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Über Ostern ins Elsass zu den Störchen, Reisebericht 1, 2, 3


Tipsel am 19 Apr 2015 09:24:46



Seit Jahren waren wir nicht mehr im Land der Eclairs, Flammkuchen und Störchen. Nun ists soweit. Und ich hab natürlich wieder Reisetagebuch geschrieben.

2.4.15 Gründonnerstag

Eigentlich wollten wir heute früher losfahren, damit wir nicht in den Feierabendverkehr reinkommen, aber Peter kam erst um 16:30 nach Hause. Wir gerieten also gleich bei Darmstadt in einen fetten Stau. Und weils hinterher so gut lief haben wir die Ausfahrt Lorsch, unser heutiges Tagesziel, verpasst. Auch gut, fahren wir nach Gimmeldingen zu den Mandelbäumchen, das liegt ja auch auf der Strecke. Vor zwei Wochen waren sie noch nicht aufgegangen, aber heute haben wir Glück.



Diesmal haben wir die rosa Mandelblüten gesehen. Leider lagen sie schon im Schatten der Berge, und die Farbe kommt nicht wirklich gut rüber, aber es sind wirklich die rosa Ziermandeln. Sie haben den Sturm der letzte Tage überstanden.





Zum Abendessen holten wir nebenan beim Rewe-Metzger wieder Saumagen und frische Brötchen, und dann wars schon Zeit fürs Abendprogramm.


Karfreitag

Wir hatten Nachtfrost und es war richtig knackig kalt beim Morgengassi, aber in der aufgehenden Sonne einfach nur traumhaft....





... und gleich machen wir uns startklar, um diesen herrlichen Tag zu genießen.

Um 10:30 - eigentlich schlafen wir da normalerweise noch - fahren wir über die Grenze ins Land der Störche, Flammkuchen und der Eclairs.



Die Felder dampfen,



und die Landschaft ist noch flach und eintönig. Aber bald sehen wir die Vogesen und biegen erst mal ab nach Barr, denn ich kanns nicht abwarten, die gemütlichen bunten Sträßchen zu sehen.

Tipsel am 19 Apr 2015 09:43:14

Barr







Und beim Stadtrundgang kommen wir unweigerlich auch an den ersten Eclairs vorbei. Leider haben die Franzosen heute auch Feiertag, und sie bleiben erst mal unerreichbar für mich. Schrecklich. Aber die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und ich übe mich in Geduld.



Und dann gehts weiter. Rechts auf den Berg wollen wir. Dort liegt Haut Koenigsbourg.
Über etliche Serpentinen gehts ewig bergauf bis auf fast 1.000 m, und dann haben wirs geschafft.



So schauts dort aus. Und weil die Burg so groß ist, passt sie auf kein Bild und ich musste sie vom Plakat abfotografieren.

Den Eintritt haben wir uns gespart, denn Carl darf nicht mit, und fotografieren darf man drinnen auch nicht.



Es war trotzdem beeindruckend, was wir gesehen haben.









Nun machen wir noch einen gemütlich Spaziergang zum Auto zurück, wobei man einen herrlichen Blick auf die Landschaft hat. Aber es ist diesig und die Bilder bringens nicht.

Tipsel am 19 Apr 2015 10:04:08

So, genug alte Mauern, ich wills wieder bunt haben, und wir fahren wieder runter und gleich nach Ribeauville. Hier ists schon Frühling und die Kastanien haben schon Blätter.





Überall ists österlich geschmückt, und der Bär pustet kräftig bunte Seifenblasen.



Und dann ists endlich soweit. Wir setzen uns in ein Straßencafe und es gibt das erste Eclair.



Schmegge musses.

Wir schlendern noch ein wenig durch die bunten Gassen,



zwei Füchse treffen sich und gucken sich erstaunt an, und wir beschließen dann, dass wir auf dem engen Stellplatz hier nicht bleiben, sondern nach Kaysersberg fahren.

Diese Idee hatten viele andere auch, aber wir finden noch einen Platz,



und weils grad anfängt zu regnen, gibts erst mal einen Irish Coffee, und dann wirds für Peter Zeit für innere Betrachtungen. Carl passt derweil gut auf, dass draußen alles seine Richtigkeit hat.

Beim Abendgassi machen wir ein Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe, und irgendwie stimmt da was nicht. Es ist eine Zauberscheibe.



