In Tankavaara besichtigen wir das Goldgräbermuseum mit einer sehr interessanten Ausstellung über die Mühen und Techniken früherer Goldgewinnung.

Wir versuchen unser Glück selbst beim Goldwaschen, holen uns jedoch nur kalte nasse Hände. Wieder ein Traum geplatzt. Wir geben auf und fahren weiter.
Bei Kaunispää verlassen wir die E75 und fahren noch ins Skigebiet und gönnen uns im Berggasthof mit herrlicher Aussicht das landestypische Rentiergeschnetzelte. Man muss es mögen oder nicht, aber wir haben es wenigstens probiert.
Direkt am Inarisee gehen wir auf Cachesuche, und siehe da, in wenigen Minuten haben wir den Cache in der Hand. Den Schnaps auf den Sucherfolg wollen wir heut Abend zu uns nehmen. Kurz stoppen wir beim Museum der Samen, wo deren Kultur und Lebensweise anschaulich gezeigt wird. Auf der Weiterfahrt haben wir immer wieder schöne Aussichten auf den Inarisee.

Ein ständiger Wechsel von Wald und Seen begleitet uns seit Stunden, bis wir endlich die Grenze nach Norwegen erreichen.
Wir wollen unseren Alk-Vorrat an der Grenzstation anmelden, aber weit und breit kein Zoll. Erst einige km später kommt eine Zollstation, hier verwirklichen wir dieses Vorhaben. 50 km später laufen wir in Kirkenes ein und finden im Hafen einen Stellplatz hinter dem Polizeigebäude, auf dem wir uns für die Nacht niederlassen.
Mal sehen, wann das Hurtigruten-Schiff morgen früh hier einläuft.
Gefahrene km 416



Juni 2012
August 2011