Wir fahren bereits um 8.00 Uhr weiter.
Eine sehr schöne Stabkirche ist in Neiden zu sehen.

Wir machen einen Abstecher nach Bugoynes, weil wir im örtlichen Kaufladen die weltberühmten norwegische king-crabs kaufen wollen. Leider haben wir übersehen, dass heute Sonntag ist und der Laden geschlossen hat. Ausser jede Menge Lemminge, die anscheinend des ganzen Ort bevölkern, bewegt sich nichts.
Wir wollen die östlichste Stadt Norwegens besuchen, fahren aber zuerst weiter bis ans „End of Europe“
Wir befinden uns jetzt in der arktischen Region, die Landschaft hat sich total geändert. Kein Baum mehr weit und breit zu sehen, nur noch Büsche. Die Strasse führt immer am Ufer der Varanger-Fjord entlang. Herrliche Sandstrände laden zum Baden ein, aber kein Mensch weit und breit zu sehen.

Hier scheinen lediglich Schafe und Rentiere heimisch zu sein. 28 km nur auf einer 3 m breiten Strasse durch eine bizarre Steinwüste, auf der einen Seite das Eismeer, auf der anderen Seite schroffe Felswände mit Schneefeldern.

Eine absolut beeindruckende Landschaft. Am Ende der Strasse, in Hamningberg, bieten 2 Mädchen Waffeln und selbstgemachte Marmelade mit Kaffee an.

Wir können natürlich nicht widerstehen, bevor wir uns auf den Rückweg machen. 30 km später erreichen wir Vardö, das auf einer Insel liegt und nur durch einen Tunnel, 88 m tief unter dem Meer und fast 3 km lang zu erreichen ist.
Wir fahren zurück, um in Nesseby neben dem Holzkirchlein direkt am Fjord zu über nachten.

Gefahrene km 532



Juni 2012
August 2011