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Was bedeutet "autark"? 1, 2


Acki am 28 Feb 2015 11:26:28

Natürlich will ich hier nicht Duden- oder Wikipedia-Definitionen diskutieren.
Aber aufgrund eines anderen Threads, in dem das Fahrzeug eines users diskutiert wird, welches von der Firma mit dem wohltuenden Attribut "autark" im Fahrzeugnamen angeboten wird - und dies mit z.B. 70 Liter Frischwasser Tank - kann man schon ins Überlegen kommen, was nun autark bedeutet.
Sicherlich für jeden Anwender etwas anderes!

Wenn man von autark im Wohnmobilbereich spricht, so betrifft dies ja unsere drei "Rohstoffe" Wasser, Elektrizität und Gas.
Damit ist auch schon definiert, dass das Ganze abhängig ist von der Jahreszeit: im Winter braucht man ev. etwas weniger Wasser, aber mehr Gas und Strom, als im Sommer.
Der Wasserverbrauch ist von der Personenzahl viel direkter abhängig, als derjenige von Gas und Strom!

Das Resultat der Autarkie-Rechnung wird dann wohl angegeben in Fahrzeug pro Tag.
Das Anspruchsverhalten an die Anzahl der Tage ist natürlich auch extrem unterschiedlich: Viele wollen für ein WE irgendwo stehen können. Andere sich 10 Tage und mehr frei im outback bewegen.

Für meine Ansprüche würde ich definieren, dass man 15-20 Liter Wasser pro Tag und Person zur Verfügung haben muss und im Winter 5 kg Gas und 60-80 Ah Strom pro Fahrzeug und Tag.
Im Sommer braucht es deutlich weniger Gas und Elektrizität und diese kann dann auch problemlos mit einer mittleren PV Anlage produziert werden.
Im Winter muss man davon ausgehen, dass ggf. über mehrere Tage nur wenig oder gar kein Strom produziert wird! Entsprechend höher muss die Akkukapazität sein.
Beim reinen Sommer-Camper hängt die Autarkie also nur vom Wasser ab!

Eure Meinungen ... :?:

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topolino666 am 28 Feb 2015 11:30:43

Hallo!

Zu den 3 Rohstoffen werfe ich noch das 4. Element Abwasser & Co. in den Ring!

WIR sind z.B. so lange autark bis die grüne Box voll ist! ;-)

Gast am 28 Feb 2015 11:38:46

Ja und die Toilettenkassette, diese zwingt micht immer am ehesten meinen Platz, wenn auch nur vorübergehend,
zu verlassen.

VG Petri

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Lancelot am 28 Feb 2015 11:38:53

Ich glaube auch, daß die Kapazitäten von "grau/schwarz" mit in die Gesamtbetrachtung gehören.
Was nutzt´s, wenn noch 100 l FW im Tank sind, aber der Abwassertank "knülle-voll" :(

Für uns mit 250l FW, 250 l GW, 3 x Kassette, 2 x 210 Ah (und unser Reiseverhalten) hat sich rausgestellt, daß wir

- im Sommer ca. 5 - 6 Tage autark sind. Engpaß hier gleichermaßen Frischwasser, Abwasser, Schwarzwasser
- im Winter sind´s nur so um die 3 Tage. Engpaß hier Strom ...

Alles bei ausschließlicher Nutzung der Bordeinrichtungen :)

Für mein Empfinden reicht das schon aus ... :gut:
(klar: mehr wäre immer besser 8) )

wolkenhimmel am 28 Feb 2015 11:54:12

Moin...

Wir waren, lediglich mit einem Landcruiser und einem Klappspaten ausgestattet, im australischen Outback im Hochsommer immer so lange "autark" bis unsere Trinkwasservorräte (oder Diesel) zur Neige gingen, in Kanistern. Natürlich sind wir da auch mehrere Tage quasi ohne waschen unterwegs gewesen. Insofern ist das alles eine Frage der Ausgestaltung.

Was den Thread betrifft, auf den Acki sich bezieht, so werden wir ja ebenfalls vom genannten Hersteller ein autarkes Gefährt beziehen, mit 200l Frischwasser. Jeder Individualausbau wird dort auf Wunsch des Kunden gefertigt. Wenn jemand also sagt, er fühlt sich mit 70 l ausreichend lange versorgt, warum nicht?

Uns war dieses Mal ausreichend Strom wichtig und eine Dieselheizung.

