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Anonymous
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Grabfeldblick – Schwedenschanze - Hofheim (28 km)

permanenter Linkvon Anonymous am 30 Sep 2012 20:36:02

Hallo zusammen

Solange ich am Grabfeldblick noch Sonnenstrom habe, bin ich damit beschäftigt die Blogeinträge aus dem Wohnmobilforum auf meine lokale Festplatte zu sichern. Das sind immerhin schon 68 Einträge, die hoffentlich bald auf einen eigenständigen Blog umziehen können. Dann kann ich auch Fehler nachträglich korrigieren, ohne den korrigierten Eintrag automatisch zum neuesten Eintrag im Blog zu machen. Ich möchte auch kleine Videos oder Audio-Dateien anbieten, wie zum Beispiel das nächtlicher Röhren der Hirsche im Thüringer Wald.
Als die Sonne meinen Solarkoffer nicht mehr bescheinen mag, ziehe ich weiter, tiefer hinein in die Haßberge auf einen einsamen Wanderparkplatz, der auf einer 3km langen Straße durch den Wald erreicht werden kann. Hier gibt es auch einen Aussichtsturm und eine bewirtschaftete Hütte, allerdings weder Handy-Empfang, noch Internet. Der Rennweg (nicht zu Verwechseln mit dem Rennsteig im Thüringer Wald) führt hier vorbei und einige andere Wanderwege haben hier ihren Ausgangspunkt. Ab 19 Uhr sind alle Wanderer und Tagesausflügler verschwunden, nur Fuchs und Hase kommen zum Gute-Nacht-Sagen vorbei. So mag ich das.
Ohne Internet bleibt nur Lesen: „Das Ding auf der Schwelle“ von H.P. Lovecraft. Eine Sammlung von Gruselgeschichten. Aber für mein Gefühl beschreibt er zu viel und zeigt zu wenig. Alles, wo vor sich die Protagonisten fürchten, ist „unsagbar“ oder „unbeschreiblich“. Da fällt auch mir der echte Grusel auf meinem einsamen Parkplatz etwas schwer.
Lieber gehe ich vor Mitternacht nochmal raus, setze mich auf eine Bank in der Nähe und lausche auf die Geräusche des Waldes. Grillen zirpen ständig irgendwo, immer wieder fällt etwas zu Boden, ein Blatt in der Nähe oder ein Zweig oder Tannenzapfen etwas weiter entfernt. Ab und zu ruft ein Nachtvogel. Aber obwohl es hier Rothirsche geben soll, höre ich kein Röhren. Auch anderes Getier raschelt nicht in der Nähe herum. Kein Reh oder Wildschwein tritt hinaus ins Mondlicht. Dass ich die bewohnte Welt noch nicht verlassen habe. merke ich an dem Geräusch einzelner Autos oder Flugzeuge in der Ferne. Manchmal glaube ich auch Kirchenglocken zu hören.
Nach über einer Stunde, warm eingepackt auf der Bank im Mondlicht, bin ich wieder im Auto und im Bett. Wach werde ich morgens gegen neun Uhr, weil die Blase drückt. Der hoffnungsfroh gestern Abend aufgebaute Solarkoffer steht noch immer im Schatten und wird wohl auch keine Sonne sehen.
Beim Frühstück widme ich mich den Bildern für den Blog und finde heraus, wie die Stapelverarbeitung des Bildbearbeitungsprogramms --> Link funktioniert. Super, jetzt kann ich z.B. alle JPEG Dateien in einem Verzeichnis auf eine bestimmte Größe setzen und eine Copyright-Notiz einfügen.
Bedingt durch hohe Bäume ringsum liegt der Platz fast den ganzen Tag im Schatten. Ich steige noch auf den 1924 erbauten und 2001 sanierten Aussichtsturm.
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Hier kann man im Norden bis Thüringen sehen, unter anderem den Gleichberg:
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Blick über die nördlichen Hassberge und das Grabfeld mit dem dem Gleichberg im Hintergund:
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Der Bayernturm an der Grenze zu Thüringen
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Landschaft in den Haßbergen
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Ich fahre ein kurzes Stück bis zum Reisemobil Top-Platz in Hofheim/Unterfranken. Hier bekomme ich einen Platz an der Sonne und kann später für 50Cent Strom nachtanken.
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Internet funktioniert hier auch wieder. Am Abend malen Sonne und Wolken ein paar Farbtupfer an den Himmel.
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Gute Nacht
Henning / CarbonUnit

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