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.... was was nochmal's Thema? :?: ;-( Hallo Arno, hallo Alter Hans! Mir wird schon ganz warm ums Herz und meine Erinnerungen blühen auf wenn ich nur die paar Zeilen von euch lese. Um nichts auf der Welt möchte ich diese Erfahrungen missen: Die Stille in der Nacht ist wohl nur vorstellbar, wenn man es erlebt hat. Die Aktivität eines Käfers im Wüstensand kann man in 20 Meter Entfernung noch hören, und wird nur vom eigenen Pulsschlag übertönt. Der Mondschein und der Sternenhimmel ist so hell, das man kaum glauben kann, das es Mitternacht ist. Eine Taschenlampe braucht's bei Vollmond selbst zum Lesen nicht. Die Einschränkungen an Komfort, z.B. auf der Route von Djanet bis Tamanrasset habe ich gern in Kauf genommen. Wasser war nur zum Trinken vorgesehen, Waschen ging auch mit Sand. Als Motorradfahrer steckte der Sand sowieso überall und musste nur abgeschüttelt werden :D Um zum Thema "autark" zurück zu kommen: Mit den Erfahrungen definiert sich "autark" weniger über die Eigenschaften des Fahrzeugs, sondern viel mehr wie man damit umgeht und wie weit man sich einschränken kann und wohin man fahren nöchte. Solche Extreme waren natürlich nicht mit dem Eingangspost gemeint! Trotzdem, ein Auto mit "nur" 70 Litern Frischwasser kann sehr autark (eigenständig, ohne fremde Hilfe) unterwegs sein. Vielleicht bzw. sehr sicher ist man mit dem Allrad sogar viel "autarker" als mit einm Concorde, oder sonstigen Luxusliner mit 500 Liter Tank, Man kann damit ohne Hilfe (alleine) Orte besuchen, die mit einem Luxusliner nie erreichbar wären. Nicht das jetzt jemand denkt ich hätte was gegen Luxusliner. Ich würde mir vielleicht (eher weniger) auch einen kaufen, wen ich die Kohle dafür hätte und dann noch genug Geld für die Touren übrig wäre. Die Diskussion zeigt auch, wie groß und unterschiedlich das Spektrum der "Camper" ist: Der eine macht 'ne Campingtour mit dem VW-Bulli durch die Algerische Wüste, der andere betreibt Konzert-Hopping mit dem 10 Meter Liner! die autarke Zeit rechnet sich nach dem jeweiligen Verbrauch und den vorhandenen Kapazitäten. Wie soll man da eine einheitliche Aussage treffen? Eins war bei mir bei allen Fahrzeugen identisch, die autarke Zeit war immer zu kurz.
Weil bei uns immer der Urlaub zu Ende ist :(
Sitzt ihr noch im Zelt fest oder seid ihr schon wieder zurück im Womo?
Genau. Daher ist selbst beim gleichen Fahrzeug der Wert je nach Benutzer stark unterschiedlich. Typische Weißware im 3,5t Bereich ohne große Ergänzungen und nicht im "Expeditions"stil: Familie oder Paar mit viel Duschen, Föhn, Nespresso, nur eigene Naßzelle nutzend, wird kaum über 1-2 Tage kommen. Wenn man aber höchstens den Laptop am Abend mal auspackt, nicht jeden Tag duschen muß und auch mal die Klos unterwegs nutzt (falls man nicht irgendwo fix steht), reichen die gleichen Resourcen sicher 4-5 Tage oder mehr. RK Nein, wir sind wieder zurück: ![]() Es war nur eine kurze Tour, aber toll. Auf dem Bild fehlt aber ein Stück Moos... :-D Das wird hier nicht veraten, wie man 2 Nächte autark zurecht kommt :D Sonst kommen noch welche zum kuscheln. Heute ist der 1.März.
