Wir fahren zurück auf die E6 und nach kurzer Fahrt treffen wir auf den Tanafluss. Die gesamte Uferregion besteht aus breiten Sandbänken mit Dünen, wie man sie eigentlich nur aus der Sahara kennt.

Der Baumbestand (max. 2 m hoch) wird weniger und verschwindet ganz. Nur noch Bodendecker sind zu finden, nicht mal mehr Büsche. Als wir in Gednje nach Batsfjord abbiegen, leuchten uns übriggebliebene Schneefelder entgegen. Aber ein Blick aufs Thermometer zeigt es uns, 22 Grad und die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel.
Nach 31 km stehen wir in Batsfjord, wo die Strasse wieder mal endet, weil danach nur noch der Nordpol kommen würde.
Wir setzen uns vor eine Bäckerei und legen eine Kaffeepause ein, bevor wir zurück nach Gednje und weiter nach Berlevag fahren.
Die Strasse windet sich um den Kongsoyfjorden, dessen Wasser türkisfarben leuchtet.
Immer wieder taucht eine kleine Bucht mit einem herrlichen Sandstrand auf.

In Berlevag finden wir auf dem Campingplatz ein schönes Plätzchen genau gegenüber dem Hurtigruten-Kai. Heute abend werden noch 2 Schiffe nacheinander hier einlaufen, eines auf der Nordroute, das andere auf der Südroute.
Wir durchstöbern den Ort und beobachten gespannt, wie am Hafen große Bottiche mit dem heutigen Fang von Königskrabben von einem Schiff gelöscht werden. Ganz schön groß die Dinger.

So, das schöne Wetter muss auch in der arktischen Region, oder gerade dort, ausgenutzt werden.

Jetzt wird erst mal Abendessen gekocht und dann warten wir auf die Schiffe.
Gefahrene km 242



Juni 2012
August 2011