. wie verhält sich die Abschaltsituation dann bei fertigen Akkus z.b Domestic, Super B, Victron, itecc oder ähnlichen
2. die Plusleitung von Batterie zu EBL ist bei mir mit einer 40 AH original abgesichert
3. wo liegt das Problem bzw. was kann schlimmstens passieren wenn OVP oder UVP abschalten und gerade z.B. Solaranlage aktiv ist, oder Fahrzeug an Landstom hängt, Motor läuft oder an meinen Wechselrichter gerade was dranhängt





Corado T337 2,3 Diesel

JackSchmidt am 16 Nov 2015 12:20:27

Hallo, heute ein Zwischenbericht der seit Februar / März 2015 verbauten LiFeYPO4 400A.

Die eigene Steuerung mit dem Balancer V3 hat sich bewährt.

Die Regelung funktioniert einwandfrei. Eine UVP Abschaltung wegen des versehentlich eingeschalteten Wechselrichter führte wie erwartet zur Abschaltung des Systems.

Der Balancer V3 signalisierte dies mit einem deutlich hörbaren Ton. Diesen konnte ich sogar im Hof neben der Garage hören. Da UVP und OVP getrennt sind musste ich nur 230V anschließen.

Der Balancer V3 hat dann selbstständig UVP zurückgeschaltet.


Die Zellen sind noch bis zur 2 Kommastelle fast gleich 3,36 und 3,37

Bild


Das zusätzliche Ladegerät 40A habe ich wieder ausgebaut. Ich habe es schlicht nicht benötigt.

Frei stehen kann ich im Sommer ca. 14 Tage. Mit 3 mal laden der Ebikes ca. 5 Tage.

Im Winter mit Heizung ca. 8 Tage.

Eine Solaranlage habe ich immer noch nicht, da ich sie nur im Urlaub vermisst habe, wann ich die Ebikes täglich nachladen muss, aber nur 50 bis 100 Km weiter fahre, reicht das Nachladen mit der Lima nicht mehr.

Aber alle 5 Tage mal an den Strom ist auch noch OK.

Ohne Ebikes 4,5 Wochen in Norwegen keine 230V zum Nachladen benötigt.

Sparen tun wir nicht mit dem Strom :D Ist ja jetzt genug da 8)

Dolce Gusto, Toaster, Föhn und diverse Ladegeräte wenn mal schnell das Handy geladen werden soll.

TV haben wir aber keinen. Allerdings nicht wegen der Stromeinsparung :lol:

Dafür läuft das Radio den ganzen Tag --> Link

lisunenergy am 16 Nov 2015 13:35:26

Um ein Drift der Zellen genau zu sehen muss man über 3,5 volt pro Zelle gehen. Erst da sieht man genauer das Ungleichgewicht. Noch krasser erkennt man es ab unter 3 volt pro Zelle.
Ein großer Nachteil ist die bistabile Ansteuerung vom Bms. Bei Kabelbruch bleibt das Relais an dieser Stelle und schaltet nicht !

JackSchmidt am 16 Nov 2015 14:07:38

Hallo Sonnentau,

die Zellen wurden ja durch UVP unter 3 V belastet.

Der Nachteile der bistabilen Relais ist auch gleichzeitig ihr größter Verteil. Sie benötigen keinen Strom um die Stellung zu halten.

Ein Kabelbruch ist nicht sehr Wahrscheinlich, aber wie bei jedem anderen BMS möglich. Das lässt sich beim V3 leicht mit der Prüftaste testen.

Ich habe gerade die Wartung des Systems abgeschlossen. Da ging es mir aber hauptsächlich um eventuell lose Verschraubungen. Deswegen habe ich alle Verbindungen kontrolliert. War aber alles OK.

erich4711 am 16 Nov 2015 14:15:40

Hallo Jack

1. Wo trenne ich bei deinem System OVP seitig den Solarlader - vor oder nach dem Regler

2. kann ich das System Sonnentau auch bei einer Anlage mit EBL verwenden da ja bei diesem System ebenfalls
Eingang ( Laderegler- Solar-Ladegeräte-Limaladung ) und Ausgang ( Verbrauchern wie EBL, WR usw. ) geschalten werden,
und über den Ausgang EBL zur Batterie ja beides drüberläuft.