Oh wie schön! :insect: autark bedeutet für mich, keine V/E (Frisch & Grau) anfahren zu müssen. Müll & Schwarz gehört für mich nicht dazu. Einen Strich durch die Rechnung mach mir aber leider meist der Kühlschrank :roll:
Wieso gehört Schwarz bei Dir nicht dazu? Ich wasche mich lieber einen Tag mit dem Waschlappen anstatt zu Duschen oder spüle am nächsten Tag das Geschirr, bevor ich in die Natur zum K...en gehe. , Christian ne, so ist das nicht gemeint, Oftmals gibts doch an Stränden o.ä. Toiletten. Da wir keine Chemie verwenden hab ich auch keine Probleme darüber zu entsorgen.
Für mich bedeutet es, wie lange kann ich (abseits der Zivilisation) im WoMo leben oder gar reisen ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. - Energieversorgung (Elektrizität, Gas, Reichweite Treibstoff, Kleidung (Wärme), Zündhölzer, Axt...) - Wasserversorgung (Wasserreserven, Wasseraufbereitung, um natürliche Quellen nutzen zu können - Entsalzung, Entkeimung, Destillation, Filter...) - Nahrungsmittelversorgung (Konservierung, Kühlung, Kapazität für Lagerung von Trockennahrung wie Nudeln, Reis..., Nahrungsmittelgewinnung wie z.B. Angel, Pilzbuch etc.) - Medikamente und Notversorgungsmöglichkeiten (Hausapotheke, Verbandskasten etc.), Dinge für die pers. Hygiäne... (Man kann auch im See baden, es muss nicht immer die Dusche sein.) - Werkzeug für Notreparaturen, Ersatzteile... Die Entsorgung ist zwar auch wichtig, aber in der Not überall abseits der Zivilisation machbar, und wenn man keine Chemie verwendet - sogar umweltfreundlich (Komposttoilette etc.). Autark mit dem Reisemobil sein bedeutet für mich, dass ich nicht durch den Mangel an Energie, Wasser etc. in meinem Nutzungsverhalten eingeschränkt bin. Das ist bei mir und meinem Fahrzeug der Fall. , LS
Und was ist mit entsorgen? Schwarz- und Grauwasser? Sobald man sich Gedanken um die Entsorgung machen muss, ist es nicht mehr autark. , Christian
Wasser und Entsorgung gibt es an (fast) jeder Tankstelle für kleines Geld. Ob das dann 3 oder 8 Tage reicht, hängt von den Gewohnheiten und Ansprüchen ab. Auch der größte Fäkaltank ist mal voll. Autark ist für mich, dass ich mich nicht hinter Zäunen und Schranken einsperren lasse. Dass ich stets frei kommen und wegfahren kann. Seit dem 1. Januar sind wir im Süden unterwegs und haben keinen Fremdstrom gebraucht. Unser Solar reichte bisher stets und Gas und Diesel lässt sich nachtanken. vg gerald
Hallo Gerald, Das ist nicht autark, sondern mobil. ;D Autark kann man auch hinter Zäunen und Schranken stehen oder in der Wüste - solange man nicht an der Versorgung hängt und auf andere angewiesen ist (Strom, Wasser, Semmeln, ...), solange man alles was man zum Leben braucht dabei hat, solange ist man autark.