In der Scheibe steht Carl vor uns, und im Vordergrund sieht man ihn sitzen.

Tipsel am 19 Apr 2015 10:39:13

Samstag, 4.4.15

Es hat die ganze Nacht geregnet und es hört auch nicht mehr auf. Klatschnass kommen wir vom Morgengassi zurück, hinter uns im Wingert turnt Adebar herum, und Peter ist auch schon wach. Aber rumturnen tut er noch nicht.



Eigentlich wollte Peter heute im Bett bleiben, aber ohne Strom gibts keinen ordentlichen Kaffee, die Fernsehzeit ist begrenzt, Internet ist hier eh zu teuer, Brötchen gibts auch keine, und sowieso brauchen wir Diesel.

Langer Ausreden kurzer Sinn: Wir brechen hier die Zelte ab. Aber erst machen wir noch einen Regenspaziergang durch Kaysersberg.



Hier bei den Seifen konnte ich mich gerade noch bremsen.



Sie sahen alle so lecker aus. Aber eigentlich sind die Stücke viel zu groß für die Seifenschale.



Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Freiburg, denn dort wollen wir sowieso hin, um die Stadt mal anzuscheuen. Das müsste auch bei Regen gehen. Aber das war ein Satz mit X, denn der riesige Stellplatz und auch der Ausweichplatz nebenan sind rappelvoll, überall stehen die Kabeltrommeln mit je 4 Abnehmern voll im Regen, und da quetschen wir uns nirgends dazwischen.

Wir fahren weiter nach Ihringen, dem angeblich wärmsten Ort Deutschlands, denn auch Bad Krozingen ist hoffnungslos überbelegt, auch der PKW-Parkplatz.
Nun stehen wir hier vorm Campingplatz,



die Senseo brummt, der Fernseher läuft, Internet funktioniert..... alles ist gut. Aber nur kurz.

Als ich meinen Bericht auf die Homepage hochladen will komm ich irgendwie an den blöden Wischdingbildschirm, zerschieße mir nen Link und noch irgendwas, und nix geht mehr. Plötzlich ist meine Seite zwar hochgeladen, aber schreibgeschützt, die Bilder sind im Nirwana verschwunden bzw. nicht mehr verknüpft, hochladen oder bearbeiten kann ich die Seite auch nicht nochmal, denn dort liegt ja die schreibgeschützte und ist nicht zu überschreiben und auch nicht mehr runterzuladen, also ich krieg Schnappatmung und mach dann, nach vielen Reparaturversuchen und einem Regenspaziergang mit Carlchen, den ganzen Kram neu.

Erst jetzt ist alles gut.

Es hat inzwischen aufgehört zu regnen, und wir hoffen, dass der morgige Tag etwas entspannter wird.

Tipsel am 19 Apr 2015 12:07:39

Ostersonntag

Morgengassi bei herrlichem Osterwetter mit Blick auf den Kaiserstuhl.



Der Osterhase muss zwar ein warmes Jäckchen anziehen, aber er wird nicht nass. So passt das.



Für Carl hat der Hase natürlich auch was gebracht. Er hat sein Pansenstäbchen gleich entdeckt. Ein Ei gibts auch noch. Er soll ja nicht leben wie ein Hund.

Nach dem gemütlichen Osterfrühstück machen wir uns wieder auf den Weg zurück ins Elsass. Schon von weitem sehen wir die schneebedeckten Vogesen. Und an den Fuß der Vogesen fahren wir, nämlich nach Turckheim zu den Störchen.



Wie früher auch schon gefällt uns der Stellplatz wieder nicht, obwohl er neu gemacht ist, und so landen wir auf dem Campingplatz weiter hinten in der Straße. Und wir kommen (zufällig) erstmals in den Genuss des ACSI-Rabattes.



Wir haben Urlaub und wollen schön stehen. Und wir haben einen wunderbaren Platz unter rosa Blüten gefunden.

Tipsel am 19 Apr 2015 12:59:47

Wir nutzen das Wetter aus und gehn ins österlich geschmückte Örtchen, und sehen sogar einen Osterhasen.



Den kann man buchen, und ich überlege kurz.... Aber so dringend muss ich das nicht haben, also freuen wir uns mit den anderen mit und schlendern weiter.









