Als wir 2 Wochen nach dem Blogeintrag in Urlaub fuhren, "saß" unser Basilikum natürlich als Erster gut angeschnallt am Fenster.

Und abends durfte es sich von der ersten Etappe am Canal du Centre in Belgien ausruhen.

Hätte ich es mir näher angeschaut, wäre mir aufgefallen, dass da etwas nicht stimmt.
Da waren kleine Löcher in den Blättern.

Am nächsten Abend sah ich die Bescherung:


Wir hatten unerwünschte Mitreisende an Bord.
Keine Läuse, Flöhe oder Ameisen, sondern Raupen. Und die fraßen langsam aber sicher mein Basilikum auf.
Ich entschloss mich schweren Herzens, unser Basilikum auszusetzen.
Suchte ihm ein schönes Plätzchen, nicht weit vom Meer entfernt und überlies es seinem Schicksal.
Vielleicht hat ja eine, der dort zahlreich vertretenen, verfressenen Möwen, den Raupen ein Ende bereitet.
Wir mussten also einen Urlaub ohne Basilikum verbringen (was es auf den Märkten zu kaufen gab, war äußerst mickrig).
Zum Glück hatten wir ja noch ein Glas Pesto dabei.



Mai 2020
Februar 2018