VG Harriet

Labrador am 28 Feb 2015 12:05:37

Was bedeutet "autark"?

Für mich bedeutet dies, dass man zumindest einen Tag unabhängig, also autark sehen bleiben kann. Ob dies demjenigen reicht, muss doch jeder selbst entscheiden. Meistens (erfahrungsgemäß) braucht man do sowieso nach längstens 3 Tagen eine Ver-und Entsorgungsstation weil die WC Kassette voll ist :wink:

Rudieins am 28 Feb 2015 12:12:41

Hallo,

das kann man gar nicht beantworten. Man ist autark mit einem Dachzelt und Klappspaten und wäscht sich im Fluss oder Bach, oder man bewohnt so ein Wohnmobil:

--> Link

Rudi

Ps. wir sind öfter mit einem Dachzelt unterwegs gewesen. Wir haben nichts vermisst.

ENTDECKER am 28 Feb 2015 12:36:00

Autark bedeutet doch auf niemanden angewiesen zu sein. Wir alle sind beim Campen auf etwas angewiesen. Bei dem einen ist es der Strom beim Anderen die Ver- oder Entsorgung und wiederum beim Nächsten der Diesel oder das Gas.

Also "Autark" ist von uns niemand, bzw. nur einen gewissen Zeitraum.

In unserem Sprachgebrauch bedeutet autark, dass ich mir nicht Gedanken machen muss die nächste Nacht einen Platz mit Strom oder Entsorgung zu erreichen. Wir waren mit dem Vörgänger autark, und sind es jetzt auch. Es ist nur ein Zeitunterschied, wann einer der oben genannten Komponenten an die Grenze kommt. Also vorher ca. 3 Tage autark, jetzt ca. 7-10 Tage autark. Wobei die Jahreszeit bei den einzelnen Kompomenten eine große Rolle spielt.

,
Christian

schnatterente am 28 Feb 2015 12:38:35

Mindestens 14 Tage irgendwo stehen, die rollende Wohnung komplett nutzen ohne irgend etwas auffüllen bzw. anstöpseln zu müssen :ja:

Meist schaffen wir das nur 7-8 Tage, dann ist der Abwassertank voll, im Schwarzwassertank ist da noch Luft.

Gogolo am 28 Feb 2015 12:50:39

Obwohl wir rund 300 Tage/Jahr im Gogolobil leben stehen wir nie länger als 3-4 Tage "frei" an einem Ort ohne weiter zu fahren (wenn wir relaxen wollen gehen wir auf einen CP). Deshalb entspricht die Philosophie von Wolfgang (Lancelot) auch der unseren. 440Ah, 170l Frischwasser, 150l Grauwasser, 1 graue Gasflasche und eine Gastankflsche sowie 2 Toilettencasetten reicht für unsere autarke Welt.

Damit sind wir auf unsereer Asienreise gut zurecht gekommen und es war auch total ausreichend für eine 4monatige Überwinterung auf den kanarischen Inseln (wo es nur 2 CPs gab).


Habe die Ehre

Gogolo

schnatterente am 28 Feb 2015 12:55:39

Lancelot hat geschrieben:3 x Kassette

= kleiner Festtank :-D

Gast am 28 Feb 2015 13:58:19

Was bedeutet „autark“ stehen?


In unserem Sprachgebrauch bedeutet autark, dass ich mir nicht Gedanken machen muss die nächste Nacht einen Platz mit Strom oder Entsorgung zu erreichen.


Ich denke auch, dass diese Feststellung für die meisten Womo‘s und für solche unter 3,5 t ohnehin
im Vordergrund steht.
Es bedeutet schon sehr viel weniger Stress, wenn ich nicht zwingend für jede Nacht einen SP aufsuchen muss.
Es ist bei uns schon mehrfach vorgekommen, dass der SP bei Ankunft voll oder es sehr eng war, sodass wir einfach weiter gefahren sind. In solch einer Situation darf man halt nicht in Bedrängnis geraten. Einen Platz zum Übernachten findet sich immer und überall.
Ach so, für mich ein ganz wichtiger Aspekt ist auch der, dass es morgens einen frisch gebrühten
Espresso geben muss. Ohne WR geht so gesehen für uns „autark stehen“ also gar nicht.