Erich

JackSchmidt am 16 Nov 2015 14:30:37

Hallo Erich,
OVP Solar kannst Du einfach mit einem weiteren Relais am OVP Hauptrelais anschließen.
Unterbrechen kannst Du den Ladestrom zum Akku oder wenn am Solarladeregler ein Schalterausgang vorhanden ist, dort.
Die meisten Hersteller von Solarladereglern haben in der Beschreibung einen Hinweis zur Unterbrechung des Ladestroms. Da ich aber keine Solaranlage habe, kann ich Dir hier nur eingeschränkt antworten.

Zum System Sonnentau fragst Du ihn am besten in seinem Beitrag dazu direkt, da ich es nicht verwendet habe.

lisunenergy am 16 Nov 2015 14:49:14

Hallo Jack ,

Natürlich geht es nur mit einem bistabilen Relais . Das FBR ist ja auch eins . Dort ist aber die Ansteuerung auf der Platine. Wenn dort ein Balancer oder eine Verbindung abfällt schaltet sofort das Relais. Ralf 123 hatte bei seiner Variante noch Kondensatoren aufgelötet. Die gespeicherte Energie reicht aus um zurückzuschalten. Die Prüftaste wird kein Mensch nach Einbau öfters testen . Wenn man es sicher bauen wollte benötigt man eine Überwachung der Schaltzustände . Gerade bei den dazu angeboten Relais würde man ein festkleben nicht mitbekommen.

JackSchmidt am 16 Nov 2015 15:05:49

Hallo Sonnentau,

ich prüfe die Schaltzustände regelmäßig. Das ist auch nicht schwer, da der Taster gut zu erreichen ist und man das Schalten der Relais deutlich hört und die Auswirkungen des Schaltens sehen kann. ;-)

Natürlich könnte man noch eine Überwachung einbauen. Ich komme mit etwas personellem Einsatz so zurecht. Ein gelegentlicher Blick auf die Anlage ist aus meiner Sicht auch nicht schlecht.

Aber wie immer ist das alles eine Frage der Ansicht. :gruebel:

lisunenergy am 16 Nov 2015 15:42:38

Ja wenn man alles ständig kontrolliert sehe ich auch kein Problem.
Du hast es ja auch sehr gut umgesetzt.
Was da stört sind die völlig falschen Relais. Jetzt steht ja wenigstens schon mal da , das man nicht hohe Ströme damit schalten soll.

gordan am 16 Nov 2015 18:24:21

:) :) :)

Es wird noch sehr lange dauern bis ein einheitlicher LiFeYPO4 System Markt erobert!?
Das wird erst passieren wenn die Fahrzeughersteller ins „Boot“ kommen und mit ziehen.
Bis dahin, werden wir immer wieder verschiedene Lösungen zu Ansicht bekommen!?
Jeder baut nach eigenen Möglichkeiten, Platzverhältnisen, Wunsch und Vorstellungen.
Wo ich vor zwei Jahren gebaut habe, war auch nicht viel anders!?

Trotzdem, ich bin immer noch höchst zufrieden und das meine ich ganz ernst!
Vor allem, ich habe eine Anlage die keine Kontrolle oder Wartung braucht!?
Es gibt auch nichts was „piepst“, oder was ich eventuell manuell umschalten sollte!?
Natürlich, am Anfang war ich schon ein bischen skeptisch, misstrauisch und habe öfter
kontrolliert ob alles richtig funktioniert. Mittlerweile habe ich damit ganz aufgehört.

Strom habe ich damals absichtlich auf 100A begrenzt und das hatte seine Grunde. :-o
Als erstes, wir hatten schon vorher Batterie-Monitor mit einem 100A Schunt und das
wöllte ich nicht unbedingt tauschen.
Außerdem, war schon vorhanden, fest eingebauter ONAN Micro-Lite Stromgenerator
um alle größere 230V Verbraucher, wie Klimaanlage, Induktion oder sonstiges zu versorgen
und dieses haben wir auch weiter so beibehalten. :)

Deswegen habe ich Verständnis, das einer oder anderer anders baut, oder gebaut hat
und ist mit seinem „Werk“ glücklich und zufrieden.
Wunsche und Ansprüche bei vielen Menschen sind verschieden und ist kein Wunder,
dass manche schon wenig Spass dran haben, um einen Blick auf blnkende LED`s zu werfen,
oder ab und zu am Schalter zu drehen!? Ich war aber schon immer ein bischen anders!? :lach:


Gordan :roll:

lazyfruit am 11 Okt 2016 20:48:12

Hallo Jack,

ich finde deine Anleitung sehr gelungen. So in der Art habe ich mir das auch vorgestellt. Allerdings muss ich zugeben das es mir als (doofer) Kaufmann mit nur sehr begrenztem technischem Verständnis mehr als schwer fällt deinen Schaltplan oder überhaupt einen solchen zu lesen.