Carl findet auch einige Kumpels, denen er frohe Ostern wünschen kann. Und dann gehn wir wieder zurück auf den Platz.


Hier fliegen die Störche dicht über unsre Köpfe und landen direkt neben uns, und versetzen dabei unsern kleinen Carl in Angst und Schrecken. Er kennt bisher ja nur Tauben, Krähen und Elstern, und die würde er am liebsten fangen.



Bei dieser Größe hier hält sich seine Jagdleidenschaft allerdings schwer in Grenzen :kuller: und wir müssen ihn ins Womo verfrachten, als der erste landet, denn er hat Schnappatmung und meint uns (unterm sicheren Stuhl heraus) vor dem Ungeheurer beschützen zu müssen.







Gegen 15:00 kommt ein kurzer Graupelschauer vorbei. Das Signal für Peters Mittagsschläfchen.

Später wirds wieder besser und wir wagen noch einen Spaziergang. Heute ist Peter von unserm Butzelchen genervt, denn wir kommen am Tennisplatz und am Fußballplatz vorbei, und die Töle kläfft, was das Zeug hält, denn da sind Bälle, viele Bälle, aber leider nicht erreichbar. Und außerdem sitzt ihm ja noch der Schreck mit Adebar in den Knochen. Er hat heute Stress.
Meine beiden Kerle haben heute Stress.

Später üben wir Störche am Fenster vorbeilaufen lassen ohne zu kläffen.
Hihi. Das wird leider nix.
Carl mault weiter rum. Es passt ihm nicht, dass die da umherstolzieren.

Tipsel am 19 Apr 2015 13:29:13

Ostermontag

Nachts wars Gas all, aber wir ignorieren es und schlafen weiter, bis wir von strahlendem Sonnenschein geweckt werden. Beim Morgengassi sind die Störche schon weniger furchteinflößend. Carl lernt.

Nach dem Frühstück packen wir und fahren ein Stückchen in die Vogesen rein nach Munster. Weiter wollen wir nicht, denn nach den Niederschlägen vorgestern weiß man nicht, wie die Straßenverhälnisse weiter oben sind.





Dort ist Markt. Aber der Markt gibt nicht viel her. Es gibt außer einem Karussell und Weinständen jede Menge Käse, der außen nicht sehr vertrauenserweckend aussieht, aber bestimmt sehr lecker schmeckt. Leider können wir uns nicht verständigen und nachfragen. Die Wurst sieht ähnlich vergammelt und verschimmelt aus, aber das muss so. Wir verzichten auf den Einkauf, der Reinfall wäre zu teuer, wenns nicht unser Geschmack wäre, und nach einem kurzen Stadtrundgang,



bei dem es überall auf den Dächern klappert, beenden wir den Besuch und fahren nach Eguisheim auf den Campingplatz.



Urlaub.

Nach einer Kaffeepause gehn wir eine große Runde durch das bunte Städtchen.



Wir haben uns das schönste Städtchen bis zum Schluss aufgehoben und genießen den Rundgang.





Nun noch eine kleine Stärkung und dann gehn wir wieder zurück. Das Kopfsteinpflaster ist anstrengend.





Also die Störche gehören nicht zur Stärkung, sondern wohnen hier nebenan. Da kamen wir dran vorbei, als wir nach dem Mittagsschläfchen einen Spaziergang durch die Weinberge machten.



Carl konnte endlich mal wieder nach Herzenslust rennen und hat es genossen.



Inzwischen hat er schon sehr schön gelernt auf uns zu achten, bleibt auch in der Nähe und kommt auf Zuruf sofort zurückgewetzt. Lediglich gut riechende Hündinnen und ihre Duftmarken machen ihm schwer zu schaffen. Dann ist er nicht mehr ansprechbar.

Und kurz nachdem wir ihn wieder angeleint haben kommt doch diese Bimmelbahn um die Ecke. Mit sowas rechnet man hier eigentlich nicht.



Glück gehabt, denn die hätte sicherlich nicht abbremsen können mit ihren 3 Anhängern.

Jetzt sind wir mit dem Elsass-Programm eigentlich durch und überlegen morgen, wie es weitergeht.