VG Petri

mabihome am 28 Feb 2015 14:00:56

schnatterente hat geschrieben:= kleiner Festtank :-D


Ich würde sagen: manueller Festtank :D

schnatterente am 28 Feb 2015 14:03:34

mabihome hat geschrieben:Ich würde sagen: manueller Festtank :D

Ja, die Wunschliste bei Lancelot kann manchmal so gemein sein :-D

Gast am 28 Feb 2015 14:07:11

2013 war ich 10 Tage autark mit Dachzelt, paar Dosen Bier, Gaskocher, Trinkwasser ca. 2 Liter am Tag aus PET, ab und an den Motor starten zur Batterieladung.

Ich habe nichts vermisst, hatte keine Grauwasser, keine Chemietoilette ... --> Link


Liebe , Alf

schnatterente am 28 Feb 2015 14:11:30

KudlWackerl hat geschrieben:Trinkwasser ca. 2 Liter am Tag aus PET

Da flossen aber 20000 Liter in der Sekunde vorbei :-D :-D :-D

Ansonsten: :top: So richtig mit Toilette selber bauen :mrgreen:

Gast am 28 Feb 2015 14:43:03

Die Regel für Toiletten in Norwegen sind:

Moos wegmachen,
Hinmachen,
Papier benutzen und drauflegen,
Nur falls alles gut nass ist Papier anzünden, sonst nicht,
Moos hinmachen,
Fertig.

Liebe , Alf

ENTDECKER am 28 Feb 2015 14:51:52

Und ich dachte damals in Norge, dass unter den Mooshügeln Erde wäre ;D

,
Christian

Standgaaaaas am 28 Feb 2015 14:52:48

Die Antwort auf die Frage "was bedeutet autark" ist schon sehr individuell. Ich bin schon mit 50 Liter Benzin, 30 Liter Wasser und 12Ah Batterie 5 Tage "autark" mit dem Motorrad durch Algerien gefahren - ohne jegliche Fremdversorgung. Für den Toilettengang in der Sahara benötigt man nicht unbedingt einen Schwarzwassertank - der Spaten reicht da :lol:

Um ein Wohnmobil als "autark" zu bezeichnen sollte es imo schon problemlos möglich sein, 3-4 Tage frei stehen zu können. Und das, ohne Rücksicht auf die Ressourcen, Wetter oder sonstige Umstände nehmen zu müssen.
Leider gelingt es mit meinem WoMo nicht immer. Der Engpass ist z. Zt. noch die zu kleine Versorgerbatterie. Die 100 Ah reichen zwar im Sommer so gerade aus, im Winter wird es schon nach einem Tag eng.
Mit je ca. 100 Liter Frisch- und Grauwasser komme ich als überwiegender Alleinfahrer locker 1 Woche klar, selbst die Cassette mit Schwarzwasser (17 Liter) ist groß genug.

schnatterente am 28 Feb 2015 14:55:37

Braucht man auch in einem Raumbad einen Klappspaten?

Flatus am 28 Feb 2015 14:59:13

Hoi zäme

Wir standen neulich eine Woche in Südspanien frei, also ohne jede Versorgung. Zu zweit, mit täglich warm duschen und so. :!:

Wasser und Strom haben grad so gereicht, aber die Toilette war aber randvoll. Wir verbrauchten in dieser Woche etwa 80 Liter Frischwasser und etwas mehr Strom, als die Solaranlage produzieren konnte. Und die Gasflasche benutzen wir nun schon seit mehr als einem Jahr und sie sollte noch für die nächsten vier Wochen in Marokko reichen.

Flatus
.

Standgaaaaas am 28 Feb 2015 14:59:34

schnatterente hat geschrieben:Braucht man auch in einem Raumbad einen Klappspaten?


Nur beim ersten Mal einen ganz scharfen, danach haben sich alle Entsorgungsprobleme erledigt! :lol:

schaschel am 28 Feb 2015 15:20:42

Was mir bei meinem Bestreben, unseren kleinen zumindest bis zur vollen Musikkassette autark zu halten etwas gegen den Strich geht ist der "technische Fortschritt" im Heizungsbau. Eine truma SL war eine schöne Sache, machte ganz leise einen warmen Hintern ohne zwangsläufig Strom zu verbrauchen, sogar gleichmäßig. Die segensreiche neue Heizechnik macht das nötige "Strompaket" ein Stück umfangreicher, ohne dabei besser zu sein. Keine schöne Entwicklung. Gott sei Dank haben wir noch einen getrennten Boiler. Strom ist für mich nachts durchgängig wegen meiner Beatmungspumpe nötig- ich mutiere da zur mobilen Hüpfburg. Der Kompressorkühlschrank will auch sein Quäntchen. Bald werden wir für das Sommerhalbjahr sehen, wie weit wir mit unserer Solaranlage und 160 Ah kommen, daran mache ich unsere Autarkie eigentlich fest. Die drei, vier echten Wintermonate muß ich halt spätestens nach einem Tag freistehen irgendwo einstöpseln, aber da spielt sich nicht unser Reiseschwerpunkt ab.

