Wir hatten auf unserem Adlerhorst eine ruhige Nacht und fahren jetzt runter zum Meridianmonument, das anlässlich der Vermessung der Erde 1816-1852 errichtet wurde.

Wir durchqueren die Sennalandet-Hochebene. Rentierherden und einzelne Lappenansiedlungen bevölkern diese baumlose Landschaft. Die Strasse verläuft fast schnurgerade, sie wird nur von parallel verlaufenden Zäunen begleitet.
Das im Reiseführer angekündigte Lappendorf Aisaroaivi ist leider verlassen. Es gibt nur rechts der Strasse die Samenkapelle als Fotomotiv.

Ein ganzes Stück hinter Alta machen wir einen Abstecher zum Wanderparkplatz am Öksfjordbre, einem sehr beeindruckenden Gletscher, der angeblich als einziger norwegischer Gletscher direkt ins Meer kalbt.
Mit einer 7 km langen Wanderung könnte man bis an die Gletscherzunge wandern, aber uns fehlt die Zeit dazu, da wir heute noch bis Tromsö wollen.

Je näher wir Tromsö kommen, um so schlechter wird das Wetter. Dunkle Wolken ziehen sich über den Bergen zusammen und die Temperartur fällt auf 12°.

Ca. 100 km vor Tromsö beginnt es sogar zu regnen. Wir versuchen in Tromsö unser Glück auf den beiden im Reiseführer angegebenen Stellplätzen, aber keiner sagt uns so richtig zu. Also zum Campingplatz, aber dort ist ein Treffen der Ami-Cars lautstark im Gange. So fahren wir letztendlich 22 km weiter zum nächsten Campingplatz, den wir gerade kurz vor der Schließung um 22 Uhr erreichen.
Kaum ist das Womo gerade gestellt und das Nachtessen gekocht, zieht schon das Hurtigrutenschiff an uns vorbei. Um 1.30 Uhr wird es in Tromsö wieder losfahren.
Gefahrene km 607



Juni 2012
August 2011