Im Prinzip würde ich das in der Form gerne in meinen Sunlight T65 verbauen (kommt leider erst im März, aber man muss ja früh genug anfangen sich Gedanken zu machen). Ursprünglich wollte ich eigentlich ein 160Ah Paket unter den Beifahrersitz packen, da wo die
Original Batterie auch sitzt. Inzwischen finde ich die Idee mit dem Einbau in der Seitensitzbank allerdings besser da der Wechselrichter dort auch Platz hat und die Kabellänge vom WR zur Batterie so kurz wie möglich gehalten werden kann. Der Grundriss des T65 ist abgesehen
vom "Schlafzimmer" weitgehend identisch mit deinem T449.

Ich stelle es mir so ähnlich vor wie dein System, allerdings möchte ich gerne das zusätzliche Ladegerät weg lassen und dafür gleich eine Solaranlage verbauen. (2 x 100Wp geplant mit Votronic MPP 250)
Außerdem beschränke ich mich aus Gewichtsgründen auf 200Ah (wir sind mit der gesamten Familie hart an der 3.5to Grenze wenn alles mit kommt, außerdem bin ich mit meinen 2x95Ah AGMs bisher schon gut zurecht gekommen. )
Wechselrichter mit 1.500Watt und NVS soll auch mit rein. (Den habe ich bereits in meinem aktuellen Karmann Kastenwagen verbaut).

Frage daher:
Welche Teile aus deinem Bauplan brauche ich dann NICHT (wenn das Zusatz Ladegerät entfällt) und wo bzw. wie schließe ich die Solaranlage dort an. Der EBL 99 hat ja meines Wissens keine Kennlinie für Life(y)po4. Der Votronic MPP250 hat sie
allerdings.

Danke für jede Hilfe, man wird leider mehr und mehr verwirrt je mehr man zu dem Thema liest.

Gruss Philipp

JackSchmidt am 12 Okt 2016 08:02:26

Hallo Philipp,

wie ich weiter oben geschrieben habe, habe ich das Zusatzladegerät wieder ausgebaut. Ich habe es einfach nicht benötigt.

Das Ladegerät vom EBL ist vollkommen ausreichend.

Als ich meine Schaltung geplant habe, gab es nur den Mutterbeitrag über LiFeYPO4 und verschiedene Ansichten, wie man den Lipo schützen soll. Damals hatte man die getrennte Abschaltung mit UVP und OVP favorisiert. Heute ist allgemein eine komplette Abschaltung mit 500A Relais üblich, da man jetzt weiß, dass die Abschaltungen eigentlich nicht vorkommen. Das vereinfacht erheblich den Verkabelungsaufwand.

Du bekommst fertige Systeme mit der nötigen Steuerung, die Du einfach an deine Vorhandene Verkabelung anschließen kannst.

Meine Schaltung ist zwar immer noch einwandfrei und funktioniert top. Die Entwicklung geht aber immer weiter. Ich würde Dir heute zu einer Zentralen Abschaltung raten. Gerade dann, wenn Du bei Schaltplänen nicht so fit bist.

Papa Sonnentau hat dafür eine schöne Lösung erarbeitet. Das System kannst Du problemlos in die Sitzkiste stellen und mit ausreichen dicken Kabeln mit den Anschlusskabeln unter deinem Beifahrersitz vom EBL verbinden. (wie ich es auch gemacht habe. Alle anderen Anschlüsse (Zum Laden oder Entladen) werden einfach nach dem 500A Relais angeklemmt.

Deine AGMs kannst Du dann verkaufen und Gewicht sparst Du auch gleich noch erheblich.

lazyfruit am 12 Okt 2016 12:34:38

Hallo Jack,

danke für sie Info. Ich habe Sonnentau bereits per email angeschrieben und genau nach diesen System gefragt. (Mit 200Ah) Plug&Play zum Einbau in meine Sitzbank und Anschluss an die bestehende Verkabelung unterm Sitz.

Danke erstmal dafür, deine restlichen Arbeiten finde ich übrigens auch Top. Das CP Plus Bedienteil und die Optimierung der Heizung stehen auch auf der Agenda.

Wir gesagt, bei mir steht Gewichtsersparnis über allem da ich bei 3.5to bleiben will.

Gruss Philipp

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