Eine Musikkassette muß reichen, mehr Platz haben wir nicht und das war vorher klar. Die wird letztlich das Kommando zum Aufbruch geben. Doch nach zwei, drei Tagen spätestens ziehen wir meist weiter, dann paßt das schon. Um länger ausschließlich mit Bordmitteln autark zu sein, müßten wir ein anderes Womo fahren.

Silvarado am 28 Feb 2015 15:30:45

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=uG-iD0Cr2Fs[/youtube]

Viele
Klaus

schnatterente am 28 Feb 2015 15:33:55

Mit einer Visakarte kann man auch gut das Moos anheben, um zu schauen, ob sich darunter Erde befindet :-D

Lancelot am 28 Feb 2015 15:39:09

:lol: :lol: :lol:

Acki am 28 Feb 2015 15:58:16

schnatterente hat geschrieben:Mit einer Visakarte kann man auch gut das Moos anheben, um zu schauen, ob sich darunter Erde befindet :-D

Was hab ich nur wieder angerichtet ... :help:

schnatterente am 28 Feb 2015 16:01:18

Alf hat das Geheimnis vergraben und du hast es wieder rausgeholt :-D

Oh, die Rennleitung wird uns gleich auf einen Fachtröd hinweisen :lach:

wolfherm am 28 Feb 2015 16:02:08

Prima, das bei euch die Erkenntnis von selbst kommt..... :D :thema:

Acki am 28 Feb 2015 16:10:34

Lancelot hat geschrieben:...
Für uns mit 250l FW, 250 l GW, 3 x Kassette, 2 x 210 Ah (und unser Reiseverhalten) hat sich rausgestellt, daß wir

- im Sommer ca. 5 - 6 Tage autark sind. Engpaß hier gleichermaßen Frischwasser, Abwasser, Schwarzwasser
- im Winter sind´s nur so um die 3 Tage. Engpaß hier Strom ...
...

Ich analysiere:
20 Liter Wasser pro Person und Tag
70 Ah Strom pro Tag im Winter (50% Kapazität Gel/AGM)
==> Bestätigt meine "Praxis-Theorie"! :)

Ät Grün-Wolf: Rückweg gefunden ... :wink:

Gast am 28 Feb 2015 16:16:07

Wir können im Winter 4-5 Tage autark stehen, trotz 360Wp und genauso viel AH ist dann Schluß, trotz stromloser Truma SL und LED dann benötigen wir Fremdstrom, Frischwasser haben wir 200l und jeweils 100l für Schmutzwasser und 100l für die Toilette deren Kapazität wir eigentlich nicht benötigen da der Schmutzwassertank immer als erstes voll ist und wir dann beide Tanks entsorgen, Gas haben wir 2 x11kg und eine Fünfer als Notflasche bisher haben die auch bei einer zweiwöchigen Rundreise über Neujahr ausgereicht, um ein Mobil mit dem Begriff Autark zu titulieren sollte das auch für zwei drei Tage bzw. ein langes Wochenende möglich sein.

Alter Hans am 28 Feb 2015 17:19:32

Im VW-Bus in der Sahara: 4 Tage autark, 3 Tage Reserve:
Keine Casette; Klopapier, Spaten, 0-20 l Grauwasser, 70 l Trinkwasser, 80 l Reservebenzin, 2x5 kg Gas, Bordbatterie ca70 Ah; kein Solar aber Essen für zwei Wochen, Werkzeug und Ersatzteile fürs Fahrzeug. Mehr nicht. Waschen war verboten.
Ok , Trinkwasser war zu wenig für den Fall einer Panne!

Heutzutag ists bei uns etwas komfortabler. Kommt halt auch drauf an wo man hin möchte.