Tipsel am 19 Apr 2015 14:06:29

Dienstag, 7.4.15

Heute werden wir von Carl geweckt, der ganz schlimm den Atem zieht oder hyperventiliert, falls Hunde sowas überhaupt tun. Vielleicht wars aber auch nur harmloses Rückwärtsniesen, aber ein ordentlicher Schreck in der Morgenstunde. Nach paar Minuten ist der Spuk vorbei und unser Mäusi ist wieder normal. Wir nehmen an, dass es Stressbewältigung ist, denn alles riecht nach läufigen Hündinnen. Nach dem Frühstück packen wir und sagen der Navi-Tussi, dass wir nach Friesenheim wollen.
Hinter Colmar verabschiedet uns die Freiheitsstatue...



und dann führt uns die Navi-Tussi seltsame Wege, und so kommen wir südlich von Straßburg am Rheinkraftwerk vorbei, bzw. überqueren am Kraftwerk den Fluss, der durch den Stau eine beachtliche Breite hat.



Das Sträßchen führt auf dem Damm entlang und wir kommen zu einer Parkbucht mit massenhaft Schwänen.



Dann gehts weiter nach Friesenheim, aber der Platz ist in Hörweite bzw. -nähe der Autobahn. Also wieder retour nach Meißenheim, und hier stehen wir wunderbar ruhig. Ich wäre zwar gern nach hinten auf die Wiese ausgewichen, aber Peter will mitten rein. Auch gut.



Wir genießen den Tag in der Sonne und machen danach mit Carl einen Spaziergang durch die Felder. Er darf wieder frei laufen und hat sichtlich Spaß. Es klappt immer besser.






Abends isser wieder platt wie immer, klappt die Ohren weg und wartet geduldig aufs Mitternachtsgassi.



Und wir lassens uns mal so richtig gutgehen. Nein, diesmal gibts keine Essensbilder, ich will ja niemanden mehr quälen :baetsch:
Es gibt für Peter Rothaus und für mich Rotkäppchen.
Urlaub.

Tipsel am 19 Apr 2015 14:20:20

Mittwoch, 8.4.15

Der Stellplatz und Peter liegen noch im Tiefschlaf, als ich mich mit Carl auf den Weg zum Bäcker mache. Der Weg war weit und kalt, obwohl die Sonne schon da war. Das Örtchen selbst ist blitzsauber und ordentlich, aber ohne besonderen Charme.

Lediglich diese beiden Häuser sind aus der Art geschlagen.



Das erste könnte mir auch gefallen. Es hat was zwischen Puttenkitsch und Hundertwasser....

Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, die Zelte abzubrechen.
Ab Offenburg fuhren wir bei herrlichem Wetter über die Badische Weinstraße in den Schwarzwald nach Kappelrodeck.





Jetzt stehen wir hier am Ortsrand auf dem Stellplatz und haben diese Aussicht, die wir in der Sonne genießen:



Nach dem Kaffeetrinken haben wir einen Spaziergang ins Städtchen gemacht,





und den restlichen Tag einfach nur gefaulenzt.



Urlaub.

Tipsel am 19 Apr 2015 15:09:54

Donnerstag, 9.4.15

Und wieder haben wir Traumwetter. Das nutzen wir und fahren gleich von hier aus hoch zur Schwarzwaldhochstraße zum Lotharpfad.



Und ganz oben liegt sogar noch Schnee.

Als wir am Lotharpfad ankommen, sind wir ein wenig erschrocken, denn er ist noch gesperrt. Wir wagens totzdem.

Hier wurde eine 10 Hektar große Sturmwurffläche des Orkans Lothar vor 15 Jahren sich selbst überlassen, um die natürliche Regeneration in diesem Bannwald zu beobachten. Wir waren vor 6 Jahren zuletzt hier, und seitdem hat sich doch viel verändert. Die riesigen Baumleichen sind zum größten Teil schon verrottet und im Unterholz des neuen Waldes, der sich schnell entwickelt, verschwunden.



Der Weg führt über viele zum Teil sehr steile Treppen und Stege über die herumliegenden Baumriesen, wobei dies inzwischen meist nicht mehr erforderlich wäre, denn die Natur und ihre Bewohner haben schon schwer nachgeholfen, und die meisten Baumstämme lösen sich langsam auf.





Lediglich die Wurzeln der Flachwurzler sind widerstandsfähiger und liegen wie bei unsrem letzten Besuch vor 6 Jahren noch genauso herum.









