Am Montag wurde das Mobil vom Unterstellplatz geholt, die nötigen Sachen eingeladen, Kraftstoff und Wasser gebunkert, schon waren wir Abfahrbereit. Die Anfahrt über Venlo, Eindhoven, `-s Hertogenbosch zu unserem ersten Ziel (Heusden an der Maas) war mit ca. 175Km nicht weit. Glücklicherweise war in Heusden noch einer der beiden Stellplätze an der Wijkse poort frei.
Der Stellplatz ist stadtnah, man ist fußläufig in 5 Minuten in der Stadt, so konnten die Fahrräder am Träger verbleiben. Es sind nur zwei Plätze für Wohnmobile ausgewiesen. Ein drittes Mobil stand aber unbehelligt über Nacht. Am kostenlosen Platz gibt es keinerlei Service.
Vom ersten Spaziergang stammen nachfolgende Bilder: Stadthafeneinfahrt, Befestigungswall, Stadthaus.
Da wir Heusden schon von früheren Bootstouren kannten, gab es nicht viel Neues, doch war es sehr schön das alte Städtchen wieder zu sehen. Nach dem Frühstück mit frischen Brötchen, machten wir uns auf den Weg nach Willemstad. Hier noch ein Bild vom Stadthafen Heusden.
Wir haben den an Willemstadnahe liegenden Campingplatz Bovensluis angefahren. Die Einfahrt zum Campingplatz schmückt eine Hecke entsprechend dem Ortsnamen, sieht gut aus finde ich :ja:
Am Platz gibt es viele fest installierte Caravans, unser zugewiesener großzügiger Platz lag im Besucherfeld N und kostete inklusive Allem für uns zwei Personen~22,0€ / Tag.
Die Straße auf dem Deich (Oostdijk) entlang des Hollands Diep führt geradewegs nach Willemstad. Mit dem Rad gut zu erreichen (Entfernung ca. 3Km). Den Besuch am späten Nachmittag haben wir mit einem Abendessen verbunden. Der Alte Stadthafen ist das Zentrum der historischen Stadt.
Sehenswert ist auch das Stadthuis von Willemstad:
Der Besuch hat sich gelohnt zumal das Wetter sich von der besten Seite zeigte. Der Campingplatz war sehr schön, aber etwas einsam. Wir wollen weiterfahren zu unserem eigentlichen. Ziel, dem Grevelinger Meer. In Brouwershaven entscheiden wir uns für den Ortsteil Den Osse. Wir haben bei dem gleichnamigen Campingplatz eingecheckt. Neben dem Campingplatz, mit eigener Gastronomie gibt es den Yachthafen, mehrere Bungalow-Parks, Schwimmbad, Spar-Markt und Restaurants. Wir bekamen einen schönen Platz, preiswert Dank der ACSI - Karte.
Am ersten Abend haben wir das Speiselokal am Platz genutzt, es war OK. Für den nächsten Tag war Verpflegungstechnisch das uns bekannte China – Restaurant in Brouwershaven für den Mittagstisch im Programm. Auf der Deichkrone radelten wir von Den Osse nach Brouwershaven, der Wind von vorne war heftig, bei Rückfahrt hatten wir kräftige Schiebehilfe :lach:
Am Ortseingang habe ich ein Bild von der Hafeneinfahrt gemacht. Sie ist die Ein-Ausfahrt für den Stadthafen und die Marina.
Ein weiteres Bild zeigt den Ort mit der Wind - Mühle: Noordmolen of De Haan erbaut 1724. Das Dach und der Turm der großen St. Nikolauskirche sind ebenfalls zu sehen.
Am Marktplatz befindet sich das Stadthuis, ein Juwel von Brouwershaven. Unter der Uhr ist die Jahreszahl 1599 in goldenen Zahlen auf schwarzem Grund geschrieben.
Leider hat es mit Chinesen Essen nicht ganz unsere Vorstellung getroffen. Das Essen selbst war nicht mal schlecht, nur das Ambiente und alles drum herum, dies ging eigentlich gar nicht.
Das Fischgeschäft am Marktplatz war in bekannter Qualität mit einer guten Auswahl. Hier haben wir für den Abend eingekauft. Am Rückweg wollten wir die St.Nikolauskirche uns ansehen, sie war leider geschlossen. Hier ein Bild der großen Kirche, Brouwershaven war ehemals ein wichtiger Seehafen.
Die Schönwetterperiode hielt weiter an, wir machten einen Standortwechsel zum Browersdam nach Ouddorp. Hinter dem Brouwersdam auf der Kabbelarsbank liegt der Camping Port Zélande. Hier haben wir übers Wochenende einen Windgeschützten nach Süden freien, schönen ACSI – Platz gebucht. Der Campingplatz, der Bungalow Park, das tropisches Schwimmbad und ein Tempel zum Kaufen / Essen gehören zur Gruppe CenterParcs.
Nicht zu übersehen die Marina Port Zélande, mit Jachthandel und……..
Der steife Wind hinderte uns am Besuch des Centrums De Grevelingen. So haben wir am Damm gedreht und sind zum Surf und Segelcentrum geradelt.Für die Surfer war der stramme Wind passend. Die Wohnmobile der Surfer standen wie auf einer Perlenschnur aufgereiht.
Eine Surfschule mit allem was man braucht oder nicht braucht ist auch am Platz.
Hervorzuheben ist die Freundlichkeit des Personals. Die Pizzeria und der Schnellimbiss waren nur mittelmäßig, alternativen fehlen oder sind weit weg.
Aber wir hatten reichlich Seeluft, es war schön!
Am Heimweg haben wir einen Stopp in Gangelt eingelegt. Wir folgten den Empfehlungen unserer Bekannten. Der Ort liegt an der Niederländischen Grenze zwischen Aachen und Heinsberg. Der Stellplatz ist mit allem Komfort ausgestattet und noch dazu preiswert. Das Restaurant gegenüber vom Stellplatz ist sehr zu empfehlen.
Bei fast ausschließlich schönem Wetter, fuhren wir viel mit den Rädern. Unter anderem zum Einkaufen ins Nahversorgungszentrum und den Ort zu Besichtigen.
So wusste ich nichts über, den mit Gedenktafel geehrten großen Sohn Gangelts, GERADUS MERCATOR.
Nun folgt ein Bild der Pfarrkirche St. Nikolaus, erbaut in der 1.Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Als letztes Bild ein Stadttor von Gangelt.
Die paar Tage Ruhe und Erholung haben uns gefallen, sicherlich waren wir nicht das letzte Mal hier.
Die kleinen Blessuren meiner Lieblingsfrau sind mittlerweile verheilt, somit gerät auch der Fahrradsturz langsam der Vergangenheit an :)
Mit der Heimfahrt nach Kerpen(68Km) endet die Reise. Eine sehr gelungen Reise an das Meer :!:
Schön das Ihr durchgehalten habt, viele Grüße von Petra & Rudi M



Februar 2014
Juli 2011