Dass Ihr alle kein Essen dabei habt, das wundert mich doch. :mrgreen:

Lancelot am 28 Feb 2015 17:58:16

Alter Hans hat geschrieben: Dass Ihr alle kein Essen dabei habt, das wundert mich doch. :mrgreen:


Unser Auto muß nix "essen" .. :D ... hin und wieder "trinken" (Suffkopp :roll: )

Selbstredend hängt "Autarkie" auch von den persönlichen Bedürfnissen und der Leidensfähigkeit ab :!:
Mit NULL Anspruch, einem fließendem/stehendem Süßwasser vor der Tür und "Waldtoilette" kann man´s schon lang aushalten - im Sommer.
Im Winter sieht´s schon anders aus. So ganz ohne Heizung wird´s schnell ungemütlich bis unbewohnbar.

Daher wär´s vl schon sinnvoll, die persönlichen Ansprüche und die jeweile Saison (Sommer-Winter) auch mit zu berücksichtigen. Ob der alttestamentarische Eremit in der Wüste unbedingt ein gutes Beispiel für die Mehrzahl von uns ist ... eher nicht ;D

garagenspanner am 28 Feb 2015 18:02:19

ich bin einer von diesen übelst riechenden ( mehr oder minder verwahrlosten....) Dreckspatzen die sich mit 100 Liter Frischwasser , 100 Liter Abwasserkapazität
an Bord als AUTARK bezeichnen können , weil wir uns mit dem täglichen Gebrauch des Waschlappens begnügen , und unterwegs nur einmal die Woche eine
Duschgelegenheit anlaufen , und im Sommer tut es zwischendurch auch einmal ein See oder das Meer .
Die Bord-Dusche haben wir noch NIE benutzt , und zum Lagerraum umfunktioniert.
Für`s WC haben wir auch nur 1 Reserve-Kassette , Strom haben wir mit 250 Ah (120 Wp Solar und einem 2 KW WR für
Kaffeekocher und`s Backöfchen) auch ausreichend um in der hellen Jahreszeitzumindest 1 Woche klar zu kommen. (Winter 3 Tage)
Ich bin felsenfest davon überzeugt , das Viele hier im Forum einem gewissen Luxusdenken anhängen , und mit missionarischem
Eifer versuchen die depperten Normalos (im Sinne von Durschnittscamper) von Ihren Ansprüchen zu überzeugen.
Leute.... wir sind unterschiedlich , es gibt keine allein seelig machende Camperweisheit , Jeder geht seinen eigenen Weg.
Und um den Bogen zum Eingangspost zurück schnellen zu lassen ...... lasst den Themenstarter doch bitte seinen Weg gehen.
Ob er Alles richtig gemacht hat , wird er dann schon selbst herausfinden.


Jan

schnatterente am 28 Feb 2015 18:04:24

Lancelot hat geschrieben:Ob der alttestamentarische Eremit in der Wüste unbedingt ein gutes Beispiel für die Mehrzahl von uns ist ... eher nicht ;D

Eben, fehlt bloß noch die Suppenküche mit Parkplatz fürs Womo davor, da könnte man dann auch wochenlang autark stehen ;-)

Lancelot am 28 Feb 2015 18:15:57

garagenspanner hat geschrieben: ... und mit missionarischem Eifer versuchen die depperten Normalos ..

Warum denn so verbiestert, Jan .. :nixweiss: . Besteht doch überhaupt kein Anlaß .. :?
Es wird über einen Begriff und dessen Auslegung diskutiert - nix weiter.

garagenspanner hat geschrieben: Ob er Alles richtig gemacht hat , wird er dann schon selbst herausfinden.

Einstweilen könnte man doch ein wenig drüber diskutieren/philosophieren .. tut nicht weh und kostet nix :)

Gast am 28 Feb 2015 18:31:28

Manchen autarken Kollegen kann man aber auch schnell am Geruch erkennen!

Wir können maximal nur 3-4 Tage frei stehen, dann haben wir, trotz 157 Liter Frischwasser ein Problem, die zwei Kasetten sind dann auch voll. Strom haben wir dank der Efoy immer genug!

tober am 28 Feb 2015 19:21:20

Vielleicht ist "Autark" in dem zusammenhang mit der Firma Woelcke ( darum geht es ja eigentlich, oder?) ja völlig anders. Das AU steht ja für ein Landschaftliches Gebiet mit See oder Fluss. TARK ist in der ORK-Sprache für die Bewohner von Gondor ( Aragorn war da zum Schluss der König).
Autark ist also ein Wohnmobil wo sich ein " Freisteher" wie ein Bewohner im Märchenland fühlt. Ihr habt euch da in eine falsche richtung verrannt. :ja: :lol:

biauwe am 28 Feb 2015 19:28:43

Genau so fühlen wir uns hier zur Zeit in Norwegen:



Sogar die Solaranlage liefert hier im Norden Strom, Wasser gibt es überall und genug zum Essen.