Und von einer Plattform aus haben wir dann diese Aussicht auf den Schwarzwald. Auf dem rechten (2.) Bild sieht man wie klein die Tannen vor 6 Jahren noch waren.



Auch hier nochmal ein Vergleich heute und damals.

Und weiter gehts über teilweise vereiste Stege und Wege.





Peter geht mit Carl ein ganzes Stück vor mir, und ich höre immer nur: langsam, vorsichtig, Achtung....

Ich bin grad froh, dass Peter den Hund übernommen hat, denn ich hätte Angst gehabt, Carl die oft sehr steilen Treppen ohne seitliche Begrenzung hoch und runter zu schicken.



Puh, geschafft. Da sitzen meine beiden Helden und warten auf mich.


Tipsel am 19 Apr 2015 15:20:12

Jetzt fahren wir wieder runter und landen in Sasbachwalden auf dem Stellplatz. Inzwischen haben wir Kurzehosenwetter und wir genießen die Sonne, Irish Coffee und Erdbeersahnetorte vorm Womo,



bevor wir uns auf den Weg durchs Städtchen machen.





Und eine kurze Vesperpause muss natürlich auch sein. Im Elsass haben wir vergessen, Flammkuchen zu essen. Das holen wir nun nach.



Schmegge musses.

Und heut macht sichs der Kletter-Maxe mal kurz auf meinen Haxen bequem.


Tipsel am 19 Apr 2015 15:34:49

Freitag, 10.4.15

Um 8:00 werden wir von einem Trompetensolo geweckt. Schön wars.

Auch heute ist wieder herrliches Frühlingswetter und nach dem Frühstück beschließen wir, nach Rheinmünster zu fahren. Dort auf dem Stellplatz schauen wir uns an und stellen fest, dass wir eigentlich auch heimfahren könnten, denn in der Sonne sitzen können wir dort auch. Also Rückwärtsgang rein und ausgeparkt...

Kurz vor Bad Schönborn nervt uns aber der LKW-Verkehr und wir biegen ab. Wir haben Glück und erwischen einen Eckplatz und sitzen nicht direkt auf dem Präsentierteller. Passt.



Und dann darf Carl noch ein wenig über die Wiesen toben, bevor wir in den Wildpark gehen.



Ziegen und Esel und Gänse und Hühner lassen ihn kalt. Die kennt er ja schon vom Herbst.



Und als wir uns in die Gartenwirtschaft setzen, kläfft er zwar kurz als die Bedienung kommt, aber hört wieder auf. Es wird.





Wir genießen unser Bärlauchschnitzel, über uns klappern die Störche, die Hühner gackern, die Esel machen Geräusche wie rostige Türangeln, es ist einfach nur friedlich und schön hier zu sitzen.



Hmm, das war eigentlich Carls Wassernapf, und er guckt entrüstet, sagt aber nix.



Den Nachmittag verbringen wir in unsrem Eckchen mit Lesen und Kreuzworträtseln und Kaffee und Stückchen,
und bemerken erst, als Carl so ganz selbstverständlich hinterm Womo rumstöbert, dass er klammheimlich seine Leine durchgekaut hat. Dieser Sausack. Kein Wunder, dass er so friedlich auf der Decke lag und keinen Ton sagte.

Zum Abendessen gabs Hühnerherzen in Rotwein-Orangensoße mit Spätzle und Salat.



Carl bekam seine ohne alles, und roh.



Samstag, 11.4.15

Es tröpfelt leicht aufs Dach. Das ists Startzeichen für die Heimfahrt.

Insgeheim hatte ich ja den Luisenpark in Mannheim noch ins Auge gefasst, aber bei dem Wetter lohnt es sich nicht, Peter davon zu überzeugen, wie toll so ein Spaziergang durch die Botanik ist.



Puh, der Bericht war doch länger als ich gedacht habe.
Isch habe ferdisch :tanz:

abi65 am 19 Apr 2015 16:16:20

Vielen Dank!

mercurius46 am 19 Apr 2015 16:46:48

Hallo tipsel,

und was ist nun das Fazit Deiner Reise und Deines Berichtes?

CKgroupie am 19 Apr 2015 16:49:27

Sehr schöner Bericht, Christel!
Macht richtig Lust selbst mal ins Elsass zu fahren!

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