Wir fahren das schmale Sträßchen zurück auf die Europastrasse 10 und dann Richtung Süden.
In Gravdal schwenken wir kurz ab, hier soll bei der Kirche, die vor über 100 Jahren im Stabkirchenstil erbaut wurde, ein Cache versteckt sein, den wir schnell finden.

Vorbei geht die Fahrt an unzähligen Trockengestellen für Stockfisch.

Hauptabnehmer für den getrockneten Dorsch ist Italien, wo leckere Gerichte damit hergestellt werden, die getrockneten Köpfe gehen fast alle nach Nigeria.

Glaubt mir, es stinkt fürchterlich unter diesen vollhängenden Gestellen.
Nach zahlreichen Baustellen nach Felsabbrüchen kommen wir nach Reine und geniessen das als Postkartenmotiv bekannte Panorama.

Letzter und südlichster Ort auf den Lofoten ist der Ort mit dem kürzesten Namen, der Ort „Å“, in dem gerade mal 100 Leute wohnen und der einer einzigen Familie gehört.
Am Nachmittag nehmen wir die Fähre zurück aufs Festland.
Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Moskenes springt plötzlich ein Schwertwal (Orca) hinter dem Schiff aus dem Wasser, macht eine Drehung und verschwindet wieder. Welch ein Erlebnis.

Jetzt stehen wir hinter Bodø wieder auf dem nahem Campingplatz am Saltstraumen und schauen uns das Fußballspiel im TV an.
Gefahrene km: 132 und 3,5 Stunden Fähre



Juni 2012
August 2011