Alter Hans am 28 Feb 2015 22:41:52

Lancelot hat geschrieben:Unser Auto muß nix "essen" .. :D ... hin und wieder "trinken"
Daher wär´s vl schon sinnvoll, die persönlichen Ansprüche und die jeweile Saison (Sommer-Winter) auch mit zu berücksichtigen. Ob der alttestamentarische Eremit in der Wüste unbedingt ein gutes Beispiel für die Mehrzahl von uns ist ... eher nicht ;D


Warum muss das Auto dann sch....en??? Ihr schreibt doch immer von vollen WC Kasetten!

Mein Wüstenbeispiel (alttestamentarischer Eremit! Hihi!) ist natürlich extrem und nicht zu verallgemeinern.

Bin völlig einig damit, dass eine allgemeingültige Definition von Autarkie bei einem Wohnmobil (mit seinen Bewohnern?) gar nicht gegeben werden kann.

Und zum Geruch in der Wüste: oft hatte ich mich gewundert dass Wüstenbewohner kaum riechen (höchstens nach Kamel). Und wir auch ohne uns zu waschen in der Wüste auch nicht. Sonst natürlich schon.

Gast am 28 Feb 2015 22:55:11

Ich kann mich noch heute daran erinnern wie schön es war nach Tagen ohne Körperpflege in Gardaia endlich wieder unter der Dusche zu stehen.Das sind dann die kleinen Dinge des Lebens die man dann wieder zu schätzen weiß.

Arno

Alter Hans am 28 Feb 2015 23:00:32

Arno,
da hast Du natürlich auch recht. Aber wenns nicht geht dann gehts halt nicht.
Und wenn Du ganz alleine (Eremit, alttestamentarisch) durch die Wüste in einem kleinen Auto ( das hatte der richtige Eremit natürlich nicht) fährst, dann wirst Du Dein Trinkwasser doch nicht "verschwenden".

Gast am 28 Feb 2015 23:09:36

Ich hatte damals einen VW Bus Typ 3,da war für überflüssigen Firlefanz kein Platz.Trinkwasser,Sprit und Lebensmittel,basta!Die Einheimischen haben dort ein Sprichwort: Wasser ist nichts.....wenn Du welches hast.Und trotz dem:Es war schön,vor allem die Sonnenaufgänge und Untergänge,der Sternenhimmel,ach ja....


Arno

Alter Hans am 28 Feb 2015 23:24:02

Hallo Arno:
Und die unglaubliche Stille!
Nachts hatte man vorbeifahrende LKW von der Ölgesellschaft eine halbe Stunde lang gehört. Das war aber meist nur einer pro Nacht. Und dann wieder Stille.
Wie die sich damals orientiert hatten war mir ein Rätsel.
Sonnenaufgang auf dem Assekrem vor der Hütte von Pere Foucauld. (Das war ein echter Eremit, ein katholischer). Dort waren wir zu fünft. Wundervoll!
Wir waren mit dem VW T2 unterwegs mit 50 PS (war natürlich zu wenig). Und immer nur tags. Mit einer Strassenkarte im Massstab 1 cm = 40 km.
Die Autarkie war zwingend notwendig - unter Komfortverzicht.
Diese Reisen in den 70 er Jahren hatten mein Weltbild verändert und mein Berufsleben in andere Bahnen gelenkt.
Und je älter ich werde desto präsenter werden sie mir wieder. Mit Hilfe vieler eingescannter und auf meiner website veröffentlichter Fotos.

Gast am 28 Feb 2015 23:39:43

Es ist sehr schade das Pere Fucauld ermordet wurde,wäre bestimmt interessant gewesen sich mit ihm zu unterhalten.Aber da unten gilt ein Menschenleben nicht so viel wie hier.Trotz dem...auch dort ist die Welt klein.In Hassi Messoud trafen wir Mitarbeiter einer deutschen Firma die dort nach Erdöl bohrt,war ein riesen Spaß und wir mußten mit in ihr Camp.Die Werkstatt kam meinem doch arg strapazierten Bulli bestens zu gute,die Gastfreunsschaft war super.

Arno

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