Hallo Gerald, sobald Du Deinen "Freisteher"Platz verlassen musst, ist das nicht mehr autark. Und sag nicht, ich fahre eh alle 2-3 Tage weiter, und komm an einer Tanke vorbei. Das ist nicht autark. Es könnte sonst ja auch jemand sagen, ich fahre jeden Tag weiter und komme somit an einer Tanke vorbei, also reicht mit eine kleine Kassette, 30 Liter Frisch und 20 Liter Abwasser. , Christian P.S.: Aber an dem ganzen Thread sieht man mal was wir alle unter autark verstehen. Autark sind wir warscheinlich alle, der eine einen Tag, und andere etwas länger :D
Genauso ist es aber! Es ist um die 18 Jahre her, da war ich genau 7 Stunden autark............dann hatten die Kinder die Prepaidkarte leergesimst und der Handyakku war auch leer. Ich musste an die Tanke, neue Karten kaufen und auf einen CP um die Handyakkus zu laden. Da haben mir die 400l-FW auch nicht geholfen. Gut, für die Akkus hatte ich auch 5 Stunden auf einem Parkplatz den Moppel anwerfen können. :lach: DAS ist halt auch wahr ... :ja:
Die Frage bleibt : wie "selbstgenügsam" will man denn ... 8)
So sehe ich das auch, und spätestens nach 3-4 Tagen ist Brot und Salat alle, dann muss ich fahren. Bei der Gelegenheit kann man dann auch das Thema Wasser/Abwasser/Strom etc. lösen. Ich will im Urlaub was zum Essen und bei vier Erwachsenen/Halberwachsenen ist spätestens nach vier Tagen der Kühlschrank leer! Aber das ist nur meine Einschätzung, Andreas Mit einer Angel, Armbrust, Harpune, Jagdmesser je nach Gegend oder genug Konserven / Trockenfutter kann man den Zeitraum bis zum nächsten "Landgang" in die Zivilisation strecken... Wasser ist eher der begrenzende Faktor. Mit einer brauchbaren Filter- Aufbereitungs- und Entkeimungsanlage kann man aber auch natürliche Ressourcen nutzen und so die "Autarkie" erhöhen... Oder Mann nimmt einen Kasten Bier mehr mit ;D
Das sind dann 4 Mahlzeiten - aber dann benötigt Mann immer noch etwas zu trinken ... :wink:
Doch, das bringts ziemlich gut auf den Punkt :) Mein selbstgenügsam hängt von meiner Umgebung ab. Wenn ich jetzt an meinem geliebten Rhein stehe, Wetter gut ist und ich meine Ruhe habe, ![]() dann kann ich sowas von selbstgenügsam sein, das ich auch lieber mal den Waschlappen nütze als das Wasser mit duschen zu vergeuden :) das nehme ich dann lieber zum Tee kochen :) wenn alles andere aus ist :) Kann auch gut leere Nudeln zu mir nehmen, Knäckebrot und Pumpernickel sind auch immer dabei ;D mit meiner zweiten Kassette komme ich dann gut eine Woche klar :)
Hy, lt. WIKI: ".....heißt von der Umgebung unabhängig, sich selbst versorgend, auf niemanden angewiesen sein." Und so sehe ich das. Irgendwo stehen, ohne auf irgendeine Infrastruktur (z.B. CP, V/E usw.)) angewiesen zu sein. Das können Stunden.....aber auch Tage sein.
So sehe ich das auch. Und es kommt vieles auf das "Nutzungsverhalten" des WoMo Besitzers an. Wenn jemand "mehr reist" als "wohnt" und ohnehin jeden zweiten Tag unterwegs ist, dann nervt ein kleiner Frisch- und Abwassertank auch deutlich weniger oder überhaupt nicht :) Ich denke jetzt kommen wir auf den Punkt. Und wer mit dem Klappspaten unterwegs ist, wird sich auch um den Akku des Handys keine Sorgen machen. Kommt drauf an, wohin und wie man reist. In der Sahara wäre ein größerer Wasservorrat und ausreichend Lebensmittel nützlich, auch wenn man jeden zweiten Tag ein Stück weiter fährt, am Nordpol wäre wohl ausreichend Energie wichtiger als Wasser, das könnte man ja zur Not schmelzen... Je autarker ein Reisegefährt ist, um so besser ist man gegen Überraschungen unterwegs geschützt und kann auf sich gestellt (über-)leben. Natürlich ist für manche schon ein mitgeführter Schokoriegel ein hohes Maß an Autarkie zwischen zwei Tankstops... |
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